Bei der ING bald Strafzinsen?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.10.2020


Die Direktbank ING hat angekündigt, auf die aktuelle Marktentwicklung zu reagieren und unter Umständen Strafzinsen für neue Kunden einzuführen. Schon seit einigen Monaten wird das kostenlose Girokonto ohne Vorgeben, beispielsweise zu monatlichen Einzahlungen, nicht mehr angeboten. Bald müssen Neukunden womöglich Gebühren zahlen, wenn sie Geld bei der ING „parken“. Insbesondere im Aktienhandel kann die ING aber auch weiter interessante Angebote machen.

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Keine konkreten Pläne für Bestandskonten

Wie ING-Finanzvorstand Norman Tambach der Deutschen Presse-Agentur sagte, habe die Bank derzeit keine konkreten Pläne, ein Verwahrentgelt für Bestandskonten einzuführen. Allerdings beobachte das Unternehmen die Marktentwicklung genau. Man stelle fest, dass immer mehr Banken ein solches Entgelt für Neukonten einführen würde. Daher bereitet sich nun auch die ING auf die Einführung eines Verwahrentgelts vor, um auf die aktuellen Entwicklungen am Markt zu reagieren.

Geschäftsbanken müssen weiterhin Zinsen in Höhe von 0,5 Prozent zahlen, wenn sie Geld bei der EZB „parken“. Auch wenn es mittlerweile Freibeträge gibt, bedeutet die für Banken dennoch Kosten in Milliardenhöhe. Immer mehr Banken geben dies Belastungen an ihren Kunden weiter und erheben Negativzinsen und Gebühren. Bei einigen Girokonten ist dies schon ab dem ersten Euro der Fall.

Bei der ING bald Strafzinsen?

Auf Sparguthaben weiter wenig Zinsen

Darüber hinaus gibt es für Tagesgeld- und Sparkonten noch immer sehr wenige Zinsen. Die ING bietet seinen Kunden daher ein neues Angebot für Aktien und Fonds, mit dem die Bank laut Vorstandschef Nick Jue ihren Kunden den Einstieg in das Wertpapiersparen erleichtern. Aus diesem Grund wurde der Mindestbetrag für Wertpapiersparpläne abgeschafft.

Die ING konnte bislang im Vergleich zur Konkurrenz noch immer recht hohe Zinsen anbieten. Dies ist für die Bank jedoch teuer. Aus diesem Grund will die ING vermehrt Geschäfte mit seinen Kunden abschließen und eine engere Verbindung zu den Kunden etablieren. Dabei konzentriert sich die seit 2018 unter dem Namen des niederländischen Mutterkonzerns aktive Bank verstärkt auf Hausbankkunden. Das Ziel ist ein profitableres Wachstum.

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Viele neue Hausbankkunden

Im ersten Halbjahr 2020 konnte die Bank laut dem Vorstandschef 200.000 neue Hausbankkunden gewinnen. Damit zählt die Bank nun mehr als zwei Millionen Hausbankkunden. Diese Kunden sind laut Definition der ING Kunden, die nicht nur ihr Geld bei der ING parken, sondern auch zu Einnahmen durch Provisionen führen. Dies kann beispielsweise über

  • Baufinanzierungen
  • Verbraucherkredite oder
  • das Wertpapiersparen

der Fall sein. Dennoch musste die ING zuletzt Rückschläge hinnehmen. Die Bank hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland und Österreich zehn Millionen Privatkunden zu erreichen. Diese Marke wird die Bank in diesem Jahr verfehlen.

Die ING konnte über viele Jahre ein hohes Kundenwachstum vorweisen. Dieses stockt nun jedoch. Viele Online-Broker berichteten in den letzten Wochen von Rekordzahlen an neuen Kunden. Dies war bei der ING nicht der Fall. Dort eröffneten seit Januar nur 33.000 Menschen ein neues Konto. Im Vergleich zum Vorjahr, wo im ersten halben Jahr 150.000 Menschen Kunden der ING wurden, ist dies ein schwacher Wert. Im gesamten Jahr 2019 konnte die ING sogar 215.000 neue Kunden gewinnen. Insgesamt beträgt die Zahl der Privatkunden etwa 9,6 Millionen.

ING News

Kein kostenloses Girokonto mehr bei der ING

Die niedrige Zahl neuer Kunden könnte mit der Abschaffung des kostenlosen Girokontos in Zusammenhang stehen. Seit Mai müssen Kunden für ein Girokonto bei der ING 4,90 Euro zahlen und einen monatlichen Geldeingang von 700 Euro vorweisen. Daraufhin kündigten einige Kunden ihre Konten bei der ING. Die Bank bietet neben den Leistungen einer Vollbank auch beispielsweise Aktien, Fonds oder ETFs an. Hierfür ist ein Depot weiter kostenlos. In den ersten sechs Monaten zahlen Anleger lediglich 2,90 Euro pro Order.

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Viele Anbieter zur Auswahl

Trader haben mittlerweile bei der Wahl eines Brokers ein wenig die Qual der Wahl, da der Pool an möglichen Anbietern groß ist und von Filialbanken über Direktbanken bis hin zu auf CFDs spezialisierten Online-Brokern reicht. Daher ist ein gründlicher Brokervergleich, bei dem Online-Fachportale einen ersten Überblick geben, sehr wichtig. Trader sollten hier zunächst das Handelsangebot prüfen. Wer vor allem mit Aktien handelt, wählt wohl einen anderen Broker als ein CFD-Trader.

