Online Broker Vergleich: Depot eröffnen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.07.2020


Wer ein Depot eröffnen möchte, stößt beiden meisten Brokern auf sehr ähnliche Dokumente. Auch die Abwicklung und die Bearbeitungsdauer ist oft verwandt. Dennoch gibt es einige Unterschiede bei den Anbietern, die einen Vergleich der Depoteröffnung bei den verschiedenen Brokern besonders interessant machen könnten.

Wir informieren Sie darüber, welche Broker in einem Vergleich der Depoteröffnung Pluspunkte sammeln könnten und warum sich viele der Formulare so stark ähneln. Außerdem geben wir Ihnen wichtige Tipps, worauf sie im Zusammenhang mit einem neuen Depot auf jeden Fall achten sollten, um Risiken zu vermeiden.

  • Depoteröffnung funktioniert oft ähnlich
  • Strikte Vorgaben zur Geldwäschevermeidung und Anlegerschutz
  • Verschiedene Legitimationsverfahren möglich
  • Boni nicht entscheidend

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Depot eröffnen Vergleich: Wie nutzerfreundlich ist das Prozedere?

Wer ein Depot bei einem Broker eröffnet, darf erwarten, dass der Eröffnungsprozess so leicht wie nur möglich ist. Schließlich profitiert der Broker von mehr Neukunden, wenn die Registrierung einfach und schnell abzuwickeln ist. Zugleich ist dies natürlich einer der Services, die ein Broker bieten kann, im Vergleich zu Filialbanken, die sich persönlich Zeit für neue Kunden nehmen.

Dementsprechend sollte die Registrierung so einfach und komfortabel wie möglich sein. In unserem Depot eröffnen Vergleich zeigte sich jedoch, dass dies nicht immer der Fall ist, die meisten Broker allerdings sehr ähnlich vorgehen. Der Eröffnungsprozess ist für viele Anleger bereits ein wichtiges Zeichen dafür, wie gut es um den Kundenservice ihres neuen Online-Brokers bestellt ist. Viele wichtige Faktoren zeigen bereits, wie kundenfreundlich der Broker tastsächlich ist. Dies zeigt sich beispielsweise an wichtigen Eigenschaften wie:

  • Einfachheit der Formulare
  • Zusätzliche Erklärungen
  • Bearbeitungsdauer
  • Informationen über jeden notwendigen Schritt

Ein Unterschied besteht sicherlich, wenn Kunden Broker aus dem europäischen Ausland wählen. Hier sind nationale Legitimierungsprozesse oft nicht möglich. Zudem bestehen teils unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf die eingereichten Dokumente. Oftmals ist es allerdings sogar leichter oder zumindest weniger umständlich, sich dort anzumelden und die eigenen Angaben zu bestätigen. Hier reichen in der Regel Fotos oder Scans von den entsprechenden Dokumenten aus.

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Warum ist eine Legitimation beim Depot eröffnen notwendig?

Ein Depot eröffnen Vergleich zeigt schnell: Eine Legitimation ist bei jedem Broker notwendig, der in Deutschland zuhause ist. Und auch die meisten ausländischen Anbieter verlangen, dass Neukunden die von ihnen gemachten Angaben mit aussagekräftigen Dokumenten belegen.

Würden Neukunden hingegen keine Verifizierung durchlaufen müssen, so könnten sich jeder unter jedem Namen bei einem Online-Broker anmelden. Da die Identität niemals überprüft wird, müssten sie auch nicht fürchten, entdeckt zu werden. Das öffnet Betrügern und Dieben natürlich Möglichkeiten, die zum Glück relativ schnell durch entsprechende Gesetze verhindert wurden.

Geltend sind dabei nationale und internationale Gesetze, die Geldwäsche verhindern sollen. Auch Steuerhinterziehung oder die Finanzierung von Terroristen können so deutlich leichter entdeckt und bestraft werden. Zugleich ist auch Identitätsdiebstahl so nicht möglich. Je nach Land können sie unterschiedlich scharf ausfallen. International herrscht allerdings der Mindeststandard KnowYourCustomer. Neukunden müssen durch ihren Ausweis beweisen, dass die von ihnen gemachten Angaben auch der Wahrheit entsprechen.

