Finanzinnovationen auf dem Obligationenmarkt

obligation

√úber kaum ein anderes Finanzinstrument kann behauptet werden, dass es trotz seiner historischen Bedeutung und Tradition einem derart kontinuierlichen Wandel unterliegt, wie die Obligation. Das wohl √§lteste Wertpapier der Welt hat im letzten Jahrhundert umfangreiche Entwicklungen durchlebt und existiert heute in unz√§hligen, hochkomplexen Formaten. W√§hrend die Anleihen fr√ľher als reines Instrumentarium im Kreditbereich verwendet wurde, werden sie heute zu vielf√§ltigen Zwecken, wie der Risikoabsicherung, dem Inflationsschutz und der Wertsteigerung des Portfolios, eingesetzt. Bis in die 1980er Jahre wurde die Anleihe weitesgehend im klassischen Sinne gehandelt. Seit der Technologisierung der B√∂rsen und des Handels entwickelte sie sich stetig weiter. Obligationen heutzutage m√ľssen daher in unterschiedliche Kategorien anhand ihrer Funktion eingeteilt werden:

 

  • Kredit: Die Obligation in ihrer urspr√ľnglichen Form diente lediglich der Kreditgenerierung. Emittenten von Anleihen nehmen das Kapital auf, w√§hrend der Investor mit eine Rendite erwirtschaftet.
  • Risikominimierung: Das Risiko der Anleihe wird auf einen anderen Investor transferiert. Dies erfolgt in der Regel mit der Abgabe von Garantien oder der Schaffung entsprechender Fonds.
  • Rendite: Durch die Schaffung synthetischer Obligationen durch finanzmathematische, komplexe Methoden werden neue Anleihen mit h√∂heren Risiken und h√∂heren Renditechancen geschaffen. Sie dienen dem Handel und der Rendite.
  • Liquidit√§t: Die Effizienz der Kapitalallokation an den Kapitalm√§rkten kann durch die Schaffung entsprechender geb√ľndelter Anleihen erh√∂ht werden. Kapitalmarkteintrittsbarrieren werden mit diesen Obligationen umgangen
  • Aktien√§hnlichkeit: F√ľr einen simpleren Handel werden Anleihen so ausgestaltet, dass sie vom Konstrukt her den Aktien sehr √§hnlich sind, w√§hrend sie tats√§chlich das Fremdkapital eines Unternehmens darstellen.

 

Interessant ist, dass im komplexen Markt der Anleihen viele Finanzinstrumente mehr als nur eine einzige Funktion erf√ľllen k√∂nnen. Umso komplexer jedoch die Ausgestaltung der Obligation, umso anspruchsvoller m√ľssen die Bewertungsma√üst√§be werden, was in vielen F√§llen zu einer schlechten Nachvollziehbarkeit f√ľr potenzielle Anleger f√ľhrt.

 

Der Basiswert einer Obligation unterliegt Schwankungen, welche an die √Ąnderungen des Zinssatzes¬† der jeweiligen Obligation gekoppelt sind. Um einen anwendbaren Bewertungsma√üstab zu entwickeln, m√ľssen die Obligationen anhand ihrer Laufzeit in unterschiedliche Klassen eingeteilt werden.

 

Die Geldmarktpapiere sind Anleihen, welche eine Laufzeit von weniger als einem Jahr aufweisen. Zu ihnen gehören Geldmarktpapiere und Kontokorrentkredit.

Die Kapitalmarktpapiere haben eine Restlaufzeit von l√§nger als einem Jahr.¬† Sie werden beispielsweise durch klassische Obligationen, Fonds, Hypothekenanleihen und √Ąhnliches verk√∂rpert.

Die speziellen Papiere werden anhand ihrer zusätzlichen Funktion kategorisiert. Sie sind beispielsweise Index-Papiere, Futures und Optionen.

Weiterhin werden Obligationen anhand der Kriterien ihres Emittenten unterschieden. Sie können sowohl von Staaten, als auch Unternehmen ausgegeben werden.

 

Die Risiken der Obligationen sind ein weiterer wichtiger Faktor bei der Bewertung des Preises. Insgesamt gibt es kein Wertpapier, dass risikolos ist. Die Herkunft der Risiken kann vielf√§ltig sein. So gibt es das f√ľr Obligationen klassische Zinsrisiko, das Inflationsrisiko, das Ausfallsrisiko, das Volatilit√§tsrisiko und das Risiko eines R√ľckrufes vor F√§lligkeit.

Obwohl sich viele der Risiken anhand ihres Namens erklären lassen, soll im Folgenden ein detaillierter Ausblick auf die Arten der Risiken gegeben werden.

