Startup Aktien: Lohnt es sich, in junge Unternehmen zu investieren?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 03.04.2020


Der Begriff Start-up steht für ein neu gegründetes Unternehmen, unabhängig von der Branche. Die junge Firma versucht, mit innovativen Ideen die Kunden zu überzeugen und sich auf dem Markt zu behaupten. Um auf dem Aktienmarkt Fuß zu fassen, schreiben sie sich teilweise in Aktiengesellschaften um. Jungunternehmen, die in einem bestehenden Markt entstehen, sind laut Definition keine Start-ups. Aufgrund der Vielfalt an Angeboten fällt es unter Umständen schwer, vielversprechende Startup Aktien zu finden. Als sinnvoll erweist es sich, umfassende Informationen über die jeweiligen Betriebe einzuholen. Auf diese Weise halten Sie das Risiko, dass mit Start-up-Investments einhergeht, unter Kontrolle.

  • Junge Unternehmen bieten ein großes Wachstumspotenzial.
  • Aufgrund innovativer Geschäftsideen der Unternehmen, bieten Aktien von Start-ups die Chance auf gute Renditen.
  • Vor dem Investment empfiehlt sich eine Recherche zu den Unternehmenshintergründen und -Philosophien.
  • Das Crowdinvesting stellt eine Alternative zum Kauf von Startup Aktien

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Warum lohnt sich ein Investment in Aktien von Gründern?

Anleger, die in Start-up-Unternehmen investieren, erhoffen sich eine gute Rendite. Neu gegründete Firmen mit innovativen Ideen bieten beachtliche Wachstumschancen.

Vor dem Investment stellt sich die Frage, woran Sie ein Start-up erkennen. Zu den Merkmalen dieser Unternehmen gehören:

  • Die Gründung liegt einen kurzen Zeitraum zurück.
  • Die Firma befindet sich in der ersten Phase der Geschäftstätigkeit.
  • Die Gründer überzeugen mit innovativen Geschäftsideen.
  • Das Start-up weist ein überzeugendes Geschäftsmodell auf.
  • Es bietet ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial.

Teilweise stellt die Finanzierung für die Jungunternehmen ein Problem dar. Aufgrund eines hohen Risikos verweigern ihnen Banken einen Kredit.

Neben dem Börsengang suchen viele Start-ups nach Investoren. Diese legen ihr Geld an, um von den Wachstumschancen der Gründer zu profitieren.

Setzt sich deren Geschäftsidee auf dem Markt durch, erwirtschaften sie attraktive Renditen. An diesen erhalten die Geldgeber eine Beteiligung.

Beispiele für die guten Renditechancen von Start-ups

Die attraktiven Renditeaussichten stellten mehrere neu gegründete Unternehmen in der Vergangenheit unter Beweis.

Ein bekanntes Beispiel ist die Nachrichten-App WhatsApp, die Facebook für 19 Milliarden US-Dollar aufkaufte. Ein weiteres Erfolgs-Start-up nennt sich PillPack. Dieses kaufte Amazon im Jahr 2018 für eine Milliarde US-Dollar auf.

Die Aussicht auf gute Renditen stellt einen der größten Vorteile der Jungunternehmen dar. Als nachteilig erweist sich das hohe Risiko.

Zahlreiche neu gegründete Firmen verschwinden innerhalb kurzer Zeit wieder vom Markt. Aus dem Grund sprechen Investoren bei einer Anlage in Start-ups von Venture Capital. Der Begriff bezeichnet Wagniskapital.

Die Ursache für das Verlustrisiko besteht in der Ungewissheit, wie sich das Unternehmen entwickelt.

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Verschiedene Arten von Gründeraktien im Überblick

Bei Aktien von neu gegründeten Unternehmen existieren unterschiedliche Varianten. Beispielsweise legen Sie Ihr Geld in Stammaktien an.

Mit dem Wertpapier erwerben Sie das Mitbestimmungsrecht bei einer Versammlung. Mit Ihrer Stimme nehmen Sie Einfluss auf die Entscheidungen des Jungunternehmens.

Eine weitere Form stellen die Vorzugsaktien dar. Sie gehen ohne eigenes Stimmrecht einher. Bei dieser Aktie profitieren die Anleger von höheren Dividenden als bei Stammaktien.

Eine dritte Alternative nennt sich Inhaberaktie. Sie entspricht den Bedürfnissen der Person, deren Name auf dem Wertpapier steht.

