Depot Vergleich: Der schnelle Weg zum richtigen Wertpapierdepot mit dem Aktiendepot Vergleich!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 05.12.2019


Geldanlagen wie Anleihen, Fonds oder Aktien versprechen vor allem in der aktuellen Niedrigzinsphase gute Renditen. Voraussetzung für Anleger, derartige Wertpapiere zu handeln, ist ein eigenes Depot. Ein solches Aktiendepot bieten neben Hausbanken mittlerweile auch viele Online-Banken und –Broker an, und dies oft deutlich günstiger. Worauf es beim Depot Vergleich ankommt, welche Kriterien ein Depotanbieter erfüllen sollte und wie Anleger bei der Eröffnung eines Wertpapierdepots vorgehen, wird nachfolgend näher erklärt. Sie erfahren außerdem, welche Kosten und Gebühren für die Nutzung eines Online-Depots anfallen können.

  • Anleger benötigen ein Depot, um mit Wertpapieren handeln zu können.
  • Ein Online Depot Vergleich erleichtert die Suche nach einem Aktiendepot immens
  • Für die Nutzung eines Wertpapierdepots können je nach Bank oder Broker unterschiedlich hohe Gebühren anfallen.
  • Über den Depot Vergleich lassen sich die Konditionen der Anbieter einfach und unkompliziert gegenüberstellen.

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Was sind Wertpapiere?

Wertpapiere stellen die Grundlage für viele Investitionsmöglichkeiten dar und spielen daher auf dem Kapitalmarkt eine sehr wichtige Rolle. Eine Variante von Wertpapieren sind zum Beispiel Aktien, bei denen ein Beteiligungs- und Stimmrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft wird. Es ist möglich, auf verschiedene Arten mit Wertpapieren zu handeln, um damit Erträge zu erzielen.
Dabei werden Wertpapiere in die folgenden drei Hauptkategorien unterteilt: Zu den equity-basierten Wertpapieren zählen Währungen und Aktien. Ferner gibt es Derivate wie zum Beispiel Futures oder Optionen. Des Weiteren existieren schuldenbasierte Wertpapiere in Form von Anleihen oder Noten.
Depot Vergleich

Mit Wertpapieren langfristig Geld verdienen

In der Regel erwerben Anleger Wertpapiere, um langfristig damit Geld verdienen zu können. Der Wert einer Aktie kann bestenfalls jedes Jahr steigen und entsprechende Dividenden abwerfen. Dagegen werden Anleihen erst nach mehr als 20 Jahren fällig. Natürlich ist es möglich, Wertpapiere auch wieder zu verkaufen, etwa wenn sich der Markt verändert oder sich mit den Papieren keine großen Renditen mehr erzielen lassen.

Regeln für Wertpapiere

Der Handel mit Wertpapieren unterliegt gesetzlichen Regelungen, bei denen es um die Notierung oder den Gegenwert geht. Durch diese Regeln wird der Handel leichter, denn so weiß ein möglicher Käufer schon vorher, unter welchen Bedingungen er mit den Wertpapieren handeln und umgehen kann. In der Regel wird ein Wertpapier mit einer International Securities Identification Number, kurz: ISIN, ausgezeichnet. Somit lässt sich das Wertpapier eindeutig erkennen. Die ISIN löste im Jahr 2003 die Wertpapierkennnummer (WKN) ab und besitzt internationale Gültigkeit.

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Was ist ein Wertpapierdepot?

Bei einem Wertpapierdepot handelt es sich um ein Art Konto, mit dem Anleger Wertpapiere wie Fonds, Anleihen oder Aktien kaufen und verkaufen können. Gleichermaßen dient es zur Verwaltung der Wertpapiere. Vergleichbar ist es etwa mit einem Girokonto. Jedoch werden über das Depotkonto Wertpapiere und über ein Girokonto Geld transferiert. Der Handel mit Wertpapieren ist ohne Depot nicht möglich. Es gibt die Möglichkeit, ein Wertpapierdepot bei einer Filialbank, einer Direktbank oder einem Online-Broker zu eröffnen. Depots bei Direktbanken und Broker sind meist deutlich günstiger als bei Hausbanken.

