Interactive Brokers mit neuem Büro in Singapur

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 21.07.2020


Der Broker Interactive Brokers hat ein neues Büro in Singapur eröffnet und wird dort unter dem Firmennamen Interactive Brokers Singapore Pte Ltd vertreten sein. Mit der neuen Niederlassung ist der Broker nun in neun Ländern, darunter auch Australien und Großbritannien, präsent sein. Die 876.000 Trader, die bei Interactive Brokers aktiv sind, kommen aus über 220 Ländern und Regionen der Welt.

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Viele Kunden im asiatischen Raum

Das Unternehmen hat sich für einen weiteren Standort in Singapur entschieden, da dort in der letzten Zeit zahlreiche Kunden hinzukamen. Dies machte es notwendig, den Service und Support von Interactive Brokers dort vor Ort anzubieten. Singapur ist darüber hinaus ein bedeutender Handelsplatz im asiatischen Raum. Die Wichtigkeit des Handelsplatzes und die Wachstumschancen in der Region werden auch durch das neue Büro von Interactive Brokers deutlich.

Mittlerweile kommen 37 Prozent der Interactive-Broker-Kunden aus Asien. Seit 2017 ist dies ein Plus von zehn Prozent und die Kundenzahlen steigen weiter. Das neue Büro in Singapur ist jedoch eine Aktivität gegen den derzeitigen Trend, denn andere Broker haben den Stadtstaat zuletzt verlassen oder ihr Engagement dort zurückgefahren.

Interactive Brokers mit neuem Büro in Singapur

Angebote direkt vor Ort machen

Der Broker kann seinen Kunden nun auch Wertpapiere aus Singapur sowie andere Angebote vor Ort anbieten. Unter anderem können Trader aus aller Welt über nur ein Handelskonto in Aktien, Futures oder Währungen investieren. Der Broker richtet sein Angebot nicht nur an Privatanleger, sondern auch an institutionelle Kunden wie Hedgefonds. Dies können nun aufgrund der Lizenz der Monetary Authority of Singapore einen Vorteil haben.

Interactive Brokers lobte die Zusammenarbeit mit der Finanzaufsichtsbehörde, insbesondere mit Blick auf die Corona-Pandemie. Interactive Brokers ist schon seit vielen Jahren in Singapur auf dem Markt. Trader können über den Anbieter 135 Märkte in 33 Ländern handeln und auch mit der Singapurer Börse besteht schon seit über 20 Jahren eine Zusammenarbeit; zunächst noch als Market Maker und später als Broker.

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Auf Veränderungen durch Corona-Krise anpassen

Der Broker musste sich in den letzten Wochen wie auch viele Konkurrenten an die Veränderungen durch die Corona-Krise anpassen und neue Wege gehen. So wird der Broker in der kommenden Woche seine Zahlen für das zweite Quartal 2020 in einer Telefonkonferenz bekannt geben. Am 21. Juli 2020 wird zunächst um 16 Uhr auf der Webseite eine Pressemitteilung mit allen wichtigen Informationen zu den neuen Geschäftszahlen veröffentlicht. 30 Minuten später folgt dann eine Telefonkonferenz, in der die Zahlen nochmals Thema sind. An der Konferenz können allen Interessierten über eine internationale Telefonnummer teilnehmen. Zudem wird diese als Audio-Webcast auf der Webseite des Brokers veröffentlicht.

Auch Interactive Brokers weist auf seiner Webseite auf die gestiegene Anzahl an Kundenanfragen aufgrund der hohen Volatilität an den Märkten und des Anstiegs beim Handelsvolumen hin. Derzeit können beim Kundenservice Wartezeiten entstehen. Daher sollten sich Trader, wenn möglich, zunächst selbst auf der Webseiten, beispielsweise in den FAQs, informieren.

Interactive Brokers News

Viele Broker vor Herausforderungen

Wie auch viele andere Unternehmen standen auch Broker zu Beginn der Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Viele Mitarbeiter arbeiten noch immer aus dem Homeoffice heraus. Auf der anderen Seite konnten sich viele Broker über zahlreiche neue Kunden und ein hohes Handelsvolumen freuen. Aus wirtschaftlicher Sicht könnte 2020 für einige Broker trotzt der Krise das erfolgreichste Geschäftsjahr in ihrer Geschichte werden.

Auch viele Anleger kamen bisher gut durch die Krise. Das Marktforschungsunternehmen plus Marktforschung aus Nürnberg befragte zu diesem Thema Anleger im Auftrag der Consorsbank. Die Befragung von 1.023 repräsentativ ausgewählten Kunden der Direktbank ab 18 Jahre fand vom 30. April bis zum 12. Mai 2020 statt. 47 Prozent der Befragten sagten, dass sie in der Krise keine Verluste hinnehmen mussten. Mehr als die Hälfte der Befragten hatten jedoch zumindest vorübergehend Verluste. Während 33 Prozent Verluste in kleinerer oder mittlerer Höhe angaben, sprachen immerhin 19 Prozent von sehr hohen Verluste.

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Mehr Zeit für Finanzgeschäfte

Allerdings könnten auch viele Anleger, die zu Beginn der Krise Verluste hinnehmen mussten, diese mittlerweile wieder ausgleichen. Trader, die zuvor eher im Aktienhandel aktiv waren, haben sich teilweise auch nach Alternativen zu Aktien umgeschaut oder CFDs zum Absichern ihrer längerfristigen Anlagen genutzt.

