Corona-Krise lässt Goldpreis steigen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 02.07.2021


Nun steigt infolge der Corona-Pandemie auch der Goldpreis und erreichte nun einen neuen Rekordwert. Viele Investments in Gold erfolgen bei Brokern über CFDs. An der Londoner Börse stieg der Preis für eine Feinunze Gold (rund 31,1 Gramm) in der Nacht von Sonntag auf Montag auf etwa 1.944 Dollar. Das bisherige Hoch lag bei 1.921 Dollar und datiert aus dem September 2011. Am Montagmittag lag der Preis für eine Feinunze noch immer zwei Prozent im Plus.

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Preisanstiege könnten andauern

Nach Ansicht von Marktbeobachtern könnte die Preisdynamik anhalten und der Goldpreis sogar auf über 2.000 Dollar steigen. Schon seit Jahresbeginn ging es für den Goldpreis um mehr als ein Viertel nach oben. Während der Preis für eine Feinunze Gold noch Mitte März bei weniger als 1.500 Dollar lag, ist sei Mitte letzten Monats ein deutlicher Preisanstieg zu beobachten.

Der Hauptgrund für den Preisanstieg ist wohl, dass die Unsicherheiten infolge der Corona-Pandemie noch immer groß sind. In den USA steigen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dort haben sich zwischenzeitlich mehr als vier Millionen Menschen infiziert. Derzeit wächst die Sorge, wie sich dies auf die US-Wirtschaft auswirken wird. Schon seit Monaten legen die EZB, die Fed, welche bei ihrer lockeren Geldpolitik bleibt, und auch andere wichtige Notenbanken US Hilfspaket um Hilfspaket auf. Dies lässt auch die Sorge vor einem Anstieg der Inflation steigen. In Krisenzeiten und bei steigender Inflation gilt Gold weiter als eine besonders sichere Anlage.

Corona-Krise lässt Goldpreis steigen

Anlagen auf Gold gefragt

Laut Berichten sind auch mit Gold hinterlegte Wertpapiere sowie ETFs auf Gold derzeit sehr gefragt. Auch dies ist wohl ein weiterer Grund für den hohen Preisanstieg. Die Corona-Pandemie hat im Übrigen auch Auswirkungen auf die Förderung von Gold in Minen. Die wichtigsten Goldförderländer der Welt sind laut dem Statistikportal Statista.de China, Australien, Russland und die USA. Mit China, Russland und den USA sind Länder darunter, die von der Pandemie besonders stark betroffen sind. In den Goldminen der Welt ist die Förderung von Gold im ersten Quartal 2020  um drei Prozent gesunken und liegt derzeit auf dem niedrigsten Wert seit fünf Jahren.

Auch die aktuelle Lage auf dem Devisenmarkt hat Folgen für die Gold-Nachfrage. An den Märkten nehmen die Sorgen bezüglich der Konjunktur in den USA zu. Dies hatte zur Folge, dass der Dollar unter Druck geriet. Gold wird international in Dollar gehandelt. Gold wird damit außerhalb der USA teurer, was die Nachfrage weiter erhöht. In der letzten Woche stieg der Goldpreis um 4,5 Prozent. Weitere Gründe sind in saisonalen Effekten begründet. Traditionelle steigt die Nachfrage nach Gold ab der Jahresmitte aufgrund des anstehenden Weihnachtfests, des chinesischen Neujahrsfestes und der Hochzeitssaison in Indien.

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Goldpreis steigt seit Wochen

In Euro steigt der Goldpreis bereits seit Wochen und erreicht einen Rekord nach dem anderen. Schon Mitte Mai kostete die Feinunze 1.633 Euro, was bereits einen Rekord bedeutete. Allerdings fiel zu Beginn der Corona-Pandemie auch der Goldpreis. Dies mag aufgrund der Krisensicherheit von Gold durchaus überraschend anmuten. Gold wird nicht verzinste, was in Zeiten niedriger Zinsen beim Kauf von Gold ein Vorteil ist.

Auch geopolitische Spannungen haben Auswirkungen auf den Goldpreis, was zuletzt während des Handelsstreits zwischen China und den USA beobachtet werden konnte. Auch in dieser angespannten Phase stieg der Goldpreis. Gold weist derzeit eine gute Wertentwicklung auf. Allerdings erholten sich seit dem Crash zu Beginn der Corona-Krise die Aktienmärkte teilweise besser. Der DAX stieg zum Beispiel seit Mitte März um 50 Prozent. Gold kann nur eine halb so hohe Wertsteigerung aufweisen.

