Broker pleite – Sind Aktien in Gefahr? Was geschieht bei Insolvenz des Online-Börsenmaklers?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.09.2020


Ein Horrorszenario für Anleger. In Finanzkrisen erhöht sich die Gefahr, dass dem Broker eine Pleite droht. Trader sorgen sich um ihre Wertpapiere und das Geld auf dem Handelskonto. Geht der Broker pleite, sind Aktien nicht in Gefahr.

Wertpapiere gehören den Aktionären, nicht dem insolventen Online-Börsenmakler. Dieser übernimmt gegen Gebühr deren treuhänderische Verwaltung. Alternativ geschieht das als kostenfreie Inklusivleistung. Halten Sie Aktien des Brokers oder einer insolventen Bank, droht der Totalverlust. Um die Einlage im Fall einer Brokerinsolvenz zu schützen, empfiehlt sich ein Anbieter mit Regulierung und Einlagensicherung.

  • Gehen Banken oder Broker pleite, zeigt sich das Wertpapierdepot nicht betroffen.
  • Innerhalb der Europäischen Union schützt die Einlagensicherung das Guthaben auf den Verrechnungskonten.
  • In Deutschland verfügen durch die Bafin regulierte Broker über einen hohen Einlagenschutz.
  • Bei Zertifikaten herrscht unter Umständen ein Sicherheitsrisiko.

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Die Regulierung entscheidet über Sicherheit der Online-Broker

Geht der auf CFDs spezialisierte Online-Börsenmakler oder der FX Broker pleite, fühlen sich Kunden verunsichert. Ähnlich geht es Tradern, die sich mit dem Aktienhandel beschäftigen. Ist der Broker pleite sind Aktien nicht in Gefahr. Was geschieht mit gekauften Wertpapieren?

Kaufen Sie Aktien über einen Broker, gehören diese Ihnen. Der Online-Börsenmakler verwaltet die Wertpapiere in einem Depot. Alternativ stellt er dieses zur Selbstverwaltung zur Verfügung. In dessen Folge besteht keine Gefahr für das Aktiendepot, wenn der Broker pleite ist.

Die Insolvenz des Anbieters ist unangenehm. Um sie zu vermeiden, halten Sie nach einem seriösen Online-Börsenmakler Ausschau. Das wichtigste Kriterium für einen sicheren Broker ist die Regulierung. Hochqualitative Anbieter steuert eine staatliche Behörde. Diese prüft deren Angebot und die Lizenzierung regelmäßig. Die Regulierungsbehörde stellt einen vertrauenswürdigen Umgang des Unternehmens mit Kundengeldern und den Daten sicher.

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Welche Behörde übernimmt die Regulierung des Brokers?

Alle Regulierungsbehörden innerhalb der Europäischen Union arbeiten nach Regelungen der MiFID. Auf diese Weise profitieren Trader von der einheitlichen Arbeit der Finanzaufsichtsbehörden. Unternehmen mit zulässiger Regulierung besitzen eine Lizenznummer. Unter dieser rufen Trader die Daten über den Anbieter bei der zuständigen Regulierungsbehörde ab. Zahlreiche Anleger interessiert es, welche Behörde ihren Broker reguliert. Innerhalb Europas erlangten drei Aufsichtsbehörden Bekanntheit:

  • Bafin: Hinter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verbirgt sich eine staatliche und renommierte Finanzaufsicht. Alle Online-Broker mit Hauptsitz in Deutschland verfügen über eine Lizenz oder Registrierung bei der Bafin.
  • FCA: Die unabhängige, aber staatliche anerkannte Financial Conduct Authority sitzt in London. Die Regulierungsbehörde überwacht alle in der britischen Hauptstadt ansässigen Banken. Sie gehört zu den größten Aufsichten Europas.
  • CySEC: Im Jahr 2004 gegründet, gehört die zypriotische Aufsichtsbehörde zu den „jungen“ Finanzaufsichten.

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Woran erkennen Trader einen sicheren und seriösen Broker?

Was passiert, wenn der Online-Broker pleite geht? Ist ein Broker pleite sind Aktien, die Anleger über ihn handeln, deren Hauptsorge. Um das Risiko bei einer Insolvenz des Anbieters zu minimieren, achten Sie bei Ihrer Wahl auf einen seriösen Online-Börsenmakler.

