Rettungspaket für die Lufthansa auf der Kippe

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 26.06.2020


Erst vor wenigen Tagen einigten sich die Lufthansa und die Bundesregierung auf ein umfangreiches Rettungspaket im Wert von neun Milliarden Euro. Doch nun ist fraglich, ob auch die Aktionäre auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 25. Juni dem Rettungspaket zustimmen. Vieles hängt dabei von dem Großaktionär Heinz Hermann Thiele ab. Thiele hatte erst vor wenigen Monaten ein großes Aktienpaket der Lufthansa erworben. Bisher ist unklar, wie er sich auf der Hauptversammlung verhalten wird und ob er dem Paket zustimmen wird.

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Bisher keine Einigung mit Gewerkschaften

Zugleich befindet sich die Lufthansa in Gesprächen mit den Gewerkschaften. Dabei geht es um Sparbeiträge der Belegschaft. Auch hier ist derzeit noch keine Einigung in Sicht. Des Weiteren ist die Aktien der Lufthansa in dieser Woche endgültig aus dem DAX ausgeschieden. Allerdings steht die Aktie aufgrund der zahlreichen Unsicherheiten weiter unter Druck und verlor nochmals an Wert.

Verschiedene Medien berichteten, dass sich Vertreter der Bundesregierung mit Heinz Hermann Thiele und Lufthansa-Chef Carsten Spohr treffen wollen. Thiele erwarb vor einiger Zeit 15 Prozent der Aktien der Airline. Allerdings haben sich für die Hauptversammlung nur vergleichsweise wenig Aktionäre angemeldet. Letztendlich werden weniger als 38 Prozent der Stimmrechte bei der Hauptversammlung anwesend sein. So ist es nicht möglich, dass für eine Position mindestens die Hälfte der Stimmrechte zusammenkommt. Eine einfache Mehrheit reicht daher nicht aus, um das Rettungspaket endgültig zu verabschieden. Auf der Hauptversammlung müssen nun zwei Drittel der Stimmrechte auf das Hilfsprogramm entfallen. Auf die Stimme von Thiele kommt es dabei besonders an.

Großaktionär könnte Rettungspaket verhindern

Letztendlich könnte der Großaktionär im Alleingang die staatlichen Hilfen für die Airline verhindern. Zuletzt zeigte er sich in einem FAZ-Interview eher kritisch gegenüber der Beteiligung des Bundes. Damit die Bundesregierung 20 Prozent der Anteile an der Airline übernehmen kann, ist eine Kapitalerhöhung notwendig. Dadurch würde aber der Aktienwert sinken. Thiele sprach sich daher für Nachverhandlungen aus.

Auch weitere Gespräche mit den Gewerkschaften waren für Montag vorgesehen. Dabei stehen Einsparungen beim Personal im Vordergrund. Beide Seiten wollten zuletzt keinen möglichen Termin für eine Einigung nennen. Die Lufthansa hatte gehofft, noch vor der Hauptversammlung Ergebnisse verkünden zu können.

Rettungspaket für die Lufthansa auf der Kippe

Corona traf Lufthansa hart

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten kaum noch Flugzeuge starten und landen. Der Personalüberhang hat sich daher auf 22.000 Stellen summiert; etwa die Hälfte davon in Deutschland. Gemeinsam mit den Gewerkschaften soll nun eine Lösung entwickelt werden, damit möglichst viele Stellen erhalten bleiben können. Teilzeitmodelle und der Verzicht auf Gehaltssteigerungen und Zulagen stehen im Raum. Die beteiligten Gewerkschaften Ver.di, Ufo und Cockpit haben bereits Vorschläge vorgestellt.

Bereits in den letzten Wochen leitete die Lufthansa einige Maßnahmen ein. Die Flotte wird wohl deutlich verkleinert und Germanwings nimmt den Betrieb gar nicht mehr auf. Bei Eurowings werden 300 Stellen, hauptsächlich in der Verwaltung, abgebaut und auch bei anderen Tochterfirmen droht ein massiver Stellenabbau.

