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Geldtransfer ins Ausland

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 29.09.2019

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Bei einem Geldtransfer ins Ausland muss einiges beachtet werden. Oftmals sind hier Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Western Union gute Alternativen zu klassischen Überweisungen, insbesondere, da eine Auslandsüberweisung noch immer recht lange dauern kann und teils mit hohen Gebühren verbunden ist. Dennoch hat hier das SEPA-Verfahren für Erleichterung gesorgt, dieses gilt allerdings nur für Zahlungen im Euroraum. Vor dem Überweisen von Geld in ein anderes Land kann Geldtransfer Ausland Vergleich sinnvoll sein.

  • Unterschiede zwischen Überweisungen im Euroraum und in Länder außerhalb des Euroraums
  • kosten vergleichsweise hoch
  • Anbieter wie Western Union als Alternative

Überweisungen innerhalb des Euroraums erfolgen mittlerweile über das SEPA-Verfahren (Single Euro Payment Area). Für Überweisungen in andere Länder werden andere Überweisungsformen verwendet. Mit dem SEPA-Verfahren können auch hohe Überweisungen relativ schnell und günstig durchgeführt werden. Bei Überweisungen in andere Länder ist es jedoch sinnvoll, sich mit Blick auf die Kosten und die Dauer der Überweisung vorab gut zu informieren. Unter anderem kann es hier sinnvoll sein, dass sich Sender und Empfänger die Kosten teilen.

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Banküberweisungen ins Ausland

Insbesondere bei Zahlungen innerhalb des Euroraums ist ein günstiger Geldtransfer ins Ausland heute oftmals kein Problem mehr. In der Regel muss hierfür online oder in Papierform eine Überweisung aufgefüllt werden. Wie auch bei normalen Inlandsüberweisungen muss der Absender bei der Überweisung den Namen des Empfängers, die IBAN und den BIC-Code angeben. Auch der Betrag in Euro darf nicht vergessen werden. Ein Verwendungszweck von bis zu 35 Zeichen kann ebenfalls auf den Überweisungsträger eingetragen werden. Bei Online-Überweisungen wird zudem automatisch der Name des Absenders und dessen IBAN angegeben.

Einziger Unterschied zu Inlandsüberweisungen ist, dass der Absender zudem angeben muss, welche Regelung zur Übernahme der Gebühren getroffen wurde (OUR-, BEN- oder SHA-Überweisung). Bei einer OUR-Überweisung trägt der Sender alle Kosten und muss diese im Voraus zahlen. Bei der SHARE-Option teilen sich beide Seiten die Kosten. Diese Option wird oft gewählt. Jeder übernimmt die Kosten, die bei seiner Bank anfallen. Im Falle einer BEN-Überweisung übernimmt der Empfänger alle gebühren.

Ein Geldtransfer ins Ausland kann mit einer Überweisung ähnlich der normalen Inlandsüberweisung erfolgen. Neben den auch dort erforderlichen Daten muss bei einer Überweisung ins Ausland allerdings zudem eingetragen werden, welche Regelung zur Übernahme der Gebühren Sender und Empfänger gewählt haben.

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Einheitliche Vorgaben für SEPA-Überweisungen

In der EU gibt es mittlerweile einheitliche Regeln für SEPA-Überweisungen, die unabhängig von den einzelnen Banken sind. Ein Geldtransfer ins Ausland per Überweisung kann bequem online oder am Bankterminal ausgeführt werden. Im Gegensatz zu Papierüberweisungen fallen hierfür in der Regel keine zusätzlichen Kosten an.

Bei SEPA-Überweisungen ist es sehr wichtig, die IBAN-Nummer, den BIC-Code und den Namen des Kontoinhabers korrekt zu notieren, ansonsten kann es zu Fehlbuchungen kommen. Diese später zu korrigieren kann unter Umständen sehr aufwendig sein. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass für Überweisungen ab 12.500 Euro eine Meldepflicht besteht.

Bei einer Überweisung ins nicht-europäische Ausland benötigt der Absender ebenfalls die genauen Bankdaten des Empfängers. Darüber hinaus muss der Absender entscheiden, in welcher Währung die Überweisung beim Empfänger gebucht werden soll. Statt des BIC-Codes der empfangenden Bank wird oftmals die sogenannte SWIFT-Nummer benötigt.

