Forex Markt: So profitieren Anleger handeln am liquidesten Finanzmarkt

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 25.09.2019


Der Forex Markt ist aus mehreren Gründen bei Anlegern besonders beliebt. An erster Stelle steht der problemlose Zugang zum Handel mit Devisenpaaren. Diese können flexibel von jedem Ort der Welt aus und beinahe rund um die Uhr über das Internet bei einem Forex Broker gehandelt werden.
Nachfolgend finden Interessierte alle relevanten Informationen zum Forex Handel, den Marktteilnehmern und den Investitionsmöglichkeiten. Welche Währungen nehmen im Devisenhandel eine besonders wichtige Rolle ein? Diese Frage wird ebenso erörtert wie die Vor- und Nachteile und die wichtigsten Begriffe, die FX-Trader unbedingt kennen sollten.

  • Forexmarkt ist der größte und liquideste Finanzmarkt
  • Direkter Handel zwischen den Marktteilnehmern
  • Hohe Renditechancen, aber auch ein hohes Verlustrisiko
  • Forex Broker bieten direkten Zugang zum Forexmarkt

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Diese Eigenschaften zeichnen den Forex Markt aus

Der Forex Markt ist für viele Händler interessant, da er grundsätzlich hohe Gewinnchancen bereithält. Allerdings stehen diesen Chancen ebenso große Risiken gegenüber. Damit Interessierte langfristig erfolgreich sein können, müssen sie alle Besonderheiten kennen, die den Forex Markt auszeichnen. Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, dass es für diesen Bereich des Finanzmarktes eine ganze Reihe gebräuchlicher Bezeichnungen gibt.
Im Deutschen wird er unter anderem als Währungsmarkt, Devisenmarkt oder FX-Markt bezeichnet. Letzterer Name leiten sich vom englischen Begriff „forex market“ ab, wobei „forex“ wiederum eine Kurzform von „foreign exchange“ ist. Auch die englischen Begriffe haben Einzug in den Sprachgebrauch deutscher Händler gefunden, weswegen diese sie fehlerfrei beherrschen sollten, um sich mit anderen Marktteilnehmern unterhalten zu können. Dies gilt auch für die zahlreichen weiteren Vokabeln, die auf dem Finanzmarkt genutzt werden.
Auf dem Devisenmarkt steht der Tausch einer Währung in eine andere im Vordergrund. Getauscht wird zu einem zuvor festgelegten Wechselkurs, der hauptsächlich durch Angebot und Nachfrage der beiden gehandelten Währungen beeinflusst wird. Falls sich der Wechselkurs bis zum Zeitpunkt des Rücktauschs beider Währungen ändert, erzielen Händler entweder einen Gewinn oder erleiden einen Verlust. Aus diesem Punkt lässt sich eine weitere Eigenschaft des Devisenhandels ableiten: Währungen werden stets in Paaren gehandelt.
Dadurch ist es Händlern unter anderem auch möglich, von fallenden Märkten zu profitieren. Sinkt nach einem Handel der Wert der verkauften Währung im Vergleich zu dem der gekauften Währung, können Händler durch einen Rückkauf einen Gewinn erzielen.
Forex Markt Öffnungszeiten

