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easyfolio im Test: Geringe Mindestanlage zu fairen Gebühren

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.08.2019

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easyfolio hat es sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst einfache Geldanlage anzubieten, die auch von Privatanlegern leicht verstanden werden kann. Die Geldanlage soll dabei die Charakteristika einfach, sicher, günstig, transparent und flexibel erfüllen. Dabei setzt das Unternehmen auf die Geldanlage in ETFs, da auf diese Weise eine breite Streuung zu geringen Kosten erreicht werden kann.

easyfolio bietet nur drei unterschiedliche Anlagestrategien an, die die Einfachheit der Geldanlage unterstreichen sollen. Das Unternehmen hat das Ziel eine neue, vernünftige und durchdachte Geldanlage zur Verfügung zu stellen, die von Privatanlegern auch ohne Erfahrungen mit der Geldanlage leicht verstanden werden können. Der einfache Zugang, den easyfolio darstellen will, bietet das Unternehmen dabei auch auf Ebene der Mindestanlagesumme, die mit 10 Euro sehr gering ist.

easyfolio ist eine Tochtergesellschaft der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, einer Bank in Düsseldorf, deren Geschichte bis ins Jahr 1796 zurückreicht und seit 2016 in der Hand des chinesischen Mischkonzerns Fosun ist.

Webauftritt von easyfolio

So präsentiert sich easyfolio auf seiner Webseite.

1. Pro und Contra der Geldanlage bei der easyfolio

  • Geringe Mindestanlage von 10 Euro
  • Faire Gebühr für alle Anlagesummen
  • Handel auch über das eigene Depot möglich
  • Leicht verständliche Geldanlage
  • Auszahlplan möglich
  • Risikosteuerung über Hauck & Aufhäuser möglich
  • Auch als Privat-, Rürup- oder Riester-Rente nutzbar
  • Nur 3 Risikostufen

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2.  easyfolio im Überblick

Sitz und Regulierung: Sitz in Frankfurt am Main, keine BaFin-Lizenz
Art der Geldanlage: Dach-ETFs mit unterschiedlicher Risikostruktur
Anlagestrategie: passive und diversifizierte Anlage mit langfristigem Anlagehorizont
Anlagegüter: Staatsanleihen und Unternehmensanleihen aus Europa, Welt und Schwellenländer; Aktien Europa, USA, Japan, Asien, Kanada, Schwellenländer
Support: Telefon, Live-Chat, E-Mail, keine genaue Angabe über Uhrzeit
Mobiler Zugriff: über Web-Browser
Gebührenstruktur: 0,59 % für easyfolio, 0,25 % p. a. Gebühr der ETFs
Gewinnbeteiligung: keine
Diversifikation: über 15 ETFs in mehr als 6.000 Wertpapiere
Risiko / maximaler Verlust: abhängig von Anlagedauer, Verluste möglich, je nach Portfolio Schwankungen zwischen 1,1 und 55 Prozent möglich
Renditebeispiel: je nach Risikobereitschaft, keine eindeutige Angabe
Mindestanlage: 10 Euro

3. Art der Geldanlage: Wie investieren Anleger bei easyfolio?

easyfolio setzt auf die Geldanlage in Exchange Traded Funds, also ETFs. Grund dafür sind die vielen Vorteile der passiv verwalteten Fonds. So ermöglichen sie es, Indizes sehr genau abzubilden und dem Anleger die vollständige Partizipation an den Dividenden oder Zinsen, die durch die Einzelwerte entstehen können. Sie bieten durch die Abbildung vollständiger Indizes eine große Risikostreuung. Zudem sind sie liquide handelbar und außerordentlich kostengünstig, da durch die passive Verwaltung Gebühren gespart werden.

Aktuell bietet easyfolio das Investment in 15 ETFs an, die größtenteils von SPDR Barclays, iShares und UBS angeboten werden. Darüber investieren Anleger je nach Risikoneigung bei Aktien in Unternehmen auf der ganzen Welt. Schwellenländer, USA, Europa, Japan, Asien oder Kanada sind jeweils mit mindestens einem eigenen Fonds vertreten. Hinzu kommen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen in Europa, USA und der Welt sowie Staatsanleihen der Welt, Europa oder der Schwellenländer.