Für Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums gibt es mittlerweile einheitliche Vorgaben. Wichtig ist hier insbesondere die korrekte IBAN-Nummer und der BIC-Code der Bank, die das Geld empfängt. Ab einer Summe von 12.500 Euro besteht eine Meldepflicht. Auch bei Überweisungen in ein Land außerhalb der Eurozone sind die genauen Bankdaten des Empfängers besonders wichtig.

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Kosten unter Umständen teilen

Allerdings akzeptieren einige Banken im EU-Ausland nur SEPA-Überweisungen bis zu einer bestimmten Mindesthöhe oder berechnen Provisionen bei höheren Überweisungssummen. Im Idealfall sollte man sich vorab mit dem Empfänger der Überweisung absprechen, wer mögliche Überweisungsgebühren übernimmt.

Wenn beispielsweise eine genaue Summe ohne Abzüge beim Empfänger ankommen muss, ist es sinnvoll, wenn der Überweisende direkt die anfallenden Gebühren übernimmt. In diesem Fall wird eine sogenannte OUR-Überweisung genutzt. In anderen Fällen kann es aber sinnvoll sein, dass sich Sender und Empfänger die Überweisungsgebühren teilen, beispielsweise bei privaten Geldtransfers oder bei der Zahlung für eine Ferienwohnung. Hierfür wird der Zusatz SHA (Share) verwendet. Der Zahlende übernimmt dabei nur die Kosten für die ausgehende Überweisung bei seiner Bank. Der Zahlungsempfänger zahlt dagegen die bei seiner Bank anfallenden Kosten.

Vor einem Geldtransfer ins Ausland, insbesondere in ein Land außerhalb der Eurozone, ist es sinnvoll, dass Sender und Empfänger vorab absprechen, wer die Überweisungsgebühren übernimmt. Insbesondere bei privaten Überweisungen kann es sinnvoll sein, wenn sich beide Seiten die Gebühren teilen und jeder nur die bei seiner Bank anfallenden Kosten zahlt.

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Gebühren möglicherweise sehr hoch

Wer Geld ins Ausland überweisen möchte, sollte sich vorab darüber informieren, welche Kosten bei seiner Bank für einen Geldtransfer ins Ausland auf ihn zukommen. Die Gebühren sind nicht nur von Bank zu Bank unterschiedlich, sondern hängen in der Regel auch vom Zielland und der zu überweisenden Summe ab.

Insbesondere bei Überweisungen in Länder, die nicht an den SEPA-Raum angeschlossen sind, können die Gebühren sehr unterschiedlich ausfallen. Unter Umständen kann es daher sinnvoll sein, auf andere Anbieter wie PayPal, Western Union oder Moneygram zurückzugreifen. Vor allem bei Überweisungen nach Übersee können diese Anbieter sinnvoll sein.

Am 13. Januar 2018 trat in ganz Europa die zweite Zahlungsdienstrichtline PSD2 (Payment Service Directive 2) in Kraft. Durch diese Regelung sind Banken dazu verpflichtet, ihren Kunden Veränderungen bei Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und beim Online-Banking mitzuteilen. Dazu wurden Bankkunden weitere Rechte zugestanden. Beispielsweise können Kunden jetzt auf Wunsch Dritten (beispielsweise Zahlungsdienstleistern) Zugriff auf ihr Konto gewähren.

Mit Blick auf Überweisungen sieht die PDS2-Richtlinie vor, dass Zahlungen, die ohne die Zustimmung des Kunden auf ein Konto gebucht wurden, innerhalb eines Geschäftstags erstattet werden müssen. Wird eine Zahlung zu spät gebucht, muss der Zahlungsdienstleister diese gegenüber dem Zahlungsempfänger erstatten. Die Haftungsgrenze für Missbrauch beim Online-Banking und bei Kreditkarten wurde von 150 Euro auf 50 Euro reduziert. Auf der Grundlage dieser Richtlinie erfahren Bankkunden aber auch genau, welche Kosten bei einem Geldtransfer ins Ausland auf sie zukommen.

