Hebelprodukte als Wirtschaftsinstrumente

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 23.11.2018

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Wenn man sich einen Hebel vorstellt, dann verbindet man damit sofort eine Funktion und eine Handlung. Wird ein Hebel umgelegt, dann verändert sich im nächsten Moment grundlegend ein bestimmter Zustand und verkehrt sich ins Gegenteil. Im Portfolio kann man Hebelprodukte professionell und erfolgreich einsetzen. Dafür bildet Grundlagenwissen über die Verwendung dieser Wirtschaftsinstrumente eine wichtige Rolle: Wenn Aktien mit einem Hebel gehandelt werden, dann bestehen mehrere Möglichkeiten, dass ein Portfolio schneller wächst. Hebelprodukte sind als Anlageinstrument für jede Person geeignet, ein interessantes Thema und erfreuen sich heutzutage mehr und mehr Popularität. Zahlreiche Marktteilnehmer werben mit einem großen Profitpotential von Hebelprodukten. Sie sind eine Art von Derivat, also eine Art von Wertpapier, dessen Kursentwicklung von der Preisentwicklung eines anderen Wertpapiers wie z.B. einer Aktie abhängt. Privatanleger können beispielsweise bestimmte Gruppen von Hebelprodukten, also Produkte mit einem Hebel, benutzen:

Hebelprodukte als Wirtschaftsinstrumente

Hebelprodukte sind Wirtschaftsinstrumente und dabei von ihrer Verwendung abhängig. Mit einem Hebelprodukt kann man einen hohen Betrag am Kapitalmarkt bewegen. Wenn ein Marktteilnehmer beispielsweise ein Haus kaufen möchte, das 500.000 Euro kostet, dann entscheidet der Marktteilnehmer sich häufig zunächst für eine Kaufoption von beispielsweise einem Jahr Laufzeit zu genau diesem Preis. Der Kaufpreis wird dann für ein Jahr garantiert und man muss einen Betrag von 20.000 Euro bezahlen. Falls der Preis dann steigt und das Haus dann später, nach 12 Monaten, beispielsweise 600.000 Euro kosten sollte, dann erhält es der Marktteilnehmer für den vereinbarten Betrag und hat sich durch die Prämie von 20.000 Euro abgesichert. Dadurch entsteht in diesem Fall ein Gewinn von 80.000 Euro. Die Hebelleistung besteht in diesem Beispiel in der Wirkung der Sicherheitsleistung durch die Prämie. Ein eingesetzter Betrag kann wie ein Hebel für einen späteren, eventuell besonders hohen Gewinn, verwendet werden.

Für einen Basiswert sind verschiedene Sicherungsleistungen, also Margins, notwendig. Auf diese Margins bezieht sich dann CFD. Ein Hebel wirkt in beide Richtungen. Eine weitere Eigenheit der Hebelprodukte ist, dass es bei starken Einbrüchen des Kurses bei manchen Produkten zur Nachschusspflicht kommt. Deshalb ist eine vernünftige Verwendung von Hebelprodukten von großer Bedeutung. Wer zu schnell vorgeht, erleidet durch festgelegte Regeln Verluste, denn auch der dynamische Finanzmarkt vollzieht sich in einem häufig genau definierten Rahmen. Zudem werden Regelungen häufig verändert, weiterentwickelt oder an gegebene Situationen, je nach Finanzlage, angepasst. Mit Hebelprodukten kann man mehr Geld verlieren, als man überhaupt investiert hat, besonders wenn die Regelungen missachtet werden. Es ist deshalb auch für Privatanleger sehr wichtig und von großem Nutzen, sich im Voraus über die zudem leicht verständlichen Regeln zu informieren. Dann steht einem Marktteilnehmer für eine erfolgreiche Teilnahme am Finanzmarkt nichts mehr im Weg. Zudem existieren zahlreiche Hebelprodukte ohne Nachschusspflichten. Im Folgenden werden Beispiele für Hebelprodukte mit Nachschusspflicht aufgeführt:

  • CFDs
  • Short-Optionen ohne sonstige Deckung
  • FOREX-Kontrakte

Hebelprodukte ohne Nachschusspflicht sind die folgenden:

  • die meisten Zertifikate für Privatanleger in Deutschland
  • Optionsscheine
  • Long-Optionen

Bei einem Hebelprodukt können mit einem kleinen Betrag hohe Summen am Finanzmarkt bewegt und erzielt werden. Wenn der Marktteilnehmer diese regelrechte Kunst des Anlegens beherrscht, kann dies zu sehr schnellem Wohlstand führen. Wenn sich ein Marktteilnehmer jedoch vorher nicht das notwendige Wissen über die erfolgreiche Verwendung von Hebelprodukten aneignet, kann dies jedoch im umgekehrten Fall zu existentiellen Verlusten führen.

