Erfolgskriterien Forex Trading – Wie Sie sich in der Königsklasse des Trading behaupten können!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.07.2019



Wie Sie sich in der Königsklasse des Trading behaupten können

Der Forex Markt ist mit Abstand der größte Markt der Welt. Pro Tag werden hier mehr als fünf Millionen Euro umgesetzt. In diesem Ratgeber zeigen wir was der Forex Markt ist und wie der Handel mit Währungen funktioniert. Trader können hier nahezu rund um die Uhr an den Kursveränderungen auf dem Devisenmarkt partizipieren. Durch die Hebelwirkung sind dabei überproportionale Gewinne möglich. Im Gegenzug droht jedoch der Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Deshalb sollten Trader sich des Risikos stets bewusst sein. Dies gehört zu den wichtigsten Erfolgskriterien beim Forex Trading.
Erfolgskriterien beim Forex Trading - Header

Inhaltsverzeichnis zum Ratgeber:

Allgemeine Infos zum Forex Markt

Der Devisenmarkt ist auch unter der Bezeichnung Foreign Exchange, kurz Forex (FX) bekannt. Im Gegensatz zu Aktien werden die Preise dabei nicht über eine Börse ermittelt. Beim Forex handelt es sich um einen außerbörslichen Markt, welcher sich aus Banken, Unternehmen, Fonds, Zentralbanken und Privatanlegern. Letztere erhalten ihren Zugang durch die Eröffnung eines Handelskontos bei einem der zahlreichen Broker. Über den Forex Markt können Anleger Währungen verschiedener Länder handeln.
Der Devisenmarkt ist von Sonntagnachmittag unserer Zeit bis Freitagabend durchgehend geöffnet. Los geht es jeden Tag in Sydney bevor sich der Markt anschließend über Tokyo, Frankfurt und London nach New York weiterbewegt. Auf diese Weise können Händler unabhängig von ihrer Zeitzone rund um die Uhr auf dem Forex Markt handeln. Allerdings ist die Liquidität außerhalb der europäischen und amerikanischen Handelszeiten deutlich geringer. Ein großer Teil des Handels wird zwischen 08:00 und 18:00 Uhr (MEZ) abgewickelt. Der 24-Stunden-Handel gehört zu den Erfolgskriterien beim Forex Trading. Tradern haben unter anderem den Vorteil, dass sie unmittelbar auf wichtige Nachrichten reagieren können. Eine Ausnahme gilt für extreme Crashs wie es ihn beispielsweise im Januar 2015 beim Schweizer Franken gab. Durch das Setzen eines Stopps lassen sich die Risiken jedoch begrenzen. Ein Restrisiko von Kurslücken bleibt am Wochenende, wenn auf dem Forex Markt nicht gehandelt wird.

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Handel mit Währungspaaren

Auf dem Devisenmarkt werden immer zwei Währungen gegeneinander gehandelt. Ist ein Trader beispielsweise der Meinung dass der Euro gegenüber dem US-Dollar steigen wird, kann er mit dem Währungspaar USD/EUR long gehen. Steigt der Kurs des Euro wie erwartet gibt es für den Trader einen Gewinn, wenn nicht einen Verlust.
Die beiden Währungen eines Währungspaares bewegen sich immer gegeneinander. Vergleichbar mit einer Wippe. Fällt die Währung auf der einen Seite nach unten, geht die auf der Gegenseite nach oben und umgekehrt. Hier zeigt sich eine der großen Herausforderungen beim Forex Trading. Im Gegensatz zum Trading mit Aktien oder Rohstoffen muss nicht nur auf steigende bzw. fallende Kurse, sondern auch noch auf den passenden Gegenspieler geachtet werden. Dies gehört zu den wichtigsten Erfolgskriterien beim Forex Trading. Je nach Angebot des Brokers können Trader zwischen einer Vielzahl von Währungspaaren wählen. Einige Anbieter haben bis zu 80 Währungspaare im Programm wobei nicht alle gleichermaßen für den Handel geeignet sind. Die meisten Trader handeln ausschließlich mit den Majors wie Euro, US-Dollar, Schweizer Franken, Britischen Pfund oder Japanischen Yen.
Erfolgskriterien beim Forex Trading - Währungen
Die Grafik zeigt, welchen Anteil in Milliarden US-Dollar die verschiedenen Währungen am täglichen Gesamthandelsumsatz haben.

