Aktien – Wertpapiere und Anteilsscheine

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Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft verbrieft (auch Anteilsschein); Aktien können (müssen aber nicht) an einer Wertpapierbörse oder außerbörslich gehandelt werden.
Aktien sind von Aktienoptionen zu unterscheiden − dem Recht, den Kauf oder Verkauf einer Aktie durch einseitige Erklärung ausüben zu dürfen.

Aktien

Aktien zählen zu den mit Abstand am weitest verbreiteten Handelsinstrumenten. Weltweit werden pro Tag mehrere Millionen Wertpapiere gekauft und wieder veräußert. Im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen lassen sich mit Aktienhandel deutlich höhere Renditen erzielen. Wer hiervon profitieren möchte, sollte sich zunächst ein gewisses Grundlagenwissen aneignen. Denn so groß die möglichen Gewinne auch sind, der Handel mit Aktien birgt immer auch ein gewisses Risiko. Deshalb sollten Anleger niemals unvorbereitet in den Börsenhandel einsteigen.

Die wichtigsten Informationen zu Aktien im Überblick:

  • Besitzer von Aktien werden auch als Aktionäre bezeichnet.
  • Bei einer Aktie handelt es sich einen Anteil des Eigenkapitals von börsennotierten Unternehmen.
  • Aktionäre können von einem Wertzuwachs und Dividenden profitieren.
  • Der Aktienkurs richtet sich nach Angebot und Nachfrage
  • Auf lange Sicht haben sich die meisten Aktien in den letzten Jahren positiv entwickelt.

Wie funktioniert der Handel mit Aktien?

Wer eine Aktie kauft, erwirbt damit Anteile am Eigenkapital des betreffenden börsennotierten Unternehmens. Somit ist der Besitzer einer Aktie in gewissem Sinne auch Miteigentümer und erhält je nach Geschäftsergebnis eine Dividende. Der Kauf und Verkauf von Aktien erfolgt wie bei anderen Finanzinstrumenten nach dem aktuellen Kurs. Diese werden ständig aktualisiert und orientieren sich immer an Angebot und Nachfrage. Diese hängen wiederum von wirtschaftlichen oder politischen Entwicklungen beeinflusst. Anleger können entweder direkt in Aktien investieren oder diese als Basiswerte über Finanzderivate wie CFDs und Futures handeln. Hierbei wird lediglich auf die Entwicklung des Kurses spekuliert, ein physischer Kauf der Aktien findet jedoch nicht statt.

Chancen beim Aktienhandel

Was die Chancen betrifft, ist zunächst einmal die mögliche Rendite zu nennen. Bei einem Blick auf die letzten Jahre lässt sich sagen, dass kaum eine andere Anlage solch gute Renditen ermöglicht. Dies wurde in zahlreichen Untersuchungen immer wieder bestätigt.

Neben dem möglichen Wertzuwachs können Aktionäre zusätzlich von Dividenden profitieren. Diese werden immer pro Aktie ausgeschüttet. Je mehr Papiere man besitzt, desto höher ist dann auch die Dividende.

Aktien bieten zudem die Chance, in junge und innovative Unternehmen und Branchen zu investieren. Wer sein Kapital beispielsweise in den 1950er Jahren auf den S&P Index gesetzt hat, darf sich über eine jährliche Rendite von 12 Prozent freuen. Solche Beispiele gibt es in der Finanzwelt sehr häufig.

Risiken beim Aktienhandel

Das Risiko liegt in erster Linie bei einem möglichen Wertverlust der gekauften Aktien. Wie bei jeder Investitionsform lässt sich die Kursentwicklung nicht immer genau vorhersagen. Wer jedoch langfristig in Aktien investiert kann vorübergehende Verluste zumeist wieder ausgleichen. Insbesondere die Papiere von großen und kapitalstarken Unternehmen entwickeln sich auf lange Sicht gesehen zumeist positiv. Vorausgesetzt natürlich, der Anleger behält die Nerven und stößt die Aktien nicht vorzeitig wieder ab.

Welches Startkapital sollte beim Einstieg vorhanden sein?

