Depoteröffnung – Was sollte man beachten?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 25.11.2018

An der Börse Fuß zu fassen ist nicht einfach. Vor allem, wenn zu wenig Hintergrundwissen vorhanden ist, sollte sich auf neue Methoden spezialisiert werden, um mit der Depoteröffnung zu beginnen. Wer an der Börse Aktien oder Wertpapiere kaufen möchte, benötigt ein wenig Grundwissen darüber,  welche Gefahren in der Welt der Börse lauern und welche Bedingungen bei der Depoteröffnung beachtet werden müssen. Besonders Anfänger sollten am besten ein wenig länger mit der Investition warten, bis sie etwas Hintergrundwissen zur Anlage erhalten haben.

Erspartes anlegen und Provisionen sparen

euro-447214_640Bei der Depoteröffnung ist es wichtig, dass grundsätzlich das eigene Geld angelegt wird. Wird sich Geld geliehen oder gar Geld investiert, über das man nicht selbst verfügen kann, können hohe Kosten entstehen. Aktuell hat jede Person Zugang zum Markt und kann sich an die Börse begeben. Ein Vermögensverwalter ist in der heutigen Zeit nicht mehr notwendig, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Anleger können sich entscheiden, ob sie ihr Geld in fremde Hände geben möchten oder nicht. Es ist zu beachten, dass Anfänger am besten nicht direkt ihr ganzes Erspartes einsetzen, sondern gezielt geschaut wird, welche Möglichkeiten bei der Depoteröffnung angeboten werden. Möchten Wertpapiere selbst erworben werden, muss ein Depot erschaffen werden. Der Einstieg für die Anschaffung kann sehr gering gehalten werden. Es sind keine hohen Summen notwendig, um ein Depot anzulegen. Der Einstieg ist wichtig, um sicherstellen zu können, dass eine Basis vorhanden ist, um mit dem Handel zu beginnen. Eine Mindestsumme ist bei der Eröffnung eines Depots nicht notwendig, wie Experten der Bayerischen Börse AG in München mitteilen konnten. Allerdings sollte ein Betrag gewählt werden, der das Handeln weiter nach vorne bringen kann. Mindestens sollten 5000 Euro investiert werden. Dennoch ist es wichtig, dass ein wenig Wirtschaftswissen mitgebracht wird, um nicht in Kürze einen Fehler zu begehen. Möchte sich nicht um die ganze Arbeit mit der Investition gekümmert werden, ist am besten ein Fondssparplan passender. Mit dem Plan muss auf keine Besonderheiten geachtet werden. Schließlich verrät  der Plan der Bank, welche Schritte einzuleiten sind.

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Die ersten Schritte

Damit ein Depot angelegt werden kann, sollte auch die Wahl der richtigen Bank beachtet werden. Immerhin raten die Banken, dass das ausgewählte Depot den Bedürfnissen des Anlegers entsprechen muss. Natürlich sollte man auch zusätzlich auf die Kosten achten. Besonders wichtig sind die jährlichen Gebühren für de Depot. Viele Kunden, die das erste Mal mit einem Depot konfrontiert werden, achten in der Regel nicht auf die jährlichen Kosten. Wenn es jedoch dazu kommt, für das Depot Beträge zu zahlen, wird intensiver über die Depotkosten nachgedacht.

Neben den jährlichen Gebühren sind auch die Gebühren wichtig, die für eine Order anfallen. Wird das Depot in regelmäßigen Abständen aktiv gestaltet, können die Transaktionskosten durchaus zum Problem werden. Aus diesem Grund sollte auf die Gebühren geachtet werden. Bei einigen Direktbanken ist die Depotführung sogar komplett kostenlos. Direktbanken sollten auf diesen Punkt besonders gut untersucht werden, damit keine falsche Entscheidung in Bezug auf das Depot durchgeführt wird.