Dabei verzichtet der Robo Advisor bei keinem der Portfolios auf eine der Anlageklassen, lediglich die Gewichtung unterscheidet sich. Mindestens müssen Kunden also in jeweils 30 Prozent Aktien oder Anleihen investieren. Ein einzelner Zielfonds darf laut Anlagekonzept von easyfolio zudem immer maximal zu 20 Prozent vertreten sein. Relativ ungewöhnlich ist, dass das Unternehmen teilweise die gleichen Werte über zwei ETFs abdeckt.

  • ETFs als Grundlage
  • iShares, UBS und SPDR Barclays stellen 15 Fonds
  • Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen aus der ganzen Welt
easyfolio Strategien

Die einzelnen Strategien auf einen Blick.

4. Diese Strategie nutzt der Robo-Advisor

easyfolio setzt wie die meisten Robo Advisor auf den Gedanken, dass Timing nicht entscheidend für den Anlageerfolg ist. Dies wurde unter anderem durch Studien des Nobelpreisträgers Eugene Fama belegt. Kaum einem Investor gelingt es auf Dauer, den Markt zu schlagen. Dieser erzeugt ein gewisses Wachstum, das jeder Anleger für sich nutzen kann. Entscheidend dabei ist ausschließlich, dass der Nutzer seine Anlage möglichst gut diversifiziert und den Markt möglichst genau abdeckt. Der einzige weitere wichtige Faktor sind dann die Kosten der Geldanlage. Je günstiger, umso höher ist die Rendite.

Zudem ist auch ein möglichst langfristiger Anlagehorizont von Vorteil. Auf diese Weise verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Wertentwicklung aufgrund der üblichen Schwankungen negativ ist und sich nicht wieder erholen kann, bis der Kunde seine Anlage liquidiert. Je riskanter die Anlagestrategie, umso länger sollte die Anlage geplant werden.

Allerdings ist es nicht im Interesse jeden Anlegers, große Schwankungen hinnehmen zu müssen. Deswegen werden die Portfolios nach unterschiedlichen Risiko-/Renditeverhältnissen aufgeteilt. Sie unterscheiden sich vor allem im Verhältnis von Anleihen und Aktien. Auf diese Weise lassen sich Schwankungen vermindern, allerdings wird auch die Rendite kleiner.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen über easyfolio flex auch die Möglichkeit an, ein Portfolio mit einer algorithmusbasierten Risikosteuerung zu nutzen, die über Hauck & Aufhäuser kontrolliert und umgesetzt wird. Dieses Portfolio wird als Fonds aufgelegt, sodass Kunden es unabhängig von einem Investment bei easyfolio nutzen können, indem sie den Fonds einfach über ihren Online Broker erwerben.

  • Breite Streuung zu geringen Kosten
  • Anlage in ETFs mit unterschiedlichen Gewichtungen
  • Passives Risikomanagement: Ausnahme easyfolio flex
Das wichtigste zu easyfolio

Das wichtigste zu easyfolio

5. Der Kundenservice: Unsere easyfolio Erfahrungen

easyfolio ist per Kontaktformular, E-Mail oder Telefon erreichbar. Zudem ist das Unternehmen auf Twitter, Facebook und Instagram vertreten. Zudem öffnet sich ein Live Chat-Fenster zu den Support-Zeiten, in dem sich direkt ein Mitarbeiter meldet und bei Fragen zur Verfügung steht.

Die meisten Kunden haben dabei positive Erfahrungen mit easyfolio und dem Kundenservice gemacht. 93 % der Kunden würden das Angebot nach bankingcheck.de weiterempfehlen. Dabei wird auch der Service, die Beratung der Support als sehr gut empfunden. Kunden loben die Freundlichkeit genauso wie die vielen Kontaktarten und die Geschwindigkeit der Antworten. Rückfragen werden umgehend beantwortet und Kunden fühlen sich beim Anbieter gut aufgehoben.

Dazu trägt auch die Webseite bei. Die erklärt die Anlage gut und in einfachen Worten. Die FAQ-Sektion könnte noch etwas umfangreicher und aussagekräftiger sein. Auch eine Sortierung nach mehr als drei Kategorien täte der Übersichtlichkeit gut. Allerdings erfahren Kunden auf der Webseite die wichtigsten Informationen auch ohne Kontakt des easyfolio Kundensupports, sodass wir hier auf hohem Niveau kritisieren.