Zu den Faktoren, die einen vertrauenswürdigen Broker auszeichnen, gehören:

  • eine zuverlässige Regulierung,
  • die umfassende Einlagensicherung,
  • der kompetente Kundensupport,
  • aussagekräftige Auszeichnungen sowie
  • eine bewährte Trading-Plattform.

Neben der Regulierung zählt die Sicherung der Einlagen zu den wesentlichen Sicherheitsmerkmalen eines Online-Börsenmaklers. Kommt es zu einer Brokerinsolvenz, nimmt sie einen hohen Stellenwert ein. Sie erstattet den Tradern Verluste, die durch die Pleite des Brokers entstehen, zurück. Innerhalb der Europäischen Union existiert zu dem Zweck eine gesetzliche Einlagensicherung. Kundenfreundliche Anbieter verfügen zusätzlich über einen freiwilligen Einlagenschutz.
Sie haften mit einem Teil des eigenen Kapitals für Verluste der Anleger.

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Ein guter Support stellt ein wichtiges Auswahlkriterium dar

Neben der Regulierung und der Einlagensicherung achten die Anleger bei einem sicheren Broker auf die Qualität des Kundenservice. Seriöse Online-Börsenmakler brauchen den Anlegern nichts zu verheimlichen. Sie warten mit einem gut erreichbaren Support auf. An diesen wenden Sie sich:

  • telefonisch,
  • per E-Mail oder
  • per Live-Chat.

Kundenfreundliche Anbieter bieten zusätzlich eine Rückruffunktion sowie den Postweg als Kontaktmöglichkeit an. Teilweise weisen Auszeichnungen auf die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter im Kundenservice hin. Arbeiten diese effizient und kundenfreundlich, profitieren die Anbieter von positiven Bewertungen im Internet.

TIPP: Seriöse Online-Broker erkennen Sie an der Handelsplattform. Hochqualitative Anbieter arbeiten mit einer bedienerfreundlichen und bekannten Plattform. Diese punktet mit einer übersichtlichen Struktur und den gängigen Tools zu Chartanalyse. Weitere wichtige Features bestehen in Echtzeitkursen und Börsennews.

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Die Einlagensicherung schützt bei einer FX Broker Pleite

Hochqualitative Online-Börsenmakler zeichnen sich durch segregierte Kundenkonten und eine belastbare Einlagensicherung aus. Sofern ein Broker keine Banklizenz aufweist, nimmt er legal keine Einlagen entgegen. In dem Fall verwahrt eine Bank die Gelder der Kunden.

Das geschieht getrennt vom Betriebsvermögen des Online-Brokers. Hochqualitative Anbieter achten auf eine segregierte Kontoführung. Dementsprechend fällt es nicht schwer, einzelnen Kunden die Konten zuzuordnen. Broker mit einer Banklizenz verwalten die Kundengelder eigenständig. Gehen dieser insolvent, greift die gesetzliche Einlagensicherung. Laut der EU-Richtlinie liegt die Höhe dieser Sicherung bei allen Mitgliedsstaaten bei 100.000 Euro pro Kunde. Die Summe gilt ohne Selbstbehalt.

TIPP: Geht ein Staat in die Insolvenz, stellt die Einlagensicherung bei einem ansässigen Broker keinen rechtlichen Anspruch dar. Um die Kunden abzusichern, verwahren zahlreiche Broker aus Zypern deren Gelder bei Banken in Großbritannien oder Deutschland.

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Broker innerhalb der Bundesrepublik unterliegen der deutschen Einlagensicherung

Alle Trader eines Online-Börsenmaklers besitzen bei diesem ein Verrechnungskonto. Über dieses wickeln sie den CFD-Handel oder den Kauf verschiedener Basiswerte ab. Bei einem in Deutschland registrierten Broker schützt die Einlagensicherung diese Kundeneinlagen zu 100 Prozent. Das funktioniert durch die Entschädigungsfonds deutscher Banken. Zahlreiche Investitionsmöglichkeiten, beispielsweise das Trading mit Differenzkontrakten, reguliert die Bafin zusätzlich.

Die Regulierung durch eine offizielle Behörde sowie die Einlagensicherung in ausreichender Höhe stellen wesentliche Auswahlkriterien bei der Wahl eines Brokers dar. Aus dem Grund bewerben sich Anbieter teilweise als „deutscher Broker“. Die Bezeichnung gibt beim Trading einen Qualitätsstandard an. Mehrere Broker-Vergleiche im Internet empfehlen gezielt Online-Börsenmakler mit deutscher Einlagensicherung.

