Länder verschärfen Einreisebestimmungen – TUI unter Druck?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 06.07.2021


Seit über einem Jahr wird das öffentliche Leben und auch die Wirtschaft stark von der Corona-Pandemie bestimmt und den daraus resultierenden Maßnahmen, die eine Eindämmung der Infektionszahlen als Ziel haben. Zudem kommt es immer wieder zu Mutationen des Corona-Virus, die ein Abklingen der Maßnahmen kaum möglich machen. Aktuell ist hier die Delta-Variante des Corona-Virus auf dem Vormarsch und sorgte jüngst dafür, dass einige Länder sich gezwungen sahen die Einreisebestimmungen zu verschärfen.

Auf Touristikkonzerne, wie das deutsche Unternehmen TUI, könnte sich dies in naher Zukunft auswirken. Insbesondere viel angereiste Länder wie Griechenland, die Türkei und auch Kroatien sind hier betroffen. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint die Aktie von TUI noch kaum einer Beeinflussung zu unterliegen, doch Anleger sollten sich bereithalten und die Aktien von Unternehmen wie TUI möglichst flexibel handeln. Besonders gut lässt sich dies über den Handel der Kursbewegungen umsetzen, was über CFDs auf Werte möglich ist. Der Online-Broker XTB bietet hier seinen Kunden, laut unseren XTB Erfahrungen, besonders gute und faire Handelskonditionen an, die schon das ein oder andere Mal von externer Seite ausgezeichnet wurden.

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TUI muss sich auf neue Einreisebestimmungen einstellen

Aktuell verbreitet sich die Delta-Variante des Corona-Virus rasant und sorgt dafür, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen wieder angezogen werden. Bereits seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie kam es immer wie zu Mutationen und neuen Infektionswellen, denen von den Regierungen mit Lockdowns und weiteren Maßnahmen begegnet wurden. Die aktuelle starke Ausbreitung der Delta-Variante führte nun dazu, dass einige Länder die Einreisebestimmungen zum eigenen Schutz verschärft haben. Zu diesen Ländern zählen zum Beispiel Kroaten, Griechenland und die Türkei, alles besonders hoch frequentierte Reiseziele von Touristikkonzernen wie dem deutschen Reiseveranstalter TUI. Das börsennotierte Unternehmen TUI muss sich so neuen Herausforderungen stellen und dies über die Sommermonate, die dazu genutzt werden sollten, die angeschlagenen Kassen wieder aufzufüllen. Zum jetzigen Zeitpunkt zeigt sich die Aktie von TUI jedoch noch wenig beeindruckt. Anleger sollten trotz dessen wachsam sein und sich gut auf mögliche Änderungen im Kurs vorbereiten.

Länder verschärfen Einreisebestimmungen

Trotz der nun verschärften Einreisebestimmungen war es Griechenland jüngst möglich die Maßnahmen, innerhalb des Landes zu lockern. Seit dem Beginn dieser Woche ist es in Griechenland so wieder erlaubt in Außenbereichen keine Masken mehr zu tragen und auch die zuvor noch bestandene nächtliche Ausgangssperre konnte aufgehoben werden. Hinzu kommt, dass es noch in diesem Monat möglich gemacht werden soll, dass Geimpfte bestimmte Vorteile erhalten und damit wieder vermehrt zu einem normalen Leben zurückkehren können.

All diese Entwicklungen führten dazu, dass das Auswärtige Amt Griechenland nicht mehr zu den Hochrisikogebieten zählt. Trotz dieser guten Entwicklungen verschärften sich Anfang dieser Woche jedoch die Einreisebestimmungen, von denen insbesondere auch die griechischen Fähren betroffen sind. Nach den neuen Einreise-Regelungen ist es nur noch erlaubt eine Fahrt in das Land anzutreten, wenn ein negativer Corona-Schnelltest vorliegt. Dieser darf dabei nicht älter als zwei Tage, sprich 48 Stunden sein. Alternativ sind auch PCR-Tests erlaubt, die innerhalb der vergangenen 72 Stunden erstellt wurden. Eine vollständige Impfung oder eine nachweisliche Genesung ist hier ebenfalls gültig.

Doch auch, wenn die internen Maßnahmen von Griechenland gelockert wurden, hat das Land aktuell mit steigenden Infektionszahlen durch den Corona-Virus zu kämpfen, was unter anderem der Delta-Variante zuzuschreiben ist. Laut der griechischen Gesundheitsbehörde soll es in den letzten Tagen zu über 700 Neuinfektionen gekommen sein und dies täglich. Noch in der Woche zuvor sollen die Zahlen hier bei 200 bis 400 neuen Fällen je Tag gelegen haben.

Dieser rasante Anstieg sorgt für Verunsicherung und der Notwendigkeit sich so weit wie möglich vor der hochansteckenden Delta-Variante zu schützen. So wundert es nicht, dass die griechische Regierung die Einreisebestimmungen ohne jegliche Vorwarnung angezogen hat. Besonders stark von der Delta-Variante betroffen ist die Insel Kreta, ein viel gebuchtes Reiseziel. Dies könnte sich auf Touristikkonzerne wie TUI auswirken und damit auch Einfluss auf die Aktie des Unternehmens, mit Sitz in Berlin und Hannover, nehmen. Dabei ist zu bedenken, dass nicht nur die Reiseziele in Griechenland betroffen sind. Auch Kroatien und die Türkei haben die Einreisebestimmungen angezogen.

