Whitebox Erfahrungen – Digitale Vermögensverwaltung im Test

Online Geldanlage mit aktivem Risikomanagement

Mit Whitebox kam 2016 ein neuer RoboAdvisor auf den Markt. Über die digitale Vermögensverwaltung können bereits kleinere Beträge ab 5.000 Euro angelegt werden. Je nach Anlageziel können Kunden zwischen zehn unterschiedlichen Strategien wählen. Wie die Whitebox Erfahrungen zeigen setzt das Unternehmen auf ein aktives Risikomanagement mit passiven Produkten. Einmal investiert muss sich der Anleger sich um nichts Weiteres mehr kümmern. Whitebox überwacht das Portfolio und passt dieses bei Bedarf an. Angelegt wird ausschließlich in passiv verwaltete, kostengünstige Exchange-Traded-Funds (ETFs) und Exchange-Traded-Commodities (ETCs).

Die wichtigsten Fakten zu Whitebox im Überblick:

  • Professionelle, von der BaFin zugelassene Vermögensverwaltung
  • Bereits ab Anlagen von 5.000 Euro verfügbar
  • Sparpläne schon ab 5 Euro monatlich
  • Maßgeschneiderte Portfolios für die jeweiligen Anlageziele
  • Niedrige Pauschalgebühr von 0.35% bis 0.95% p. a. inkl. Depot- und Handelskosten
  • Keine Ausgabeaufschläge und versteckte Kosten
  • Besonderes Konzept für die private Altersvorsorge

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Whitebox Erfahrungen - Header

Wer steht hinter der Whitebox Vermögensverwaltung?

Whitebox wurde 2014 von Salome Preiswerk und Dr. Birte Rothkopf gegründet. Beide Gründerinnen verfügen über langjährige Erfahrungen in der Finanzdienstleistungsindustrie. Als Geschäftsführer fungiert Andreas R. Sarasin, der über viele Jahre in der Geschäftsführung der Schweizer Privatbank Sarasin, & Cie AG tätig war.

Ziel ist es, auch Kleinanlegern eine qualitativ hochwertige Anlagemöglichkeit zu geringen Kosten anzubieten. Durch die Kombination von passiven Produkten mit einem aktiven Risikomanagement soll bei gleichem Risiko eine höhere Rendite erzielt werden.

Die in Weil am Rhein ansässige Vermögensverwaltung ist mit einer Lizenz der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) ausgestattet. Whitebox ist somit ein echter Vermögensverwalter und kein reiner Produktvermittler. Das Unternehmen kümmert sich um Zusammenstellung, Verwaltung und Umschichtung des Depots. Verwaltet werden Konto und Depot bei der deutschen Partnerbank biw Bank.

Wie funktioniert die Geldanlage bei Whitebox?

Nach unseren Whitebox Erfahrungen fällt die Ermittlung der Anlagestrategie im Vergleich zu anderen RobAdvisors etwas umfangreicher aus. Dies hat den Vorteil, dass Anleger sich zu Beginn genauere Gedanken über das Anlageziel machen müssen. Im Gegenzug muss in den Prozess mehr Zeit investiert werden. Die Eröffnung des Depots läuft im Wesentlichen in drei Schritten ab.

Whitebox Erfahrungen - Anlageprozess

Schritt 1: Anlageziel definieren

Hier besteht die Auswahl zwischen drei grundsätzlichen Zielarten:

  • Generelle Ziele
  • Altersvorsorge-Ziel
  • Spezifische Ziele

Anleger können sich auf Wunsch auch für mehrere Anlageziele entscheiden. Diese lassen sich später jederzeit wieder ändern oder löschen.

Generelle Anlageziele

Wer sein Geld nicht für einen bestimmten Zweck ansparen möchte, kann sich für eines der generellen Anlageziele entscheiden. Dabei besteht die Auswahl zwischen einer sichereren, ausgewogenen oder renditeorientierten Anlage. Pro Ziel kann ein Betrag ab 1.000 Euro investiert werden, wobei insgesamt mindestens 5.000 Euro investiert werden müssen.

Whitebox Erfahrungen - Generelle Ziele

Altersvorsorge Ziel

Mit Whitebox können Anleger sich eine private Altersvorsorge aufbauen. Dabei lässt sich festlegen, ob zum gewünschten Zeitpunkt ein bestimmter Einmalbetrag oder monatliche Auszahlungen vorhanden sein sollen. Wer die Anlage bereits in jungen Jahren startet investiert das Geld zunächst in etwas risikoreichere Anlagen. Kursschwankungen lassen sich über einen längeren Zeitraum besser ausgleichen. Rückt der Renteneintritt näher erfolgt dann eine Umschichtung in sicherere Anlagen. Mit einer staatlichen Förderung wie der Riester Rente lässt sich die Altersvorsorge von Whitebox nicht kombinieren.