Alternativ weisen Broker mit Sitz in Großbritannien hohe Sicherheitsstandards auf. Ebenso wie deutsche Anbieter verwalten sie die Kundengelder auf separaten Konten. Die Einlagensicherung liegt bei 50.000 Pfund.

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Was tun Trader bei Insolvenz ihres Brokers?

Betrifft eine Insolvenz eines Brokers deutsche Anleger, machen diese ihre Ansprüche bei der EdW geltend. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen.
Sie ersetzt den Tradern bis zu 90 Prozent des Verlustes. Das funktioniert bis zu einem maximalen Betrag von 20.000 Euro.

Wie hoch eine Entschädigungssumme ist, bestimmt die EdW abhängig vom Marktwert der Finanzprodukte. Sie konzentriert sich auf den Wert zum Zeitpunkt der Broker-Pleite. Prüft das Institut den Anspruch eines Gläubigers und erachtet ihn als gerechtfertigt, erhält dieser sein Geld innerhalb von drei Monaten. Die Chance, einen Antrag zu erstellen, erhalten die Anleger, wenn die Bafin bei dem Online-Börsenmakler den Entschädigungsfall feststellt.

Geschieht das nicht, greift die Regelung der EdW nicht. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich für Trader, frühzeitig Auskünfte über weitere Sicherheitsmechanismus bei einer Brokerinsolvenz einzuholen.

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Was passiert bei einer Broker-Pleite mit Aktien?

Handeln Sie über einen Online-Börsenmakler mit Aktien, wirkt sich dessen Insolvenz nicht auf Ihr Depot aus. Das Unternehmen verwaltete die Wertpapiere treuhänderisch. Das ändert nichts an dem Umstand, dass sie sich zu 100 Prozent in Ihrem Besitz befinden.

Unter Umständen drohen Komplikationen, wenn Sie Aktion des pleitegegangenen Brokers halten. In dem Fall droht der Totalverlust. Ein ähnliches Problem tritt ein, wenn sich in Ihrem Besitz Aktien befinden, bei denen der Depotanbieter als Emittent auftrat. Der Fachbegriff bezeichnet ein Unternehmen, das Wertpapiere ausstellt und ausgibt. Auf andere Aktien sowie die Liquidität des Aktiendepots nimmt die Insolvenz keinen Einfluss.

Der Insolvenzverwalter als Ansprechpartner nach der Brokerinsolvenz

Bedenken Sie, dass der Broker nicht länger als Ansprechpartner für Ihre Fragen fungiert. Die Aufgabe übernimmt der Insolvenzverwalter. Unter Umständen dauert es Tage oder Wochen, bis das zuständige Gewicht diesen bestellt. Während der Wartezeit existieren für die Anleger wenige Handlungsoptionen. Sobald Sie den Verwalter kennen, teilen Sie diesem gegenüber schriftlich Ihre Ansprüche mit. Bedenken Sie, dass die Herausgabe der Wertpapiere teilweise längere Zeit in Anspruch nimmt. Die Dauer hängt vom Verwaltungsaufwand und der Organisation des Insolvenzverwalters ab.

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Schnell die Kontrolle über die Assets zurückgewinnen

Bis die Anleger ihre Wertpapiere zurückerhalten, dauert es teilweise mehrere Wochen. In dieser Zeit herrscht auf dem Aktienmarkt kein Stillstand. Die Finanzmärkte verändern sich – zu Ihrem Vor- oder Nachteil.

Um die Kontrolle über die Wertpapiere zu erhalten, eignen sich logische Schritte. Funktioniert das Log-in bei dem insolventen Anbieter, ermöglicht dieser unter Umständen Trades. Diese Möglichkeit nutzen Sie beispielsweise, um mögliche Gewinne zu realisieren. Es lohnt, den geplanten Ausstieg aus einer Position in die Tat umzusetzen. Auf die Weise minimieren Sie finanzielle Verluste. Unter Umständen ergibt es Sinn, im Internet nach Vorzeichen der Pleite zu suchen. Zu dem Zweck kontrollieren Sie Finanznews aus den vorangegangenen Monaten.

Wissen Sie, woran Sie eine drohende Insolvenz erkennen, bereitet Sie dies auf eine mögliche Pleite anderer Broker vor. Sie ziehen aus der Katastrophe wertvolle Lehren für die Zukunft.

