Plus500 vor Einstieg in Aktienhandel

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.09.2020


Plus500 könnte bald auch den physischen Aktienhandel anbieten. Bisher liegt der Schwerpunkt des Brokers auf CFDs. Dies könnte sich aber bald ändernd. David Zruia, der neue CEO von Plus500, sagte der Mail on Sunday, dass sich der Broker, der an der Londoner Börse im FTSE 250 gelistet ist, auf den Handel mit Aktien vorbereite. Aktien-CFDs sind schon lange Teil des Angebots von Plus500.

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Konkurrenz für britische Aktienanbieter

Der Broker aus Israel würde damit in Großbritannien zur Konkurrenz von Hargreaves Lansdown und AJ Bell. Die beiden Unternehmen sind im FTSE 100 bzw. im FTSE 250 notiert. Laut Zruia halten vielen Trader nicht nur CFD-Positionen, sondern auch den zugrundeliegenden Basiswert selbst.

Darüber hinaus könnte der Broker weiter expandieren und auch Übernahmen sind nach den im letzten Jahr gescheiterten Gesprächen mit GAIN Capital nicht vom Tisch. Das Unternehmen wurde jedoch letztendlich von der StoneX Group (zuvor unter dem Namen INTL FCStone bekannt) übernommen. Die Verhandlungen mit Plus500 scheiterten wohl am Preis.

Plus500 vor Einstieg in Aktienhandel

Fusion mit interessantem, kleinerem Broker denkbar

Denkbar ist, dass Plus500 bei einer Übernahme oder Fusion ein kleineres Unternehmen auswählt, dass aber über eine Lizenz, eine Technologie oder eine Plattform verfügt, die für den Broker interessant ist. Dies könnte zur Erweiterung des eigenen Angebots beitragen. Zruia sagte, dass viele Trader bei Plus500 mit Aktien und Rohstoffen, insbesondere Öl, handeln würden und sich dieser Trend fortsetze, da vor allem Öl weiter gefragt ist.

Das laufende Geschäftsjahr könnte für Plus500 erfolgreich werden. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres waren bereits sehr positiv. Der Gesamtumsatz lag bei 564,2 Millionen Dollar, was ein Plus von 281 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 bedeutet. Der Kurs der Plus500-Aktie steigt seit Mai ebenfalls, was mit dem höheren Handelsvolumen verbunden sein könnte.

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Broker oft mit Schwerpunkt auf CFDs oder Aktien

Vor einiger Zeit konzentrierten sich Broker oft auf Aktien oder CFDs. Nur wenige Broker boten beides an. Broker wie XTB oder eToro bieten aber bereits seit längerer Zeit neben CFDs auch Aktien an. FXFlat gab kürzlich bekannt, sein Angebot in diese Richtung auszubauen. Viele andere Broker, die Sie auch in unserem Brokervergleich finden, können ebenfalls ein sehr breites Handelsangebot anbieten.

Handeln Trader mit CFDs, so kaufen sie den Basiswert nicht direkt, sondern spekulieren auf Kursveränderungen. Kauft ein Trader aber eine Aktie direkt, wird er zum Eigentümer des Finanzinstruments. Der direkte Aktienkauf ist aber nur ohne Hebel möglich und außer Leerverkäufen gibt es keine direkte Möglichkeit, auf fallende Kurse zu setzen. Dies ist im CFD-Handel anders. Trader müssen hier eine Margin hinterlegen und damit nicht den vollen Kaufpreis zahlen.

Plus500  Aktienhandel

Viele Basiswerte im CFD-HAndel

Im CFD-Handel findet Trader neben Aktien eine ganze Reihe weiterer Basiswerte von Währungen über Rohstoffen bis Indizes. Unter anderem bei Rohstoffen oder Währungen ist der Handel mittlerweile rund um die Uhr möglich, während sich Trader bei Aktien nach den Börsenöffnungszeiten richten müssen.

Mittlerweile sind einige Tausend Basiswerte keine Seltenheit mehr. Beispielsweise bieten Broker neben den Hauptwährungen oft auch kleinere Währungen an und zu den wichtigsten Indizes kommen Branchenindizes hinzu. Auch Kryptowährungen oder CFDs auf ETFs sind bei vielen Broker Teil des Angebots.

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CFDs für kurzfristige Anlagen

CFDs sind zudem eher für kurzfristige Anlagen geeignet. Aktien eröffnen für Trader mit langfristigem Anlagehorizont gute Möglichkeiten. CFDs werden aus diesem Grund gerne eingesetzt, um langfristige Anlagen in Aktien abzusichern. Fällt der Aktienkurs, kann es sinnvoll sein, auf die gleiche Aktien eine Short-Position über CFDs einzugehen und so kurzfristig Verluste auszugleichen. Bietet ein Broker beide Handelsoptionen an, kann dies je nach Handelsstrategie ein Vorteil für Trader sein.

Trader können bei CFDs oftmals mit niedrigeren Summen in den Handel starten, denn sie müssen nicht vorab den gesamten Kaufpreis, sondern nur einen bestimmten Prozentsatz zahlen. Dieser wird als Margin bezeichnet. Die Hauptkosten sind die Spreads. Bei den Kosten sind die Unterschiede je nach Broker aber groß, was einen gründlichen Brokervergleich wichtig macht.

