Ethereum Anleitung: So nutzen Sie das Potential der Währung!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.02.2020


Ethereum ist nach Bitcoin die zweitwichtigste Kryptowährung und soll deutlich mehr Potential als der ältere Vorgänger haben. Wer in Kryptowährungen investieren möchte oder sich intensiver mit der Blockchain-Technologie auseinandersetzen möchte, sollte einen genauen Blick auf Ethereum werfen.

Wir liefern Ihnen eine Ethereum Anleitung zu den wichtigsten Themen: Wie läuft der Kauf ab und lohnt sich Mining noch? Welche Alternativen gibt es und wie können Interessenten sich an der Technologie beteiligen?

  • großer, dezentralisierter Computer
  • Mining wird durch Staking abgelöst
  • Nodes als Alternative
  • Beim Ethereum-Kauf unbedingt Sicherheitstipps beachten

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Was ist Ethereum überhaupt?

Ethereum ist eine der bekanntesten Kryptowährungen weltweit. Nach Bitcoin nimmt Ethereum inzwischen schon seit 2017 durchgängig den zweiten Platz bei der Marktkapitalisierung ein. Damit hat sich die Kryptowährung als größter Konkurrent des Bitcoins schon lange etabliert.

Die Kryptowährung gilt dabei als technologisch deutlich leistungsstärker und soll mehr Potenzial besitzen als der Bitcoin, der als First Mover jedoch immer noch die Nase vorne hat und ein Vielfaches von Ethereum auf die Waage bringt. Dass Ethereum dennoch so positiv eingeschätzt wird, liegt nicht zuletzt daran, dass es deutlich mehr Funktionen mitbringt.

So handelt es sich bei Ethereum nicht mehr um eine vergleichsweise einfache, chronologisch aufgebaute Blockchain, die nur einen Strang aufweist. Stattdessen lässt sich das Netzwerk am ehesten mit einer Art dezentralisiertem Supercomputer vergleichen. Ethereum ist deswegen nicht nur auf Zahlungen beschränkt. Im Gegenteil lassen sich Programme auf der Blockchain abspielen und nutzen.

Erdacht wurde Ethereum von Vitalik Buterin, der auch heute noch als einer der führenden Köpfe hinter Ethereum gilt. Die Kryptowährung ist vollständig dezentralisiert, wird jedoch von der Ethereum Foundation dauerhaft weiterentwickelt. Sie könnte ohne die Zustimmung des Netzwerks jedoch keine Änderungen vornehmen.

Ethereum nutzt ein vergleichsweise kompliziertes kryptografisches Prinzip, um die Blockchain vor Manipulationen zu schützen und Transaktionen sicher zu gestalten. Dennoch ist Hackern gelungen, Anfang 2019 Ethereum im Gegenwert von fast zwei Millionen US-Dollar zu stehlen. Als Konsequenz entstand die Hard Fork Ethereum Classic, bei der dieser Diebstahl existiert, im Vergleich zur Ethereum-Blockchain, die weiterentwickelt wird.

Ethereum Anleitung

Wie funktioniert Ethereum?

Selbst eine sehr einfache Ethereum Anleitung kann einige Seiten in Anspruch nehmen, wie das ursprüngliche Whitepaper beweist. Dennoch versuchen wir, die grundlegende Funktionsweise kurz so leicht wie möglich zu erklären.

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei Ethereum um ein dezentralisiertes Netzwerk. Es handelt sich um ein sogenanntes verteiltes System. Das bedeutet, dass es keinen zentralen Server gibt, bei dem Daten ankommen oder gesendet werden. Stattdessen tauschen Netzwerkteilnehmer die Daten gleichberechtigt miteinander aus, wie es beispielsweise auch beim Filesharing der Fall ist.

Dabei nutzen sie allerdings eine gemeinsame Datengrundlage, die sie zudem stetig aktualisieren: Die Ethereum Blockchain. Sie wird von den sogenannten Nodes heruntergeladen und dann stetig mit den anderen Versionen im Netzwerk verglichen, um Manipulationen auszuschließen.