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Auch die Türkei und Kroatien haben neue Einreisebestimmungen

Seit dem Beginn diesen Monats setzt auch Kroatien verschärfte Einreisebedingungen um. Laut wa.de soll Kroatien für die Einreise nur noch bis zum 15. Juli Bescheinigungen akzeptieren, die nachweisen, dass eine Genesung stattgefunden hat oder der Reisende vollständig geimpft wurde oder sich einem Test unterzogen hat, der negativ ausfiel. Gültig soll zudem der „Grüner Pass“, das EU-weit gültige Corona-Zertifikat sein. Reisende, die dagegen keinen der Nachweise vorlegen können, sind angehalten einem Corona-Test vor Ort zu machen und sich dann in Quarantäne zu begeben, bis das Eintreffen eines negativen Ergebnisses umgesetzt ist. Lockerer sind hier die Bedingungen für Reisende, die aus der EU kommen. Für diese soll es möglich sein auch nach dem 15. Juli noch einen bereits gemachten PCR-Test vorzulegen, der jünger als 72 Stunden ist. Sollte es sich um einen Antigen-Schnelltest handeln, dann ist hier ein Zeitraum von 48 Stunden zu beachten. Kinder erhalten bei der Einreise Sonderregelungen, die in Abhängigkeit zu den Eltern stehen.

Tui News juli

Auch die Türkei sah sich gezwungen die Maßnahmen, aufgrund der hohen Infektionszahlen, zu verschärfen. In der Türkei soll aktuell die Delta-Variante noch nicht vorherrschen, doch die hohen Infektionszahlen machen es notwendig sich so weit wie möglich zu schützen. Trotz dessen, dass die Türkei von der Corona-Pandemie aktuell stark betroffen ist, wurde das Urlaubsland zurückgestuft auf ein Risikogebiet und verlor damit den Status Hochinzidenzgebiet. Einreisende haben jedoch zu beachten, dass ein Antigen-Schnelltest mit einem negativen Ergebnis vorgelegt werden muss. Zudem muss bei der Einreise eine Registrierung durch ein Formular umgesetzt werden. Bei der Rückreise nach Deutschland ist dabei ebenfalls ein negativer Corona-Test vorzulegen, der innerhalb der vergangenen 48 Stunden gemacht wurde. Bei der Ankunft in Deutschland muss dann zudem ebenfalls wieder eine Einreiseanmeldung durchgeführt werden. Laut wa.de zeigt sich die Türkei bei der Maskenpflicht sowie bei den Abstands- und Hygieneregelungen nach wie vor strikt. Zudem ist es untersagt ab 24 Uhr in Einrichtungen wie Bars Musik zu spielen.

Auch das in Deutschland äußerst beliebte Reiseziel Mallorca, verschärfte seine Maßnahmen kürzlich. Die verschärften Einreiseregelungen betreffen dabei jedoch bisher nur Gruppen. Die in einer Gruppe Reisenden sind verpflichtet eine vollständige Impfung nachzuweisen, oder einen negativen PCR-Test vorzulegen. Dies liegt unter anderem daran, dass derzeit die Zahlen an Neuinfektionen, mit dem Corona-Virus, in Spanien wieder anstiegen.

Trotz dessen, dass die Maßnahmen Einfluss auf die Abläufe bei Unternehmen wie TUI nehmen könnten, zeigen sich Anleger im Moment noch zuversichtlich. Auch TUI selbst äußerte sich hier jüngst noch entspannt. Zum Beginn dieser Woche gelang es der Aktie von TUI so sogar ein wenig zuzulegen, was Hoffnung für die kommende Zeit macht. Die Zeiten sind jedoch volatil und neue Entwicklungen können hier schnell zum Fall von Kursen führen. Experten empfehlen so möglichst flexibel zu handeln, was über CFDs möglich ist.

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Im Aktienhandel flexibel auf Ereignisse reagieren

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Verschärfte Einreisebestimmungen

Fazit: Aktie von TUI zeigt sich vorerst unbeeindruckt

Durch die Ausbreitung der Delta-Variante haben sich nun einige Länder für verschärfte Einreisebestimmungen entschieden. Zu diesen zählen unter anderem Griechenland, Kroatien und auch die Türkei, alles beliebte Reiseziele von deutschen Urlaubern. Dem entsprechend sind auch Touristikkonzerne wie TUI von den neuen Maßnahmen betroffen. Doch aktuell zeigt sich TUI noch zuversichtlich und geht von keinen großen Beeinträchtigungen über die Sommermonate aus, die der Konzern nutzen wollte, um die Kassen wieder aufzufüllen.

Auch die Aktien zeigt sich bisher wenig beeinflusst. Anleger können Werte dabei gut über CFDs bei XTB handeln, was eine hohe Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit bietet. Auch Sie können von den Vorteilen des CFD-Handels profitieren. Nutzen Sie unseren kostenfreien und unverbindlichen Brokervergleich und starten Sie noch heute Ihren ersten CFD-Handel.

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