Hierzu lässt sich nur sagen, je mehr Kapital, desto besser. Dabei sollte jedoch nur mit Geld spekuliert werden, welches nicht für andere Zwecke benötigt wird. Am besten vor dem Einstieg eine genau Auflistung der vorhandenen Einnahmen und Ausgaben erstellen. Anschließend lässt sich dann ein Budget festlegen, an das man sich immer halten sollte. Wer Geld einsetzt, dass für den Lebensunterhalt benötigt wird, setzt sich einem zu hohen Druck aus. Rationale Handelsentscheidungen lassen sich dann kaum noch treffen.

Nicht alles auf eine Karte setzen

Zu Beginn sollten Anleger Kapital für mehr als nur eine Aktie besitzen. Um das Risiko zu streuen ist es ratsam, in mehrere Papiere zu investieren. Das Verlustrisiko wird auf diese Weise deutlich geringer. Um zu Beginn nicht den Überblick zu verlieren, sollte natürlich nicht in zu viele Aktienpakete gleichzeitig investiert werden.

Was kostet ein Aktiendepot?

Um mit Aktien Handeln zu können muss zunächst ein Depot eröffnet werden. Die Kosten lassen sich dabei in folgende Kategorien einteilen:

  • Depotführung
  • Orderkosten
  • Zusatzkosten

Depotführung

Gebühren für die Depotführung werden heutzutage nur noch von einigen Filialbanken erhoben. Bei Online Brokern ist diese dagegen fast immer kostenfrei. Im Gegenzug müssen Anleger auf eine persönliche Beratung verzichten. Gehandelt wird ausschließlich über die vom Broker angebotene Software. Fallen Depotkosten an, werden diese je nach Bank als pauschale Gebühr oder vom Kurswert abhängige Provision berechnet. Jährliche Gebühren können die Rendite um 30 Euro oder mehr reduzieren.

Orderkosten

Die Orderprovision ist abhängig vom Volumen und fällt bei jeder Transaktion an. Wer beispielsweise Aktien im Wert von 10.000 Euro kauft muss bei einer Orderprovision von 0,5 Prozent mit Kosten von 50 Euro rechnen. Bei Aufträgen mit kleinem Volumen wird in der Regel eine Mindestgebühr erhoben.

Mittlerweile bieten viele Online Broker den Handel über Festpreise oder Flats an. So können Händler beispielsweise beim Broker OnVista unabhängig vom Volumen für eine pauschale Gebühr von 5 Euro Aktien kaufen. Der niederländische Broker Degiro zählt ebenfalls zu den günstigsten Anbietern auf dem Markt.

Neben der Orderprovision können beim Kauf oder Verkauf von Aktien noch Fremdspesen anfallen. Hierzu gehören handelsplatzabhängige Börsengebühren, Maklercourtagen oder Clearinggebühren.

Weitere Gebühren möglich

Bei einem Depotvergleich sollte auch auf mögliche Zusatzkosten geachtet werden. Diese können beispielsweise bei der Änderung oder Stornierung von Aufträgen entstehen. Einige Broker verlangen zudem für Limit Orders eine Gebühr. Bei den besten Anbietern ist das Ändern, Stornieren wie auch das Setzen von Limits jedoch kostenfrei. Bei Online Brokern können zusätzliche Kosten entstehen, wenn die Order telefonisch aufgegeben wird. Diese liegen bei etwa 10 Euro pro Order.

Kurzfristiger vs. langfristiger Handel

Der Anlagehorizont gehört zu den Entscheidungen, welche gleich zu Beginn getroffen werden sollten. Anleger sollten sich zunächst überlegen, wie lange sie auf das eingesetzte Kapital verzichten können. Wichtig ist zudem ob man für eine höhere Rendite eine entsprechend längere Wartezeit in Kauf nehmen möchte oder eher innerhalb kurzer Zeit kleinere Gewinne realisiert werden sollen.

Generell eignen Aktien sich sowohl für die kurzfristige wie auch langfristige Anlage. Der Anlagehorizont kann von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren reichen. Dabei gilt immer: je kurzfristiger die Anlage, desto höher das Risiko. Die kurzfristige Kursentwicklung lässt sich deutlich schwieriger vorhersagen. Deshalb ist diese Variante eher für erfahrene Trader geeignet. Zudem kommt es natürlich auch immer darauf an, zu welchem Risikotyp ein Anleger gehört.

