Wasserstoff Aktienfonds – eine Investition in neue Energien

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.05.2020


Weltweit brauchen Staaten Energie. Sie benötigen Strom, um Gebäude zu heizen, Maschinen anzutreiben oder Waren zu kühlen. In der Automobilbranche bildet die Elektromobilität eine Alternative zu klassischen Antriebsarten.

Gleichzeitig steht die Welt vor einer Energiewende. Aufgrund des Klimawandels geraten fossile Brennstoffe in die Kritik. Die Brennstoffzelle erweist sich als vielversprechender Ansatz, um Energie aus Kohle, Gas oder Erdöl zu ersetzen. Für den Antrieb sorgt Wasserstoff.

Aus dem Grund verwundert es nicht, dass Wasserstoff Aktienfonds 2019 das Interesse vieler Investoren weckten. Beschäftigen sich Unternehmen mit der umweltfreundlichen Stromgewinnung, gehören sie zu den zukunftsorientierten Branchen.

  • In Zeiten der Energiewende stellt Wasserstoff eine zukunftsorientierte Anlagemöglichkeit dar.
  • Wasserstoff dient als Antrieb der Brennstoffzelle sowie als Energiespeicher erneuerbarer Energien.
  • Neben der Investition in Einzelaktien entscheiden sich Anleger für ETFs oder CFDs auf Aktien.
  • Um das Risiko zu streuen, empfiehlt sich die Diversifizierung des Depots.

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Brennstoffzellen- und Wasserstoffaktien als Geldanlage der Zukunft?

Mehrere erfahrene Investoren schreiben Wasserstoffaktien attraktive Zukunftsaussichten zu. Die steigenden Kurse in der Vergangenheit wecken das Interesse zahlreicher, teilweise unerfahrener Anleger.

Bevor sie Wertpapiere von Unternehmen aus der „Wasserstoffbranche“ kaufen, informieren sie sich über diese Energiequelle.

Die Brennstoffzelle wandelt chemische Reaktionsenergie, geliefert durch den zugeführten Brennstoff, in elektrische Energie um. Bei ihr handelt es sich um eine galvanische Zelle.

In der technischen Vorrichtung erzeugt die Verbindung aus Sauerstoff und einem Brennstoff für die Energiegewinnung. Im Gegensatz zu einer Batterie, deren Akku sich entlädt, produziert die Zelle so lange Strom, wie sie Brennstoff erhält.

Zu dem Zweck kommen unterschiedliche Stoffe infrage. Zu ihnen gehören Methan, Erdgas oder Kohlenstoff. Die fossilen Brennstoffe geraten aufgrund ihres negativen Einflusses auf die Umwelt in die Kritik.

Aus dem Grund konzentrieren sich zahlreiche Unternehmen auf Brennstoffzellen, angetrieben von Wasserstoff.

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Wasserstoffaktien als Teil eines Green Investments?

Der Wasserstoff erhält aufgrund seiner Umweltverträglichkeit Relevanz. Bei der Energiegewinnung entstehen keine CO2-Emissionen.

Obgleich Brennstoffzellen langsam in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, stellen sie keine neuen Technologien dar. Mehrere Unternehmen, darunter Ballard Power, beschäftigen sich seit Jahren mit ihnen.

Der Grund für den wachsenden Zuspruch der Energiegewinnung aus Wasserstoff besteht im Nachhaltigkeitsgedanken.

Wasserstoff dient als Speichermöglichkeit für erneuerbare Energien. Er löst fossile Brennstoffe als Kraftstoff ab. Das weckt das Interesse von Anlegern, die dem Nachhaltigkeitstrend folgen.

Sie diversifizieren mit Wasserstoff Aktienfonds ihr grünes Depot. Durch die Geldanlage in unterschiedliche Unternehmen und Branchen kommt es zur Risikostreuung.

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E-Mobilität als bedeutender Wachstumsmarkt

Des Weiteren gewinnen Wasserstoffaktien für Anleger mit Fokus auf die Automobilindustrie an Attraktivität.

Im Bereich der Elektromobilität steht die Brennstoffzelle im Mittelpunkt. Mehrere Fahrzeughersteller – beispielsweise Hyundai – bringen Autos mit dieser Antriebsart auf den Markt.

