XTB Währungspaare – Alle Praxistipps für den Devisenhandel!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.02.2020


Sparen macht in Zeiten niedriger Guthabenzinsen kaum noch Sinn. Wer sich nach Alternativen umsieht, wird schnell bei den Aktienmärkten landen. Wertpapieranlagen wie Fonds oder Aktien stehen hinsichtlich der Rendite besser da. Einige Anleger gehen noch einen Schritt weiter – und nutzen Kapital, um in den Devisenhandel einzusteigen. XTB gehört zu den Brokern, welche sich in den letzten Jahren auf dieses Segment des Wertpapierhandels spezialisiert haben.
Stellt sich natürlich die Frage, welche Konditionen der Broker anbieten kann? Hier geht einerseits natürlich um Aspekte wie den Spread und ob Gebühren für das Banking anfallen. Ein wichtiger Punkt sind die XTB Währungspaare. Sprich: Auf welche Währungen kann bei XTB getradet werden und wie sehen die Konditionen für den Devisenhandel aus. Letztere lassen durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Währungen erkennen. Und es muss an dieser Stelle auch darum gehen, welche Besonderheiten beim XTB Devisenhandel zu beachten sind.

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XTB Devisenhandel: Wichtig Fakten im Überblick

FX-Handel: Funktion in der Praxis

XTB (X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A.) ist ein Finanzdienstleister, der inzwischen eine deutsche Dependance eröffnet hat. Letztere hat ihren Sitz in der Bankenmetropole Frankfurt und wird durch die BaFin reguliert. Insofern dürfte erst einmal jeder Trader aufatmen, der beim Trading mit ausländischen Brokern immer noch Bauchschmerzen hat.
Der klassische Devisenhandel läuft nach folgendem Muster ab: Trader gehen eine Position ein, indem zwei Währungen gegeneinander getauscht werden. Devisen werden im Handelsjargon als Forex (Foreign Exchange) bezeichnet und allgemein mit FX abgekürzt. Beim Währungshandel werden immer zwei Währungen gegeneinander „getauscht“. Eines der klassischen Beispiele sind EUR und USD.

XTB Währungspaare

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Die US-Währung gehört weltweit zu den wichtigsten Devisen. Und ist daher bei entsprechend vielen Brokern im Portfolio vertreten. Notiert werden bei XTB Währungspaare immer nach folgendem Muster:

  • EUR/USD oder USD/EUR.

Über die Notation drückt XTB aus, welche Währung Basiswährung und welche die Kurswährung ist. Bei EUR/USD wäre der Euro die Basiswährung und der Dollar die Kurswährung.
Die Kursnotation von Währungen erfolgt übrigens immer (ausgenommen den Handel auf japanische Yen) bis auf die vierte Nachkommastelle. Würde sich der Euro gegen den Dollar um einen Zähler verändern, schwankt der Kurs im Devisenhandel um ein Pip. Letzterer ist die kleinste Einheit, um die sich der Kurs einer Währung verändern kann.
Was ist noch wichtig zum XTB Devisenhandel zu wissen? Bewegungen von 0,0010 EUR sind mehr oder minder mager. Trader müssen hier schon sehr viel Kapital in die Hand nehmen, um einen Gewinn zu erzielen, der sich wirklich lohnt. Aufgrund dieser Tatsache werden Devisen im klassischen Währungshandel mit Hebel (Leverage) getradet. Hier muss der Anleger nur einen Teil der Positionsgröße an Kapital aufbringen, der Rest kommt von Liquiditätsprovidern. Ein Modell, dass nicht nur im FX Handel eine Rolle spielt – sondern auch bei den CFDs. Und genau hier wird es bei XTB interessant. Der Broker bietet keinen klassischen Währungshandel an, sondern Trading auf FX CFDs.

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Devisenhandel bei XTB: Was hat der Broker zu bieten?

Beim Broker XTB liegt der Fokus auf drei Produktgruppen:

  • CFDs
  • Aktien & ETFs
  • Kryptowährungen.

