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Trade of the Week – mit kleinem Risiko 240 € im DAX verdienen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 18.11.2019

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Im Rahmen des Trade of the Week werden wir uns diese Woche mit dem DAX beschäftigen. Für viele Trader begann die Woche dabei eher unschön, denn der deutsche Leitindex hatte mit einem großen Aufwärts Gap (Kurslücke) eröffnet. Gerade Einsteiger haben unserer Erfahrung nach häufig Probleme damit, in einer solchen Situation die richtigen Trading Entscheidungen zu treffen. Wir werden daher im Folgenden darauf eingehen, wie man das Gap nutzen konnten, um profitable Trades mit geringem Risiko auszuführen. Insgesamt kommen wir dabei insbesondere auf die folgenden Punkte zu sprechen:

  • DAX Analyse auf der übergeordneten Zeiteinheit (1 Stunden Chart)
  • Trade of the Week: 240 € Gewinn beim DAX Handel auf dem 5 Minuten Chart
  • Verwendete Analysemethoden: Rechtecke, Kerzenmuster und RSI Indikator
  • Handel mit Gaps (Kurslücken)

DAX Analyse auf der übergeordneten Zeiteinheit (1 Stunden Chart)

Bevor man mit dem eigentlichen Trading beginnt, sollte man es sich als Trader zur Gewohnheit machen, zunächst die übergeordnete Situation im Chart zu analysieren. Denn wenn zum Beispiel auf dem 1 Stunden Chart ein Aufwärtstrend vorliegt, so sollte man auf den kleineren Zeiteinheiten (beispielsweise 5 Minuten oder 10 Minuten Chart) mit Short Trades vorsichtig sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man aus diesem Grund alles Short Signale ignorieren sollte. Allerdings sollte einem klar sein, dass man sich mit solchen Positionen gegen den vorherrschenden Trend stellt und die Kurse daher jederzeit wieder nach oben drehen können.

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Großes Gap beim DAX: Wie kam es dazu?

Das eigentliche Trading möchten wir auf der beliebten Zeiteinheit „5 Minuten“ ausführen. Daher betrachten wir uns im Folgenden zunächst den übergeordneten 1 Stunden Chart:

Auch als „Nicht Trader“ erkennt man, dass wir es auf dem 1 Stunden Chart mit einem Aufwärtstrend zu tun haben. Ein solcher Trend zeichnet sich dadurch aus, dass es dem Kurs gelingt, höhere Hochs und höhere Tiefs zu erreichen. Außerdem erkennt man sehr deutlich das bereits in der Einleitung angesprochene Gap (gelber Pfeil). Diese Kurslücke kommt dadurch zustande, dass der DAX am Freitag (28. Juni) bei rund 12.400 Punkten geschlossen hatte und die Eröffnung am Montag (1. Juli), deutlich höher, nämlich bei rund 12.615 Punkten, stattfand.

Wer bereits seit Freitag oder schon länger im deutschen Leitindex Long investiert war ein, konnte sich daher am Montag Morgen über ein sattes Kursplus von über 200 Punkten freuen. Der Grund für den plötzlichen Kursanstieg ist dabei eher irrelevant. So kann man im Moment zum Beispiel beobachten, dass auch der DAX sehr kräftig von der Stärke der amerikanischen Aktienindices (Dow-Jones-Index, S&P 500 Index und NASDAQ) profitiert.

Wie auch immer: Wer nicht das „Glück“ hatte, bereits Long im DAX investiert zu sein, derjenige konnte sich nunmehr die folgenden Gedanken machen. Als erstes stellt sich die Frage, ob man in einer solchen Situation eine Long Positionen eröffnen sollte. Die Antwort lautet dabei grundsätzlich „Nein“. Denn durch das Gap ist es bereits zu einem sehr starken Kursanstieg gekommen, weshalb es relativ unwahrscheinlich ist, dass die Kurse weiter explodieren werden.