Die Funktionsweise eines Depots

Hat ein Anleger ein Depot bei einem Anbieter seiner Wahl eröffnet, kann er über verschiedene Handelsplätze Wertpapiere kaufen und verkaufen. Die Bank oder der Broker verbucht diese anschließend im Wertpapierdepot und verwahrt sie dort für den Kunden auf. Will dieser seiner Papiere wieder verkaufen, verbucht der Anbieter sie wieder aus und veräußert sie an der Börse. Die Gewinne des Wertpapierverkaufs oder die Gebühren für den Erwerb von Wertpapieren werden anschließend über ein separates Verrechnungskonto bzw. Referenzkonto verrechnet. Alle Käufe und Verkäufe einschließlich des jeweiligen Kurswertes werden im Anschluss als Transaktionen in den Kontounterlagen des Depotinhabers vermerkt.
Bei der Depoteröffnung ist zu beachten, dass die Depotführung und der Handel an der Börse in der Regel mit Kosten verbunden sind. Die Höhe der Gebühren variiert je nach Anbieter. Umso wichtiger ist es, die Konditionen der einzelnen Depotanbieter in einem Online Depot Vergleich gegenüberzustellen. Mit diesem erhalten interessierte Anleger einen umfassenden und schnellen Überblick über günstige Anbieter am Markt.
 Online Depot Vergleich Online Depot Vergleich

Lohnt sich die Eröffnung eines Wertpapierdepots?

Wenn ein Anleger ein Depot eröffnet, hat er sich zumeist über die mit dem Wertpapierhandel verbundenen Chancen und Risiken informiert und sich über die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten Gedanken gemacht. Festgeld und Tagesgeld werfen zum Beispiel eine Nettorendite ab, die für Sparer kaum noch attraktiv ist. Deshalb wollen viele Privatanleger ihr Vermögen nicht mehr in konservative Geldanlagen investieren. Im Durchschnitt erreichen Wertpapiere wie zum Beispiel Aktien deutlich mehr Rendite als das Sparen über andere Geldanlagen. Über Investmentfonds wie Immobilienfonds, Indexfonds oder Aktienfonds kommen viele Anleger schließlich zum Depotgeschäft.
Wie erwähnt, lässt sich ein Aktiendepot online schnell und einfach eröffnen und immer mehr Privatkunden nutzen darüber den unkomplizierten Zugang zum Börsenhandel. Broker und Onlinebanken machen den Einstieg mit einfacher Bedienbarkeit und geringen Gebühren möglich. In den meisten Fällen ist die Eröffnung eines Onlinedepots kostenlos. Die Gesamtkosten für den Handel mit Wertpapieren, Limit-Setzung, Bearbeitungsentgelt usw. sind unter Berücksichtigung der möglichen Rendite häufig nebensächlich, auch wenn natürlich jedem Anleger klar sein muss, dass es im Vergleich zu anderen Geldanlagen ein höheres Verlustrisiko gibt. Ein Anleger muss bereit sein, dieses Risiko einzugehen. Er hat jedoch die Möglichkeit, es durch einen Fondssparplan oder breit gestreute Fonds zu minimieren.
Wird das Angebot eines Online-Brokers genutzt, muss der Anleger das Depotkonto selbst verwalten und auf die persönliche Beratung verzichten. Er hat gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, eigene Strategien zu testen und übernimmt für seine Entscheidungen die Verantwortung. Allerdings bieten viele Online-Broker Hilfestellungen, Webinare und Foren, um ihre Kunden beim Wertpapierhandel zu unterstützen.

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Online Depot Vergleich: Qualitätskriterien seriöser Broker

Um ein passendes Angebot über den Aktien Depot Vergleich zu finden, gilt es, insbesondere auf folgende Punkte zu achten:

1. Serviceangebot in deutscher Sprache

Das Online-Angebot sollte in deutscher Sprache und in entsprechender Qualität vorhanden sein. Schließlich geht es hier um das eigene Geld und so sollte ein Anleger in jedem Punkt sicher sein. Immer wieder etablieren sich neue Anbieter am Markt, die ihren Geschäftsbereich erst kürzlich erweitert haben und das Angebot deshalb zunächst nur in Englisch verfügbar ist. Für Anleger, die in diesem Umfeld aber zurechtkommen, könnte es sich um eine interessante Alternative handeln.