Sie weisen Vorteile gegenüber dem klassischen Elektromotor auf. Zu ihnen zählen die Reichweite und die schnelle Betankung. Innerhalb weniger Minuten tanken die Fahrzeugbesitzer die wenigen Liter Wasserstoff pro Füllung.

Im Gegensatz zur Lithium-Ionen-Batterie kommt es bei der Brennstoffzelle bei niedrigen Temperaturen nicht zum Leistungsabfall.

Ein Faktor, der ihrem Erfolgskurs im Weg steht, ist der hohe Anschaffungspreis der Wasserstoffautos. Deren Preisniveau beginnt bei 70.000 Euro. Des Weiteren existiert ein begrenztes Angebot an Wasserstoff-Tankstellen.

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Institutionelle Investoren und Kleinanleger profitieren vom Wasserstofftrend

Wasserstoffaktien stammen von Unternehmen, welche die Energiegewinnung ins Rollen bringen. Alternativ investieren die Anleger in Betriebe, die zur notwendigen Infrastruktur beitragen.

Zu ihnen gehören Firmen, die Brennstoffzellen herstellen oder Wasserstoff-Tankstellen betreiben.

Bei der Auswahl empfehlenswerter Unternehmen helfen mehrere Indizes. Als sinnvoll erweist sich ein Blick in den Wasserstoff Index.

In diesem befindet sich beispielsweise die Plug Power Aktie. Das Unternehmen aus den USA entwickelt Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme. Diese ersetzen herkömmliche Batterien in strombetriebenen Geräten und Fahrzeugen.

Die Dynamik im Wasserstoff- und Brennstoffzellenmarkt nimmt zu. Dementsprechend stellen sich Anleger die Frage, wie sie empfehlenswerte Wertpapiere erkennen. Welche börsennotierten Unternehmen sind am Markt aktiv? Wie unterscheiden sich die Wasserstoffaktien?

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Unterschiedliche Arten von Wasserstoff- und Brennstoffzellenaktien

Für Anleger stellt sich die Frage, in welche Art Wasserstoffaktien sie investieren. Hierbei unterscheiden sich Wertpapiere von Unternehmen, die:

  • als Wasserstoffproduzenten fungieren,
  • die für die Produktion notwendigen Gerätschaften herstellen,
  • die notwendige Infrastruktur schaffen.

Zahlreiche Wasserstoffaktien stammen von börsennotierten Firmen, deren Geschäft auf der Verwendung von Wasserstoff als Energieträger basiert.

Hierbei stellt Wasserstoff nicht den Antriebsstoff dar. Er liefert die notwendige Energie.

Des Weiteren finden sich Wertpapiere von Unternehmen, die Brennstoffzellen entwickeln und herstellen. Ein Beispiel stellt die Plug Power Aktie dar.

Bei einzelnen Konzernen fällt es schwer, zwischen Wasserstoffaktien und Brennstoffzellenaktien zu unterscheiden. Der Grund: Die Vielzahl der Firmen befasst sich mit beiden Bereichen.

Zu den Vertretern gehören NEL ASA oder Air Liquide. Das norwegische Unternehmen Hexagon konzentriert sich auf Wasserstoff-Infrastruktur-Lösungen.

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In Wasserstoff investieren – wie geht das?

Um Geld in Wasserstoff und Brennstoffzellen anzulegen, existieren unterschiedliche Möglichkeiten. Der klassische Aktienkauf bietet sich an, um in spezifische Unternehmen zu investieren.

Erwerben Sie eine Wasserstoffaktie, beteiligen Sie sich langfristig an der Wertentwicklung des Unternehmens. Hierbei profitieren Sie von einem langen Anlagehorizont. Dieser beträgt mehrere Monate oder Jahre.

Beim klassischen Aktienkauf entsteht kein großer Aufwand. Befinden sich die gewünschten Wertpapiere im Depot, behalten Sie die Kurse im Auge.

Das Aktiendepot eröffnen Sie bei einem Broker oder einem anderen Finanzdienstleister. Um bei einer Krise in der Branche keinen Totalverlust zu erleiden, empfiehlt sich die Diversifizierung.

