Ethereum Zukunft: Überholt Ethereum jetzt Bitcoin?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.02.2020


Hat Ethereum Zukunft? Und wie wichtig kann die Kryptowährung noch werden? Die Ethereum-Entwickler scheinen sich in jedem Fall nicht mit dem Platz hinter Bitcoin zufriedengeben zu wollen. In den nächsten Wochen und Monaten stehen Veränderungen an, auf die Ethereum bereits seit Jahren hinarbeitet. Der Launch einer neuen Blockchain mit veränderten Validierungsmechanismus soll dazu führen, dass Ethereum noch leistungsfähiger, flexibler und vielseitiger wird.

Wir informieren Sie über die Pläne des Unternehmens und die Umsetzung der bisherigen Weiterentwicklungen. Kann Ethereum so Bitcoin langfristig schlagen?

  • Ethereum 2.0 wird realisiert
  • Ethereum kombiniert technisches und Nutzerpotential
  • Coin steht an einem Scheideweg
  • auch neue virtuelle Maschine geplant

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Meilensteine in der Weiterentwicklung von Ethereum

Der erste Meilenstein von Ethereum war natürlich die Veröffentlichung es Whitepaper von Gründer Vitalik Buterin, das Ende 2013 erschein. Der Betrieb wurde im Juli 2015 gestartet. Es dauerte weniger als ein Jahr, bis die Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von einer Milliarde US-Dollar aufwies. Dies gelang Ethereum am

Wer wissen wollte, wohin sich Ethereum in Zukunft entwickeln möchte, konnte schon zu Beginn des Projekts die Roadmap einsehen und so verstehen, was das mittelfristige Ziel von Ethereum ist. So war die Entwicklung in vier Phasen gegliedert:

  • Frontier im Juli 2015
  • Homestead im März 2016
  • Metropolis im Februar 2019
  • Serenity voraussichtlich Januar 2020

Ethereum Zukunft

Wirklich relevant wurde Ethereum erst ab dem Homestead-Release, befand sich auch zu diesem Zeitpunkt jedoch noch im Beta-Status. Zuvor war das Netzwerk jedoch nicht ausreichend sicher. Das Metropolis-Update bestand aus zwei Bestandteilen: Byzantium und Constantinopel.

Mit jedem dieser Phasen etabliert Ethereum weitere Verbesserungen. Das Netzwerk wird auf diese Weise stetig schneller, sicherer und vielseitiger. Auch wenn jede dieser vier Phasen erhebliche Verbesserungen mit sich brachten, gilt Serenity als möglicher Wendepunkt. Mit diesem Update werden zwei gleichzeitig laufende Blockchains eingeführt: Ethereum 1.x und Ethereum 2.0. Ethereum 2.0 nutzt dabei einen völlig anderen Mechanismus zur Validierung.

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Wie viel Potential hat Ethereum?

Ethereum gilt als eine der Kryptowährungen mit dem größten Potenzial. Möglich wird dies nicht zuletzt dadurch, dass das Netzwerk bereits jetzt erheblich leistungsfähiger und schneller ist als Bitcoin und entsprechend schnell Zahlungen verarbeiten kann. Zugleich ermöglicht es deutlich mehr Einsatzfähigkeiten, da es als eine Art Supercomputer funktioniert und dabei dezentralisierte Anwendungen, sogenannte Dapps ermöglicht.

Ethereum wird zudem stetig weiterentwickelt und von erfahrenen und fähigen Entwicklern betreut. Sie planen schon seit langem, das Netzwerk letztlich von einem Proof of Work in ein Proof of Stake zu wandeln und unter Ethereum 2.0 weiterzuführen. So kann der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden, der beim Mining oft unnötig hoch ist.

Ethereum hat nicht zuletzt auch deswegen erhebliches Potenzial, weil die Akzeptanz für eine Kryptowährung sehr hoch ist. In den letzten Jahren konnte es sich hinter Bitcoin auf dem zweiten Platz in Bezug auf die Marktkapitalisierung festsetzen und ist entsprechend bekannt. Zudem gibt es einige Entwickler, die auf Ethereum Apps anbieten und so dazu beitragen, dass Ethereum noch vielseitiger und attraktiver wird. Ethereum ist an allen Ethereum Börsen gelistet und ist entsprechend bekannt.