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Rettungspaket könnte platzen

Derzeit ist nicht ausgeschlossen, dass das Rettungspaket mit der Bundesregierung in letzter Sekunde platzt. In diesem Fall wird die Lufthansa wohl ein sogenanntes Schutzschirmverfahren, ein Insolvenzverfahren mit Blick auf Sanierung, einleiten. Bundesfinanzminister Olaf Scholz warnte ebenso wie ver.di vor einem Scheitern des Rettungspakets. Laut ver.di könnte eine Insolvenz nicht nur die Beschäftigungsstruktur enorm beschädigen, sondern auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in die wichtigste deutsche Airline. Mit dem Hilfsprogramm des Staats ließen sich dagegen Arbeitsplätze sichern. Ver.di sterbt bei den Einsparungen beim Personal jedoch eine tarifvertragliche Lösung an. Am Ende der Woche soll es weitere Gespräche geben.

Anleger trennen sich von Lufthansa-Aktien

Viele Anleger haben sich wohl schon in den letzten Wochen von ihren Aktien der Lufthansa verabschiedet. Für den deutschen Aktienmarkt ist es derzeit ohnehin keine leichte Zeit. Auch der Zahlungsdienstleister Wirecard steht nach einem Bilanzskandal unter Druck und könnte das nächste DAX-Mitglied sein, dass den Leitindex verlassen muss. Die Verunsicherung der Anleger an der Frankfurter Börse war zu Wochenbeginn spürbar. CFDs können daher in der Tat eine Alternative sein. Dieser sind beispielsweise bei XTB handelbar.

XTB wurde als X-Trade Brokers bekannt und stammt aus der polnischen Hauptstadt Warschau. Dort wurde das Unternehmen 2002 gegründet. Der Anbieter hat sich seitdem auf CFDs und Forex spezialisiert. Heute ist XTB einer der führenden Broker in aller Welt. Social Trading gehört ebenso wie synthetische Aktien ebenfalls zum Angebot von XTB.

Niederlassungen in zahlreichen Ländern

In den letzten Jahren kamen zahlreiche Niederlassungen in den unterschiedlichsten Ländern hinzu. Die Deutschlandfiliale, wo auch der Kundenservice zuhause ist, hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Der Broker wird daher nicht nur von der polnischen Finanzaufsicht reguliert, sondern auch von der BaFin. Allerdings ist bei der Einlagensicherung das polnische Recht entscheidend. Einlagen bis zu einer Höhe von 3.000 Euro sind vollständig abgesichert; Einlagen von bis zu 22.000 Euro zu 90 Prozent.

Zu den Pluspunkten des Brokers gehören das große Schulungsangebot sowie das umfangreiche Handelsangebot. CFDs, Forex und synthetische Aktien können unter einem Dach getradet werden. Trader lernen das Handelsangebot im Idealfall über ein Demokonto kennen. Dieser ist kostenlos. Für die Eröffnung eines Live-Kontos ist keine Mindesteinzahlung vorgesehen.

Die Spreads sind von Kontoart zu Kontoart und von Handelsinstrument zu Handelsinstrument verschieden. Die günstigsten Spreads beginnen schon bei 0,1 Pips. Unter Umständen müssen auch Kommissionen gezahlt werden. Das CFD-Angebot umfasst unter anderem Aktien, Währungen und Indizes.

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Handel über mehrere Plattformen

Der Handel erfolgt über drei Plattformen:

  • den MetaTrader
  • den Agena Trader und
  • die xStation 5.

Letztere ist vor allem für den Aktienhandel geeignete. Der Agena Trader richtet sich insbesondere an professionelle Trader. Apps werden natürlich auch angeboten. Generell arbeitet XTB mit einem Market-Maker-Modell, der Broker bietet aber auch den STP-Handel an. Dabei wird eine Order asl Markt-Order mit direkter Marktausführung ausgeführt.

Hervorzuheben ist das Angebot der Trading-Akademie. Hier finden Trader zahlreiche Kurse, die auf Anfänger und Fortgeschrittene zugeschnitten sind. Während Anfänger mehr zu den Grundlagen des Aktienhandels erfahren, können sich Fortgeschrittene gezielt zu Themen wie Analysemethoden weiterbilden. Trader können auch eine persönliche Betreuung erhalten, für die jedoch weitere Kosten anfallen.

