Broker Gewinner der Corona-Krise?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.07.2020


Hinter vielen von uns liegen turbulente Wochen. Die Corona-Krise ist auch an Brokern nicht spurlos vorbeigegangen. Einige von ihnen könnten aber als Gewinner aus der Krise hervorgehen. Allerdings hatte auch einige bekannte Broker Schwierigkeiten beim Kundenservice oder der Stabilität der Handelsplattformen. Allerdings waren und sind wohl viele Menschen derzeit auf der Suche nach neuen Anlageoptionen. Daher stiegen auch bei vielen Brokern die Neuregistrierungen.

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Stimmung in der Branche gut

Insgesamt scheint die Stimmung in der ganzen Branche gut. Dies ist eine große Erleichterung, denn noch vor drei Jahren schrieben einige Beobachter den CFD-Handel ab. Damals gab es neue Vorschriften der Europäischen Wertpapier-Aufsichtsbehörde ESMA für den Handel mit Differenkontrakten. CFDs werden außerbörslich gehandelt und bis vor einigen Jahren waren sehr hohe Hebel keine Seltenheit. Daher war der CFD-Handel, insbesondere für Privatanleger, sehr riskant. Seitdem hat sich allerdings einiges geändert und auch Privatpersonen können sicher in den Handel einsteigen.

Viele Broker boten ihren Kunden bis 2018 zum Teil Hebel von bis zu 1:400 an, was den ohnehin mit Risiken verbundenen Handel noch risikoreicher machte. Die ESMA verbot damals diese hohen Hebel. Nun sind für Privatanleger nur noch Hebel von bis zu 1:30 erlaubt. Diese schwanken nochmals je nach Volatilität des Basiswerts.

Unter bestimmten Bedingungen können sich Trader auch als professionelle Kunden registrieren und in diesem Fall höhere Hebel nutzen. Dazu müssen sie sich jedoch oft an ihren Broker wenden und beispielsweise Handelserfahrung vorweisen können. Allerdings begrenzen auch professionelle Trader ihr Risiko, in dem sie bewusst auf zu hohe Hebel verzichten.

Nachschusspflicht verboten

2018 wurde auch die Nachschusspflicht abgeschafft. Einige Broker kamen damals sogar dem Verbot durch die ESMA freiwillig zuvor. Damals konnte es passieren, dass Trader hohe Summen nachschießen mussten, sobald ihr Handelskonto ins Minus gerutscht war. Die Verluste konnten daher sehr hoch ausfallen. Heute wird in Abhängigkeit von den Hebeln eine Margin hinterlegt und die Position automatisch geschlossen, wenn die Sicherheitsleistung aufgebraucht ist. Dies bringt insbesondere für Kleinanleger mehr Sicherheit mit. Einige Werbeaktionen wurden im gleichen Atemzug ebenfalls verboten.

Allerdings können viele Broker den Handel noch immer zu sehr günstigen Konditionen anbieten. Bei XTB können Trader beispielsweise Währungs-CFDs schon mit Spreads ab 0,1 Pips handeln. Viele Broker verzichten zudem auf Depotführungsgebühren oder Kommissionen. Allerdings durchlebten einige Broker 2018 eine schwere Zeit. Die Corona-Krise könnte nun aber für einen Aufschwung sorgen.

Broker Gewinner der Corona-Krise

Börsennotierte Broker mit steigenden Aktienkursen

Einige Broker sind an der Börse notiert und konnten sich zuletzt über steigende Aktienkurse freuen. Verlor die Aktie des Brokers CMC Markets zwischen Sommer 2018 und Frühjahr 2019 noch rund 60 Prozent ihres Werts, konnte die Aktien vor einigen Monaten wieder zulegen. Auch die Umsätze bei CMC Markets gingen 2018 deutlich zurück. Nun kann sich der Broker wieder über steigende Gewinne nun Kundenzahlen freuen.

