Die Zinsstruktur als wichtiges Wirtschaftsmodell

Kurz formuliert bezeichnet die Zinsstruktur das VerhĂ€ltnis der verschiedenen ZinssĂ€tze innerhalb einer bestimmten Volkswirtschaft zu einem klar bestimmten Zeitpunkt. Dabei wird von einer „normalen“ Zinsstruktur gesprochen, wenn der Marktzins fĂŒr festverzinsliche und langfristige Wertpapier ĂŒber dem Marktzins fĂŒr kurzfristige Wertpapiere liegt. Eine sogenannte inverse Zinsstruktur hingegen liegt dann vor, wenn die Rendite der kurzfristigen Papiere ĂŒber der Rendite der langfristigen Wertpapiere liegt. Eine „flache“ Zinsstruktur ist hingegen dann vorhanden, wenn nur geringe oder sogar gar keine Unterschiede zwischen den festverzinslichen Wertpapieren vorliegen, die unterschiedliche Restlaufzeiten besitzen. Allerdings ist die Zinsstruktur und mit ihr zusammen die Zinsstrukturkurve noch wesentlich tiefer im Wirtschaftsgeschehen verankert und besitzt einige Vorteile, aber auch bringt auch einige Nachteile mit sich.

Zinsanteil_Grl

Unterscheidung der ZinsmÀrkte

GrundsĂ€tzlich unterscheiden sich die effektiven ZinssĂ€tze zu einem festgelegten, bestimmten Zeitpunkt auf den wichtigen MĂ€rkten – Kapital-, Geld- und KreditmĂ€rkte – mitunter erheblich voneinander. Die Ursache fĂŒr diese unter UmstĂ€nden sehr großen Unterschiede liegt in der Differenzierung der BonitĂ€t, aber auch in der Fristigkeit sowie der Denomination der Kapitalanlagen durch die verschiedenen Investoren. Die Zinsstruktur spiegelt dabei das VerhĂ€ltnis dieser unterschiedlichen ZinssĂ€tze zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einander wieder und da es eine große Anzahl an unterschiedlichen Kapitalanlagen gibt ist natĂŒrlich auch die Anzahl der verschiedenen Zinsstrukturen entsprechend hoch. Das fĂŒhrt dazu, dass eine Konzentration auf Zinsstrukturen von bestimmten Kapitalanlagen notwendig wird. Im Normalfall wird die Darstellung von Zinsstrukturen festverzinslicher Wertpapiere (zum Beispiel Rentenwerte) dargestellt, die dieselbe Denomination, BonitĂ€t und Restlaufdauer besitzen.

Im Regelfall liegen die langfristigen ZinssĂ€tze auch ĂŒber den ZinssĂ€tzen der kurzfristigen Wertpapiere. Der seltenere, aber durchaus realistische Fall liegt dann vor, wenn die ZinssĂ€tze fĂŒr kurzfristige Wertpapiere höher sind – dann spricht man von der „inversen“ Zinsstruktur. Dabei gibt es verschiedene Theorien, die ErklĂ€rungsansĂ€tze fĂŒr die verschiedenen Entwicklungen bieten wollen. So behaupten zum Beispiel einige Erwartungstheorien, dass der langfristige Zins grundsĂ€tzlich dem Durchschnitt der erwarteten kurzfristigen ZinssĂ€tze entsprechen wird. Die BegrĂŒndung dafĂŒr wird darin gesehen, dass jede Kapitalanlage gleichgĂŒltig der Art und Weise der kommulativen Anlagefrist den gleichen Ertrag erwirtschaftet, solange die Gesamtfristigkeit gleichlang ist. Es spielt also keinen Unterschied, ob eine Kapitalanlage eine einmalig langfristige Art wĂ€hlt oder in Form von kurzfristigen, nacheinander geschalteten Anlagen ausgeĂŒbt wird. Wenn dieser Hintergrund gegeben ist, so ist dem jeweiligen Investor die Anlage-Befristung gleichgĂŒltig. Die erwarteten Änderungen des Zinssatzes lösen somit arbitrage Bewegungen auf der Angebots- und Nachfrageseite aus.