Bei einer Namensaktie erfolgt ein Eintrag des Namens in das offizielle Aktienregister. Die nächste Aktienart trägt die Bezeichnung „Nennwertaktie“. Die Aufteilung funktioniert abhängig vom Grundkapital der Aktien.

Dieses beträgt im Durchschnitt einen Euro. Aus dem Grund erfolgt die Ausgabe vieler Wertpapiere.

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Viele Start-ups geben junge Aktien aus

Stückaktien weisen keinen Nennwert auf. Die Satzung des Unternehmens legt fest, wie viele Aktien auf den Markt kommen.

Bei einer Kapitalerhöhung geben die Start-ups junge Aktien aus, um zusätzliches Geld zu erhalten.

Die neuen Aktien gehen mit positiven und negativen Aspekten einher. Besitzen Sie ältere Aktien eines Start-ups, erhalten Sie das Vorkaufsrecht für junge Wertpapiere.

Diese erweisen sich nicht von Anfang an bezugsberechtigt.

Für welche Aktienart Sie sich entscheiden, hängt von Ihren Erfahrungen im Aktienhandel ab. Des Weiteren spielen die persönlichen Anforderungen und Renditewünsche eine Rolle.

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Deutsche Startup Aktien – ein Geheimtipp für Investoren

Der Einstieg in den Handel mit Gründeraktien bedarf mehrere Vorbereitungen. Diese erweisen sich umfangreicher als bei Wertpapieren alteingesessener Unternehmen.

Eine gute Geschäftsidee eines Start-ups geht mit der Chance auf hohe Renditen einher. Ob und in welcher Höhe diese eintritt, hängt von mehreren Faktoren ab.

Behauptet sich das junge Unternehmen auf dem Markt? Findet die neue Technologie oder Dienstleistung bei den Kunden Anklang?

Bei der Unternehmensgründung existiert keine Möglichkeit, diese Aspekte vorherzusehen. Dementsprechend existiert bei den Aktien ein Grundrisiko.

Bei der Insolvenz des Start-ups geht das Investment verloren. Im Durchschnitt überleben 20 bis 35 Prozent der jungen Firmen in Deutschland die ersten Jahre nicht.

Um einen Verlust der Geldanlage zu vermeiden, suchen Sie nach Erfolg versprechenden Unternehmen aus der Gründerszene.

Zu den erfolgreichen Aktien gehörten in der Vergangenheit HelloFresh und Windeln.de.

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HelloFresh: erfolgreicher Börsengang im Jahr 2017

Hinter dem Namen HelloFresh verbirgt sich ein Start-up aus Berlin. Dieses verzeichnete mit seinem IPO Erfolge. Das Kürzel steht für Initial Public Offering.

Im Jahr 2015 kaufte die Rocket Internet SE Unternehmensteile in Höhe von 130 Millionen Euro. Sie fungierte als Mehrheitsgesellschafter.

Der für das gleiche Jahr geplante Börsengang von HelloFresh verschob sich.

Das junge Unternehmen lieferte monatlich mehrere Millionen Mahlzeiten in acht Länder. 2017 stieg es mit dem IPO in den Kapitalmarkt ein.

In Frankfurt erfolgt der Handel mit der HelloFresh-Aktie seit November 2017. Sie findet sich in der Kategorie „Prime Standard“.

Die Rocket Internet SE verkündete, ihre Beteiligung an der Firma zu veräußern. HelloFresh schrieb im zweiten Quartal 2019 zum ersten Mal schwarze Zahlen.

Obgleich es seit mehreren Jahren existiert, handelt es sich um eine attraktive Start-up-Aktie.

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Babyartikel als Zukunftsmarkt: Windeln.de

Das Start-up Windeln.de gründete sich in München. Der Gang an die Börse gelang innerhalb kurzer Zeit.

Die Firma stellt Windeln her und vertreibt diese über das Internet. Des Weiteren finden sich im Sortiment weitere Babyartikel.

2015 listete die Frankfurter Börse die Company am Prime Standard. Diese platzierte über elf Millionen Aktien.

Durch den Börsengang profitiere sie von einem Kapitalzuwachs von 211 Millionen Euro. Die Hälfte kam der geplanten Europa-Expansion zugute.

Die andere Hälfte erhielten die Gründer und Erstinvestoren.

Der Aktienkurs sank wenige Tage nach dem Börsenstart. In den Folgejahren kam es zu weiteren Tiefschlägen. Um diese zu kompensieren, planten die Unternehmensgründer eine Konzeptänderung.