2. Auswahl der Handelsplätze

Bei der Entscheidung sollte auch auf die angebotenen Handelsplätze, auf die die Nutzer über den Anbieter Zugriff erhalten, geachtet werden. Neben deutschen Börsenplätzen sollten es auch internationale Plätze wie Tokio, London oder New York sein. Einige Broker ermöglichen außerdem den außerbörslichen Handel.

3. Aktien- und ETF-Portfolio

Wer sich nicht nur auf einzelne Aktien, sondern auch auf verschiedene Fonds konzentrieren möchte, sollte explizit auf die vom Broker angebotene Auswahl achten. Neben gängigen Investment- und Rentenfonds sollten auch ETFs zum Portfolio zählen, weil diese mit vergleichsweise niedrigen Gebühren attraktive Renditen erwirtschaften können.

4. Musterdepot

Ein Demokonto bzw. Musterdepot ermöglicht es Anlegern, diverse Anlagestrategien ohne Risiko zu testen. Das bedeutet, dass sie ohne den Einsatz von echtem Kapital Transaktionen simulieren und in ihrem Testkonto die Entwicklung von Wertpapieren beobachten können. Bei der Auswahl des Brokers sollten Anleger darauf achten, dass ihnen ein kostenloses Musterdepot zur Verfügung gestellt wird.
Aktien Depot Vergleich

Welche Rolle spielen Regulierung und Einlagensicherung bei einem Depot?

Wenn es um Geldanlagen geht, kann man in der Regel davon ausgehen, dass die Einlagensicherung für den Schutz des Vermögens sorgt. Wertpapiere und Depots stellen dabei aber einen Sonderfall dar.
Anders als Geld, das auf Konten fest angelegt ist, hat das Kreditinstitut keinerlei Besitzansprüche auf die Wertpapiere. Die Aufgabe einer Depotbank besteht lediglich darin, die im Depot befindlichen Papiere zu verwalten. Auf den Anstieg oder Fall der Kurse hat sie keinerlei Einfluss. Anleger müssen sich dementsprechend keine Sorgen um ihre Geldanlage machen, falls es zu einer Insolvenz der verwaltenden Depotbank kommt. Die Bank muss in diesem Fall die Wertpapiere an die Kunden zurückgeben, die diese auf Wunsch auf ein anderes, neu eröffnetes Depot übertragen können. Voraussetzung dafür ist, dass der Inhaber des Depots seiner Bank keine Sicherungsrechte gewährt hat.
Die Einlagensicherung spielt dennoch für Depotinhaber eine wichtige Rolle. Denn die Gewinne aus dem Wertpapierhandel liegen zumeist auf dem dazugehörigen Referenzkonto (Verrechnungskonto). Das Geld kann, ebenso wie anderes auf Sparkonten liegendes Geld, bei einer Insolvenz theoretisch verlorengehen. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt die Anleger und ihr Erspartes in diesem Fall. Hierüber sind Einlagen bis zu einem Wert von 100.000 Euro je Kunde abgesichert. Der Entschädigungsfall tritt ein, wenn eine Bank im Insolvenzfall also nicht mehr in der Lage sein sollte, die Einlagen der Kunden zurückzuzahlen.

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Welche Kosten können bei einem Depot anfallen?

Anleger sollten bei ihrem Depot Vergleich auch Kosten und Gebühren, die für die diversen Transaktionen anfallen, und die ein Broker stets klar und detailliert erläutern sollte, beachten. Daneben gilt es, Wert auf die für Stornierungen oder Teilausführungen anfallenden Kosten zu legen, da diese den Handel deutlich verteuern können.

Gebühren für die Depotführung

Bei einigen Banken fallen für die Depotführung, also der Verwaltung und Verwahrung der Wertpapiere, Gebühren an. Diese werden je nach Anbieter jährlich, quartalsweise oder monatlich abgerechnet. Sparen können Anleger vor allem bei Online-Brokern und Direktbanken, die auf eine Depotführungsgebühr in der Regel verzichten.
Tipp: Vor allem, wenn Wertpapiere über mehrere Jahre hinweg gehalten werden, sollten sich Anleger nach einem Anbieter umsehen, der auf die Depotführungsgebühr verzichtet. Denn im Laufe der Jahre können sich die Kosten für die Depotführung stark summieren. Im schlechtesten Fall fallen sie am Ende höher aus als die Rendite aus dem Wertpapierhandel.

