Bitcoin: Kurzfristiger Anstieg auf über 14.000 US Dollar am 1. November

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.09.2021


Totgesagte leben länger. Das bewahrheitet sich bei der ältesten Kryptowährung, dem Bitcoin, ein ums andere Mal wieder. Zum 1. November überstieg der Kurs erstmals seit langer Zeit wieder die Marke von 14.000 US Dollar, auch wenn im Tagesverlauf eine leichte Korrektur eintrat. Noch im März musst der Kurs des BTC bedingt durch die Corona-Pandemie ebenso Verluste hinnehmen wie andere Finanzprodukte. Zeitweise fiel der Wert der Coin auf unter 4.000 US Dollar und lag damit bei weniger als einem Fünftel des Höchstwertes, den Bitcoin zu seinen besten Zeiten erreichen konnte.

Der Bitcoin-Hype von 2017 hatte die Krypto-Coin an einigen asiatischen Kryptowährung Börsen auf über 20.000 US Dollar gepusht, Krypto-Anleger der ersten Stunde konnten damals erstaunliche Gewinne machen. Danach wurde es ruhiger um den Bitcoin, der längere Zeit in Bereichen zwischen 7.000 und 9.000 US Dollar verharrte. Von den durch Corona verursachten Einbrüchen erholte sich die Digitalwährung schneller als etwa der Aktienmarkt. Schon Anfang September erreichte der Bitcoin ein Hoch bei 10.000 Euro, seit Mai ist die digitale Währung wieder deutlich im Aufwind.

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Aufwärtstrend dank Halving im Mai

Die ausgesprochen positive Entwicklung der vergangenen Monate dürfte durch das im Mai durchgeführte erneute Halving des Bitcoin eingeleitet worden sein. Zu dritten Mal halbiert das Halving die Einkünfte der „Miner“, die die Rechenleistung erbringen, um Blöcke auf der Bitcoin-Blockchain aufzufinden und zu verarbeiten. Erst dadurch werden Transaktionen in BTC validiert. Bislang fanden Halvings im Abstand von vier Jahren statt. Eine der Auswirkungen der Maßnahme, die von den Entwicklern von Anfang an fest eingeplant ist, ist die allmähliche Verringerung der neu geschürften Coins und damit eine Art Schutz vor Inflation.

Den Befürwortern der ersten Stunde gilt der Bitcoin trotz wiederkehrender Abstürze als digitales Gold, und das seit mehr als einem Jahrzehnt. Die erste Kryptowährung weltweit sollte bei ihrem Launch 2009 einen Gegenentwurf zum Fiatgeld darstellen. Angestoßen wurde die Entwicklung des BTC durch den oder die bis heute anonymen Schöpfer hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto aufgrund der Finanzkrise. Mit dem Bitcoin wurde ganz gezielt eine dezentrale, durch die Nutzer über die Blockchain verwaltete Zahlungsmöglichkeit geschaffen werden, unabhängig vom Zentralbanken-System der Fiatwährungen und damit auch manipulationssicher.

Bitcoin: Kurzfristiger Anstieg auf über 14.000 US Dollar

Blockchain-basierte Innovation

Die Genialität des BTC liegt nicht in der Vorstellung, digital zahlen zu können, sondern im Konzept der Blockchain. Jede einzelne Transaktion in Bitcoin und anderen auf der Blockchain basierten Kryptocoins wird in Datenblöcken niedergelegt. Diese müssen durch die Miner aufgefunden, verarbeitet und an eine ständig wachsende Kette von Datenblöcken angehängt werden. Und die so entstehende „Block-Kette“ wird in Echtzeit auf allen Rechnern aktualisiert, auf denen der Bitcoin-Client installiert ist.

Eine nachträgliche Änderung oder ein Löschen von Transaktionen ist nicht mehr möglich. Zugleich können alle Teilnehmer an der Blockchain sämtliche Guthaben einsehen, denn die Krypto-Storage auf der Blockchain ist eine Art gläserner Tresor. Nur wem ein Krypto-Account gehört, bleibt verborgen, denn anonym laufen die Transaktionen in Bitcoin ebenfalls ab. Ein bahnbrechendes Konzept, das inzwischen hunderte von Nachahmern gefunden hat. Kryptowährungen der zweiten und dritten Generation bringen darüber hinaus einen Mehrwert mit, wie die Intelligenten Verträge auf der Ethereum-Blockchain belegen.