Auch XTB, einer der größten CFD- und Forex-Broker der Welt, ist an der Börse notiert. Das Unternehmen ist mittlerweile in über 13 Ländern mit einer Filiale präsent. Auch in Deutschland ist eine Niederlassung beheimatet, die auch den Kundenservice und die Weiterbildungsangebote organisiert. Aufgrund der weltweiten Niederlassungen sind mehrere Aufsichtsbehörden für den Broker verantwortlich. Bei XTB sind über 140.000 Trader aus aller Welt aktiv.

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Kompetenter Kundenservice bei XTB

Trader können den Kundenservice von XTB unter der Woche rund um die Uhr erreichen. Ein persönlicher Ansprechpartner hilft bei vielen Fragen weiter und kann auch dabei helfen, die Handelsstrategie zu analysieren und zu verbessern. XTB hat sich jedoch vor allem durch seine zahlreichen Aus- und Weiterbildungsangebote einen Namen gemacht. Über Webinare können sich Trader auch über aktuelle Entwicklungen an den Märkten informieren.

Die Entwicklungen der letzten Jahre machten CFDs zunehmend auch für Privatanleger interessant. Vor 2018 waren viele wohl von den hohen Risiken im CFD-Handel abgeschreckt. Nun ist ein Wandel zu beobachten. Außerdem hat sich der Ruf der Branche klar verbessert. Auch unter Brokern gab und gibt es wie in jeder Branche immer wieder schwarze Schafe. Einige Anbieter fielen beispielsweise mit sehr aggressiven Werbestrategien auf.

Trader abgesichert und Broker reguliert

Heute arbeiten viele Anbieter sehr seriös. Broker mit Sitz in der EU werden von den europäischen Finanzaufsichtsbehörden reguliert und kontrolliert. Dabei müssen sich die Anbieter auch an die Vorschriften zur Einlagensicherung halten. Kundengelder müssen daher auf vom Firmenvermögen getrennten Konten verwaltet werden. Geht ein Broker pleite, werden Trader entschädigt. Außerdem haben viele Broker, darunter auch XTB, in den letzten Jahren weiter an ihren Handelsplattformen gearbeitet und auch das Handelsangebot weiter ausgebaut.

XTB bietet beispielsweise schon seit langem auch Kryptowährungen an. Mittlerweile sind nicht mehr nur die großen und bekannten digitalen Währungen wie Ethereum und Bitcoin handelbar, sondern über 20 Krypto-Assets. Da Kryptowährungen aber sehr volatil sind, betragen die Hebel nur 1:2. Ein Wallet wird nicht benötigt. Daher besteht hier nicht die Gefahr eines Hackerangriffs. Zudem ist der CFD-Handel mit Kryptowährungen mittlerweile recht unkompliziert. Kryptowährungen sind zudem eines der wenigen Finanzprodukte, die auch am Wochenende gehandelt werden können.

Handel über mehrere Plattformen

XTB arbeitet mit dem bekannten MetaTrader 4, bietet aber auch die xStation 5 an. Über diese Handelsplattform wird insbesondere der Aktienhandel abgewickelt. Der Broker bietet auch eine App an. Der MetaTrader 4 verfügt unter anderem über Tools, die bei der Erkennung von Chartmustern und Trends helfen. Darüber hinaus ist mit Expert Advisors der automatisierte Handel möglich. Automatisierte Handelsstrategien können mit einem Strategie-Tester vorab auf ihre Effektivität hin geprüft werden.

Die gesamte CFD-Branche scheint wieder in der Erfolgsspur zu sein und könnte als einer der Gewinner aus der Corona-Krise hervorgehen. Beispielsweise steigt der Wert der Aktie von CMC Markets wieder an. Zwischen Frühjahr 2019 und Februar 2020 gewann die Aktie 100 Prozent hinzu. Allerdings erwischte auch die Aktie von CMC Markets der Einbruch am Aktienmarkt zu Beginn der Corona-Krise. Ab Mitte März erholte sich die Aktie aber wieder. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Broker am Ende gestärkt aus der Krise hervorgehen könnten.