  • Support per Telefon, Live-Chat, E-Mail, Kontaktformular
  • Servicemitarbeiter gut erreichbar und freundlich
  • Übersichtliche und verständliche Webseite

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6. Mobile Verwaltung des Depots möglich?

Eine mobile Verwaltung per easyfolio App ist aktuell leider nicht möglich und wird auch nicht offiziell geplant. Natürlich hat easyfolio vorgesorgt und das Angebot auch für Anleger konzipiert, die eine mobile Verwaltung per Smartphone oder Tablet nutzen möchten. Wer mit seinem Browser die easyfolio-Webseite über das mobile Endgerät aufruft, wird dementsprechend feststellen, dass er keinerlei Probleme bei der Bedingung haben wird. Die Webseite passt sich automatisch an den kleineren Touchscreen an. Sie ist also in einem responsiven Design gehalten, das sich an das jeweilige Gerät anpasst.

Das hat den Vorteil, dass easyfolio mobil von eigentlich jedem Anleger genutzt werden kann, der über ein internetfähiges Smartphone verfügt. Auf der anderen Seite werden jedoch auch mehr Daten benötigt, wenn ein Anleger regelmäßig mobil auf easyfolio zugreifen möchte. Zudem wirken Apps sicherer und Kunden kommen häufig gar nicht erst auf die Idee, die mobile Webseite zu nutzen, wenn sie keine easyfolio App finden.

Eine tatsächliche Verwaltung oder Änderung der Anlage erfolgt zudem ohnehin über das Angebot des eigenen Online Brokers. Eine easyfolio App würde dementsprechend kaum einen Mehrwert darstellen und ist nicht so dringend notwendig wie bei Robo Advisorn, die die Geldanlage der Kunden selbst verwalten.

  • Keine App
  • Webseite mit responsivem Design auch mobil nutzbar
  • Automatische Anpassung an kleinere Touchscreens
Vermögen aufbauen über das easyfolio Depot

Vermögen aufbauen über das easyfolio Depot

7. Gebührenstruktur: Investment über Dachfonds

Bei easyfolio investieren Anleger anders als bei anderen Robo Advisorn nicht über eine gesonderte Plattform, sondern könnend die Fonds über das bereits vorhandene Depots kaufen. Handel und Sparplan sind beispielsweise über 1822direkt, Comdirect, Consorsbank!, OnVista, DKB, ING (ehemals ING-DiBa), Wüstenrot oder Sbroker möglich.

Darüber hinaus können Kunden auch über easyfolio ein Depot bei ebase eröffnen. Der Fonds kann bei diesen Banken ohne Ausgabeaufschlag erworben werden. Jeder andere Online-Broker hat die easyfolio-Fonds auch im Angebot, da sie über die Börse gehandelt werden. Die Nebenkosten können hier allerdings steigen.

Natürlich verlangt easyfolio auch eine Gebühr auf das Anlagevolumen. Aktuell müssen Anleger eine Gebühr von 0,59 Prozent jährlich zahlen, die Management, Administration, Depotbank und Service abdecken. Außerdem verlangen auch die ETFs selbst durchschnittlich 0,25 Prozent jährlich. Dementsprechend müssen Kunden mit insgesamt 0,96 Prozent kalkulieren, unabhängig von der Anlagehöhe.

easyfolio zählt damit eher zu den günstigeren Angeboten, da die Verwaltungsgebühren bei anderen Robo-Advisorn häufig noch gesondert hinzukommen. Das Geld wird jedoch natürlich nicht vom Referenzkonto des Kunden abgebucht. Stattdessen wird es fondsintern mit dem Gesamtanlagevolumen gerechnet. Bei easyfolio zahlt also jeder Anleger prozentual gleich viel, egal wann er sich für ein Investment entschieden hat, oder wie viel Geld er investiert.

Wer sich für ein Depot von easyfolio und somit von ebase entscheidet, muss zudem Depotführungsgebühren in Höhe von 12 bis 36 Euro jährlich investieren. Der genaue Betrag richtet sich nach den Depotpositionen.