Weitere Theorien der Zinsstruktur

Ein weiteres Grundsatzmodell der Zinsstruktur ist die sogenannte LiquiditĂ€tsprĂ€mientheorie von J.R. Hicks, die auf Keynesschen Überlegungen im Bezug auf die LiquiditĂ€tsprĂ€ferenz basiert. Dieser Überlegung nach werden sich Subjekte der Wirtschaft nur dann dazu entschließen Kapital zu binden – und damit die LiquiditĂ€t aufzugeben – wenn sie dafĂŒr eine PrĂ€mie erhalten. Diese muss jedoch ĂŒber den höheren Zins geleistet werden: Mit einer steigenden Dauer der Kapitalbindung der Grad der LiquiditĂ€t fĂ€llt, wird von den Wirtschaftssubjekten in einer gleichgerichteten Wechselbeziehung eine entsprechende PrĂ€mie verlangt – der Zinsaufschlag erfĂŒllt genau diesen Zweck. Es besteht außerdem eine Relation zwischen der Höhe der PrĂ€mie und der LĂ€nge der Bindungsdauer des Kapitals – es wird von einer „positiven Korrelation“ gesprochen. Dies fĂŒhrt im Regelfall zu einer steigenden Zinskurve. Ist eine fundamentale Änderungen der Zins zu erwarten, so kann dadurch die Änderung einer Zinsstrukturkurve ĂŒber einen zunĂ€chst flachen Verlauf bis hin zu der inversen Zinsstruktur erklĂ€rt werden.

Eine dritte Theorie wurde von dem Wirtschaftswissenschaftler J.M. Clubertson hervorgebracht und ist unter dem Namen „Marktsegmentaktionstheorie“ bekannt: Diese geht von der Überlegung aus, dass verschiedene Laufzeiten von unterschiedlichen Investoren bevorzugt werden. Die Annahme, dass Investoren auch tatsĂ€chlich auf einem einheitlichen Kapitalmarkt handeln, ebenfalls eine reine Hypothese. Die PrĂ€ferenz der Anlagefristigkeit wird immer bedingt durch die gesetzlichen Vorschriften fĂŒr jeden einzelnen institutionellen Anleger. Aber auch entsprechenden Kosten von Informationen, die eine Konzentration auf einen bestimmten Bereich der Laufzeit induzieren sowie unterschiedliche Ziele der Anlage spielen dort mit hinein. Die FristigkeitsprĂ€ferenz bewirkt somit eine starke Konzentration auf die TeilmĂ€rkte und verschiedene Höhen der Zins in den unterschiedlichen Laufzeitbereichen sind daher ein Resultat aus den aktuellen Knappheitsgraden.

Zinsentwicklung

Zinsstrukturkurve als essentielles Mittel der Planung

Um Zinsstrukturen grafisch darstellen zu können wird immer wieder auf die sogenannte Zinsstrukturkurve zurĂŒckgegriffen. Einfach ausgedrĂŒckt ist eine Zinsstrukturkurve eine Darstellung grafischer Art, die den Bezug zwischen einem Zinssatz einer Anleihe oder eines Kredites und der jeweiligen Laufzeit anzeigt. Sie geben sehr viele wertvolle Hinweise darauf, wie sich Zinsen und verschiedene Laufzeiten zueinander verhalten: Auf der einen Seite verwenden viele Banken die Zinskurven, um so die Konditionen von Neuemissionen festlegen zu können. Allerdings eignet sich dies nur fĂŒr den Emissions- beziehungsweise PrimĂ€rmarkt, wĂ€hrend auf dem Umlauf- beziehungsweise SekundĂ€rmarkt die Zinsstrukturkurve zur Verwendung kommt und den Banken Auskunft ĂŒber Anleihen und Kredite geben kann. Auf der anderen Seite bedienen sich natĂŒrlich auch Anleger der Zinsstruktur beziehungsweise deren Kurven und können so erkennen, in welche Laufzeit von Anleihen eine Investition lohnenswert ist. Sind also zum Beispiel sinkende Zinsen vorhanden, so sollten Anleger eher in mittelfristige oder langfristige Anleihen investieren, wĂ€hrend steigende Zinsen dafĂŒr sorgen, dass rechnerisch betrachtet eine Investition in kurzfristige Anleihen sinnvoller ist.