Ab einem Betrag von 50.000 Euro kann dieser nicht mehr mit einer normalen SEPA-Überweisung überweisen werden. Auch die Kosten können bei hohen Summen deutlich höher ausfallen. Weitere Gebühren können je nach Bank entstehen, wenn auf dem Überweisungsbeleg Angaben gefehlt haben.

Vor allem bei Zahlungen in Länder außerhalb der Eurozone sollten sich Bankkunden gut informieren, welche Kosten auf sie zukommen. Möglicherweise kann es sinnvoller sein, auf einen Dienstleister wie PayPal oder Western Union zurückzugreifen. Eine Summe von mehr als 50.000 Euro kann zudem nicht über eine normale SEPA-Überweisung ins Ausland überweisen werden.

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Gebühren für Geldtransfers ins Ausland gestiegen

Seit einigen Jahren steigen die Kosten deutscher Banken für Auslandsüberweisungen immer weiter an. Auch aus diesem Grund sind andere Anbieter wie Western Union oder PayPal für viele eine Alternative geworden. Hier wird oftmals nicht nur mit einem einfacheren Preismodell gearbeitet, sondern auch mit echten Wechselkursen. Meist sind SEPA-Überweisungen innerhalb der EU bzw. des EWR vergleichsweise günstig. Die gesetzlichen Regelungen geben vor, dass eine solche Überweisung nicht teurer sein darf als eine Inlandsüberweisung. Bei Überweisungen in andere Länder sieht die Sachlage jedoch oftmals anders aus. Viele Banken bieten Kontomodelle mit kostenfreien beleglosen Buchungen an. Wer ein solches Konto besitzt, kann also in der Regel auch SEPA-Überweisungen ins Ausland kostenlos durchführen.

Es ist nicht unüblich, dass große Banken 30 Euro oder mehr für eine Überweisung ins Ausland berechnen. Neben den eigentlichen Gebühren müssen Kunden zudem davon ausgehen, dass ihren aufgrund von Wechselkursen indirekt weitere Kosten entstehen. Hier können je nach Zielwährung große Unterschiede entstehen.

Die Kosten für einen Geldtransfer ins Ausland setzen sich damit aus Gebühren für die Umrechnung in eine andere Währung und den eigentlichen Überweisungsgebühren (SWIFT-Gebühren) zusammen. Ein ungünstiger Wechselkurs kann die Kosten nochmals erhöhen. Banken in der EU sind allerdings verpflichtet, alle anfallenden Kosten transparent und korrekt auszuweisen. Neben der überweisenden Bank kann auch die Empfängerbank Gebühren erheben. Die Kosten für Überweisungen in Länder außerhalb der Eurozone können unter Umständen letztlich bis zu zehn Prozent der überwiesenen Summe ausmachen. Bei 1.000 Euro können damit leicht Kosten von 100 Euro anfallen.

Die Kosten für einen Geldtransfer ins Ausland steigen seit einigen Jahren. Banken müssen alle Gebühren jedoch transparent ausweisen und über Veränderungen informieren. Die Gebühren können jedoch nach Summe und Zielland variieren. Zu den eigentlichen Überweisungsgebühren kommen zudem oftmals Umtauschkosten zusammen. Alternativen wie Western Union oder PayPal können daher durchaus sinnvoll sein.

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Dauer einer Auslandsüberweisung

Seit 2012 gelten gesetzliche Fristen bei SEPA-Überweisungen und Transaktionen im Europäischen Wirtschaftsraum. Banken müssen garantieren, dass sie Zahlungen innerhalb des vorgegebenen Zeitraums transferieren. Diese Fristen gelten jedoch nicht für Zahlungen außerhalb des SEPA- bzw. EWR-Raums. Daher ist es sinnvoll, sich vor einer Überweisung zu erkundigen, wie lange es dauern wird, bis diese beim Empfänger ankommt.

Überweisungen in Euro ohne Beleg sollte nach den gesetzlichen Fristen innerhalb nur eines Geschäftstages beim Empfänger ankommen. Für Überweisungen in Euro mit Beleg sind zwei Geschäftstage vorgesehen. Eine Überweisung in andere EWR-Währungen kann dagegen schon vier Geschäftstage dauern. Überweisungen in Länder außerhalb des EWR können dagegen länger als vier Tage dauern.