Börsengebühr

Zu der Ordergebühr, auf die im nächsten Punkt näher eingegangen wird, kommt außerdem eine Börsengebühr. Diese richtet sich danach, an welcher Börse ein Anleger handelt. Sie setzt sich aus verschiedenen Kosten zusammen, wie zum Beispiel der Gebühr für die Nutzung des Handelsplatzes oder der Courtage für den Makler. Letztlich ist die Höhe der Börsengebühr abhängig von der Höhe des Ordervolumens und dem jeweiligen Börsenplatz.

3. Zusätzliche Kosten

Beim Wertpapierhandel können je nach Ausführungsmethode weitere Kosten anfallen, die die Rendite weiter schmälern. So berechnen zum Beispiel einige Anbieter für die Gutschrift von Dividenden ausländischer Wertpapiere Extragebühren.
Aktien Depot Vergleich

Ein weiterer, wichtiger Kostenpunkt: Die Ordergebühr

Weiterhin sollte bei einem Depot Vergleich immer ein Blick auf die Ordergebühr geworfen werden. Die Bank berechnet diese für die Ausführung des Auftrages, wenn ein Anleger ihr den Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren erteilt. Die Gebühr wird je nach Anbieter nach einem individuellen Kostenmodell berechnet:

Variable Gebühr pro OrderEinige Banken berechnen eine variable Gebühr für eine Order. Diese orientiert sich am jeweiligen Kurswert der Wertpapiere. Beispiel: Ein Anbieter berechnet für den An- und Verkauf von Wertpapieren 0,25 Prozent des Kurswertes. Ordert der Anleger nun 50 Aktien zu einem Kurspreis von 100 Euro pro Aktie, zahlt er insgesamt eine Ordergebühr von 12,50 Euro für das Ordervolumen von 5.000 Euro. Zumeist setzen die Banken eine Mindest- und eine Maximalgebühr fest.
Grundgebühr plus prozentualer Anteil am OrdervolumenDie Ordergebühr setzt sich bei vielen Banken zudem aus einer pauschalen Gebühr und einem prozentualen Anteil am gehandelten Ordervolumen zusammen. Beispiel: Ein Anleger zahlt bei seiner Depotbank pro Order eine Grundgebühr von 4,50 Euro zuzüglich 0,25 Prozent des gehandelten Ordervolumens. Bei einem Ordervolumen von 5.000 Euro wären dies 17,00 Euro (4,50 Euro plus 12,50 Euro).
Feste Gebühr pro OrderEinige Broker bieten ihren Kunden auch eine einheitliche Gebühr pro Order an, zum Beispiel 5,00 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch das jeweilige Ordervolumen ist. Für Anleger sind diese „Flatrates“ interessant, weil der Preis auch bei größeren Ordervolumen immer gleich bleibt und sich die Kosten somit gut kalkulieren lassen.

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Wie kann ich ein Wertpapierdepot eröffnen?

Ein Online-Depot lässt sich in wenigen Schritten eröffnen:

  1. Den Depot Vergleich durchführen: Im ersten Schritt gilt es, die Depots der verschiedenen Anbieter zu vergleichen, um das für das eigene Anlageverhalten beste Online Depot zu finden.

 

  1. Den Depotantrag online ausfüllen: Nachdem ein geeignetes Depot gefunden wurde, müssen auf der Webseite des gewählten Anbieters im Antragsformular Angaben zur eigenen Person gemacht werden. Dazu zählen neben der aktuellen Wohnanschrift auch Informationen zur beruflichen Situation. Nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) ist der Anbieter außerdem dazu verpflichtet, die Kenntnisse und Erfahrungen, die ein Anleger im Wertpapierhandel besitzt, abzufragen. Anschließend wird der Interessent einer bestimmten Risikoklasse zugeordnet, die es ihm erlaubt, mit unterschiedlich risikoreichen Wertpapieren zu handeln. Anzugeben ist zuletzt auch ein Verrechnungskonto (Girokonto).