So findet der Devisenhandel tagtäglich im Kleinen statt

Dieser Vorgang findet auf dem Devisenmarkt tagtäglich tausendfach statt, sowohl durch private als auch durch institutionelle Anleger. Wie nachfolgendes Beispiel zeigt, hat wahrscheinlich bereits ein Großteil der Privatanleger einen Devisenhandel initiiert, ohne zu wissen, dass es sich dabei gleichzeitig um einen Trade am Forex Markt handelt. Urlauber, die einen Auslandsaufenthalt planen, müssen in diesem Zuge ihre inländische Währung in eine ausländische tauschen. Dies geschieht zu einem Wechselkurs, der Schwankungen unterliegt und sich so zwischen dem Tag des Tauschs bis zum Tag des Rücktauschs ändern kann.
In unserem Beispiel möchte ein USA-Urlauber 100 € als Taschengeld in US-Dollar umtauschen möchte. Durch den (fiktiven) Umrechnungskurs erhält er hierfür 125 Dollar. Der Euro ist zu diesem Zeitpunkt also deutlich mehr wert als die US-amerikanische Währung. Da er sein Geld im Urlaub nicht benötigt hat, möchte er es im Anschluss an seine Rückreise wieder in die Währung seines Heimatlandes, in diesem Fall den Euro, umtauschen.
Da der Euro während seiner Reise jedoch deutlich an Wert gegenüber dem Dollar verloren hat, erhält er statt der ursprünglichen 100 € nun 110 €. Durch die Kursschwankung hat der Reisende nun einen Gewinn von 10 € erzielt. Hätte der Euro hingegen weiter an Wert gegenüber dem Dollar gewonnen, hätte der Urlauber aus unserem Beispiel weniger als die eingangs umgetauschten 100 € zurückerhalten.
Dieses Beispiel soll insbesondere Laien verdeutlichen, wie ein Devisenhandel in seiner simpelsten Form stattfindet. In der Realität macht selbst die Gesamtheit aller Privatanleger nur einen Bruchteil des täglichen Handelsvolumens des Devisenmarktes aus. Dieser wird vor allem durch institutionelle Anleger bestimmt.
Gut zu wissen
Der Devisenmarkt ist einer von drei Teilmärkten des Finanzmarktes. Die anderen beiden sind der Geldmarkt und der Kapitalmarkt, zu dem unter anderem auch der Aktienmarkt gehört. Von allen Märkten, auf denen der Handel mit Finanzinstrumenten stattfindet, ist der Devisenmarkt mit einem täglichen Handelsvolumen von rund 5 Billionen US-Dollar der mit Abstand größte.

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Ein Blick auf die Marktteilnehmer des Devisenhandels

Für das hohe Handelsvolumen auf dem Devisenmarkt, welches das des Aktienmarktes um ein Vielfaches übersteigt, sind zahlreiche Marktteilnehmer auf der ganzen Welt verantwortlich. Zu den größten und wichtigsten Marktteilnehmern gehören Zentralbanken. Diese sind nicht nur für den Tausch inländischen Geldes in ausländisches Geld zuständig, sondern können regulierend in den Markt eingreifen. Dies kann unter anderem aus wirtschaftspolitischen Gründen notwendig sein. Eine solche Devisenmarktintervention wird beispielsweise genutzt, um das Gleichgewicht am Devisenmarkt wiederherzustellen, nachdem eine Währung erheblich an Wert verloren hat.
Banken, Kreditinstitute, Handelshäuser und Devisenmakler sind beispielhaft für die Gruppe der Marktteilnehmer zu nennen, die unmittelbar aus dem Finanz- und Bankensektor stammen. Da der Großteil des Handels mit Fremdwährungen am Interbankenmarkt stattfindet, nehmen diese Marktteilnehmer eine zentrale Rolle im weltweiten Devisenhandel ein. Denn sie betreiben den Handel nicht nur aus dem eigenen Interesse heraus, einen Gewinn durch die sich ständig wechselnden Umrechnungskurse zu erzielen. Gleichzeitig stellen sie anderen Marktteilnehmern eine Möglichkeit zur Verfügung, am Devisenmarkt aktiv zu werden.
Zu dieser Gruppe zählen vor allem private Anleger, aber auch kleine, mittlere und große Unternehmen, die nicht unmittelbar dem Bankensektor zuzuordnen sind. Wenn diese Devisen am Forex Markt handeln möchten, müssen sie sich zuvor an entsprechende Kreditinstitute wenden. Im Internet haben Privatanleger zudem die Möglichkeit, Devisen bei speziellen Forex Brokern zu handeln. Diese können auf unterschiedliche Art und Weise Zugang zum Interbankenmarkt gewähren oder Verkaufs- und Kaufangebote auf ihrer Plattform zwischen den Trader vermitteln.
Forex Markt Handelszeiten

An welcher Börse findet der Handel mit Devisen statt?

