Bitcoin – Chance oder Risiko? – Infos für Forex-Broker und Trader

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.12.2018

Bitcoin NEWS:

 

27.06.14

USA-Internet-Währungen-Auktionen

US-Behörden versteigern 29.000 Bitcoins

Virtuelle Währung in Schwarzmarktportal beschlagnahmt

bitcoin

Foto: AFPUS-Behörden versteigern Bitcoins

Die US-Regierung hat mit der Versteigerung von 29.000 Bitcoins begonnen. Die Summe der virtuellen Währung entspricht einem ungefähren Wert von 12,5 Millionen Euro, wobei der Bitcoins-Kurs extremen Schwankungen unterliegt. Die bei der Auktion angebotenen Bitcoins hatte die US-Bundespolizei FBI im illegalen Onlineportal Silk Road beschlagnahmt. Über Silk Road werden vor allem illegale Waren wie Drogen gehandelt. Die virtuelle Währung Bitcoins war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark. Regierungen beklagen überdies, die Währung werde zur Geldwäsche und von der organisierten Kriminalität missbraucht. Für die Bitcoins-Auktion mussten sich Bieter schon in der vergangenen Woche registrieren und 200.000 Dollar hinterlegen – in echtem Geld. Der Onlinemarktplatz „Bitcoin-Shop“ macht mit. „Wir glauben an die Zukunft virtueller Währungen und haben deswegen eine strategische Entscheidung getroffen“, sagte Bitcoin-Shop-Chef Charles Allen. Wer bei der Auktion Erfolg hatte, soll am Montag informiert werden.
afp.com

Du willst Bitcoins kaufen oder verkaufen?! Hier auf dem Marktplatz findest Du die aktuellen Preise: https://www.bitcoin.de/de Was ist der Bitcoin Basiskurs?  Lesen Sie dazu diesen Artikel. bitcoin Foto: www.bitcoin.org httpv://www.youtube.com/watch?v=Gc2en3nHxA4#t=59

BITCOIN-SELBSTERFAHRUNG

Wie wir mit Bitcoins 5.000 Euro verdienten

ERFAHRUNGSBERICHT – Alle Welt redet über die Kryptowährung – unser Autor hat einfach mal Bitcoins gekauft, und dabei 5.000 Euro verdient. Eine Anleitung….mehr auf Gründerszene

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Mt. Gox war der wichtigste Handelsplatz für die digitale Währung Bitcoin. Kurz bevor hunderte Millionen Dollar an Bitcoin verschwanden und die Firma Insolvenz anmeldete, soll Firmenchef Karpelès sich mehr um die Speisekarte eines geplanten Cafés als … www.wsj.de

Bitcoin Tax Ruling

The IRS has spoken: Bitcoins are property, not currency. This was hardly a surprise, but it has some important implication that tells us a lot about what it takes to make a currency work. For a payments geek, the real… www.creditslips.org

Bitcoin needs to grow out of its obsessive adolescence

Newsweek’s flawed attempt to expose a 64-year-old Californian called Dorian Nakamoto as Bitcoin’s mysterious inventor has come at an opportune moment for exponents of the cryptographic currency. It has distracted from a crisis of trust caused by the www.ft.com

zum Artikel     Goldman Sachs erkennt Bitcoin nicht als Währung an. Mehr dazu hier

Bitcoin – was ist in 2019?

Kennt Ihr schon die Wette, die gemacht wurde? Hier mehr lesen…

Paypal-Chef kontert Vorwürfe: „Wir glauben an Bitcoin“

Paypal-Chef David Marcus hat zu Vorwürfen Stellung bezogen, dass Nutzer des Bezahldienstes Probleme bekommen, wenn sie Bitcoin-Mining-Hardware verkaufen. Marcus wies auf Twitter zurück, dass Paypal eine spezifische Politik gegen den Handel mit entsprechenden Geräte fahre. Man wolle lediglich keinen Handel mit Währungen zulassen – unabhängig ob virtuelle oder konventionelle Währung. Und erergänzte: „Wir glauben dennoch an Bitcoin.“

Auslöser für dieses Bekenntnis dürfte eine Antwortmail des Paypal-Kundendienstesgewesen sein, die ein erboster Nutzer auf Reddit postete. Darin wurde dem Nutzer dargelegt, dass er sein Konto beim Bezahldienst nur dann weiter benutzen könne, wenn er den Handel mit Bitcoin-Mining-Hardware unterlasse. Solche Geschäfte fielen nämlich unter den Handel mit Währungen, was in den Paypal-AGBs untersagt sei. Auf Twitter bezeichnete Marcus die Antwort als schlecht formuliert, wenig später erhielt der Nutzer eine weitere Paypal-Mail, die die erste zurücknahm. Ob David Marcus seiner eingestandenen Bitcoin-Neigung nun konkrete Taten folgen lässt und Bitcoin in Paypal integrieren lässt, bleibt abzuwarten. Im jedem Fall dürfte man in seinem Unternehmen die aktuelle Entwicklung der Kryptowährungen sehr genau beobachten. Noch im November hatte sich ebay-Chef John Donahoe positiv über Bitcoin geäußert, eine Akzeptanz in ebays Tochter Paypal jedoch ausgeschlossen. Für die Nutzer des Bitcoinsystems sind Anbieter wie Paypal im Prinzip überflüssig, da alle Zahlungen über ein dezentrales Netzwerk abgewickelt werden, an dem jeder mit entsprechender Client-Software teilnehmen kann.