Beispielsweise gaben sie die Schweiz als Markt auf und konzentrierten sich auf Deutschland als Kernmarkt.

Diese Änderung spricht für bessere Erfolgsaussichten in der Zukunft.

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Handelt es sich Start-up-Investments um Geldanlagen der Zukunft?

Es fällt schwer, bei Aktien eine exakte Prognose zu erstellen. Unvorhergesehene Ereignisse und Krisen wirken sich auf den Aktienmarkt aus.

Des Weiteren verhalten sich neu gegründete Firmen auf dem Markt unvorhersehbar. Es besteht keine Möglichkeit, einen Vergleich aus der Vergangenheit heranzuziehen.

Obgleich Aktien von Start-ups mit einem Risiko einhergehen, bieten sie Potenzial.

Etablieren sich die neuen Ideen, stellt das neue Unternehmen eine interessante Investmentquelle dar. Um Erfolge zu verzeichnen, behalten Sie den Markt und die Entwicklung des Start-ups im Blick.

Steigen beispielsweise Business Angel in ein Projekt ein, weist dies auf Erfolgsaussichten hin.

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Was gibt es über Aktien von Start-ups zu wissen?

Für die Investoren stellt der Handel mit Gründeraktien ein Geschäft mit Potenzial dar. Zahlreiche Jungunternehmen schaffen den Gang an die Börse nicht.

Der Prozess für die Zulassung nimmt Zeit in Anspruch. Die neu gegründeten Firmen brauchen für den Börsengang Geld.

Entscheidet sich das Start-up trotz der Herausforderungen für den Gang an die Börse, erfolgt die Prüfung der Börsenreife.

Dafür spielen Kapitalrücklagen eine Rolle. Im engeren Sinn handelt es sich bei den Unternehmen nicht länger um Start-ups. Um das notwendige Kapital zu bieten, agieren sie mehrere Monate oder Jahre auf dem Markt.

Einen weiteren Punkt stellt ein Vergleich mit ähnlichen Firmen dar. Anschließend bedarf es einer Bank, die als Finanzdienstleister fungiert.

Dieser ermittelt den Aktienwert für den IPO. Der Vorgang nennt sich in der Fachsprache Exit.

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Die besten Startup Aktien – erfolgversprechende Börsengänge junger Unternehmen

Um zu wissen, worauf es bei einem Jungunternehmen ankommt, schauen sich die Investoren Aktien ehemaliger Start-ups an.

Ein gutes Beispiel stellt die Naga Group dar. Hierbei handelt es sich um ein FinTech-Start-up. Es betreibt eine Plattform für den Handel mit Devisen und Differenzkontrakten.

Das Unternehmen aus Hamburg punktete mit der Social-Trading-Software SwipeStox. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung.

Zwei Jahre nach der Gründung 2015 wagte die Naga Group den Gang an die Börse. Die Deutsche Börse Frankfurt listete die Aktie im Scale-Segment.

Dieses besteht als neues Marktsegment für neue Wachstumsunternehmen.

Die Company gab eine Million Aktien für den Ausgabepreis von 2,60 Euro frei. Innerhalb weniger Tage stieg der Kurs auf 16 Euro.

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Start-up 300 AG

Der Sitz der Start-up 300 AG befindet sich im Österreichischen Linz. Das junge Unternehmen macht es sich zur Aufgabe, andere Start-ups in allen Phasen unter die Arme zu greifen.

Die Unterstützung gelingt durch ein Business Angel Netzwerk. Sie umfasst mehrere Themenbereiche:

  • Finanzen,
  • Unternehmen Spaces,
  • Netzwerk und
  • Ausbildung.

Das Ziel des Unternehmens besteht in einem gemeinsamen Start-up-Ökosystem. Zu den wichtigsten Faktoren, um dieses zu erreichen, gehören eine hochkarätige Community und ein starkes Fundament.

Der Fokus des Start-ups liegt bei Tech-Companies. Die Aktie des Unternehmens existiert seit Januar 2019 an der Börse Wien.

Für den weiteren Ausbau entstand ein Joint Venture mit dem in Budapest ansässigen Co-Working-Space Talent Garden eines ungarischen Jungunternehmens.

Mit mehreren Projekten schaut Start-up300 bewusst in die Zukunft. Durch diese Zukunftsorientierung kommt es im besten Fall zu attraktiven Gewinnen und Dividenden für die Investoren.