Wenn Anleger sich für den Handel mit verschiedenen Finanzinstrumenten, sind Börsen in der Regel eine gute Anlaufstelle. Auch Menschen, die ansonsten keinen Bezug zum Trading haben, ist der Begriff „Börse“ in der Regel ein Begriff. In den abendlichen Nachrichten wird meist ein Fazit zum zurückliegenden Börsentag gezogen und in den Tageszeitungen beschäftigt sich meist sogar ein eigenes Ressort mit dem Thema. Interessierte können sich dort über Aktienkurse informieren und weitere Informationen aus der Wirtschaft einholen.
Wenn von der Börse die Rede ist, ist damit jedoch in der Regel die Aktienbörse (auch: Wertpapierbörse) gemeint. Dabei handelt es sich um einen zentralen, regulierten Markt, an dem Wertpapieremittenten einerseits ihren Kapitalbedarf decken können (Primärmarkt) als auch Angebot und Nachfrage gedeckt werden (Sekundärmarkt). Durch den ständigen An- und Verkauf von verschiedenen Wertpapieren werden Kurse gebildet und Liquidität geschaffen.
Auf vergleichbare Art und Weise findet der Handel auch an Warenbörsen und Terminbörsen statt. Sie sind jeweils die erste Anlaufstelle für Trader, die diese Finanzinstrumente handeln möchten. Devisenbörsen stellen hingegen eine Ausnahme dar, sie haben für den weltweiten Handel mit Devisen nahezu keinerlei Bedeutung. Statt an einer regulierten Börse findet der Handel mit Währungspaaren – wie zuvor bereits erwähnt – hauptsächlich am Interbankenmarkt statt.
Im Gegensatz zum Wertpapierhandel ist der Devisenhandel also dezentral organisiert und nicht reguliert, da er häufig direkt zwischen zwei Marktteilnehmern stattfindet. So sind Banken und Kreditinstitute beispielsweise über elektronische Händlernetze zusammengeschlossen, über die Transaktionen in Sekundenschnelle durchgeführt werden. Übertragen wird dabei meist ausschließlich Buchgeld.

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Die vier wichtigsten Handelszentren des Forex Marktes

Aufgrund der eben beschriebenen Eigenschaft ist es unmöglich, den Devisenmarkt an einem bestimmten Ort zu lokalisieren. Statt eines bestimmten Hauptortes, an dem sich der Großteil des Handels abspielt, können allerdings vier wichtige Handelszentren benannt werden, die sich über den gesamten Globus verteilen:

  • New York
  • London
  • Tokio
  • Sydney

Aus dieser Tatsache ergeben sich einige Vorteile für Trader. Um diese zu verstehen, müssen Interessierte zunächst wissen, zu welchen Zeiten Devisen überhaupt gehandelt werden können – einheitliche Forex Markt Öffnungszeiten existieren dabei nicht. Grundsätzlich ist es so, dass Devisen ausschließlich werktags an ihren entsprechenden Handelsplätzen gehandelt werden können. Meist beginnt der Handel in New York, London, Tokio oder Sydney vormittags gegen 8:00 Ortszeit und endet am Nachmittag gegen 17:00 Uhr. Am Wochenende wird traditionell nicht gehandelt.
Der Vorteil für Trader liegt nun in der Zeitverschiebung zwischen den einzelnen Städten, die auf unterschiedlichen Kontinenten und damit auch in unterschiedlichen Zeitzonen liegen. Der erste Handelsplatz, der nach der Pause am Wochenende wieder seine Pforten öffnet, ist Sydney. Europäische Händler können aufgrund der Zeitverschiebung dort bereits ab Sonntag 22:00 Uhr MEZ (Mitteleuropäische Zeit) den Handel wieder aufnehmen. Gehandelt werden kann dort bis um 7:00 Uhr des darauffolgenden Tages.
Zu diesem Zeitpunkt können Händler noch Tokio wechseln, wo der Handel zwei Stunden später beginnt und daher entsprechend länger möglich ist. Wenn der Handel auch in Japan geschlossen wird, können Händler auf den europäischen Markt wechseln, wo der Devisenmarkt zu diesem Zeitpunkt bereits eine halbe Stunde offen ist. Den Abschluss bilden die Märkte in Nordamerika.
Gut zu wissen
Bedingt durch die Zeitverschiebung überschneiden sich die Forex Markt Öffnungszeiten der weltweiten Handelsplätze. So können Trader zwischen Sonntag 22:00 Uhr und Freitag 23:00 Uhr (MEZ) Devisen handeln. Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr ist das Handelsvolumen meist am höchsten, da sowohl die europäischen als auch die nordamerikanischen Märkte geöffnet haben. An den Wochenenden findet der Devisenhandel nicht statt, an bestimmten Feiertagen kann er lokal nicht zur Verfügung stehen.
Traden am Forex Markt