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Direktbanken sollten Kunden vorziehen. Die niedrigen Kosten, die aufgrund der fehlenden Filialen erhalten werden, wirken sich positiv auf die Kunden aus. Der Nachteil bei einer Direktbank ist jedoch die fehlende Beratung. Es sind keine Filialen vorhanden, bei denen man sich direkt über das eigene Depot erkunden kann. Auf der anderen Seite sind die geringen Kosten wichtiger, wenn es dazu kommt sich über das Depot zu informieren und sich den Start an der Börse zu vereinfachen. Eine Beratung kann am besten per Telefon angefordert werden. Wenn sich für die Anlage eines Depots entschieden wird, kann man natürlich auch direkt die benötigten Unterlagen anfordern und per Post ausgefüllt zurücksenden. Es braucht neben den Unterlagen auch einen Identitätsnachweis. Am besten kann gegen Vorlage des Ausweises, das in jeder Postfiliale möglich ist, ein derartiges Dokument erhalten werden.

Das Postident-Verfahren muss somit nicht direkt über die Hausbank geschehen. Die Zugangsdaten kommen von der Bank per Post zugesendet. Nach dem Verfahren können die Aktien und Wertpapiere gekauft werden. Möchte ein Depot angelegt werden, wird natürlich von der Bank überprüft, ob genug Geld vorhanden ist. Ist das der Fall, kann die Order ausgeführt werden. Vor der Depot-Eröffnung muss sich am besten erkundigt werden, welche Fonds eine Bank anbietet und an welchen Börsen die Banken Aktien, Wertpapiere und andere  Güter kaufen.

Viele Entscheidungen sind zu treffen

In der Regel muss der Kunde bei der Depoteröffnung in einer Direktbank viele Entscheidungen fällen. Es muss sich für eine Direktbank und eine Anlagekasse entschieden werden. Hier ist es ausschlaggebend, ob ein bestimmtes Produkt ausgesucht werden möchte. Das Handeln an einer bestimmten Börse kann darüber hinaus nicht immer von allen Banken erledigt werden. Vielmehr sind Banken mit bestimmten Börsen in Verbindung, sodass das Handeln nicht an allen Börsen je Bank möglich ist. Die Kosten sind für die Kunden ausschlaggebend. Es muss nämlich vor dem Handeln entschieden werden, zu welchem Preis ein Wertpapier erworben werden möchte. Banken, die einen Aufschlag verlangen, sollten gemieden werden. Die Fondsanteile sind nämlich in der aktuellen Zeit kein Grund mehr, um dem Kunden zu viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Fünf Prozent Ausgabeaufschlag ist einfach zu viel und von den Kunden sollten derartige Angebote nicht mehr eingegangen werden.capital-81820_640

Die Selbstverwaltung des eigenen Geldes ist grundsätzlich günstiger und nicht mit zu vielen Unkosten verbunden. Das gleiche Prinzip vergleichen die Experten mit dem Kochen zu Hause. Natürlich ist das Kochen im eigenen Heim günstiger als bei einem Sternekoch. Dennoch hat das Essen bei Sterneköchen meist eine andere Qualität als das selbstgekochte Essen. Mit diesem Beispiel gehen die Finanzexperten voran. Wer Spaß und Interesse daran hat, einen Teil des eigenen Geldes zu verwalten, kann das gerne tun. Die Annahme, dass das immer die beste Entscheidung ist, ist jedoch falsch. Privatanleger leiden häufig an Selbstüberschätzung und zu viel Gutmütigkeit. Das Gefühl, in den kommenden Tagen oder Wochen einen deutlichen Gewinn zu machen, überwiegt bei vielen Anlegern. Wissen muss im Zusammenhang mit dem Anlegen vorhanden sein, um keine Verluste zu machen.