 

Das Zinsrisiko f√ľr Obligationen besteht darin, dass ein steigender Zinssatz den Wert dieser sinken l√§sst. Ein fallender Zinssatz hingegen steigert den Wert der Obligationen. Sp√§ter soll darauf genauer eingegangen werden. Es kann zusammenfassend als das Marktrisiko der Obligationen bezeichnet werden, da es alle Produkte gleicherma√üen betrifft. Der Zinssatz h√§ngt von wirtschaftspolitischen Tr√§gern, wie der Zentralbank ab. Wie stark oder schwach eine Obligation auf eine Zinssatz√§nderung reagiert, h√§ngt unter anderem davon ab, welche sonstige Charakteristik die Obligation aufweist. Wie hoch ist die Restlaufzeit, die R√ľckzahlungsbetr√§ge, die Inflation? Solche Faktoren haben einen merkbaren Einfluss auf die Reaktion des Preises hinsichtlich der Zinssatz√§nderungen.

Das Wechselkursrisiko ist ebenfalls ein nicht zu untersch√§tzender Faktor. Nachvollziehbar ist es nur f√ľr Anleihen mit mehr als einer W√§hrung interessant, es steht allerdings im direkten Zusammenhang mit einer Zinssatz√§nderung.
Reagieren der Preis und der Wert einer Anleihe sensitiv auf die √Ąnderung des Zinssatzes, so stellt sich f√ľr alle beteiligten Parteien, Kreditnehmer und Investoren, die Frage, ob eine Reinvestition ansteht oder eine vorzeitige K√ľndigung die bessere L√∂sung ist. Bei der ersten L√∂sung wird der Cash Flow, der durch den Coupon und die R√ľckzahlung realisiert wird, erneut zum neuen Zinssatz angelegt. Die Rendite wird als Zinseszins bezeichnet. Es entsteht das Reinvestitionsrisiko welches dadurch entsteht, dass der Zinssatz f√§llt und die Cash Flows zu einem niedrigeren Zinssatz angelegt werden m√ľssen. Die neue gekauften Obligationen werden dadurch teurer.

Das Risiko des Kreditnehmers besteht darin, dass die Neuaufnahme von Kapital mehr kostet. Sinken die Zinsen, so w√§re f√ľr ihn eine vorzeitige K√ľndigung die richtige Entscheidung, damit er von dem niedrigeren Zinssatz profitieren kann. Das Zinsrisiko ¬†und das Reinvestitionsrisiko sind somit kontr√§r, da ein steigender Zinssatz das Reinvestitionsrisiko senkt, aber damit zugleich den Wert der Obligationen. Es gibt einen strategischen Ansatz, welcher beide Effekt kombiniert. Er wird als Immunisierung bezeichnet und kann als eine Art Hedging verstanden werden.

 

Das Verlustrisiko war seit der Finanzkrise in den USA ein gro√ües Thema, sowohl in der Wissenschaft, als auch in den Finanzinstituten. Nach der Hypothekenkreditkrise gab es Abschreibungen dieser Kredite in Milliardenh√∂he, welche die Problematik der √úberwachung und Erfassung solcher Risiken aufdeckte. Je nachdem, mit welchen Sicherheitsanspr√ľchen der Emittent die Anleihe ausgegeben und in wie weit das Risiko dem Preis der Anleihe entspricht, wird das Verlustrisiko fair verg√ľtet. Wichtig ist die Auswahl passender Risikomanagement-Methoden.

 

Das Liquidit√§tsrisiko entsteht dadurch, dass eine gewisse Handelbarkeit der Anleihe ausf√§llt. In diesem Fall w√ľrde der Inhaber der Anleihe, der diese verkaufen m√∂chte, einen Verlust verbuchen m√ľssen, wenn die Anleihe im Preis sinkt und kein K√§ufer gefunden werden kann. In Deutschland und in den USA ist dieses Ph√§nomen jedoch eher selten. Im Fall von Mittelstandsanleihen jedoch, wird das Liquidit√§tsrisiko mit eingepreist werden m√ľssen.

 

Das Volatilitätsrisiko beschreibt das Risiko der Schwankungen des Preises einer Anleihe. Sie hängt proportional mit den Schwankungen des Zinssatzes zusammen. Allerdings verhält es sich konträr zum Preis. Umso höher die Volatilität, umso niedriger der Preis einer Anleihe.

