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Bitcoin Miner werden – der ultimative Guide für alle Miner

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 07.09.2019

Bitcoin Miner ist gar nicht so schwer wie vielleicht gedacht. Die User brauchen einfach die geeignete Soft- und Hardware und schon kann es losgehen. Besonders gute Chancen haben die Miner, wenn sie sich einem Pool anschließen, denn hier wird der Arbeitsaufwand geteilt. Dadurch können Miner effizienter arbeiten und schneller Coins verdienen. Mithilfe von einem Bitcoin Miner Rechner lässt sich leicht kalkulieren, ob der ausgewählte Pool tatsächlich geeignet ist oder sich User doch nach Alternativen umsehen sollten. Wir zeigen, wie auch Sie zum Mining-Erfolg gelangen.

  • Bitcoin Miner benötigen Hard- und Software für den Start
  • Wallet ist zur Speicherung der verdienten Coins erforderlich
  • Pool und Cloud Mining als Alternative zum Single Mining
  • Vergütung für Miner kann stark variieren

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Bitcoin Miner werden und Coins erfolgreich verdienen

Bevor es darum geht, wie mit Bitcoin Mining erfolgreich Geld verdient werden kann, schauen wir uns an, warum Bitcoin Miner überhaupt erforderlich sind. Durch den SHA256 Double-Round Hash-Verifikationsprozess werden die Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk validiert und damit die erforderliche Sicherheit für das öffentliche Hauptbuch des Bitcoin-Netzwerks gewährleistet.

Die Geschwindigkeit, mit der die Bitcoins abgebaut werden, kalkulieren wir mit Hashes pro Sekunde. Darauf basierend auch die Berechnungen mit dem Bitcoin Miner Rechner, um herauszufinden, ob sich das Bitcoin Mining für einen selbst eigentlich lohnt oder nicht.

Bitcoin Miner Ratgeber

Vergütung der Miner

Für die Bereitstellung der Rechenleistung und die Verifikationsprozesse werden die Bitcoin Miner mit Coins als Aufwandsentschädigung belohnt. Dies geschieht sowohl in Form von neu ausgegebenen Bitcoins als auch aus den Transaktionsgebühren, die in den beim Abbau von Bitcoins validierten Transaktionen enthalten sind. Je mehr Rechenleistung ein Miner beisteuert, desto größer ist sein Anteil an der Belohnung.

Wallet notwendig

Auch für Bitcoin Miner ist ein Wallet notwendig, denn hierin werden die erhaltenen Coins gespeichert. Zur Auswahl stehen beispielsweise online, Hardware, Paper oder mobile Wallets, die häufig sogar kostenfrei angeboten werden. Wer mit dem Mining ambitionierter Coins verdienen möchte, dem empfehlen wir die kalte Speicherung (durch Hardware oder Paper Wallet, da sie das höchstmögliche Maß an Sicherheit gewährleisten.

Zum Bitcoin Miner werden: Die einzelnen Schritte vorgestellt

Bevor sich die User überhaupt entscheiden, als Miner aktiv zu sein, empfehlen wir die Berechnung zur Kosteneffizienz. Lohnt es sich tatsächlich, die Rechenleistung bereitzustellen und die hohen Stromkosten in Kauf zu nehmen oder sind die Vergütungen im Vergleich dazu viel zu gering? Mithilfe von einem Bitcoin Miner Rechner kann die erforderliche Kalkulation ganz einfach mit nur wenigen Angaben durchgeführt werden.

Hier zeigt sich schnell, ob die Zukunft als Bitcoin Miner glorreich ist oder ob Alternativen zum Mining nicht doch besser geeignet wären. Wir gehen davon aus, dass bei der Berechnung herauskam, dass sich das Mining tatsächlich lohnt. Wie gehen Miner nun vor? Wir zeigen es schrittweise:

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1. Schritt: Auswahl der Bitcoin Miner Hardware

Damit das Mining überhaupt beginnen kann, wird die Bitcoin Miner Hardware dafür benötigt. Während der Bitcoin-Anfänge war es noch möglich, mit den konventionellen Computer-CPUs oder Hochgeschwindigkeits-Videoprozessorkarte zu minen. Mittlerweile funktioniert dies jedoch nicht mehr, denn es wird mehr Rechenleistung gefordert, um dem hohen Transaktionsvolumen Herr zu werden.

