Pennystocks mit Potential 2020 – in welche Pennystocks investieren sich jetzt lohnt

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 12.08.2020


Sogenannte Pennystocks sind Aktien, die tatsächlich nur einen geringen Kurswert haben – abgeleitet vom englischen Penny, also Pfennig. Die Maßstäbe für die Klassifizierung, also welche Aktien Pennystocks darstellen, sind recht unterschiedlich. In den Vereinigten Staaten sind Werte unterhalb von 5 US Dollar Pennystocks, in Deutschland kosten Pennystock Aktien weniger als einen Euro. Gibt es Pennystocks mit Potential? Was auf den ersten Blick günstig erscheint, ist jedoch ein Finanzinstrument, das nicht ohne Risiken ist.

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Pennystocks mit Potential in Deutschland – gibt es sie überhaupt?

In der deutschen Finanzlandschaft sind Pennystocks kaum zu finden. Eine regelrechte deutsche Pennystocks Liste gibt es daher nicht. Das liegt an den relativ strengen Auflagen beim Delisting von Aktien an deutschen Börsen. Während des gesamten Jahres 2018 wurde lediglich eine Aktie den Pennystocks zugeordnet. Im offenen Markt dagegen gibt es sehr viel mehr Pennystock Aktien.

Was früher als Freiverkehr bezeichnet wurde, heute als Open Market bezeichnet wird, ist ein Marktsegment der Frankfurter Börse ganz am unteren Ende der Anforderungsskala. Für die Emittenten bietet der offene Markt einige Vorteile – sie müssen deutlich weniger Auflagen und Voraussetzungen erfüllen und sparen dadurch Zeit und Geld. Anleger sollten jedoch bedenken, dass am Open Market die EU-weit verbindlichen Normen nicht umgesetzt werden. Statt dessen ist dieses Segment rein privatrechtlich ausgestaltet und nur börsenreguliert. Das trägt dazu bei, dass Investoren einem höheren Risiko ausgesetzt sind.

In nicht wenigen Fällen sind Pennystocks im Handel, bei denen die dahinter stehenden Unternehmen längst insolvent sind, bei denen also keine Barauszahlung oder Erholung des Unternehmens stattfinden kann. Dennoch bleiben die Werte im Umlauf – denn viele geprellte Anleger hoffen, die Pleiteaktien im wenig überwachten Freiverkehr noch losschlagen zu können. Bei den Pennystocks gilt es in jedem Fall, die Augen offen zu halten.

Pennystocks mit Potential

Risiken beim Handel mit Pennystocks

Was sich interessierte Anleger zunächst nicht bewusst machen: Der äußerst geringe Kurswert der Niedrigpreis-Aktien wirkt sich schon bei geringsten Schwankungen unproportional hoch auf das eingesetzte Kapital aus. Anders gesagt, sind Pennystocks sehr volatil. Um die Risiken zu verdeutlichen, kann man eine einfache Rechnung aufmachen – verliert eine Pennystock Aktie im Wert von 20 Cent lediglich 5 Cent an Wert, hat der Anleger ein Viertel des eingesetzten Kapitals verloren. Ein weiterer, oft unterschätzter Faktor ist das sehr niedrige Handelsvolumen von Pennystocks in Deutschland und anderswo. Dies erleichtert die Manipulation der Kurse durch Spekulanten.

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Pennystocks mit Potential und Zukunft: Welche Niedrigpreisaktien könnten sich noch lohnen?

Auch in Deutschland gibt es einige Pennystocks – aber nur sehr wenige Aktien gehören zu der nicht sehr langen Liste. Ob einige davon tatsächlich das Prädikat „Beste Pennystocks mit Potential“ verdienen, zumal zu Corona-Zeiten, lässt sich wohl derzeit nicht absehen. Gleiches gilt für die Frage, ob man angesichts der allgemeinen Wirtschaftskrise gerade jetzt in Pennystocks investieren sollte, wo es doch Unternehmensanteile bekannter Konzerne zum Schnäppchenpreis gibt. Dennoch sollten einige der Kandidaten bei den Pennystocks 2020 vorgestellt werden.