Dazu kommt, dass viele Menschen aufgrund von Lockdown und Homeoffice wohl mehr Zeit für ihre persönlichen Finanzen hatten. Dies spiegelt sich nicht nur in den hohen Zahlen neuer Anmeldungen bei Brokern wider, sondern auch die Consorsbank-Befragung kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Rund ein Drittel der Befragten gab an, dass sie sich durch die Corona-Krise mehr mit ihren persönlichen Finanzen beschäftigt hätten.

Interactive Brokers mit neuem Büro in Singapur

Tradern ist Sicherheit wichtig

Anleger achten darüber hinaus stärker auf Sicherheit. Auch dies sagt laut der Consorsbank-Befragung ein Drittel der Teilnehmer. Der CFD-Handel wird ebenfalls immer sicherer. Dies wird auch in der zunehmenden Beliebtheit des Handelsinstruments deutlich. CFDs wurden für Privatanleger sicherer und damit auch attraktiver, als die Europäische Wertpapier-Aufsichtsbehörde ESMA 2018 die Hebel für private Anleger auf maximale 1:30 begrenzte und die Nachschusspflicht verbot.

Mit dem Verbot der Nachschusspflicht besteht für private Trader nicht mehr die Gefahr, mehr Geld zu verlieren, als sie ursprünglich eingesetzt haben. Trader müssen allerdings eine Sicherheitsleistung hinterlegen, die von der Höhe des Hebels abhängig. Der Hebel wiederum ist mit der Volatilität des Basiswerts verknüpft. Die sehr volatilen Kryptowährungen haben beispielsweise einen deutlich geringeren Hebel als Indizes. Ist die Margin erschöpft, schließt der Broker den Trader von sich aus und der Trader kann kein weiteres Geld mehr verlieren.

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EU-Vorgaben beachten

Darüber hinaus werden Broker mit Sitz in der EU von den zuständigen Finanzaufsichtsbehörden kontrolliert. Sie müssen regelmäßig Dokumente einreichen, erhalten eine Lizenz und sind an zahlreiche gesetzliche Vorgaben, beispielsweise zur Einlagensicherung, gebunden. Die erhöht das Vertrauen in Broker ebenfalls. Die Veränderungen der letzten Jahre geben Tradern Sicherheit und haben das Vertrauen in die gesamte Branche deutlich erhöht. In der Corona-Krise präsentieren sich viele Broker ebenfalls sehr zuverlässig.

Zwar stiegen zu Beginn der Krise teilweise auch die Spreads, doch generell können viele Broker den Handel zu günstigen Preisen anbieten. Dies gilt auch für XTB, wo beispielsweise CFDs auf Währungen je nach Kontomodell schon ab 0,1 Pips getradets werden können. Zudem entfallen Depotführungsgebühren und Kommissionen auf viele Basiswerte.

Interactive Brokers News Juli 2020

Gut informiert bei XTB

Nicht nur in Krisenzeiten informiert XTB seine Trader in Webinaren und Marktberichten umfassend. Erst kürzlich erreichte XTB einem Bloomberg-Ranking die Spitzenpostion, da die Prognosen des Brokers in den letzten zwölf Monaten am genauesten waren. Auch der Kundenservice des Brokers, der in der Wochen rund um die Uhr erreichbar ist, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Trader können bei XTB unter anderem mit fast 50 Währungspaaren, 20 Indizes und zahlreichen Aktien aus aller Welt handeln. Der Handel mit CFDs erfolgt dabei über den MetaTrader 4. Alle Angebote des Brokers sowie die Plattform können dabei über ein Demokonto ausprobiert werden. Über ein Demokonto lernen viele Trader auch neue Märkte kennen und erproben Strategien. Die Plattform, die auch als App nutzbar ist, bietet zudem viele Tools zum Erkennen von Chartmustern und den automatisierten Handel.

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Schnelle Orderausführung notwendig

Um aber über CFDs auch wirklich die Volatilität an den Märkten nutzen zu können, muss ein Broker eine zuverlässige und schnelle Handelsplattform anbieten. Dies ist bei XTB, wo Orders schnell und ohne Requotes ausgeführt werden, der Fall. Zudem ist der Handel bei diesem Anbieter für private Trader ähnlich wie der Handel für professionelle Trader. Dies wird auch dadurch ermöglicht, dass es beide Kontomodelle in einer Variante für private Trader und einer Variante für professionelle Kunden gibt. Die Wahl des Kontomodells hat auch Auswirkungen auf die Spreads. Der Intraday-Handel ist bei XTB in jedem Fall kostenfrei, aber bei einigen Rohstoffen und Indizes entfallen Übernacht-Finanzierungskosten.

Interactive Brokers mit neuem Büro in Singapur

Fazit: Interactive Brokers nun auch in Singapur

Interactive Brokers ist mittlerweile mit einem Büro in Singapur, einem der wichtigsten asiatischen Handelsplätze, vertreten. Dies ist auch eine Reaktion auf die steigenden Kundenzahlen im asiatischen Raum. Zudem reagiert der Broker auf die Corona-Pandemie, indem er in der nächsten Woche seine aktuellen Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2020 in einer Telefonkonferenz präsentiert.

XTB präsentierte sich bisher in der Corona-Krise ebenfalls sehr zuverlässig. Erst kürzlich wurde der Broker XTB von Bloomberg für seine sehr genauen Prognosen ausgezeichnet. Neben dem Kundenservice und ausführlichen Marktanalysen erhalten Trader auch in den vielen aktuellen Webinaren hilfreiche Informationen. Die Plattform von XTB ermöglicht schnelle Ausführungen, um Schwankungen an den Märkten ausnutzen zu können.

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