Deshalb gibt es mittlerweile leistungsstarke Bitcoin ASIC-Chips, welche das bis zu 100-Fache der Leistungsfähigkeit älterer Systeme aufweisen. Allerdings sind diese Bitcoin Miner Hardware-Komponenten auch deutlich preisintensiver, was die User bei der Kostenkalkulation berücksichtigen müssen.

Tipp: In der Praxis zeigt sich, dass ältere Hardware-Komponenten zwar günstiger sind, aber auch deutlich mehr Strom verbrauchen. Das schlägt sich natürlich in den Stromkosten nieder, sodass die Ersparnis an den Hardware-Komponenten nur im ersten Augenblick eintritt, aber durch höhere Stromkosten häufig wieder neutralisiert wird.

2. Schritt: Bitcoin Miner Software

Sobald die User die Bitcoin Miner Hardware haben, folgt der nächste Schritt. Es wird auch eine Bitcoin Miner Software benötigt, um die Transaktionsverarbeitung vorzunehmen. Dabei handelt es sich um ein spezielles Programm, welches extra für das Bitcoin Mining konzipiert ist. Auch bei der Bitcoin Miner Software sind die User flexibel, wobei zwei Programme den Markt dominieren:

  • CGminer
  • BFGminer

Im Gegensatz zur Hardware kann die Software für das Bitcoin Mining kostenfrei heruntergeladen werden. Die Unterschiede liegen vor allem in der Benutzerfreundlichkeit, denn nicht jede Software ist intuitiv bedienbar. In der Praxis hat sich die EasyMiner Software bewährt, da sie mit einer GUI einhergeht und auch für weniger erfahrene Miner leicht zu bedienen ist.

Bitcoin Miner Software

Bitcoin Miner Software passend zum Betriebssystem

Bei der Auswahl geeigneter Mining Software sollten die User darauf achten, dass sie zum angewandten Betriebssystem passt. Es gibt beispielsweise spezielle Software für Linux, Windows oder Mac. Ist die Miner Software nicht mit dem eigenen Betriebssystem kompatibel, wird dies durch eine fehlerhafte Installation angezeigt und der Vorgang meist abgebrochen.

Hinweis: Es gibt auch die Möglichkeit, online sogenannte Cloud Mining Softwares von verschiedenen Anbietern herunterzuladen. Wie die Erfahrungen zeigen, sollten die User dabei aber vorsichtig sein und nur Anbieter mit einer positiven Reputation wählen, da es gerade in diesem Bereich viele schwarze Schafe gibt.

3. Schritt: Mining Pool oder Single Mining – das ist die Frage

Haben die Miner ihre Hard- und Software erfolgreich beschafft und installiert, kann es eigentlich schon losgehen. Jetzt steht die Frage im Raum, ob ich mich einer Community, dem sogenannten Mining Pool, anschließe oder alleine minen möchte. Beides hat seine Vorzüge, aber auch Nachteile. Will ich als Single-Miner die Transaktionen verarbeiten, bedeutet dies, dass die gesamte Belohnung nur an mich ausgeschüttet wird.

Allerdings habe ich in diesem Fall auch den alleinigen Rechenaufwand, das größere Risiko. Single-Miner haben heutzutage durch die große Anzahl der professionellen Miner kaum noch eine Chance, um überhaupt tatsächlich Coins zu erhalten und die mathematischen Rätsel zu lösen. Deshalb schließen sich auch immer mehr private Miner einem Pool an.

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Mining Pool erklärt

Bitcoin Mining Pools sind Gruppen von Bitcoin Minern, die zusammenarbeiten, um einen Block zu lösen und an seinen Belohnungen teilzuhaben. Ohne einen Bitcoin-Minenpool können die Miner häufig mehrere Monate oder sogar Jahre abbauen, ohne irgendwelche Bitcoins zu verdienen. Wer sich allerdings die Arbeit und die Rechenleistung im Mining Pool teilt, kann effizienter sein.

Es gibt bei den Pools unterschiedliche Möglichkeiten: dezentral und pseudo-dezentral. Zu den Pools mit der höheren Validierung gehören beispielsweise: CK-Pool, Slush-Pool oder BitMinter. Zu beachten ist allerdings, dass die Mining Pools unterschiedliche Gebühren erheben, welche abzüglich der verdienten Coins berücksichtigt werden müssen.

