💰 Money Management – der richtige Weg beim Trading

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Money Management – schütze Dein Kapital:

Der Handel mit binären Optionen ermöglicht Tradern die Chance auf hohe Gewinne. Wie bei jeder gewinnträchtigen Anlage gibt es natürlich auch ein gewisses Risiko. Um die Erfolgschancen zu erhöhen und mögliche Verluste einzugrenzen sollten sich Händler vorab auch mit dem Thema Money Management befassen.

Geldkontrolle als Grundlage für den erfolgreichen Handel

Eine der wichtigsten Aufgaben des Money Managements ist die Kontrolle des für den Handel zur Verfügung stehenden Geldes. Um mit einer bestimmten Strategie Erfolg zu haben ist es wichtig, das zur Verfügung stehende Kapital gezielt und geplant einzusetzen. Damit wird verhindert, dass Trader ihr Geld aufgrund von Emotionen einsetzen, was in vielen zu Verlusten führt. Dazu vergessen Händler ohne Money Management oftmals die Bildung von Rücklagen, welche in bestimmten Situationen von großer Bedeutung sind. Erfolgt der Handel nur aus dem Gefühl heraus werden binäre Optionen eher zum Glücksspiel, was sie eigentlich nicht sind.

Kapital streuen und gezielt einsetzen

Einer der größten Fehler bei binären Optionen ist das gesamte Geld auf eine Option zu setzen (Kapitalschutz). Das Money Management sieht vor, Einsätze auf mehrere Optionen zu verteilen. Dies sollten nach Möglichkeit unterschiedliche Laufzeiten und verschiedene Basiswerttypen besitzen. Des Weiteren sollte nur ein gewisser Anteil des vorhandenen Kapitals auf eine einzelne Option zu setzen. Experten raten Einsteigern, maximal zwischen 5 und 10 Prozent des Guthabens in den Kauf einer Option zu investieren. So steht selbst bei mehreren verlustreichen Trades noch ausreichend Geld zum Handeln zur Verfügung.

Realistisch bleiben und nicht aus Langeweile heraus handeln

Zu einem guten Money Management gehört es auch realistisch zu bleiben. Zwar können mit einer einzelnen Option durchaus Renditen von bis zu 500 Prozent erzielt werden, die Regel ist dies jedoch nicht. So ist es deutlich erfolgsversprechender mit kleineren Beträgen zu handeln und damit kontinuierliche Gewinne zu erzielen. Mit dieser Strategie fallen auch mögliche Verluste nicht so hoch aus.

Gibt es über einen gewissen Zeitraum keine Trends werden Trader manchmal ungeduldig und spekulieren auf irgendeinen Basiswert. Dies führt jedoch nur in den seltensten Fällen zu Erfolg. Gleiches gilt auch für das Handeln aus der Langeweile heraus. Schließlich geht es hier um den Einsatz von echtem Geld, sodass Spiel, Spaß und Spannung nicht im Vordergrund stehen sollten. Die Money Management Strategie ist in jedem Fall eine der wichtigsten Börsen Strategien, was Sie für Ihren Erfolg mit einer einfachen Formel, die darauf abzielt, das Risiko zu minimieren, tun können.

Immer der eigenen Strategie folgen und Regeln einhalten

Basis für das erfolgreiche Handeln mit binären Optionen ist die richtige Strategie. Diese sollte sorgsam ausgewählt und strikt eingehalten werden. Besteht Unsicherheit inwieweit eine Order zur gewählten Strategie passt, ist es besser abzuwarten. Sobald die Gefahr besteht, dass eine Regel gebrochen wird, ist es ratsam, eine Pause einzulegen. Anschließend lässt es sich dann mit klarerem Kopf wieder in den Handel einsteigen.

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Strategien gibt es beim Handeln mit Aktien sehr viele, die beachtet und genutzt werden können. Es ist zur gleichen Zeit jedoch darauf zu achten, dass das eigene Budget nicht zu sehr belastet wird, um weiterhin aktiv handeln zu können. Zwar sind die meisten erfahrenen Händler mit dem Money Management bereits erfahren, jedoch sind die Anfänger, die eine Handelsplattform in Angriff nehmen meistens überfordert. Sie wissen nämlich nicht genau, wie sie vorgehen sollen und welche Besonderheiten sie beachten müssen. Aus diesem Grund sind nicht nur technische Indikatoren zu beachten, sondern zur gleichen Zeit ist das Money Management als wichtiger Faktor zu analysieren, um das  eine Budget dauerhaft stabil zu halten. Beim Money Management gibt es einige Grundregeln, die zu beachten sind. Außerdem sind Analyseverfahren mit dem Money Management zu kombinieren, um die besten Erfolge für sich nutzen zu können.