 

  1. Die Identität bestätigen: Im Anschluss folgt die Legitimierung per PostIdent-Verfahren. Hierzu besucht der Anleger zusammen mit dem ausgedruckten Antrag und seinem Personalausweis die nächstgelegene Postfiliale. Ein Mitarbeiter der Post bestätigt dann seine Identität und leitet den Antrag an die Onlinebank weiter. Alternativ zum PostIdent bieten einige Banken auch bereits das VideoIdent-Verfahren an, mit dem die Kunden die Identitätsprüfung bequem vom heimischen Computer aus erledigen können.

Wenn der Onlinebank alle notwendigen Daten des Kunden vorliegen, erhält dieser im positiven Fall wenige Tage später die Unterlagen für sein neues Depot. Er kann sich dann mit seinen Login-Daten in sein Depotkonto einloggen und mit dem Wertpapiere kaufen.
Depot eröffnen Vergleich

Depot wechseln und Kosten senken

Warum lohnt es sich auch für Depot-Inhaber, regelmäßig einen Aktien Depot Vergleich durchzuführen? Ein Depot-Wechsel bietet zahlreiche Vorteile: niedrigere Gebühren, interessante Prämien und vielleicht auch einen besseren Service.

Was ist ein Depotwechsel?

Bei einem Depotwechsel handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als einen Umzug der eigenen Wertpapiere. So werden zum Beispiel Aktien, ETFs oder Zertifikate, die bislang von Depotanbieter A verwaltet wurden, nun zu Depotanbieter B übertragen. Zum Vergleich: Menschen ziehen um, weil sie beispielsweise eine größere, günstigere oder besser gelegene Wohnung für sich gefunden haben. Bei einem Depotumzug sind es häufig bessere Konditionen.
Dies sind gewiss gute Gründe für einen Anbieterwechsel. Noch naheliegender ist der Depotübertrag aber, wenn ein Anleger mit seiner Bank oder seinem Broker wegen eingeschränkter Funktionen oder eines schlechten Services unzufrieden ist. Darüber hinaus ist es möglich, durch einen Depotwechsel die laufenden Depotkosten zu senken, etwa dann, wenn die Gebühr beim neuen Anbieter geringer ist oder die Transaktionen günstiger sind.

Was kostet ein Depotübertrag?

Innerhalb Deutschlands ist ein Depotwechsel generell kostenfrei. Dies beruht auf einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Denn der Depotanbieter kommt lediglich seiner Pflicht nach, die für den Kunden verwahrten Wertpapiere an diesen herauszugeben. Anders verhält es sich jedoch bei einem Depotwechsel ins oder vom Ausland. In diesem Fall kann die Bank dem Kunden die anfallenden Gebühren in Rechnung stellen. Anleger, bei denen dieser Sonderfall greift, sollten sich im Vorfeld über die Kosten informieren. Die Gebühren können je nach Land unterschiedlich hoch ausfallen.

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Was ist bei einem Depotumzug noch zu beachten?

Viele Depotanbieter haben einen Umzugsservice. Das bedeutet, dass der Anleger bei seinem neuen Anbieter einfach ein entsprechendes Formular ausfüllen kann. Die neue Depotbank stimmt sich anschließend mit der bisherigen ab und überträgt sodann die Wertpapiere auf das neue Depot des Kunden. Alternativ ist es auch möglich, bei dem bisherigen Broker zu veranlassen, dass dieser die Wertpapiere auf das neue Depot überträgt.

So lange dauert ein Depotübertrag

Es gibt keine gesetzliche Regelung, wie lange ein Depotübertrag dauert. Deshalb ist hier keine pauschale Antwort möglich. Häufig ist ein solcher Wechsel innerhalb einer Woche erledigt. Er kann in einzelnen Fällen aber auch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Es ist ratsam, die Zeiten beim alten und neuen Anbieter zu erfragen. Während der Umzugsphase ist es nicht möglich, mit den Wertpapieren zu handeln. Das heißt, dass der Anleger weder Käufe noch Verkäufe tätigen kann. Sofern es zeitlich möglich ist, sollte ein Depotwechsel also möglichst in eine politisch ruhige Marktphase gelegt werden. Damit lässt es sich zumindest vermeiden, auf starke Kursschwankungen nicht reagieren zu können.

