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FP Markets Erfahrungen nur in Australien richtig gut?

Unser Testsieger in der Kategorie CFD
  • Spreads ab 0,1 Pips
  • Kostenloses Demokonto
  • Deutschsprachiger Kundensupport
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FP Markets ist ein australischer Broker, der durch die ASIC reguliert wird. Das Unternehmen hat versucht, Europa als neue Zielgruppe zu erobern. Bislang ist es ihm allerdings nur eingeschränkt gelungen, sodass es sich um einen der unbekannteren Broker hierzulande handelt.

FP Markets Erfahrungen sind trotz australischer Regulierung auch in Europa möglich. Der Broker akzeptiert Kunden aus aller Welt, solange CFD- und Forex-Trading nicht verboten ist. FP Markets bietet fünf verschiedene Accounts und das Trading per MT4, MT5 und IRESS an. Dabei bietet das Unternehmen STP- und ECN-Trading für eine vergleichsweise geringe Mindesteinzahlung an.

  • Regulierung durch die ASIC
  • Fünf unterschiedliche Kontomodelle
  • Handelsangebot mit rund 10.000 Basiswerten
  • STP oder ECN-Broker

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Die Fakten zu FP Markets auf einem Blick

  • Regulierung durch die australische Finanzaufsicht ASIC
  • Mindesteinzahlung 100 AUD
  • Spreads ab 1 Pip oder 3,5 USD je 100.000
  • Fünf unterschiedliche Konto-typen
  • Großes Handelsangebot
  • Maximaler Hebel von 5000:1
  • Überweisung, Skrill, Neteller, Kreditkarte
Ein Blick auf die Website von fpmarkets

Ein Blick auf die Website von fpmarkets

Das Handelsangebot von FP Markets ist ausreichend groß

FP Markets bietet nach eigenen Angaben die Möglichkeit, rund 10.000 Basiswerte mit einem Hebel zu handeln. In welchem Umfang FP Markets CFD und Forex-Trading anbietet, richtet sich dabei auch nach dem Kontomodell, dass ein Trader wählt. Natürlich stammt ein absoluter Großteil der Basiswerte, die der Broker anbietet, aus dem Wertpapierhandel.

Doch auch in anderen Assetklassen bietet der Broker ein mehr als solides Angebot. Bei rund 50 unterschiedlichen Währungspaaren deckt FP Markets natürlich auch einige Währungspaare im Angebot, die über die Majors hinausgehen. Trader können aufgrund der Herkunft vor allem einige Währungspaar aus Asien und Ozeanien finden, die sie so bei europäischen Brokern nur schlecht handeln können.

Bei den Rohstoffen ergibt sich die Möglichkeit, Gold und Silber nicht nur gegen USD zu handeln, sondern auch gegen AUD. Dafür fehlt allerdings auch die Option, die Rohstoffe gegen Euro zu traden. Komplettiert wird das Angebot durch einige Indizes. Hier finden sich auch GER30 und STOXX50, sodass Trader mit Fokus auf den deutschen oder europäischen Markt hier durchaus fündig werden. E

FP Markets bietet zudem die Möglichkeit, Bitcoin zu traden. Damit ist die Auswahl an Kryptowährungen zwar nicht übermäßig ausgeprägt, wird für die meisten Tradern jedoch auch schon mehr als ausreichend sein.

Insgesamt ist FP Markets nicht zuletzt für Trader geeignet, die einen Schwerpunkt auf den australischen Markt legen wollen oder sich dort besonders gut auskennen. Der Fokus liegt eindeutig auf diesem Kontinent und weniger auf europäischen Werten. Vor allem Rohstoffhändler müssen deswegen möglicherweise Abstriche machen.

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Handelsplattformen ermöglichen maßgeschneiderte FP Markets Erfahrungen

Für das Trading bietet der FP Markets Broker insgesamt drei unterschiedliche Handelsplattformen, die sich auch durch ihre hochwertige Qualität auszeichnen. Zum einen setzt der Broker auf zwei weltweit bekannte Handelsplattformen, ergänzt werden diese durch eine dritte:

  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • IRESS

Der MetaTrader 4 und der MetaTrader gelten als die beliebtesten Trading-Plattformen für Privatkunden. Ergänzt werden die beiden Handelsplattformen durch IRESS, einer weiteren Trading-Software, die eine gute Alternative für alle darstellen könnte, die nicht mit der Software von MetaQuotes zufrieden sind.