Was ist zu beachten?

bank-note-209104_640Unter Money Management wird die richtige Einteilung und Investition des eigenen Geldes betrachtet. Es ist häufig nicht nur die passende und notwendige Strategie, über die man sich Gedanken machen muss. Vielmehr sind die erfolgreichen Händler aufgrund ihrer Money Management Strategie zum Erfolg gekommen. Meistens wird nicht der große Kapitaleinsatz getätigt, der auf eine einzige Aktie gesetzt wird. Vielmehr muss die richtige Einteilung des Kapitals beachtet werden, um klug mit Verlusten umgehen zu können. Bei einer guten Strategie in Bezug auf Money Management wird mit einzelnen Verlusten gut umgegangen. Der Verlust wird eingegrenzt, um nach zahlreichen Fehlversuchen noch ausreichend Kapital zu haben, um weitere Versuche durchführen zu können. Aus dieser Handlungsart ergibt sich zusätzlich das Risikomanagement. Grundsätzlich hat jeder Händler das Ziel, sein Geld zu vermehren. Das ist jedoch nur dann möglich, wenn die Verluste dem Profit gegenübergestellt werden. Das Ziel des Money Managements ist die Maximierung des Profits und die Minimierung der Verluste. Natürlich beeinflussen sich die beiden Seiten gegenseitig, was jedoch bedeutet, dass ein kluger Handlungsbedarf beim Handeln vorhanden ist. Eine gute Money Management Strategie zu verfolgen bringt eine höhere Gesamteinnahmequelle mit sich.

Wie bereits erwähnt wurde, gibt es unterschiedliche Strategien, um mit dem Money Management beginnen zu können. Beim Management des Kapitals gibt es drei Arten, die erwähnenswert sind:

  1. Core Equity Method
  2. Total Equity Method
  3. Adaptive Core Equity Method

Bei der ersten Methode, der Core Equity Method, handelt es sich um eine Betrachtungsweise, bei der bei jeder eröffneten Position ein Betrag zugewiesen wird, der vom gesamten Kapital subtrahiert wird. Wenn ein Kapital von 100.000 Euro zur Verfügung steht, sollten lediglich 5.000 Euro einer ausgewählten Position zugeführt werden. Das bedeutet, dass für weitere Positionen 95.000 Euro zur Verfügung stehen würden. Wenn eine weitere Position eröffnet werden soll, kann eine Kapitalzuweisung von 3.000 Euro erfolgen. Dieser Betrag muss vom Kapital abgezogen werden, um einen Restbetrag von 92.000 Euro nutzen zu können. Diese Kernkapital-Methode, die auch unter Nettokapital bekannt ist, wird häufig auf dem Markt verwendet. Bei der zweiten Variante, der Gesamtkapital-Methode, wird das gesamte zur Verfügung stehende Kapital zum Spekulationskapital hinzugerechnet. Einschließlich der angefallenen Gewinne und Verluste wird alles in einen Topf geworfen. Bei einem Startkapital von 100.000 Euro, wird ein Gewinn einer Aktie von 2.500 Euro zum Kapital hinzugerechnet. Werden Verluste gemacht, werden auch diese erneut vom gesamten Kapital abgezogen. Aufgrund des Verzichts des Nettobetrages wie bei der ersten Methode, würden ganze 5000 Euro mehr für den Handel zur Verfügung stehen.

Die letzte Methode, die Adaptive Core Equity Method, ist eine Kombination aus den beiden letzten vorgestellten Methoden. Diese Kombination verlangt nach einer Money Management Kapitalzuweisung bei der Core Equity Method. Anschließend wird diese Zuweisung dem erhöhten oder verminderten Risiko angepasst. Wird erneut mit einem Kapital von 100.000 Euro begonnen und in eine Position mit 5000 Euro investiert, kann der Restspekulationsbetrag von 95.000 Euro genutzt werden. Bewegt sich der Kurs in Richtung der eigenen Position, kann sich das Risiko auf den Einstandskurs verringert werden. Wird zusätzlich ein Stop Loss eingeführt, kann zusätzlich das Risiko für Verluste verringert werden. Weitere wissenschaftliche Informationen & Texte finden Sie in der Rubrik verzinsliche Wertpapiere.