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Rocket Internet

Das börsennotierte Unternehmen Rocket Internet SE sitzt in Berlin. Zusammen mit der Bank JP Morgan ging es um den angestrebten Erlös von 1,5 Milliarden Euro.

Die Gründung der Firma erfolgte im Jahr 2007. Die Idee stammt von den Samwer-Brüdern. Sie bezeichnen ihr Unternehmen als weltgrößten Internet-Inkubator.

Die Gründer erzielten in der Vergangenheit mehrere Erfolge. Sie verkauften im Jahr 1990 den eBay-Klon Alando an das bekannte Online-Auktionshaus.

Für das Start-up erhielten sie 50 Millionen Euro.

Die Rocket Internet SE umfasst eine Vielzahl von weltweit aktiven Firmen. Das Unternehmen versucht, andere Gründer zu pushen.

Ziel ist es, deren Start-ups gewinnbringend an der Börse zu veräußern.

Vorwiegend in Wachstumsmärkten wie Afrika und Asien zeigt sich die Firma gut aufgestellt. In der Zukunft erwarten Fürsprecher interessante IPOs.

Behalten Sie die Tochterunternehmen im Auge, erhalten Sie Chancen auf lohnende Start-up-Investments.

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Shop Apotheke

Die Shop Apotheke bildet einen Versandhandel im Internet, spezialisiert auf Pharmaprodukte.

Das deutsch-niederländische Unternehmen sitzt in den Niederlanden. Es fokussiert sich auf den Versand rezeptfreier Arzneimittel. Des Weiteren erhalten die Käufer die für Apotheken typischen Beauty- und Pflegeprodukte.

Im Oktober 2016 ging die Firma an die Deutsche Börse. Diese listete es im Prime Standard. Zu einem Emissionspreis von 28 Euro platzierte Shop Apotheke über vier Millionen Aktien.

Dementsprechend belief sich die Bewertung des Jungunternehmens auf 254 Millionen Euro.

Es nahmen 100 Millionen Euro ein. Die Erstinvestoren erhielten bis zu 15 Millionen Euro.

Den Gewinn nutzt die Company, um neue Märkte zu erschließen. Das Ziel besteht mittelfristig darin, die Rolle des Marktführers in Europa zu übernehmen.

Im Jahr 2017 schrieb Shop Apotheke schwarze Zahlen. Der steigende Aufwärtstrend spricht für den Kauf der Aktie.

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Green Investments als wichtiger Wachstumsmarkt

Nachhaltigkeit gewinnt für viele Anleger an Bedeutung. Der Grund besteht in den zunehmenden Folgen des Klimawandels. Naturkatastrophen belasten Menschen, Umwelt und Wirtschaft.

Nachhaltige Aktien bieten die Chance, durch umweltbewusste Technologien die Natur zu entlasten. Um Nachhaltigkeitsaktien zu erkennen, spielen die ESG-Kriterien eine Rolle.

Der Markt erneuerbarer Energien geht mit einem großen Potenzial einher. Einen Grund stellen die positiven Prognosen mehrerer Wirtschaftsexperten dar.

Green Investments orientieren sich an der zukunftsweisenden Branche. Anleger nutzen sie, um ihr Depot mit zukunftssicheren Aktien zu bestücken. Neben der Renditechancen erfreuen sie sich an ihrem verbesserten Umweltgewissen.

Vor dem Investment prüfen Sie, welche Unternehmen die Kriterien zur Nachhaltigkeit erfüllen. Mehrere Start-ups versuchen, in diesem Bereich Fuß zu fassen.

Sie achten auf nachhaltige Produktion und Lieferwege und soziales Engagement.

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Mehrere Wege, um in Start-ups zu investieren

Eine Investition in die Gründerszene stellt keine Neuerscheinung dar. In der Vergangenheit nutzten vorrangig institutionelle Anleger und Großinvestoren diese Renditechance.

Für Privatinvestoren existieren mehrere Möglichkeiten, um in ein Start-up einzusteigen. Beispielsweise eignen sich Venture Capital Fonds, um am Erfolg der Gründer zu partizipieren.

Das gelingt mithilfe von Wagnisfinanzierungsgesellschaften.

Venture-Capital-Gesellschaften, VCG, bieten diesen klassischen Weg, um in ein junges Unternehmen zu investieren.