Letztere gehören nicht zum klassischen FX-Brokerage, da Kryptocoins nach wie vor nicht als Währungen im eigentlichen Sinn eingestuft sind. Seitens XTB handeln Trader die Währungen nicht direkt gegeneinander, sondern setzen auf CFDs.
Dahinter verbergen sich Differenzkontrakte. Letztere gehören zu den Derivaten, die sich auf einen Basiswert stützen. Dieser kann bei XTB – neben verschiedenen Währungen – auch ein:

  • Index
  • Rohstoff
  • Aktienwert
  • ETF

sein. Allerdings liegt das Augenmerk im Moment auf den Devisen. Hier ermöglicht der Broker das Trading auf 49 Währungspaare, von denen einige zu den Majors gehören. Dieser Begriff hat sich für Hauptwährungspaare etabliert, die gobal im Währungshandel eine besonders große Bedeutung haben.
Erwartungsgemäß gehören zu den Major-Währungen bei XTB der US-Dollar und Euro. Aber auch:

  • Schweizer Franken (CHF)
  • Pfund (GPB)
  • Japanischer Yen (JPY)

sind als Hauptwährungspaare eingestuft. Parallel zählt XTB noch Australischen und Kanadischen Dollar sowie den Neuseeland-Dollar (NZD) zu den Hauptwährungspaaren. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass die letztgenannten drei Währungen im Rohstoffhandel eine große Rolle spielen. Gemeinsam decken die Majors einen erheblichen Teil des weltweiten Devisenhandels ab. Schätzungen gehen von circa 80 Prozent aus.
 Währungspaare handeln XTB
Wenn es Hauptwährungen gibt, muss es folgerichtig auch Nebenwährungen geben. Diese werden – wie sollte es anders sein – als Minor-Währungen bezeichnet. Es geht hier unter anderem um Devisen wie:

  • Norwegische Krone (NOK)
  • Brasilianischer Real
  • Chinesischer Yuan/Renminbi
  • Südafrikanischer Rand
  • Schwedische Krone
  • Ungarisches Forint.

Aber: Für den Handel auf Devisen – in Bezug auf die Paarung der Währungen – ist die Definition etwas anders gefasst.
Beispiel: USD und EUR sind ein klassisches Hauptwährungspaar. Gleiches gilt für USD und Britisches Pfund. Alle drei sind Hauptwährungen. Sofern Euro gegen Pfund gehandelt werden, ist allerdings die Rede von einem Minor-Währungspaar. Diese Definition mag im ersten Moment vielleicht nicht einleuchtend sein. Verständlich wird das Ganze, wenn die Liquidität des Marktes als Maß herangezogen wird.
Der Marktanteil für den Handel EUR/GBP ist geringer als für die beiden Major-Währungspaare. Weitere XTB Währungspaare, welche zu den Minors gehören, sind unter anderem:

  • AUD/JPY
  • AUD/NZD
  • CAD/CHF
  • CAD/JPY.

Neben der Unterteilung in Major- und Minor-Devisenpaare ist im Handel noch eine dritte Gruppe anzutreffen – die sogenannten Exoten. Hierbei handelt es sich um Währungspaare, wie:

  • EUR/HUF
  • EUR/CZK
  • AUD/HUF.

Die Liquidität ist nicht bloß eine Größe, um den Markt zu beschreiben. Je mehr Liquidität in einem Markt/Währungspaar steckt, umso geringer fallen Schwankungen aus, wenn sich Nachfrage und Angebot ändern. Bedeutet für den Devisenhandel mit XTB: Setzen Trader auf exotische Währungspaare mit einer niedrigen Liquidität, kann es schnell zu heftigeren Schwankungen kommen – die Währungspaare haben eine höhere Volatilität. Entsprechende Auswirkungen hat das Ganze auf den Spread.
Um bei XTB auf CFDs traden zu können, müssen Anleger zuerst ein Handelskonto eröffnen. Letzteres geht einfach und bequem online. Was bedeutet CFD überhaupt? Hier wird nicht direkt eine Währung gegen eine andere Devise „getauscht“. Im CFD Handel liegt das Augenmerk auf den Kursdifferenzen – also wie sich beispielsweise der USD zum EUR entwickelt. CFD steht für Contract for Difference oder übersetzt Differenzkontrakt.