Bitcoin-Wirtschaft hat eigene Bezahldienstleister

Allerdings haben sich in der jungen Bitcoin-Wirtschaft bereits Dienstleister wie Bitpayoder Coinbase formiert, die für Händler die Annahme von Bitcoinzahlungen abwickeln und ihnen den technischen Aufwand abnehmen. Laut eigenen Angaben zählt Bitpay aktuell rund 15.500 Händler zu seinem Kundenkreis, bei Coinbase sollen es 19.000 Händler sein. Ebenso steigt auch die Zahl der Händler, die die Kryptowährung akzeptieren, langsam aber stetig an. Jüngstes Beispiel, das gerade in den USA Furore machte, ist der Online-HändlerOverstock. Das 1999 gegründete Unternehmen gehört durchaus zu den schwereren Gewichten im US-E-Commerce. Am ersten Tag der Bitcoin-Akzeptanz soll Overstock laut Bericht der Wired bereits umgerechnet rund 126.000 US-Dollar in Bitcoinzahlungen eingenommen haben, knapp 4 Prozent des Tagesumsatzes. Für die Abwicklung der Zahlungen sorgt Coinbase. Einige Beobachter sprechen bereits von einem nahem Durchbruch der Kryptowährung in den USA. Bevor der rechtliche Status der virtuellen Währung im Land nicht hinreichend geklärt ist, erscheint das allerdings etwas verfrüht. Aktuell laufen zwei Untersuchungen in Ausschüssen des US-Kongresses zu den virtuellen Währungen. Bei öffentlichen Anhörungen im November vergangenen Jahres waren dabei einige überraschend positive Stimmen zu vernehmen. (axk) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Paypal-Chef-kontert-Vorwuerfe-Wir-glauben-an-Bitcoin-2084958.html?wt_mc=sm.feed.tw.ho

EU-Finanzaufsicht warnt vor Bitcoins

Die Europäische Bankenaufsicht EBA warnt vor virtuellen Währungen wie dem Bitcoin. Für das digitale Geld gebe es keine Einlagensicherung, sagen die Aufseher – das heißt: Wer mit Internetwährungen hantiert, riskiert den Totalverlust seines Einsatzes. Zudem seien Bitcoins auf den Computern der Nutzer Hackerangriffen ausgesetzt, ebenso wie die Internetplattformen, auf denen das virtuelle Geld gehandelt wird. Bitcoins entstehen durch komplexe Computerrechenprozesse – ihre Anzahl ist durch die Programmierung begrenzt. Diese künstliche Verknappung der Währung beflügelt Fantasien, wonach Bitcions so etwas wie das Gold des digitalen Zeitalters werden könnten. Anhänger sehen in dem Webgeld sogar so etwas wie eine künftige, von Staaten und Notenbanken unabhängige Weltwährung.

Von 13 auf mehr als 1000 Dollar

Bis vor einiger Zeit waren Bitcoins vor allem eine Sache von Internetnerds und Finanzfreaks. Seit einigen Monaten erfasst die Euphorie um das digitale Geld aber sogar professionelle Investmentmanager, die Millionen von Dollar, Euro oder Yen in Bitcoins umtauschen – und zwar nicht, um in Internetshops einzukaufen, sondern weil sie auf Kurssteigerungen spekulieren. Der Wert eines „Coins“ („Münze“) hat sich dadurch in diesem Jahr von 13 auf mehr als 1000 Dollar vervielfacht. Kritiker sprechen längst von einer gigantischen Blase.

Gefahr des kriminellen Missbrauchs

Neben dem Risiko eines Wertverlusts gibt es weitere Gefahren bei Bitcoins: Die EBA warnt vor kriminellem Missbrauch – etwa in Form von Geldwäsche oder Steuerhinterziehung. Die europäischen Aufseher sind mit dieser Sorge nicht allein. Chinas Bankenaufsicht hat ihren Geldinstituten den Handel mit dem Internetgeld vergangene Woche kurzerhand verboten.

Bitcoin-Münzen (Bildquelle: dpa)

Manche Münzhändler bieten jetzt sogar schon reale „Bitcoins“ an

Hintergrund: In China war es zuletzt zu einem regelrechten Bitcoin-Hype gekommen, wohl auch, weil Investoren die Währung nutzten, um staatliche Beschränkungen beim Handel mit der chinesischen Währung Renminbi zu umgehen. Chinesische Analysten schätzen, dass aktuell weltweit Bitcoins im Wert von rund fünf bis sechs Milliarden US-Dollar im Umlauf sind.