Kurspotenzial mit Rechtecken bestimmen

Um das mögliche Kurspotenzial zu bestimmen, nutzen viele Trader unserer Erfahrung nach „Rechtecke“. So kommt es häufig vor, dass die vorangegangene Korrektur in etwa nach oben „gespiegelt“ wird. Dies werden wir im folgenden Chart verdeutlichen:

Die beiden Rechtecke sind dabei identisch. Man erkennt, dass der DAX durch das Gap bereits ein gutes Stück seines möglichen Kurspotenzials ausgeschöpft hat. Bei knapp 12.700 Punkten (roter Pfeil) sollte jedenfalls der Aufwärtsschub zunächst beendet sein. Aus diesem Grund war es in dieser Situation nicht empfehlenswert, Long zu gehen.

Wir erinnern uns: Diejenigen, die bereits seit Freitag Long waren, konnten sich durch das Gap über ein großes Plus von über 200 Punkten freuen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Trader diesen unerwarteten Gewinn möglichst schnell sichern möchten und daher ihre Positionen schließen. Das Schließen einer Position entspricht dabei einem Short Trade, weshalb es auch zu fallenden Kursen kommt, wenn viele Trader auf ähnliche Art und Weise agieren. Aus diesem Grund trifft auch die Börsenweisheit häufig zu, wonach Gaps geschlossen werden. Jedoch ist dies nicht immer der Fall und vor allem lässt sich auch nicht vorhersagen, zu welchem Zeitpunkt die Kurslücke geschlossen werden wird. Dennoch konnte man in der vorliegenden Situation davon ausgehen, dass die Kurse – zumindest für einen gewissen Zeitraum – erst einmal fallen werden. Dieses Wissen werden wir uns im Folgenden beim Trading zu Nutze machen.

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Trade of the Week: 240 € Gewinn beim DAX Handel

Wie bereits erwähnt, werden wir auf dem 5 Minuten Chart traden. Wir suchen dabei aufgrund der vorangegangenen Analyse gezielt nach Short Signalen:

Signal für einen Short Trade auf dem 5 Minuten Chart

Auf dem 5 Minuten Chart erkennt man, dass bereits die Eröffnungskerze rot und damit bärisch ist. Eine solche Kerze spricht häufig für weiter fallende Kurse. Besser ist es jedoch, wenn die Kerze durch eine darauffolgende – ebenfalls bärische – Kerze bestätigt wird. Denn dadurch reduziert sich die Anzahl von Fehlsignalen. Tatsächlich bestätigt auch die zweite Kerze die fallenden Kurse. Daher erhalten wir ein Short Signal und können an dieser Stelle einen Trade in Short Richtung eröffnen. Wir kommen dabei bei rund 12.603 Punkten in den Markt (gelber Pfeil).

Häufig ist es beim Trading allerdings empfehlenswert, sich nicht nur auf ein einzelnes Signal zu verlassen. Wir haben deshalb im Folgenden den RSI Indikator eingeblendet, um auf diese Weise ein weiteres Signal für unseren Trade zu erhalten:

Trade of the Week

Der RSI Indikator hilft einem dabei, zu bestimmen, in welcher Verfassung sich der Markt aktuell befindet. So pendelt der RSI auf einer Skala zwischen 0 und 100. Besonders wichtige Werte sind dabei 30 und 70. Sobald der Indikator über den Wert von 70 ansteigt, so bedeutet dies, dass momentan eine überkaufte Marktsituation gegeben ist. In diesem Fall sollte man mit weiteren Long Trades vorsichtig sein, denn es ist alsbald mit einer Kursumkehr zu rechnen. Durch das Gap notierte der RSI vorliegend sehr stark im überkauften Bereich (bei über 90). In einem solchen Fall spricht sehr vieles dafür, dass die Kurse nun erst einmal fallen werden. Auch durch den RSI Indikator erhalten wir daher ein Signal für unseren Short Trade.