Dies könnte sich durch die Einführung einer geplanten neuen virtuellen Maschine noch erheblich ausweiten. Ethereum ist dann mit mehr Programmiersprachen nutzbar und entsprechend leicht wird es für Entwickler werden, neue Dapps zu programmieren oder bereits bestehende Programme auf Ethereum zu veröffentlichen.

Bei Ethereum geht es nicht nur um die Frage, ob die Kryptowährung Potenzial und eine Zukunft hat. Bei dieser Kryptowährung ist eher die Frage, ob es ihr gelingen wird, Bitcoin als wichtigsten Coin zu ersetzen.

Zukunft Ethereum

Ethereum 2.0: Das soll besser werden

Schon nahezu seit Beginn arbeiten die Entwickler von Ethereum darauf hin, in einer vierten Phase Ethereum 2.0 zu launchen. Die neue Version des Netzwerks wird mit Spannung erwartet. Nachdem viele bereits mit einer erheblichen Verzögerung gerechnet haben, geht der Launch ab Januar 2020 in die heiße Phase.

Ethereum 2.0 soll in vielen Eigenschaften noch einmal erheblich besser werden als das bestehende Netzwerk. So wird in der Zukunft Ethereum nicht mehr auf den Proof of Work vertrauen, wie er derzeit durch die Miner geleistet wird, sondern durch den Proof of Stake. Als Konsequenz rechnen die Entwickler mit wichtigen Vorteilen bei:

  • Sicherheit und Anonymität
  • Skalierbarkeit und Geschwindigkeit
  • Nutzerfreundlichkeit, gerade auch für Einsteiger

Auf diese Weise soll das Netzwerk letztlich noch erheblich leistungsstärker werden und natürlich auch neue Kunden gewinnen. Außerdem wird keine Energie mehr unnötig verschwendet.

Allerdings soll die alte Blockchain ebenfalls fortgeführt und auch weiterentwickelt werden. Zum Zeitpunkt der Aufspaltung wird sie dann in Ethereum 1.x umbenannt. Es bleibt spannend, wie genau sich der Wert der Kryptowährung dann aufteilen wird. Auf der alten Blockchain befinden sich viele spannende Projekte, die so natürlich auch problemlos bestehen bleiben können. Es ist zudem möglich, ETH von der alten auf die neue Plattform zu migrieren. Es handelt sich also nicht um eine Fork.

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Die 4 Phasen von Serenity

Natürlich plant das Entwicklungsteam die Ethereum Zukunft auch weiterhin ganz genau. Auch Serenity läuft in vier verschiedenen Phasen ab:

  • Beacon-Chain
  • Shard-Chain
  • eWASM
  • Stetige Weiterentwicklung

Bislang ist am Ende der Roadmap also nicht wieder eine ähnliche Revolution geplant, wie dies mit Serenity der Fall ist.

Die Roadmap wird die Zukunft von Ethereum erheblich beeinflussen und entscheidet über alle weiteren Schritte. Auch wenn die Ausgestaltung im Einzelnen natürlich nicht zu 100 % festgelegt ist, können Nutzer und Entwickler so bereits einen sehr guten Einblick in mögliche Änderungen erhalten.

Mit der Beacon-Chain wechselt Ethereum von PoW zu PoS. In der Shard-Chain wird das Netzwerk noch einmal deutlich dezentralisiert und sicherer. Die Datenverarbeitung wird dann von vielen unterschiedlichen Knoten geleistet, die parallel arbeiten können und so die Leistungsfähigkeit erheblich erhöhen sollen. Es ist dann nicht mehr notwendig, dass jeder Knoten je Transaktion validiert, sodass die Anzahl an möglichen Transaktionen erheblich steigt.

Bei eWASM handelt es sich um eine neue virtuelle Maschine, die ethereum-flavored Web Assembly. Damit wird Ethereum kompatibel mit vielen unterschiedlichen Programmiersprachen anstatt der einzigen bislang möglichen Solidity. Sollte diese Ziel erreicht sein, sind zumindest erst einmal keine wesentlichen Änderungen mehr geplant. Stattdessen soll die bestehende Technologie weiterentwickelt werden.

Ethereum in Zukunft

Ethereum Zukunft: Wie wird sich der Kurs entwickeln?

