Trade Republic schränkt den Handel mit Aktien ein

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 08.02.2021


In den vergangenen Tagen kursierten durch das Internet viele empörte Meldungen zu dem Neo-Broker Trade Republic. Viele Kunden äußerten, dass das Handeln mit ausgewählten Aktien eingeschränkt wurde und dies ohne langzeitiger und vorheriger Planung. So wurde der Handel mit Aktien wie BlackBery, GameStop, Nokia und auch weiteren Aktien beschränkt. Hinzukommt, dass Trade Republic nicht erreichbar gewesen sein soll, was das Vertrauen viele Anleger noch weiter erschütterte. Der lockere Umgang mit der Situation von Seiten des Brokers aus Berlin schürt den Unmut weiter.

Es sollen keine klaren Aussagen getroffen worden sein und auch die weitere Entwicklung scheint unklar. Durch die Corona-Pandemie gingen viele Anleger dazu über ihre Anlagestrategien zu überdenken und entschieden sich vermehrt für den Handel über Online-Broker. Gerade in diesen Zeiten wirken solche Entwicklungen erschütternd und beschäftigen dem entsprechend intensiv. Damit wieder Vertrauen erlangt werden kann erweist sich ein Wechsel des Brokers oftmals als hilfreich. Etablierte Online-Broker wie XTB bieten zum Beispiel, neben dem Handel mit echten Aktien, auch den Handel mit CFDs auf Aktien an, die für frischen Wind im Portfolio sorgen können.

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Vertrauen der Anleger erschüttert und die Erklärungen bleiben aus

Der Neo-Broker Trade Republic bietet unter anderem den Handel mit Aktien an, bei dem es in den letzten Tagen zu zahlreichen empörten Meldungen kam. Der Berliner Broker soll das Handeln mit Aktien wie BlackBerry, Nokia oder auch GameStop eingeschränkt haben. Dieses Verhalten wirft nicht nur bei den Kunden selbst viele Fragen auf, doch eine Klärung dieser scheint kaum möglich zu sein. Es ist sogar die Rede davon, dass Trade Republic nicht erreichbar gewesen sein soll. Dem entsprechend aufgebracht gestalten sich Berichte von Kunden und auch auf Portalen scheinen die Nachrichten zu Trade Republic nicht abzubrechen. Trade Republic ist dafür bekannt geworden, dass der Handel „mobiler, intuitiver, schneller“ möglich ist und präsentiert sich damit besonders für junge und vielseitige Trader interessant. Doch nun kommt es gerade bei diesem neu orientierten Broker zu einem Kaufstopp bei einigen Aktien, darunter auch bekannte Namen. Auffällig ist zudem, dass es sich dabei auch um Aktien handelt, die aktuell eine hohe Nachfrage erleben, was bei den Kunden für noch mehr Vertrauensverlust sorgt.

Trade Republic schränkt Aktien-Handel ein

Von Trade Republic scheinen kaum Äußerungen zu den Gegebenheiten zu kommen. Der Neo-Broker geht auffallend locker mit der Situation um und soll sich dabei wenig klar präsentieren. Auch einige Experten sollen den Kontakt gesucht haben und erhielten erst auf erneute Nachfrage eine Antwort, die einsilbig ausgefallen sei. Zudem scheint Trade Republic die Verantwortung, gegenüber den Kunden, von sich zu weisen. Schuld an der derzeitigen Situation soll dagegen Lang & Schwarz Exchange, der Handelsplatzpartner, gewesen sein.

Lediglich in der Kommunikation soll sich Trade Republic Fehler eingestanden haben und entschuldigt sich für diese. Doch die Fakten sprechen für sich. Am 28. Januar kam es dazu, dass Kunden über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage waren zu handeln. Trade Republic verweist dabei auf einen Ausfall bei Lang & Schwarz Exchange. Der Handelsplatz soll gegen 7:30 Uhr ausgefallen sein, was wichtige Teile betraf. Lang & Schwarz Exchange äußert sich hierzu nicht ganz so drastisch und spricht lediglich von Einschränkungen während dieser Zeit. Es soll sogar möglich gewesen sein, dass die Anforderungen im Bereich des Market Maker erfüllt wurden. Auch Kunden stellen sich hier auf die Seite von Lang & Schwarz Exchange und bestätigen diese Aussage.