Es sind nicht nur einfache Transaktionen wie bei Bitcoin möglich, sondern auch sogenannte Smart Contracts. Wird ein Smart Contract ausgeführt, wird automatisch eine zuvor festgelegte Summe an Ethereum transferiert. Auf der Blockchain laufen zudem auch sogenannte DApps, also dezentralisierte Apps. Sie können mit Websites verglichen werden, die von den Usern gegen eine bestimmte Menge Ether genutzt werden können. Es kann sich dabei um:

  • Spiele
  • kleine Hilfsprogramme
  • Communitys
  • Tools

handeln. Beschränkt ist die Auswahl nur dadurch, dass es nicht so viele Entwickler gibt, die bereit sind, ausschließlich für Ethereum zu programmieren. Dies wird sich jedoch in Zukunft mit der Öffnung für andere Programmiersprachen ändern.

Transaktionen werden wie bei Bitcoin aktuell noch durch Miner bestätigt und kryptografisch abgesichert. In Zukunft soll dieses System jedoch abgelöst werden.

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Ethereum im Wandel

Wer sich jetzt noch für eine Ethereum Mining Anleitung interessiert, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Mining für Ethereum vermutlich nicht mehr lange eine bedeutende Rolle spielen wird.

Aktuell ist es durchaus noch so, dass Miner die Transaktionen bestätigen und so eine wichtige Rolle im Ethereum-Netzwerk einnehmen. Allerdings ist schon seit der Gründung von Ethereum vorgesehen, dass das aktuelle System langfristig umgestellt werden soll. In einem 4-Phasen-Plan haben die Gründer von Beginn an vorbereitet, dass Ethereum vom Proof of Work-Algorithmus zum Proof of Stake-Algorithmus wechseln werden.

Das bedeutet, dass es in Zukunft nicht mehr notwendig sein wird, komplexe Rechenaufgaben zu lösen, um die Blockchain weiter fortzuschreiben und als Miner belohnt zu werden. Stattdessen wird die Validierung der unterschiedlichen Ethereum Transaktionen in Zukunft durch Nodes geleistet, die ein bestimmtes Volumen an Ether hinterlegt haben. Ähnlich wie bei der Kryptowährung Dash können Nutzer so nachweisen, dass ihnen Ethereum am Herzen liegt und sie Teil der Community sein möchten und ihre Aufgabe als Validatoren ernst nehmen.

Dieser Wechsel soll gleich mehrere wichtige Vorteile haben. So ist der Stromverbrauch durch das Mining nicht unnötig hoch, zumal so kein Wettkampf um Rechenkraft geschürt wird. Auf der anderen Seite soll die Stabilität des Netzwerks so erhöht werden. Die Rechenkraft, die sonst in das Lösen von Rechenaufgaben fließt, kann stattdessen effektiv genutzt werden und die Transaktionsgeschwindigkeit soll deutlich steigen. Zudem werden Transaktionen skalierbar.

Ethereum kaufen Anleitung

So bleibt die Blockchain stabil: Mining sichert noch ab

Auch wenn sich eine Ethereum farmen Anleitung in Kürze in eine Ethereum Staking-Anleitung verändern wird und Mining vermutlich sukzessive an Bedeutung verlieren wird, ist es für Interessenten von Kryptowährungen wichtig zu verstehen, wie Proof of Work funktioniert.

Jeder Block in einer Blockchain ist mit dem vorherigen und dem folgenden fest verbunden. Verantwortlich dafür ist eine kryptografische Funktion. Sie beinhaltet zum einen alle Transaktionen, die im Block festgeschrieben werden sollen. Zum anderen beinhaltet sie jedoch auch Teile des vorherigen Blocks. Auf diese Weise ist es so gut wie unmöglich, Transaktionen im Nachhinein zu verändern oder Blöcke zu löschen. Da auch die nachfolgenden Blöcke auf diesen Funktionen aufbauen, werden Manipulationen sehr schnell als solche erkannt.

Miner tun nun nichts anderes als die entsprechenden Funktionen zu lösen, bzw. eine mögliche Lösung dafür zu finden. Sie verarbeiten also die entsprechenden Daten und suchen nach der Lösung. Wer zuerst eine Lösung gefunden hat, erhält dafür eine Belohnung in Form von Ether.

