Bitcoin erhält wegen hohem Energieverbrauch Gegenwind aus China

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.06.2021


Der Handel mit Kryptowährungen ist schon lange kein Geheimtipp mehr und wird immer populärer. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass in den Anfangszeiten der Kryptowährungen einige Trader enorme Gewinne durch den Kauf dieser erzielt haben. Der Preis für einen Bitcoin war niedrig und potenzierte sich in nur wenigen Jahren so spektakulär, dass eine frühe Investition zur Ausschüttung von enormen Gewinnen sorgte.

Doch heute ist der Einstieg in den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin erschwert, was unter anderem an dem drastischen Preisanstieg und dem hohen Aufwand als Miner liegt. Zudem geraten Kryptowährungen durch den hohen Rechenaufwand und dem damit verbundenen Energieverbrauch immer mehr in die Kritik. Aus China könnte aus diesem Grund nun Gegenwind für Kryptowährungen kommen. Der Handel mit Kryptowährungen könnte sich so in Zukunft wandeln, doch dies muss abgewartet werden. Anleger, welche keinen echten Coin erwerben möchten oder können, denen ist es möglich Kryptowährungen über CFDs zu handeln, was der mehrfach ausgezeichnete Broker XTB zum Beispiel zu attraktiven Handelsbedingungen anbietet.

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Handel mit Bitcoin außerhalb von Instanzen möglich

Der Handel mit Kryptowährungen wird immer populärer und dies liegt nicht nur an den oft auftretenden Kurs-Rallyes, welche gerne Rekordwerte verzeichnen, sondern auch an der Möglichkeit enorme Gewinne durch Kryptowährungen wie Bitcoin zu erzielen. Anleger, die frühzeitig in den Handel mit Bitcoin eingestiegen sind, konnten dadurch, dass der Preis seit des Bestehens so stark gewachsen ist, spektakuläre Gewinne generieren, mit denen bei Entstehung des Bitcoins kaum jemand gerechnet hatte.

Nachrichten über so entstandene Rekordgewinne sorgten für einen regelrechten Boom bei den Kryptowährungen. Doch die Kryptowährungen und auch der Handel mit diesen steht in der Kritik. Die Möglichkeit außerhalb von Instanzen wie Notenbanken zu handeln kann viele Risiken bergen und auch die Technologie hinter den Kryptowährungen stößt zunehmend auf Kritik. Das Minen verbraucht enorme Rechenleistung, die mit einem unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch einhergeht. Genau dieser Fakt löst immer mehr Gegenwind aus, jüngst nun auch aus China.

Bitcoin erhält Gegenwind aus China

Die Technologie, welche Hinter den Kryptowährungen steht wird von Anhängern dieser als revolutionär gefeiert. Die Blockchain-Technologie ermöglicht es, dass dezentral und damit ohne Kontrollinstanzen wie den Notenbanken gehandelt werden kann. Zudem ist es möglich als Miner aufzutreten und durch die Blockchain neue Coins und auch Teile dieser zu generieren, doch genau dieser Prozess verlangt einen enormen Energieaufwand durch Hochleistungsrechner.

Durch die University of Cambridge wurden hier erschreckende Zahlen bekannt. Laut Berechnungen soll alleine der Betrieb des Netzwerks von Bitcoin zu einem Verbrauch von 128,8 Terrawatt-Stunden führen und dies jährlich. Dieser Energieverbrauch übertrifft den Energiebedarf von Ländern wie der Ukraine oder auch Argentinien. Noch zum Beginn des Bitcoins reichte die Leistung eines privaten Computers aus, um als Miner tätig zu werden und Coins zu schürfen, doch dies ist schon lange nicht mehr möglich. Hinter dem Minen steht inzwischen eine Milliardenindustrie. Zum Minen ist heute ein ganzes Rechenzentrum von großem Ausmaß nötig, in dem mehrere tausend Rechner, die auf das Minen spezialisiert sind, zusammenarbeiten.

In China soll sich über 75 Prozent dieses Mining-Pools befinden, was daran liegt, dass Energie hier besonders günstig und auch der Erhalt von entsprechenden Geräten leichter als in anderen Ländern möglich ist. Doch genau dieser Fakt könnte sich nun als Problem für die Kryptowährungen herausstellen. Durch eine Untersuchung von Forschern aus den Ländern Großbritannien, China und auch den USA, welche letzte Woche in dem Magazin „Nature Communications“ veröffentlich wurde, geht hervor, dass die Klimaziele in China durch das Mining von Kryptowährungen in Gefahr sein könnten. Xi Jinping, der Präsident des Landes, sah vor, dass China bis zum Jahre 2060 CO2-neutral wird, doch mit einem zusätzlichen Energieverbrauch durch das Minen von Kryptowährungen, der den einiger Länder übersteigt, scheint dieses Ziel kaum umsetzbar zu sein. Doch es gibt auch Kritik an der Untersuchung, was Beobachter und Akteure aus dem Bereich des Minings derzeit noch beruhigt.