Verdoppelung nach Verlust

calculator-820330_640Wenn das Money Management betrachtet wird, gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten, um den eigenen Einsatz verändert in Aktien einzusetzen. Bei der Martingale-Strategie wird das Geld meistens mit einem höheren Risiko eingesetzt. Die Strategie ist von Spielern in Las Vegas abgeschaut worden, wie mit einem Grundprinzip gehandelt wird, dass ein immer höherer Betrag für einen Handel investiert wird. Nach jedem Verlust wird der Einsatz verdoppelt. Natürlich steigt nicht nur das Risiko, sondern auch der Gewinn. Die Kontraktanzahl wird nach jedem Trade verdoppelt. Natürlich ist hier der Erwartungswert sehr hoch und es werden Ergebnisse verlangt, die nicht enttäuschend sein sollen. Trotz des höheren Gewinns kann es durchaus sein, dass aufgrund der Chance-Risiko-Verhältnis durchaus schlechter ausfällt als bei anderen Systemen. Der am Ende höhere Einsatz rechtfertigt die größere Gewinnausschüttung nicht. Weiterhin müssen vor allem bei Anfängern zu Beginn höhere Verluste verzeichnet werden, die in der Größenordnung fast als niederschmetternd wahrzunehmen sind. Der Abbruch von anfänglichen Trades muss in den meisten Fällen erfolgen, was nicht nur schmerzhaft sein kann, sondern auch das gesamte Budget auf den Kopf stellt.

Verschiedene Ansätze in der Zusammenfassung

Bei der letzten aufgeführten Strategie des doppelten Einsatzes bei Verlust muss erwähnt werden, dass das Grundprinzip zwar deutlich ist, jedoch der Verlust dementsprechend hoch sein kann, wenn kein Gewinn erzielt wird. Es gilt deshalb die Regel, nur bei Gewinnen das Risiko zu erhöhen und nicht bei Verlusten. Neue Positionen sollten nur dann gekauft werden, wenn die bereits bestehenden Positionen in Gewinnabschnitten vorhanden sind und bereits andere Positionen Erfolge mit sich gebracht haben. Das doppelte Nachkaufen von Verlustoptionen ist einer der größten Fehler, die beim Handeln gemacht werden können, da hier grundsätzlich kein sinnvolles Money Management betrieben wird.

Weitere mögliche Ansätze von Money Management, das zum Erfolg führen kann, sind:

  • Gewinner- und Verlierer-Modelle: Nach einer Reihe von Gewinnserien oder Verlusten wird der Einsatz erhöht oder vermindert
  • Fixed Ratio: Feste Prozentsätze werden mit Gewinnen neu investiert
  • Kontrakt pro Fixum: Je Trade werden feste Beträge festgelegt und nicht überstiegen
  • Crossing Equity Curce: Es wird nur dann gehandelt, wenn steigende Tendenzen erkannt werden, die mit der technischen Analyse festgelegt werden
  • Volatilitätsmethode: Es wird entsprechend des Marktrisikos mit einem entsprechenden Einsatz gehandelt

Beim Money Management kann nicht nur eine Methode ausgewählt werden, sondern es bieten sich unterschiedliche Ansätze an, die auszuwählen sind. Es ist keine einfache Aufgabe, ein Modell auszuwählen. Vielmehr ist darauf zu achten, dass die Ansätze je nach aktueller Lage kombiniert werden, damit der Händler für seine Einschätzung die richtige Handlungsweise findet, um keinen Verlust zu machen. Am wichtigsten ist zu beachten, dass Money Management das Minimieren von Verlust und Maximieren von Gewinn bedeutet. Geduld und Recherche ist in diesem Fall der Schlüssel zum Erfolg.

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In sechs Schritten zum erfolgreichen Anleger

Wer an den Börsen erfolgreich sein will, benötigt einen Plan. Am besten natürlich auch einen der funktioniert. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören Disziplin und ein hohes Maß an Ehrlichkeit. Ziel sollte nicht das schnelle Geld, sondern eine langfristige Vermehrung des Kapitals sein. Soll dabei die Sicherheit an erster Stelle stehen ist mehr als nur eine gute Aktienanalyse von Nöten. Erforderlich ist ein bestens durchdachtes Money Management. Dieser Ratgeber zeigt worauf Anleger besonders achten müssen und wie sich mit einfachen Mitteln deutlich bessere Renditen erzielen lassen.