Plus500 vor Einstieg in Aktienhandel

Viele Aktien im CFD-Handel bei Plus500

Schon jetzt finden Trader bei Plus500 viele Aktien, die über CFDs gehandelt werden können. Dazu gehören Aktien von so beliebten Märkten wie den USA, Großbritannien und Deutschland. Aktien-CFDs können bei Plus500 mit niedrigen Spreads und Hebeln gehandelt werden. Der Broker bietet zudem viele Handelstools, die Tradern beim Risikomanagement helfen. Trader können alle Angebote und Tools über ein kostenloses Demokonto testen. Im Angebot sind beispielsweise die Aktien von Google, Facebook oder Apple. Auch interessante Sektor-Indizes sind Teil des Angebots.

Im Handel mit CFDs können Trader bei Plus500 Hebel von bis zu 1:5 einsetzen. Bei einem Investment von 100 Euro werden damit 500 Euro am Markt bewegt. Die Handelsplattform des Brokers bietet auch Möglichkeiten für Stopps und Limits. Auf diesem Weg können Trader Verluste begrenzen und Gewinne sichern. Plus500 bietet auch einen garantierten Stopp an. Neben Stopp-Limit und Stopp-Loss können sich Trader auch für einen Trailing Stopp entscheiden.

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Indizes oder Rohstoffe bei Plus500 handeln

Bei Indizes wie den Dow Jones oder Indizes aus Europa können Trader Hebel von 1:20 einsetzen. Beliebte Währungspaare wie EUR/USD oder GBP/USD lassen sich mit Hebeln von 1:30 traden. Dazu kommen Rohstoffe wie Gold, Öl und Silber, bei denen der Handel mit Hebeln von bis zu 1:20 möglich ist.

Plus500 bietet eine intuitiv und einfach nutzbare Handelsplattform an. Neben den Spreads müssen keine weiteren Kommissionen gezahlt werden. Fragen beantwortet der Online-Support, der rund um die Uhr zu erreichen ist. Die Regulierung des Brokers obliegt der britischen Finanzaufsicht. Der Broker ist zudem an der Börsen in London vertreten und verwaltet alle Kundeneinlagen auf getrennten Konten. Die Sicherheit der Handelsplattform ist durch eine SSL-Verschlüsselung gewährleistet.

Plus500  Aktien

Viele Informationen für Trader

Der Broker informiert Trader zudem mit kostenlosen E-Mails und Benachrichtigungen über aktuelle Entwicklungen an den Märkten. Auch über Preisbewegungen und Veränderungen in Prozent erhalten Trader eine Information. Echtzeitkurse sind bei Plus500 kostenlos. Nachdem Trader ein Live-Konto eröffnet haben, was in der Regel nur wenige Minuten dauert, können sie per Überweisung, Kreditkarte oder PayPal die erste Einzahlung tätigen.

Die hohen Neukundenzahlen vieler Broker in den letzten Monaten zeigen, dass die Nachfrage groß ist und das selbstständige Handeln beliebter wird. Allerdings ist auch die Konkurrenz am Markt groß. Neben Online-Brokern bieten auch Direkt- und Filialbanken Handelsmöglichkeiten an. Broker versuchen daher immer wieder, mit neuen Handelsangeboten oder technischen Innovationen auf sich aufmerksam zu machen.

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Mehrere Anbieter vergleichen

Trader stehen daher bei der Wahl eines Brokers vor der Aufgabe, mehrere Anbieter zu vergleichen und zu testen. Ein erster Blick geht dabei meist auf das Handelsangebot. Im besten Fall wissen Trader bereits, für welche Finanzinstrumente sie sich am meisten interessieren. Danach folgt ein Blick auf die Kosten.

Heute ist es oft so, dass letztendlich Bildungsangebote, Tools oder Indikatoren den Ausschlag für einen Broker geben können. Daher sollten diese bei der Brokerwahl ebenfalls gut geprüft werden. In unserem Brokervergleich können Sie einen ersten Eindruck von infrage kommenden Anbietern bekommen und diese dann nochmal über einen genauen Blick auf deren Webseite sowie ein Demokonto testen.

Plus500  Aktienhandel

Fazit: Plus500 könnte bald Aktien anbieten

Plus500 bietet bald womöglich auch den Handel mit echten Aktien an. Dies ist bisher bei nur wenigen Broker der Fall. Plus500 könnte damit neben CFDs bei Aktien einen weiteren Schwerpunkt setzen. Der Broker bietet allerdings Aktien schon lange im CFD-Handel als Basiswert an. In Zukunft könnten Trader bei Plus500 die Wahl zwischen beiden Handelswegen haben oder CFDs zum Absichern längerfristige Aktieninvestments nutzen. Der Broker denkt zudem trotz der im letzten Jahr gescheiterten Gespräche mit GAIN Capital über eine Übernahme nach, mit der er sein Angebot erweitern könnte. Denkbar ist ein kleineres Unternehmen mit interessanter Technik oder Handelsplattform.

Bilderquelle:

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