Cloud Mining Unternehmen nutzen & Kosten sparen

Wer keinen Bitcoin Miner selber bauen und viel Geld für teure Hardware ausgeben möchte, muss dennoch auf den Mining-Erfolg nicht verzichten. Möglich machen es Unternehmen des sogenannte Cloud Mining. Sie stellen die Hardware oder einen Teil der Hashing-Power durch Miete zur Verfügung, sodass die User faktisch Bitcoin Miner kaufen können.

Was gibt es bei Cloud Mining zu beachten?

Einer der wesentlichen Vorteile bei Cloud Mining Anbietern ist die Kostenersparnis. Die Miner müssen beispielsweise nicht zu Hause einen PC laufen lassen oder haben enormen Stromkosten zu begleichen. Stattdessen können sie über einen externen Anbieter Bitcoin Miner kaufen bzw. deren Rechenleistung nutzen.

Zu den größten Anbietern in diesem Bereich gehört zweifelsohne Genesis Mining. Die User eröffnen einfach ein Konto und können sich auf leichte Weise ihrer eigenen Coins verdienen. Neben Bitcoin werden auch Dash Mining oder beispielsweise Litecoin Mining angeboten.

Bitcoin Miner werden

Bitcoin Miner kaufen und Paket auswählen

Wer sich für das Cloud Mining entscheidet, kann meist aus verschiedenen Paketen auswählen und damit selbst bestimmen, wie viel er investieren und wie viel Hash-Power er nutzen möchte. Typischerweise beinhalten die Pakete die Wahl einer bestimmten Menge an Hashing-Power. Um besser einschätzen zu können, welches Paket für die eigenen Ansprüche von Vorteil ist, bieten viele Cloud Mining-Unternehmen eine Entscheidungshilfe in Form eines Rechners, um die möglichen Gewinne basieren auf den aktuellen Daten und Bitcoin Kursentwicklungen zu kalkulieren.

Hinweis: Einige Cloud Mining-Unternehmen verkaufen Minern einen Vertrag auf „Pre-Sale“-Basis. Das bedeutet effektiv, dass sie im Voraus für einen Vertrag bezahlen müssen, der erst in Wochen oder Monaten beginnt, wenn neue Hardware verfügbar wird. Das ist in den meisten Fällen nicht ratsam, weil es keine Möglichkeit gibt, zu gewährleisten, dass diese Verträge zu Beginn profitabel sind und nicht einmal ein konkreter Hinweis darauf, wann dies geschehen wird.

Pakete häufig nur zeitlich begrenzt verfügbar

Die Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass immer mehr User die Vorzüge vom Cloud Mining erkannt haben und deshalb die Pakete reißenden Absatz finden. Renommierte Cloud Mining-Unternehmen stellen ihre Pakete meist nur zeitlich limitiert zur Verfügung und kommunizieren dies auch transparent auf ihre Websites.

Beliebt sind vor allem die Verträge, in denen es um geringeres Investment geht, denn viele User möchten zunächst einmal testen, ob und wie sich das Mining für sie rentiert. Bei der Kostenberechnung sind auch die Wartungsgebühren zu berücksichtigen, denn sie werden meist in den Verträgen separat ausgepreist und sind nicht in den Fixkosten enthalten.

Tipp: Wer sich bei der Auswahl der Pakete unsicher ist, kann auch auf die Rezessionen bzw. Bewertungen bereits registrierten User schauen. Viele große Cloud Mining-Unternehmen bieten die Bewertungen ihrer User transparent auf der Website an, sodass die unschlüssigen Bitcoin Miner eine weitere Entscheidungshilfe finden.

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Bitcoin Mining vs. Investment

Als Bitcoin 2009 zum ersten Mal eingeführt wurde, brauchte der Abbau der weltweit ersten und führenden Kryptowährung kaum mehr als einen klassischen PC, und der musste noch nicht einmal schnell sein. Heute ist die Eintrittsbarriere weitaus höher, wenn der Miner dabei Gewinn erzielen will. Ob sich das Leben als Bitcoin Miner tatsächlich lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab.

Entscheidend ist vor allem die Kostenkontrolle, in die User entscheiden mit ihrer Auswahl aus Mining Pool, Cloud Mining oder Single Mining maßgeblich darüber, wie erfolgreich ihr Vorhaben wird. Auch die Kostenaufwendungen für Strom oder Hardware spielen dabei eine wichtige Rolle. Nicht zu vergessen der aktuelle Bitcoin Kurs, denn ist er zu gering, dann lohnt es sich häufig gar nicht, die verdienten Coins zu verkaufen und damit Gewinne zu erzielen.