  • Kauf als Fonds über Depot
  • Teilweise ohne Ausgabeaufschlag
  • 0,59 % p. a. Gebühr seitens easyfolio
  • 0,25 % p. a. Gebühr der ETFs
  • Abbuchung jeweils innerhalb der ETFs

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8. Sicherheit und Regulierung: easyfolio mit BaFin-Lizenz?

easyfolio verfügt nicht über eine Bankenlizenz. Das Unternehmen ist jedoch ein regulierter Finanzdienstleister nach  § 34f Abs. 1 Satz 1 GewO. Es wird bei der IHK Frankfurt am Main geführt. Dementsprechend darf das Unternehmen Finanzanlagenvermittlung betreiben. Es handelt sich bei den Fonds um sogenannte offene OGAQ-Sondervermögen. Für easyfolio gilt dementsprechend eine Bereichsausnahme für die Vermittlung von Investmentvermögen und Vermögensanlagen.

easyfolio tritt also zu keinem Zeitpunkt als Bank auf und benötigt deswegen auch keine BaFin-Lizenz. Dass es dennoch möglich ist, über easyfolio ein Depot zu eröffnen und Geld anzulegen, liegt an der Zusammenarbeit mit der Partnerbank ebase. Es handelt sich dabei um ein Tochterunternehmen der Comdirect Bank, die sich vor allem auf B2B-Kunden spezialisiert hat. Die ebase ist hingegen im Besitz einer Geschäftserlaubnis als Vollbank und hat ihren Sitz ebenfalls in Deutschland, sodass sie der Aufsicht der BaFin unterliegt.

Wie hoch die Einlagensicherung ist, hängt von der jeweiligen Bank ab, bei der der Anleger sein Depot führt. Für deutsche Banken ist die Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds, in dem bis zu 100.000 Euro je Kunde abgesichert sind. ETFs fallen hingegen unter das Sondervermögen, für Bareinlagen könnte dieser Betrag jedoch relevant sein.

  • Keine Bankenlizenz
  • Als Finanzdienstleister registriert
  • Partnerbank mit BaFin-Lizenz
An die nächste Generation denken und Sparplan verschenken.

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9. Wie hoch ist die mögliche Rendite in unserem easyfolio Test?

Bei easyfolio hängt die mögliche Rendite natürlich auch von dem Risiko ab, das der Anleger gewillt ist zu gehen. Üblicherweise ist davon auszugehen, dass der Aktienmarkt deutlich mehr Schwankungen aufweist, über einen längeren Zeitraum jedoch auch das höhere Wachstum erzielen kann. Die drei unterschiedlichen Portfolios unterscheiden sich dementsprechend vor allem in der Gewichtung von Aktien und Anleihen. Auf diese Weise ist ihr Risiko zwar potenziell geringer, die Rendite unterscheidet sich jedoch auch.

Im Gegenzug zu anderen Robo Advisorn gibt easyfolio die erwartete Rendite oder prognostiziertes Wachstum an. Das Angebot wird generell eher wie ein Fonds beworben, was das Angebot letztlich ja auch darstellt. Dennoch stellt das Unternehmen einen Investmentrechner zur Verfügung, der allerdings mehr oder weniger sinnlos ist. Anleger können Anlagebetrag, Anlagezeitraum und erwartete Rendite auswählen und das Tool berechnet dann den Wertzuwachs für den entsprechenden Zeitraum.

Zu einem früheren Zeitpunkt scheint easyfolio die Rendite mit 3 Prozent jährlich für easy30, 4,5 Prozent pro Jahr für easy50 und mit 6 Prozent jährlich für easy70 angegeben zu haben. Warum das Unternehmen davon inzwischen absieht, ist nicht klar. Die Entwicklung der Portfolios sieht bislang deutlich besser aus, allerdings handelt es sich hierbei natürlich um eine Momentaufnahme, die nicht überbewertetet werden sollte.

Über die Risiken informiert das Unternehmen dementsprechend auch nicht in Zahlen, die für Einsteiger leichter verständlich wären. Unter „Risiken“ informiert das Unternehmen immerhin über alle Risiken, die in Zusammenhang mit der Geldanlage auftreten können, die für viele Anleger jedoch sehr abstrakt sind.