Für den kurzfristigen Handel eignen sich insbesondere spekulative Aktien von kleineren Firmen, da die Kursauschläge hier zumeist stärker ausfallen. Große, etablierte Unternehmen sind dagegen eher für eine langfristige Anlage geeignet.

Die wichtigsten Ordertypen beim Aktienhandel

Um erfolgreich mit Aktien zu handeln, sollten Anleger zumindest die wichtigsten Ordertypen kennen. Nur so lassen sich die einzelnen Handelsstrategien auch effektiv umsetzen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Varianten von denen wir die wichtigsten kurz vorstellen möchten.

Market Order mit sofortiger Ausführung

Eine Market Order wird direkt an den Markt weitergeleitet und zum aktuellen Kurs ausgeführt. Zu den weiteren Vorteilen gehört dass diese Ordervariante sowohl bei den Börsen wie auch in elektronischen Handelssystemen die höchste Priorität besitzt. Trader können folglich davon ausgehen, dass eine Market Order immer wie gewünscht ausgeführt wird.

Mit dem sogenannten „Slippage-Effekt“ gibt es jedoch auch einen Nachteil. Bei besonders volatilen Märkten in denen starke Kurssprünge vorkommen kann der tatsächliche Kurs vom erwarteten abweichen. Den genauen Kurs erfährt der Anleger erst mit der Auftragsbestätigung.

Limit Order – wird nur unter bestimmten Voraussetzungen ausgeführt

Bei einer Limit Order handelt es sich um einen limitierten Auftrag. Die Ausführung erfolgt erst dann, wenn die zuvor festgelegten Bedingungen erfüllt sind. Deswegen wird eine Limit order immer dann aufgegeben, wenn der Kauf oder Verkauf zu einem bestimmten Kurs erfolgen soll. Dabei muss zwischen Buy-Limit-Orders und Sell-Limit-Orders unterschieden werden.

  • Buy-Limit-Order: Bei dieser Variante legt der Anleger den höchsten Kurs fest, zu welchem er noch zu einem Kauf bereit ist. Sobald der Kurs unter die festgelegte Marke fällt, wird die Order automatisch ausgeführt. Bleibt der Kurs hingegen oberhalb der gesetzten Marke erfolgt keine Ausführung.
  • Sell-Limit-Orders: Beim Verkauf von Aktien kann ein Mindestkurs eingestellt werden, ab welchem die Order ausgeführt werden soll. Sobald die marke erreicht bzw. überschritten wird erfolgt der Verkauf.

Mit einer Stop-Order Gewinne sichern oder Verluste begrenzen

Wer die Marktentwicklung nicht ständig überwachen möchte, kann eine Stop-Order platzieren. Um einen möglichen Verlust zu begrenzen, wird ein Stop unterhalb des aktuellen Marktkurses gesetzt. Verläuft der Kurs nicht wie gewünscht erfolgt der Verkauf, sobald die gesetzte Marke erreicht ist. So lässt sich der Verlust in Grenzen halten.

Wer damit rechnet, dass sich der Kurs ab einem bestimmten Niveau wieder rückwärtig entwickelt, kann bei diesem Punkt einen Stop setzen. Die Aktien werden dann automatisch verkauft und der Gewinn vorzeitig realisiert.

Wie lässt sich mit Aktien Geld verdienen?

Gewinne werden in erster Linie durch den Kauf und Verkauf von Aktien erzielt. Ziel ist es, eine möglichst günstig zu erwerben und später zu einem höheren Kurs wieder abzustoßen. Die Kursentwicklung hängt dabei immer von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst einmal spielt die allgemeine Stimmung auf dem Börsenparkett eine wichtige Rolle. Ist in Kürze mit einer größeren Krise zu rechnen stoßen viele Anleger ihre Papiere ab, um vorher noch Gewinne mitzunehmen. Sehr oft finden auch zum Ende des Börsenjahres größere Gewinnmitnahmen statt. Zudem wirkt sich die Bekanntgabe von Quartalszahlen auf die Kursentwicklung einer Aktie aus. Unerwartete Gewinnwarnungen führen in der Regel zu einem plötzlichen Abrutschen des Kurses.