Diese gelingt, wenn Sie in Aktien verschiedener Firmen und Segmente investieren. Zusätzlich bietet sich die Risikostreuung für Investments in mehrere Finanzprodukte an.

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ETF – eine gute Diversifizierungsmöglichkeit im Bereich Wasserstoff

Um das Depot zu diversifizieren, suchen die Investoren nach einem Index, der relevante Titel enthält. Im Bereich Wasserstoff existiert seit Mitte des Jahres 2018 der E-Mobilität Wasserstoff Index.

Sie finden heraus, ob ein börsengehandelter Fonds zum Index existiert. Diese Fonds nennen sich ETFs – Exchange Traded Funds.

Zu den Vorzügen bei einem Investment in ETFs zählt die Risikostreuung. Bei dieser Anlageform investieren die Anleger in eine Technologie, weniger in einzelne Konzerne.

Behauptet sich die Wasserstoffbranche, garantiert das nicht den Erfolg aller entsprechenden Unternehmen. Wirtschaftet eine Firma schlecht oder kommt es zu unternehmerischen Fehlern, schwächelt sie. Der Kurs der Aktie fällt.

Auf dem Markt befinden sich wenige reine Wasserstoff Aktienfonds. ETFs, die erneuerbare Energien umfassen, nennen sich:

  • JSS Multi Label New Energy,
  • Lyxor New Energy UCITS,
  • DNB Fund Renewable Energy.

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Welche Vorteile bieten Aktien-CFDs?

Für Anleger mit höheren Rendite-Erwartungen kommen Hebelprodukte infrage. Im Vergleich zum klassischen Aktienhandel profitieren die Investoren von kürzeren Anlagehorizonten.

Mit den Finanzderivaten erhalten die Anleger bei steigenden und fallenden Kursen Gewinnchancen.

Bei den CFDs – Contract for Difference – hinterlegen sie nicht den gesamten Wert eines Kontrakts bei ihrem Online-Börsenmakler.

Dieser fordert eine als Margin bezeichnete Sicherheitsleistung. Mithilfe des Hebeleffekts bewegen Sie mit wenig Kapitaleinsatz große Geldsummen. Eine geringe Kursbewegung beeinflusst Gewinnchancen und Verlustrisiken maßgeblich.

Nennenswerte Ergebnisse zeigen sich abhängig vom Wert und der Volatilität nach wenigen Minuten oder Stunden.

Im Vergleich zum klassischen Aktienkauf profitieren Trader von großen Gewinnchancen. Die Kehrseite besteht im Verlustrisiko.

Um einen Totalverlust zu vermeiden, bedarf es eines umfassenden Risikomanagements.

TIPP: Handeln Sie CFDs ausschließlich bei seriösen Brokern, vorzugsweise mit Sitz innerhalb der Europäischen Union. Die lokalen Regulierungsbehörden schließen die Nachschusspflicht für Kleinanleger aus.

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Warum lohnt es sich, Wasserstoffaktien zu kaufen?

Die Energiewende zwingt große Branchen zum Umdenken. Zu diesen gehört die Automobilindustrie. Für konventionelle Antriebe gibt es mehrere Alternativen. Es stellt sich die Frage, welche die Oberhand gewinnt.

Im Vergleich zu Elektromotoren, deren Entsorgung die Umwelt belastet, gestehen Experten Brennstoffzellen Erfolgsaussichten zu.

Setzen sich die mit Wasserstoff funktionierenden Antriebe in Serienfahrzeugen durch, profitieren die Aktienhalter von dem Aufschwung.

Bis dieser Fall eintritt, arbeitet die Automobilhersteller an einer günstigeren Massenproduktion der Fahrzeuge.

Seit der Jahrtausendwende ist die Technik der Motoren bekannt. Zum Einsatz kam sie erst in den letzten Jahren. Damit sich Wasserstoffautos durchsetzen, braucht es ein ausgebautes Netz an Wasserstoff-Tankstellen.

Die verbesserte Infrastruktur bietet für die Verbraucher einen Anreiz, vom klassischen Benziner oder Diesel auf ein Wasserstoffauto umzusteigen.

Als Reaktion auf den Klimawandel schauen sich zahlreiche Autokäufer nach einem fahrbaren Untersatz mit alternativen Antrieben um.