Trader müssen sich allerdings für eine der Handelsplattformen entscheiden. Ein Manko ist zudem, dass die Handelsplattform IRESS nur dann kostenfrei genutzt werden kann, wenn Trader mindestens 50.000 AUD investieren. Sonst schlägt sie monatlich mit 55 AUD zu Buche, was natürlich gerade auf das Jahr gesehen für kleinere Kunden ein nicht unerheblicher Betrag ist. IRESS ist zudem vor allem im australischen Raum verbreitet, sodass die Community hier erheblich kleiner ist als bei den anderen Handelsplattformen.

Es scheint sich zudem um ein exklusives Angebot von FP Markets zu handeln, allerdings schmückt sich der Broker nicht damit, die Handelsplattform selbst entwickelt zu haben. Es handelt sich dabei möglicherweise auch um eine Ergänzung zum MT4.

Alle drei Handelsplattformen wissen allerdings mit einem vielseitigen Funktionsumfang zu überzeugen. Gerade im Bereich der Chartanalyse wissen alle drei Handelsplattformen zu punkten.

Fpmarkets bietet verschiedene Handelsplattformen zum Traden an

Fpmarkets bietet verschiedene Handelsplattformen zum Traden an

Mobil traden mit allen Plattformen möglich

Mobiles Trading wird von den meisten CFD– und Forex-Trading sehr stark nachgefragt. Es ist für viele Strategien sinnvoll, die offenen Positionen dauerhaft beobachten und jederzeit schließen zu können. Zudem möchten viele Trader die Möglichkeit haben, sich auch zwischendurch zu informieren oder sogar handeln zu können.

Beim Zustandekommen unserer FP Markets Bewertung haben wir natürlich nicht vorausgesetzt, dass der Broker eine eigene App anbietet. Auch wenn das mobile Trading inzwischen schon Standard ist, stellen die meisten Broker natürlich auch mobil keine eigene Handelsplattform, sondern greifen auf diejenige zurück, die sie auch sonst anbieten.

Hier hat FP Markets grundsätzlich ein gutes Händchen bewiesen. Der MetaTrader 4 und MetaTrader 5 sind natürlich auch als App verfügbar. Die Apps gelten zudem als sehr beliebt und sind für viele Trader wie auch in der Browser- oder Desktop-Version die erste Wahl.

Allerdings fällt IRESS im Vergleich vor allem in der iOS-Version deutlich ab. Die meisten Trader sind mit ihren Erfahrungen mit der App nicht zufrieden. So hat die Handelsplattform derzeit bei iTunes nur 1,7 von 5 möglichen Sternen bei den Kundenbewertungen. Grund dafür ist nach Angaben der Kunden vor allem Langsamkeit und Unzuverlässigkeit, was für eine Trading App natürlich ein Ausschlusskriterium ist. Bei Google Play erhält die App immerhin 3,7 von 5 Sternen, was ein deutlich besserer Wert ist. Auch dieser wird durch die Bewertungen für den MetaTrader 4 und den MetaTrader 5 mit jeweils 4,5 Sternen jedoch durchaus geschlagen.

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Kontomodelle beim FP Markets Broker

Wer bei FP Markets CFD und Forex handeln möchte, muss sich zwischen verschiedenen Kontomodellen entscheiden. Der Broker bietet zwei verschiedene Account-Modell für Währungshändler an und drei Varianten für CFD-Trader.

Zur Auswahl stehen:

  • CFD Profi
  • CFD Platin
  • CFD Premium
  • Forex Standard
  • Forex ECN RAW

Für das Forex-Trading ist grundsätzlich eine Einlage von mindestens 100 AUD notwendig. Im Forex-Standard-Account bietet der Broker STP-Ausführung, im ECN-Account hingegen eine Weiterleitung der Trades an den Interbankenmarkt. In beiden Kontomodellen stehen mehr als 50 Währungspaare zur Verfügung, außerdem auch Metalle, Indizes und Rohstoffe. Für Einsteiger sind diese Konten dementsprechend optimal. Sie können wenig einzahlen und dennoch viele Basiswerte traden.