  • Keine eindeutige Angabe
  • Zwischen 3 und 6 Prozent wahrscheinlich
  • Risiken ebenfalls nicht in Zahlen angegeben.

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10. Was macht easyfolio besonders?

easyfolio ist im Gegensatz zu den meisten anderen Robo-Advisor kein Angebot, das nur durch eine Registrierung bei dem Anbieter genutzt werden kann. Stattdessen handelt es sich um Dachfonds, die an der Börse gehandelt werden können und dementsprechend auch erworben werden können, ohne dass der Finanzdienstleister den Namen des Anlegers erfährt. Das macht das Investment für Anleger natürlich deutlich einfacher, wenn sie bereits ein Depot bei ihrer Bank besitzen. Zudem zahlt so jeder Anleger die gleiche Gebühr, unabhängig von Anlagedauer und Anlagehöhe.

Ein weiterer Unterschied ist, dass das Investment gleich in 15 unterschiedliche ETFs investiert wird. Vor allem wird nicht klar, warum manche Märkte so doppelt abgedeckt werden. Grundsätzlich müsste dies zudem zu Mehrkosten bei den Transaktionen führen als das Investment in nur einen der Fonds. Warum sich easyfolio so entscheidet, wird leider nicht klar.

Unüblich ist für einen Robo Advisor zudem ebenfalls, dass nur drei unterschiedliche Portfolios mit verschiedenen Risikoklassen zur Auswahl stehen. Die Konkurrenz bietet meist deutlich differenziertere Möglichkeiten, das Risiko über die verschiedenen Portfolios zu wählen und so Anlagestrategien deutlich nach den eigenen Anforderungen zu gestalten. Letztlich fehlen sehr sicherheitsbewusste Anlagen genauso, wie ein ETF-Portfolio, das nur in Aktien investiert. Die Extrempunkte werden mit easyfolio-Fonds also vermutlich nicht glücklich.

Ungewöhnlich für einen Robo Advisor ist zudem, dass easyfolio das Portfolio zu vier Stichtagen im Jahr umschichtet, wenn es notwendig sein sollte. Viele andere Anbieter geben stattdessen eine Maximalabweichung an oder schichten seltener um.

  • Anlage in Fonds, nicht über eine Plattform
  • Nur 3 Portfolios, aber 15 ETFs
  • Sehr risikoarmes oder sehr risikoreiches Investment nicht möglich

11. Das Fazit unseres easyfolio Tests

easyfolio beschreitet mit seinen Dachfonds einen ungewöhnlichen Weg als Robo Advisor, der für viele Anleger aufgrund der Einfachheit der Geldanlage über den eigenen Broker eine interessante Alternative darstellen dürfte. Die Mindestanlage ist mit nur 10 Euro Sparrate im Sparplan zudem außerordentlich gering. Zudem ist der Anleger natürlich nicht dazu verpflichtet, über einen bestimmten Zeitraum zu investieren. Die Verwaltungsgebühren sind für alle Anleger gleich, egal wie viel sie investieren. Das macht easyfolio vor allem für Kleinanleger im Vergleich mit anderen Robo Advisorn ungewöhnlich günstig.

Bedauerlich ist, dass das Unternehmen nur drei Risikostufen anbietet. Sehr konservative Anleger fallen genauso raus, wie sehr risikofreudige. Dementsprechend ist easyfolio für bestimmte Anlegertypen nicht so gut geeignet, wie andere Robo Advisor. Warum das Unternehmen in 15 unterschiedliche ETFs anlegt, erschließt sich zudem leider nicht. Dies gilt umso mehr, da teilweise in mehrere Fonds investiert wird, die den gleichen Markt abdecken.

easyfolio ist nicht für alle Anleger empfehlenswert, stellt jedoch gerade aufgrund des einfachen Investments über das Depot und die niedrige Anlagesumme für viele eine interessante Alternative dar.

easyfolio im Test: Geringe Mindestanlage zu fairen Gebühren was last modified: August 31st, 2019 by ChrisHabeck01
Unser Testsieger in der Kategorie Robo Advisor
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