Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen an Banken nicht spurlos vorüber

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.04.2021


Die Banken in Deutschland erleben unsichere Zeiten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen auch an ihnen nicht spurlos vorüber. Diese Woche geben die amerikanischen Finanzinstitute zudem Einblicke in ihre Bücher und veröffentlichen die Zahlen für das dritte Quartal, was den Fokus noch einmal mehr auch auf die hiesigen Banken lenkt und einen unmittelbaren Vergleich zulässt. Andrea Enria, der oberste Bankaufseher der europäischen Zone, zeigt sich besorgt und mahnt dazu an die Folgen der Corona-Pandemie nicht zu unterschätzen.

Laut Andrea Enria werden die zukünftigen Quartale einige Herausforderungen mit sich bringen, was vor allem auch in den Krediten der Banken begründet liegt. Andrea Enria befürchtet ein Szenario bei dem es zu „faulen Krediten im Umfang von 1,4 Billionen Euro geben“ kann. Viele Anleger sind sich dieser Gefahr bewusst und entscheiden sich für einen Wechsel des Finanzinstruments. Dabei muss jedoch nicht auf den Handel mit Aktien verzichtet werden. Nach Unseren Erfahrungen bietet der Broker XTB zum Beispiel den Handel mit Aktien-CFDs auf unterschiedlichste Werte an.

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Europäische Banken müssen verantwortlich handeln

Die Banken stehen bei vielen Anlegern derzeit im Fokus. Dies liegt unter anderem daran, dass diese Woche amerikanische Finanzinstitute ihre Zahlen von dem drittel Quartal veröffentlichen und Einblicke in ihre Bücher geben. So ist eine Tendenz zu erahnen, wie es auch europäischen Banken während der Corona-Pandemie gehen könnte. Doch auch Faktoren aus Europa lassen die Banken derzeit von besonderem Interesse sein. Vor allem sind hier immer wieder die Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie im Gespräch und die Frage wie die Banken mit der Pleitewelle umgehen und diese meistern können.

Andrea Enria, der oberste Bankaufseher aus der europäischen Zone, zeigt sich ebenfalls besorgt. Andrea Enria ist bei der EZB tätig und beaufsichtigt über diese zahlreiche Großbanken innerhalb der Währungsunion und trägt für diese Verantwortung. Dem entsprechend vorausschauend und vorsichtig behandelt er die aktuelle Situation. Für die kommenden Quartale besteht eine große Gefahr, dass die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in vollem Umfang auf die Banken treffen und diese in unterschiedlichem Ausmaß herausfordern. Andrea Enria ermahnt dadurch Konzerne dazu verantwortlich und vorausschauend zu handeln. Während eines Interviews für das Handelsblatt äußert er sich dazu wie folgt: „Die Banken sollten einen ehrlichen Blick in ihre Kreditbücher werfen und prüfen, welche ihrer Kunden die Krise wirklich überstehen werden. Die Institute müssen jetzt damit beginnen, damit die Welle an faulen Krediten gar nicht erst zu groß wird.“

Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen an Banken nicht spurlos vorüber

Auch die Sorge um die Kredite ist hoch. Sollte es zu keinem zweiten Lockdown kommen, dann geht Enria davon aus, dass die Banken die Kredite meistern können, doch sollte der Extremfall eintreten und es zu einem zweiten Lockdown kommen, dann besteht große Gefahr für faule Kredite die einen Wert von 1,4 Billionen Euro erreichen können. Diese Kredite könnten aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen von den wirtschaftlichen Folgen durch einen zweiten Lockdown entstehen. Dies würde einem deutlich höheren Wert entsprechen als bei der letzten Finanzkrise erreicht wurde. Laut Andrea Enria darf ein solches Extremszenario zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden. Es ist noch unklar wie sich die Infektionszahlen entwickeln werden und welche Maßnahmen dadurch ergriffen werden müssen. Sicher ist, dass ein solches Szenario erhebliche Folgen für die Banken und deren Kapitalpositionen haben wird.