Deswegen muss jeder Kunde in Deutschland, der ein Depot oder ein Konto eröffnet, seinen Personalausweis vorzeigen. Dies gilt auch dann, wenn das Depot online eröffnet werden soll. Dann finden sich allerdings andere Legitimationsverfahren, wie das PostIdent-Verfahren oder neuerdings auch Video-Ident-Verfahren. Entscheidend ist lediglich, dass die Identität des Neukunden einmal von einer vertrauenswürdigen und entsprechend autorisierten Quelle überprüft wird.

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Welche Dokumente sind für die Verifizierung der Daten notwendig?

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Dokumenten, die für die Verifizierung notwendig sind. Am wichtigsten ist ein behördlich ausgestellter Ausweis. In Frage kommen also vor allem Personalausweis und Reisepass, gelegentlich auch der Führerschein. Welche Ausweisdokumente akzeptiert werden, hängt auch vom Heimatland des Brokers ab.

Beim PostIdent-Verfahren oder dem VideoIdent-Verfahren reicht es üblicherweise aus, den Personalausweis parat zu haben und dem jeweiligen Mitarbeiter zu zeigen. Eine Adressnachweis ist dann nicht mehr zusätzlich notwendig, weil diese eindeutig auf dem Personalausweis zu erkennen ist.

Bei Brokern aus dem Ausland reicht es oft aus, die geforderten Dokumente als Scan einzureichen. Gerade dann, ist es notwendig, auch einen Adressnachweis einzureichen. Das liegt daran, dass es prinzipiell ein leichtes wäre, den Scan des hinteren Teils des Personalausweises einfach mit einem anderen zu tauschen.

Als Adressnachweis eignen sich:

  • Versorgerrechnungen (Strom, Heizung)
  • Kommunikation mit der Hausbank
  • Informationen vom Finanzamt oder anderen Behörden

Der Nutzer darf in der Regel alle Informationen schwärzen, die nur ihn persönlich etwas angehen, lediglich Absender und Empfänger müssen erkennbar sein. Außerdem ist dabei ebenfalls wichtig, dass der Nachweis nicht älter als drei Monate sein sollte. Sonst reicht er vielen Brokern nicht aus, weil der Neukunde in der Zwischenzeit umgezogen sein könnte.

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Gibt es Broker ohne Legitimierungsprozess?

Innerhalb der EU gibt es keinen legalen Broker, der auf den Legitimierungsprozess verzichten kann. Sollten Sie einen Anbieter finden, bei dem Sie einfach darauf loshandeln können, ohne ihre Identität im Vorfeld bestätigt zu haben, sollten sie sehr skeptisch werden.

Die rechtliche Lage in der EU sieht vor, dass Anleger ihre Daten legitimieren. Das Ziel dahinter ist ganz klar, dass Geldwäsche und Steuerhinterziehung verhindert werden sollen. Da dies im Interesse aller EU-Länder liegt, haben sich auch alle Behörden darauf verständigt. Doch nicht nur die EU-Länder haben sich auf Mindeststandards geeinigt. Die „Know your customer“-Richtlinien gelten in den meisten Ländern. Lediglich einige Steueroasen mit fehlender Regulierung verzichten auf dieses Prozedere.

Wer ein Depot bei einem Broker eröffnen kann, ohne die Legitimierung vorzunehmen, sollte deswegen überprüfen, ob es sich um ein in der EU reguliertes Unternehmen handelt. Oftmals haben vor allem Betrüger ein Interesse daran, den Zugang zum neuen Online-Depot zu erleichtern. Wenn der Anleger nicht durch einen Legitimationsprozess daran gehindert wird, direkt Geld einzuzahlen, ist es natürlich leichter, ihn um dieses Geld zu bringen.

Da eine Bestätigung der persönlichen Daten in eigentlich allen Ländern mit seriösem Finanzmarkt vorgeschrieben ist, sollten Anleger davon absehen, Geld auf ein Konto einzuzahlen, ohne vorher die eigenen Angaben bestätigt zu haben.

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Vor Ort, Postident oder Online-Verfahren: Wie sollten Neukunden ihr Online Depot eröffnen?