Viele Anleger interessiert natürlich nicht nur, wie sich die technischen Voraussetzungen bei Ethereum in Zukunft ändern werden. Wichtiger ist hingegen die Kursprognose. Grundsätzlich besteht bislang bei Ethereum eine sehr starke Korrelation zu Bitcoin. Diese wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern. Bitcoin bringt immer noch fast das Zehnfache der Marktkapitalisierung von Ethereum auf die Waage.

Eine der größten Herausforderungen bei der Kurseinschätzung ist die Tatsache, dass der Kryptowährungsmarkt hauptsächlich von Spekulanten dominiert wird. Gerade bei Bitcoin finden kaum Transaktionen statt, die nicht dem Trading dienen. Zugleich beeinflusst der Bitcoin-Kurs alle anderen Kryptowährungen. Es ist also nicht unbedingt realistisch zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass die Coins nach ihrem tatsächlichen Wert gesehen werden. Deutlich wahrscheinlicher sind Faktoren wie:

  • Risikofreude der Anleger
  • Weltkonjunktur
  • Stimmung innerhalb der Branche

Wer in Ethereum investiert, weil er an die Technologie glaubt, sollte eher einen langfristigen Anlagehorizont wählen. Dann ist es durchaus möglich, dass Ethereum sich an den Wert von Bitcoin annähert und ihn möglicherweise sogar überschreitet. Realistisch ist dies jedoch erst dann, wenn sich die Technologie tatsächlich im Alltag vieler Menschen etablieren kann. Dann könnte Ethereum langfristig erheblich an Wert gewinnen.

Auf der anderen Seite ist natürlich auch ein Totalverlust denkbar, beispielsweise wenn Ethereum 2.0 scheitert.

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Was sind mögliche Erfolgsfaktoren für die Zukunft?

Ethereum ist bereits eine der wichtigsten Kryptowährungen überhaupt. Doch wird in Zukunft Ethereum sogar die wichtigste Kryptowährung sein? Einige wichtige Faktoren lassen darauf schließen, dass dies durchaus der Fall sein könnte.

Ethereum wird in der kurz- bis mittelfristigen Zukunft erhebliche Verbesserungen einführen. Mit dem Wechsel von PoW zu PoS wird das Netzwerk skalierbar und weniger energieintensiv. Damit wird der Vorteil zu Bitcoin noch einmal erheblich stärker. Außerdem können Unternehmen die Blockchain so deutlich besser nutzen und es gilt als gesichert, dass dieser Umstand der Kryptowährung erheblichen Aufwind geben wird.

Ein weiterer wichtiger Schritt wird die Unterstützung von mehr Programmiersprachen sein. Die neue virtuelle Maschine ermöglicht es dann jedem Programmierer, eine eigene Dapp zu entwickeln, ohne dafür Solidity zu beherrschen. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass auf Ethereum deutlich mehr Programme und Spiele adaptiert werden können. Die Möglichkeiten sind dann kaum noch begrenzt.

Die starke Innovationskraft trifft zudem auf eine gute Basis: Ethereum ist nach Bitcoin die wichtigste Kryptowährung. Damit hat Ethereum im Vergleich zu anderen Blockchain-Technologien mit ähnlicher Leistungsfähigkeit die Nase vorn.

Wichtig ist natürlich, dass der Wechsel zur Beacon-Chain möglichst unkompliziert funktioniert und sich die Blockchain nicht als fehleranfällig und unsicher erweist.

Zukunft von Ethereum

Mit Ethereum 2.0 Geld verdienen: Validator lösen Miner ab.

Wer an Ethereum 2.0 glaubt und das entsprechende Kapital in Ethereum aufbringen kann, kann sich als Validator melden. Mit dem Start von Ethereum 2.0 sollen diese dafür sorgen, dass das Netzwerk sicher und leistungsfähig ist.

Validator können eine jährliche Belohnung zwischen 4,6 und 10,3 Prozent erwarten. Der Haken ist allerdings, dass sie insgesamt 32 ETH hinterlegen müssen und niemals zurückbekommen werden. Die hinterlegten Ethereum werden in eine Wallet transferiert, aus die sie niemals wieder in Ether ausgezahlt werden können. Allerdings können Nutzer die Belohnung in Ether auszahlen lassen. Außerdem müssen Validatoren mit ihrer Hardware dazu beitragen, dass Ethereum 2.0 funktioniert. Nutzer müssen also mit zusätzlichen Kosten rechnen, die allein durch den Stromverbrauch anfallen werden.

