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eToro Handelsbedingungen: Zu welchen Konditionen ist Social Trading beim Marktführer möglich?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.11.2019

Unser Testsieger in der Kategorie Social Trading
  • Handel mit Kryptowährungen möglich
  • Trading auch von unterwegs per App möglich
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Der Broker eToro entstand 2007 zunächst als Forex- und CFD-Broker. Sein Alleinstellungsmerkmal und die Grundlage für den Erfolg des Unternehmens ist jedoch das innovative Konzept, in das Trading die Vorzüge sozialer Medien zu integrieren. Dank der Möglichkeit, Trades und Strategien zu kopieren, sollen Einsteiger von erfahrenen Tradern lernen können. Die Community des Brokers mit zypriotischer Regulierung umfasst inzwischen Millionen Trader in 150 Ländern weltweit. Allerdings nehmen Kunden für den Vorzug des Social Trading in Kauf, dass die eToro Handelsbedingungen nicht immer zu den günstigsten gehören. Beim eToro Forex Trading können überdurchschnittlich hohe und auch versteckte Kosten anfallen.

  • Nur ein Standardkonto mit 200 US Dollar Mindesteinzahlung
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eToro Forex Trading: Devisenhandel erläutert

eToro ist nur einer von zahlreichen Forex-Brokern, die Tradern den Zugang zum Handel mit Devisenpaaren ermöglichen. Dass überhaupt ein derartiger Handel stattfinden kann, liegt an der Abschaffung der festen Wechselkurse für Währungen im Jahr 1973. Seitdem sind die Wechselkurse ökonomischen und politischen Einflüssen unterworfen, die zu ständigen Kursschwankungen führen, wenn auch meist nur in der dritten oder vierten Stelle nach dem Komma. Wer allerdings mit genug Kapital tradet, macht hier innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne, entweder beim direkten Forexhandel oder mit CFDs, sogenannten Differenzkontrakten, auf den Kursverlauf von Währungspaaren.

Trader profitieren hierbei zusätzlich davon, dass Forex und CFDs sogenannte Hebelprodukte sind. Bei Trading wird nur ein Teilbetrag als Sicherheit hinterlegt, bewegt wird sehr viel mehr – bis zum 30-fachen der Margin bei den Forex Majors. Hier kann bereits mit geringem Kapital ein hoher Gewinn erzielt werden, allerdings müssen besonders Anfänger sich vor Augen halten, dass der Hebel auch bei Verlusten angewendet wird.

Der Zugang zum Forex-Trading ist dank niedriger Mindesteinzahlungen inzwischen auch Kleinanlegern möglich, die bei Anbietern wie eToro durch das Social Trading Anstöße von erfahrenen Tradern erhalten können. Auch hier gilt es aber, die anfallenden Kosten und die Handelskonditionen des Brokers zu überschauen, bevor erste Orders platziert werden.

eToro Handelsbedingungen Ratgeber

Wie setzen sich die eToro Forex Kosten zusammen?

Die Konditionen für den Forexhandel fallen von Broker zu Broker sehr unterschiedlich aus. Und auch bei einem einzigen Anbieter können – dank verschiedener Kontotypen – diverse Bedingungen für den Handel vorliegen. Die verschiedenen Modelle gehen natürlich auch mit grundsätzlich unterschiedlichen Kostenstrukturen einher.

So gut wie immer wird jedoch ein Basis-Konto für Einsteiger mit einer geringen Mindesteinlage angeboten, außerdem weitere Kontotypen für erfahrene und sogar professionelle Trader. Konten für Anfänger gehen mit dem Market-Maker-Modell einher, bei dem der Broker die Kurse stellt und mittels der Spreads, aber unter Verzicht auf Kommissionen, seinen Gewinn macht.

STP- oder ECN-Broker wenden sich an fortgeschrittenere Trader und bieten günstige Spreads, verlangen dafür jedoch Provisionen in Form von Ordergebühren. Welches Modell sich lohnt, hängt von der eigenen Handelsaktivität ab. In jedem Fall müssen mögliche Kosten bedacht werden durch

  • Mindesteinlagen
  • Ein- und Auszahlungsgebühren und -limits
  • Spreads
  • Kommissionen
  • Rollover Kosten
  • Inaktivitätsgebühren

Das Handelskonto selbst und seine Verwaltung kosten den Kunden meist nichts, und auch Einzahlungen sind seitens des Brokers normalerweise kostenfrei. Anders sieht es aus bei Auszahlungen, bei längerer Inaktivität oder wenn Positionen über Nacht oder länger gehalten werden – denn auch für das sogenannte Rollover fallen Kosten an. Und mitunter ist auch die Nutzung von Bildungsangeboten mit Zusatzkosten verbunden.