Seit einigen Jahren müssen Banken auch bei Überweisungen innerhalb der Eurozone gesetzliche Fristen einhalten. In Ländern der Eurozone kommt eine Zahlung in der Regel innerhalb nur eines Geschäftstags beim Empfänger an. In einem Land der EWR-Zone sollte die Überweisung innerhalb von vier Tagen ankommen. In einem Land außerhalb des EWR kann eine Überweisung länger dauern.

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Höhere Summen anmelden

Weiterhin müssen Überweisungen von mehr als 12.500 Euro ins Ausland angemeldet werden. Der Hintergrund hierfür ist vor allem, dass aus diesen Daten eine Zahlungsbilanz und die Außenhandelsstatistik berechnet werden. Die Meldepflicht gilt auch für den Erhalt von Zahlungen von mehr als 12.500 Euro. Diese Regelung nach Paragraf 11 des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) und Paragraf 67 der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) gilt für Barzahlungen und Überweisungen ebenso wie für Lastschriften und Schecks.

Einige unternehmerische Zahlungen wie Ausfuhrerlöse, Wareneinfuhrzahlungen, ein langfristiger Geldtransfer von Geldinstituten mit dem Ausland oder Aus- und Rückzahlungen von Krediten und Einlagen mit einer zunächst vereinbarten Laufzeit von bis zu einem Jahr fallen nicht unter dieser Vorgaben.

Meldungen über Zahlungen von über 12.500 Euro müssen in elektronischer Form bei der Bundesbank eingereicht werden. Banken weisen ihre Kunden allerdings nochmals auf diese Meldepflicht hin. Privatpersonen können sich aber auch telefonisch an die Bundesbank wenden und dieser ihre Zahlungen mitteilen.

Zahlungen von mehr als 12.000 Euro müssen in elektronischer Form bei der Bundesbank angemeldet werden. Banken weisen ihre Kunden allerdings nochmals darauf hin. Aus den so gewonnen Daten werden eine Zahlungsbilanz und eine Außenhandelsstatistik erstellt. Einige Ausfuhren müssen nicht angemeldet werden.

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Weitere Vorgaben bei Geldtransfers ins Ausland

Zudem müssen bei Geldtransfers ins Ausland immer auch die Regelungen des Geldwäschegesetzes (GWG), dass im Sommer 2017 nochmals verschärft wurde, beachten. Gewerbetreibende wie beispielsweise Autohändler oder Immobilienmakler müssen bei Barzahlungen ab 10.000 Euro die Identität des Kunden dokumentieren. Kommt der Verdacht der Geldwäsche auf, müssen sich die Gewerbetreiben an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) wenden.

Bei Bareinzahlungen ab 1.000 Euro müssen weitere Angaben wie eine Kopie des Ausweises bei der jeweiligen Bank eingereicht werden. Bei Einzahlungen ab 12.500 Euro durch eine Person, die ihren Wohnsitz nicht in Deutschland hat, muss der Zahlungsempfänger diese ebenfalls bei der Bundesbank melden.

Bei höheren Geldsummen sollten sich Kunden in jedem Fall an ihre Bank wenden und dort nachfragen, ob sie die Zahlung melden müssen oder weitere Regelungen zu beachten haben. Zudem müssen Kunden die Gebühren ihrer Bank im Auge behalten, denn insbesondere Zahlungen ins Nicht-EU-Ausland können sehr teuer sein.

Bei höheren Summen sollten sich Bankkunden an ihre Bank wenden und sich erkundigen, ob sie bestimmte Anforderungen und Vorgaben erfüllen müssen. Unter anderem gelten auch bei Geldtransfers ins Ausland die Vorgaben des Geldwäschegesetzes. Bei Bareinzahlungen ab 1.000 Euro muss zudem ein Ausweis vorgelegt werden.

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Alternativen zu Banküberweisungen

Insbesondere bei Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums kann es insbesondere aufgrund der teilweise hohen Schwankungen bei Wechselkursen zu hohen Kosten kommen. Zudem kann eine Überweisung in ein Land außerhalb des EWR-Raums sehr lange dauern. Außerdem erfolgt eine Überweisung in ein anderes Land nicht immer zuverlässig. Schon bei kleinen Fehlern auf der Überweisung – beispielsweise ein falsch geschriebener Name – kann zu Problemen führen. Das Zurückholen einer Überweisung ist zudem meist nur mit großem Aufwand möglich.