 

Aktuelle Veränderungen im deutschen Obligationenmarkt

 

Seit der Senkung des Leitzinses durch die FED, der US-Amerikanischen Zentralbank im Jahr 2008, ist der Bedarf an Anleihen unver√§ndert hoch. Zur St√§rkung der Konjunktur hatten die Zentralbanker entschieden, den Leitzins auf ein historisches Tief herunterzufahren. Grund daf√ľr ist die der steigende Bedarf an Investitionen, der durch die Alternativlosigkeit entsteht. F√ľr Unternehmen, die Anleihen ausgeben, bedeutet dies eine erh√∂hte Aufnahme von Fremdkapital. Dadurch entsteht die M√∂glichkeit, neue Projekte zu finanzieren, da die Finanzierung aufgrund des erh√∂hten Bedarfs an Anleihen sowohl f√ľr Unternehmen, als auch f√ľr Banken g√ľnstig ist. Das letzte Treffen der FOMC, der Vorstandsmitglieder der FED im Oktober 2015, hatte das Resultat, dass der Zinssatz nach wie vor auf dem rekordverd√§chtigen Tiefststand verweilen soll. Es waren Arbeitsmarktstatistiken, welche den Zweifel der Zentralbanker verst√§rkten. Obwohl das Niveau der theoretischen Vollbesch√§ftigung im Sommer 2015 beinahe erreicht werden konnte, hielt sich der Optimismus zur√ľck. Grund f√ľr die Sorge waren zun√§chst gesamt√∂konomische Entwicklungen, welche die globale Wirtschaft betrafen. Gr√∂√ütenteils waren es die schlechten Wirtschaftsdaten und die Abst√ľrze der Kurse in China. Da die Wirtschaftsnation den¬† Konjunkturmotor sowohl f√ľr Importe, als mittlerweile auch f√ľr Exporte, darstellt, besteht weiterhin Grund zur Annahme, dass die globale Rezession momentan noch nicht √ľberwunden sei.

 

Somit sind die Entwicklungen auf dem deutschen Anleihenmarkt, vielmehr auf jedem Markt von Anlageprodukten, stets im globalen Kontext zu bewerten. Eine platzende Blase im Reich der Mitte bedeutet somit einen Kursabsturz an amerikanischen und europ√§ischen B√∂rsenm√§rkten, wie es am Black Monday, am 24.09.15, in China und damit weltweit der Fall war. Nicht nur das Vertrauen in die gehaltenen Verm√∂genswerte, sondern auch in den Markt allgemein f√ľhren zu einer Aufl√∂sung vieler Best√§nde und einem panischen Kursverfall. Tats√§chlich unterliegen die B√∂rsenkurse nicht nur Schwankungen, welche auf rein √∂konomischen Daten und Annahmen basieren, sondern h√§ngen von der Mentalit√§t der Anleger ab. Finanzpsychologen haben feststellen k√∂nnen, dass chinesische Anleger einen riskanteren Umgang mit Geld pflegen. So ist aktuell zu beobachten, dass der chinesische Mittelstand sich nicht etwa von der B√∂rse abwendet, so wie es im deutschen Raum zu erwarten w√§re, sondern viel mehr eine Kapitalflucht in den n√§chsten Markt, die Anleihen, betreibt.

 

Es besteht daher die Frage, ob der Optimismus der Anleger zu einer neuen Blase im Anleihenmarkt, mit weitreichenden Folgen f√ľr deutsche Obligationen, wechselt. Analysten der Commerzbank haben im Oktober 2015 festgestellt, dass ein erneuter, radikaler Absturz der Kurse der Anleihen bis zum Jahresende 2015 mit einer Chance von 20% zu bewerten sei. Noch im Juni, kurz vor dem Black Monday, war die Chance gleich null. Chinesische Anleihenkurse befinden sich momentan auf einem sechsj√§hrigen Hoch. Die Renditen f√ľr Anleihen befinden sich damit ebenfalls auf einem Hoch.

 

Das gleiche Ph√§nomen ist momentan im amerikanischen Bonds-Market zu beobachten. Die Amerikaner kaufen momentan massiv US-Staatsanleihen auf, nachdem die chinesische Regierung mit einem massiven Abverkauf begonnen hat. Der Markt der Staatsanleihen in den USA betr√§gt insgesamt 12,9 Billionen Dollar. Die Finanzierungskosten f√ľr den amerikanischen Staat haben sich damit drastisch reduziert, da China, welche der gr√∂√üte ausl√§ndische Gl√§ubiger der US-Staatsanleihen ist, erstmals seine Anteile herunterf√§hrt. Die Renditen sind gleicherma√üen f√ľr Anleger gesunken. Besorgniserregend k√∂nnte dies au√üerdem auf die Aussicht der globalen Wirtschaftskonjunktur sein. Da, wie bereits erw√§hnt, die FED mit dem Gedanken spielt, die Zeit der ph√§nomenalen Niedrigzinsen zu beenden, und damit den Wert der Staatsanleihen erneut drastisch zu senken. Die chinesische Regierung k√∂nnte damit ein Signal daf√ľr geben, dass die chinesische Volkswirtschaft einen Anstieg der Zinss√§tze nicht verkraften k√∂nnte. Im Umkehrschluss w√§re dies wiederum ein Anreiz f√ľr die FED, die Zinserh√∂hung nicht durchzuf√ľhren, da die globalen Finanzm√§rkte stark von der Stabilit√§t der chinesischen Volkswirtschaft abh√§ngen. Insgesamt hat das Land seine Best√§nde um 200 Mrd. USD gesenkt. Grund f√ľr den Verkauf waren wohl kurzfristige Liquidit√§tsprobleme zur St√ľtzung der gefallenen Aktienm√§rkte, welche durch das massive Aufkaufen von Aktien von Seiten der chinesischen Regierung durchgef√ľhrt wurde.