Der CFD-Handel ist hingegen erst ab 1.000 AUD möglich. Trader erhalten dann zudem nur Zugriff auf den Profi-Account. Für viele Einsteiger und Privatkunden ist dieser Account auch deswegen die erste Wahl, weil es schwierig ist, die Voraussetzungen für die anderen Kontomodelle zu erfüllen. Wer keinen fünfstelligen Eurobetrag investieren möchte, erreicht die Mindestanforderungen für die anderen Accounts nicht:

Für den Platin-Account sind 25.000 AUD notwendig, für den Premium-Account sogar 50.000 AUD. Die Gebühren sind an die Kontomodelle gekoppelt und dabei recht unterschiedlich. Im Premium-Account entfallen zudem die Gebühren für Echtzeitkursen und die Plattform-Nutzung. Trader haben immer die Möglichkeit, diese gesondert hinzu zubuchen. Die weiteren wesentliche Merkmale unterscheiden sich jedoch nicht. Die Marktausführung und der Service bieten die gleiche Qualität, unabhängig vom Kontomodell.

Traden Sie mobil mit fpmarkets

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Gebühren und Kommissionen bei FP Markets

Wesentlich für den Erfolg der Trader sind immer auch die Kosten, die beim Handeln anfallen. Die FP Markets Gebühren richten sich dabei sehr stark nach dem Kontomodell, das der Trader auswählt. Als Faustregel können Trader annehmen, dass sie prozentual gesehen weniger Handelskosten zahlen müssen, wenn sie viel Geld einzahlen.

Die Spreads beginnen im Standard-Account bei einem Pip. Im ECN RAW-Account bietet der Broker hingegen die Marktspreads des Interbankenmarkt und erhebt eine Kommission von 3,5 AUD je 100.000 gehandelten AUD, je Half-Turn. Der Broker zählt so sicherlich nicht zu den günstigsten Anbietern, allerdings bewegen sich die Kosten für das Forex-Trading noch in einem fairen Rahmen.

Auch der CFD-Handel ist je nach Kontomodell unterschiedlich teuer. So kostet das Trading im Profi-Account mindestens 10 USD, danach 0,1 % der Handelssumme. Im Platin-Accounts sind es mindestens 9 USD und 0,09 % und im Premium-Account entfällt das Minimum und Trader zahlen 0,8 % der Handelssumme. Wie hoch der prozentuale Anteil genau ist, richtet sich allerdings auch nach dem Basiswert, den der Händler handeln möchte. Es handelt sich also um eine Mindestgebühr.

Auch die Finanzierungskosten richten sich nach dem Kontomodell. Zugrunde liegt dabei die FP Market Base Rate. Sie wird im Profi-Account um 4 Prozent erhöht, im Platin-Account um 3,5 Prozent und im Premium-Account um 3 Prozent. Auch hier ist FP Markets nicht unbedingt günstig. Zudem ist die FP Market Base Rate nicht unbedingt transparent, da es keine Informationen gibt, wie diese konkret berechnet wird.

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Demokonto ermöglicht umfangreichen Test von FP Markets

Einsteiger, die noch nicht wissen, ob der Forex- und CFD-Handel tatsächlich eine Handelsmethode ist, die für sie geeignet ist, haben die Möglichkeit, bei FP Markets ein Demokonto zu eröffnen. Trader erhalten dort ein Konto mit virtuellem Guthaben, das sie für das Trading nutzen können. Es ist natürlich nicht auszahlbar, sondern „Spielgeld“, das auf dem Konto verbleibt. Dieses zu nutzen, ist gerade für Einsteiger sehr empfehlenswert. Sie unterschätzen die Hebelwirkung oft deutlich und verlieren dadurch schnell sehr viel Geld.

FP Markets Demokonten sind dabei mit drei unterschiedlichen Handelsplattformen möglich:

  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • IRESS

Trader müssen sich allerdings bei der Beantragung des Demokontos für eine Variante entscheiden.