Die verschiedenen Arten des Devisenhandels

Wie nachfolgend erklärt wird, ist Devisenhandel nicht gleich Devisenhandel. Zu unterscheiden sind mehrere Arten von Devisengeschäften, die für Privatanleger mehr oder weniger interessant sind. Wenn Marktteilnehmer den tatsächlichen Austausch von Währungen anstreben, führen sie den Großteil ihrer Handelsaktivität in der Regel in Form von Devisenkassageschäften auf dem Spot-Markt aus. Diese werden auch Spotgeschäfte genannt und zeichnen sich dadurch aus, dass zwischen dem Abschluss des Geschäfts und dem Erfüllungstag maximal zwei Bankarbeitstage vergehen.
Am Erfüllungstag müssen beide Seiten ihrer Pflicht nachkommen und entweder die verkauften Devisen auf das Käufer-Konto oder den entsprechenden Gegenwert liefern. Für diese Handelsform existieren in Deutschland einige Devisenbörsen, die aber nahezu bedeutungslos sind. Devisenkassageschäfte finden hauptsächlich außerbörslich statt. Über 90% des Handelsvolumens dieser Geschäfte ist auf den direkten Handel zwischen zwei Marktteilnehmern zurückzuführen.
Zu den Grundformen des Devisenhandels zählen außerdem die Devisentermingeschäfte. Sie setzen keine unmittelbare Ausführung voraus, so dass bei Vertragsabschluss ein Zeitpunkt in der Zukunft ausgewählt wird. Zu den Termingeschäften gehören sowohl Forwards als auch Futures. Den Forward-Optionen werden von Unternehmen häufig genutzt, um sich gegen den Währungsverlust beim Kauf oder Verkauf von Waren in Fremdwährungen abzusichern.
Aber auch private Trader können diese Instrumente nutzen. So können sie sich über ein Termingeschäft beispielsweise einen aktuell niedrigen Wechselkurs zu einem zukünftigen Zeitpunkt sichern. Wenn sich dieser bis zum Erfüllungszeitpunkt zu ihren Gunsten verändert, entsteht ein Gewinn aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Kurs und dem Kurs zum Erfüllungszeitpunkt. Statt zur tatsächlichen Erfüllung kommt es meist jedoch direkt zu einer Ausgleichszahlung einer der beiden Seiten.

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Welche Währungen können gehandelt werden?

Traden am Forex Markt ist offensichtlich also auf vielfältige Art und Weise möglich. Neben den Devisenkassageschäften und den Devisentermingeschäften, die die Grundformen der Devisengeschäfte bilden, existieren außerdem daraus abgeleitete Geschäft. Zu den Derivaten gehören weiterhin Devisenswapgeschäfte und Devisenoptionsgeschäfte.
Unabhängig davon, für welche Art der Devisengeschäfte sich Anleger entscheiden, sollten sie wissen, welche Währungen überhaupt auf dem Devisenmarkt gehandelt werden können. Grundsätzlich gibt es zwar keine, die nicht handelbar ist, allerdings bieten sich einige mehr an als andere. Zu den bedeutendsten Währungen des Devisenhandels zählen die Währungen folgender Länder und Wirtschaftsräume:

  • USA: US-Dollar (USD)
  • Euro-Länder: Euro (EUR)
  • Schweiz: Schweizer Franken (CHF)
  • Vereinigtes Königreich: Britisches Pfund (GBP)
  • Japan: Japanischer Yen (JPY)
  • Kanada: Kanadischer Dollar (CAD)
  • Australien: Australischer Dollar (AUS)
  • Neuseeland: Neuseeländischer Dollar (NZD)

Diese werden Hauptwährungen oder Majors genannt. Die Währungen Euro, US-Dollar, Pfund, Yen und Schweizer Franken gelten darüber hinaus als Leitwährungen, da in ihnen rund 80% des weltweiten Devisenhandels stattfindet. Alle anderen Währungen werden als „Exotics“ oder exotische Währungen bezeichnet.
Da Devisen stets in Paaren gehandelt werden, findet eine weitere Unterscheidung statt. Von Major-Währungspaaren ist immer dann die Rede, wenn sich das Währungspaar aus dem US-Dollar sowie einer der sieben weiteren Hauptwährungen zusammensetzt. Währungspaare, die aus der Kombination der übrigen Hauptwährungen entstehen, werden „Minors“ genannt. Kombinationen der Hauptwährungen mit Währungen von Schwellenländern und kleineren Volkswirtschaften werden hingegen als exotische Währungspaare bezeichnet. Hierunter fallen auch alle anderen Währungspaare, die keine der Hauptwährungen enthalten.
Forex Markt handeln