Wer ein Online Depot eröffnen möchte, muss bei einem seriösen Anbieter nachweisen, dass seine Daten auch tatsächlich stimmen. Aktuell gibt es eine Handvoll von Möglichkeiten, dies nachzuweisen:

  • Vor Ort in einer Filiale
  • Per PostIdent-Verfahren in der nächsten Poststelle
  • Per Online-Verfahren per Video

Das Depot vor Ort in der Filiale zu eröffnen, hat natürlich praktische Vorteile: Der Anleger kann davon profitieren, dass der Auftrag direkt bearbeitet wird und die Bearbeitungszeit deutlich kürzer sein kann. Außerdem lernt er dann häufig auch seinen Anlageberater kennen, falls er diesen Service wünscht. Zugleich schränkt eine Eröffnung vor Ort natürlich die Auswahl an (günstigen) Brokern sehr stark ein, was ein deutlicher Nachteil ist.

Ein Broker, der ein hervorragendes Verfahren für die Kontoeröffnung nutzt, wird natürlich zumindest PostIdent und Online-Verfahren nutzen. Viele Online-Broker betreiben keine Filialen mehr und verlassen sich auf die Online-Eröffnung. Dementsprechend versuchen sie auch, es ihren Anlegern so leicht wie möglich zu machen, wenn sie ihre Daten legitimieren wollen.

Das PostIdent-Verfahren ist dabei der Klassiker und zudem letztlich kaum mit Umständen verknüpft. Wenn der Anleger sein Depotantrag zur Post bringt, kann er dort auch seine Identität mithilfe seines Personalausweises bestätigen. Er spart so sogar die Versandkosten für den Antrag.

Das VideoIdent-Verfahren wird ebenso von der Post angeboten und ermöglicht die sehr komfortable Bestätigung der Daten innerhalb von Minuten. Deswegen wird diese Variante immer stärker bevorzugt.

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Warum muss ich angeben, welches Vermögen und wie viel Erfahrung ich habe?

Viele Neukunden, die zum ersten Mal ein Depot online eröffnen, ärgern sich darüber, dass ihr Broker so viele Informationen von ihnen haben will. So will der Broker beispielsweise oft wissen, aus welchen Quellen das Vermögen stammt, wie groß es ist und ob der Kunde genügend Geld zur Verfügung hat, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch bei der Handelserfahrung sind viele Anbieter sehr neugierig. Sie wollen beispielsweise wissen:

  • Welche Finanzinstrumente der Anleger kennt.
  • Wie oft der Anleger welches Finanzinstrument gehandelt hat
  • Wie viel Erfahrungen der Neukunde mit der Geldanlage hat.

Viele Interessenten freuen sich nicht gerade darüber, so viele, teilweise intime, Auskünfte zu geben. Tatsächlich ist dieser Schritt jedoch Teil des vorgeschriebenen Anlegerschutzes: Die Broker müssen diese Daten erheben, um auf dieser Grundlage bewerten zu können, ob der Anleger zu seinem eigenen Schutze keinen Zugriff auf bestimmte Finanzinstrumente erhalten sollte. Je nachdem wie seine Erfahrungen sind und wie hoch das Risiko ist, das er tatsächlich tragen kann, kann es unverantwortlich sein, ihm Zugriff auf bestimmte Finanzinstrumente zu geben.

Dementsprechend arbeiten viele Broker mit einem standardisierten Formular, das es ermöglicht, die wichtigsten Erfahrungen und Voraussetzungen des Anlegers einzuschätzen und bestimmte Finanzprodukte zu sperren. Anleger sollten also in ihrem eigenen Interesse ehrlich antworten. Sie werden zudem nicht dauerhaft vom Handel ausgeschlossen, sondern lediglich darüber informiert, dass es Gründe dafür gibt, dass sie die entsprechenden Werte nicht handeln sollten.