Wer längerfristig in Aktien investieren möchte, muss sich nur bedingt mit den täglichen Kursveränderungen beschäftigen. Über einen größeren Zeitraum gleichen sich auch stärkere Kursverluste zumeist wieder auch. Zudem spielt bei langfristigen Aktienanlagen auch die Dividende eine wichtige Rolle.

Risikofrei üben mit einem Musterdepot

Für Einsteiger lassen sich die einzelnen Vorgänge auf dem Börsenparkett nicht immer auf Anhieb durchschauen. Deshalb ist es in jedem Falle empfehlenswert zunächst mit einem kostenlosen Musterdepot zu üben. Diese Möglichkeit gibt es mittlerweile bei fast allen Online Brokern. So lassen sich Käufe und Verkäufe von Aktien unter realen Marktbedingungen simulieren. Zudem können neue Handelsstrategien im Vorfeld ohne finanzielles Risiko getestet werden.

Die Nutzung eines Musterdepots ist in den meisten Fällen kostenlos und mit keinen weiteren Verpflichtungen verbunden. Es gibt jedoch Unterschiede, was die Nutzungsdauer betrifft. Bei einigen Brokern ist diese auf 30 Tage begrenzt, während andere ein zeitlich unbegrenztes Musterdepot anbieten. Auch bei den nutzbaren Funktionen kann es Unterschiede geben, weshalb sich ein genauer Vergleich hier durchaus lohnt.

Depotwechsel kann sich lohnen

Wer bereits ein Depot besitzt sollte die Konditionen regelmäßig mit anderen Anbietern vergleichen. Durch einen Depotwechsel lässt sich oftmals kräftig sparen. Zudem bieten viele Broker attraktive Wechselprämien an. Nach der Eröffnung eines neuen Depots lassen sich die Wertpapiere einfach übertragen. In der Regel wird diese Aufgabe vom neuen Anbietern übernommen. Hierzu muss lediglich ein entsprechender Auftrag erteilt werden.

Wie lange dauert ein Depotübertrag?

Die Dauer des Übertrags hängt im Wesentlichen von den darin befindlichen Aktien ab. Bei exotischen Papiern kann der Vorgang bis zu vier Wochen in Anspruch nehmen. Befinden sich im Depot dagegen nur deutsche Papiere ist das Ganze oftmals schon innerhalb von einer Woche erledigt. Zu beachten ist, dass während des Übertrags nicht auf das Depot zugegriffen werden kann. Ein Verkauf der Papiere ist in dieser Zeit nicht möglich. Deshalb sollte der Zeitpunkt eines Übertrags gut gewählt werden. Während hektischer Börsenzeiten ist es besser, darauf zu verzichten.

Kosten für einen Depotübertrag

Für den Übertrag des Depots dürfen weder vom bisherigen noch vom neuen Anbieter Gebühren erhoben werden. Lediglich Fremdspesen können in Rechnung gestellt werden. Diese fallen beispielsweise durch die Umbuchung bei der zentralen deutschen Verwahrstelle an, bewegen sich jedoch zumeist nur im Cent-Bereich. Teurer kann es nur bei ausländischen Verwahrstellen werden.

Den besten Online Broker finden

Bei der Suche nach dem passenden Aktiendepot sollten einige Faktoren berücksichtigt werden. Hierzu gehören natürlich in erster Linie die Kosten. Während die Kontoführung in den meisten Fällen kostenfrei ist, werden für die einzelnen Transaktionen Gebühren berechnet. Dabei gilt, je kürzer die Aktien gehalten werden, desto stärker wirken sich die Transaktionskosten auf den möglichen Gewinn aus. Die Höhe der Mindesteinzahlung spielt vor allem für Kleinanleger eine Rolle.

Vor allem Einsteiger sollten zudem auf einen guten Kundenservice achten. Nach Möglichkeit sollte der Support während der Handelszeiten durchgehend erreichbar sein. Vorteilhaft ist zumindest eine kostenlose Kontaktmöglichkeit. Dies kann ein schneller Live Chat oder auch eine gebührenfreie Hotline sein.