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Banken zeigen sich in Deutschland noch solide

Während der Corona-Pandemie erleben viele Unternehmen schwere Zeiten und nehmen die Hilfe des Staates oder der Banken in Anspruch. Zahlungsunfähige Unternehmen müssen zudem seit Beginn dieses Monats wieder melden, wenn sie insolvent sind und einen entsprechenden Antrag stellen. Um die Firmen zu entlasten war die Pflicht eines Insolvenzantrages seit dem März diesen Jahres ausgesetzt worden, aus diesem Grund ist es momentan schwer einzuschätzen wie es um die Wirtschaft in Deutschland wirklich steht. Erst die kommenden Monate werden eine fundierte Analyse und Einschätzung möglich machen.

Auch die Situation der Banken selbst lässt sich daher zurzeit kaum realistisch einschätzen, auch hier werden die kommenden Monate mehr Aufschluss geben. Banken wie die Commerzbank und die Deutsche Bank zeigen sich jedoch derzeit weitgehend solide. Die Commerzbank zeigt dabei mit 0,7 Prozent sogar einen weitgehend niedrigen Wert an notleidender Kredite. Auch die Deutsche Bank meistert die Herausforderungen bisher gut und zeigt sich stabiler als einige andere europäische Banken.

Durch viele Banken aus Deutschland wird das Darlehensbuch aktuell gestützt und wird durch diese weitgehend krisensicherer. Dem sind sich auch viele Anleger bewusst und investieren trotz der Unsicherheiten weiter in Aktien der Banken aus Deutschland. Doch das Offenlegen der Bücher amerikanischer Finanzinstitute in dieser Woche könnte hier Einfluss nehmen und sich auf die Kurse der Banken auswirken. Einige Anleger suchen daher nach mehr Sicherheit und finden diese in dem Handel mit Aktien-CFDs, da bei diesen auch auf fallende Kursen gehandelt werden kann.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Der Staat als Stütze in der Corona-Krise

Die Gefahr der faulen Kredite ist gegeben und dies sorgt für Unsicherheiten. Es ist momentan nicht möglich zu sagen in welchem Ausmaß es zu faulen Krediten kommen wird, doch der Staat versucht alles, um die Last von den Banken zu nehmen. Maßnahmen wie die Überbrückungshilfen oder das Kurzarbeitsgeld wirkt sich auch auf die Banken positiv aus. Diese erfahren eine Entlastung und erhalten die Chance sich vor großen Verlusten zu schützen. Ausfall gefährdete Kredite erfahren aktuell zusätzlich eine Unterstützung durch eine KfW-Bürgschaft, was den Banken die Sicherheit gibt, dass es hier zu keinen finanziellen Ausfällen kommen wird.

Auch diesen Maßnahmen ist es zu verdanken, dass Banken wie die Deutsche Bank und die Commerzbank positive Tendenzen an der Börse zeigten. Letzte Woche erholten sich die Charts dieser Banken und schafften es so mehr Stabilität zu erreichen. Beobachter hoffen, dass die Aktie der Commerzbank den Widerstand bei 4,68 Euro überwinden kann und weiter steigt. Sollte dies gelingen, dann ist davon auszugehen, dass die Aktie der Commerzbank ein Zwischenhoch erlebt, welches bei etwa 5,35 Euro liegen könnte.

Doch nicht nur die Aktie der Commerzbank macht derzeit Boden gut, auch die Aktie der Deutschen Bank erlebt gute Entwicklungen. Vergangene Woche schaffte es die Aktie der Deutschen Bank die 200-Tage-Linie zu überwinden und dies bei einem Wert von 7,55 Euro. Durch dieses Ereignis notiert die Deutsche-Bank-Aktie mit 7,75 Euro über der 50-Tage-Linie. „Der Aktionär“ empfiehlt den Handel mit diesen Aktien momentan den Tradern und gibt die Empfehlung abzuwarten zu welchen Entwicklungen es kommen wird. Doch über die Aktien-CFDs ist auch für Kleinanleger ein guter Einstieg schon jetzt möglich.

