CFD Erklärung – Alles was Sie zum CFD Konto und allem Drumherum wissen müssen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.07.2020


Wer sich für den Finanzmarkt interessiert oder sogar selbst als Trader oder Anleger tätig werden möchte, beginnt in aller Regel damit, sich genauer über den Finanzmarkt und seine Möglichkeiten zu informieren. Neben Begriffen wie Aktien oder Fonds wird man dabei auch auf CFDs stoßen, welche eine andere Art des Einstiegs in den Finanzmarkt bieten. CFDs ermöglichen es, auch mit wenig Kapital am Finanzmarkt teilzunehmen. Da man hier einen Hebel einsetzen kann, gibt es ganz andere Möglichkeiten, Gewinne zu erzielen, als es bei Aktien und Fonds der Fall ist. Wir möchten einen Überblick über CFDs, ihre Möglichkeiten sowie ihre Funktionsweisen geben, um eine Alternative zu den klassischen Aktien und Fonds aufzuzeigen.

  • CFD Erklärung Schritt für Schritt
  • Funktion der Hebel in Bezug auf CFDs
  • Der Handel mit CFDs erklärt
  • Sicherheit und Risiken beim Handel mit CFDs

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Kurz erklärt: der Ursprung der CFDs

Die CFDs haben ihren Ursprung in England, genauer in London. Dort entstanden sie in den 80er-Jahren, um die britische Stempelsteuer zu umgehen. Bei der Stempelsteuer handelt es sich um eine staatliche Abgabe von 0,5 Prozent des Handelsbetrages, die bei Transaktionen während des Aktienhandels erhoben wird.
Die Stempelsteuer wird jedoch nur innerhalb der Börse erhoben, und genau an dieser Stellen setzen die CFDs an. Mit ihnen lässt sich außerhalb der Börse handeln und so entfällt die Stempelsteuer, nicht zuletzt da die CFDs auch keiner Regulation von Behörden unterliegen. Dem stehen aber einige Länder auch kritisch gegenüber. So haben die USA den Handel mit CFDs untersagt.
CFD Hebel Erklärung

CFD Erklärung – was sind CFDs?

Der Begriff CFD stammt aus dem Englischen und steht für Contracts for Difference, im Deutschen auch bekannt unter dem Begriff Differenzkontrakte. Die CFDs gehören zu den Finanzderivaten, die große Gewinnmöglichkeiten mit sich bringen, was sie immer beliebter werden lässt. Doch nicht nur der potenziell hohe Gewinn überzeugt immer mehr Trader von den CFDs, sondern auch ihre vielseitige Anwendbarkeit.
Dabei unterscheiden sich die CFDs grundlegend vom Handel mit Aktien, Fonds oder anderen Finanzinstrumenten, da hierbei auf die Kursschwankungen gehandelt wird und kein direkter Kauf von Aktien oder Fonds nötig ist, um am Finanzmarkt teilzuhaben. Dies funktioniert durch eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, bei der ein Anfangs- und Endzeitpunkt, als eine Art Vertragsdauer, festgelegt wird.
Je nach Differenz des Kurses zwischen Anfangs- und Endzeitpunkt variiert am Ende der Gewinn oder Verlust. Dies bedeutet, dass zu Beginn der Vereinbarung ein Geldbetrag sowie ein Basiswert existiert, dies kann der Kurs von Aktien, Rohstoffen, Zinsen, Futures, Währungen oder Indizes sein. Während der Vereinbarungsdauer schwankt der Kurs und befindet sich am Ende der Vertragsdauer in den wenigsten Fällen am selben Punkt, sodass eine Differenz zwischen Basiswert und Geldbetrag entsteht – und genau auf diese Differenz wird gehandelt.
In diesem Zusammenhang fällt auch oft der Begriff Spread. Ein Spread bezeichnet eigentlich nichts anderes als die benannte Differenz, was eine sehr vereinfachte CFD Spread Erklärung darstellt. Zu unterscheiden ist beim Handel mit CFDs zwischen Long-CFDs und Short-CFDs. Bei den Long-CFDs erzielt der Anleger einen Gewinn, wenn der Kurs während der Vereinbarungsdauer anstieg. Die Short-CFDs dagegen bringen dem Anleger einen Gewinn, wenn der Kurs während der Vereinbarungsdauer gefallen ist.
Dies liegt daran, dass bei den Short-CFDs der Anleger dem Anbieter eine Aktie verkauft, die er am Ende der Vereinbarungsdauer zurückerwirbt. Doch diese CFD Erklärung begründet noch nicht, wieso es möglich ist, mit CFDs trotz geringem Kapital hohe Gewinne zu erzielen; an dieser Stelle kommen die Hebel ins Spiel. Um dies verstehen zu können, bedarf es einer genauen CFD Hebel Erklärung, die wir im Folgendem geben.