Um eine Demokonto zu beantragen, müssen Trader bei FP Markets vergleichsweise viele unterschiedliche persönliche Daten preisgeben. Darunter nicht nur Name und Land, sondern auch Telefon und E-Mail-Adresse. Zudem müssen sie zustimmen, unter den angegebenen Kontaktdaten auch Marketing-Material erhalten zu dürfen. Dies ist üblich und kann im Anschluss widerrufen werden, allerdings ist das Demokonto von FP Markets so nicht für Trader geeignet, die viel Wert auf ihre Privatsphäre legen.

Einsteiger sollten beachten, dass FP Markets Erfahrungen im Rahmen des Demokontos nicht hundertprozentig auf das Trading mit Echtgeld übertragen können. Schon allein die Ausführung als ECN- oder STP-Broker führt dazu, dass sich der Markt im Zweifel anders verhält als in einer Simulation. Letztlich lässt sich dies nicht ohne Abstriche simulieren und ein Erfolg im Demokonto kann ein Misserfolg beim realen Trading sein und umgekehrt.

Diese Gründe sprechen für fpmarkets

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Ein- und Auszahlungsmethoden bei FP Markets für deutsche Kunden geeignet

Bei einem Broker mit Hauptsitz in Australien und ohne Niederlassung innerhalb der EU ist es natürlich alles andere als leicht, unkomplizierte Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, mit denen Trader aus der EU Geld einzahlen und auszahlen lassen können. So überrascht es nicht, dass FP Markets auch auf Alternativen zur herkömmlichen Überweisung setzt. Wer aus Deutschland überweist, muss mit einer zusätzlichen Gebühr von 12.5 AUD rechnen.

Deutlich kostengünstiger sind Skrill und Neteller. Bei ihnen fällt keine zusätzliche Gebühr an und das Geld wird direkt gutgeschrieben. Außerdem erlaubt der Broker auch die Einzahlung per VISA oder MasterCard. Auch hier sind Einzahlungen kostenfrei möglich.

Die Kreditkartenzahlung ist hinsichtlich der Gebühren des Brokers zudem tatsächlich die günstigste Methode des Zahlungsverkehrs. Trader können auf diese Weise nämlich auch ohne Zusatzgebühren auszahlen. Sonst fallen die folgenden Gebühren an:

  • Banküberweisung: 25 AUD
  • Neteller 2 % bis 30 USD
  • Skrill 1 %

Die Auszahlungsdauer beträgt bei allen Zahlungsmethoden einen Werktag.

Bevor Trader eine Auszahlung vornehmen können, müssen sie eine Authentifizierung vornehmen. Dies gilt zudem teilweise auch für Einzahlungen. Dies ist nicht zuletzt auch im Interesse des Traders. Zum einen lassen sich Konflikte später schwieriger aus dem Weg räumen, zum anderen ist der internationale Zahlungsverkehr natürlich auch überwacht. Es reicht in der Regel, eine Kopie des Personalausweises und einer Versorgerrechnung einzureichen, um die eigene Identität zu bestätigen, sodass der Aufwand sich auch in Grenzen hält.

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Bildungsangebote mit diversen Medien

FP Markets setzt auf verschiedene Schulungsmaterialien, die sich allerdings in der Regel vor allem auf einem sehr leichten Niveau bewegen und kaum dafür geeignet sind, auch fortgeschrittenen Trader weiterzuhelfen. Das Risiko ist hierbei, dass gerade Anfänger so schnell denken, dass sie nach dem Durcharbeiten der angebotenen Bildungsmaterialien genug wüssten und für das Trading gerüstet sind. Tatsächlich sind jedoch noch einige Stunden mehr Weiterbildung erforderlich, bevor Einsteiger eine reale Chance darauf haben, erfolgreich zu handeln.

Trader haben die Wahl zwischen:

  • eBooks
  • Tutorials
  • Videos
  • Glossar

Das Bildungsmaterial wird dabei auch in Zusammenarbeit mit MetaQuotes zur Verfügung gestellt, sodass einige Trader diese bereits von anderen Brokern kennen könnten. FP Markets hat jedoch auch eigene Angebote wie die eBooks im Angebot.

Trader könnten allerdings durchaus aktuelle Angebote vermissen, die auch für etwas fortgeschrittenere Kunden relevant sind. Viele Broker bieten Webinare an und präsentieren dort aktuelle Marktanalysen diese Option fehlt bei FP Markets. Für deutsche Kunden gibt es natürlich auch keine Spezialangebot.

