Was versteht man unter Emittentenrisiko?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.11.2018

Im Leben gibt es nie etwas umsonst. Schon gar nicht fällt das Risiko weg, was bedeutet, dass man sich immer absichern muss. In Deutschland sichern sich die meisten Personen mit einer hochwertigen Versicherung ab. Diese kann dafür sorgen, dass Sie sich nicht nur sicherer fühlen, sondern auch keine finanziellen Sorgen fürchten müssen. Beim Aktienhandel gibt es ähnliche Risiken, die Sie beachten müssen. Dazu gehört das Emittentenrisiko. Bei dem Risiko handelt es sich um einen Spezialfall, der näher betrachtet werden muss, um die Lösung für dieses Risiko parat zu haben. Anfänger, die das erste Mal mit Aktien handeln und sich für die erfolgreichen Aktienwerte interessieren, übersehen in der Regel das Problem, das sie früher oder später einholen wird.

Möchten Sie gerne mit Aktien handeln und mit einem bestimmten Kapital das Leben absichern, sollten Sie immer auf die wichtigen Schritte beim Handel achten, die ein Risiko verringern. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen die Schwierigkeit des Emittentenrisikos erklären, damit Sie wissen, worauf Sie beim Handel mit Aktien achten müssen. Einige Ratgeber zu diesem Thema bietet nicht nur die nächste Buchhandlung an. Sie können entsprechende Ratgeber zum Thema Emittentenrisiko sogar in einem Forum zum Thema Aktien ausfindig machen.

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Was ist das Emittentenrisiko?

verlust

Oft liegen Gewinn und Verlust zu nah beieinander

Zuerst sollte geklärt werden, was überhaupt das Emittentenrisiko ist und wie dieses zustande kommt. Grundsätzlich erklären die professionellen Ratgeber das Emittentenrisiko mit einem Ausfall des Kreditrisikos. Hierbei wird besonders auf das Risiko eingegangen, das vorhanden ist, wenn der Emittent, also der Herausgeber von Wertpapieren, Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Natürlich hat nicht der Emittent die unterschiedlichen finanziellen Notlagen auszugleichen, sondern der Anleger. Sie können beim Handel mit Wertpapieren durchaus in die Situation gelangen, ihr gesamtes Geld zu verlieren. Das ist jedoch nicht Ihre Schuld, sondern so gesehen das Risiko, das beim Handel mit Aktien gegeben ist.

Der Kauf von Wertpapieren bedeutet, dass Sie als Käufer einen Anteil an einem Unternehmen erhalten. Sie können sogar Anteile von Institutionen des Staats erwerben. Grundsätzlich sind alle möglichen Schuldverschreibungen mit dem Emittentenrisiko gemeint, die anfallen können. Nicht nur mit Aktien ist das Risiko vorhanden, sondern auch mit Zertifikaten, Derivaten und Staatsanleihen. Der Käufer übergibt dem Emittenten ein Darlehen, das der Emittent nutzen kann. Das geschieht, wenn Sie Aktien erwerben oder andere Finanzmittel kaufen. Auf der anderen Seite ist der Herausgeber der Aktien dazu verpflichtet, Ihnen das Geld zurückzuzahlen. Nicht nur die Zurückzahlung muss in einem bestimmten Zeitraum getätigt werden, sondern auch die Verzinsung.  Sogar die Ausschüttung der Dividende muss der Emittent übernehmen können.

Falls sich die wirtschaftliche Situation des Unternehmens oder der Institution verändert, kommt es zu einem erhöhten Emittentenrisiko. Die Gefahr, dass die Wertpapiere gar nicht mehr bedient werden können, ist sehr hoch. Ihnen droht somit der Komplettverlust, der Ihnen nicht nur ein großes Loch in die Geldbörse brennen könnte. Zahlreiche Unternehmer verlieren sogar ihre gesamte Existenz. Neben Privatanlegern können auch Banken von dem Emittentenrisiko beeinflusst werden. Ist eine Bank insolvent, hat sie leider alle herausgegebenen Wertpapiere verloren. Sogar die Einlagensicherung hilft in dieser Hinsicht nicht mehr weiter. Die Bank kann in diesem Fall keine Absicherung mehr anbieten.

Fond bieten Ausnahmen an

Damit Sie dem Emittentenrisiko aus dem Weg gehen können, bieten sich für Sie Fonds an. Diese fallen nicht unter das Emittentenrisiko und bieten somit kein hohes Risiko an. Viele Anleger entscheiden sich gerne für Fonds, die sich zwar in einigen Punkten von Aktien unterscheiden, jedoch keine hohe Absturzgefahr aufweisen. Fonds sind als Sondervermögen zu sehen. Diese bleiben Ihnen als Anleger nämlich erhalten und verringern ihren Wert nicht.

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Fonds werden nicht umsonst in den letzten Jahren immer mehr in Anspruch genommen. Sie müssen jedoch beachten, dass Sie Fonds nicht wie Aktien handeln können. Achten Sie aus diesem Grund vor dem Kauf einer Aktie auf die Unternehmensstruktur und auf den Erfolg, den das Unternehmen in den letzten Jahren sichern konnte. Ist das Emittentenrisiko nicht nur nachzuweisen, sondern eingetreten, haben Sie als Inhaber einer Aktie nur eine Möglichkeit: Versuchen Sie das Unternehmen dazu zu drängen, einen Teil des Kapitals zurückzuerstatten. Die meisten Aktieninhaber scheitern jedoch an dieser Forderung und müssen sich am Ende geschlagen geben.