Wichtige Fragen bei der Geldanlage:

  • Wie viel Geld ist vorhanden? Zu Beginn eines effektiven Money Management steht immer der Kassensturz. Börsianer sollten hierbei ehrlich zu sich sein und ihre Einnahmen und Ausgaben genau im Blick haben. Gibt es einen Überschuss, kann dieser an der Börse investiert werden. Risikoscheue Anleger legen einen großen Teil ihrer Ersparnisse auf die Seite und setzen nur ein wenig Spielgeld für Spekulationen ein. Für konservative Börsianer ist es trotz niedriger Zinsen sicher keine Option, sich Geld für eine Anlage von der Bank zu leihen.
  • Wie lässt sich das Geld schützen? An der Börse ist es wie beim Fußball. Eine gute Offensive gewinnt Spiele, dauerhaft erfolgreich ist man jedoch nur mit einer guten Defensive. Die Risikokontrolle ist deshalb ein wichtiger Aspekt beim Money Management. Hier stellt sich unter anderem die Frage nach einer Verlustbegrenzung. Das Setzen von Stoppkursen trägt viel zur Beruhigung der Nerven bei und einem effektiven Money Management.
  • Wie vermehrt man sein Geld? Börsenstrategien gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Einige funktionieren besser andere schlechter. Entscheidend ist immer, dass der Anleger sich mit der gewählten Strategie wohlfühlt. So gilt es zu überlegen, ob möglichst viele Transaktionen in kurzer Zeit getätigt werden sollen oder ob man sich etwas Vorsichtiger an die Börse herantastet.

Money Management - Header

Risiken richtig einschätzen

Bei Rückblick auf die Entwicklung der Telekom-Aktie kommt vielen Börsianern noch das Grausen. Wer Mitte 1999 bei einem Kurs von 40 Euro eingestiegen ist, erzielte bis zum Frühjahr einen Gewinn von rund 160 Prozent. Das böse Erwachen kam dann später. Innerhalb von nur zwei Jahren fiel der Kurs auf unter 10 Euro. Vom Höchstkurs ausgehen verzeichnete die Aktie ein Minus von 90 Prozent. Selbst wer bei 40 Euro eingestiegen ist, musste noch einen Verlust von etwa 78 Prozent hinnehmen. Um den Einstiegskurs wieder zu erreichen müsste die Aktie um etwa 350 Prozent an Wert zulegen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Kurs gerade mal bei einem Plus von 100 Prozent.

Money Management - Telekom

Was wir daraus lernen? Anleger sollten nicht alle Höhen und Tiefen einer Aktie aussitzen. Durch einen größeren Einbruch kann das gesamte Portfolio über Jahre aus dem Gleichgewicht geraten. Selbst wenn es in den folgenden Jahren zu starken Gewinnen kommt, lässt sich ein solcher Kursrutsch nicht immer ausgleichen. Dies wird bei einem Blick auf die folgende Tabelle deutlich.

VerlustBenötigter Gewinn zum Ausgleich
-1%1,01%
-2%2,04%
-5%5,27%
-10%11,11%
-20%25,00%
-30%42,87%
-40%66,67%
-50%100%
-75%300%
-90%900%

Hohe Verluste sollten also in jedem Fall vermieden werden. Eine Aktie, die um 30 Prozent fällt, benötigt immerhin einen Aufschwung von 43 Prozent, um den Verlust wieder auszugleichen. Hohe Schwankungen werden für den Anleger folglich sehr teuer. Hier kommt eine alte Börsenweisheit zum Tragen: Verluste müssen gestoppt und Gewinne weitergelaufen lassen werden. Dies gilt für jede einzelne im Depot enthaltene Position.

Stoppkurse gehören hierbei zu den wichtigsten Hilfsmitteln. Anleger müssen genau überlegen wie weit entfernt vom Einstiegskurs sie den Stoppkurs setzen. Hier kommt es in erster Linie auf die Risikofreudigkeit und Nervenstärke des Anlegers an. In den folgenden Punkten werden einige Grundregeln erläutert, die beim Setzen der Stoppkurse zu beachten sind. Denkbar sind sowohl charttechnische wie auch von der Volatilität abgeleitete Faktoren. Anschließend können Anleger ihr Gesamtdepot aufbauen und dabei deutlich ruhiger schlafen.

Stoppkurse mit charttechnischen Werkzeugen setzen

Bei Grafiken, die Aktien, Indizes, Rohstoffen oder Währungen springen dem Anleger bestimmte Kursniveaus oftmals besonders ins Auge. An dieser Stelle wechselt der Kurs sehr häufig seine Richtung. Werden diese Bereiche unterschritten macht dies den Charttechniker hellhörig. Denn in diesem Bereich wurden viele Stoppkurse platziert. Anleger verkaufen, sobald der Kurs unter diese Marke fällt.