Der Broker bietet allerdings durchaus einen täglichen Marktreport. Dieser wird natürlich nur in englischer Sprache bereitgestellt. Zudem ist er natürlich vor allem für Trader geschrieben, die im ozeanischen und australischen Raum leben und in der Regel heimische Werte besonders interessiert beobachten. Dementsprechend werden viele deutsche Trader sich durch den Report nicht optimal informiert fühlen. Dies ist jedoch vor allem eine Frage der Zielgruppe, nicht der Qualität.

fpmarkets review

Kundenservice aus Deutschland kompliziert erreichbar

Seitdem FP Markets sich vom europäischen Markt wieder zurückgezogen hat, gibt es für Kunden aus Deutschland keine Telefonnummer mehr, die sie kostengünstig und unkompliziert erreichen können. Der Broker bietet zwar eine internationale Hotline an, allerdings ist diese nur mit australischer Vorwahl erreichbar. Damit dürften für die meisten Kunden vergleichsweise hohe Mehrkosten anfallen.

Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, den Broker per Mail zu kontaktieren. Dafür stehen verschiedene E-Mail-Adressen zur Verfügung, die es dem Trader ermöglichen, direkt die Stelle zu kontaktieren, die für sein Anlegen die richtige ist. So lassen sich Wartezeiten verkürzen. Eine gute Ergänzung zu den vorhandenen Kontaktmöglichkeiten wäre jedoch sicherlich auch ein Live-Chat. Dort lassen sich Nachfragen oft deutlich unkomplizierter stellen.

Trader müssen sich zudem natürlich auch darauf einstellen, dass sie nicht auf Deutsch mit den Supportmitarbeitern kommunizieren können. Der Broker hat die Webseite zwar weitestgehend auf Deutsch übersetzt, allerdings richtet er sich nicht ausdrücklich an deutsche Kunden und nutzt augenscheinlich auch eine automatische Übersetzung, die Missverständnisse begünstigt. Kunden aus Deutschland werden zwar nach wie vor angenommen, erhalten jedoch keine Sonderbehandlung. Auch Rechtsdokumente werden nicht auf Deutsch zur Verfügung gestellt. Trader sollten dementsprechend Englisch beherrschen, wenn sie bei FP Markets aktiv werden wollen.

Grundsätzlich gibt es am Support von FP Markets nichts zu bemängeln, allerdings ist er für deutsche Kunden mit Sprachprobleme im Englischen dennoch nicht empfehlenswert. Trader sollten dies beachten und im Zweifel Abstand von einer Einzahlung nehmen, wenn sie nicht tadellos Englisch sprechen.

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Regulierung und Einlagensicherung in Australien mit großen Nachteilen

FP Markets sollte für Kunden aus Deutschland nicht die erste Wahl sein. Der Broker untersteht zwar einer Finanzaufsichtsbehörde und muss den entsprechenden Regularien und Gesetzen genügen, allerdings handelt es sich dabei um die australische Finanzaufsichtsbehörde ASIC. Daran gibt es für Trader aus Australien nichts auszusetzen, für europäische Kunden ist dies jedoch unter Umständen ein Problem.

Sollten Differenzen auftreten, gilt Sidney als Geschäftsort. Dementsprechend werden alle Angelegenheiten nach australischem Recht behandelt. Für Kunden aus Deutschland ist es entsprechend schwierig und teuer einen Anwalt zu finden, der sich damit auskennt. Zudem kann sich ein Trader aus Deutschland auch nicht auf den Anlegerschutz verlassen, der in Deutschland und der EU gilt. Was hier gilt, gilt also nicht zwangsweise auch in Australien. Auf diese Weise müssen sich Trader mit den Entwicklungen beschäftigen und im Zweifel gegensteuern.

Auch die Einlagensicherung erfolgt nach australischem Gesetz. Auch hier können Trader im Zweifelsfall im Nachteil sein, weil die Kommunikation schon allein aufgrund der Entfernung deutlich komplizierter ist.