  • CFDs gehören zu den Finanzderivaten und werden im Deutschen als Differenzkontrakte bezeichnet.
  • CFDs sind vielseitig einsetzbar und ermöglichen den Handel mit Kursschwankungen.
  • Durch das Festlegen eines Geldbetrages, eines Basiswertes sowie einem Anfangs- und Endzeitpunktes entsteht eine Differenz, die Gewinn oder Verlust bedeutet.
  • Zu unterscheiden ist zwischen Long-CFDs und Short-CFDs.

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Kurz erklärt: CFD Spread Erklärung

Wird von einem Spread gesprochen, ist immer die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis gemeint. Im Falle von CFD Spreads bedeutet dies die entstandene Differenz zwischen Anfangs- und Endzeitpunkt einer Vereinbarungsdauer. Ein Spread entscheidet also in gewisser Weise über Gewinn und Verlust einer CFD Vereinbarung. Deshalb lohnt es sich im Vorfeld Broker mit geringen Spreads, wie zum Beispiel XTB oder FXTM, für das Trading zu wählen.

CFD Hebel Erklärung – was sind Hebel und wie funktionieren sie?

Egal. ob auf einen fallenden Kurs mittels einer Short-Position oder auf einen steigenden Kurs mittels einer Long-Position gehandelt wird: In beiden Fällen kann man sogenannte Hebel einsetzen, die auch mit einem geringen Kapitaleinsatz große Gewinne ermöglichen. Leider funktioniert dies jedoch auch in die entgegengesetzte Richtung, je nach Hebel können große Verluste eintreten. Zu Verlusten kommt es, wenn sich der Kurs nicht wie erwartet entwickelt hat. Das bedeutet zum Beispiel bei einem Long-CFD, dass der Kurs nicht wie gewünscht gestiegen, sondern gefallen ist.
Besonders schwerwiegend werden die Verluste, wenn zuvor ein großer Hebel gewählt wurde. Je kleiner der Hebel, desto niedriger die Verluste. Doch die Hebel lassen sich nicht einfach so einsetzen. Wer sie nutzen will, muss eine Art Sicherheitsleistung hinterlegen, die unter dem Begriff Margin bekannt ist. Diese Margin geht an den jeweiligen Handelspartner und variiert je nach Basiswert und Finanzinstrument. Auch wird bei den Hebeln zwischen privaten und professionellen Händlern unterschieden.
CFD Handel Erklärung
Die privaten Händler dürfen einen maximalen Hebel von 30 nutzen, professionelle Händler können dagegen mit deutlich höheren Hebeln handeln. Aus diesem Grund ist es gerade für Profis möglich, selbst bei geringen Kursschwankungen große Gewinne zu erzielen. Die Einschränkung der Hebel bei privaten Anlegern wurde nicht grundlos beschlossen. Anleger, die über wenig Kapital verfügen, werden schnell dazu verleitet, einen besonders hohen Hebel zu wählen, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen.
Doch genau diese Vorgehensweise kann zu einem Totalverlust führen und davor sollen sie mit dieser Beschränkung geschützt werden. Dies wurde von der Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) erwirkt und beinhaltet auch, dass die Nachschusspflicht für private Anleger, welche in Deutschland wohnen, ausgeschlossen ist. Dies bedeutet einen zusätzlichen Schutz vor einer hohen Verschuldung bzw. einem Totalverlust. Doch auch, wenn von Behördenseite viel unternommen wird, um Anleger vor Verlusten zu schützen, ist dies keine Garantie für Gewinne.
Ebenso bietet weitreichendes Wissen und das Befassen mit einer CFD Handel Hebel Erklärung keinen Schutz vor Verlusten. Der Finanzmarkt ist äußerst unsicher. Gerade wenn es um den Handel mit Kursen geht, liegen Freude und Leid nah beieinander. Welche allgemeine Empfehlung kann also ausgesprochen werden, um so sicher wie möglich mit Hebeln zu handeln?
Grundsätzlich ist, gerade für Einsteiger, anzuraten, einen möglichst kleinen Hebel zu wählen und sich die Expertise von erfahrenen Tradern zunutze zu machen. Auch sollten die Gebühren beim Handel mit CFDs berücksichtigt werden. Diese können ebenfalls, je nach Hebel, variieren und den Gewinn schmälern oder den Verlust vergrößern.