Ähnlich wie bei der Zinsstruktur kann auch anhand der Zinsstrukturkurve erkannt werden, wie genau der aktuelle Verlauf aussieht: Bei einer normal steigenden Zinsstrukturkurve kann von einer positiven Konjunkturerwartung ausgegangen werden. Daraus können sowohl Anleger als auch Ermittelnde eine bessere Planbarkeit bekommen und Renditen sowie festzulegende Emissionen können konkreter festgelegt werden. Außerdem gilt: Je steiler der Verlauf der Strukturkurve ist, desto höhere Erwartungen haben die Marktteilnehmer an die Entwicklung der Konjunktur. Eine sehr steile Zinsstruktur ist zum Beispiel am Ende einer Rezession vorhanden, da dann die Anleger erneut an einen Aufschwung der Wirtschaft glauben und durch diese positiven Erwartungen die Renditen der Anleihen erhöht werden. Ein gutes Beispiel fĂŒr eine „normale“ Zinsstrukturkurve sind die Festgeldkonten.

Auch bei den Zinsstrukturkurven wird das Gegenteil zum „normalen“ Verhalten als „inverse Strukturkurve“ bezeichnet und oftmals als „negative“ Strukturkurve benannt. Diese tritt dann ein, wenn schwache Erwartungen an den Verlauf der Konjunktur vorhanden sind und sich diese somit ungĂŒnstig auf Zinsen und Anleihen auswirken: Die kurzfristigen Zinsen gehen immer weiter nach unten und die fallenden Zinskurven zeugen von einer schlechten Wirtschaft – außerdem lösen sie oftmals RezessionsĂ€ngste aus. Anders verhĂ€lt es sich bei flachen Zinsstrukturkurven, die oftmals darauf hinweisen, dass ein Wechsel von inversen zu normalen Zinsstrukturen bevorsteht – oder umgekehrt.

Theorie versus RealitÀt

Es hat sich viel geĂ€ndert in den letzten Jahren, denn die Finanzkrise von 2008 sowie der Zusammenbruch einiger Großbanken machte deutlich, dass die Wirtschaftstheorien der letzten Jahrzehnte nur noch bedingt angewendet werden können und ihnen damit auch eine weniger starke Aussagekraft zugesprochen werden sollten. In der heutigen Zeit fließen nĂ€mlich wesentlich mehr Faktoren ein, die einen Einfluss auf die Renditen ausĂŒben und sich direkt auf die Zinsstrukturen und Zinsstrukturkurven auswirken. Allerdings sollte die Aussagekraft von Zinsstrukturkurven nicht unterschĂ€tzt werden, denn sie sind immer noch fĂŒr Anleger, Banken und Notenbanken sehr wichtig. Auch die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) sowie die Federal Reserve nutzen die Strukturkurven als wichtigen Indikator, verlassen sich allerdings nicht gĂ€nzlich auf sie. Denn wie die Vergangenheit gezeigt hat können ZinsverlĂ€ufe trotz einer vorhanden Zinsstruktur einen vollkommen anderen Weg einschlagen als prognostiziert wurde.

Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre haben viele Wirtschaftsspezialisten versucht einen neuen Ansatz zu finden, um einerseits Methoden zur Vorhersage zu finden, andererseits allerdings auch die Zinsstruktur wieder als funktionale Methode einsetzen zu können. Eine Geldpolitik mit einer optimalen Zinsstruktur sollte selbstverstĂ€ndlich auch weiterhin das Ziel sein, die jedoch nur mit Hilfe neuer Methoden erreicht werden kann. Die Bedingungen fĂŒr eine optimale Zinsstruktur sind vielfĂ€ltig und zumindest in der Theorie schnell erkannt: Bei der sogenannten Habezinsstruktur sollen die langfristigen KapitalmarktzinssĂ€tze fĂŒr eine risikofreie Geldanlage bei einem maximalem Konsum im SĂ€ttigungsgleichgewicht gegen Null tendieren. Wenn dann weiterhin eine normale Zinsstruktur prognostiziert werden kann, so sorgt dies dafĂŒr, dass die Zinsstrukturkurve am kurzfristigen Ende in negative ZinssĂ€tze absinken wird. Außerdem wird die Haltung von LiquiditĂ€t beziehungsweise relativ liquider Geldmittel der Folge nach mit Kosten verbunden, die als „LiquiditĂ€tskosten“ deklariert werden.

Bei der Sollzinsstruktur wird ein SĂ€ttigungszustand einer Marktwirtschaft erreicht, die einen maximalen Konsum besitzt, woraufhin der langfristige Kreditzinssatz gegen die Bankmarge inklusive RisikoprĂ€mie fĂ€llt. Dies erfordert außerdem eine Invarianz des Preisniveaus vom Geldmarktzinssatz, der grĂ¶ĂŸer sein muss als die Bankmarge der GeschĂ€ftsbanken – zumindest im Durchschnitt betrachtet. Ist dies der Fall, so muss der SĂ€ttigungszustand (konsummaximier) so charakterisiert werden, dass die Aufrechterhaltung einer inversen Zinsstruktur inklusive Bezug auf die Sollzinsen ermöglicht wird. Nach dieser Voraussetzung wird nicht nur der SĂ€ttigungszustand, sondern der gesamte Wachstumspfad als Optimalkritierium angesehen werden und erfĂŒllt dann die „Goldene Regel“: Ein Wachstum der Wirtschaft auf einen optimalen Wachstumspfad inklusive Konsum ist dann mit einem Absinken der Habenzinsstruktur verbunden – ebenso mit einem Schwenk der Sollzinsstruktur von einer normalen in eine flache oder sogar inverse Zinsstruktur. Im „Flow“ dieses hypothetischen optimalen Wachstumsprozesses Ă€ndert sich dann das System von einer Phase der billigen LiquiditĂ€t und teurer Kredite hin zu einem Zustand von teurer LiquiditĂ€t und billiger Kredite. GrundsĂ€tzlich können folgende Punkte festgehalten werden, die zu einer Zinsstruktur mit maximalem Konsum und einer gesĂ€ttigten Marktwirtschaft fĂŒhren:

  • LiquiditĂ€tshaltung wird mit den LiquiditĂ€tskosten verbunden
  • Kapitalsertrag wird auf die RisikoprĂ€mie reduziert
  • Kapitalskosten werden auf die Bankmarge plus die Risikoversicherung reduziert

Das EntschÀrfen der LiquiditÀtsfalle mit einer normalen Zinsstruktur

Bei der Betrachtung der LiquiditĂ€tstheorie des Zinses taucht unweigerlich die LiquiditĂ€tsprĂ€mie auf. Dabei handelt es sich um den Zinsanteil, der fĂŒr einen temporĂ€ren Verzicht auf die Nutzung des liquiden Kapitals gezahlt wird. Die LiquiditĂ€tsprĂ€mie gilt als Maß fĂŒr den LiquiditĂ€tsnutzen und wird in einer ersten NĂ€herung aus dem Unterschied zwischen kurzfristigen und langfristigen HabenzinssĂ€tzen bestimmt – also im wesentlichen aus dem GefĂ€lle der Zins zwischen dem Renten- und Geldmarkt. Ist der SĂ€ttigungszustand erreicht, so fĂ€llt das Zinsniveau bei vorhandenem maximalem Konsum am langen Ende der Zinsstruktur auf den Nullpunkt und am kurzen Ende ergeben sich LiquiditĂ€tskosten, die der Höhe der LiquiditĂ€tsprĂ€mie entsprechen. Tritt dieser Fall ein und ist eine LiquiditĂ€t vorhanden, deren Nutzen durch die LiquiditĂ€tskosten neutralisiert werden, so spricht man auch von einer „neutralen LiquiditĂ€t“. Diese ist dann gleichbedeutend mit einer normalen Zinsstrukturkurve, welche als Steigung die LiquiditĂ€tsprĂ€mie nutzt.