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Kursgewinne durch Kooperation mit PayPal

Der Bitcoin selbst, als Prototyp, ist verglichen mit schnelleren, leistungsstärkeren Blockchains der Nachfolger, trotz Nachbesserungen an der Transaktionsgeschwindigkeit noch immer die am weitesten akzeptierte Kryptowährung mit der höchsten Marktkapitalisierung und Akzeptanz online und offline. Zahlreiche Online-Händler, Online-Casinos und Broker akzeptieren Bitcoins, und auch im Alltag kann man teilweise schon mit BTC zahlen. Für den neuerlichen Aufwärtstrend des Kurses dürfte die Ankündigung des elektronischen Zahlungsdienstleisters Paypal gesorgt haben. PayPal will nunmehr seinen Kunden die Verwendung von Bitcoin ermöglichen. Bereits während der Sommermonate hatte Bitcoin Auftrieb erhalten, als die Fondsgesellschaft Fidelity die Einrichtung eines Bitcoin-Fonds bekannt gab.

Bitcoin auf über 14.000 US Dollar

​BTC: Mit Abstand die Nummer Eins unter den Krypto-Coins

Nicht nur dank seiner Position als Pionier unter den Kryptowährungen ist der Bitcoin noch immer der Ranglistenführer unter den Coins. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 200 Mrd. US Dollar bringt BTC mehr Gewicht auf die Waage als die anderen Listenführer unter den Top 10 der Kryptowährungen. Die Idee, eine Anlagemöglichkeit zu bieten, die nach den Vertrauensverlusten der Finanzkrise eine Anlaufstelle für desillusionierte Investoren darstellt, bewährte sich zwar anfangs nur zögerlich, gewinnt aber in Zeiten von Corona offenbar neuerliche Relevanz.

​Das sehen auch internationale Großinvestoren so. Auch Finanzexperten, die sich sonst eher auf dem Markt der konventionellen Anlageprodukte umtun, bezeichnen inzwischen angesichts der extrem lockeren Geldpolitik der Zentralbanken den Bitcoin als Inflationsschutz – und empfehlen den Kauf. Zwar gehen Starinvestoren und Hedgefonds-Manager eher behutsam und mit Kleingeld an den Erwerb von Bitcoin für das eigene Portfolio, dass sie es überhaupt tun und auch ihren Kunden dazu raten, ist ein Zeichen, dass der Bitcoin möglicherweise gerade einen regelrechten Wertewandel durchmacht.

Auch deutsche Forex-Fachleute sehen in der weltweiten Finanzpolitik eine Anstoß für dynamische Entwicklungen beim Bitcoin und möglicherweise weiteren Krypto-Coins. Denn wo BTC anzieht, profitieren auch andere Digitalwährungen. Nicht nur vermerken Bank- und Krypto-Experten eine steigende Akzeptanz, sondern auch eine vermehrte Nachfrage. Die Kursgewinne verleihen dem eine Zeitlang ein wenig glanzlosen Bitcoin nun neue Attraktivität.

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Finanzprodukte auf den Bitcoin für Anlage und Handel nutzen

Schon seit einigen Jahren hat das Interesse der Finanzwelt an Kryptowährungen im Allgemeinen und am Bitcoin im Besonderen dazu geführt, dass Finanzprodukte auf der Grundlage des Bitcoin aufgelegt wurden. So ermöglichte man ganz ohne Blockchain und Krypto-Wallet die Spekulation auf die Kursentwicklung des BTC mit bekannten und populären Instrumenten.

Private Anleger und Trader können inzwischen Futures und Zertifikaten, aber auch Bitcoin ETN handeln. Aufgrund der Nachfrage gibt es sogar ETF nicht auf die eigentlichen Kryptowährungen, aber auf einen Index, in dem Unternehmen zusammengestellt sind, deren Produkte und Leistungen das Umfeld der Blockchain bedienen. Zu den beliebtesten Finanzinstrumenten gehören zweifellos CFDs. Denn Differenzkontrakte, die die Kursentwicklung von Kryptowährungen gegen den US Dollar oder andere starke Währungen abbilden, ermöglichen die Spekulation auf steigende, aber auch auf fallende Kurse des Bitcoin.