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Aktien Depot eröffnen und Bonus erhalten: Diese Möglichkeiten gibt es

Broker werben mit verschiedenen Bonusprogrammen um die Gunst der Neukunden. Da sie durchaus bemüht sind, einen aufwändigen Depotwechsel attraktiv erscheinen zu lassen, können Anleger in vielen Fällen durchaus mit tatsächlichen Vorteilen rechnen. Dabei nutzen viele Broker unterschiedliche Strategien, um Neukunden anzulocken. Möglich sind beispielsweise:

  • FreeTrades oder Tradeguthaben
  • Höhere Zinsen auf dem angeschlossen Tagesgeldkonto
  • Sachprämien
  • Barprämien

Anleger müssen allerdings in der Regel bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die an den Erhalt des Bonus geknüpft sind. Das bedeutet beispielsweise, dass sie ein bestimmtes Mindestvolumen an Aktien innerhalb einer bestimmten Zeit handeln oder in ihrem Depot halten müssen. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, geht hingegen oft leer aus. Um die maximale Bonussumme zu erreichen, ist es zudem oft notwendig, dass Anleger vergleichsweise viel Kapital an der Börse anlegen. Oftmals sind sechsstellige Summen erforderlich.

Anleger, die ein Depot eröffnen, weil sie sich für den Bonus interessieren, sollten also vorher einen Vergleich durchführen und auch das Kleingedruckte lesen. Nur dann, wenn sie einen Bonus ohne größeren Aufwand erhalten können, ist das Angebot überhaupt empfehlenswert und sollte in eine engere Auswahl kommen. Davon unabhängig sollten Anleger sich zudem erst einmal darüber im Klaren werden, welcher Broker für sie am Besten ist, um dann zu entscheiden, ob sich ein anderer Broker tatsächlich durch den Bonus deutlich stärker empfiehlt.

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Lohnt es sich, auf einen Bonus als Neukunde zu spekulieren?

Einen Bonus mitzunehmen ist auf den ersten Blick immer sehr attraktiv. Gerader für Depotwechsel lohnen sich Boni oftmals durchaus. Allerdings gilt hierbei ein ähnlicher Effekt wie bei einem vergünstigten DSL-Startangebot oder dem Handyvertrag: Zu Beginn sparen Kunden Geld, in den nächsten Monaten und Jahren gleicht sich dies jedoch aus. Der Kunde muss dann mehr zahlen als zu Beginn.

Grundsätzlich ist es bei fast jedem Anbieter so, dass die Bestandskunden gute Neukundenangebote mitfinanzieren. Broker, die mit hohen Boni werben, wenn Neukunden ein Depot eröffnen, müssen diese Vergütung zwangsläufig wieder einnehmen. Sie gehen also davon aus, dass der Kunde diese Anfangsinvestition ihrerseits auch wert sind und entweder lange Bestandskunden bleiben oder in einem kürzeren Zeitraum auch mehr zahlen. In der Regel verlassen sich die meisten Online Broker darauf, dass ein Wechsler nicht so bald wieder ein neues Depot sucht.

Es kann durchaus sein, dass sich ein solcher Bonus dennoch lohnt. Gerade Anleger, die eher passiv sind, profitieren von solchen Angeboten auch auf längere Sicht. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Broker keine oder nur eine geringe Depotführungsgebühr erhebt. Sehr aktive Kunden profitieren hingegen oft nur in der Zeit, in der auch die Boni zur Geltung kommen. Gerade durch Freetrades und Co. erhalten sie gerade in der Anfangsphase Vorteile, danach sind die Gebühren jedoch oft höher als bei den günstigsten Anbietern.

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Konto eröffnen bei CFD-Trading: Warum ist ein gesonderter Account notwendig?

Viele Anbieter, die sowohl Forex und CFDs als auch den direkten Handel mit Aktien ermöglichen, bieten dies nur an, wenn Anleger für beide Finanzinstrumente ein Konto eröffnen. Der Grund dafür liegt auf der Hand, wenn beide Arten des Tradings oder Handels auf ihre Finanzierung untersucht werden:

  • Der Aktienhandel findet üblicherweise mit dem Guthaben statt, das der Anleger auf dem Verrechnungskonto hat.
  • Beim CFD- oder Forex-Handel wird hingegen nur eine Margin hinterlegt.

Das bedeutet, dass es für Broker und Kunde recht kompliziert wäre, beide Finanzierungsmöglichkeiten in nur einem Konto zu nutzen. Die Übersicht über vorhandenen Mittel ist hier in jedem Fall ein größeres Problem, was sogar dazu führen könnte, dass der Anleger Positionen schließen muss.