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Forex Trading über ein einziges Konto bei eToro

Während bei nicht wenigen Brokern eine zunächst verwirrende Palette von Kontomodellen und Handelsplattformen angeboten wird, macht eToro es seinen Nutzern einfach. Es gibt lediglich ein einzige Konto, zusätzlich wird ein kostenfreies Demokonto angeboten und ein Swap-freies islamisches Konto. Die Mindesteinzahlung, die nach der Kontoeröffnung bei der ersten Zahlung notwendig ist, beträgt 200 US Dollar oder den Gegenwert in Euro.

  • Nur ein Kontomodell
  • Mindesteinzahlung 200 US Dollar
  • Angeschlossene Social Trading Funktionalität
  • Fakultative Einstufung als professioneller Trader

Die Eröffnung eines Handelskontos bei eToro ist aus der Website des Brokers heraus möglich. Neben Angaben zur Person und zu den Kontaktmöglichkeiten müssen Trader Angaben zur eigenen finanziellen Situation und zur Handelserfahrung machen.

Damit später vom Handelskonto ausgezahlt werden kann, ist eine Verifizierung durch den Upload eines gültigen Ausweis-Dokuments und eines Wohnsitznachweises in Form einer Versorgerrechnung notwendig. Erfahrene Trader, die von den höheren Hebeln profitieren möchten, die für Profis eingeräumt werden, können eine Einstufung als professioneller Trader durch den Kundensupport von eToro beantragen.

eToro Handelsbedingungen Tipps

eToro ist ein Market Maker

Die Auswertung der Handelskonditionen lässt sich nur dann vornehmen, wenn das Marktmodell des Brokers berücksichtigt ist. Nicht immer ist ein Anbieter ausschließlich Market Maker oder STP-Broker, oft verbinden Forex- und CFD-Broker verschiedene Marktmodelle mit unterschiedlichen Kontotypen. Wichtig für Trader ist, dass das Marktmodell darüber entscheidet, ob der Broker die Orders seiner Kunden direkt weitergibt oder selbst die Kurse stellt.

eToro stellt selbst die Kurse, ist also ein sogenannter Market Maker, bei dem die Orders der Trader gegeneinander ausgeführt werden. Der Broker erhebt keine Provisionen, macht jedoch Gewinne über den sogenannten Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs bzw. Geld- und Briefkurs eines Forexpaares oder anderer Werte.

Will ein Trader eine Position eröffnen, wird dieser Spread berechnet. Die Höhe der hierdurch anfallenden Kosten lässt sich tabellarisch auf der Website einsehen. Natürlich muss der Trader nun mit seiner Order mehr Gewinn erzielen, als für den Spread aufgewendet wird, damit sich das Öffnen und Schließen einer Position überhaupt lohnt. Außerdem besteht bei Market Makern immer ein gewisses Risiko, dass der Broker bei den Spreads zu sehr zu den eigenen Gunsten kalkuliert.

Deshalb sollten die Spreads genau geprüft werden. Bei eToro fallen sie recht hoch aus, dennoch kann sich das Trading bei einem Market Maker lohnen – vor allem für Kleinanleger und wenig aktive Trader. Nutzer mit hohem Handelsvolumen werden hingegen den direkten Marktzugang in Verbindung mit Ordergebühren vorziehen.

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eToro Kosten und Gebühren

Die Konditionen und Kosten, die mit dem Trading verbunden sind, gehören zu den wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung für einen Broker. Sie beeinflussen nicht nur die Gewinne.

Die Art und Weise, wie die Kostenstruktur dargestellt wird, erlaubt Aufschlüsse über die Transparenz und die Kundenfreundlichkeit eines Anbieters. Bei eToro können interessierte Trader sich auf der Website des Brokers einen Überblick über die eToro Handelskonditionen verschaffen und außerdem das Trading unverbindlich im kostenfreien Demokonto testen.