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Commerzbank mit neuem Chef

Die Commerzbank hat einige Maßnahmen ergriffen, um sich gut für die kommenden Herausforderungen zu rüsten und stellte sich in Teilen neu auf. So gab es einen Wechsel an der Spitze der Commerzbank. Manfred Knof, war einst bei der Deutschen Bank tätig und übernahm nun den Spitzenposten bei der Commerzbank. Analysten wie Martina Matouskova, welche bei dem amerikanischen Broker Jefferies tätig ist, sieht die neue Besetzung positiv und beruft sich mit ihren Äußerungen auf die Erfolge, die Manfred Knof bei der Allianz in Deutschland erreichte.

Doch die Expertise von Manfred Knof reicht weit über die Erfahrungen bei der Allianz hinaus. Auch im Bereich der Kostenreduktion und der Digitalisierung konnte der neue Chef der Commerzbank viele Erfahrungen sammeln, die nun der Commerzbank zugutekommen. Auch bei den Verhandlungen mit Gewerkschaftsvertretern erhoffen sich die Commerzbank und deren Anleger einiges von Manfred Knof.

Dies könnte sich auch positiv auf die Arbeitsplätze auswirken. Aktuell versucht die Commerzbank viele Einsparungen umzusetzen, was auch das Schließen von etwa 1.000 Filialen mit sich bringen würde, wodurch zahlreiche Vollzeitstellen in Gefahr sind. Doch zu welchen Entwicklungen es hier kommt, das bleibt im Moment noch abzuwarten.

Auswirkungen der Corona-Pandemie gehen an Banken nicht spurlos vorüber

Der Handel mit Aktien-CFDs ist die Hoffnung vieler Anleger

Während dieser unsicheren Zeiten sind immer mehr Anleger auf der Suche nach Sicherheit und überdenken so ihre Strategien. Einige gehen dazu über sich von dem Handel mit Aktien zu trennen und wechseln zu dem Handel mit Aktien-CFDs, die keine Investition in die Aktien selbst verlangen, aber dabei trotzdem noch mit Aktien handeln lassen. Möglich ist dies, da die CFDs die Kursbewegungen nutzen, um Gewinne zu generieren. Dadurch lassen sich auch fallende Kurse handeln und kurzfristige Order tätigen.

Der Broker XTB bietet für den Handel mit Aktien CFDs einen Hebel von 1:10 an, der den Gewinn bei gelungenem Handel in gutem Maße potenziert. Doch auch Verluste können sich so potenzieren. Dies lässt sich mit guten Wissen vorbeugen, was auch der Broker XTB weiß. Dieser bietet seinen Kunden eine Trading Academy an, in der sich Eisteiger und auch erfahrene Trader fortbilden können. Das erlangte Wissen lässt sich dann ganz einfach in einem kostenfreien CFD Demokonto testen und dies ganz ohne dem Risiko eines echten Verlustes.

Anleger, die den echten Handel mit Aktien-CFDs starten wollen, die können dies zu besonders guten Konditionen über das Live-Konto bei XTB. Hier wird eine Gebühr von 0,08 Prozent und eine Mindestsumme von 8 Euro fällig. Zudem gibt es unter anderem die Möglichkeit des direkten Marktzugangs sowie die Option von Leerkäufen.

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Fazit: Zweiter Lockdown könnte zu faulen Krediten führen

In dieser Woche öffnen amerikanische Finanzinstitute ihre Bücher, was sich auf die Aktien der Banken aus Deutschland auswirken könnte. Zudem kämpfen viele Banken derzeit mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Sollte es zu einem zweiten Lockdown kommen, dann sieht Andrea Enria die Gefahr der faulen Kredite, die eine Summe von 1,4 Billionen Euro erreichen könnten. Anleger sollten so vorsichtig vorgehen und unter Umständen auf den Handel mit Aktien verzichten und zu dem Handel mit Aktien-CFDs übergehen. Der Broker XTB bietet hier gute Bedingungen bei einem kompetenten Service an. Möchten auch Sie mit dem Handel von Aktien-CFDs starten? Dann schauen Sie doch einmal bei unserem kostenlosen Broker-Vergleich vorbei und starten Sie noch heute Ihren ersten Handel.

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