Whitebox Erfahrungen - Altersvorsorge

Spezielle Anlageziele

Wie die Whitebox Erfahrungen zeigen steht eine große Auswahl von speziellen Anlagezielen zur Verfügung. Zu beachten ist jedoch, dass die Portfolios auf eine langfristige Entwicklung ausgelegt ist. Deshalb sollte das investierte Geld zumindest in den nächsten fünf Jahren nicht für andere Zwecke benötigt werden. Je längerfristig die Investition geplant wird, desto geringer ist das Risiko von Kursschwankungen. Wer eine Rücklage für „magere Zeiten“ bilden möchte, sollte diese besser auf einem Tagesgeldkonto bilden.

Whitebox Erfahrungen - Spezielle Anlageziele

Schritt 2: Persönliches Profil festlegen

Im zweiten Schritt wird das persönliche Profil näher definiert. Zunächst geht es darum, dem Ziel einen Namen zu geben. Im Anschluss wird der einmalige Anlagebetrag angegeben. Danach können Anleger noch festlegen, ob sie einen monatlichen Betrag investieren möchten. Optional kann noch ein Zielbetrag festgelegt werden, der zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar sein soll. Auf Wunsch können auch monatliche Auszahlungen vereinbart werden, sofern der Mindestanlagebetrag dabei nicht unterschritten wird.

Ein wichtiger Punkt ist die Eingabe des Risikos. Anleger können dabei zwischen 10 Risikostufen wählen.

  • Stufe 1 bis 3 – Sicherheitsorientiert
  • Stufe 4 bis 6 – Moderat
  • Stufe 7 bis 10 – Spekulativ

Zu jeder Risikostufe gibt es eine visuelle Anzeige wobei der Ertrag bei verschiedenen Szenarien dargestellt wird. Der Anleger sieht so genau welcher Endbetrag im „besten“, „schlechtesten“ oder „erwarteten“ Fall möglich ist. Zudem ist auch der maximale Verlust, der sogenannte Maximal Drawdown, angegeben.

Whitebox Erfahrungen - Entwicklung

Nachdem alle Daten eingegeben wurden, erscheint auf dem Bildschirm eine Zusammenfassung. Zugleich wird von Whitebox eine Vorschau des Portfolios für die gewählte Anlagestrategie erstellt. Anleger können sich die Zusammensetzung des Portfolios nach Anlageklassen oder Regionen anzeigen lassen.

Whitebox Erfahrungen - Vorschau

Die Erfassung des Anlageziels ist damit abgeschlossen. Nun können noch weitere Ziele erfasst werden oder für die gewählte Strategie ein zugehöriges Konto eröffnet werden.

Schnelle Depoteröffnung bei Whitebox

Nach dem das Anlageziel definiert wurde kann nun noch das Depot eröffnet werden. Dies ist nach unseren Whitebox Erfahrungen in wenigen Minuten erledigt. Als von der BaFin regulierter Finanzdienstleister ist Whitebox verpflichtet, verschiedene Infos einzuholen. Hierzu gehören neben den persönlichen Daten wie Name und Anschrift auch Informationen zum beruflichen Status, den finanziellen Verhältnissen sowie der bisherigen Anlageerfahrung.

Whitebox Erfahrungen - finanzielle Daten

Zum Abschluss der Registrierung werden noch die Daten des Referenzkontos eingegeben, über welches die Ein- und Auszahlungen gebucht werden. Zudem können Anleger direkt einen Freistellungsauftrag einreichen. Mit Bestätigung des Preis-Leistungs-Verzeichnisses sowie den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird der Registrierungsprozess abgeschlossen.

Im zweiten Schritt müssen die Daten noch verifiziert werden. Leider gibt es nach unseren Whitebox Erfahrungen keinen Video-Ident. Deshalb steht nur das Postident-Verfahren zur Verfügung. Hierzu den 24-seitigen Antrag ausdrucken und an den gekennzeichneten Stellen unterschreiben. Anschließend den Antrag in einem verschlossenen Umschlag gemeinsam mit dem Postident-Coupon und dem Ausweis bei einer Postfiliale vorlegen.

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In welche Anlageformen wird bei Whitebox investiert?