Die Private Equity Fonds spezialisieren sich auf Start-ups. Hierbei handelt es sich um Investmentfonds, die Beteiligungen an einem Jungunternehmen kaufen. Diese verkaufen sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Fonds gehören zu den AIF Fonds, sodass sie hohen Restriktionen unterliegen. Das erschwert Privatanlegern die Investition.

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Wie funktioniert die Geldanlage in Private Equity Fonds?

Sie wenden sich an einen Fondsmanager, der die Investition in ein Start-up vornimmt. Er streut die Geldanlage, um das Verlustrisiko zu minimieren.

Der Service geht mit hohen Fondsgebühren einher. Die Mindestanlagevolumen zeigen sich höher als bei anderen Investitionsmöglichkeiten.

Aufgrund der Kosten handelt es sich um eine teure Anlageklasse.

Die Venture-Capital-Gesellschaften treffen bei deutschen Investoren auf Wohlwollen. Aus dem Grund empfiehlt sich die Anlage in entsprechende Wertpapiere.

Ein Beispiel stellt die German Startups Group Aktie dar. Sie stammt von der Berliner Beteiligungsgesellschaft. Sie fungiert als Venture-Capital-Anbieter die florierende Gründerszene innerhalb der Bundesrepublik.

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Was verbirgt sich hinter einem Business Angel Netzwerk?

Die Bezeichnung „Business Angel“ steht für einen Investor, der Jungunternehmen finanziell unterstützt. Es handelt sich um erfahrene Anleger.

Sie stehen Start-ups mit ihren Marktkenntnissen und ihrem Netzwerk zur Seite. Zum Erfolg eines neu gegründeten Unternehmens tragen sie auf vielfältige Weise bei.

Im Gegenzug beteiligt dieses den Business Angel an den Gewinnen.

Die entsprechenden Netzwerke erlauben es vermögenden Privatanlegern, Kontakt mit einem Start-up aufzunehmen. Dieses pitcht bei regelmäßigen Treffen neue Ideen.

Es vernetzt sich mit dem Investor. Zusammen mit ihm generiert es das notwendige Wagniskapital.

Die Jungunternehmen benötigen eine große Menge an Venture Capital. Das setzt ein großes Risikokapital der Investoren voraus.

Eine weitere Voraussetzung besteht in fundierten Kenntnissen in:

  • der Bewertung eines Unternehmens,
  • rechtlichen Aspekten bei der Unternehmensbeteiligung,
  • der Unternehmensführung,
  • der Branche des Start-ups.

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Crowdinvesting in Start-ups – für wen lohnt sich das?

Als Business Angel treten vorwiegend vermögende Privatanleger und Großinvestoren auf. Kleinanleger beteiligen sich beispielsweise in Form des Crowdinvestings an einem Start-up.

Die Geldanlage gelingt mit geringen Anlagesummen. Beim Crowdinvesting handelt es sich um Vergleich zu anderen Wegen um eine innovative und neue Möglichkeit, in Start-ups zu investieren.

Diese stellen sich und ihre Ideen auf Online-Plattformen vor. Das geschieht mithilfe von:

  • Videos,
  • Businessplänen und
  • Finanzplänen.

Zahlreiche potenzielle Investoren entscheiden, ob sich eine Anlage für sie lohnt. Bei dieser beträgt die Mindestsumme im Schnitt 250 Euro.

Durch diese Investmentmöglichkeit profitiert das Start-up von großen Summen, obgleich die einzelnen Investoren kleine Beträge zahlen.

TIPP: Obgleich sich die Namen ähneln, unterscheiden sich Crowdinvesting und Crowdfunding. Ersteres besteht als Geldanlage mit Renditeaussicht. Letzteres stellt eine Art Spendensammlung dar.

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Welche Vorteile bietet das Crowdinvesting im Vergleich zu Start-up Investments?

Legen Sie Ihr Geld in eine Aktie eines Start-ups an, hängt die Rendite von der Kursentwicklung ab. Abhängig vom Unternehmen geht der Kauf der Wertpapiere mit hohen Kosten einher.

Das Crowdinvesting gelingt mit geringen Anlagesummen. Sie erhalten über partiarische Nachrangdarlehen eine Beteiligung den Gewinn und Verlust des Jungunternehmens.

Die Anlagegewinne entstehen beim Exit, wenn das Start-up an die Börse geht.

Für die Nutzung einer Crowdinvesting-Plattform fallen keine Kosten an. Handeln Sie Aktien über einen Broker, rechnen Sie mit Gebühren für das Handelskonto.