Dennoch ist diese Art der Validierung natürlich deutlich stromsparender. Im Vergleich zur ersten Version von Ethereum kommt hier kein Proof of Work zum Einsatz, sondern ein Proof of Stake. Deswegen ist es auch nicht notwendig, dass die Mining-Schwierigkeit angepasst wird.

Die Chancen darauf, ein Validator zu werden, stehen dabei recht gut: Insgesamt sucht Ethereum allein für den Start mehr als 60.000 Validatoren. Allerdings werden diese erst nach und nach freigeschaltet.

Dennoch ist die Ethereum Mining Zukunft nicht so düster, wie Nutzer auf den ersten Blick vermuten könnten: Auf der zweiten Blockchain Ethereum 1.x ist Mining als Proof of Work weiterhin relevant.

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So können Anleger und Trader von Ethereum profitieren

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, von Kursgewinnen oder sogar Verlusten der Kryptowährung zu profitieren. Der Markt wird für Banken und Finanzdienstleister immer wichtiger und das Angebot an unterschiedlichen Finanzprodukten wächst trotz regulatorischer Herausforderungen stetig. Ethereum ist nach Bitcoin die wichtigste Kryptowährung und wird deswegen von den meisten Unternehmen ebenso abgedeckt.

Entscheidend ist für Kunden deswegen nur noch die Frage, welchen Zeitraum sie ihrem Investment einräumen und ob sie von einem Wachstum oder einem Kursrückgang ausgehen.

Für langfristig orientierte Händler ist es immer noch am sinnvollsten, Ethereum direkt zu erwerben. Nutzer sollten dann allerdings darauf achten, die Coins auch sicher zu lagern. Eine Hardware-Wallet gilt dabei als die sicherste Methode, eine Paper-Wallet, die sicher verstaut ist, tut es im Zweifel jedoch genauso.

Ethereum Mining Zukunft

Bei mittelfristigen Anlagen kommen hingegen neben dem direkten Erwerb auch andere Finanzprodukte in Frage. Zertifikate, Futures, CFDs und andere Finanzderivate kommen hier je nach den konkreten Ansprüchen des Händlers durchaus in Frage. Sie ermöglichen häufig auch Leerverkäufe und ermöglichen so auch das Hedging der tatsächlich erworbenen Coins.

Bei einem sehr kurzfristigen Ansatz sind hingegen CFDs in der Regel das Mittel der Wahl. Sie sind vor allem im Day- oder Swingtrading gut geeignet, um von Kursveränderungen zu profitieren.

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Fazit: Ethereum bereitet sich auf die Zukunft vor

Ethereum ist eine der wichtigsten Kryptowährungen und wird dies vermutlich auch bleiben. Das Netzwerk plant zahlreiche sinnvolle Neuerungen, die die Kryptowährung erneuern und noch leistungsstärker machen werden. Gelingt den Entwicklern der geplante Coup und die Umstellung von PoW zu PoS, so wird die Bedeutung von Ethereum mit großer Wahrscheinlichkeit noch weiter zunehmen.

Die Zukunft der Kryptowährung scheint auch deswegen gesichert, weil zahlreiche weitere Verbesserungen geplant sind und das Netzwerk so noch deutlich mehr Funktionen bieten wird. Ethereum könnte wichtiger werden als Bitcoin. Ethereum weist jetzt schon viele Nutzer auf, die das Netzwerk auch tatsächlich im Alltag verwenden und nicht nur mit den Coins spekulieren.

Auf der anderen Seite bedeutet ein Wendepunkt natürlich immer auch ein Risiko. Es besteht durchaus eine Wahrscheinlichkeit, dass Ethereum 2.0 nicht so sicher ist, wie die Entwickler meinen.  Sollten zu Beginn möglicherweise gleich mehrere Diebstähle gelingen, so könnte das gesamte Projekt an dem verlorenen Vertrauen der User scheitern. Das Risiko hierfür ist jedoch sicherlich nicht allzu groß, weil die Entwickler in der Vergangenheit bereits bewiesen haben, dass sie sehr sorgfältig sind.

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