Muss das alte Depot gekündigt werden?

Nachdem die Wertpapiere auf das neue Depot übertragen wurden, sollte das alte Depot bei der vorherigen Bank unbedingt schriftlich gekündigt werden. Wird das Depot nicht ordnungsgemäß aufgelöst, zahlt der Anleger weiterhin Gebühren. Falls beim Depotwechsel Bruchstücke von Fondsanteilen auf dem alten Depot verbleiben, muss der Anleger diese selbstständig verkaufen. Es ist wichtig, auf die Fristen für eine Kündigung zu achten. Diese sind im Depotvertrag zu finden.
Depot Vergleich Kosten

Die Vorteile von Aktiendepots: Gut verfügbar und preisgünstig

Nach wie vor gelten die Deutschen als ausgesprochen zurückhaltend, wenn es darum geht, ihr Vermögen zum Teil an der Börse anzulegen. Wirtschaftswissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich Verbraucher damit auf Dauer aber eine attraktive Rendite entgehen lassen. Während sich mit Anlageformen wie Festgeld oder Tagesgeld aktuell kaum Renditen von mehr als 0,5 Prozent jährlich erzielen lassen, ist es möglich, sich mit einer ausgewogenen Anlage in den Kapitalmarkt langfristig gute Renditechancen zu sichern.
Dabei liegt die Zurückhaltung der deutschen Anleger nicht an einer fehlenden Auswahl von Depots. Einen besonders starken Aufschwung haben in den letzten Jahren die sogenannten Online-Depots erfahren. Dies liegt vor allem daran, dass diese Depots, die mittlerweile sowohl von Direktbanken als auch von klassischen Filialbanken angeboten werden, einige interessante Vorteile gegenüber einem traditionellen Depot bieten.
Online-Depots sind unter anderem

  • unkompliziert und einfach zu eröffnen.
  • bei der Führung deutlich kostengünstiger.
  • durch den Depot-Inhaber flexibel zu verwalten.

In erster Linie zeichnen sich Online-Depots durch eine einfache Handhabung und Kosteneffizienz aus. Dies beginnt, wie schon erwähnt, bereits bei der Eröffnung eines solchen Depots. In der Regel kann der Eröffnungsantrag online ausgefüllt werden, die Unterlagen erhält der Kunde bequem über den Postweg. Der Besuch in einer Bankfiliale entfällt somit. Allerdings muss sich jeder neue Depotinhaber legitimieren, wahlweise mit dem klassischen PostIdent-Verfahren oder aber mit dem moderneren VideoIdent-Verfahren, sofern dieses durch den Anbieter unterstützt wird.

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Gibt es auch Aspekte, die gegen ein Online-Depot sprechen?

Bei den zahlreichen Vorteilen, die ein online geführtes Depot bietet, stellt sich natürlich die Frage, ob für Anleger damit verbunden auch Nachteile entstehen können. Wie so oft kann auch hier keine pauschale Antwort gegeben werden. Letztendlich liegt es im Auge des Betrachters, oder besser gesagt in den Anforderungen, die ein Anleger an seinen Anbieter stellt. Möglicherweise können die nachfolgend genannten Aspekte im Zusammenhang mit einem Online-Depot als Nachteile beschrieben werden:

  • Der telefonische und/oder persönliche Kontakt ist nur eingeschränkt möglich.
  • Anleger müssen eigenständig Anlageentscheidungen treffen.
  • Zumeist wird keine persönliche Beratung angeboten.
  • Die Nutzer müssen sich mit der Plattform/der Software zunächst vertraut machen.

Der eigentliche Nachteil eines Online-Depots ist also die fehlende Unterstützung durch den jeweiligen Anbieter. Es handelt sich oft um reine Direktbanken, die keine eigenen Filialen betreiben. Somit kann ein inhaltlicher Austausch nur fernmündlich stattfinden. Dabei bietet nicht jede Bank einen Telefonservice an, der für die Kunden rund um die Uhr erreichbar ist. Die Anleger müssen sich eigenständig über Börsenprodukte und damit verbundene Chancen und Risiken informieren. Allerdings stellen viele Anbieter ihre Kunden auf der Webseite ein umfangreiches Informationsangebot, einen Schulungsbereich und ein Musterdepot zur Verfügung, um den Anlegern die ersten Schritte in die Welt des Wertpapierhandels zu erleichtern.
Aktien Depot Vergleich

Zu guter Letzt: Was sollte noch in einen Depot Vergleich einbezogen werden?