Die richtige Handelsstrategie

Darüber hinaus achten Marktteilnehmer besonders darauf, genau zu verstehen, wie das jeweilige Hebelprodukt funktioniert. Dafür werden dann beispielsweise die Prospekte der jeweiligen Hebelprodukte studiert – auch das Kleingedruckte der Emittenten wird dabei beachtet. Es ist selbstverständlich wichtig, sich dabei Zeit zu lassen, um mögliche Überlegungen und Vorteile einzubeziehen. Dabei werden auch Fragen darüber beantwortet, ob für das Produkt im schlechtesten Fall eine Nachschusspflicht besteht. Falls eine Nachschusspflicht, die immer rechtlich verpflichtend ist, besteht, kann dann noch einmal neu abgewogen werden, ob es eine vernünftige Entscheidung ist, im jeweiligen Fall ein Hebelprodukt, wie beispielweise ein Zertifikat, zu wählen. Auch ein erfolgreiches Money-Management spielen eine große Rolle bei diesem Entscheidungsprozess, denn es müssen in jedem Fall für diesen Finanzhandel Kapazitäten vorhanden sein. Außerdem kann man mit anderen Produkten Aktien mit Hebel handeln. Für einen erfolgreichen Finanzhandel wird zudem die Handelsstrategie berücksichtigt. Die Hebelwirkung vieler Produkte kann durch zahlreiche Faktoren beeinflusst werden. Bei Optionsscheinen steigt beispielsweise das Delta, je tiefer die sogenannte Strike-Schwelle überschritten wird. Deshalb ist es für eine optimale Handelsstrategie sehr wichtig, dass die Kosten des Produkts stetig beachtet und analysiert werden. Bei CFDs können beispielsweise bei einer bestimmten Long-Haltezeit Finanzierungskosten anfallen.

Bei Derivaten können unzählige Gebühren anfallen. Deshalb ist eine detaillierte Betrachtung der Kosten und Aufgelder für Marktteilnehmer von großer Bedeutung. Wenn ein Marktteilnehmer beispielsweise eine Aktie handeln möchte, die bei 10 EUR notiert und mehr Dynamik in den Finanzhandel hineinbringen möchte, dann wird ein Hebelprodukt mit einem bestimmten Faktor gewählt. Wenn der Hebel des Derivats in diesem Fall konstant ist und die Aktie um 10 % steigt, dann kann auch das Derivat um 40 % ansteigen. Ein solches Hebelprodukt ist ein separates Wertpapier, dessen Wert von der Kursentwicklung der Aktie abhängt. Deshalb ist es zudem von großer Bedeutung, die Aktie des Depots zu besitzen. Wenn in diesem Beispiel der Basiswert um 10% fällt, dann beläuft sich auch eine Verlust auf 40% der Investition. Deshalb bergen Hebelprodukte auch Risiken und nicht nur großartige Chancen. Bevor das geeignete Hebelprodukt ausgewählt wird, wird also zunächst ein Basiswert, eine Aktie, von der ausgegangen wird, ausgewählt.

Für einen Marktteilnehmer ist es deshalb immer wichtig, sich zu jederzeit, besonders im Voraus, zu beraten, um herauszufinden, inwiefern sich ein Handel mit dem Hebelprodukt beispielsweise in Verbindung mit einer Aktie profitabel darstellt. Die Auswahl der optimalen Hebelprodukte vollzieht sich nach strategischer Ausrichtung eines Anlegers. Bei der Entwicklung der richtigen Strategie ergeben sich zudem zahlreiche Fragen bezüglich der profitablen Handels mit Hilfe von Hebelprodukten. Der Handel mit Hebelprodukten kann sich als nervenaufreibende Angelegenheit darstellen. Deshalb ist es für einen Anleger wichtig, zu kalkulieren ob einer solch hohen Dynamik standgehalten werden kann. Das Produkt muss sicher den Möglichkeiten, Wünschen und Kapazitäten entsprechen, denn ein Hebel kann sich gewinnbringend oder verlustbringend auswirken. Zudem wird der entsprechende Emittent ausgewählt. Es sollte Verständnis über das Hebelprodukt bestehen und es ist möglich, dass mehrere Marktteilnehmer ein Derivat anbieten: Zudem kann also ein günstiger Preis ausgewählt werden. Dabei wird auch berücksichtigt, ob beispielsweise ein Hebelprodukt verfällt, wenn es eine bestimmte Schwelle überschritten hat. Viele weitere Faktoren spielen für eine gute Strategie zudem eine wichtige Rolle:

  • kurzfristiger oder langfristiger Handel

  • Bedingungen, an die ein Hebelprodukt geknüpft ist

  • Variabilität und Stetigkeit des effektiven Hebels eines Produkts variabel, beispielsweise bei Optionsscheinen oder Zertifikaten

  • Betrag, der in das Produkt investiert werden kann

Zocken lohnt sich nicht und ist unvernünftig – besonders im Fall von Hebelprodukten – und kann zu verlustreichen Konsequenzen führen. Deshalb wird mit Aktien, anderen Basiswerten und Hebelprodukten gewissenhaft und systematisch gehandelt. Schließlich soll sich die erfolgreiche Teilnahme am Finanzmarkt nachhaltig vollziehen und der weiteren Partizipation den Weg bereiten. Zeiträume und Produkte werden individuell genutzt und eröffnen dadurch ein größeres, dynamisches Spektrum innerhalb des Finanzhandels. Auch die Verwendung von Margins kann interessant und nützlich sein. Die Effekte können denen der Derivate gleichen. In jedem Fall wird dadurch mehr Handlungsspielraum innerhalb des Portfolios für den profitablen Finanzhandel geschaffen, gleich ob sich dieser Handel über einen kurzen oder einen langen Zeitraum erstrecken sollte. Die Bewegung des Marktes und des Geldes vollzieht sich wie ein Fluss, den ein Marktteilnehmer erfolgreich beeinflussen kann, indem er mehr Geld am Markt in Bewegung hält. Weil Hebelprodukte besonders dynamische Wirtschaftsinstrumente sind, die die Finanzsituation eines Anlegers oder Emittenten abrupt verändern können, werden sie mit höchster Sorgfalt und erst nach einer gründlichen Analyse und Beratung eingesetzt, besonders wenn es sich nicht um einen erfahrenen Finanzmarktteilnehmer handelt.

Die Verwendung von Margins

Bei einer Verwendung von Margins entsteht der Hebel im Portfolio. Wenn es einem Marktteilnehmer möglich ist einen Wertpapierkredit aufzunehmen, dann kann der Marktteilnehmer diesen besonderen Kredit von einem Broker erhalten. Dabei wird zudem der Broker durch den Marktteilnehmer sorgfältig ausgesucht. Der Betrag ist dabei vom bestehenden Aktienportfolio abhängig. Mit Hilfe dieses Kredits wird dem Marktteilnehmer ermöglicht, weitere Wertpapiere zu kaufen. Die Hebelwirkung wird in diesem Fall durch den gezielten Einsatz von Fremdkapital erzeugt. Wenn durch dieses Kreditgeschäft einer Wertbeleihung der Portfolio-Betrag verdoppelt wird, dann verringert sich synchron dazu der Eigenkapital-Betrag, den der Marktteilnehmer für die Wertpapiere hätte bezahlen müssen, um die Hälfte. Es gibt mehrere Möglichkeiten einen Hebel zu nutzen. Eine Hebelwirkung findet beispielsweise durch die Wertpapierkreditlinie des Brokers statt oder durch den Handel von Derivaten.

Im besten Fall führen diese gehebelten Geschäfte zu einem explosionsartigen Gewinn. Dabei sollten jedoch immer Risiken abgewogen werden, um Verluste zu vermeiden.