Überblick über die wichtigsten Währungspaare beim FX-Handel

Wie bereits angesprochen, kann grundsätzlich jedes Währungspaar gehandelt werden. Maßgebend dafür, ob ein Handel zustande kommt, ist allein die Tatsache, ob ein anderer Marktteilnehmer eine entsprechende Gegenposition einnehmen möchte. Insbesondere bei den exotischen Währungspaaren – und vor allem dann, wenn keine der Hauptwährungen involviert ist – kann dies für Anleger durchaus zu einem Problem werden. In diesem Fall ist der Handel bei einem Forex Broker nur zu unvorteilhaften Konditionen, etwa einem hohen Spread, möglich.
Eine deutlich höhere Liquidität weisen hingegen Majors und Minors auf. Daher sollten sie gerade für Privatanleger das Finanzinstrument der Wahl zu den Forex Markt Handelszeiten sein. Das am meisten gehandelte Devisenpaar ist mit Abstand EURUSD, also die Kombination aus dem Euro und dem US-Dollar. Zu den FX-Paaren mit dem höchsten Handelsaufkommen zählen weiterhin USDJPY (US-Dollar und japanischer Yen), GBPUSD (Pfund Sterling und US-Dollar), AUDUSD (Australischer Dollar und US-Dollar), USDCAD (US-Dollar und Kanadischer Dollar), USDCHF (US-Dollar und Schweizer Franken) sowie NZDUSD (Neuseeländischer Dollar und US-Dollar).
Im Fachjargon besitzen diese Währungspaare bestimmte Bezeichnungen, an denen professionelle Trader schnell erkennen, um welches Währungspaar es sich handelt. Als „Kiwi“ ist beispielsweise das Währungspaar NZDUSD bekannt, „Loonie“ steht für USDCAD und „Cable“ für GBPUSD. Für private Anleger sind diese Bezeichnungen jedoch nicht weiter relevant. Sie können aus der Auflistung der meistgehandelten Währungspaare vielmehr eine weitere wichtige Information ablesen: die Art und Weise der Notierung.
Diese erfolgt stets durch die Nennung der beiden Kürzel der Währungen. Beim Währungspaar EURUSD stellt der Euro die Ausgangswährung dar, der US-Dollar die Zielwährung.

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Diese Begriffe müssen Forex Händler kennen

Als Synonym zum Begriff Ausgangswährung wird außerdem der Name Basiswährung genutzt, der sich von englischen „base currency“ ableitet. Zielwährungen werden alternativ auch Quotierungswährungen genannt. Dieser Name stammt von der ebenfalls englischen Bezeichnung „quote currency“. Die erstgenannte Währung ist stets diejenige, die verkauft wird, während die zweitgenannte diejenige ist, die gekauft wird.
Um auf dem Devisenmarkt tatsächlich langfristig erfolgreich sein können, müssen Händler einige weitere zentrale Begriffe beherrschen. Eingangs wurde bereits erwähnt, dass hierunter auch die zahlreichen Namen gehören, unter denen der Forex Markt sowohl hierzulande als auch international bekannt ist. Die verschiedenen Arten des Devisenhandels, die zuvor ebenfalls bereits vorgestellt wurden, sollten ebenfalls zum Grundwissen jedes Forex Traders gehören:

  • Devisenkassageschäfte
  • Devisentermingeschäfte
  • Devisenswapgeschäfte
  • Devisenoptionsgeschäfte

Der Wechselkurs stellt das Umtauschverhältnis zwischen den beiden Währungen dar und ist der Notation vorangestellt. 1,2435 EURUSD bedeutet, dass der Händler für einen Euro 1,2435 US-Dollar erhält. Preisänderungen werden stets in Pips angegeben, wobei sich dieser Ausdruck auf die vierte Nachkommastelle bezieht. Eine Änderung um einen Pip in unserem Beispiel hätte also einen Kurs von 1,2434 oder 1,2436 zur Folge – je nachdem, in welche Richtung sich der Kurs bewegt.
Bis vor einiger Zeit war es üblich, Kursnotierungen mit fünf Stellen anzugeben. Mittlerweile ist auch die Angabe einer sechsten Stelle verbreitet, hierbei handelt es sich um die Pipette. Die Währung Japans nimmt in diesem Fall eine Sonderstellung ein, da sie mehr Stelen links des Kommas besitzt als alle anderen Hauptwährungen. Daher beziehen sich die Begriffe Pip und Pipette beim Yen auf die zweite und dritte Nachkommastelle.
was ist der Forex Markt

Was bedeuten Spread, Margin, Lot und Leverage?

