Aktienerträge Steuer – Die Abgeltungssteuer für Gewinne des Aktienhandels im Fokus!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 25.10.2019


Aktien und Steuern

Aufgrund der schlechten Rentenversicherungsstruktur in Deutschland suchen immer wieder Personen eine Möglichkeit, um sich im Rentenalter absichern zu lassen. Neben den eigenen Ersparnissen lenken Anleger gerne in eine Sicherheit, die vielversprechend ist und auch ein wenig Abhilfe im Alter mit sich bringt. Eine Investition in unterschiedliche finanzielle Bereiche kann helfen, um einige Prozente im Jahr gutmachen zu können. Das kann man als Kapitalanlage nutzen, damit Anleger Anschaffungen tätigen oder einfach nur im Alter sicher die letzten Jahre des Lebens genießen werden. Aktien werden immer wieder als besondere Anlage gesehen, die langfristig gute Erträge mit sich bringen. Allerdings muss der Anleger beachten, dass man jegliche Aktien Erträge zusätzlich versteuern muss. Das Finanzamt muss man über die aktuellen Erträge informieren, wie die Regelung in Deutschland besagt.

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Welche Steuer muss gezahlt werden und wie werden Aktiengewinne versteuert?

Aktienerträge SteuerAuch wenn Aktien nicht direkt Gewinne mit sich bringen, so müssen diese dennoch sofort versteuert werden, wenn diese eintreten. Aktien Gewinne muss man in Deutschland nach dem deutschen Recht versteuern. Der Aktiengewinn wird seit dem Jahr 2009 unter der Abgeltungssteuer versteuert. Für Aktien, die noch vor dem 31.12.2008 gekauft wurden, galt, dass ein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn entstand, wenn zwischen dem Kauf und Verkauf einer Aktie eine Zeitspanne von weniger als einem Jahr bestand.
Das bedeutet, dass bei einer Zeitspanne von mehr als einem Jahr die erhaltenen Erträge steuerfrei waren. Natürlich muss das Land jedoch sehen, dass es auch von den Erträgen der Händler Gelder einnimmt, um Deutschland zu finanzieren. Somit wurde die Regelung zum Beginn des Jahres 2009 geändert. Es wurde nämlich die Abgeltungssteuer eingeführt, die Aktiengewinne pauschal versteuern soll. Die Steuer beträgt ganze 25 Prozent. Außerdem kommt noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent hinzu. Je nach persönlichem Fall muss darüber hinaus auch noch die Kirchensteuer zugezählt werden. Der Händler, der Aktiengewinne für sich verzeichnen kann, muss somit einen Zinssatz von 26,375 Prozent ohne Zurechnung der Kirchensteuer einrechnen.

Vor- und Nachteile der Aktien Versteuerung

In Bezug auf die Abgeltungssteuer gibt es vor allem reicheren Menschen einen Vorteil, wenn sie ihre Aktiengewinne versteuern müssen. Durch die Pauschalisierung der Versteuerung von 25 Prozent Versteuerung wird es Aktionären mit einem mittleren oder hohen Einkommen ermöglicht, Geld anzusparen. Die Höchstsätze für den Einkommensbereich liegen bei aktuell 45 Prozent. Ist ein geringeres Einkommen vorhanden, ist das Wahlrecht vorhanden. Man muss aufgrund der Einkommenshöhe einen geringeren Zinssatz auf das Einkommen zahlen. Somit bleibt es frei, ob die Aktiengewinne angegeben werden möchten oder nicht. Geringverdiener, die mit Aktien keine hohen Gewinne machen, haben durch die Versteuerung keinen Nachteil. Um das eigene Gehalt zu stärken kaufen einige Anleger Aktien. Jedoch haben sich viele Personen von den Aktien abgewandt, seitdem die Neuregelung mit der Versteuerung besteht. Aktien, die vor dem Jahr 2009 gekauft wurden, sind bis heute steuerfrei und müssen nicht versteuert werden.

Abgeltungssteuer automatisch abführen

abgeltungssteuer für aktienEs muss unterschieden werden, welche Erträge von Aktien versteuert werden. Grundsätzlich ist zu beachten, dass bei einem Aktiengewinn, die gekauft und verkauft wurden, keine Kosten abgezogen werden müssen. Meistens sind bei den bekannten Brokern sogenannte Transaktionskosten fällig, die beim Kauf einer Aktie entstehen. Diese werden von den Brokern und auch der Bank eingezogen. Sogar die Abgeltungssteuer wird direkt von der Bank und dem Broker von den Gewinnen abgezogen und an das Finanzamt überwiesen. Die Aktienbesitzer müssen somit die Aktien Steuer bei der jährlichen Einkommenserklärung nicht mehr berücksichtigen.
Das ist jedoch nicht der Fall, wenn die Kirchensteuer nicht automatisch von der Bank abgeführt wird. In diesem Fall ist eine Meldepflicht aktiv, die dazu aufträgt, dass man die Kirchensteuer in der Einkommenssteuererklärung abführen muss. Hier ist zu berücksichtigen, die Bank zu informieren, welcher Konfession der Kunde angehört. Angaben über die Kapitalerträge im Rahmen der Steuererklärung zahlen sich letztendlich aus, wenn der Steuersatz unter 25 Prozent liegt. Der Anleger profitiert von der Steuerersparnis.