Schnell und unkompliziert nach einem neuen Broker suchen

Beteiligen sich die Anleger nach der Pleite ihres Online-Börsenmaklers weiter am Aktienhandel, suchen sie einen neuen Broker. Ein Broker-Vergleich im Internet erleichtert die Auswahl.
Beachten Sie bei dem neuen Anbieter die Sicherheitsstandards, bevor Sie ein Konto eröffnen. Teilweise ergibt es Sinn, zuerst ein Musterdepot zu erstellen. Mit dessen Hilfe kontrollieren Sie, ob die Handelsumgebung Ihren Ansprüchen entspricht.

Anschließend schreiben Sie dem Insolvenzverwalter des vorherigen Brokers einen formlosen Brief. In diesem bitten Sie um die schnellstmögliche Herausgabe Ihrer Wertpapiere.
Um diese zu beschleunigen, teilen Sie dem Insolvenzverwalter die relevanten Daten mit. Zu diesen gehören:

  • Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer),
  • Ihre Kundennummer bei dem insolventen Börsenmakler,
  • bei Bedarf ein Ausdruck Ihres Portfolios,
  • die Kontaktdaten des neuen Depotanbieters und
  • Ihre Kundennummer bei dem neuen Broker.

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Banken- und Broker-Pleite durch seriöse Anbieter vermeiden

Vorwiegend in den Krisenzeiten besteht die traurige Möglichkeit einer Broker- oder Bankenpleite. Beispielsweise meldeten während der Finanzkrise 2008 zahlreiche Finanzdienstleister Insolvenz an.
Führen Anleger ein Depot bei einem Broker oder einer Bank, verurteilen sie die Finanzkraft des Unternehmens im Vorfeld.

Das gelingt beispielsweise durch Ratings. Ratingagenturen führen diese durch. Besitzen Sie ein Depot bei einer Bank, empfiehlt sich ein Blick auf renommierte Agenturen wie:

  • Standard & Poor’s,
  • Moody’s oder
  • Fitch.

Die Ratings für Banken befinden sich auf den Internetseiten der Agenturen. Alternativ finden Sie diese in bekannten Finanzportalen.
Schenken Sie Unternehmen, die über eine Bewertung von B2 (BBB) oder höher verfügen. Bei schlechteren Ratingbewertungen wie BB oder B3 gilt die entsprechende Bank nicht als gefährdet. Sie zeigt sich anfälliger für eine Krise.

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Ein hohes Rating steht für Sicherheit

Als Anleger empfiehlt es sich, eine Regel im Auge zu behalten: Je höher das Rating eines Depotanbieters ausfällt, desto sicherer ist die Depotführung.
Als sinnvoll erweist es sich, nicht einer einzigen Bewertung zu vertrauen. Ziehen Sie die Einschätzungen aller großen Ratingagenturen zurate.

Des Weiteren ergibt es Sinn, eigenständig Recherchen im Internet durchzuführen. Zu dem Zweck verfolgen Sie beispielsweise die Entwicklungen in Wirtschaft und Politik. Gehen Sie in Newsfeeds bei Bedarf mehrere Wochen oder Monate zurück. Auf die Weise finden Sie heraus, ob ein Broker oder eine Bank in der Vergangenheit finanziell strauchelte. Verlassen Sie sich ausschließlich auf vertrauenswürdige Quellen. In Foren und Blogs erhalten Sie teilweise Zusatzinformationen. Existiert kein offizieller Nachweis der Behauptungen, ziehen Sie diese in Zweifel. In vielen Finanzforen existieren – wie in anderen Netzwerken – Trolle, die bei Ratsuchenden die Unsicherheit schüren.

Besteht bei der Broker-Pleite für Aktien eine Gefahr?

Für zahlreiche Aktionäre stellt sich die Frage, inwieweit sich die Insolvenz des Depotanbieters auf ihre Wertpapiere auswirkt.
Unternehmen mit Sitz in Deutschland reguliert die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Gibt ein Broker auf seiner Internetseite keine Informationen zur Regulierung ab, nehmen sie von der Depoteröffnung Abstand. Aus Sicherheitsgründen investieren Sie bei zweifelhaften Anbietern kein Geld. Teilweise verzichten kleine Broker mit Hauptsitz im Ausland auf die Regulierungsangabe. Des Weiteren existieren ausländische Depotanbieter, die über eine Niederlassung in Deutschland verfügen.
Handeln Sie bei dieser, besteht für Ihre Wertpapiere kein Risiko. Geht der Broker in Insolvenz, greift das Aussonderungsrecht.