Bewegung des Kapitals am Markt

Mit Hebelprodukten kann man eine große Menge von Kapital an den Märkten bewegen. Hebelprodukte erfordern also einen geringeren Kapitaleinsatz als eine Anlage in den entsprechenden Basiswerten. Je nach dem sich ergebenden Hebel führen Preisänderungen beim Basiswert zu erheblich stärkeren Preisänderungen beim Hebelprodukt. Der Hebel wirkt dabei in beide Richtungen, daraus ergeben sich also sowohl höhere Chancen als auch höhere Risiken als beim Basiswert. Bei einem CFD-Differenzkontrakt vereinbaren zwei Parteien den Austausch von Wertentwicklung und Erträgen eines Basiswerts gegen Zinszahlungen während der Laufzeit. Es besteht jedoch das Risiko eines vollständigen Verlusts des eingesetzten Kapitals und einer Nachschusspflicht. Zertifikate sind Schuldverschreibungen des Emittenten, verbriefen die Teilnahme an der Kursentwicklung von Basiswerten und bieten keine feste Verzinsung. Optionsscheine sind verbriefte und börsengehandelte Optionsrechte. Ein Optionsgeschäft ist eine Vereinbarung, die für den Käufer das Recht beinhaltet, eine bestimmte Menge eines bestimmten Basiswertes zu einem bei Vertragsschluss vereinbarten Preis innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu erwerben oder zu veräußern. Für dieses Recht muss eine Prämie bezahlt werden. Dabei wird der Erwerb als Call bezeichnet – und die Veräußerung als Put. In jedem Fall sind Hebelprodukte interessante und nützliche Instrumente, die mehr Bewegung in den Geld- und Finanzmarkt bringen und einen Stillstand auflösen. Durch die Dynamik wird nicht nur die Masse des Geldes erhöht, das im Umlauf ist: Auf dem Finanzmarkt entstehen fortwährend auf dynamische Weise zahlreiche neue Anlagemöglichkeiten. Dem Kapitalmarkt inhärent ist zudem, dass er sich nicht nur aus Wirtschaftswachstum, Geld und Kapital zusammensetzt, sondern auch die Marktteilnehmer, Investoren und Emittenten Bestandteil des Marktes sind, den sie durch ihr Handeln stetig aufs Neue beeinflussen.

Die Dynamik des Finanzmarktes wird deshalb auch aus gesellschaftstheoretischer Perspektive analysiert, denn auch gesellschaftliche Ereignisse und Bewegungen der Bevölkerungen beeinflussen die Bewegungen des Geldes. Hebelprodukte können dazu dienen, diese Dynamik in vernünftig abgewogener Kooperation mit anderen Marktteilnehmern positiv und gewinnbringend zu beeinflussen. Eine ausreichende Liquidität ist darüber hinaus die wichtigste Voraussetzung, um erfolgreich handeln zu können. Andernfalls können im schlechtesten Fall noch nicht einmal Verluste ausgeglichen werden und es bildet sich eine regelrechte Zangensituation, aus der sich ein Marktteilnehmer nur noch schwer herausbewegen kann. Auch deshalb sind beispielsweise Hebelprodukte von großem Nutzen, denn sie bieten die Möglichkeit, flexibel zu handeln und sich gegebenenfalls wieder aus einer verlustreichen oder stagnierenden Position wieder herauszubewegen. Aus diesem Grund sind das Portfolio-Management und die tägliche Analyse der Aktienkurse zudem von wichtiger Bedeutung. Die Teamarbeit steht dabei mehr und mehr im Vordergrund, denn dadurch ergeben sich zahlreiche Vorteile für ein optimales, nachhaltiges Geschäft.

Die Aufwertung des Portfolios

Hebelprodukte werten ein Portfolio auf und werden beispielsweise innerhalb des Portfolio-Managements untersucht. Hebelprodukte werden häufig einem Portfolio nicht einfach hinzugefügt, sondern können sogar im Portfolio entstehen. Im Portfolio werden Hebelprodukte professionell und erfolgreich eingesetzt. Die Kenntnis über die Verwendung dieser Produkte bildet dabei die wichtigste Voraussetzung. Werden Aktien mit einem Hebel gehandelt, dann gibt es zudem mehrere Möglichkeiten, dass ein Portfolio schneller wächst. Hebelprodukte sind ein sehr beliebtes, wenn auch riskantes, Anlageinstrument. Zahlreiche Marktteilnehmer werben aus gutem Grund mit einem großen Profitpotential von Hebelprodukten.

Der Kurs eines Hebelprodukts ist dabei von der Preisentwicklung eines anderen Wertpapiers wie einer Aktie abhängig. Mit einem Hebel kann man sich also aus einer ungünstigen Situation hinauskatapultieren – genauso schnell kann man sich jedoch auch in eine sehr ungünstige, verlustreiche Position bringen. Beim optimalen Handel mit Hebelprodukten verzeichnet ein Portfolio angemessene Gewinne, beispielsweise neben ertragreichen Verkäufen. Ein gutes Portfolio beinhaltet zahlreiche, verschiedene Elemente und wird im besten Fall bei jedem Handel um einen positiven Faktor ergänzt. Ein Portfolio spiegelt dann einen erfolgreichen Handel wider – und dies sehen auch die anderen Marktteilnehmer. Dadurch wird der Markt in dynamischer Bewegung gehalten.

Experten-Tipp:

Der Handel mit Hebelprodukten birgt viele Chancen. Dabei ist es jedoch unheimlich wichtig, sich ausreichend mit der Thematik zu befassen, bevor investiert wird.

Hebelprodukte als Wirtschaftsinstrumente was last modified: November 14th, 2018 by Deutsche Forex Broker