  • Hebel können beim Handel mit CFDs eingesetzt werden, um größere Gewinne zu erzielen.
  • Um mit einem Hebel handeln zu können, muss eine Sicherheitsleistung, die Margin, erbracht werden.
  • Die mögliche Größe der Hebel für private Trader ist geringer als die für professionelle Trader.
  • Hebel funktionieren in beide Richtungen und können somit große Gewinne, aber auch große Verluste bedeuten

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CFD Handel Erklärung – der Ablauf des Handels mit CFDs

Der Handel mit CFDs funktioniert anders als beispielsweise der Handel mit Aktien. Möchte man mit Aktien handeln, ist es notwendig, diese direkt zu erwerben und somit, je nach Aktie, einen hohen Geldbetrag einzusetzen. Die meisten Anleger und Händler, gerade aus dem privatem Bereich, sind jedoch nicht in der Lage, hohe Summen aufzubringen. Und genau da kommen die CFDs ins Spiel. Beim Handel mit CFDs ist es nicht notwendig, eine Aktie direkt zu erwerben, sondern es ist möglich, auf den Kurs zu handeln.
Somit ist nur ein geringer Teil des direkten Kaufpreises einer Aktie aufzubringen, da nicht der Basiswert selbst erworben wird. Ist eine Aktie gefunden, auf deren Kurs gehandelt werden soll, muss noch der gewünschte Hebel ausgesucht werden und bei Vereinbarung mit dem Handelspartner eine Margin hinterlegt werden. Nicht zu vergessen ist die Bestimmung, ob es sich um eine Long-Position oder eine Short-Position handeln soll.

CFD Handel Erklärung

Ist dies alles erledigt, muss noch der Anfangs- und Endzeitpunkt der Vereinbarung gefunden werden. Ab diesem Zeitpunkt gilt es abzuwarten, bis die Vereinbarung ihren Endzeitpunkt erreicht hat. Erst in diesem Moment wird klar, ob der Handel auf den Kurs mit einem Gewinn endet oder ob ein Verlust eingetreten ist. Natürlich sind vorher schon Tendenzen abzusehen, jedoch schwanken Kurse häufig so sehr, dass erst am Ende der Vereinbarung wirklich klar wird, wie der Handel ausgeht.

  • Im ersten Schritt muss ein Basiswert in Form von Aktien, Rohstoffen, Zinsen, Futures, Währungen oder Indizes bestimmt werden.
  • Nach Findung eines Handelspartners werden Hebel, Margin und Dauer festgelegt.
  • Nicht zu vergessen ist die Unterscheidung zwischen Long-Positionen und Short-Positionen.
  • Erst am Ende der Vereinbarungsdauer ist sicher, ob der Handel geglückt ist und ein Gewinn erzielt wurde oder ob ein Verlust eingetreten ist.