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XTB Währungspaare long oder short handeln

Was macht CFDs auf Währungen so besonders? Ein wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass Trader über Differenzkontrakte nicht nur bei einem steigenden Kurs Gewinn einfahren. CFDs lassen sich auch in Bärenmärkten sehr gut dazu einsetzen, um Renditen zu erzielen. Heißt: Mit einem Differenzkontrakt kann der Trader sowohl in die Long- als auch eine Short-Position gehen.
Diese Tatsache macht den CFD-basierten Devisenhandel des Brokers XTB in jedem Fall zu einer interessanten Alternative zum klassischen FX Handel. Wie verdient der Trader seine Rendite? Differenzkontrakte zielen letztlich auf die Kursveränderungen der Währungspaare ab. Bedeutet: Bewegt sich beispielsweise bei einem in der Short-Position gehandelten CFD der Euro zum Dollar nach unten, macht der Trader einen Gewinn.
Wie hoch dieser ist, hängt von drei Faktoren ab:

  • Kursdifferenz zwischen Ein- und Ausstieg
  • Spread
  • Hebel.

CFDs ziehen einen erheblichen Teil ihrer Attraktivität für Anleger aus der Möglichkeit, mit Hebel zu handeln. Im Grundprinzip entsteht die Hebelwirkung wie bereits beim FX Handel beschrieben. Der Spread bildet letztlich die Kosten für den Handel ab. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen Bid und Ask Preis. Bei Hebelprodukten eine gängige Größe.
XTB Währungspaare Live
Wie hoch sind die Hebel bei XTB? Mittlerweile unterliegt der Broker den in der EU geltenden Regelungen der ESMA (Europäische Wertpapieraufsicht; European Securities and Markets Authority). Letztere hat speziell für das Retail-Geschäft der Broker sehr strikte Regeln erlassen. Aktuell liegen die erlaubten Hebel für Klein- und Privatanleger bei:

  • 1:30 für Major-Währungspaare
  • 1:20 für Minor-Währungspaare.

Hinweis: Die Beschränkungen der ESMA für die Hebelwirkung gelten nicht nur für den Bereich der FX CFDs. Auch für den Handel mit anderen Differenzkontrakten sind die Rahmenbedingungen seit 2018 verschärft worden. So gelten für:

  • Aktien Hebel von 1:5
  • Indizes Hebel von 1:20.

Warum hat die ESMA überhaupt so regulierend eingegriffen? In den Augen der Aufsichtsbehörde sind Hebelprodukte mit einem für den Kleinanleger zu übersichtlichen Risiko verbunden. Parallel zu den Beschränkungen der Hebel hat die ESMA auch den Negativsaldo-Schutz eingeführt und damit die Nachschusspflicht verboten.

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XTB Währungspaare: Trading zuerst risikolos testen

Der Handel mit Devisen-CFDs wirkt auf den ersten Blick verlockend. Gerade der Hebel pusht Gewinne erheblich. Dabei dürfen Trader eines nicht außer Acht lassen: Die Hebel arbeiten nicht automatisch nur für den Anleger. Es kann immer wieder passieren, dass der Kurs des Basiswerts sich nicht wie erwartet entwickelt. Die Folge: Hebel arbeiten gegen die Position des Traders.
Aus diesem Grund sollte der CFD Handel als Teil der persönlichen Anlagestrategie erst in Erwägung gezogen werden, wenn ein gewisses Maß an Know how vorhanden ist. XTB bietet hierfür ein interessantes Hilfsmittel – in Form des Broker-eigenen Demokontos. Hier einmal angemeldet, haben Trader Zugriff auf über 3.000 CFDs. Gleichzeitig lassen sich auch Aktien und ETFs über das Demo-Portfolio handeln (insgesamt 1.500).
Die Anmeldung zum Testkonto ist relativ einfach und lässt sich bequem online abwickeln. Nach Eingabe der E-Mail Adresse müssen nur ein paar persönliche Daten und die Mobilfunknummer angegeben werden. Zusätzlich erlaubt der Broker an dieser Stelle die Auswahl der Handelsplattform. Bei XTB sind für den Demozugang xStation und MetaTrader 4 verfügbar.
XTB Währungspaare Demo