Das bedeutet, die Kundengelder und deren Wertpapiere gehören nicht der Insolvenzmasse an. Handeln Sie bei einem Discountbroker mit Aktien, sind diese nicht gefährdet.
Die Wertpapiere verlieren durch die Brokerinsolvenz nicht an Wert.

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Sechs Broker geben ihre Zusatz-Absicherungshöhe an

Neben der vorgeschrieben Einlagensicherung entscheiden sich hochqualitative Broker für eine Zusatzsicherung der Kundengelder.
Mehrere Online-Börsenmakler mit oder ohne Banklizenz geben diese auf ihrer Internetseite bekannt:

  • OnVista: Der Anbieter ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Des Weiteren schützt das Unternehmen das Konto jedes Kunden in einer Höhe von 4,1 Millionen Euro.
  • ING: Neben dem Banken-Einlagensicherungsfonds sichert die Bank die Kundenkonten mit jeweils 1,3 Milliarden Euro ab.
  • Flatex: Bei dem Broker profitieren die Trader von einem Kontoschutz bis zu 3,1 Millionen Euro.
  • Consorsbank: Pro Kunde beträgt die Absicherungshöhe 45 Millionen Euro.
  • Comdirect: Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken erhält jeder Kunde eine Absicherung in Höhe von 116 Millionen Euro.
  • S Broker: Der Sparkassen Broker unterliegt dem Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe. Er sichert Privatkundeneinlagen in voller Höhe ab.

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Binäre Optionen: Verbot setzt sich fort

Bei binären Optionen oder digitalen Optionen handelt es sich um Termingeschäfte. Die Trader schließen Wetten auf:

  • Kurs,
  • Preis oder
  • Wert

eines Basiswerts ab.

Im November 2018 sprach die Bafin ein Verbot der hochriskanten Anlageschäfte aus. Dieses betrifft:

  • die Vermarktung,
  • den Vertrieb und
  • den Verkauf

binärer Optionen an Kleinanleger. Die einzige Ausnahme bilden die Derivate. Deren Anbieter erzielen, außer den im Vorfeld vereinbaren Provisionen, keine Gewinne. Des Weiteren laufen die Assets über einen Mindestzeitraum von 90 Tagen.

Das Verbot der binären Optionen verlängerte die Bafin am 1. Juli 2019. Dazu veröffentlichte die Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörde eine offizielle Mitteilung.
In ihr heißt es, die Behörde reagiere auf das Auslaufen der ESMA-Maßnahme. Das Kürzel steht für die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde.

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Weitere Gründe für den Verbot der binären Optionen

Binäre Optionen erweisen sich als ein komplexer Handel mit wenig Transparenz. Letzteres gilt vorwiegend für die Berechnung der Wertentwicklung. Im Gegensatz zu anderen Finanzinstrumenten handeln die Anleger diese Termingeschäfte an einem Markt, bei dem nicht Angebot und Nachfrage über den Preis entscheiden. Die Anbieter geben die Preise vor. Das verhindert, dass die Käufer den Wert der binären Optionen überprüfen.

Unter Umständen führt das weitere Verbot der Termingeschäfte zu finanziellen Schwierigkeiten mehrerer Broker. Die Mehrzahl der Online-Börsenmakler offeriert den Tradern eine breite Palette an Basiswerten.
Aus dem Grund sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass seriöse Broker aufgrund der Entscheidung der Bafin zu den Termingeschäften bankrottgehen.

Den Wertpapierhandel sicherer gestalten – geht das?

Um für einen sicheren Handel mit Wertpapieren zu sorgen, existieren verschiedene Möglichkeiten. Mehrere wesentliche Faktoren helfen Ihnen, Ihr Depot abzusichern. Ein wichtiger Aspekt stellt die eigene Erfahrung dar.
Für den Aktienhandel spielen das Grundverständnis der Börse sowie Handelserfahrungen eine wichtige Rolle. Erfahrene Aktionäre schätzen den Markt im Normalfall besser ein als Einsteiger.

Für diese ergibt es Sinn, die Bildungsangebote des Brokers wahrzunehmen. Zusätzlich lernen sie mithilfe eines Musterdepots, wie der Aktienhandel funktioniert. Während der Simulation erhalten sie einen ersten Überblick, wie die Börse funktioniert und wie Sie Aktien Kaufen können.