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Hoher Anstieg des CO2-Ausstoßes durch das Mining erwartet

Aus der Untersuchung geht zudem hervor, dass der Energieverbrauch durch das Mining von Kryptowährungen wie dem Bitcoin, noch deutlich ansteigen wird. Alleine durch die Mining-Farmen in China soll bis zum Jahre 2024 ein Anstieg auf etwa 300 Terrawatt-Stunden im Jahr gegeben sein. Dies würde zu einem CO2-Ausstoß von 130 Millionen Tonnen führen. Sollte dies eintreten, dann wären die Klimaziele in China zum Scheitern verurteilt, wie Experten zu bedenken geben. Forscher appellieren so an die chinesische Regierung und machen deutlich, dass es zu Maßnahmen kommen müsse, die zu einer Emissionsreduktion führen. Andernfalls würden auch weltweite Anstrengungen den CO2-Ausstoß zu senken, untergraben werden. Dieser Tatsache scheinen sich auch die Regierungen bewusst zu sein. In der Inneren Mongolei sei es schon zu Schließungen von Mining-Farmen gekommen und auch der Bau neuer Mining-Farmen sei verboten worden.

Grund hierfür soll gewesen sein, dass die Innere Mongolei nicht in der Lage war die aus Peking stammenden Vorgaben zum Energieverbrauch umzusetzen. Es wäre also denkbar, dass die Regierung in China auch in weiteren Regionen Maßnahmen zur Reduktion der Mining-Farmen durchsetzt. Doch es gibt auch Forscher, die Kritik an der Untersuchung äußern und diese sogar bemängeln. Ein Hauptkritikpunkt sei dabei, dass einige Daten nicht berücksichtigt wurden, die von Wichtigkeit für ein objektives Abbilden der Lage seien.

Insbesondere wird hier auf den Energie-Mix einiger Regionen verwiesen. Viele der Mining-Farmen sollen sich an Plätzen befinden, wo ein hohes Regenaufkommen vorhanden ist, welches genutzt würde, um Energie aus Wasserkraft zu nutzen. Auch weitere erneuerbare Energien seien in der Untersuchung nicht berücksichtigt worden. Doch auch außerhalb dieser Kritikpunkte ist unklar, ob die Regierung in China ein weitreichendes Verbot für das Mining ausspricht.

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Bereits 2019 soll es Pläne gegeben haben den CO2-Ausstoß durch die Mining-Farmen zu reduzieren, doch diese fanden keine Umsetzung. Zudem darf nicht vergessen werden, dass China und auch chinesische Unternehmen hohe Einnahmen durch die dortigen Mining-Farmen erzielt. Peter Thiel, ein Investor in die Technologiebranche, sieht sogar großes Potenzial für China durch die dortigen Mining-Farmen. Peter Thiel sieht insbesondere in dem Bitcoin eine mögliche „Finanz-Waffe gegen die USA“. Experten sehen in diesen aktuellen Meldungen jedoch die Gefahr, dass sich Anleger verunsichern lassen, was wiederum zu einer erhöhten Volatilität bei Bitcoin führen könnte. Und das nicht ohne Grund, denn aktuell erlebt der Bitcoin wieder eine Korrektur.  Doch auch volatile Kurse lassen sich gut handeln, Broker wie XTB, laut unseren XTB Erfahrungen, machen dies über den Handel mit CFDs auf Kryptowährungen möglich. Durch diese können Kursbewegungen jeglicher Art gehandelt werden, was hohe Flexibilität mit sich bringt.

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Kryptowährungen lassen sich über CFDs hervorragend handeln

Der Handel mit CFDs wird nicht nur im Bereich von Aktien immer beliebter, sondern auch im Bereich der Kryptowährungen. Broker wie XTB bieten diesen Handel zu besonders guten Konditionen an und dies nicht nur bei Kryptowährungen wie Bitcoin, sondern bei mehr als über 20 weiteren Kryptowährungen. Bei jeder Order lässt sich dabei ein Hebel von 2:1 anwenden und der Handel ist an sieben Tagen in der Woche möglich. Dadurch, dass bei XTB durch den Handel von CFDs auf die Coins kein Wallet notwendig ist, sind Anleger vor derartigen Hackerangriffen geschützt.

Auch die hohe Haltedauer und die gute Liquidität können Anleger überzeugen. Neben den guten Handelsbedingungen bietet XTB zudem gute Serviceleistungen zu denen eine Trading Academy gehört und auch ein kostenfreies XTB Demokonto. Beide Angebote lassen sich hervorragend nutzen, um das Risiko vor einem Verlust bestmöglich zu senken. Trader, die gut vorbereitet in den Handel starten, können Fehler vermeiden und haben damit eine höhere Chance auf gute Gewinne.

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Fazit: 75 Prozent der Mining-Farmen befinden sich in China

In der vergangenen Woche wurde eine Untersuchung veröffentlicht aus der hervorgeht, dass die Mining-Farmen in China das Klimaziel der Regierung gefährden könnte. Ziel war es, dass China bis zum Jahre 2060 klimaneutral wird, doch der enorm hohe Energieverbrauch durch die Mining-Farmen macht dieses Ziel fast unmöglich, bringt sogar weltweite Anstrengungen zur Klimaneutralisierung in Gefahr. Laut Meinung einiger Experten müsse die chinesische Regierung Maßnahmen ergreifen, die eine Reduktion des Energieverbrauchs durch Mining-Farmen einschließt.

Es kam bereits zu Schließungen und dem Verbot von Neubauten der Mining-Farmen, doch ob weitere Maßnahmen folgen werden muss abgewartet werden. Sollte China aktiv werden, dann könnte sich dies künftig auf den Handel mit Kryptowährungen auswirken. Über CFDs können Anleger derzeit gut die Kurse der Coins handeln. Broker wie XTB schaffen hier gute Möglichkeiten. Auch Sie können noch heute durch Kryptowährungen profitieren. Nutzen Sie unseren kostenfreien CFD Broker-Vergleich und finden Sie noch heute Ihren perfekten Finanzdienstleister, der all Ihre Wünsche erfüllt.

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