Damit nicht ständig oder niemals Blöcke gefunden werden, lässt sich die Mining-Schwierigkeit leicht anpassen. Auf diese Weise bleibt die Anzahl konstant. Auf der anderen Seite kann das Netzwerk so jedoch nicht auf Phasen von sehr aktiven Nutzern reagieren und Transaktionen stauen sich leicht deutlich länger als zu wenig aktiven Phasen. Zudem steigt der Stromverbrauch an, je mehr Miner sich beteiligen, ohne dass Transaktionen dadurch schneller würden.

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Geld verdienen mit Kryptowährungen: So geht es (nicht)

Grundsätzlich ist die Idee hinter den meisten Kryptowährungen, dass jeder ein vollwertiges Mitglied des Netzwerks werden kann und für seinen Beitrag belohnt wird. Die Belohnung kann dabei die Kryptowährung selbst sein, häufig handelt es sich jedoch auch um ein Mitbestimmungsrecht.

Ethereum ist technologisch für jeden möglich. Grundsätzlich ist eine Ethereum schürfen Anleitung auch sehr kurz: Miner anschließen, Software herunterladen und Miner starten. In der Praxis lassen sich so jedoch in den seltensten Fällen noch tatsächlich Blöcke finden. Das liegt an der Mining-Schwierigkeit, die bei Ethereum aufgrund der Beliebtheit recht hoch ist.

Das Hauptproblem: Die Rechenkraft reicht nicht aus, um eine reelle Chance darauf zu haben, einen Block zu finden. Wer hingegen aufrüstet und spezielle Hardware kauft, hat in der Regel hohe finanzielle Ausgaben. Darunter fallen:

  • Kosten für Hardware und Zubehör
  • Stromkosten
  • (Gewerbe-)Steuern
  • Gebühren für Pools

Entsprechend hoch sind also sowohl Anschaffungs- als auch Folgekosten. Gerade bei Ethereum ist die Konkurrenz unter den Minern enorm, sodass nur im Team und nur mit spezialisierter Hardware überhaupt eine Chance besteht, Blöcke zu entdecken.

Wer also auf der Suche nach einer Ethereum Anleitung zum Mining ist, hat also den besten Zeitpunkt verpasst, möglicherweise sogar um einige Jahre. Das Mining ist nicht mehr rentabel und alles andere als einträglich, im Gegenteil sind hohe Anfangsinvestitionen notwendig, die sich vermutlich nicht lohnen werden.

Ethereum farmen Anleitung

Cloud Mining und andere Alternativen

Eine gute Alternative zum eigenständigen Mining ist der Zusammenschluss mit anderen Minern. auch wenn einen Block zu finden einem einzelnen Nutzer sehr dabei helfen kann, die Anfangsinvestitionen wieder hereinzuspielen, ist dies letztlich sehr unwahrscheinlich.

Deswegen haben sich viele der Miner in sogenannten Mining-Pools zusammengeschlossen. Hier bündeln sie ihre Rechenkraft. Findet einer der Miner einen Block, so wird die Belohnung unter allen aufgeteilt. Auf diese Weise erreichen gerade die größeren Pools eine relativ gleichbleibende Auszahlungsquote. Jeder Miner profitiert also regelmäßig davon, seine Rechenkraft zur Verfügung zu stellen und nicht nur mit sehr viel Glück. Die Entlohnung hängt dabei üblicherweise davon ab, wie viel Rechenkraft er im Vergleich zum gesamten Pool zur Verfügung stellt und wie viele Blöcke zu welcher Entlohnung gefunden werden können.

Eine Alternative für alle, die überhaupt keinen Miner möchten und sich auch mit der simpelsten Ethereum schürfen Anleitung nicht auseinandersetzen wollen, ist das Cloud-Mining. Hier „mieten“ Nutzer die Miner gegen Fiatgeld und erhalten im Gegenzug eine monatliche Auszahlung in Ether. Hierbei gibt es allerdings zwei Nachteile: Zum einen sind die Gebühren hierfür recht hoch, zum anderen ist die Quote an Betrügern recht groß. Interessenten sollten also die Anbieter im Vorfeld sehr genau prüfen. Außerdem sind die Laufzeiten in der Regel recht hoch und Kunden müssen sich oft für mindestens ein Jahr binden. Gemessen an der Anschaffung eines Miners ist das Risiko jedoch natürlich recht gering.