  • Auf dem ersten Platz liegt schon seit Jahren der Möbel- und Einrichtungshandel Steinhoff, der zahlreiche Ketten und Gruppen beliefert. Die Aktie von Steinhoff kostet inzwischen nur noch 0.09 Euro.
  • Nur wenig mehr kostet die Aktie des Venture Capital Unternehmens mic AG. Das Unternehmen gründet und betreut Hightech-Unternehmen und widmet sich dem An- und Verkauf von Unternehmensbeteiligungen.
  • Ein aussichtsreicher Kandidat bei den Pennystocks wäre möglicherweise die Mologen AG. Das Biotech-Unternehmen forscht auf den Gebieten der Molekularen Medizin und der Bioinformatik nach Methoden und Produkten sowohl für Gentherapie als auch für die genetische Impfung – angesichts der Corona-Krise könnten Unternehmen wie Mologen in Zukunft auf größeres Interesse stoßen.
  • Potenzial hat auch die Aktie der Naga Group, eines FinTechs, das mit eigener Wertpapierhandelsplattform, Brokerage und Social Trading zu den bekannten Namen in der Finanzwelt gehört.

Hinzu kommen einige weniger bekannte Unternehmen, die im Pennystock-Segment liegen. Vor der Investition steht angesichts der möglichen Risiken jedoch auch hier die eingehende Information. Auf Pennystocks Empfehlungen anderer sollten sich Anleger tatsächlich nur bedingt verlassen.

Niedrigpreisaktien

Internationale Pennystocks handeln

Wesentlich mehr Auswahl haben Anleger an nordamerikanischen und asiatischen Handelsplätzen. Hier sind Pennystock Aktien wesentlich zahlreicher vertreten, das Handelsvolumen ist zum Teil recht hoch. Bei den Pennystock Tops finden sich verhältnismäßig viele Unternehmen aus dem Energie- oder Medizinsektor, die für informatierte Trader möglicherweise Potenzial haben.

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Alternativen zu Pennystocks

Pennystocks stehen in Deutschland auf der Popularitätsskala nicht sonderlich weit oben, der Handel mit Gewinn ist aus den bereits erläuterten Gründen nicht einfach. So beschäftigen sich nur wenige deutsche Trader und Anleger eingehender mit den Aktien unter 1 Euro. Es gibt allerdings auch genug alternativen, und zwar bei den Unternehmensanteilen im Bereich zwischen 10 und 20 Euro und sogar Aktien unter 5 Euro.

Hier können bezahlbare Aktien lokalisiert werden, die sich dennoch lohnen – sei es für Startups, sei es für bereits bewährte Unternehmen. Denn im Niedrigpreissegment finden Anleger die Aktien von 1&1 Drillisch ebenso wie von E.ON, Freenet oder UMT. Hinzu kommen ständig neue börsennotierte Unternehmen, vornehmlich im TechDAX oder SDAX, aus dem FinTech Bereich, die gern als Hot Stocks bezeichnet werden – weil sie viel Potenzial, aber auch entsprechende Risiken mitbringen.

Turnaround Aktien statt Pennystocks – Schnäppchen dank Corona

Aufmerksame Anleger haben zur Zeit den Kauf von Pennystocks nicht nötig. Denn die starken Kursverluste selbst vorher solider Konzerne im Laufe der Corona-Krise haben dazu beigetragen, dass viele Bluechips für ein Drittel oder ein Viertel ihres früheren Wertes zu haben sind. Der Knackpunkt dabei ist natürlich die Erwägung, ob und wie weit sich ein Unternehmen in den kommenden Jahren wieder erholen wird. Wer informierte Kaufentscheidungen trifft, kann mit einem mittel- oder langfristigen Anlagehorizont auf gute Gewinne hoffen. Das schließt jedoch die bloße Übernahme der Meinung Anderer aus. Natürlich hilft es, die Empfehlungen der Analysten führender Investmentbanken zu berücksichtigen, doch für den Erfolg ist auch das Zusammentragen von Angaben zum Unternehmenskapital, Strategien und derzeit natürlich zum Umgang mit der Krise von ausschlaggebender Bedeutung.

Turnaround Aktien statt Pennystocks

Pennystocks mit Potential 2020? In Pennystocks investieren sollten sich Anleger gründlich überlegen

Wie wir gesehen haben, gibt es sie also, die deutschen Pennystocks – ganz zu schweigen von den Niedrigpreisaktien an nordamerikanischen Handelsplätzen. Ob sich der Handel mit den ohnehin riskanten Produkten, die extrem spekulationsanfällig sind, zur Zeit lohnt? Diese Entscheidung bleibt dem Einzelnen überlassen. Über die Risiken sollte man sich von vornherein im Klaren sein. Immerhin gibt es mehr als genug lohnende Werte auch bei den Small Caps, und Unternehmensanteile bekannter Marken sind ebenfalls dank Corona zur Zeit erschwinglich.

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