Um einen umfangreichen Depot Test durchzuführen und somit ein geeignetes Online Depot für den Wertpapierhandel zu finden, wird mehr benötigt als der reine Kostenvergleich. So ist zum Beispiel auch die Depotübertrag-Prämie für einen umfangreichen Online Depot Vergleich für viele Anleger wichtig. Sie kann ein interessanter Anreiz für die Eröffnung eines Depots bzw. für die Entscheidung für oder gegen einen Depotanbieter sein. Depotbanken zahlen Kunden, die zu ihnen wechseln, hierbei entweder bestimmte Prämien, einen Barbonus oder sie geben Anreize in Form von Orderpreis-Reduzierungen oder gut verzinsten Tagesgeldkonten. Allerdings sollten sich Anleger hier nie von Rabatten oder Boni allein blenden lassen, sondern stets auch die übrigen Konditionen der Depotanbieter prüfen.

Umfangreiches Brokerangebot

Weiterhin sollte ein Blick auf das Gesamtangebot des Online Brokers geworfen werden:

  • Welche Arten von Wertpapieren können gehandelt werden (zum Beispiel auch Sonderformen wie Devisen oder Zertifikate)?
  • Werden kostenlose Echtzeitkurse zur Verfügung gestellt?
  • Ist der Handel auch außerbörslich möglich?
  • Gibt es Serviceangebote wie zum Beispiel die Erstellung einer Watchlist oder einen Wirtschaftskalender?
  • Besteht die Möglichkeit, die erzielte Dividende auf ein anderes, gut verzinstes Geldanlagekonto zu überweisen?

Letztendlich sollten sich Anleger für einen Anbieter entscheiden, dem die Kundenzufriedenheit am Herzen liegt. Neben einem modernen Online-Auftritt gehören dazu auch eine intuitiv bedienbare Handelsplattform sowie diverse Schulungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Video-Tutorials, Seminare und Webinare. Nicht zuletzt sollte der Kundensupport eines Brokers für die Kunden gut erreichbar sein und die Fragen der Anleger zügig und kompetent beantworten.

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Fazit: Ein Depot Vergleich vereinfacht die Suche nach einem Wertpapierdepot

Im Grunde funktioniert die Eröffnung eines Depots wie die eines Girokontos. Bevor sich Anleger für ein Wertpapierdepot entscheiden, sollten sie sich die Frage stellen, bei welchem Anbieter sie dieses eröffnen wollen. Sie haben die Wahl zwischen einem Depot bei einem Online Broker bzw. einer Direktbank oder bei einer Filialbank. Letztere bietet den Vorteil, dass die Kunden häufig eine persönliche Anlageberatung erhalten, wenn sie ihr Depot bei der Bank eröffnen. Dies schlägt sich jedoch in den Kosten nieder. Broker und Direktbanken sind dagegen meist deutlich günstiger oder bieten für den Handel mit Wertpapieren Festpreise an. Die Eröffnung des Depots erfolgt hier vollständig online und ist jederzeit möglich.
Warum sollten Anleger, bevor sie ein Depot eröffnen, einen Vergleich durchführen? Zahlreiche Banken und Broker bieten heute ein Wertpapierdepot an. Die Kosten und Gebühren für die Nutzung eines Depots können je nach Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Depot Vergleich erleichtert die Suche nach einem passenden, günstigen Depot immens. Dabei sollten Anleger vor allem auf folgende Kriterien achten: Kompetenter und gut erreichbarer Service, gutes Informationsangebot rund um das Thema Wertpapierhandel, niedrige oder keine Gebühren für die Depotführung und die Order.
Wer sich schließlich für einen Depotanbieter entschieden hat und gern noch mehr über dessen Service-Angebot erfahren möchte, findet über die objektiven Erfahrungsberichte (Broker Reviews) auf unserem Portal weitere, nützliche Informationen.

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