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Lohnt sich Mining von Ethereum noch?

Das Problem mit dem Mining von Kryptowährungen ist für Europäer grundsätzlich bei jedem Coin die gleiche: Die Stromkosten sind um ein Vielfaches höher als in anderen Staaten. Gerade in Asien ist Strom erheblich günstiger. Das bedeutet auf der anderen Seite auch, dass ein Miner in Europa möglicherweise weit davon entfernt ist, profitabel minen zu könne, weil es in Asien deutlich günstiger ist und sich auch zu schlechteren Kursen noch lohnt.

Für einen durchschnittlichen Miner in Europa lohnt sich Mining zu den aktuellen Kursen also niemals. In Asien gibt es ganze Mining-Farmen, die je nach Mining-Schwierigkeit, Kurs und Strompreis in der Lage sind, profitabel zu minen. Miner in Deutschland sind dementsprechend immer im Nachteil, gerade wenn sie alleine schürfen.

Es gibt jedoch natürlich dennoch Szenarien, in denen es sich doch lohnt, zu minen, obwohl es aktuell nicht profitabel ist. Wer mit einer Kurssteigerung rechnet, kann mit dem Mining dennoch Ethereum erzeugen und somit langfristig profitieren. Dafür muss die Haltedauer der entsprechenden Coins jedoch vermutlich sehr lang sein. Auch dann besteht jedoch das Risiko, dass er sein Investment nicht wieder hereinbekommt.

Ein Risiko besteht zudem natürlich auch dadurch, dass Ethereum mit Serenity die Blockchain wechselt. Die Mining-Blockchain soll letztlich auslaufen und an Bedeutung verlieren, während die Weiterentwicklungen vor allem auf der PoS-Blockchain realisiert werden. Natürlich lässt sich das Verhalten der Nutzer nicht mit Sicherheit planen, ein Bedeutungsverlust des Minings ist jedoch sehr wahrscheinlich.

Gehört Ethereum schürfen bald der Vergangenheit an?

Beim Mining von Ethereum ergibt sich aktuell eine Besonderheit. Ethereum war von Beginn an so geplant, dass der Proof of Work zu Proof of Stake wechseln sollte. Damit hat die Blockchain nach dem sogenannten Serenity-Update faktisch keine Verwendung mehr für Miner.

Die Validierung der einzelnen Transaktionen findet dann nicht mehr über das Mining statt, sondern über sogenannte Validators. Sie prüfen die Transaktionen wie es früher die Miner getan haben und geben die Blöcke dann gemeinschaftlich frei. Damit ähnelt ihre Aufgabe also den Nodes, nur dass sie eben speziell für die Validierung von Transaktionen zuständig sind.

Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass Mining für Ethereum schon mit dem Wechsel auf die neue Blockchain an Bedeutung verlieren wird. Die alte Blockchain soll in jedem Fall erst einmal weiter fortgeführt werden und erhält auch weitere Updates. Allerdings sollen letztlich alle Anwendungen und Nutzer auf die neue Blockchain wechseln, sodass es mittelfristig zu einem starken Bedeutungsverlust kommen wird und Mining keine Rolle mehr spielen wird.

Allerdings gilt dies nur unter der Voraussetzung, dass die neue Blockchain tatsächlich besser ist und nicht nur durch das PoS überzeugen kann. Der Übergang sollte bereits zeigen, dass die neue Ethereum-Variante mindestens genauso sicher ist wie die alte und keine größeren Probleme bei der Stabilität auftreten. Nur wenn Ethereum mit seinem Projekt überzeugt, wird Mining für Ethereum irrelevant werden.

Ethereum schürfen Anleitung

Ethereum kaufen: Wo und wie funktioniert das?

Ethereum ist eine der beliebtesten Kryptowährungen der Welt. Deswegen haben Interessenten eine vergleichsweise umfangreiche Auswahl zur Verfügung, wenn sie einen Anbieter suchen, bei dem sie Ethereum kaufen können. Etwas umständlich ist dabei natürlich, dass Kryptowährungen im herkömmlichen Zahlungsverkehr noch nicht angekommen sind. Zwar gibt es inzwischen die Möglichkeit, bei Lieferdiensten mit Kryptowährungen zu zahlen, allerdings ist ein direkter Tausch von Euro in Ethereum fast nur bei Spezialanbietern möglich.

