Neue Handelskommissionen bei Admiral Markets

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 29.09.2020


Admiral Market führt zum 1. September neue Handelskommissionen, insbesondere für Aktien und ETFs, ein. Die Änderungen beziehen sich auf alle Handelsinstrumente, die über das Invest.MT5-Konto von Admiral Markets gehandelt werden können. Der Broker vereinfacht die Struktur der Kommissionssätze und passt die Kommissionen an die jeweiligen Märkte an. Auch bei XTB können Trader neben CFDs auch Aktien und ETFs handeln.

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Traden ab einem Euro

In Zukunft betragen die Mindestkosten für eine Transaktion bei Admiral Markets nur noch einen Euro. Zuvor mussten Trader mindestens fünf Euro zahlen. Des Weiteren wurde die Kommission für Aktien und ETFs angeglichen. Bei beiden Handelsinstrumenten zahlen Trader nun für deutsche Titel 0,10 Prozent bzw. mindestens einen Euro. Anlagen aus den USA kosten 0,02 Dollar pro Aktie (mindestens einen Dollar).

Bei CFDs verzichtet der Broker bei Aktien aus den USA und der EU als Basiswert auf Kommissionen. Langfristig orientierte Anleger können sich daher bei Admiral Markets für Aktien entscheiden, während für Anleger mit kurzfristigem Anlagehorizont CFDs eine gute Wahl sind. Hier können Trader zudem Hebel einsetzen und auf steigende und fallende Kurse setzen. Daher geben CFDs die Möglichkeit, schneller auf Kursveränderungen reagieren zu können.

Broker seit fast zehn Jahren in Deutschland

Admiral Markets ist in Deutschland nun seit fast zehn Jahren aktiv. Noch immer bieten neben Admiral Markets und XTB nur eine vergleichsweise kleine Zahl an Brokern den Handel mit Aktien und ETFs auf der einen und CFDs auf der anderen Seite an. 2014 stellte sich der Broker neu auf und organisierte das Neukundengeschäft der deutschsprachigen Länder unter dem Dach der Admiral Markets UK Ltd. Aus diesem Grund ist für die Regulierung die britische Finanzaufsichtsbehörde zuständig.

Obwohl Admiral Markets in vielen Ländern aktiv ist, bemüht sich der Anbieter, alle Angebote stets auf die Zielgruppen in den einzelnen Ländern zuzuschneiden. Die Mitarbeiter in Berlin kümmern sich um die deutschsprachigen Kunden und übernehmen Aufgaben rund um

  • den Kundenservice
  • Schulungen
  • Webinare und
  • den HelpDesk.

MetaTrader 4 und 5 im Angebot

Ebenfalls eher ungewöhnlich ist, dass ein Broker den MetaTrader 4 und 5 anbieten. Admiral Markets lässt seinen Kunden nicht nur die Wahl zwischen beiden Versionen, sondern bietet zusätzlich eine Supreme Edition mit weiteren Funktionen an. Auch bei der Auswahl an Basiswerten im CFD-Handel haben Trader freie Hand. Aktien der NYSE sind ebenso zu finden wie Indizes oder Edelmetalle. Trader können sich auch für kleine Handelsgrößen entscheiden oder eine Order in Teilschritten schließen.

XTB setzt ebenso wie Admiral Markets auf umfangreiche Schulungsangebote. Beispielsweise finden mehrfach in der Woche Live-Webinare statt. Hier erfahren Trader viel über die aktuelle Situation an den Märkten und können Experten Fragen stellen. Viele Webinare werden später auch in der Trading Academy als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt.

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XTB für seine Marktinformationen bekannt

Der Broker ist zudem für seine Marktnachrichten und Analysen bekannt. Die Marktprognosen des Analyse-Teams gelten als sehr genau. Zudem arbeitet der Broker, der mittlerweile seit über 15 Jahren am Markt ist, immer wieder daran, seine Handelsplattformen zu verbessern. Neben dem MetaTrader 4 ist auch der Handel über die hauseigene Plattenform xStation 5 möglich.

Seinen Sitz hat der Broker in Warschau, wo er auch an der Börse notiert ist. Dazu kommen Büros in über zwölf weiteren Ländern. Die für Deutschland zuständigen Mitarbeiter haben ihr Büro in Frankfurt am Main. Von dort aus sind sie unter anderem für den Kundenservice, der unter der Woche rund um die Uhr erreichbar ist, zuständig. Und baut auch die Nutzung von Chatbots aus. Ein persönlicher Ansprechpartner hilft bei der Verbesserung der Handelsstrategie weiter. Darüber hinaus organisiert das Team von XTB Schulungsmaterialien und Webinare. Im Gegensatz zu anderen Broker richtet sich ein großer Teil des Bildungsangebots nicht nur an Anfänger, sondern auch an Trader mit viel Erfahrung.

CFD-Handel über MetaTrader 4

Der CFD-Handel erfolgt in erster Linie über den MetaTrader 4. Dabei wird jede Order schnell und ohne Requotes ausgeführt. Auf der Plattenform finden Trader zudem

  • alle wichtigen Orderarten
  • viele Charttools und
  • zahlreiche Indikatoren.

Insgesamt können Trader auf diesem Weg über 4.000 Finanzinstrumente handeln. Darunter befinden sich neben europäischen und amerikanischen Aktien auch rund 20 Indizes und etwa ebenso viele Krypto-Assets. Breit aufgestellt ist XTB auch bei Währungspaaren. Hier finden Trader fast 50 Paare, die sie über CFDs handeln können. Alternativ ist ein direktes Investment in Aktien und ETFs möglich. Bei CFDs auf beide Assets bietet der Broker einen direkten Marktzugang an. Die Kosten unterschieden sich je nach Kontomodell.