Bitcoin kostenlos erhalten mittels Faucets

Für alle, die Alternativen zum Bitcoin Mining suchen, gibt es weitere Möglichkeiten, um Coins zu verdienen. Dafür ist noch nicht einmal ein großer Aufwand notwendig, wie die Faucets beweisen. Es handelt sich um Websites oder mobile Anwendungen, wo die User mit ihrer Aktion kleinste Coins-Beträge verdienen können. Im Vergleich zur Belohnung beim Mining sind die aber verschwindend gering.

Trotzdem werden sie nahezu kostenlos ausgegeben, den alles, was User dafür benötigen, ist ihr Aktionismus auf der jeweiligen Website oder in der App. Fragen beantworten oder an Umfragen teilnehmen reicht schon aus, um sich Coins zu verdienen. Wer das eine lange Zeit macht, kann zumindest kleine Bitcoin-Mengen im Wallet ansammeln.

Bitcoin Miner Tipps

Miner bescheren Tech-Aktie Aufwind: Wertpapierhandel nutzen

Die Bitcoin Miner könnten, wenn sie es geschickt anstellen, sogar noch mehr Kapital aus den Entwicklungen am Krypto-Markt schlagen. Wenn sie als Miner die Hardware erwerben, erhöht das natürlich die Umsätze der entsprechenden Unternehmen. Das zeigte sich vor allem bei den Hardware-Herstellern, wie beispielsweise AMD.

Seitdem das Krypto Mining so gefragt ist, haben die Hardware-Komponenten eine starke Nachfrage erlebt, was natürlich auch den Unternehmen positiv zugutekam. Die Inhaber der Unternehmensanteile durften sich freuen, denn die Kurse der Tech-Aktien stiegen. Auch die Miner können diese Kursentwicklungen nutzen und beispielsweise direkt in AMD- oder andere Tech- Unternehmens-Anteile investieren.

Broker bietet zahlreiche Finanzinstrumente

Bei einem renommierten Broker können die Trader beispielsweise direkt in die Unternehmensanteile investieren oder Differenzkontrakte auf Wertpapiere handeln. Auch die Kombination aus beidem ist möglich, sogar noch besser, um eine größtmögliche Diversifikation und Risikoverteilung zu erreichen.

Stagniert der Kurs der Aktien, durch den Wertpapierhandel, wird dadurch auch ein Verlust immer deutlicher und die Trader können Aktien CFDs handeln, um diese Kursentwicklung mit dem Positionstrading auszunutzen. Doch es gibt noch mehr Möglichkeiten, denn es werden auch Bitcoin CFDs oder Krypto ETFs angeboten. Wer es geschickt anstellt, kann nicht nur vom Mining profitieren, sondern auch von zahlreichen Finanzinstrumenten bei einem der vielen Broker.

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Fazit: Bitcoin Miner können mit Leichtigkeit viele Coins verdienen

Mit der passenden Hard- und Software wird das Bitcoin Mining ganz einfach möglich. Allerdings sind für Single-Miner aufgrund der professionellen Konkurrenz schlechte Zeiten angebrochen. Wer sich hingegen einem Mining Pool anschließt, teilt nicht nur die Arbeit, sondern kann auch deutlich effizienter die mathematischen Rätsel lösen und hat damit deutlich größere Chancen auf die Belohnung.

Wer nicht selbst aktiv werden möchte, kann auch Bitcoin Miner kaufen bzw. die Rechenleistung und Hardware kaufen. Möglich machen es sogenannte Cloud Mining-Unternehmen, bei denen die User Verträge mit festgelegten Parametern (beispielsweise für die Hash-Power) abschließen.

Nach wie vor kann sich das Mining unter Berücksichtigung des Bitcoin Kurses lohnen, wenn es User geschickt anstellen und die Fixkosten für die Transaktionsverarbeitung so gering wie möglich halten. Wer das alles nicht möchte, der kann auch beim Broker aktiv werden und beispielsweise Bitcoin CFDs, Krypto ETFs oder Bitcoin Aktien handeln.

Grafikquelle:

  • www.shutterstock.com
Bitcoin Miner werden – der ultimative Guide für alle Miner was last modified: September 18th, 2019 by TiagoG