Zwei Kontomodelle bei XTB

Letztendlich können Trader bei XTB zwischen zwei Kontoarten wählen: dem Standard-Konto und dem Pro-Konto. Die Spreads beim Standard-Konto beginnen bei 0,7 Pips und beim Pro-Konto bei 0,1 Pips. Während die Mindestordergröße beim Standard-Konto nur 0,01 Lots beträgt, kann beim Pro-Konto erst ab 0,1 Lots gehandelt werden. Kryptowährungen sind beim Standard-Konto kommissionsfrei, während beim Pro-Konto 3,50 Euro pro Transaktion gezahlt werden müssen.

XTB hat mehr als 20 internationale Indizes, 21 Rohstoffe und einige Tausend Aktien aus neun Ländern im Angebot. Das CFD-Angebot ist damit sehr umfangreich aufgestellt. Bei der Kontoeröffnung ist keine Mindesteinzahlung vorgesehen. Auszahlungen sind allerdings mit Kosten verbunden. Bei Auszahlungen unter 200 Euro werden zehn Euro Gebühren fällig. Das Demokonto ist kostenlos und kann 30 Tage genutzt werden. In dieser Zeit können sich Trader einen Überblick über die Handelsplattform und das Angebot des Brokers verschaffen.

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CFD-Angebot breit aufgestellt

Mit Index-CFDs können Trader bei mehr als 20 internationalen Aktienindizes Long- oder Short-Positionen eingehen. Übernacht-Finanzierungskosten entfallen dabei. Der Handel ist über den PC oder eine App möglich. Forex-CFDs können an fünf Tagen in der Woche rund um die Uhr ab 0,1 Pips gehandelt werden. Micro-Lots sind hier ebenfalls handelbar.

Rohstoffe und Edelmetalle bringen eine große Volatilität mit, die Trader über CFDs voll ausschöpfen können. Auch Rohstoff-CFDs können in der Woche rund um die Uhr gehandelt werden. Auf viele Rohstoff-CFDs erhebt XTB keine Übernacht-Finanzierungskosten. Darüber hinaus sind im Krypto-Handel über 20 Assets handelbar, die auch am Wochenende zur Verfügung stehen.

Echte Aktien vs. Aktien-CFDs

XTB bieten den Handel mit Aktien-CFDs und echten Aktien an. Die Kosten für echte Aktien beginnen bei zehn Euro für eine Transaktion. Zur Verfügung stehen Aktien von 16 Börsen rund um den Globus. Wird eine schwebende Order aufgegeben, ist dies auch außerhalb der Handelszeiten möglich.

Bei CFDs auf Aktien müssen Anleger Gebühren von mindestens acht Euro zahlen. Der Handel ist über einen direkten Marktzugang möglich und jede Order erscheint im Orderbuch der Börse. Über das Smart Order Routing wird jeder Auftrag direkt an den Handelsplatz mit dem günstigsten Ausführungspreis weitergegeben.

Fazit: Lufthansa weiter mit Problemen

In dieser Woche soll die außerordentliche Hauptversammlung der Lufthansa-Aktionäre stattfinden, bei der das Rettungspaket der Bundesregierung endgültig verabschiedet werden soll. Allerdings ist bislang unklar wie sich Heinz Hermann Thiele, der 15 Prozent aller Aktien der Lufthansa hält, entschieden wird. Da wohl nicht mehr als 38 Prozent der Stimmrechte bei der Versammlung vertreten sein werden, ist seine Stimme umso wichtiger.

Die Lufthansa-Aktie steht weiter unter Druck. Mit Wirecard ist derzeit ein weiteres bekanntes Unternehmen wegen Insolvenz in den Schlagzeilen. Der deutsche Aktienmarkt steht daher unter Druck. Anleger könnten daher mit einem breit aufgestellten Broker wie XTB eine gute Entscheidung treffen. Neben Aktien sind hier auch CFDs auf zahlreiche Basiswerte handelbar. Der Broker punktet zudem mit einem großen Schulungsangebot.

Bilderquelle:

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