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Entwicklung des Trades: Über 80 Punkte Gewinn

Tatsächlich entwickelt sich unser Trade im Folgenden wie erhofft und es kommt zu weiter fallenden Kursen. Da wir uns mit diesem Trade gegen den übergeordneten Aufwärtstrend stellen, möchten wir unsere angelaufenen Gewinne möglichst schnell sichern. Daher entschließen wir uns dazu, den Trade am Ende des Börsentages zu schließen. Dafür sprach im Übrigen auch der RSI Indikator, denn dieser notierte mittlerweile fast schon im überverkauften Bereich. Man musste daher als Trader mit einer baldigen Kursumkehr rechnen.

Hat man daher die Position bei rund 12.520 Punkten geschlossen, so konnte man sich über einen Gewinn von über 80 Punkten freuen. Wer dabei mit einem DAX CFD gehandelt hat, erhielt dadurch ein Plus von 80 € auf seinem Handelskonto. Wenn man jedoch schon über mehr Erfahrung mit dem Trading verfügt, so hätte man durchaus auch mit zwei oder drei DAX CFD traden können. In diesem Fall beläuft sich der Gewinn auf 160 € bzw. 240 €.

Demokonto nutzen, um den DAX Handel zu trainieren

Wer bisher noch nicht mit dem DAX gehandelt hat, kann dies bei einem CFD Broker auf einem kostenlosen Demokonto ausprobieren. Auf einem solchen Konto handelt man mit virtuellem Kapital und kann auf diese Weise den DAX Handel ohne Risiko kennen lernen. Meist steht einem hierfür ein virtueller Betrag in Höhe von 10.000 € zur Verfügung. Außerdem bietet sich ein solches Demokonto dafür an, um sich mit der Handelsplattform des Brokers vertraut zu machen. Häufig dauert dabei die Demophase rund einen Monat, wer möchte, kann diesen Zeitraum aber in der Regel ohne Probleme verlängern.

Trade of the Week

Außerdem empfehlen wir, auch die zahlreichen Schulungsangebote der Broker zu nutzen, um sein Wissen in Bezug auf das Trading zu erweitern. Beliebt sind dabei zum Beispiel Webinare, Trading Videos und Ratgeber Artikel. Sehr wichtig ist es allerdings, das neue Wissen auch selbst beim CFD Trading anzuwenden. Dazu kann man wiederum sehr gut das kostenlose Demokonto nutzen.

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Fazit: Gaps für das Trading nutzen

Im Rahmen des Trade of the Week sind wir auf den DAX Handel eingegangen. Dabei haben wir aufgezeigt, wie man als Trader mit Gaps umgehen sollte. So ist es wichtig, sich in die anderen Trader hinein zu versetzen: Mit dieser Vorgehensweise kann man sich dann auch gut erklären, warum die Kurse nach einem solch großen Gap in der Regel nicht weiter ansteigen – vielmehr wird es häufig zunächst zu einer Korrektur kommen. Dies haben wir uns auch für unseren Trade zu Nutze gemacht. Dafür haben wir Rechtecke, Kerzenmuster und den RSI Indikator verwendet. Wer dabei einmal selbst den Handel mit dem DAX ausprobieren möchte, kann hierfür ein kostenloses Demokonto bei einem CFD Broker nutzen. Ein solches Konto lässt sich erfahrungsgemäß binnen weniger Minuten eröffnen. Wie angesprochen, steht einem dort häufig ein virtuelles Kapital in Höhe von 10.000 € zur Verfügung, um das Trading zu trainieren.

Risikohinweis: Generell sollte man an der Börse sehr vorsichtig und besonnen agieren, da die Kurse bekanntermaßen nicht nur steigen, sondern auch stark fallen können. Man sollte daher bei einem Trade nie zu viel Geld riskieren und sich immer darüber im Klaren sein, dass man auch verlieren kann. In unseren Artikeln geben wir dabei keine Handelsempfehlungen, sondern präsentieren nur unsere Ideen und Meinungen, wie man bestimmte Trades hätte ausführen können.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com
Trade of the Week – mit kleinem Risiko 240 € im DAX verdienen was last modified: November 25th, 2019 by Erhan Sahin
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