Auch wenn kein Grund besteht, an der Seriosität von FP Markets zu zweifeln, ist es nur bedingt empfehlenswert, als EU-Bürger ein Konto zu eröffnen. Im Konfliktfall sind die Probleme so schwerer zu lösen als bei einem Broker in der EU.

Trader, die hier handeln möchten, können dies zudem noch mit einem deutlich größeren Hebel tun, als dies innerhalb der EU der Fall ist. Hier haben die Anbieter sich im Privatkundengeschäft auf 30:1 beschränkt, um Anleger zu schützen. In Australien besteht diese Einschränkung nicht.

Fpmarkets wird excellent von Truspilot bewertet

Fpmarkets wird excellent von Truspilot bewertet

Auszeichnungen von Branchen-Anbietern

Ein FP Markets Test, bei dem der Broker in der näheren Vergangenheit als Sieger hervorgegangen ist, ist uns zumindest innerhalb Europas nicht bekannt. Dies liegt jedoch nicht zuletzt daran, dass es sich um einen australischen Anbieter handelt, der natürlich in Deutschland nicht allzu bekannt ist und auch im sonstigen europäischen Ausland nicht zu den interessantesten Anbietern zählt.

FP Markets selbst wirbt allerdings mit zahlreichen Auszeichnungen und Testsiegen, die das Unternehmen in Australien und Asien gewonnen hat. Insgesamt 35 Investment-Awards hat der Broker gewonnen. Darunter hebt der Broker vor allem die Auszeichnungen des Investment Trends Report hervor:

  • sechsmal für höchste Kundenzufriedenheit
  • viermal für die beste Ausführung
  • zweimal für das beste Bildungsmaterial
  • Einmal für den besten Kundenservice

Allerdings sollten Interessenten derartige Auszeichnungen immer mit Vorsicht genießen. Branchen-Awards gelten in der Regel als nicht-objektiv. Häufig werden Sponsoren besonders häufig ausgezeichnet, zudem werden so viele Awards vergeben, dass es schon fast schwieriger ist, gar keinen Award zu gewinnen.

FP Markets kann allerdings auch noch einige weitere Auszeichnungen vorweisen. Sie stammen derzeit allerdings zumindest derzeit eher aus 2011 und 2012 und sind somit natürlich nicht mehr aktuell.

Und auch hinsichtlich Sponsoring und Auftreten in der Öffentlichkeit ist FP Markets nicht über jeden Zweifel erhaben. So wirbt der Broker aktuell damit, einmal Bandenwerbung in der Premier League geschaltet zu haben. Das bewegt sich natürlich nicht auf dem Niveau eines globalen Players mit Fokus auf den europäischen Markt.

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Fazit: FP Markets ist der richtige Broker für Spezialisten

FP Markets hat für Kunden aus Deutschland und der EU den entscheidenden Nachteil, dass der Broker außerhalb der EU lizenziert wird und auch in Australien seinen Hauptsitz hat. Damit gilt bei Konflikten immer australisches Recht und der Broker muss sich auch ausschließlich an Vorgaben der ASIC halten. Unterschiede ergeben sich dementsprechend auch beim Hebel. Während dieser innerhalb der EU auf 30:1 begrenzt werden musste, ist bei FP Markets immer noch ein Hebel von bis zu 500:1 möglich. Dies ist natürlich gerade für Einsteiger nicht unbedingt empfehlenswert.

Der Fokus auf Australien zeigt sich auch beim Kundenservice. Trader können keine deutschsprachigen Mitarbeiter erwarten und müssen bei einem telefonischen Kontakt mit erheblichen Kosten für Ferngespräche rechnen. Dementsprechend ist FP Markets zumindest derzeit nur wirklich gut für Trader geeignet, die auf Australien und die dort populären Basiswerte spezialisiert sind.

Für alle anderen gibt es hingegen nicht so viele Argumente, FP Markets einem anderen Broker vorzuziehen. MT4 und MT5 stellen den Standard da, IRESS ist mit 55 AUD im Monat zu teuer. Und auch die Tradingkosten bewegen sich nicht unbedingt auf einem Niveau, das auf dem Markt als besonders günstig gelten könnte.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com
  • fpmarkets.com
FP Markets Erfahrungen nur in Australien richtig gut? was last modified: September 18th, 2019 by MarcelT
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