Die Welt der Kryptowährungen – was noch wichtig ist

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 06.01.2021


Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und mit ihm auch eine echte Ralley, was die Entwicklungen der digitalen Währung angeht. Während im Frühjahr noch deutliche Tiefs bei den einzelnen Token erreicht wurden, haben sie im Dezember den Berg erklommen. Der Bitcoin hat die 23.000 Euro Marke geknackt und auch andere digitale Währungen konnten starke Kursanstiege verzeichnen. Anleger blicken nun auf das kommende Jahr und erhoffen sich die weitere Entwicklung der digitalen Währungen. 

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Die Themen 2021 für die digitalen Währungen

Die digitalen Währungen gewinnen wieder Oberwasser. Die Kurse steigen und das Interesse auch. Umso wichtiger ist es für Anleger und Investoren, sich jetzt mit der Frage zu beschäftigen, welche Punkte 2021 Einfluss auf die weitere Entwicklung nehmen können und wichtige Wegweiser sind, wenn es um die weiteren Strategien in Bezug auf die Anlage geht. 

Die Reife der einzelnen Kryptowährungen

Einer der wichtigsten Punkte in Bezug auf die Entwicklung von Bitcoin und Altcoins wird der Blick auf die Reife sein. Gemeint ist in dem Zusammenhang die Etablierung im Alltag. So sollten sich Anleger bewusst machen, dass die digitalen Währungen als Alternative zur klassischen Währung entwickelt wurden. Das heißt, sie sollen ebenfalls als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Doch wie weit ist dieser Punkt eigentlich fortgeschritten? Welche Anbieter haben den Bitcoin mit in die Zahlungsvarianten aufgenommen und wo sind als Zahlungsmöglichkeiten Altcoins zu finden? 

Gerade in den letzten Monaten des Jahres hat sich gezeigt, dass immer mehr Anbieter auf Zahlungsmöglichkeiten in Form von Kryptowährungen setzen. Dies hängt nicht zuletzt auch mit den steigenden Kursen zusammen. Dafür ist es aber notwendig, dass die digitalen Währungen auch in der Lage sind, ein funktionierendes System anzubieten, über das die Zahlungen durchgeführt werden können. 

Hierbei handelt es sich um eine Symbiose zwischen den digitalen Währungen und den Nutzern, die diese als Zahlungsmittel anbieten. Mit zunehmenden Akzeptanzstellen werden auch die Kryptowährungen in ihrem Wachstum unterstützt. 

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Die Sache mit dem Hype

Sind digitale Währungen nur ein Hype? Oder handelt es sich um eine Blase, die möglicherweise in den kommenden Monaten zum Platzen gebracht wird? Auch hier muss ein Blick auf die jeweilige Währung geworfen werden, da diese eine unterschiedliche Basis haben und sich in verschiedene Richtungen entwickeln können. Unter anderem ist es wichtig zu prüfen, welche Pläne die jeweiligen Verantwortlichen mit dem digitalen Währungen haben, wie sich diese in Bezug auf mögliche Kooperationen entwickeln und wo sich etwas tut, wenn es um Investitionen großer Unternehmen geht. 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass viele digitale Währungen deutlich davon profitieren, wenn sich einflussreiche Unternehmen entscheiden, die Währung zu unterstützen und sich dazu zu bekennen, dass sie eine hohe Erwartung an die Kryptowährungen haben. Inwieweit sich hier neue Entwicklungen im Jahr 2021 zeigen werden, ist noch offen. Daher ist es für Anleger wichtig, die Angaben rund um die Pläne der digitalen Währungen im Blick zu behalten. 

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Maßnahmen in Bezug auf die Regulierung

Gerade wenn es um digitale Währungen geht, kommen immer wieder Themen auf, die sich mit der Regulierung beschäftigen. Im Vergleich zu den klassischen Währungen gibt es keine Vorgaben zur Regulierung. Diese bedeutet, dass der Besitz von digitalen Währungen mit einem großen Risiko verbunden ist. Wenn die Coins in einer digitalen Geldbörse aufbewahrt werden und es hier zu einem Hacker-Angriff kommt, erhält der Besitzer keine Erstattung, da es keine Regulierung für die Vermögenswerte gibt. Gerade die fehlende Regulierung ist aber auch einer der wichtigen Aspekte in Bezug auf die Anonymität, die hier geboten wird. 

Was passiert, wenn geplant ist, eine Regulierung für die digitalen Währungen einzurichten? Dies kann sich sowohl positiv als auch negativ auf die Entwicklungen der digitalen Währungen auswirken. So besteht die Möglichkeit, dass sich der Nutzungsumfang erhöht, wenn es eine Regulierung gibt. Viele digitale Währungen profitieren jedoch stark von Innovationen. Das bedeutet, dass die Entwickler eine gewisse Freiheit benötigen, diese Innovationen umzusetzen. Eine Regulierung kann dafür sorgen, dass dies nicht mehr im gewünschten Maß umsetzbar ist. 