Whitebox versteht sich als RoboAdvisor der zweiten Generation. Neben einer breiten Diversifikation setzen die Strategien auf eine konsequente Kosten- und Risikominimierung. Bei Whitebox wird diese Anlage als „Moderne Portfoliotheorie 2.0” bezeichnet. Ein Kennzeichen hierfür ist die besonders breite Streuung mit insgesamt 21 Anlageklassen aus den folgenden Bereichen:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Alternative Anlageklassen
  • Cash/Geldmarkt

Das Geld wird generell in passiv verwaltete und kostengünstige Exchange-Traded-Funds (ETFs) und Exchange-Traded-Commodities (ETCs) angelegt. Die Auswahl der Fonds erfolgt gemeinsam mit dem Partner Ibbotson, einer Morningstar-Tochter. Zu den Auswahlkriterien gehören Gesamtkostenquote, Tracking Error, Bid/Ask-Spread, Rebalancingkosten, Fondsgröße, Liquidität, Replikationsmethode, Steueraspekte und Wertpapierleihgeschäfte.

Whitebox Erfahrungen mit den Kosten

Die Gesamtkosten setzen sich aus einer vom Anlagevolumen abhängigen Jahresgebühr, den Fondskosten sowie einem Spread zusammen.

Die Jahresgebühr ist wie folgt gestaffelt:

  • < € 30.000 0,95%
  • ≥ € 30.000 0,85%
  • ≥ € 50.000 0,75%
  • ≥ € 100.000 0,60%
  • ≥ € 250.000 0,45%
  • ≥ € 500.000 0,35%

Die Fondsgebühren bewegen sich nach unseren Whitebox Erfahrungen bei etwa 0,22 Prozent pro Jahr. Dazu kommen noch durchschnittliche Spread Kosten von 0,02 Prozent jährlich.

Bei einem Anlagevolumen von 20.000 Euro fallen somit pro Jahr etwa 240 Euro an Gebühren an. Im Vergleich mit anderen RoboAdvisors bewegt sich Whitebox damit auf einem durchschnittlichen Niveau.

Wie funktioniert das Rebalancing bei Whitebox?

Anhand des Rebalancing wird das Portfolio regelmäßig an die Risikovorgaben des Anlegers angepasst. Nach unseren Whitebox Erfahrungen wird das Depot permanent überwacht. Feste Termine für das Rebalancing gibt es nicht.

Kommt es innerhalb des Portfolios zu einer Verschiebung werden zur Korrektur im Wesentlichen zwei Maßnahmen angewendet:

  • Einzahlungen und Dividendenausschüttungen werden zum Kauf von untergewichteten Positionen genutzt.
  • Weicht das Portfolio von der ursprünglichen Zielbandbreite ab wird von Whitebox automatisch ein Rebalancing veranlasst.

Wie sicher ist das angelegte Geld?

Als Vermögensverwalter kümmert sich Whitebox um die Zusammenstellung und Umschichtung des Portfolios. Hierfür besitzt das Unternehmen eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzaufsicht „BaFin“.

Das Depot selbst wird bei der Partnerbank biw Bank für Investments und Wertpapiere AG geführt. Die Bank hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und unterliegt damit der gesetzlichen Einlagensicherung. Diese beträgt derzeit 100.000 Euro pro Kunde. Sollte Whitebox in Insolvenz gehen ist das Depot selbst hiervon nicht betroffen. Die enthaltenen Fonds bleiben weiterhin im Besitz des Anlegers. Insofern sind die angelegten Gelder nach unseren Whitebox Erfahrungen sehr sicher.

Support per Telefon und E-Mail

Bei offenen Fragen steht der Support von Whitebox telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Der telefonische Kundenservice ist von Montag bis Freitag zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr besetzt. Eingehende E-Mails werden nach unseren Whitebox Erfahrungen innerhalb von 48 Stunden beantwortet. Die meisten Fragen lassen sich jedoch direkt auf der Webseite beantworten. So gibt es hier unter anderem einen sehr umfassenden FAQ Bereich.

Fazit zu den Whitebox Erfahrungen

Whitebox hebt sich in einigen Punkten von der Konkurrenz ab. Die Strategie richtet sich hier nach konkreten Anlagezielen der Kunden. Dadurch fällt der gesamte Anlageprozeß inklusive der Auswahl einer Strategie um einiges umfangreicher aus. Da Whitebox als echter Vermögensverwalter bei der BaFin registriert ist, kann sich das Unternehmen auch nach der Registrierung um das Depot kümmern. Mit der biw Bank hat Whitebox dabei einen sicheren und seriösen Partner an seiner Seite. Die Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.

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Whitebox Erfahrungen – Digitale Vermögensverwaltung im Test was last modified: Juni 14th, 2018 by JuliusDream011
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