Geld auf Plattenform ein- und auszahlen

Möchten Trader eine Einzahlung durchführen, ist dies direkt über die Plattenform möglich. Trader loggen sich in ihr Handelskonto ein und wählen die Funktion „Einzahlen“. Hier könne sie dann den gewünschten Zahlungsweg auswählen. Allerdings sind einige Zahlungsarten mit Kosten verbunden. Trader können auch Auszahlungen direkt über das Handelskonto veranlassen, müssen hier aber bei Auszahlungen unter 200 Euro mit Gebühren rechnen.

XTB verfügt nicht über eine Bankenlizenz. Daher arbeitet der Broker mit renommierten Banken zusammen und überprüft die Zusammenarbeit ebenso wie die Bonität der Banken regelmäßig. Auf Konten bei diesen Banken werden alle Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen verwaltet. Zudem ist der Broker Mitglied bei der staatlichen Wertpapierverwahrstelle in Polen und nimmt darüber an einem Einlagensicherungsfonds teil.

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Angebote regelmäßig ergänzen

Beide Broker zeigen, wie wichtig es für Anbieter heute ist, regelmäßig Neuerungen einzuführen und das eigene Angebot zu modernisieren. Die Konkurrenz in der CFD-Branche ist nicht zu unterschätzen. Zuletzt konnten viele Broker als Folge der Corona-Pandemie ihre Kundenzahlen, Handelsvolumen und Umsätze erhöhen. Für das nächste Jahr sind aber neue Steuerregeln für CFDs geplant, auf die die Broker reagieren müssen.

Dass Broker krisenfest sind, haben wir vor zwei Jahren gesehen. Zwar mussten einige Broker ihr Geschäft aufgeben, ein großer Teil hat sich aber sehr gut auf die ESMA-Regeln für CFDs eingestellt. Viele Broker konnten in den letzten Jahren ihre Bekanntheit ausbauen, beispielsweise über Sponsoring-Verträge mit Fußballclubs. Dies zeigt auch, dass CFD-Broker in der Öffentlichkeit immer mehr als serös wahrgenommen werden.

Nicht auf Lorbeeren ausruhen

Dennoch darf sich kein Broker auf alten Erfolgen ausruhen. Laut der Strategieberatung Oliver Wyman könnte die Zahl der Wertpapiertransaktionen im Internet in den nächsten Jahren um fünf bis sieben Prozent nach oben gehen und in vier Jahren bei 105 bis 115 Millionen im Jahr liegen. Dies bedeutet für Broker höherer Einnahmen durch Ordergebühren und andere Kosten.

Allerdings üben gerade die frisch auf den Markt gekommenen Neo-Broker Druck auf etablierte Anbieter aus. Diese können vor allem den Aktienhandel sehr günstig und zum Teil ohne Orderkosten anbieten. Vor einigen Jahren waren es die heute bekannten Broker, die Druck auf Filialbanken ausübten. Online-Broker konnten den Handel zu günstigeren Konditionen anbieten und verzichteten zum großen Teil auf Kontoführungsgebühren.

Broker müssen weiter kosteneffizient arbeiten und neue Kunden anwerben. Dabei werden neben dem Handelsangebot und den Handelskonditionen ein guter Kundenservice und Schulungsangebote immer wichtiger. Diese geben bei vielen Tradern den Ausschlag bei der Wahl eines neuen Brokers. Angebote wie Sonderkonditionen für Viel-Trader sind ebenfalls attraktiv.

Viele Broker mit guten Geschäftszahlen

Vorzüge durch Indikatoren oder Bildungsangebot

Viele Broker bieten daher neue Indikatoren oder Schulungsangebote, darunter auch Podcasts, an. Andere prüfen neuen Preismodelle und Konditionen. Diese sehen wir nun bei Admiral Markets. Neue Zahlungswege wie einfach nutzbare Zahlungsdienstleister wie PayPal sind ebenfalls weiter im Kommen. Diese Angebote sind bei vielen Brokern effektiv, um neuen Kunden zu gewinnen und Stammkunden zu halten.

XTB sieht in moderner Technik den Schlüssel und arbeitet daher immer wieder an seinen Plattenformen. Trader sollten diese mit einem Demokonto testen und prüfen, ob sie zu ihren Anforderungen passen. Auch Kundenportale und Apps sind heute selbstverständlich. XTB bietet zudem den Handel per Smartwatch an.

Fazit: Admiral Markets mit neuen Konditionen

Admiral Markets passt zum 1. September die Handelskonditionen für Aktien und ETFs an. Die Mindestgebühren für alle Instrumenten, die Trader bei Admiral Markets über das Invest.MT5-Konto handeln, betragen nun nur noch einen Euro. Bei CFDs auf europäische und amerikanische Aktien entfallen die Kommissionen.

Admiral Markets und XTB gehören zu den wenigen Brokern, bei denen Trader Aktien und ETFs handeln können. Aktien-CFDs werden bei XTB über einen direkten Marktzugang gehandelt. Die Kosten im CFD-Handel sind je nach Kontomodell unterschiedlich. Broker müssen heute ihre Angebote immer wieder modernisieren und anpassen und sollten sich nicht auf vergangenen Erfolgen ausruhen. Daher bieten beiden Broker immer wieder Neuerungen und Verbesserungen an.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com