Diese nutzen teilweise unterschiedliche Geschäftsmodelle. Einige vermitteln vor allem die Verkäufe und Käufe der Nutzer untereinander. Es handelt sich um Börsen oder Marktplätze. Sie erheben dafür eine Gebühr, die sich an dem Handelsvolumen orientiert. Eine weitere Möglichkeit sind Direktanbieter, die deutlich teurer sind, den Handel jedoch sehr unkompliziert, schnell und komfortabel gestalten. Wer häufiger handelt, sollte sich mit den großen Börsen näher auseinander setzen. Für alle anderen reicht auch ein Direktanbieter. Teilweise betreiben sie sogar Geldautomaten und erlauben so den Tausch in Ethereum im „Real Life“.

Eine weitere Alternative ist natürlich der direkte Kauf von Ethereum von einer Privatperson. Gerade für Einsteiger ist dies jedoch nur empfehlenswert, wenn sie den Verkäufer wirklich gut kennen und vertrauen. Betrug ist hier häufig und vor allem sehr leicht möglich, sodass es sich üblicherweise lohnt, die Gebühren einer Börse zu zahlen.

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Anleitung: Ethereum kaufen bei einer Börse

Wie genau eine Ethereum Anleitung für den Kauf an einer Börse aussieht, hängt natürlich auch davon ab, welche Börse der Anleger auswählt. Grundsätzlich funktionieren alle sehr ähnlich. Es kann jedoch sein, dass eine Börse im Vorfeld eine Verifizierung der Daten anfordert, eine andere hingegen erst bei einem höheren Betrag. Deswegen versuchen wir unsere Anleitung so allgemeingültig wie möglich zu halten:

  1. Anmeldung

Die Registrierung dauert maximal ein paar Minuten. Bei einigen Anbietern sind zu diesem Zeitpunkt sogar noch keine persönlichen Daten erforderlich. Wer mit mehr als ein paar Euro handeln möchte, sollte sich jedoch darauf einstellen, seine persönlichen Daten freigeben zu müssen.

  1. Verifizierung

Nicht immer fordern Börsen die direkte Verifizierung, dennoch sollten Neukunden diese schnell durchführen. Das ist auch sinnvoll, um herauszufinden, ob die Börse den Interessenten als Neukunden akzeptiert.

  1. Einzahlung

Viele Börsen bevorzugen die Einzahlung per Banküberweisung, einige bieten auch Kreditkartenzahlung an. Andere Zahlungsmethoden sind hingegen eher selten.

  1. Aufrufen der Handelsplattform

Die meisten Börsen haben eine eigene Handelssoftware entwickelt. Hier können Anleger die Angebote aufrufen. Für den ersten Trade ist Ethereum – Euro natürlich sehr sinnvoll.

  1. Auswahl einer Order/Aufgabe einer Order

Es ist oftmals deutlich schneller, eine Order eines anderen Kunden zu erfüllen. Die Handelsplattformen zeigen im Orderbuch möglich Order. Wer mehr Geduld hat und dafür mehr Flexibilität bei Kurs und Menge wünscht, kann selbst eine Order aufgeben.

  1. Transaktion

Wenn sich zwei geeignete Handelspartner gefunden haben, wird die Transaktion durchgeführt und der Käufer findet nun Ethereum in seinem Account.

Ethereum sicher kaufen: Darauf sollten Nutzer achten

Teil einer zuverlässigen Ethereum kaufen Anleitung muss natürlich auch sein, wie Käufer ihre Sicherheit erhöhen können. Grundsätzlich müssen Interessenten sich beim Handel mit Kryptowährungen immer in Acht nehmen. Inzwischen sind Milliarden im Krypto-Markt und entsprechend attraktiv ist der Markt schon allein deswegen für Betrüger. (Pseudo-)Anonymität, die Unmöglichkeit, Transaktionen rückabzuwickeln und fehlende Regulierungen tragen dazu bei, dass der Handel unsicher sein kann.