 

J√ľngste Entwicklungen im deutschen Anleihenmarkt lassen jedoch den Optimismus unter den B√∂rsianern nur kurzfristig aufleben. Die Daten zum chinesischen Wirtschaftswachstum sind am 19.10.2015 deutlich besser ausgefallen, als erwartet. Zwar ist das Wirtschaftswachstum gesunken, jedoch lag es mit 6,9 Prozent j√§hrlich √ľber der Erwartung. Sofort waren die Auswirkungen auf die deutschen Staatsanleihen zu sp√ľren, denn die Kurse stiegen an.

Insgesamt sah es im Jahr 2015 jedoch d√ľster f√ľr die Anleihen aus. Im Rahmen des Programms der quantitativen Lockerung zur Sicherung der Stabilit√§t im Euroraum hat die EZB Anleihen massiv aufgekauft. Obwohl des dem grundlegenden Verst√§ndnis von Anleihen widerspricht, sind die Renditen f√ľr Anleihen gesunken, w√§hrend die Preise gestiegen sind. Eine Ursache ist wohl in den ph√§nomenalen Niedrigzinsen zu finden, w√§hrend das Misstrauen in europ√§ische Finanzm√§rkte innerhalb Europas wohl so gro√ü wie nie sein mag. Viele europ√§ische Staaten haben ihre Anleihen bereits in der ersten Jahresh√§lfte ausgegeben, weshalb das Angebot im Laufe des Jahres sinken und die Preise entsprechend weiter steigen werden.

Obligationen handeln auf Obligationenmarkt

Was macht der private Anleger ?

 

In solchen schwierigen Zeiten stellt sich f√ľr private Anleger die Frage, wie sie sich aufstellen sollten. In Italien und in Spanien ergeben sich attraktive Kaufgelegenheiten, da die Anleihen mit l√§ngerer Laufzeit mit einem enormen Renditeaufschlag versehen wurden. Es ist allerdings von Anleihen mit einem enorm langfristigen Horizont von 30 Jahren die Rede. Renditen betragen jedoch 3,5%. Bei kurzfristigen Anleihen mit einem Anlagehorizont von 5% ist immerhin von 1,25% die Rede. Allerdings waren diese Renditen bereits vor dem Aufkaufen von Seiten der EZB von Staatsanleihen gegeben. Ein eindeutiges Indiz daf√ľr, dass steigende Kurse¬† mit schwindendem Angebot nicht immer garantiert sind. Die Gewinnaussichten bei Staatsanleihen h√§ngen tats√§chlich ausschlie√ülich von den steigenden Preisen ab. Insgesamt bieten die Anleihen eine negative Rendite, wenn der Kursverfall betrachtet wird. Zumindest staatliche Anleihen sollten daher mit Vorsicht genossen werden.

Ein neuer Trend im Bereich der Anleihen in Deutschland sind die Mittelstandsanleihen. Sie werden von mittelst√§ndischen Unternehmen ausgegeben, welche einen Emissionsvolumen von 15 bis 150 Mio. Euro vorweisen k√∂nnen. F√ľr private Anleger waren diese in erster Linie attraktiv, da sie eine Mindesteinlage von 1000‚ā¨ vorausgesetzt haben. W√§hrend der Markt zu Beginn einen regelrechten Boom erlebt hat und viele B√∂rsenpl√§tze sich auf den Handel eingerichtet haben, gab es im April 2015 die ersten Zahlungsausf√§lle. Eine gro√üe Anzahl an privaten Anlegern hat bereits Klage eingereicht. Gr√ľnde f√ľr die Zahlungsausf√§lle sind vielf√§ltig, doch eine Schuld wird auch bei laschen Zulassungsregulierungen vermutet. W√§hrend einige Emissionsh√§user st√§rkere Regulierungen vornehmen, sind andere Bankh√§user aus dem Handel bereits ausgestiegen.

Experten-Tipp:

Der Handel mit Obligationen unterliegt ständigen Veränderungen und ist oftmals schwierig nachzuvollziehen. Wer an einem fixen Einkommen interessiert und dieses mit Anleihen strukturieren möchte, muss auf dem neusten Stand bleiben und Entwicklungen aufmerksam verfolgen.

Finanzinnovationen auf dem Obligationenmarkt was last modified: Februar 27th, 2017 by Deutsche Forex Broker

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