Verdeutlicht werden lässt sich dies am Beispiel der Deutschen Bank Aktie. Als der Kurs 2011 unter 37 Euro fiel, sank sie auch unter eine mehrjährige Unterstützung. Aktuell notiert der Aktienkurs mehr als zehn Euro tiefer. Wie lässt sich ein solches Verhalten erklären?

Steigt der Kurs einer Aktie über ein markantes Marktniveau, führt dies zu einer sogenannten Unterstützung. Möglich wird dies, da die meisten Anleger nicht mehr mit einem solchen Anstieg gerechnet haben. Passiert es dann doch wird angefangen zu handeln. Dadurch stabilisiert sich der Kurs und der Preis klettert wieder nach oben. Je häufiger das passiert, umso zuversichtlicher werden Aktionäre. Sie wiederholen das Spiel immer und immer wieder.

Kommt es jedoch zu einem Unterschreiten der Unterstützung, werden die Aktien abgestoßen. Die Anleger rechnen nicht mehr mit einer Besserung, wodurch sich der Abwärtstrend noch weiter verstärkt.

Money Management - Deutsche Bank

Als die Unterstützung um 37 Euro zurückging, folgte ein starker Absturz. Doch Vorsicht: Ein Kurs von unter 22 Euro lässt den Preis vermutlich auf 15 Euro absacken. Dies muss beim Money Management berücksichtigt werden.

Trailing-Stops verwenden

Beim Trailing-Stop handelt es sich um eine automatische, permanent nachgezogene Stop-Loss-Order, wie sie mittlerweile von den meisten Banken angeboten wird. Sobald der Wert eines Index oder einer Aktie steigt, wird auch der Trailing-Stop nach oben angepasst. Sinkt das gewünschte Objekt, bleibt der Trailing-Stop so lange unverändert, bis der Index ein neues Hoch erreicht hat. Fällt der Aktienkurs unter die gesetzte Linie werden die Papiere sofort verkauft. Der Anleger muss sich hierbei um nichts kümmern. Somit sind Trailing Stops ein wichtiges Hilfsmittel beim Money Management.

Risiken unbedingt eindämmen

Wie bereits erwähnt lassen sich starke Kurseinbrüche nur sehr schwierig wieder ausgleichen. Deshalb sollten im Rahmen des Money Management starke Verlustbringer im Depot unbedingt vermieden werden. Zunächst einmal sollten Anleger sich jedoch darüber im Klaren sein welche Verluste sie im gesamten Portfolio finanziell verschmerzen können. Werde ich schon bei einem Minus von zehn Prozent nervös oder kann ich auch ein Minus zwischen 15 und 20 Prozent verkraften.

Zu beachten ist dabei, dass sich nicht jedes Investment gleich verhält. Bezüglich der Kursschwankungen gibt es hier deutliche Unterschiede. Deshalb ist nicht sinnvoll, die für das Gesamtportfolio ermittelte Verlustgrenze auf jedes einzelne Investment anzuwenden. Besser ist es, wenn die Risikoneigung der einzelnen Teile durch ihr Volumen repräsentiert wird. Hierfür kann die ideale Positionsgröße für jeden einzelnen Baustein errechnet werden. Am einfachsten lässt sich dies anhand eines Beispielportfolios verdeutlichen.

Kriterien für das Portfolio:

  • maximaler Verlust von 10 Prozent
  • 20.000 Euro Startkapital

In diesem Fall darf der Verlust maximal 2.000 Euro betragen. Um das Klumpenrisiko bei einer Aktie oder einem Index zu vermeiden werden einzelne Positionen auf maximal 4.000 Euro begrenzt. Somit können zumindest fünf Titel ins Portfolio geholt werden. Wichtig dabei ist, dass kein einzelner Titel ein zu hohes Verlustrisiko besitzt. Der maximale Verlust wird daher auf zehn Prozent des größtmöglichen Einsatzes, also 400 Euro begrenzt. Befinden sich fünf Positionen im Depot sind dies 400 Euro x 5 = 2.000 Euro. Welche Menge von jedem Titel ein Anleger tatsächlich in sein Depot aufnehmen kann bzw. soll hängt vom tolerierten Verlust von 400 Euro sowie dem gesetzten Stoppkurs ab