Das Sammeln von Informationen liegt erfolgreichen Aktionären im Blut. Sie informieren sich über die Entwicklung ihrer Wertpapiere und der entsprechenden Unternehmen.
Sinnvoll ist es, die Wirtschaftlichkeit des eigenen Online-Börsenmaklers regelmäßig zu überprüfen. Auf diese Weise finden Sie frühzeitig heraus, ob ihm die Insolvenz droht.

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Depot-Absicherung und Money-Management erhalten Priorität

Verfügen die Trader über reichlich Erfahrung im Aktienhandel, wissen sie um die Relevanz einer Depot-Absicherung. Diese gelingt beispielsweise durch Differenzkontrakte und Optionen.
Die CFDs erlauben Put-Optionen. Mit ihrer Hilfe besteht die für die Anleger die Chance, Gewinne zu erzielen. Sie vermeiden Verluste, wenn sich die Call-Orders der Wertpapiere gegen sie wenden.

Eine weitere Möglichkeit, das Depot abzusichern, besteht in einem durchdachten Moneymanagement. Bei diesem gilt eine wichtige Regel: Investieren Sie kein Geld in den Aktienhandel, wenn Sie den Verlust nicht verkraften.
Um temporäre Verlustphasen beim Trading durchzustehen, brauchen die Anleger ausreichend Kapital auf dem Handels- oder Verrechnungskonto.
Wie hoch die Summe ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Erfahrene Aktienhändler nutzen mehrere Tausend Euro.

Die Sicherheit beim Trading eigenständig beeinflussen

Obgleich Regulierung und Einlagensicherung eine Grundabsicherung beim Trading darstellen, existiert beispielsweise beim CFD-Handel ein hohes Risiko. Bei der Vielzahl der Trading-Möglichkeiten handelt es sich um spekulative Geschäfte.

Zu einem sinnvollen Risikomanagement gehört das Sammeln von Informationen. Wissen Sie beispielsweise nicht, ob der Broker über eine Regulierung verfügt, recherchieren Sie auf dessen Website. Kontaktieren Sie bei Bedarf den Kundenservice. Des Weiteren prüfen Sie die Stabilität der Handelsplattform. Befindet diese sich auf dem neuesten Stand, ist von einem kundenfreundlichen und modernen Anbieter auszugehen.

Bei der Vielzahl der CFD-Broker handelt es sich um Market Maker. Die Trader erhalten bei ihnen börsennahe Kurse. Für risikobewusste Anleger empfiehlt sich ein Online-Börsenmakler, der den DMA-Handel anbietet.
Obgleich höhere Ordergebühren entstehen, profitieren sie von einem guten Sicherheitsstandard.

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Fazit: Bei seriösen Anbietern besteht bei einer Broker-Pleite keine Gefahr

Die Vielzahl der Anleger fürchtet bei einer Broker-Pleite um Aktien, Kryptowährungen oder andere Investitionswerte.
Seriöse Online-Börsenmakler mit offizieller Regulierung trennen die Kundengelder vom eigenen Vermögen. Sie verwalten die Einlagen der Trader auf separaten Konten.
Droht einem Online-Börsenmakler die Insolvenz, besteht keine Gefahr für Depotkonten. Die Trader haben keinen Grund, in Panik zu geraten.

Für sicherheitsbewusste Anleger ergibt es Sinn, bei der Wahl des Brokers auf dessen Seriosität zu achten. Zu dem Zweck informieren sie sich über dessen staatliche Regulierung die Höhe der Einlagensicherung.
Weitere Faktoren, die für einen hochqualitativen Online-Börsenmakler sprechen, bestehen in einem gut erreichbaren Support und einem kostenfreien Demokonto.

Im Normalfall meldet ein Broker nicht von heute auf morgen Insolvenz an. Um das eigene Handelskonto zu sichern, ergibt es Sinn, die Entwicklung des Handelsanbieters zu verfolgen.
Zu dem Zweck lesen Sie die neuesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik. Des Weiteren erkundigen Sie sich über wirtschaftliche und rechtliche Entwicklungen der Basiswerte.
Handeln Sie mit Wertpapieren, erhöhen mehrere Maßnahmen die Sicherheit beim Trading. Neben der Absicherung des Depots ist ein Moneymanagement ratsam. Beim Trading an der Börse oder außerbörslich verwenden Sie ausschließlich Risikokapital. Hierbei handelt es sich um Geld, das Sie nicht zwingend zum Leben brauchen.

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