Der Freibetrag

Neben der Abführung der Steuer ist zu beachten, dass jede Person in Deutschland einen Aktiengewinn zwar versteuern muss, jedoch ein Freibetrag für Anleger vorhanden ist. Pro Jahr hat der Steuerpflichtige einen Freibetrag gut, der auch als Sparerpauschalbetrag bezeichnet wird. Dieser Betrag beläuft sich auf 801 Euro pro Person. Dieser Betrag gilt für alle Ersparnisse und Kapitalerträge aus Aktien und Anlagemöglichkeiten, die national und international für sich genutzt wurden. Investoren, die bei unterschiedlichen Banken Depots aufweisen, müssen bei allen Banken einen Antrag stellen. Wenn der Anleger keine Antragsstellung durchführt, kann sich den Freibetrag bei der Steuererklärung wieder zurückholen, sodass keine Nachteile für die Händler und Investoren vorhanden sind.
Vor dem Jahr 2010 hatten Ehepaare nicht die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie gemeinsam einen Freistellungsauftrag erteilen oder nicht. Diese Tatsache wurde jedoch geändert. Jeder Ehepartner kann sich nun für oder gegen den Freistellungsauftrag entscheiden. Die Regelung ist dann aktiv, wenn das Ehepaar getrennte Konten aufweist. Ist ein Gemeinschaftskonto vorhanden, müssen beide einverstanden sein und den Freistellungsauftrag unterschrieben. Die Aktiengewinne wird man versteuern. Bei mehreren Konten oder Depots muss jede Person selbst für sich entscheiden, ob sie den Auftrag unterzeichnen. Der Freistellungsauftrag kann man im Laufe eines Jahres anpassen. Jeder Anleger muss den Freibetrag prüfen, ansonsten kann er Gefahr laufen, dass der Freibetrag wegfällt und man den Gewinn höher besteuert. Das ist natürlich nicht im Interesse der Händler.

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Die korrekte Aktien Versteuerung

Damit die Versteuerung der Aktien nicht zu viele Komplikationen mit sich bringt, sollte man sich vorher entscheiden, wie eigentlich die Versteuerung richtig in Angriff genommenaktien handel an der börse wird. Man weiß, dass ein Betrag des Ertrages von Wertpapieren steuerfrei ist. Wie man die korrekte Versteuerung durchführen wird, muss man im Einzelnen klären, da man die Abgeltungssteuer nach bestimmten Regelungen angeben muss.
Es ist bekannt, dass alle Erträge, die Aktienhändler machen und verdienen, der Kapitalertragssteuer unterfällt. Die als Abgeltungssteuer bekannte Versteuerung soll sicherstellen, dass man die Gewinne relativ in Grenzen hält. Der Steuersatz von 25 Prozent, zu dem noch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer kommen, wird auf bis zu 28 Prozent hochgesetzt. Anleger müssen sich um die Besteuerung jedoch nicht selbst kümmern. Die Bank oder auch die Broker übernehmen die Versteuerung direkt. Werbungskosten kann man seit der Einführung der Steuer im Jahr 2009 jedoch nicht mehr geltend machen. Kosten die für das Depot anfallen kann man nicht mehr von der Steuer absetzen. Automatisch verrechnet die Bank Gewinne und auch Verluste, die beim Kauf und Verkauf von Aktien gemacht wurden. Letztendlich wird man die Differenz besteuern.

Besondere Einkünfte

Besondere Einkünfte muss man jedoch nicht komplett versteuern. Der Freibetrag von 801 Euro kann jede Person geltend machen. Ehepaare können zusammen 1602 Euro Gewinne einbehalten, die sie nicht versteuern müssen. Zu den Einkünften zählen unter anderem:

Möchte der Sparerpauschalbetrag erst gar nicht an das Finanzamt fließen, sollte der Freistellungsauftrag ausgefüllt werden, der in der Bank oder auf der Internetseite des Brokers heruntergeladen werden kann. Wenn man Geld in mehreren Filialen anlegt, sollte man dafür natürlich bei jeder Bank einen derartigen Antrag stellen. Den Sparerpauschalbetrag kann man so aufteilen, dass alle voraussichtlichen Einkünfte auf allen Konten abgedeckt sind. Zu viele gezahlte Steuern können am Ende des Jahres mit der Steuerabrechnung verrechnen und auch die Anlage KAP für Einkünfte aus Kapitalvermögen wiederholen.