Bei Online-Börsenmaklern profitieren sie von einer großen Auswahl in Deutschland. Ähnlich verhält es sich mit den Crowdinvesting-Plattformen.

Um sich über diese an einem neu gegründeten Betrieb zu beteiligen, brauchen Sie keine spezifischen Qualifikationen oder Kenntnisse. Die einzige Voraussetzung besteht in der Geschäftsfähigkeit.

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Crowdinvesting – das beachten die Privatanleger

Unter Umständen täuschen die Vorzüge beim Crowdinvesting über die nachteiligen Aspekte hinweg.

Beispielsweise steht den hohen Renditeaussichten ein nicht zu unterschätzendes Risiko gegenüber. Einen Erfolg erzielen Sie mit Ihrer Investition ausschließlich, wenn das Start-up Gewinne erwirtschaftet.

Meldet dieses Insolvenz an, weil es sich nicht gegen die Konkurrenz behauptet, bedeutet das für Sie einen Totalverlust.

Obgleich Sie für das Crowdinvesting kein betriebswirtschaftliches Wissen benötigen, lohnen sich Kenntnisse der Finanzmärkte und der Branche. Auf die Weise gelingt es, die Gewinnchancen realistisch einzuschätzen.

Ein weiterer Nachteil stellt eine mögliche Verwässerung der Rendite dar. Bei dieser Art der Investition kommt es zu mehreren Finanzierungsrunden.

Dementsprechend gibt das Unternehmen zahlreiche Beteiligungen aus. In der Folge steigt die Zahl der Investoren und der Anteil der Gewinnbeteiligung einzelner sinkt.

Die Gefahr droht im Aktienhandel nicht. Der Grund: Das Bezugsrecht verhindert diese Verwässerung.

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Beim Crowdinvesting existiert eine ungewisse Dauer der Kapitalbindung

Das Crowdinvesting geht mit der Vergabe endfälliger Darlehen einher. Bei diesen existieren keine festen Laufzeiten.

Aus dem Grund bleibt der Termin der Rückzahlung ungewiss. Bei mehreren Anbietern besteht die Chance, nach Ablauf einer Mindesthaltedauer den Beteiligungsvertrag aufzulösen.

Wie sinnvoll das Lösen des Vertrags ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Beim Aufbau eines Unternehmens fließen dessen Gewinne in den weiteren Ausbau. Durch die Reinvestition bleiben wenige Gelder für Investoren üblich.

Im Schnitt benötigen Start-ups fünf bis sieben Jahre für ihre Rentabilität.

Bedenken Sie, dass Sie das in das Unternehmen investierte Kapital für einen längeren Zeitraum binden. Für andere Zwecke steht es nicht zur Verfügung.

Aus dem Grund nutzen Sie Risikokapital.

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Fazit: Ein Investment in Start-ups bietet Gewinnchancen und Risiken

Bei einem Start-up handelt es sich um eine gute Chance, sich an einem neu gegründeten, innovativen Unternehmen zu beteiligen.

Steigen Anleger in diese Firmen ein, besteht die Chance, attraktive Renditen zu erzielen.

Die Gründungsphase birgt teilweise ein hohes Risiko. Unter Umständen melden die Betriebe in dieser Phase Konkurs an. In dem Fall verlieren die Investoren ihr Geld.

Um das Verlustrisiko unter Kontrolle zu halten, informieren sich die Anleger umfassend über das gewählte Start-up. Neben den Wirtschaftsnachrichten stellen Börsennews eine seriöse Quelle dar.

Investieren Aktionäre in Wertpapiere junger Unternehmen, nutzen sie zu dem Zweck Risikokapital. Für unerfahrene Anleger stellt das Investment eine Herausforderung dar.

Bevor sie ihr Geld anlegen, eignen sie sich die Grundkenntnisse für den Aktienhandel an. Das Verständnis für den Aktienmarkt ist entscheidend, um beispielsweise mithilfe der German Startups Group Aktie Gewinne zu erzielen.

Des Weiteren empfiehlt es sich, Informationen über die Gründerszene einzuholen. Auf diese Weise verstehen die Anleger, wie ein Start-up funktioniert und welche Risiken es birgt.

In Deutschland stellen die neu gegründeten Unternehmen einen relevanten Markt dar. Aufgrund ihres Wachstumspotenzials erweisen sie sich für Aktionäre als interessante Anlage.

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