Interessenten sollten deswegen die Börse ihrer Wahl genau prüfen und dabei vor allem auch negativen Berichten von Kunden Aufmerksamkeit schenken, weil diese oft ein ernstzunehmendes Alarmsignal sind. Hacks können zudem immer wieder mal vorkommen. Wichtig ist jedoch, wie die Börse damit umgeht. Wünschenswert sind:

  • schnelle Informationen
  • hohe Transparenz
  • Absicherung über Fonds
  • Entschädigung in voller Höhe

Viele der größeren Börsen hatten bereits Probleme, sodass es anhand von vergangenen Fällen leicht möglich ist, zuverlässig einzuschätzen, wie gut die Börse mit diesem Problem umgeht. Einen richtig großen Coup werden allerdings die wenigsten finanziell überstehen können.

Es ist deswegen auch wichtig, die Coins niemals länger als notwendig an der Exchange zu lagern. Nach dem Kauf sollten sie in eine eigene Wallet übertragen werden, die optimalerweise vom Internet getrennt ist, solange die Coins nicht benötigt werden. Auf diese Weise sind die erworbenen Ether sicher vor Hackern und anderen Dieben geschützt, weil diese nicht an sie gelangen können.

Anleitung Ethereum kaufen

Ethereum verdienen: Diese Möglichkeiten gibt es außerdem

Außer dem Mining und dem direkten Kauf gibt es noch andere Möglichkeiten, Ethereum zu verdienen. Eine der einfachsten, aber sicherlich auch aufwändigsten Varianten sind sogenannte Fauchest. Nutzer bekommen hier immer sehr geringe Mengen an Ethereum als Belohnung dafür, dass sie sich Werbebanner ansehen. Wer die nötige Ausdauer mitbringt, kann hierdurch tatsächlich einen Betrag erreichen, der zur Auszahlung qualifiziert. Der Weg dahin ist jedoch recht lang und einige Faucets zahlen letztlich gar nicht aus.

Eine weitere Möglichkeit wird das Staking sein. Allerdings müssen Nutzer hierfür bereits Ethereum besitzen und zudem bereit sein, einen Node zu betreiben. Wenn dies der Fall ist, werden sie jedoch mit Ethereum für ihren Aufwand belohnt. Wie hoch die tatsächliche Entlohnung sein wird, ist jedoch nicht klar. Allerdings müssen Nutzer derzeit 60 ETH aufbringen, um am Staking teilnehmen zu dürfen.

Kleinere Beträge lassen sich hingegen über manche Bösen verleihen. Wenn die Börse den gehebelten Handel anbietet, verleiht sie die geliehenen Coins weiter und erhebt dafür eine Gebühr vom Händler. Nutzer, die Ethereum verleihen, können so einen kleinen Zusatzgewinn erzielen. Allerdings ist die Nachfrage hier oft deutlich höher als das Angebot.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich, Dapps zu programmieren und für die Nutzung Ether zu verlangen. Wer mit seinem Programm Probleme lösen kann, wird auch keine Probleme damit haben, darüber ein Nebeneinkommen zu erzielen, dass sich gerade bei weiteren Kurssteigerungen als sehr lohnend erweisen könnte.

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Nodes betreiben: Wie funktioniert es und lohnt es?

Wer am Ethereum-Netzwerk teilnehmen möchte und dafür auch einen technischen Beitrag leisten will, kann darüber nachdenken, einen Node zu betreiben. Sie erfüllen die unterschiedlichsten Funktionen, darunter:

  • Speicherung der Blockchain
  • Validierung von Transaktionen und Blöcken
  • an Entscheidungen über die Zukunft der Blockchain mitwirken

Nodes sind somit für die Sicherheit von Ethereum unerlässlich. Sie gleichen die bestehenden Daten miteinander ab und sorgen so dafür, dass die Blockchain vor Manipulationen geschützt wird.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Nodes: Full Nodes und Light Nodes. Light Nodes speichern nicht die gesamte Blockchain und tragen nur dazu bei, das Transaktionen validiert werden. Die Verantwortung ist also deutlich geringer als bei einem Full Node. Um die Funktionsfähigkeit des Netzwerks zu gewährleisten, reicht eine Mischung aus beiden Arten jedoch vollkommen aus.