Im Verlauf dieses Ratgebers wurden weiterhin einige Begriffe erwähnt, die eine wichtige Rolle im Forex Trading einnehmen, bis hierhin jedoch noch nicht näher erläutert wurden. Zunächst trifft dies auf den Spread zu. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen Ankaufskurs und Verkaufskurs eines Währungspaares. Diese muss bei Forex Brokern in aller Regel als Handelsgebühr für den Abschluss eines Trades bezahlt werden.
Forex Broker wiederum sind eine Gruppe der Marktteilnehmer, die anderen – insbesondere privaten Anlegern – einen Zugang zum Devisenmarkt ermöglichen. Bevor der Handel über die Tradingplattformen der Forex Broker möglich war, war der Devisenmarkt nahezu ausschließlich institutionellen Anlegern vorbehalten. Die beiden nächstgenannten Begriffe stehen in unmittelbarem Zusammenhang und sind ebenfalls wichtig, wenn Anleger über einen Broker in Devisen investieren.
Es handelt es sich dabei um die Margin und den Hebel (Leverage). Über den Hebel können Anleger einen Gewinn erzielen, der deutlich über dem ursprünglich investierten Betrag liegt. Denn je nach ausgewähltem Hebel vervielfacht dieser die eingesetzte Summe, wodurch der Trader deutlich größere Positionen handeln kann. Als Sicherheit muss dieser einen bestimmten Betrag hinterlegen, genannt Margin. Diese hängt direkt von der Höhe des Hebels ab.
Eine Margin von 1.000 Euro bei einem gewählten Hebel von 1:10 bedeutet, dass der Händler 10.000 Euro investieren kann. Würde der Hebel auf 1:20 geändert, müsste er lediglich 500 Euro als Sicherheitsleistung auf seinem Handelskonto zurückhalten. Zu beachten ist, dass der Hebel auf diese Weise nicht nur Gewinne vervielfachen kann, auch etwaige Verluste fallen durch Einsatz des Hebels überproportional hoch aus.
Gut zu wissen
Devisen werden stets in standardisierten Handelseinheiten getradet, genannt Lot. Beim FX-Handel entspricht 1 Lot exakt 100.000 Einheiten der Basiswährung. Beim Handel von 1 Lot EURUSD müssen Anleger also 100.000 Euro in den Kauf des US-Dollars investieren. Bei vielen Brokern können außerdem Mini Lots (10.000 Einheiten) und Micro Lots (1.000 Einheiten) gehandelt werden.

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Ein Blick auf die Vorteile des Handels am Forex Markt

Der Handel mit Devisen hat sich aufgrund einiger Eigenschaften in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Tradingform entwickelt. Die Möglichkeit, beim Handel Hebel einsetzen zu können, spielt dabei sicher eine gewichtige Rolle. Denn dadurch haben auch Privatanleger, die für gewöhnlich nur mit einem geringen Kapital am Markt agieren, die Möglichkeit, nennenswerte Gewinne zu erzielen. Immer vorausgesetzt natürlich, die Position entwickelt sich in die erwartete Richtung.
Bevor Trader den Hebel einsetzen, sollten sie sich allerdings mit dessen Eigenschaften vertraut machen. Denn im Verlustfall kann auf einen Schlag das gesamte Handelskapital aufgebraucht sein oder es zur Schließung anderer offener Positionen beim Forex Broker kommen. Um sich bestmöglich auf den realen Handel vorzubereiten, sollten Anleger ein Demokonto bei einem Forex Broker erstellen und dort zunächst mit virtuellem Guthaben investieren. Dies ist rund um die Uhr möglich, selbst außerhalb der Forex Markt Handelszeiten. Da der Handel trotz des fehlenden Risikos weitestgehend unter realen Bedingungen stattfindet, gewinnen Trader schnell einen Eindruck von den positiven und negativen Eigenschaften des Leverage-Effekts.
Die große Auswahl an Forex Brokern dürfte sich für Interessierte ebenfalls als vorteilhaft erweisen. So müssen sie nicht beim erstbesten investieren, sondern können nach einem ausführlichen Forex Broker Vergleich denjenigen Anbieter wählen, der für ihren Zweck die besten Konditionen anbietet. Insbesondere sollten sie dabei auf enge Spreads bei den liquiden Währungspaaren achten, die zum Beispiel von Tickmill oder FXTM angeboten werden.
Die Auswahl handelbarer Basiswerte ist sicher ein weiterer Punkt, der den FX-Handel für Anleger interessant macht. Während viele auf das beliebteste Devisenpaar EURUSD setzen, besteht gleichzeitig auch die Wahl zwischen zahlreichen weiteren Majors, Minors und Exotics.
Forex Markt Öffnungszeiten