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Analysemethoden auf dem Devisenmarkt

Beim Forex Trading wird grundsätzlich zwischen zwei Analysemethoden unterschieden: die technische und die fundamentale Analyse. Bei der technischen Analyse geht es in erster Linie um das Verhalten der Trader, welches über Charts und Indikatoren ausgedrückt wird. Trader nutzen dabei häufig Gleitende Durchschnitte, den MACD (Moving Average Convergence Divergence) sowie Fibonacci-Retracements. Indikatoren die für den Aktienhandel eingesetzt werden lassen sich in der Regel auch für das Forex Trading nutzen. Dazu können auch die Prinzipien der Markttechnik angewendet werden, welche auf den wichtigen Widerstands- und Unterstützungszonen basieren.
Zu den wichtigsten Faktoren der fundamentalen Analyse gehört die Stärke der heimischen Wirtschaft sowie die Geldpolitik der beteiligten Zentralbanken. Durch niedrige Preise werden die eigenen Produkte im Ausland günstiger, was sich positiv auf den Export auswirkt. Je nach Währungspaar spielen auch die Arbeitsmarktdaten der entsprechenden Länder sowie Entscheidungen der Zentralbank und Wirtschaftsindikatoren eine wichtige Rolle. Für Trader die Währungspaare mit dem Euro handeln sind die Sitzungen der Europäischen Zentralbank sowie der Ifo-Geschäftsklimaindex wichtige Veröffentlichungen. Pfund-Händler sollten einen genauen Blick auf die Entscheidungen der Bank of England werfen. Die Maßnahmen der US-Notenbank haben dagegen Auswirkungen auf fast alle Währungen. Ausreichende Informationen gehören zu den wichtigsten Erfolgskriterien beim Forex Trading.
Wichtig ist natürlich auch, dass die Entscheidungen der Notenbanken durch den Trader richtig interpretiert werden. Wurden die Leitzinsen nach oben oder unten korrigiert? Wurden neue Programme beschlossen um eine Währung zu stützen bzw. Programme geschlossen oder verändert? Entscheidend ist jedoch vor allem: Wurden die Erwartungen erfüllt? Häufig rechnen die Trader mit einer bestimmten Entscheidung, was zu hohen Kursausschlägen führt falls es doch anders kommt.
Volkswirtschaftliche Entwicklungen wirken sich ebenfalls stark auf den Forex Markt aus. Wichtige Faktoren sind hierbei Bruttosozialprodukt, Arbeitslosenquote sowie Verbraucherpreisindex. Diese Kennzeichen spiegeln den Zustand eines Wirtschaftsraum wider. In Kombination mit der Zinspolitik geben sie zudem wichtige Hinweise zur Inflationsrate, die ebenfalls starke Auswirkungen auf die Währungskurse hat.

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Handelsinstrumente beim Forex Trading

Obwohl der Forex Handel außerbörslich abläuft, können an den Termin-Börsen Optionen sowie Währungs-Features getradet werden. Diese funktionieren ähnlich wie Kontrakte auf Indizes oder Rohstoffe. Es handelt sich dabei um standardisierte Termingeschäfte, deren Rahmenbedingungen wie Verfallsdatum oder Kontraktgröße von den Börsen bestimmt werden.
Der überwiegende Teil des Devisenhandels erfolgt jedoch zwischen Banken sowie indirekt durch Privatanleger über einen Broker. Im Vergleich zu Futures sind Trader hierbei deutlich flexibler und können die Positionsgröße individuell festlegen. Bei Futures muss dagegen eine von der Börse festgelegte Kontraktgröße gehandelt werden. Im Gegenzug ist der Handel über die Terminbörse transparenter. Alle Teilnehmer handeln hier zum selben Kurs.

Risiko Management im Forex Trading

Das Risiko Management gehört ebenfalls zu den wichtigsten Erfolgskriterien beim Forex Trading. So treffen Zentralbanken mitunter unerwartete Entscheidungen, die für kräftige Veränderungen auf dem Forex Markt sorgen. Bestes Beispiel ist die Aufhebung des Mindestkurs für den Schweizer Franken im Januar 2015. Dazu können auch positive oder negative Wirtschaftsdaten für Wirbel bei den Devisenkursen sorgen.
Für Trader ist es deshalb unerlässlich, mögliche Verluste zu begrenzen. Dies funktioniert am besten mit einer Stopp Order. Trader sollten sich genaue überlegen, welchen Verlust sie verkraften können. Durch das Setzen eines Stopps lässt sich das Risiko individuell an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Fazit zu den Erfolgskriterien beim Forex Trading

Trader sollten sich stets bewusst sein, dass es sich bei Forex um keinen einfachen Markt handelt. Wie bei jeden Handel gehören Wissen und Übung zu den wichtigsten Erfolgskriterien beim Forex Trading. Dies gilt insbesondere dann, wenn mit hohen Hebeln gehandelt wird. Diese führen im günstigen Fall zu überproportional hohen Gewinnen. Bei einem schlechten Risiko- und Money-Management können sich diese jedoch sehr ungünstig auf das vorhandene Kapital auswirken. Die Positionsgröße ist hierbei ein wichtiges Kriterium. Gerade Anfänger sollten diese eher konservativ wählen. Um erste Erfahrungen mit dem Forex Trading zu sammeln bietet sich zunächst ein kostenloses Demokonto an. Dieses wird von fast allen Brokern angeboten und ermöglicht einen Handel unter realen Bedingungen ohne dabei echtes Geld investieren zu müssen.

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