Corona-Krise lässt Goldpreis steigen

CFDs für Trader lukrativer

Der hohe Goldpreis hat zunächst zur Folge, dass Anleger eine hohe Summe auf den Tisch legen müssen, um Gold zu kaufen. Zudem müssen Münzen oder Goldbarren gelagert werden. Beide fällt bei CFDs weg. Bei diesen kaufen Anleger nicht direkt Gold, sondern handeln lediglich die Wertentwicklung von Gold. Bei vielen Anlegern ist eine Anlage in Gold über CFDs beliebt. Laut Schätzungen erfolgen auf diesem Weg bis zu 27 Prozent aller Investments in Gold.

Trader können damit auch auf diesem Weg von Preisanstiegen bei Gold profitieren. Dies ist besonders dann interessant, wenn andere Finanzinstrumente in ihrem Wert fallen. In diesem Fall geht es für den Goldpreis oft nach oben. Zudem ist es deutlich günstiger, über CFDs in Gold zu investieren, besonders dann wenn der Goldpreis wieder sinkt. Hebel sind ein weiterer Vorteil. Im CFD-Handel müssen insbesondere Spreads gezahlt werden, die neben einigen anderen Gebühren die Hauptkosten ausmachen. Dies ist jedoch deutlich günstiger, als den vollen Goldpreis zu zahlen. Dazu kommen oftmals Kosten für die Lagerung und gegebenenfalls Versicherungen. Der Verkauf von Gold kann mit Schwierigkeiten verbunden sein, insbesondere da zunächst einmal ein passender Käufer gefunden werden muss.

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Handel über spezielle Plattformen

Im CFD-Handel mit Gold erfolgt das Kaufen und Verkaufen bei Brokern wie XTB über darauf ausgelegte Handelsplattformen wie die xStation 5 von XTB. Trader behalten dabei stets die volle Kontrolle über ihre Anlagen und können jederzeit einen Trade eröffnen und schließen. Im CFD-Handel profitieren Trader zudem von einer hohen Liquidität. Sie können darüber hinaus Hebel von 1:20 einsetzten. In diesem Fall müssen Tradern nur fünf Prozent des Auftragswerts zahlen. Bei XTB bedeutet diese ein Lot für einen CFDs auf 100 Feinunzen Gold.

Trader können bei XTB eine ganze Reihe weiterer Rohstoffe wie Silber oder Öl handeln. CFDs auf Rohstoffe sind insbesondere zur Diversifizierung des Portfolios interessant. XTB verzichtet bei einigen Rohstoff-CFDs auf Übernachtfinanzierungskosten. Trader können die CFDs daher auch über einen längeren Zeitraum handeln.

Corona-Krise lässt Goldpreis steigen

Handel mit Rohstoff-CFDs rund um die Uhr

Rohstoffe können bei XTB rund um die Uhr gehandelt werden, was per PC, Tablet und Smartphone möglich ist. Trader sind daher bei XTB sehr flexibel und könnten Preisanstiege und Volatilität für sich nutzen. Der Broker bietet insgesamt über 4.000 Derivate an. Darunter sind insbesondere CFDs auf Währungen, Aktien und Indizes.

XTB bietet seinen Brokern zwei Kontomodelle an, die auch in einer Variante für professionelle Trader verfügbar sind. Das Standard-Konto erlaubt eine sofortige Ausführung oder eine Marktausführung. Beim Pro-Konto ist die Marktausführung vorgesehen. XTB erlaubt es seinen Tradern, schon mit 0,01 Lot in den Handel einzusteigen. Die Spreads sind je nach Basiswert und Kontoart verschieden. Je nach gewählter Kontoart können Zusatzkosten auf Trader zukommen. Bei Pro-Konto müssen sie Gebühren von 3,50 Euro für die Eröffnung und das Schließen eines Trades auf Devisen, Rohstoff und Indizes zahlen. Auch für einige Einzahlungswege werden Gebühren erhoben.

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Fazit: Goldpreis steigt infolge der Corona-Krise

In der Corona-Krise steigt nun auch der Goldpreis. Dieser liegt derzeit auf einem Rekordwert und überschritt den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2011. Der Hauptgrund für den Rekord-Goldpreis sind die steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den USA, die sich wohl auch auf die dortige Konjunktur auswirken werden. Obwohl der Goldpreis zu Beginn der Corona-Krise fiel, gilt Gold noch immer als besonders sichere Anlage in Krisenzeiten.

Viele Investitionen in Gold erfolgen über CFDs. Dies ist auch bei XTB möglich. So müssen Trader Gold nicht direkt kaufen und womöglich teuer lagern, sondern können auf diesem Weg von Preiserhöhungen profitieren. Zudem sind die Transaktionskosten deutlich günstiger und Trader können Hebel von bis zu 1:20 einsetzen.

Bilderquelle:

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