Gibt es Nachteile, die mit dem Handel verbunden sind?

Der Handel auf dem Devisenmarkt ist nicht nur mit Vorteilen verbunden. Wie so oft gibt es auch hier eine Reihe von Nachteilen, mit denen sich Anleger vor der ersten Investition unbedingt auseinandersetzen sollten. Denn grundsätzlich ist es zwar so, dass der Forexhandel allen Marktteilnehmern offen steht, von Staaten über Kreditinstitute bis hin zu privaten Anlegern – gewisse Vorkenntnisse sind jedoch zwingend erforderlich, um auf Dauer am Markt bestehen zu können.
Was ist der Forex Markt? Wer diese Frage nicht selbst ausführlich beantworten kann, sollte zuvor weitere Erfahrung sammeln. In diesem Fall erweist es sich wiederum als vorteilhaft, dass Forex Broker hohen Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Kunden legen. So können Trader beispielsweise kostenlose Demokonten nutzen oder sich über Tutorials, Webinare und Seminare neues Wissen aneignen.
Die hohen Gewinne, die insbesondere durch den Einsatz des Hebels möglich sind, sind für viele Trader zweifelsohne ein Anreiz, sich mit dem Thema Forex Trading zu beschäftigen. Allerdings sollten sie sich dabei stets des hohen Risikos bewusst sein, das mit dem Handel am Devisenmarkt einhergeht. Denn diese ist als hochspekulativ einzuordnen. Kurse können sich innerhalb kürzester Zeit unvorhergesehen ändern. Dies kann sich einerseits vorteilhaft auswirken, andererseits kann dies aber auch hohe Verluste für den Anleger zur Folge haben.
Verstärkt wird dieser Nachteil, wenn der Hebel zum Einsatz kommt. In diesem Fall können die Verluste überproportional ausfallen und im schlimmsten Fall sogar zur automatischen Glattstellung weiterer Positionen führen. Zuletzt sind auch die Handelszeiten Vor- und Nachteil zugleich. Denn Trader, die hauptsächlich am Wochenende aktiv sein können, haben auf dem Devisenmarkt kaum eine Chance.

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Fazit: Komplexer Markt, der Anlegern viele Chancen bietet

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Devisenmarkt aufgrund seiner komplexen Struktur zahlreiche Vor- und Nachteile für Anleger bietet. Auf der einen Seite stehen die hohe Liquidität des Marktes, durch die insbesondere beliebte Währungspaare zu günstigen Gebühren getradet werden können, der direkte Handel zwischen Marktteilnehmern und die Forex Markt Öffnungszeiten, die einen Handel werktags rund um die Uhr ermöglichen. Anleger benötigen weiterhin kein allzu hohes Kapital, um Trades eröffnen zu können. Denn dank des Hebels und kleiner Lotgrößen bestehen auch mit kleinem Startkapital hohe Renditechancen.
Von diesen Punkten sollten sich insbesondere Anfänger jedoch nicht blenden lassen und zunächst einige Zeit zur Einarbeitung in dieses Thema aufwenden. Ansonsten werden sie eher früher als später erleben, dass der Hebel auch erhebliche negative Auswirkungen haben kann. Wie zuvor bereits dargelegt, ist der Devisenmarkt hochspekulativ und setzt eine gewisse Einarbeitungszeit voraus.

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