Geplante Innovationen als sehr wichtiger Aspekt

Unter den digitalen Währungen herrscht eine starke Konkurrenz. In diesem Zusammenhang ist es nachvollziehbar, dass stetige Innovationen dafür sorgen, den eigenen Vorsprung ausbauen zu können. Doch diese Innovationen müssen auch entwickelt werden. Welche Planungen die jeweiligen Verantwortlichen haben, kann sehr oft in den Nachrichten gelesen werden. Aber auch hier ist es notwendig, stetig informiert zu bleiben. Ein Blick sollte auf die Frage gerichtet werden, wie die Planungen in Bezug auf die Anwendungsgebiete sind. Digitale Währungen profitieren davon, immer wieder neue Anwendungsgebiete zu erschließen. Das ist jedoch nicht in allen Bereichen möglich oder kann nur durch Innovationen umgesetzt werden. 

In der Regel gibt es regelmäßige Informationen dazu, welche Planungen es in Bezug auf eine digitale Währung gibt. Ein Beispiel hierfür ist der IOTA. Die digitale Währung des Internet of Things hat vor einigen Jahren einen echten Boom erlebt. Durch die folgenden Informationen, dass mit einer Unterstützung durch Größen, wie auch Windows, zu rechnen ist, wurde der Kurs nach oben getrieben. Oft reichen schon Aussagen zu den Planungen aus, um sich auf die Kursentwicklung auszuwirken. Das ist einer der Pfeiler der hohen Liquidität, die digitale Währungen mitbringen. 

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Investitionen von PayPal, Credit Suisse und Revolut wirken sich auf die Krypto-Welt aus

PayPal hat in den vergangenen Wochen in Bezug auf die digitalen Währungen auf sich aufmerksam gemacht und geht diesen Weg auch weiter. So wird nun eine Investition in einen Dienstleister für die Tokenisierung durchgeführt, der auch schon von anderen großen Playern ins Visier genommen wurde. Hier fallen Namen, wie Credit Suisse und Revolut. 

Paxos ist der Name der Blockchain-Infrastruktur-Plattform, bei der PayPal nun investiert. Mit einem Betrag von mehr als 140 Millionen US-Dollar, ist der Einstieg geplant. Paxos soll dafür sorgen, dass Vermögenswerte einfach und schnell tokenisiert werden können. Zusätzlich dazu stehen Möglichkeiten für die Abwicklung, den Handel und auch für eine sichere Aufbewahrung zur Verfügung. Unter anderem soll Paxos bereits Lösungen bereithalten, die für den Krypto-Handel an sich, aber auch direkt für Unternehmen oder den Handel mit Wertpapieren wertvoll sein können. 

In der benannten Finanzierungsrunde ist nicht nur PayPal als beeindruckende Größe zu finden. Die Führung übernimmt Declaration Partners. Interessant zu wissen ist, dass Paxos PayPal schon länger als Kunden hat, ebenso wie die Credit Suisse und auch Revolut. Damit stehen die drei Unternehmen in der Kundenliste eines Unternehmens, das die Zukunft der Kryptowährungen durchaus beeinflussen könnte. Mit dem neuen Geld des Zahlungsdienstleisters möchte Paxos dafür sorgen, dass die Entwicklungen auch auf den wachsenden Kundenstamm zugeschnitten werden können. 

Bitcoin Kurs Entwicklung

Die Wettbewerbssituation macht Druck auf digitale Währungen 

Wie in vielen Bereichen gibt es auch bei der digitalen Währung eine Wettbewerbssituation. Dies gilt nicht nur untereinander, sondern auch durch den Einfluss der traditionellen Märkte. So ist zu beachten, dass traditionelle Wege gerne optimiert werden, um dafür zu sorgen, dass der Nährboden für digitale Währungen nicht gefördert wird. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise die Zahlungsdienstleister zu benennen. Viele Banken gehen ebenfalls den virtuellen Weg. Sie entwickeln Möglichkeiten, damit die Kunden in der Lage sind, die Bezahlungen direkt von ihrem Konto virtuell durchführen zu können. Damit sind die Banken bereit, neue Wege auf sich zu nehmen. 

Gerade Altcoins haben große Probleme. So hat sich der Bitcoin dauerhaft den Platz als die digitale Währung gesichert, die auch als Leitcoin zu sehen ist. Dieser Platz ist ein großer Vorteil im Wettbewerb und vergleichbar mit Gold bei den Edelmetallen. Anders sieht es bei Altcoins aus. Diese stehen bereits in einem direkten Wettbewerb mit Bitcoin und müssen sich zusätzlich gegen die Konkurrenz aus dem traditionellen Sektor durchsetzen. 