Mit dem XTB Testkonto traden lernen

Welchen Vorteil hat die Eröffnung des Demokontos? Klar, kein Demo-Euro sorgt für Rendite. Auf der anderen Seite ist der Zugewinn an Erfahrung und Wissen rund um den CFD Handel eigentlich unbezahlbar. Gerade Einsteiger, die bisher mit Hebelprodukten keine Erfahrung haben, erleben mit dem Testzugang eine steile Lernkurve. Und jeder Fehler, welcher mit dem Demokonto gemacht wird, wäre im Echtgeld-Handel eine bittere Erfahrung geworden.
Einsteiger schnuppern nicht nur in den Handel herein. Mit der Demo werden die Handelsplattformen schnell vertrauter. Es kommt beim CFD Trading unter anderem darauf an, die richtigen Orderzusätze einzubauen. Und zu wissen, welche Indikatoren für die Trendanalyse die beste Aussagekraft haben. Alles Lerninhalte, welche das Demokonto von XTB ausgezeichnet abdecken kann. Aber auch erfahrene Trader ziehen aus dem Testzugang noch ihren Nutzen.
Beim Demokonto handelt es sich um die perfekte Sandbox, um Handelsstrategien zu testen. Ganz ohne Risiko wird ausprobiert, wie sich die Ausbruchsstrategie optimal einsetzen lässt oder welcher Indikator einen überkauften Markt anzeigt. Gründe, aus denen auch versierte Anleger an dem Demozugang fürs Trading auf die XTB Devisenpaare nicht einfach vorbeigehen sollten.

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XTB Währungspaare handeln: Risiken begrenzen

CFD Trading ist ein riskanter Anlagebereich. Diese Erkenntnis führt natürlich zu der Frage, wie sich das Risiko begrenzen lässt. In der Praxis können bei XTB Trader verschiedene Register ziehen. Auf der einen Seite ist das Bankroll-Management von entscheidender Bedeutung.
Es geht darum, Positionsgrößen immer so zu wählen, dass die Margin nie das ganze Kapital riskiert. Hintergrund: Um eine Position im CFD Handel einzugehen, muss eine Sicherheitsleistung (Inital Margin) für das Eröffnen der Order hinterlegt werden. Über die Maintenance Margin wird die Position offengehalten.
Ein zweiter Aspekt betrifft die Auswahl passender Orderzusätze. In den letzten Jahren haben sich einige Ordertypen als besonders hilfreich erwiesen. Besonders bekannt ist der Stop Loss. Hier legt der Trader eine Marke fest, bei deren Berühren die Handelsplattform automatisch aus der Position aussteigt. Beliebt für das Festlegen eines Stop Loss sind Unterstützungslinien, an denen der Kurs immer wieder abprallt.
XTB Währungspaare handeln
Take Profit wäre genau das Gegenteil – und zielt darauf ab, Gewinne mitzunehmen. Das Problem: Gerade der Take Profit kann zu niedrig gesetzt werden. Sprich der Basiswert berührt die eingestellte Marke und steigt weiter. In dieser Situation geht Performance beim Handel der FX CFDs verloren. Die Lösung ist der Griff zum Trailing Stop. Hierbei wird ein Stop Loss mit dem Kurs des Basiswerts nachgezogen. Auf diese Weise kann deutlich mehr Rendite abgeschöpft werden. Eingestellt werden kann der Trailing Stop bei XTB unter anderem über xStation. Hier wird direkt der Pip-Wert als Abstand des Trailing Stops eingegeben. Das Menü zum Anlegen des Trailing Stops erreichen Anleger einfach per Rechtsklick auf offene Positionen.

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Fazit: Mit XTB Major- & Minor-Währungspaare handeln

XTB ist ein inzwischen recht bekannter Online Broker, der sich auf den Handel mit Aktien, ETFs und CFDs spezialisiert hat. Dabei setzt der Anbieter nicht nur auf klassische Basiswerte, wie Indizes oder Rohstoffe. Gerade Devisen haben im CFD Handel von XTB eine breite Plattform gefunden. Trader können diverse Major-Währungspaare und viele Nebenwährungen handeln. Ein interessantes Portfolio, das sich nicht nur im Echtgeld-Handel traden lässt. Bei XTB haben Trader auch die Chance auf die Eröffnung eines Demokontos. Letzteres erlaubt den Zugriff auf mehr als 3.000 CFDs, zu denen auch Währungspaare gehören. Ideale Voraussetzungen, um das Trading mit FX CFDs in Ruhe und ohne Verlustrisiko auszuprobieren.
Bilderquelle:

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  • xtb.com