Ein weiterer Fakt, der die Verbindung beider Konten unmöglich macht, sind zudem die technischen Anforderungen. Häufig laufen die Software für das Brokerage und die Plattform für das CFD-Trading völlig unabhängig voneinander.

Anleger, die Aktien kaufen wollen, zugleich jedoch eine CFD-Position mit Margin geöffnet haben, könnten dann unter Umständen nicht mehr genügend freies Kapital auf dem Konto besitzen, um noch weitere Aktienkäufe zu tätigen.

Für Anleger hat die Trennung beider Finanzinstrumente zudem durchaus auch Vorteile. So müssen Broker, die den CFD-Handel anbieten, in der EU auf eine Nachschusspflicht verzichten. Wären CFD-Konto und Depot miteinander verknüpft, wäre es vielleicht sogar möglich, dass der Broker auf die Aktien zurückgreift, um ein Konto auszugleichen.

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Was müssen Anleger beachten, die ihr Depot wechseln?

Anleger, die ihr Depot wechseln wollen und deswegen ein neues Depot eröffnen, müssen derzeit leider davon ausgehen, dass dieser Wechsel einige Zeit dauert. Warum genau dies in den Zeiten von Online-Brokerage noch der Fall ist, könnte daran liegen, dass Broker den Wechsel möglichst unbequem machen und ihren Spielraum deswegen ausreizen.

Generell müssen Anleger damit rechnen, dass ein Depotübertrag, also die Umbuchung der Wertpapiere, zwischen ein und zwei Wochen in Anspruch nimmt. Dabei ist das größte Problem, dass Anleger in diesem Zeitraum die Wertpapiere nicht verkaufen können. Es kann also für viele Anleger durchaus zu einem Problem werden, dass der Depotübertrag so lange dauert. Gewinne können so unter Umständen nicht realisiert werden und Verluste nicht begrenzt.

Anleger sollten zudem beachten, dass in ihrem neuen Depot das tatsächliche Datum des Erwerbs der Aktien aufgeführt wird. Dies gilt besonders für Aktien, die vor 2001 erworben worden sind. Dann können Anleger sogar noch steuerfreie Gewinn erzielen. Für die Bewertung der Performance oder mögliche zukünftige steuerliche Änderungen ist es jedoch sehr sinnvoll, wenn auch Aktien mit ihrem richtigen Kaufdatum vermerkt sind, die sich noch nicht so lange im Besitz befinden. Mehr zu Informationen Aktien Steuern finden Sie hier.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch einige Vorteile:

  • Der Depotwechsel muss seit 2004 kostenfrei ermöglicht werden
  • Viele Banken locken mit Prämien bei Depotübertrag
  • Depotwechsel ermöglicht oft, Sparpotenzial zu nutzen

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Muss ich den Freistellungsauftrag erteilen?

Viele Banken und Broker in unserem Depot eröffnen Vergleich bieten die Möglichkeit an, dass Anleger einen Freistellungsauftrag an sie erteilen. Oft wird dieser direkt mit dem Antrag oder den Depoteröffnungsdokumenten mitgesendet. Sie sind häufig schon soweit wie möglich vorausgefüllt und entsprechend unkompliziert nutzbar.

Anleger, die einen solches Formular für den Freistellungsauftrag zum ersten Mal in den Händen halten, fragen sich oft, ob sie das Formular auch einreichen müssen. Sie müssen nicht. Ein Freistellungsauftrag ist vollkommen freiwillig und hat lediglich steuerliche Auswirkungen.

Das ist jedoch auch der Grund, warum die meisten Anleger genau dies tun sollten: Ein Freistellungsauftrag ermöglicht es, den Freibetrag sehr unkompliziert zu nutzen. Die Bank, bei der die Anleger das Depot eröffnen, führt die Steuern dann gar nicht erst ab, solange sie im Rahmen der steuerlichen Freibeträge bleiben. Derzeit sind dies 801 Euro für einen Alleinstehenden oder 1.602 Euro für gemeinsame Veranlagte.