Wenn also eine hinreichend normale Zinsstruktur vorhanden ist und diese aufrecht erhalten werden kann, so kann eine LiquiditĂ€tsfalle nicht mehr eintreten. Allerdings ist der Anreiz, der dafĂŒr sorgen soll die die eigene LiquiditĂ€t aufgegeben zu Gunsten von langfristigen Geldanlagen aufgegeben wird, ist wĂ€hrend des gesamten optimalen Wachstumsprozesses gleichbleibend: WĂ€hrend der Wachstumsphase wird der Zinsertrag in der SĂ€ttigungsphase durch eine Vermeidung der LiquiditĂ€tskosten abgelöst. Die LiquiditĂ€tskosten selbst sind in der Wachstumsphase auch reine OpportunitĂ€tskosten, die den ZinsertrĂ€gen entsprechen, die entgangen sind. In der SĂ€ttigungsphase hingegen handelt es sich um zunehmend reale Kosten, die in der Form von Negativzinsen auftreten.

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Neutrales Geld und PreisstabilitÀt

Ist eine normale Zinsstruktur mit einer Differenz in den Zinsen in der Höhe der LiquiditĂ€tsprĂ€mie des Bargeldes vorhanden, so wird eine neutrale LiquiditĂ€t erzeugt. Als optimale LiquiditĂ€t wird hingegen eine neutrale LiquiditĂ€t bezeichnet, die ĂŒber eine wachstumsoptimale Zinsstruktur verfĂŒgt, die sich der Wachstumsrate anpasst. Eine optimale LiquiditĂ€t, die ĂŒber eine konstante Kaufkraft verfĂŒgt, wird auch als „neutrales Geld“ bezeichnet. Das neutrale Geld ist wertstabil und bringt keine negativen EinflĂŒsse auf das reale Wirtschaftsgeschehen mit sich, das heißt Wachstum, BeschĂ€ftigung, Verteilung und Konjunktur werden von dem neutralen Geld nicht beeinflusst. GrundsĂ€tzlich besitzt die NeutralitĂ€t von Bargeld drei begriffliche Stufen:

  • Neutrales Geld besitzt ein konstantes Preisniveau
  • Bei Optimale LiquiditĂ€t entspricht Realzinsniveau der Wachstumsrate
  • Bei Neutraler LiquiditĂ€t entspricht LiquiditĂ€tsnutzen den LiquiditĂ€tskosten

Wenn die vorhandene Geldmenge steuerbar ist und die Umlaufgeschwindigkeit konstant bleibt, so wird das Preisniveau als regelbar angesehen – solange es ein sich langsam verĂ€nderliches Sozialprodukt gibt. Es werden kĂŒnstliche LiquiditĂ€tskosten dem Geld angehĂ€ngt, die als eine Art Umlaufsicherung des Geldes fungieren. Somit sind LiquiditĂ€tsgebĂŒhren auch UmlaufsicherungsgebĂŒhren. Ist die Umlaufsicherungsgeschwindigkeit konstant, so sollte die Geldmenge an das Sozialprodukt angepasst werden, wodurch das Preisniveau konstant bleiben kann. Eine stabile WĂ€hrung kann also nur dann vorhanden sein, wenn eine Kontrolle der Geldmenge und der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes vorhanden ist. Diese Konstanz wirkt sich auch direkt auf die Zinsstruktur aus und kann anhand der Zinsstrukturkurve verfolgt werden.

Zinsentwicklung US Anleihen

Die Zinsstruktur als wichtiges Wirtschaftsmodell was last modified: Februar 20th, 2016 by Deutsche Forex Broker

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