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Wasserstoffaktien aus Deutschland – empfehlenswerte Investitionsanlagen

Ein Wandel geht durch die Automobilindustrie. Diesen spürt die deutsche Wirtschaft ebenso wie Fahrzeughersteller aus der Bundesrepublik.

Die Automobilindustrie spielt für die hiesige Wirtschaft eine tragende Rolle. Große Marken konzentrieren sich auf die Elektrifizierung ihrer Flotten und den Ausbau des Wasserstoffantriebs.

Deutschland setzt es sich zum Ziel, in der Wasserstoffmobilität eine Vorreiterrolle einzunehmen. Aus dem Grund investieren Unternehmen, Großinvestoren und Kleinanleger in die Wasserstoffproduktion.

Die Innovation bietet die Chance auf Arbeitsplätze und einen verbesserten Umweltschutz. Zu den zwei wichtigsten Wasserstoffaktien aus Deutschland gehören 2G Energy und SFC Smart Fuel Cell.

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2G Energy und SFC Smart Fuel Cell

Hinter dem Namen verbirgt sich ein deutscher Wasserstoff-Hersteller. Fragen sich Anleger, welche Wasserstoffaktien Erfolgschancen aufweisen, lohnt sich ein Blick auf das Wertpapier des Unternehmens.

2G Energy gehört zu den Pionieren in der Branche. Siemens gab der Firma den Auftrag, ein mit Wasserstoff betriebenes Blockheizkraftwerk zu bauen. Bei diesem Projekt dient der Wasserstoff zur Rückversorgung.

In der Vergangenheit erzielte die Wasserstoffaktie starke Kursanstiege. Innerhalb eines Jahres erhöhte sich ihr Wert um 94 Prozent.

Für eine Investition in deutsche Wasserstoffaktien empfiehlt sich der Anbieter SFC Smart Fuel Cell. Dessen Aktie zeigte über Jahre einen positiven Trend.

Innerhalb von zwölf Monaten legte das Wertpapier um 75 Prozent zu.

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Erobern Wasserstoffaktien aus Norwegen den Markt?

Neben Deutschland gehört Norwegen zu den Ländern, die sich für die Förderung von Wasserstoff engagieren. Zu den bedeutenden Wasserstoffaktien gehört das Wertpapier des Unternehmens Nel ASA.

Alternativ legen Sie Ihr Geld in den Hersteller Hexagon Composites an.

Beide Aktien weisen positive und negative Aspekte auf. Bisher gelten sie als Geheimtipps für Anleger. Voraussichtlich steigt in der Zukunft das Interesse an den norwegischen Wasserstoffaktien.

Der Grund: Die Wirtschaft legt den Fokus zunehmend auf diesen Rohstoff.

Das Unternehmen Nel ASA entwickelt Elektrolyseure zur Produktion von Wasserstoff. Gleichzeitig baut es die Infrastruktur an Wasserstoff-Tankstellen aus.

Dementsprechend profitiert der Betrieb von der steigenden Nachfrage an beiden Komponenten. Er arbeitet mit mehreren Unternehmen zusammen.

Die Wasserstoffaktie Hexagon Composites aus Norwegen bietet aufgrund der Vielseitigkeit des Anbieters Vorzüge. Dieser fokussiert sich nicht ausschließlich auf die Produktion von Wasserstoff.

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PowerCell Sweden punktete 2019 mit Kursgewinnen

Der Aktienkurs und der Umsatz des Unternehmens PowerCell Sweden entwickelten sich dynamisch. Der Betrieb entwickelt Brennstoffzellen-Stacks.

Er gibt im Jahr 2017 an die Börse. Bis zur Korrektur aufgrund des Corona-Virus im März 2020 stieg der Aktienkurs um bis zu 1.000 Prozent.

Im Jahr 2019 generierte das Unternehmen zum ersten Mal Gewinne. Es schloss das Jahr mit einem Plus von über 430 Millionen Schwedischen Kronen ab. Die Summe entspricht 41,5 Millionen Euro.

Diese Gewinne plante PowerCell Sweden erst für das Jahr 2021 ein.

Ein Grund für den Erfolg stellt die Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH dar. Diese investierte 50 Millionen Euro für einen Entwicklungs- und Lizenzvertrag.