Auch in Bezug auf die Geldanlage sind die digitalen Währungen im Kampf gegen die Konkurrenz mit dabei. Als Wertanlage werden noch immer vor allem Wertpapiere durch die Anleger in den Fokus gestellt. Aber auch der Handel mit klassischen Währungen ist dabei zu beachten. Umso wichtiger ist es, dass die digitalen Währungen vor allem durch eine stetige Liquidität das Interesse der Investoren auf sich ziehen und in dem Zusammenhang zu einem festen Teil im Portfolio werden. Bei mehr als 1.000 verschiedenen Altcoins ist das eine echte Herausforderung, der sich auch im Jahr 2021 gestellt werden muss. 

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Was 2020 geschah: Pornhub akzeptiert nur noch digitale Währungen

Als erster Anbieter stellt Pornhub ausschließlich die Zahlungen mit Kryptowährungen zur Verfügung. Diese Vorgaben sind ein wenig aus der Not heraus entstanden. So haben sowohl MasterCard als auch Visa die Zusammenarbeit mit dem Anbieter aufgekündigt. Der Auslöser für die Beendigung der Zusammenarbeit waren Informationen dazu, dass auf der Plattform illegale Videos verbreitet werden, die unter anderem auch Inhalte zum Kindesmissbrauch vorweisen. Auch wenn Pornhub direkt reagierte und eine Vielzahl an Filmen löschte, haben sich die Kreditkartenunternehmen sofort entschieden, die Zusammenarbeit zu kündigen. Alternativen, wie PayPal, stehen ebenfalls nicht zur Verfügung, da sich auch PayPal gegen eine Zusammenarbeit entschieden hat. 

Was für Pornhub und die Nutzer selbst ein herber Schlag ist, kann sich auf die Anerkennung der digitalen Währungen noch positiv auswirken. So hat das Unternehmen bereits vor der Kündigung der Kreditkartenunternehmen auch Zahlungen mit dem Litecoin und dem Bitcoin ermöglicht. Zusätzlich dazu wurden nach und nach weitere digitale Währungen in die Zahlungsvarianten aufgenommen. Nun handelt es sich um die einzigen Zahlungsmöglichkeiten, die Pornhub zur Verfügung stehen kann. Die Anzahl der Nutzer der Plattform ist groß. Entertainment-Plattformen für Erwachsene werden, nicht nur in Corona-Zeiten, nach wie vor stark frequentiert. Viele Nutzer entscheiden sich auch für die kostenpflichtige Variante. Auch wenn davon auszugehen ist, dass Pornhub nach dem Skandal eine Vielzahl an Nutzern verlieren wird, so ist auch zu vermuten, dass sich einige Besucher der Plattform den digitalen Währungen als Zahlungsform zuwenden. 

Entwicklungen der digitalen Währungen durch CFDs nutzen

Bereits die Zusammenfassung der aktuellen und zu erwartenden Themen und Entwicklungen in Bezug auf die digitalen Währungen macht deutlich, dass eine Ausarbeitung einer Strategie und das Erkennen von Signalen nicht ganz einfach ist. Viele Anleger sind daher unsicher, ob sie die Investition in digitale Währungen tatsächlich durchführen sollten. Dazu kommt der Aufwand, sich mit der Frage der Aufbewahrung zu beschäftigen. Umso effektiver ist es, auf die Suche nach möglichen Alternativen zu gehen. 

Die Alternativen sind beispielsweise das Trading mit CFDs auf digitale Währungen. Immer mehr Broker nutzen die Möglichkeit, auch digitale Währungen in ihr Angebot mit aufzunehmen und so eine ganz neue Zielgruppe ansprechen zu können. Die Trader, die bereits bei den Brokern aktiv sind, zeigen sich meist offen gegenüber den Neuerungen und den Optionen, die digitalen Währungen in ihr Portfolio an Positionen aufzunehmen. Broker verzeichnen aber auch einen Zulauf an neuen Kunden, die vor allen wegen der Möglichkeit, hier mit digitalen Währungen handeln zu können, ein Konto einrichten. 

ETF-CFDs handeln

CFDs ermöglichen Trading ohne den Kauf von Coins

Kaum etwas hat eine so hohe Volatilität, wie es bei der digitalen Währung der Fall ist. Wer hier von den Kursen profitieren möchte, der muss den Markt genau im Blick haben. Es ist ganz besonders wichtig, Kauf und Verkauf innerhalb von Sekunden ausführen zu können. Eine weitere Option ist der Handel mit CFDs auf digitale Währungen. Hier besteht nicht die Notwendigkeit, selbst Coins zu kaufen. Stattdessen werden Positionen auf die Kursentwicklung innerhalb eines festgelegten Zeitraumes eröffnet. Trader können dadurch von steigenden und von fallenden Kursen bei digitalen Währungen profitieren. 

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