Möglich sind bei eToro Forex Trading, aber auch der Handel mit CFDs auf Aktien und Indizes, ETFs, Rohstoffe und Kryptowährungen. Hierbei sind die Hebel für private Trader entsprechend den europaweit verbindlichen Vorgaben auf Werte zwischen 1:2 bei den Kryptowährungen und 1:30 bei den Forex Hauptwerten festgelegt.

eToro Spread: Deutlich über dem Durchschnitt

Beim eToro Forex Trading fallen, und das ist ein Plus für den Broker, keine Kosten für die Einrichtung und Verwaltung des Live-Kontos an. eToro macht seine Gewinne aus den Spreads, die teils fest, teils variabel sind.

Während bei Aktien-CFDs und ETFs einheitliche Spreads von 0,09 % zur Anwendung kommen, sind die Spreads bei Indizes unterschiedlich und betragen beim GER30 200 Pips. Bei den Forexpaaren liegen die variablen Spreads erheblich über dem Durchschnitt und machen beim Forex-Hauptwert EURUSD 3 Pips aus!

  • Variable Spreads bei Forex Majors, etwa bei EURUSD ab 3 Pips
  • Spreads für Indizes ab 4 Pips
  • Aktien-CFDs: 0,09 % Spread
  • ETF CFDs: 0,09 % Spread
  • Rohstoff-CFDs ab 2 Pips für Kupfer und bis zu 45 Pips für Gold
  • Kryptowährungen beim Bitcoin ab 1,5 %

Werden Positionen über Nacht gehalten, berechnet der Broker zusätzliche Gebühren. Die anfallenden Kosten beim eToro Forex Trading können allerdings in der Tabelle zu den Forexpaaren auf der Website eingesehen werden. Trader können sich hier schon vor der Eröffnung eines Handelskontos über die eToro Handelsbedingungen eingehend informieren.

eToro Handelsbedingungen Kosten

Ein- und Auszahlung bei eToro

Der Broker stellt für die Kapitalisierung des Handelskontos neben der Zahlung per Kreditkarte und Banküberweisung auch die Möglichkeit an, mittels verschiedener elektronischer Zahlungsdienstleister zu zahlen. Die Ersteinzahlung muss mindestens 200 US Dollar betragen und ist seitens des Brokers kostenfrei – allerdings können die Hausbank oder der Kreditkartenanbieter unter Umständen Gebühren erheben.

Zahlungen werden aus dem persönlichen Kundenbereich in der eToro Handelsplattform eingeleitet und verwaltet. Abhängig von der ausgewählten Zahlungsmethode können Mindest- und Maximallimits zur Anwendung kommen.

  • Kreditkarte: min. 200 US Dollar, Höchstlimit 5.000 US Dollar
  • Banküberweisung: min. 500 US Dollar, kein Höchstlimit
  • GiroPay: min. 200 US Dollar, kein Höchstlimit
  • PayPal, Webmoney, Skrill: min. 200 US Dollar, Höchstlimit 5.000 US Dollar
  • Neteller: min. 200 US Dollar, Höchstlimit 10.000 US Dollar
  • WebMoney: min. 200 US Dollar, Höchstlimit 50.000 US Dollar

Die Wertstellung erfolgt bei eWallets oder Kreditkartenzahlungen innerhalb weniger Minuten, kann bei Banküberweisungen allerdings einige Werktage in Anspruch nehmen.

Auszahlungen werden mit dem elektronischen Auszahlungsformular beantragt, dass der Broker zu diesem Zweck bereitstellt. Hier werden nun Gebühren fällig: eToro berechnet, unabhängig von der Höhe des ausgezahlten Betrags, eine Gebühr von 25 US Dollar pro Transaktion. Der Minimalbetrag für Auszahlungen beträgt 50 US Dollar, außerdem müssen Kunden von einer Bearbeitungsfrist von bis zu 5 Werktagen ausgehen, abhängig von der Zahlungsmethode unter Umständen länger.

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Zusätzliche Gebühren bei eToro

Nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind bei vielen Brokern versteckte Kosten – eToro bildet hier keine Ausnahme. Dies ist jedoch nicht zwangsläufig ein Indiz, dass der Broker nicht seriös wäre. Rollover-Gebühren für das Halten von Positionen über Nacht sind durchaus üblich, ebenso Gebühren für die Umrechnung von Fremdwährung bei der Einzahlung auf das Handelskonto.