Im asiatischen Raum hofft das Unternehmen auf Erfolge. Japan setzt seit Jahren auf Wasserstoff. PowerCell profitiert von diesem Trend. Die chinesische Tochtergesellschaft nahm 2019 ihren ersten Auftrag an.

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Ballard Power Systems – eine Empfehlung für Wasserstoff-Anleger

Ballard Power gehört unter den Brennstoffzellenaktien zu den Klassikern. Das Unternehmen, welches das Wertpapier ausgab, stammt aus Kanada.

Vor über 40 Jahren gegründet, gilt es als Weltmarktführer für Brennstoffzellen.

Einen großen Auftrag übernimmt der Betrieb 2020 in Deutschland. Es sorgt für die Notstromversorgung für Mobilfunkmasten.

Im Vergleich zu anderen Unternehmen aus der Branche zeigt sich Ballard Power Systems klein. Die Aktie erweist sich als volatil.

In wenigen Schritten Wasserstoffaktien kaufen

Um in Wasserstoff und Brennstoffzellen zu investieren, wählen die Anleger zwischen mehreren Möglichkeiten. Neben Wertpapieren ausländischer Firmen finden sich mehrere deutsche Wasserstoffaktien.

Die Wahl des richtigen Anlageprodukts stellt ohne die richtige Vorbereitung eine Herausforderung dar. Neben Informationen über die Aktien und die börsennotierten Unternehmen empfiehlt es sich, einen Broker-Vergleich durchzuführen.

Auf dem Markt finden sich mehrere Online-Börsenmakler, die eine Investition in Wasserstoffaktien unterstützen. Um den Handel zu stärken, brauchen Sie ein kapitalisiertes Live-Konto.

TIPP: Wissen Sie nicht, ob es sich bei Wasserstoffaktien um das richtige Finanzprodukt für Sie handelt, eröffnen Sie beim Broker Ihrer Wahl ein Demokonto. In diesem legen Sie ein Depot mit Wasserstoffaktien an und verfolgen die Kursentwicklung.

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Mit wie viel Wasserstoff bestücken Sie Ihr Portfolio?

Bei der Investition in Wasserstoffaktien entscheiden Sie, wie Sie Ihr Depot aufbauen. Besteht es hauptsächlich aus Wasserstoff- und Brennstoffaktien?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage existiert nicht. Wie viele Wasserstoffaktien in Ihrem Portfolio Platz finden, hängt von Ihren Ansprüchen und Renditewünschen ab.

Um eine Entscheidung zu treffen, spielt der Investitionszweck eine Rolle.

Des Weiteren ergibt sich die Frage, ob Sie die Wasserstoffaktien über längere Zeit halten oder schnell weiterverkaufen.

Bedenken Sie, dass es sich um ein risikoreiches Investment handelt. Die Kursentwicklung der Aktien hängt von der Entwicklung anderer wirtschaftlicher Bereiche ab. Externe Faktoren wirken sich auf Ihre Gewinnchancen aus.

Für risikobewusste Anleger empfiehlt es sich, das Depot zu einem bis zehn Prozent mit Wasserstoffaktien zu bestücken. Daraus ergibt sich ein Anteil von bis zu fünf Prozent am Gesamtvermögen.

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Droht in Zukunft ein Wasserstoffaktien-Crash?

Im Jahr 2019 erlebten Wasserstoffaktien einen starken Kursanstieg. Anleger befürchteten den baldigen Crash. Mehrere Gründe sprechen dagegen.

Der Anstieg der Aktienkurse basierte auf begründete Investitionsentscheidungen. Wasserstoff besitzt das Potenzial, sich als wichtigen Grundstoff für die Energiespeicherung zu etablieren.

Diese Energie stammt aus regenerativen Quellen. Dementsprechend steht Wasserstoff in Zusammenhang mit dem Nachhaltigkeitstrend.

Grüne Aktien treffen bei Investoren aufgrund der Zukunftssicherheit auf Wohlwollen.

Wasserstoff dient als Kraftstoff für:

  • Autos,
  • Züge,
  • Lastkraftwagen und
  • Schiffe.

Für Anleger, die sich für E-Mobilität interessieren, erweist er sich als relevante Anlagemöglichkeit.