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Den richtigen Einstieg in den CFD Handel finden

Wurden genug Informationen eingeholt, um den Handel mit CFDs zu starten, stellt sich die Frage, wie der Anfang am besten glücken kann. Zu empfehlen ist es, einen guten CFD-Broker zu suchen und dafür ausreichend Zeit zu investieren. Durch den stetigen Zuwachs an Popularität der CFDs wächst auch die Anzahl der Broker, und es kann schwierig sein, den richtigen zu finden. Um sich zurechtzufinden, kann es sinnvoll sein, sich mit Hilfe von Vergleichsseiten eine erste Übersicht zu verschaffen.
Auch sollten vorab Kriterien und Wünsche ausgearbeitet werden, die ein potenzieller Broker erfüllen muss. Gerade für unerfahrene Trader ein wichtiger Punkt: Der Broker sollte ein reichhaltiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten bereitstellen. Dazu gehören auch sogenannte Demokonten, mit denen es möglich ist, ganz risikofrei Erfahrungen mit dem Handel von CFDs zu erlangen. Ein Demokonto simuliert den Handel mit realitätsbezogenen Kursen, in manchen Fällen sogar mit Echtzeitkursen.
So ist es möglich, Fehler zu machen, ohne, dass echtes Geld verloren geht. Dies bietet wertvolle Lernerfahrungen, die dann später im echten Handel umgesetzt werden können. Aber nicht nur das Weiterbildungsangebot eines Brokers ist wichtig, wenn man in den CFD-Handel einsteigen möchte. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Sicherheit und die Seriosität eines Brokers. Einen ersten Orientierungspunkt können hier Erfahrungsberichte von Nutzern des jeweiligen Brokers bieten.
Auch Awards oder Auszeichnungen, die Broker gerne leicht einsehbar auf ihrer Seite platzieren, helfen, über die Qualität des Brokers zu entscheiden. Hat sich der richtige CFD-Broker gefunden findet sich oft eine CFD Konto Erklärung auf dessen Seite, was die Registrierung und Einrichtung des eigenen Kontos um einiges erleichtern kann. Ist die Registrierung erfolgreich abgeschlossen, steht dem ersten Handel mit CFDs nichts mehr im Wege.

  • CFD-Broker bieten eine Handelsplattform für CFDs.
  • Um den richtigen Broker zu finden, empfiehlt es sich, Broker-Vergleichsseiten zu Rate zu ziehen.
  • Besonders zu achten ist auf die Seriosität und Sicherheit eines Brokers sowie auf das Weiterbildungsangebot.
  • Eine CFD Konto Erklärung kann sehr hilfreich für den Einstieg in das eigene Konto sein.

CFD Spread Erklärung

Fazit – CFDs ermöglichen Handel ohne großes Anfangskapital

Die CFDs gehören zur Gruppe der Finanzderivate und entstanden in den 80er-Jahren in London, um die dortige Stempelsteuer zu umgehen. Die CFDs bieten eine ideale Möglichkeit, um in den Finanzhandel einzusteigen, wenn nur wenig Kapital zur Verfügung steht. Gehandelt wird auf den Kurs eines Basiswertes. Der Gewinn oder Verlust wird aus der Differenz von Vereinbarungsanfang zu Vereinbarungsende gebildet.
Dank einsetzbarer Hebel kann sogar aus wenig Anfangskapital eine große Gewinnsumme entstehen. Leider funktionieren diese Hebel jedoch auch in die umgekehrte Richtung und können bei einem missglücktem CFD-Handel Verluste bedeuten. Je nach Größe des eingesetzten Hebels können sogar beträchtliche Verluste eintreten.
Die Höhe der Hebel variiert, je nachdem, ob ein privater Trader oder ein professioneller Trader handeln möchte. In beiden Fällen ist für die Nutzung der Hebel eine Margin zu hinterlegen. Möchten Sie noch heute beginnen, mit CFDs zu handeln? Dann schauen Sie sich doch unseren kostenlosen Brokervergleich mit CFD Anbietern an und eröffnen Sie gleich Ihr kostenloses Demokonto.

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