Darüber hinaus berechnet eToro Inaktivitätsgebühren, wenn sich ein Trader ein Jahr lang nicht in sein Handelskonto eingeloggt hat. Diese Gebühr beträgt 10 US Dollar monatlich, also zunächst 120 US Dollar, und wird kontinuierlich abgebucht, bis das Guthaben auf dem Handelskonto verbraucht ist!

eToro: Forex Demokonto für einen unverbindlichen, risikolosen Einstieg

Um sich mit den Handelskonditionen bei einem Broker eingehend vertraut zu machen, gibt es keine bessere Möglichkeit als ein kostenfreies Demokonto. Auch eToro gibt Interessenten diese Möglichkeit. Die zeitlich unbefristete Demo ist mit virtuellem Guthaben kapitalisiert, erlaubt jedoch das Handeln in einer echten Handelsumgebung.

Da man mittels der Demo die eToro Handelsplattform testen, das OpenBook und den eToro CopyTrader nutzen kann, können Einsteiger sich auf diese Weise ohne jedes Risiko mit dem eToro Forex Social Trading vertraut machen und auch die Leistungen des Brokers kennenlernen. Zusätzlich kann man schon mit der Demo die Bildungsangebote bei eToro nutzen. Erst wenn sich ein Neuling verhältnismäßig gut vorbereitet fühlt, kann der Übergang zum Trading mit einem Echtgeld-Konto erfolgen.

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eToro Forex: Social Trading nutzen

Mit der Idee des Social Trading hat eToro den Forex- und CFD-Handel grundlegend revolutioniert. Der Grundgedanke: ein soziales Netzwerk in die Handelsplattform einbinden, so dass Trader innerhalb einer Community erfahrenen Vorbildern folgen und von diesen lernen können. Auch die Kommunikation und der Austausch von Signalgebern und Followern untereinander ist im Social Trading möglich. So sollen, das war die Idee, Einsteiger von der Erfahrung der „alten Hasen“ lernen können.

Beim Social Trading können Teilnehmer Strategien und Portfolios kopieren und sogar einen Teil des eigenen Handelskapitals einem Signalgeber anvertrauen. Die Top Trader wiederum werden für ihre Signale vergütet. Ein Win-Win für alle also, und da eToro die Strategien erfolgreicher Trader langfristig bewertet, besteht nur ein geringes Risiko, dass die Signalgeber sich für ihre Vergütung zu riskanten Strategien hinreißen lassen.

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Fazit: Die eToro Handelskonditionen sind eher durchwachsen

Bei der Bewertung eines Brokers spielen die Handelskonditionen natürlich eine wichtige Rolle – nicht nur die Konditionen bei den Spreads und/oder Kommissionen, sondern auch Mindesteinzahlung, Ein- und Auszahlungskosten, Limits und zusätzliche Gebühren sollten bekannt sein, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Auch bei eToro sollten sich Trader zunächst einen Überblick über die Konditionen verschaffen, bevor ein Echtgeld-Konto eröffnet wird.

Die Gebühren sind auf der Website des Brokers unter dem Punkt Investieren > Handelszeiten und Gebühren abrufbar. Allerdings erschließen sich hier die Kosten für die Finanzinstrumente, jedoch nicht alle Zusatzkosten, die nur flüchtig genannt werden. Trader müssen mit Umrechnungskosten bei Fremdwährungs-Zahlungen ebenso rechnen wie mit einer Inaktivitätsgebühr von 10 USD pro Monat ab einer zwölfmonatigen Abwesenheit.

Die Auszahlungsgebühr ist mit 25 US Dollar pro Transaktion und einem Minimum von 50 US Dollar für Auszahlungen im Vergleich hoch angesetzt. Auch die Spreads liegen deutlich über dem Marktdurchschnitt. Der Vorzug des Social Trading mag für Einsteiger die Kosten wettmachen, zumindest für eine Weile – solange die Kosten und Gebühren bekannt sind.

Grafikquelle:

  • www.shutterstock.com
eToro Handelsbedingungen: Zu welchen Konditionen ist Social Trading beim Marktführer möglich? was last modified: September 18th, 2019 by TiagoG
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