Es soll zudem zu Anfragen bei Lang & Schwarz Exchange gekommen sein, bei denen bestätigt wurde, dass der Fehler bei Trade Republic läge. Auch andere Broker, die mit Lang & Schwarz Exchange zusammenarbeiten, schildern hier einen ähnlichen Eindruck. Der Handel soll zu den fragwürdigen Zeiten wie gewohnt verlaufen haben und wies dabei keine gravierenden Probleme auf.

Trotz dessen soll Trade Republic einen Wechsel zu der Handelsplattform Tradegate Exchange unternommen haben. Dieser Wechsel hätte zum Lösen des vermeintlichen Problems führen müssen, doch Berichten zufolge war dies nicht so. Es soll trotz des Wechsels zu Unerreichbarkeiten im Verlaufe des Tages gekommen sein. Zu bedenken ist auch, dass Trade Republic weiterhin Lang & Schwarz Exchange für die Problematiken verantwortlich macht, was in Frage zu stellen ist, wenn ein Wechsel innerhalb der Zeit stattgefunden hat. Der Orderflow hätte ab dem Zeitpunkt des Wechsels wieder funktionieren müssen, wie Experte zu bedenken geben. Diese Ungereimtheiten erschüttern das Vertrauen bei den Anlegern und werfen viele Fragen auf. Auch das Überdenken der Anlagestrategien rückt so in immer weitere Nähe und das Handeln von CFDs auf Aktien scheint eine gute Alternative zu bieten.

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Der Verkauf war möglich, ein Kauf dagegen nicht

Es kommt zudem immer mehr die Frage auf aus welchen Grund es zu den Entscheidungen der Beschränkungen kam. Laut Berichten soll an diesem Tag der Verkauf von Aktien weiter möglich gewesen sein, der Kauf von ausgewählten Aktien jedoch nicht. Dies betraf insbesondere Aktien, die eine hohe Nachfrage erlebten. Auffällig ist dabei, dass es erst zu den Beschränkungen kam, nachdem der US-amerikanische Broker Robinhood die Maßnahmen eines Kaufstopps umsetzte. Einige Anleger vermuten, dass Trade Republic dem Beispiel von Robinhood gefolgt ist, ohne über eigene Entscheidungen und auch mögliche Konsequenzen nachzudenken. Auf Nachfrage soll Trade Republic geäußert haben, dass die Maßnahmen zum Schutze der Kunden umgesetzt wurden. Der Neo-Broker aus Berlin hatte zuvor die externe Firma HSBC Transaction Services für das Clearing beauftragt. Der Vorteil bei dieser Auslagerung ist, dass die Anforderungen an die Ausstattung einer Bank in Hinblick auf das Kapital dadurch geringer ausfallen.

Bei Robinhood dagegen scheint eine solche Auslagerung nicht vorhanden gewesen zu sein, was es notwendig machte in kürzester Zeit Kapital von enormer Höhe zu organisieren. Dabei handelte es sich um Kapital in Milliardenhöhe, welches benötigt wurde, um einen Zusammenbruch zu verhindern. Trade Republic soll jedoch nicht in Kontakt mit HSBC Transaction Services getreten sein, um einen Kaufstopp zu besprechen. Auch bei einem Settlement oder Clearing soll es zu keiner Rücksprache mit dem Düsseldorfer Unternehmen gekommen sein. Es können zum jetzigen Zeitpunkt also nur Vermutungen angestellt werden, wieso es zu der Umsetzung dieser Maßnahmen gekommen ist.

Trade Republic News

Eine Anlaufstelle für mehr Klärung ist zudem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Florian Toncar äußert in diesem Zusammenhang, dass eine schnelle Stellungnahme zu allen Belangen, die in Zusammengang mit dem Vorfall bei GameStop stehen, erwartet wird. Weiter sagt Florian Toncar, dass der Kaufstopp bei dem Neo-Broker Trade Republic eine „klare Einschränkung des freien Marktzugangs“ darstellt. Dieses Vorgehen sei eine Ungleichbehandlung, bei der eine Aufsicht einschreiten müsse. Doch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht scheint zum jetzigen Zeitpunkt keine Untersuchungen anzustellen.

Eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht soll geäußert haben, dass aktuell „keine Anhaltspunkte“ für eine Untersuchung bestehen. Es soll lediglich zu einem mahnenden Kontakt mit Trade Republic gekommen sein, bei dem geäußert wurde, dass die offiziellen Bestimmungen und Anforderungen einzuhalten sind und auch die Leistungen ohne Störungen für die Kunden zur Verfügung stehen müssen. Trade Republic selbst meldete jedoch, dass es zu keiner Ermahnung gekommen sein soll. Fabio De Masi, ein Mitglied des Untersuchungsausschusses um Wirecard, geht bei dem Vorfall bei Trade Republic von Einflussnahme aus und sieht genug Anhaltspunkte für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eine Untersuchung anzustrengen.

Es ist gut möglich, dass dies noch passieren wird. Nur, weil im Augenblick keine Maßnahmen unternommen werden, bedeutet dies nicht, dass es weiterhin so bleiben wird. Viele Kunden wünschen sich das Eingreifen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und fordern sogar eine offizielle Untersuchung des Vorfalls. Ein Grund für diese Forderung ist unter anderem auch die Angst, dass die Zusammenarbeit zwischen Trade Republic und Lang & Schwarz Exchange in diesem Fall zu einem Nachteil werden könnte.

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Auf Aktien-CFDs ausweichen und Aktien flexibel handeln

Der Vorfall bei Trade Republic bringt viele Trader zum Nachdenken und auch das Überdenken der Anlagestrategie wird immer präsenter. Es ist so nicht verwunderlich, dass immer mehr Trader auch Sicherheit bei etablierten und preisgekrönten Online-Brokern wie XTB suchen. XTB bietet seinen Kunden, laut unseren XTB Erfahrungen, dabei ein umfangreiches Angebot an unterschiedlichsten Handelsinstrumenten an, zu denen der Kauf von echten Werten ebenso wie der Handel mit CFDs auf Aktien gehört. Der Handel mit CFDs auf Aktien bietet dabei einige Vorzüge. Dadurch, dass Kursbewegungen gehandelt werden, sind Order sehr kurzfristig und auch flexibel möglich, was der Kauf von echten Aktien oft nicht bietet. Zudem ist der Einstieg mit nur geringem Kapital gut möglich.

XTB bietet Order bereits ab eine Summe von 8 Euro an und dies bei einer kleinen Gebühr von 0,08 Prozent pro Order. Je Handel kann dabei ein Hebel von 1:10 ausgewählt werden und auch Leerkäufe und der direkte Marktzugang lassen sich ganz leicht umsetzten. Doch dies sind nur zwei der zahlreichen Zusatzoptionen. Für Kunden bietet XTB zusätzlich eine Trading Academy an, die umfassend über den Handel informiert. Erfahrene Trader und auch Einsteiger in den Handel finden hier gleichermaßen Berücksichtigung und Stärkung für den Handel. Zu nutzen ist zudem ein kostenfreies XTB Demokonto, welches nicht nur von Bestandskunden genutzt werden kann, sondern auch von Interessenten, die zunächst die guten Handelskonditionen von XTB ohne Risiko testen möchten.

Trade Republic schränkt Aktien-Handel ein

Fazit: Trade Republic weist Schuld von sich

Der Berliner Neo-Broker Trade Republic schränkte kürzlich den Handel bei einigen Aktien ein. Betroffen waren dabei insbesondere Aktien, die derzeit eine hohe Nachfrage erleben wie zum Beispiel BlackBerry, Nokia und auch GameStop. Auffällig war zudem die schlechte Erreichbarkeit und der Fakt, dass Verkäufe nach wie vor möglich waren, ein Kauf der Aktien jedoch nicht. Trade Republic weist dabei jegliche Schuld von sich und stellt in den Raum, dass die Schuld bei dem Handelsplatzpartner Lang & Schwarz Exchange gelegen habe.

Hier sei es zu einer schlechten Erreichbarkeit gekommen und noch am selben Tag fand ein Wechsel zu der Handelsplattform Tradegate Exchange statt, was jedoch zu keiner Besserung führte und viele Fragen aufwirft. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint noch kein Einschreiten von offizieller Seite geplant zu sein, doch dies könnte sich ändern. Trotz dessen kann ein Wechsel der Handelsstrategie sinnvoll sein. Broker wie XTB bieten zum Beispiel den Handel mit CFDs auf Aktien zu guten Konditionen an. Informieren Sie sich doch ganz unverbindlich über ihre Möglichkeiten in unserem kostenlosen Broker-Vergleich.

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