Einkaufen geht – wenn der Händler mitspielt

Auch die Europäische Zentralbank hat sich mit den Risiken in einer groß angelegten Studie befasst. Die Währungshüter sehen derzeit aber noch keine Gefahr für die Preis- oder Finanzstabilität. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat ebenfalls einen Blick auf das Digitalgeld. Sie interessiert sich vor allem für die Frage, ob jemand mit Bitcoins handelt. Dies muss die Behörde genehmigen. Die BaFin ging nach eigenen Angaben einigen Fällen nach, bei denen die Frage der Erlaubnis geklärt werden musste. Um mit Bitcoins einzukaufen, braucht man dagegen keine Genehmigung. Man muss nur ein Geschäft finden, das die Währung akzeptiert – egal ob in der realen Welt oder im Internet. Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bitcoin108.html   Die wachsende Verbreitung und Beliebtheit der Internetwährung Bitcoin alarmiert Finanzmarktaufseher rund um die Welt. Jetzt warnt auch die Europäische Bankenaufsicht EBA ausdrücklich vor virtuellem Geld. „Es gibt keinen speziellen regulatorischen Schutz für den Fall, dass eine Plattform, auf der virtuelle Währungen gehandelt oder gesammelt werden können, kaputt geht“, schreibt die EBA ganz allgemein. Explizit nennt sie sechs Risiken, die sie an digitalen Währungen wie Bitcoin sieht:

1. Unregulierte Plattformen: Die EBA warnt, dass viele virtuelle Handelsplätze, etwa für Bitcoins, nicht reguliert sind. Kunden könnten „signifikante“ Mengen ihres dort gehaltenen Geldes verlieren, wenn die Plattformen beispielsweise überraschend den Betrieb einstellen (müssen). Vorgekommen sei das schon mehrfach – unter anderem infolge von Hacker-Angriffen.

2. Digitale Handtaschendiebe: So wie ein Portemonnaie geklaut werden kann, sind auch digitale Geldbörsen nicht sicher. Zwar sind sie mit einem privaten Passwort geschützt, allerdings schützt das – wie in anderen Fällen auch – nicht komplett vor Hackern. Die EBA berichtet, dass in einigen Fällen virtuelles Vermögen über mehr als 1 Millionen Dollar verloren ging. Wer sein Passwort vergisst, könnte den Zugriff auf sein Vermögen für immer verlieren, weil es keine zentralen Stellen gebe, wo Passwörter gespeichert sind oder neue vergeben werden können.

3. Falsche Buchungen: Wer mit virtuellem Geld bezahlt, hat nicht denselben rechtlichen Schutz wie bei gesetzlichen Zahlungsmitteln. Eine falsch angewiesene oder nicht autorisierte Buchung zum Beispiel könne gewöhnlich nicht rückgängig gemacht werden, schreibt die EBA. Auch ist kein Geschäft, das heute beispielsweise Bitcoins akzeptiert, verpflichtet, das auch künftig zu tun.

4. Starke Preisschwankungen: Was eine virtuelle Währung wert ist, ändert sich mitunter schnell. Für Bitcoins gilt etwa, dass ihr Preis mitunter um mehrere hundert Dollar am Tag steigt oder fällt, manchmal beides. Der Wert hängt ausschließlich daran, wie beliebt die Währung in den Augen der Anleger ist. Weitere Artikel:

5. Finanzierung von Verbrechen: Transaktionen mit virtuellem Geld seien nur schwer nachzuverfolgen, schreibt die EBA. Dies mache dieses Geld besonders interessant für kriminelle Machenschaften, von denen auch andere Währungs-Nutzer betroffen sein könnten: Dann zum Beispiel, wenn die Behörden eine Handelsplattform schließen.

6. Steuerpflicht: Virtuelles Geld kann steuerlich relevant sein. Die EBA rät, das nationale Steuerrecht daraufhin zu prüfen, ob zum Beispiel Kapitalertragssteuer zu zahlen ist – analog zu den Gewinnen aus andere Geldanlage-Formen. In den vergangenen Tagen haben schon die französische und die chinesische Notenbank vor dem Internetgeld gewarnt. In China, wo Bitcoins besonders beliebt sind, haben die Währungshüter den Banken sogar verboten, Transaktionen in Bitcoins durchzuführen.

Quelle: FAZ.NET : http://www.faz.net/aktuell/finanzen/virtuelle-waehrung-europas-bankenaufsicht-warnt-vor-den-bitcoins-12709287.html

Expertentipp:

Bitcoin ist durchaus ein interessantes, virtuelles Produkt, das für Trader eine spannende Position einnehmen kann. Dennoch ist es empfehlenswert, gerade Produkte, die Behörden auf den Plan rufen und teilweise einen Unsicherheitsfaktor mitbringen, mit Abstand zu betrachten.

 

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Bitcoin – Chance oder Risiko? – Infos für Forex-Broker und Trader was last modified: Juni 12th, 2018 by Deutsche Forex Broker