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Diese Stärken gehen mit Wasserstoffaktien einher

Mehrere Gründe sprechen für Wasserstoff als Technologie der Zukunft. Bei der Elektrolyse, die aus Strom Sauer- und Wasserstoff bildet, handelt es sich um ein einfaches Unterfangen. Das Verfahren zeigt sich gut erprobt.

Das gewonnene Gas speisen die Unternehmen in das bestehende Gasnetz ein. Es dient als Energiespeicher. Sonnenreiche Staaten wie Nordafrika exportieren es beispielsweise per Schiff oder Pipeline nach Europa.

Neue Technologien ermöglichen die Elektrolyse mithilfe von Salzwasser. Im Gegensatz zu Trinkwasser existiert dieses in großen Mengen.

In Zukunft erleichtert es die Herstellung von Wasserstoff. Eine Vielzahl von Staaten steigt in dessen Förderung ein. Deutschland gehört zu den Ländern, die eine Wasserstoffstrategie verabschiedeten.

Das hohe Interesse an dieser Energiegewinnung zeigt, dass Wasserstoff in der Zukunft Bedeutung erhält. Für frühzeitige Investoren ergibt sich eine attraktive Anlagemöglichkeit.

Welche Kritikpunkte existieren bei einer Investition in Wasserstoff?

Wie alle Investments gehen Wasserstoffaktien mit Vor- und Nachteilen einher. Obgleich der Wasserstoff als grüne Energie gilt, zeigt er sich weniger nachhaltig, als viele Anleger glauben.

Um ihn zu gewinnen, braucht es Energie. Um diese günstig zu produzieren, setzen mehrere Produzenten auf Kohle- und Atomkraftwerke.

Des Weiteren existieren bei Brennstoffzellen Sicherheitsrisiken. Sie rückten ins Blickfeld der Öffentlichkeit, als 2019 in Norwegen eine Wasserstoff-Tankstelle explodierte.

Angesichts des Vorfalls schlossen mehrere Betreiber ihre H2-Tankstellen. Für das Wachstum der Branche stellt dies einen kleinen Rückschlag dar. Kritiker vermuten, dass der Energiebranche herbe Verluste drohen, wenn sich negative Ereignisse dieser Art häufen.

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Die geringe Energiedichte als Schwäche des Wasserstoffs

Zu den Schwachstellen des Wasserstoffs zählt die auf das Volumen bezogene geringe Energiedichte. Ein Liter des Gases enthält drei Wattstunden Energie.

Bei Diesel liegt die Energiedichte bei zehn Kilowattstunden. Bei Erdgas zeigt sie sich dreimal größer als bei Wasserstoff.

Aus dem Grund komprimieren die Wasserstoffproduzenten das Gas. Alternativ kommt es zur Verflüssigung. In dem Fall überzeugt es als Energieträger. Der Grund besteht in der hohen Energiedichte – bezogen auf das Gewicht. Ein Liter Wasserstoff wiegt wenig. Um ihn zu verflüssigen, bedarf es sehr niedriger Temperaturen.

Die Abkühlung benötigt ebenso Energie wie die Komprimierung des Gases. Dieses erweist sich als hochentzündlich. Um einen Unfall zu vermeiden, brauchen Unternehmen hohe Sicherheitsvorkehrungen.

Beim Umwandeln von Strom in Gas und andersherum drohen hohe Verluste. Im Schnitt gehen zwei Drittel der Energie verloren.

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Andere Energien stehen mit der Brennstoffzelle in Konkurrenz

Ein Grund für das hohe Risiko, das mit einer Investition in Wasserstoff einhergeht, resultiert aus anderen Techniken. Ziehen diese an der Brennstoffzelle vorbei, droht den Aktienhaltern ein finanzieller Verlust.

Neben Wasserstoff kommt beispielsweise der Lithium-Ionen-Akku als Speicher für Energieüberflüsse infrage.

Renommierte Unternehmen, darunter das Fraunhofer-Institut für chemische Technologie, arbeiten zusätzlich an einer Redox-Flow-Batterie.

Deren Verfahren zur Energiegewinnung gleicht der Elektrolyse. Energie zerlegt eine Flüssigkeit in zwei Teile. Um neue Energie zu erstellen, erfolgt die Zusammenführung dieser Bestandteile.