Wenn kein Freistellungsauftrag erteilt wird, muss die Bank die Steuern dann direkt abführen. Anleger können sie sich zwar über die Anlage KAP wieder zurückholen, letztlich ist dies jedoch erheblich aufwändiger und deswegen nicht empfehlenswert.

Anleger können ihren Freibetrag dabei auch auf verschiedene Broker und Stellen aufteilen. So ist es beispielsweise möglich 400 Euro bei einem Broker und 401 Euro bei einem anderen Anbieter einzutragen. Anleger müssen jedoch darauf achten, dass die Aufträge insgesamt den maximalen Betrag nicht überschreiten. Sonst drohen sogar rechtliche Konsequenzen.

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Pluspunkt? Lernmaterial nach der Depoteröffnung

Viele Broker begrüßen ihre Neukunden nach der Depoteröffnung mit vielen Materialien, mit denen sie sich weiterbilden können. Sie versenden diese zudem sogar oftmals als DVD zusammen mit den Eröffnungsunterlagen. Darauf finden sich dann Informationen, die mit den jeweiligen Angeboten des Brokers zusammenhängen und den Kunden in die Lage versetzen sollen, erfolgreich zu handeln und das Risiko der einzelnen Finanzinstrumente zu verstehen.

Auch wenn es sicherlich ein schöner Nebeneffekt ist, wenn ein Neukunde vom Broker mit dieser Art von Bildungsmaterial überrascht wird, ist der Grund dahinter letztlich vor allem eine Absicherung des Online Brokers selbst. Er muss nämlich zumindest als Anbieter für den EU-Markt sicherstellen, dass er seine Kunden ausreichend informiert und keinen Handel zulässt, der in Bezug auf dessen Hintergrundwissen nicht zu riskant oder ungeeignet ist.

Grund hierfür ist der recht strikte Anlegerschutz, der innerhalb der EU und gerade auch in Deutschland gilt. In der Vergangenheit haben immer wieder Anleger ihre Banken erfolgreich auf Schadensersatz verklagt, weil sie nicht ausreichend über das Risiko informiert gewesen sind. Banken müssen also schon aus eigenem Interesse sicherstellen, dass kein Anleger zu risikoreich handelt.

Die Lernmaterialien, die viele Broker mit der Post verschicken, nachdem ein Depot eröffnet wurde, ist also nicht zuletzt zum eigenen Vorteil. Auf diese Weise stellen sie den Kunden die notwendigen Informationen zur Verfügung und diese können dann selbst entscheiden, welche Finanzinstrumente sich für sie eignen. Eine Warnmeldung seitens des Brokers reicht dann aus.

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Fazit: Kontoeröffnung und Legitimation meist sehr einfach möglich

In unserem Online Broker Vergleich für die Depoteröffnung ergeben sich oft nur minimale Unterschiede zwischen den Anbietern. Das liegt zum einen daran, dass Anlegerschutz und Anti-Geldwäschegesetze relativ genau vorgeben, welche Daten ein Neukunde machen muss und wie diese von ihm gemachten Daten beweisen kann.

Zugleich wollen Broker es ihren potenziellen Neukunden natürlich so leicht wie möglich machen, die Depoteröffnung auch abzuschließen. Deswegen sind die Formulare und der Ablauf oft sehr ähnlich. Teilweise zeigen sich hier jedoch bereits größere Unterschiede in der Kundenorientierung und Service-Qualität: Wenn Anleger mit ihrem Antrag und dem Bearbeitungsstand allein gelassen werden, ist dies zurecht für viele ein Grund, den Antrag abzubrechen.

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Teilweise unterscheiden sich Broker zudem auch bei den Bonus-Angeboten. Neukunden sollten hierauf jedoch nicht all zu sehr Wert legen, wenn sie ihr Depot nicht alle paar Monate umziehen wollen. Ein Depotwechsel ist inzwischen kostenfrei möglich, benötigt jedoch immer noch bis zu zwei Wochen, sodass viele den Aufwand zurecht scheuen.

Einen Freistellungsauftrag beizulegen ist für Anleger oft sehr sinnvoll und damit ein guter Service. Dies gilt auch für Lernmaterialien, auch wenn die Informationen auch dem vorgeschriebenen Anlegerschutz dienen.

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