Worauf muss ich achten?

Bevor Sie einen Aktienkauf tätigen, sollten Sie darauf achten, nie in insolvente Unternehmen zu investieren. Firmen, die zwar noch immer Aktien an der Börse anbieten, können grundsätzlich unterschiedliche Vorteile aufweisen. Die leicht insolventen Unternehmen bieten nämlich Aktien unter 5 Euro an oder sogar Aktien mit Preisen für einige Cent. Einige Händler, die gerne mit sehr günstigen Aktien ins Geschäft kommen, unterschätzen jedoch das hohe Risiko. Penny Stocks haben sich in den letzten Jahren zu den besonderen Aktien entwickelt, auf die viele Anleger setzen. Das Problem ist hierbei jedoch, dass nach dem sehr günstigen Aktienkauf jedoch ein kompletter Verlust anfallen kann. Der Verlust von den Aktien, die wenige Euro gekostet haben, mögen zu Beginn zwar nicht sehr ins Gewicht fallen. Jedoch können Sie eine sehr große Krise miterleben, wenn Sie dauerhaft in insolvente Unternehmen investieren.

Aktienwerte

Achten Sie auf hochwertige Aktienwerte

Bevor Sie also in ein abstürzendes Aktiengeschäft eingreifen und Ihr Kapital setzen, ist die Bonität des Unternehmens zu prüfen. Bevor Sie ein Zertifikat kaufen, sollten Sie kurz vorher eine Analyse gestartet haben. Die Analyse zeigt Ihnen, welche finanziellen Möglichkeiten das Unternehmen aufweist und inwiefern es als gute Anlage zu verwenden ist. Sogar Bonitätsverschlechterungen können Sie einsehen, um sich vor dem Emittentenrisiko zu schützen.

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Überwachung des Emittentenrisikos

Wie die Überwachung von Erfolgen der Aktiengesellschaften, bieten sich zur gleichen Zeit Programme an, die das Emittentenrisiko im Auge behalten. Mit den Programmen liegen Sie nicht nur voll im Trend, sondern Sie können zur gleichen Zeit sichern, dass Sie keine Fehlinvestition starten. Am besten suchen Sie die Internetseite von dem Deutsche Derivate Verband auf. Dieser Verband bietet Ihnen eine sehr gute Übersicht über aktuelle CDS-Prämien an, die von den Aktiengesellschaften aufgeführt werden. Sie können schnell erkennen, welcher Anbieter die besten und höchsten Prämien aufführt. Erkennen Sie den Anbieter mit einer hohen Prämie, können Sie sichergehen, dass auch hier das Emittentenrisiko höher gesetzt ist. Sie können mithilfe der Tabelle sich aktuellen Verschlechterungen der Bonität überprüfen. Außerdem bietet sich an, sich rechtzeitig vor einer Pleite zu schützen.

Überwachung

Überwachen Sie Ihr Depot

Zusätzlich möchte ich Ihnen Aktien Programme ans Herz legen, die nicht nur aktuelle Aktienkurse untersuchen, sondern auch das Emittentenrisiko beachten. Einige Programme bieten diese Funktion an und sind somit sehr gute Kandidaten, um Sie vor einem Komplettverlust zu schützen. Die Bonität sowie die Entwicklung der Bonitätsveränderung der letzten Jahre ist für Sie als Anleger sehr wichtig und sollte Sie dazu führen, nur in finanziell starke Unternehmen zu investieren.

Brokerempfehlung Consorsbank

Mit dem Anbieter Consorsbank liegen Sie genau richtig und können nichts falsch machen. Der Aktien Broker ist nicht nur einer der beliebtesten Broker in Deutschland, sondern anbieterbox_aktien_Consorsbankauch einer der erfolgreichsten Anbieter überhaupt. Der Broker bietet Ihnen Sicherheit beim Handel mit Aktien und hochwertige Angebote. Vielen Aktionären in Deutschland ist der Anbieter noch unter dem Namen Cortal Consors bekannt. Dieser hat jedoch seinen Namen ändern können und ist nun als Consorsbank bekannt. Aktuell sind mehr als 680 000 Kunden bei Consorsbank angemeldet, die sich auf die zahlreichen Optionen des Brokers verlassen. Die über 700 Mitarbeiter kümmern sich in jeder Hinsicht sehr gut um die Kunden und möchten erreichen, dass sich diese bei dem Broker wohlfühlen.

Consorsbank ist eine Direktbank und zusätzlich auch als Broker für den Aktienhandel tätig. Sie können demzufolge Giro- und Tagesgeldkonten nutzen und haben außerdem die Möglichkeit, Versicherungen in Anspruch zu nehmen. Vorteilhafte Pakete zur Baufinanzierung warten ebenso auf Sie.  In den letzten Jahren konnte Consorsbank über 80 Auszeichnungen für den hervorragenden Service und die angebotenen Leistungen erhalten. Der Broker ist zusätzlich Mitglied im  Sicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V.. Diese Mitgliedschaft bedeutet für die Kunden mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit in Bezug auf die Leistungen. Darüber hinaus können Sie an neun nationalen und 24 internationalen Börsen handeln. Der deutsche Kundenservice steht ebenso für Sie zur Verfügung und sorgt dafür, dass Sie sich gut aufgehoben fühlen. Fixkosten für Tagesgeld und Depotkonto sind nicht zu erwarten. Testen Sie am besten noch heute den besonderen Broker mit seinen vorteilhaften Leistungen!

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Was versteht man unter Emittentenrisiko? was last modified: November 16th, 2018 by SarahM0