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Die Energiewende gibt Wasserstoff Aktienfonds Auftrieb

Bevor Sie in Wasserstoffaktien investieren, empfiehlt sich ein Grundverständnis für die Bedeutung des Wasserstoffs in der Energiegewinnung.

Um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten, braucht es Strom. Bei der erneuten Zusammenführung – beispielsweise in der Brennstoffzelle – entsteht Energie.

Sie eignet sich beispielsweise, um ein Auto anzutreiben. Des Weiteren nimmt Wasserstoff im Hinblick auf die erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle ein.

Bei Strom, gewonnen aus Wind oder Sonne, kommt es unter Umständen zu einem Überschuss. Mit diesem gewinnen Unternehmen beispielsweise Wasserstoff, um diese Energie zu speichern.

Durch die verschiedenen Technologien zur Wasserstoffspeicherung gewinnen die zuständigen Firmen Zuspruch. Investoren glauben an ihre Zukunftsvisionen und beteiligen sich an ihnen.

Um empfehlenswerte Wasserstoffaktien zu finden, nutzen Sie den Wasserstoff Index.

Zu den Unternehmen, deren Wertpapiere sich im Index befinden, gehören:

  • Ballard Power Inc.
  • Plug Power Inc.
  • Linde PLC.

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Existieren Alternativen zu Wasserstoffaktien?

Wasserstoffaktien fallen in die zukunftsorientierten Investitionsmöglichkeiten. Interessieren Sie sich für Branchen der Zukunft, stehen Alternativen zur Auswahl.

Zu ihnen zählen die Lithium-Aktien. Für den Bau von Akkumulatoren erhält das Salz Relevanz.

Ein weiteres Zukunftsthema stellt die Biotechnologie dar. Wissenschaftliche Fortschritte können der Technologie zum Durchbruch verhelfen. Vorwiegend im Gesundheitsbereich trifft die Branche auf Interesse.

Des Weiteren bieten sich Wasseraktien an. Organisatoren, die technologische Lösungen zur Wasseraufbereitung offerieren, stehen im Fokus.

Als zukunftsorientiert gelten Unternehmen, die Meerwasser entsalzen oder zur Abwasserreinigung beitragen.

Liegt Anlegern die Umwelt am Herzen, entscheiden sie sich für Green Investments. Nachhaltige Aktien gelten im Vergleich zu konventionellen Wertpapieren als zukunftssicher.

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Fazit: Wasserstoff Aktienfonds bergen Chancen und Risiken

Bei Wasserstoff handelt es sich um eine riskante Geldanlage. Der Reiz, den Anleger sehen, besteht in den attraktiven Gewinnchancen.

Die Welt erlebt eine Energiewende. Konventionelle Energiequellen rücken in den Hintergrund. Sie machen Platz für Sonnen- und Windkraft. Der Wasserstoff nimmt die Rolle eines Energiespeichers ein.

In den vergangenen Jahren kletterte der Kurs der Wasserstoffaktien in die Höhe. Ein Grund stellt das Interesse an Automobilen mit Wasserstoffantrieb dar.

Investieren Sie in Wasserstoff, lohnt ein Blick in den Wasserstoff Index. Dieser enthält Aktien aus der Kategorie E-Mobilität und Wasserstoff.

Ein Beispiel für eine Erfolg versprechende Aktie stellt Ballard Power Inc. dar.

Setzt sich die Brennstoffzelle, angetrieben von Wasserstoff, auf dem Markt durch, lockt eine Rendite. Übertrumpfen sie andere Technologien, drohen hohe Verluste.

Um das Risiko zu streuen, empfiehlt sich die Investition in eine breit aufgestellte Firma. Des Weiteren erhält die Diversifizierung des Portfolios Relevanz.

Eine Alternative bilden Wasserstoff-ETFs. Entscheiden Sie sich für Wasserstoff-Fonds, traden Sie bei einem seriösen Broker.

Bevor Sie die Aktien als Geldanlage wählen, holen Sie ausreichend Informationen über sie ein. Informieren Sie sich über die Bedeutung von Wasserstoff und die Zukunftsaussichten.

Eine Voraussetzung für ein Aktieninvestment besteht im Grundverständnis des Handels mit Wertpapieren.

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