Das müssen Sie zur Versteuerung von Krypto Währungen wissen! Erfahren Sie mehr in unserem Artikel zur Kryptowährung Steuer

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Lohnt sich eine Günstigerprüfung wirklich?

Das Ausfüllen der Anlage KAP bei der Steuererklärung am Ende eines Jahres kann sich auch aus anderen Gründen sehr lohnen. Liegt der private Steuersatz unter der Abgeltungssteuer, kann man diesen unter Umständen gültig machen. Bei der Günstigerprüfung sollte man dementsprechend auf dem Formular ein Häkchen setzen. Das Finanzamt muss dann nachprüfen, ob die Personen zu viele Steuern gezahlt haben. Das ist auf jeden Fall dann der Fall, wenn die Einkünfte nicht mehr als 16.000 Euro betragen. Wenn das Arbeitseinkommen unter 16.000 Euro liegt und zusammen ein Aktiengewinn von weniger als 50.000 Euro verdient wurde, kann sich die Günstigerprüfung lohnen. Besteht dennoch ein Zweifel, kann man die Anlage KAP ausfüllen, da das Finanzamt sowieso nicht mehr abziehen darf.

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Nichtveranlagungsbescheinigung für Kinder, Rentner und Studenten

aktien als altersversorgung?Personen, die nicht einkommenssteuerpflichtig sind und auf keine Steuern zahlen müssen, zahlen auch keine Kapitalertragssteuer. Diese Personen sollten beim Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen und somit sicherstellen, dass sie nur geringe Einkünfte anzugeben haben. Betroffen sind meistens Studenten, Rentner und Kinder, deren Eltern ein Depot für sie in ihrem Namen eröffnet haben. Somit wird wie bei dem Freistellungsauftrag kein Geld an das Finanzamt abgeführt, was durchaus vorteilhaft sein kann.
Aktien-Anleger sind dennoch die großen Verlierer, die seit der Abgeltungssteuer ihren Gewinn versteuern müssen. Mit Einführung der Steuer haben Aktien-Investments ihre kompletten Vorteile verloren, die sonst so gefragt waren. Somit ist klar, dass nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Verkauf von Aktien Steuern anfallen, diese jedoch je nach persönlichem Fall nicht versteuert werden müssen. Die Grenze des Einkommens und des Gewinns muss man dabei berücksichtigen.

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Ein CFD/Forex Broker, der nicht nur als Broker, sondern als Social Trading Anbieter tätig ist, hat sich in letzter Zeit besonders als Aktien Broker durchsetzen können. Die Rede ist von dem Broker eToro, der in Deutschland immer mehr bekannt ist. Viele Kunden nutzen den Anbieter als Broker, um Trades anderer Händler zu kopieren. Aktuell nutzen mehrere Millionen Nutzer weltweit den Service des Brokers, aber es werden nicht nur die Leistungen als Aktien Broker in Anspruch genommen. Der zyprische Broker bietet mehrere unterschiedliche Auszeichnungen an, die er in den letzten Jahren für seine vorteilhaften Leistungen erhalten konnte. Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass neben dem Handel mit Aktien eben auch der CFD und Forex Handel möglich ist. Kosten für den direkten Aktienhandel fallen nur in Form eines Spreads an, der 0,09 Prozent je Seite, also Kauf und Verkauf, beträgt.
Der Anbieter weist eine professionelle Trading-Software auf, die Sie beim Handel nutzen können. Außerdem erhalten Sie  ein kostenloses Wertpapierdepot sowie ein ebenso kostenloses Verrechnungskonto. Aktien sind an nationalen und verschiedenen internationalen Börsen zu handeln. Sie können gerne den mobilen Handel für sich nutzen, um sicherzustellen, dass Sie von überall auf der Welt erfolgreich Ihre Aktien organisieren und neue Aktien kaufen oder gar verkaufen. Viel Freiheiten und hohe Sicherheiten erhalten Sie bei eToro, der aktuell zu den vorteilhaftesten Brokern zählt, der seinen Sitz auf Zypern – und damit innerhalb der EU – aufweist. Ein weiterer ganz junger neuer Online Broker ist DEGIRO. Diesen kennt vielleicht der eine oder andere Leser.

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