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Fehler bei Anfängern

Das Risiko ist sehr hoch, sich zu überschätzen. Das passiert bei den meisten jungen Menschen , die das erste Mal mit Aktien arbeiten und einen Gewinn für sich ermitteln wollen. Es wird in kurzer Zeit eine Meinung zu einer Aktie gebildet, die nicht auf Wissen basiert. Selbstüberschätzung und zu viel Wunschvorstellungen sind häufig der Auslöser für Verluste. Experten, die bereits mehr Erfahrungen mitbringen, bilden sich keine zu schnelle Meinung. Immerhin ist auf diesem Weg gesichert, dass mehr Vorsicht im Umgang mit Geldern sicherstellt, keine schnellen Entscheidungen zu fällen. Am besten sollte bei der Nutzung von Depotkonto-Anbietern eine Vorauswahl getroffen werden. Gerne können aktuell sehr gefragte Broker genutzt werden, um die Depotkontos zu eröffenen. Dazu gehören unter anderem:

Die meisten Anfänger entscheiden sich zu schnell und zu impulsiv und müssen anschließend große Verluste akzeptieren. Wird sich die Frage gestellt, was ins Anfänger-Depot rein muss, so  kann keine genaue Antwort gegeben werden. Es könnte sich nämlich um Aktien, Fonds und auch Sparpläne handeln, die genutzt werden. Es sollten die einzelnen Eigenschaften der Produkte gekannt werden, bevor sich für eines der Investitionen verlassen wird. Sogar Rohstoffe und Immobilien können eine Investition sein, die durchaus nach einer bestimmten Anlagezeit Geld bringen. Bei Aktien können zwar bessere Renditechancen erhalten werden, jedoch ist auch das Verlustrisiko sehr hoch und kann nicht unterbunden werden.

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Die besten Tipps

Einsteiger, die gerne Einzeltitel nutzen, sollten nie das Geld setzen, was sie benötigen. Natürlich ist es wichtig, dass sich die Kursentwicklung angeschaut wird. Auf der anderen Seite muss aber auch beachtet werden, dass die Gelder, die in andere Investitionen eingesetzt werden möchten, nicht in Aktien sowie in die Depots gesetzt werden sollen. Wenn sich Kurse nämlich nicht in die richtige Richtung entwickeln, sollte das Geld nicht direkt abgehoben werden. Ganz im Gegenteil: Es sollte abgewartet werden, wie sich die Kurse entwickeln. Privatanleger sind mit Indexfonds besser bedient als mit einer Einzeltitel-Auswahl. Zusätzlich ist es notwendig, dass die eigenen Gelder investiert werden. Spekulationen sollten weitgehend umgangen werden, damit sichergestellt werden kann, dass keine zu hohen Verluste gemacht werden. Wird auf Anlagen gesetzt, kann bereits schon das Halten der Titel einen Gewinn mit sich bringen. Das Wetten auf kurzfristige Kurssprünge ist somit nicht möglich und kann ein hohes Risiko umgehen. Einzelne Aktientitel sind nicht zu kaufen, um einen Gewinn zu machen.

Fonds sind kostengünstiger in Bezug auf ihre Gebühren und ermöglichen zur gleichen Zeit, dass kein schneller Verlust gemacht werden kann. Bei Aktien ist auf die Dividende zu achten. Bei einer regelmäßigen Dividende handelt es sich um eine zusätzliche Verzinsung, die für den Anleger jährliche gute Beträge als Gewinn ausmachen. Die Entwicklung des Depots ist mehrmals jährlich zu prüfen. Es ist davon abzuraten, Aktien 20 Jahre ruhen zu lassen und die Gelder erst nach einer langen Zeit zu kontrollieren. Die Geldanlagen sollten regelmäßig kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass Kursschwankungen keinen Verlust bedeuten. Jedoch ist nicht bei Kursschwankungen auf ein anderes Pferd zu setzen. Das könnte nur zusätzliche Gebühren bedeuten, die nicht unbedingt notwendig sind. Eine langfristige Anlagestrategie ist wichtig, um auch bei der Depotbildung nicht zu viel Geld zu verlieren.

Expertentipp:

Ein Depot eröffnen ist grundsätzlich eine gute Sache, dennoch sollte hier beachtet werden, dass es deutliche Unterschiede bei den Anbietern gibt. Ein Vergleich spart dabei bares Geld.

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Depoteröffnung – Was sollte man beachten? was last modified: November 15th, 2018 by SarahM0