Grundsätzlich ist es technologisch nicht unbedingt anspruchsvoll, einen Node zu betreiben. Es ist jedoch sehr sinnvoll, wenn der Node auch tatsächlich dauerhaft online ist. Außerdem müssen Nutzer mindestens 2 TB freien Speicherplatz haben. Dieser sollte sich zudem auf einer SSD befinden, weil eine HDD zu langsam für die Anforderungen von Ethereum ist.

Aus finanzieller Sicht lohnt es sich bislang nicht, einen Node zu betreiben. Node-Betreiber erhalten erst ab dem Serenity-Update eine Entlohnung, die bis zu 10 % der gestakten Ether betragen kann. Dementsprechend war das Betreiben eines Nodes bislang vor allem für Idealisten wirklich interessant. Dennoch hat es Ethereum durchaus auf eine nennenswerte Menge an Nodes gebracht und gilt als eines der sichereren Blockchain-Netzwerke.

Ethereum: Eigene Dapps programmieren

Wie sich Ethereum weiterentwickeln wird, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welche Dapps von den Entwicklern zur Verfügung gestellt wird. Den Ethereum-Gründern ist dieser Umstand natürlich bekannt. Deswegen macht das Netzwerk es Entwicklern so einfach wie möglich, alle notwendigen Tools und Informationen zu finden, um Dapps für Ethereum zu entwickeln.

Langfristig ist dabei sogar geplant, dass Entwickler so gut wie jede Programmiersprache in Verbindung mit der Blockchain nutzen dürfen. Bislang ist dies jedoch noch nicht möglich. Auch wenn es Teil der Roadmap ist, kann es durchaus noch einige Jahre dauern, bis die angestrebte Kompatibilität Realität wird.

Bis dahin sollten Entwickler einen Blick auf die von Ethereum zur Verfügung gestellten Materialien werfen. Dort finden sich je nach Kenntnisstand interessante und gut verständliche Informationen, die Einsteigern eine grobe Übersicht verschaffen und bereits sehr hilfreiche Tipps geben. Viele der Tutorials und Hilfen sind sehr umfangreich und gehen auch in die Tiefe. Sie sind zudem kostenfrei nutzbar.

Mit den fertigen DApps ist es dann natürlich auch möglich, Ethereum zu verdienen. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als würde es sich nicht mehr unbedingt lohnen, Dapps in Solidity und Viper zu schreiben, ist dies nicht unbedingt richtig. Derzeit ist die Konkurrenz noch deutlich kleiner und ein App-Erfolg somit deutlich größer. Beide Sprachen basieren auf Python, Solidity zudem auch auf C++ und JavaScript. Somit sind die Einstiegshürden für die meisten Programmierer überschaubar.

Anleitung Ethereum Dapps

Fazit: Ethereum kann Einsteiger überfordern – doch dranbleiben lohnt!

Ethereum ist ein vergleichsweise komplexes Netzwerk, dass sich stetig verändert und dazu dauerhaft weiterentwickelt wird. Gerade für Einsteiger, die sich mit dieser Art von Technologie noch nie beschäftigt haben, können die ersten Schritte mit Ethereum durchaus überfordern. Dennoch lohnt es sich für viele, dran zu bleiben und die einzelnen Aspekte der Blockchain nachzuvollziehen. Auf diese Weise wird auch das enorme Potential klar, dass in der Kryptowährung schlummert und bereits jetzt vorhanden ist.

Dies gilt allerdings nicht für das Mining. Dieses ist für einzelne Homeminer ohnehin schon lange nicht mehr rentabel, wenn sie in Europa leben. Doch Ethereum stellt seine Blockchain um und will sich in Zukunft nicht mehr auf Miner verlassen. Dementsprechend ist es natürlich auch nicht mehr sinnvoll, jetzt noch damit zu beginnen. Sinnvoller könnte es sein, sich um einen Platz als Validator zu bewerben und so die neue Blockchain zu stützen. Auch wenn Mining noch einige Zeit lang wichtig für Ethereum sein wird, gilt es als Auslaufmodell.

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