Die Nachfrage nach Alternativen zu klassischen Banküberweisungen steigt daher immer weiter an. Bei weit entfernten Ländern, insbesondere wenn dort nicht alle Menschen ein Bankkonto besitzen, werden nicht viele Dienstleistungen angeboten. Etabliert sind Anbieter wie PayPal, Western Union oder Moneygram.

Neben diesen sehr bekannten Anbietern sind weitere Unternehmen wie Azimo oder Worldremit am Markt. Viele dieser Anbieter sind deutlich schneller und günstiger als klassische Banküberweisungen. So kann wird es vielen Menschen erleichtert werden, Geld an Freunde und Verwandte ins Ausland zu versenden. Nutzer sollten allerdings die Kosten, die zum Teil sehr unterschiedlich sind, gut vergleichen. Zudem sollten sie sich mit der Funktionsweise der jeweiligen Anbieter vertraut machen, denn nicht jeder Anbieter kommt für jeden infrage. Während Western Union und MoneyGram auch von Menschen ohne Bankkonto genutzt werden können, ist dies bei PayPal nicht der Fall.

Nutzer sollten sich daher nicht nur über die Kosten informieren, sondern auch wie die Überweisung erfolgt und wie der Zahlungsempfänger sein Geld erhält. Bei den meisten Dienstleistern zahlt der Absender die anfallenden Gebühren, aber auch der Empfänger muss unter Umständen beispielsweise für Währungsumrechnungen Gebühren zahlen.

Aufgrund der teilweise sehr hohen Gebühren, die bei klassischen Überweisungen ins Ausland anfallen können sowie der oftmals langen Dauer einer solchen Überweisung suchen immer mehr Menschen eine Alternative. Hier können Anbieter wie MoneyGram oder Western Union infrage kommen. Nutzer sollten jedoch nicht nur die Kosten vergleichen, sondern sich auch darüber informieren, wie die Überweisung erfolgt.

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Geldtransfer ins Ausland mit Western Union

Western Union bietet die Möglichkeit an, von einer Kreditkarte oder einem Bankkonto aus Geld in viele Länder zu überweisen. An fast 500.000 Standorten in aller Welt können Menschen dann das Geld abholen. Eine Überweisung an ein ausländisches Bankkonto ist ebenfalls möglich. Eine Gebühr fällt auch hier an, die bei der Abbuchung gezahlt werden muss. Wird Geld an einen Standort im Ausland überwiesen, kann es dort meist schon nach wenigen Minuten abgeholt werden. Hier liegt das Limit bei 1.000 Euro ohne Legitimation und 5.000 Euro nach einer Legitimation.

Gegen Vorlage eines Nummerncodes und seines Ausweises kann der Empfänger Geld an einem der Western-Union-Standorte abholen. Über die Webseite von Western Union kann man fast in die ganze Welt Geld überweisen. Der Service ist rund um die Uhr nutzbar und basiert auf moderner und sicherer Technologie. Allerdings sollten die Abholer die Öffnungszeiten der jeweiligen Standorte beachten. Dieser sind auf der Webseite von Western Union aufgelistet.

Einzahlungen bei Western Union sind auch ohne Bankkonto und Kreditkarte, sondern lediglich mit einem Ausweis möglich. Auch ein fester Wohnsitz in Deutschland ist keine Voraussetzung. Der Einzahlende muss lediglich volljährig sein. Einzahlungen können dann an mehreren Standorten in Deutschland, darunter auch einige Sparkassen und die Postbank, erfolgen. Dort muss ein Formular ausgefüllt werden, danach kann das gewünschte Geld in bar oder mit EC-Karte inklusive Gebühren direkt eingezahlt werden.

Die anfallenden Gebühren hängen vom jeweiligen Zielland ab. Für den Empfänger dort fallen keine Gebühren an. Die jeweiligen Gebühren sind online auf der Webseite von Western Union nachvollziehbar. Nach der Einzahlung erhält der Überweisende eine Money Transfer Control Number (MTCN), über die jederzeit der Status der Überweisung eingesehen werden kann. Dieser Nummer muss dann mit der Höhe der überwiesenen Summe an den Empfänger weitergegeben werden. Der Empfänger muss zudem dem Namen des Überweisenden und das Land, aus dem er das Geld überwiesen hat kennen.