Mit derartigen Angeboten kommt die Finanzindustrie vor allem denjenigen Anlegern entgegen, die zwar Interesse an Kryptowährungen zeigen, sie aber nicht physisch erwerben wollen. Denn in diesem Fall ist nur mit steigenden Bitcoin-Kursen Gewinn zu machen. Außerdem ist eine Beschäftigung mit der Blockchain-Technologie und ein Verständnis für die Abläufe beim Krypto-Handel Voraussetzung. Und darüber hinaus ist eine Einheit des Bitcoin derzeit gerade wieder teuer. Mit Derivaten wie Futures, Partizipationszertifikaten, ETN und CFDs müssen Anleger eine Kryptowährung nicht kaufen, sondern partizipieren auf unterschiedliche Weise am Kursverlauf.

Bitcoin auf über 14.000 US Dollar

Futures und CFDs auf Bitcoin traden

Angesichts der zur Zeit wieder optimistischen Prognosen für die Wertentwicklung des Bitcoin, aber auch bei der Frage ob der Bitcoin wieder einen schlechten September erwartet, bietet sich der Einstieg in den Handel mit CFDs geradezu an. Den Zugang zum Trading ermöglichen Online-Broker, die für den Handel mit Forex und Differenzkontrakten lizenziert sind. Neben anderen handelbaren Werten wie Devisenpaaren, Aktien, Indizes oder Rohstoffe finden Trader bei immer mehr CFD-Brokern auch Krypto-CFDs im Handelsangebot vor und können so auf die Kursverläufe des BTC spekulieren. Nicht nur ist das Krypto-Trading hier long und short möglich, obendrein muss beim CFD-Handel nur ein Teil des Handelsvolumens tatsächlich hinterlegt werden, denn Differenzkontrakte werden gehebelt.

Dank eines Kurzzeit-Darlehens des Brokers können die Forex-Hauptwerte mit Hebeln von bis zu 1:30 gehandelt werden, die wesentlich volatileren Kryptowährungen sind lediglich mit Faktoren von 1:2 handelbar. Doch auch so kann das eingesetzte Kapital und damit die Rendite noch gesteigert werden.

Auch Krypto-Futures gewinnen bei Tradern an Popularität. Seit 2017 sind die aus dem Rohstoff-Handel entlehnten Produkte nun handelbar und erlauben attraktive Renditen vor allem dann, wenn ein Future dem Halter einen vereinbarten Bitcoin-Preis beschert, der erheblich unter dem aktuellen Kurs liegt. Abgerundet werden die Handelsmöglichkeiten durch ETN, sogenannte exchange traded notes, die  Schuldverschreibungen eines Emittenten darstellen. Auch ETN können Krypto-Kurse abbilden, sich aber auch auf einen Index beziehen, in dem Konzerne aus dem technologischen Umfeld gebündelt sind.

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Günstige Bitcoin Kurs Prognose für 2020/2021?

Wie sich auch in diesem weitgehend von der Corona-Pandemie dominierten Jahr gezeigt hat, bleibt das Interesse an digitalen Währungen allen Krisen zum Trotz ungebrochen. Dazu tragen zum einen die Potenziale der Coins bei, zum anderen aber auch die inzwischen alltagstaugliche Blockchain, die in verschiedenen Industrien längst praktische Anwendungsmöglichkeiten gefunden hat. Dabei bleibt BTC selbst nach wiederholten starken Kursverlusten der Leitstern der Krypto-Coins und wird immer wieder als Indikator für die Stimmung an den Märkten bezeichnet.

Bitcoin auf über 14.000 US Dollar

Mit dem Interesse an BTC bleiben auch Derivate auf den Bitcoin im Fokus – wie die gegenwärtigen Äußerungen belegen, auch für die großen institutionellen Mitspieler an den Finanzmärkten. Für das Ende des Jahres und das kommende Jahr sehen die meisten Experten eine positive Tendenz. Möglicherweise Grund genug, zumindest das Krypto-Trading bei einem lizenzierten CFD-Broker ins Auge zu fassen. Zwar gelten sowohl Kryptowährungen als auch CFDs als volatile Produkte, doch ein seriöser Broker weist seine Kunden nicht nur auf die Risiken hin – Trader finden bei den besten Anbietern auch umfangreiche Möglichkeiten, sich auf den Einstieg in den Handel vorzubereiten.

Mit Schulungsmaterialien, Kursen und Webinaren, aber auch einer Echtzeit-Handelsumgebung mit virtuellem Kapital in einem CFD Demokonto können sich Neukunden die Grundlagen des notwendigen Finanzwissens aneignen und beginnen, sich die Möglichkeiten von Krypto-CFDs zu erschließen. Der Übergang zum Echtgeld-Handel kann stattfinden, wenn man sich hinreichend sicher fühlt.

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