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Broker melden hohe Zahl an Neuanmeldungen

Einige Broker meldeten zuletzt auch Rekordzahlen bei Neuanmeldungen. Allerdings brachte der Ansturm einige Anbieter an den Rand ihrer Möglichkeiten. Die Folge war ein Bearbeitungsrückstau bei Kontoeröffnungen. Viele Anleger hatten wohl das Ziel, die hohen Schwankungen an den Märkten für sich zu nutzen und neue Anlageoptionen ausfindig zu machen. Bei einigen Brokern zeigte sich die Situation auch in steigenden Umsätzen.

CFDs sind sicher auch beliebt, weil sie als sehr flexibel gelten. Trader können an steigenden und fallenden Kurse teilhaben. CFDs eignen sich daher gut, um Schwankungen am Markt in beide Richtungen zu nutzen. XTB und andere Broker arbeiten mit moderner und innovativer Technik. Eine Order kann daher mit nur wenigen Klicks geöffnet und geschlossen werden. Zudem sind alle Handelsinstrumente auf nur einer Plattform zu finden. Trader haben daher eine große Auswahl.

So bietet beispielsweise XTB über 4.000 Finanzinstrumente. Wie bereits erwähnt, gehören Währungen und Kryptowährungen zum Angebot, aber auch CFDs auf Aktien, Rohstoffe oder Indizes. Neben einem großen Handelsangebot sind Trader aber auch Informationsangebot und ein enger Kontakt zum Kundenservice wichtig. Diese Aspekte erfüllt XTB ebenfalls.

Innovative und flexible Broker

Gute Broker sind aber auch innovativ und können gerade in Krisenzeiten mit Flexibilität und Stabilität punkten. XTB bietet moderne und stabile Handelsplattformen an. So können Trader eine Order schnell und ohne Requotes ausführen. Zudem sind die Plattformen sehr benutzerfreundlich und übersichtlich aufgebaut. Unterstützt werden Trader beim Handel mit Tools wie einem Kalender, vielen aktuellen Nachrichten oder Trading-Rechnern.

Trader haben bei XTB die Wahl zwischen drei Kontomodellen:

  • dem Basic-Konto
  • dem Standard-Konto und
  • dem Pro-Konto.

Die Spreads hängen dabei vom Basiswert und von der Kontoart ab. Allerdings ist es dem Anbieter wichtig, auch bei den Kontoarten auf die Anforderung seiner Trader einzugehen. Daher können Trader zwischen Konten mit direkter Ausführung oder mit Marktausführung auswählen. Die Spreads liegen beim Basiskonto bei mindestens 1,6 Pips. Beim Standard-Konto sind die Spreads geringer und beginnen bei 0,9 Pips. Das Pro-Konto ist auf professionelle Trader zugeschnitten. Hier liegen die Markt-Spread schon bei 0 Pips. Trader können auf der Webseite von XTB alle drei Kontomodelle genau vergleichen und sich dann für das Konto entscheiden, das am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Selbstverständlich können alle Angebote auch über ein Demokonto getestet werden.

Fazit: Broker kommen gut durch die Krise

Viele Menschen mussten in den letzten Wochen flexibel auf viele Veränderungen reagieren. Dies gilt auch für Broker. Die Branche könnte aber gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. Auch wenn von einigen Brokern von Schwierigkeiten beim Kundenservice und der Erreichbarkeit der Handelsplattform zu hören war, präsentieren sich viele Anbieter sehr gut. Dies bestätigen auch die Rekordzahlen an Neukunden, die viele Broker vermelden.

Dennoch sollten sich Trader erst nach einer gründlichen Recherche für einen neuen Broker entscheiden. Ein seröser Anbieter mit gutem Handelsangebot und günstigen Konditionen ist XTB. Der Broker ist insbesondere für sein umfangreiches Schulungsangebot bekannt. Der Handel mit über 4.000 Handelsinstrumenten erfolgt über zwei Plattformen. Die Kosten hängen dabei vom gewählten Basiswert und der Kontoart ab.

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