Seit vielen Jahren ist Western Union bei einem Geldtransfer ins Ausland eine beliebte und bekannte Alternative. Der Geldtransfer ist sogar ohne Bankkonto möglich. Der Sender erhält eine Money Transfer Control Number, mit der er nicht nur den aktuellen Status seiner Überweisung verfolgen kann, sondern mit welcher der Empfänger das gesendete Geld direkt in bar abholen kann.

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Überweisungen mit MoneyGram und PayPal

MoneyGram ermöglicht das Versenden von Geld an über 350.000 Standorte in aller Welt, wo das Geld dann in bar abgeholt werden kann. Das Geld ist meist innerhalb von wenigen Minuten am Zielort. Der Abholer benötigt nur seinen Personalausweis und eine Referenznummer. In weit entfernte Ländern kann eine Überweisung allerdings zum Teil mehr als 30 Euro kosten. Bei sehr hohen Überweisungen ist dies jedoch oft nur ein Bruchteil. Über MoneyGram kann auch Geld auf ein Girokonto oder auf ein Mobiltelefon gesendet werden.

Ein sehr bekannter Zahlungsdienstleister ist sicher PayPal. Viele Menschen kennen das Unternehmen sicher vom Bezahlen beim Onlineshopping, aber auch für private Überweisungen ins Ausland ist PayPal eine Alternative. Auch Unternehmen können über PayPal Geld versenden, unter Privatpersonen fallen jedoch keine Gebühren für eine Transaktion an. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist bei PayPal aber keine Barauszahlung möglich, sondern das überwiesene Geld landet zunächst auf dem PayPal-Konto des Empfängers und dann auf dessen Bankkonto. Bei Zahlungen über eine Kreditkarte fallen Gebühren an. Dazu kommen bei Zahlungen in Nicht-EU-Länder Kosten für das Zielland und Umrechnungen in die Landeswährung.

Weitere bekannte Alternativen sind MoneyGram und PayPal. Bei MoneyGram können Nutzer Geld direkt in bar an einen der über 350.000 Standorte in aller Welt versenden. Auch PayPal eignet sich für private Zahlungen. Hier wird jedoch ein Bankkonto benötigt. Bei beiden Anbietern fallen je nach Zielland unterschiedliche Gebühren an.

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Fazit: Geldtransfer ins Ausland kann auf verschiedenen Wegen erfolgen

Ein Geldtransfer innerhalb des SEPA-Raums kann heute oftmals vergleichsweise schnell und günstig erfolgen. Auch innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums dauert es meist nur wenige Tage, bis das Geld beim Empfänger angekommen ist. Allerdings kann es bei einem Geldtransfer in ein Land außerhalb des EWR länger dauern, bis der Empfänger sein Geld erhält. Zudem kommen je nach Zielland unterschiedliche hohe Kosten auf Sender und Empfänger zu.

Diese können sich Sender und Empfänger allerdings teilen. Hierzu wird mit Blick auf die anfallenden Gebühren auf der Überweisung die SHARE-Option angekreuzt. Alternativ kann auch der Sender oder der Empfänger alle anfallenden Kosten komplett übernehmen. Die Angabe hierfür ist letztlich der größte Unterschied zu inländischen Überweisungen.

Allerdings sind insbesondere in den letzten Jahren die Kosten für eine Überweisung deutlich gestiegen. Direkt oder indirekt kommen weitere Gebühren für den Umtausch in eine andere Währung oder durch ungünstige Wechselkurse hinzu. Daher entscheiden sich viele Menschen für einen Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Western Union. Diese können teilweise auch ohne Bankkonto genutzt werden. Nutzer sollten jedoch vor einem Geldtransfer ins Ausland die jeweiligen Anbieter gut vergleichen. Dabei gilt es neben den anfallenden Kosten auch zu prüfen, wie das Geld beim Empfänger ankommt.

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Grafikquelle:

  • shutterstock.com
Geldtransfer ins Ausland was last modified: August 7th, 2019 by MarcelT
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