Im zweiten Schritt sollten Trader die Kosten prüfen. Neben den eigentlichen Orderkosten, bei CFDs meist die Spreads, kommen oftmals weitere Kosten auf Trader zu. Immer wichtiger werden auch Serviceleistungen und Bildungsangebote, die oftmals am Ende den Ausschlag für oder gegen einen Broker geben.

Strafzinsen ING

XTB mit breitem Handelsangebot

XTB punkte mit einem guten Kundenservice und seinem großen Bildungsangebot. Dazu kommt ein breites Handelsangebot, dass unter anderem fast 50 Währungspaare umfasst, die über CFDs gehandelt werden können. Der CFD-Handel mit Währungen ist unter der Woche rund um die Uhr möglich. Je nach Kontomodell beginnen die Spreads schon bei 0,1 Pips. XTB arbeitet mit zwei Kontomodellen, die auch in einer Variante für professionelle Trader mit höheren Hebeln verfügbar sind. Zudem können die Spreads variabel oder fest sein. Eine Mindesteinzahlung auf das Handelskonto gibt der Broker nicht vor. Zudem können Trader auch mit kleinen Handelsgrößen ins Trading starten.

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Einige Indizes und Rohstoffe

Das Angebot an Indizes umfasst mehr als 20 Indizes aus verschiedenen Ländern, die ohne Übernacht-Finanzierungskosten bei offenen Positionen gehandelt werden können. XTB bietet für den CFD-Handel natürlich auch eine App an. Übernacht-Finanzierungskosten entfallen auch bei vielen Rohstoffen. Bei Rohstoff-CFDs können Trader beispielsweise Silber oder Öl handeln, was rund um die Uhr möglich ist. So profitieren Trader von der hohen Volatilität auf den Rohstoffmärkten.

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Echte Aktien oder CFDs auf Aktien

Bei Aktien können Trader bei XTB zwischen dem CFD-Handel und echten Aktien wählen. Entscheiden sie sich für CFDs, so kaufen sie die Aktie nicht direkt, sondern profitieren von Kursbewegungen. XTB ermöglicht den CFD-Handel mit Aktien über einen direkten Marktzugang, bei dem jede Order im Orderbuch der Börse erscheint. Ein Auftrag wird über das Smart Order Routing gleich an die Börse mit dem besten Ausführungspreis weitergeben. Die Hebel liegen hier bei maximal 1:10. Allerdings müssen Trader hier Gebühren von mindestens acht Euro zahlen.

Die zahlreichen echten Aktien im Handelsangebot stammen von 16 internationalen Börsen und können ab zehn Euro oder Dollar gekauft werden. Der CFD-Handel erfolgt bei XTB in der Regel über den MetaTrader 4, während die hauseigene Plattform xStation 5 auf den Handel mit Aktien ausgelegt ist.

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Auch ETFs im Angebot

Auf den Plattformen des Brokers finden Trader nicht nur ausgereifte Handels- und Charttools, sondern auch kostenlose Kurse in Echtzeit. Alle Handelsinstrumente können über ein Konto getradet werden, was natürlich auch über ein Demokonto ausgetestet werden kann. Im Aktienhandel ist es zudem möglich, außerhalb der Börsenöffnungzeiten eine schwebende Order aufzugeben. Der Handel mit ETFs erfolgt ähnlich wie der Aktienhandel. Auch hier können Trader zwischen normalen ETFs und CFDs auf ETFs wählen, die sie mit Hebel von bis zu 1:10 handeln können. ETFs finden Trader auch über einen ETF-Scanner.

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Kryptowährungen runden Angebot ab

Das Angebot des Brokers wird mit Kryptowährungen abgerundet. Hier können Trader über CFDs mehr als 20 Assets wie Dash oder Ripple handeln. Dies ist auch am Wochenende möglich. Da Kryptowährungen sehr volatil sind, beträgt der Hebel nur 1:2. Trader profitieren im Krypto-Handel bei XTB von einer hohen Liquidität und können die Assets bis zu einem Jahr halten. Da kein Wallet benötigt wird, reduziert sich die Gefahr eines Hackerangriffs.

Obwohl die Zinsen noch immer niedrig sind, fallen bei CFD-Brokern in der Regel keine Strafzinsen an. CFDs sind für viele Trader auch aus diesem Grund eine Alternative, um an den Märkten aktiv zu werden. Zudem können sie über CFDs sehr rasch auf Veränderungen am Markt reagieren. Unser Brokervergleich listet mehrere Anbieter ohne Strafzinsen oder ähnliche Gebühren auf.

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Fazit: ING könnte mit Strafzinsen auf Marktveränderungen reagieren

Die Direktbank ING könnte bald auf Marktveränderungen reagieren und Strafzinsen für Neukunden erheben. Einige Banken haben mit solchen Gebühren schon auf die niedrigen Zinsen sowie auf die Zinsen, die sie selbst für das „Parken“ von Geld bei der EZB zahlen müssen, reagiert. Schon seit einigen Monaten bietet die ING kein kostenloses Girokonto mehr an, was ein Grund für die vergleichsweise niedrigen Neukundenzahlen sein könnte.

Viele Trader entscheiden sich für CFDs, da sie mit diesem Finanzinstrument rasch auf Veränderungen an den Märkten reagieren können. Bei CFD-Brokern werden bisher keine Strafzinsen erhoben. In unserem Brokervergleich finden Sie einige Anbieter, die auf solche Kosten verzichten. Allerdings sollten Trader nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf das Handelsangebot achten. Beispielsweise kann XTB zahlreiche Basiswerte im CFD-Handel sowie den Handel mit echten Aktien anbieten.

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