Aktie, ETFKurs/EuroStop/EuroAnzahlPositionsgrößeRisiko/Euro
Siemens85,2482,31(136) 463.921,04134,78
Fresenius63,1454,41452.841,30392,85
Ströehr54,9244,00361.977,12393,12
Richemont64,3555,90473.024,45397,15
Lyxor MSCI13,1511,742833.721,45399,03
Yamana1,381,03(1142) 8081115,04282,80
Festgeld3.399,600,00
Portfolio20.000,001.999,73

Angenommen der Anleger hat den Stoppkurs für die Siemens-Aktie bei 82,31 Euro gesetzt. Dies entspricht dem Tiefstkurs des Jahres 2014. Mit nur 2,93 unter dem Einstiegskurs ist der Stopp in diesem Fall sehr eng gesetzt. Fällt Siemens unter diese Unterstützung ist das Risiko sehr hoch, dass der Kurs noch weiter nach unten geht. Es dürften folglich nur 136 Aktien in das Depot aufgenommen werden (400 Euro / 2,93 Euro = 136,52). Das Problem dabei ist, dass die Obergrenze von 4.000 Euro bereits bei 46 Siemens-Aktien erreicht wird. Deshalb werden nur 46 Aktien gekauft.

Anders sieht es bei der wesentlich spekulativeren Ströer-Aktie aus. Hier wird der Stoppkurs mit einem Abstand von 19,9 Prozent oder 10,92 Euro deutlich entfernter gewählt. Dadurch kommt es zu einem Limit von 36 Aktien (400 Euro / 10,92 Euro = 36,6). Bedingt durch die Risikobegrenzung kann das Limit von 4.000 Euro nicht komplett ausgeschöpft werden. Es bleibt bei 1.977,12 Euro.

Im Depot gibt es immer wieder Positionen wie die Siemens-Aktien, welche ihre maximale Verlusthöhe nicht Ausschöpfen oder die Ströer-Aktie, die nicht ihr gesamtes Gewicht einbringt. Deshalb können entsprechend mehr Positionen in das Depot aufgenommen werden. Im oberen Beispiel nimmt der Anleger die spekulative Goldmine Yamana Gold als sechsten Baustein in sein Depot auf. Die Aktie befindet sich derzeit auf einem Vieljahrestief, weshalb der Stoppkurs nach Charttechnik nur schwer greifbar ist. Zudem ist die Volatilität mit 67 Prozent zu hoch, um den Stoppkurs daran festzumachen. Der Anleger legt daher den Stoppkurs einfach um 25 Prozent unter die aktuelle Notierung. Da nur noch 283 Euro als maximale Verlusttoleranz vorhanden sind, können 808 Yamana-Aktien mit einem Wert von gut 1100 Euro ins Depot aufgenommen werden.

Um die 10-Prozent-Verlust-Regel nicht zu brechen, sollte das Gesamtvolumen von 20 000 Euro nicht ganz ausgeschöpft werden. Der verbleibende Rest wird als Festgeld vorgehalten, bis Positionsveränderungen im Depot anstehen.

Brokerempfehlung

ava tradeEin Broker, der aktuell vorgestellt werden soll, ist der AVATrade Broker. Dieser Broker ist einer der im Jahr 2013 gegründeten Unternehmen, der somit noch deutlich in den Kinderschuhen steckt. Dennoch ist er für die bisher zwei Jahre in seiner Unternehmenszeit ein beliebter Broker geworden. Grundsätzlich sind 200.000 Trader beim Anbieter zu verzeichnen, die sich mit den vielen Vorteilen des Brokers eindecken. Das Unternehmen wurde in Irland gegründet und ist in 160 Ländern zu nutzen. Der Anbieter AvaTrade weist auf den Bonus von 100 Prozent hin, der bis zu 10.000 Euro ausgezahlt wird. Es sind mehr als 40 Währungspaare vorhanden und außerdem ist ein kostenloses Demokonto für Anfänger zu nutzen. Fixkosten werden von den Kunden nicht verlangt. Professionelles Trading mit dem Metatrader wird angeboten und zur gleichen Zeit ist das automatische Handeln sinnvoll, um sicherstellen zu können, dass Gewinne automatisch erzielt werden.

Besonders interessant ist die Software, die bei dem Anbieter verwendet wird. Es handelt sich um die selbstentwickelte Software, die benutzerfreundlich ist und einen guten Einstieg anbietet. Darüber hinaus ist das Risikomangement mit der Nutzung verbunden und stellt sicher, dass nur geringe Verluste erhalten werden. Der AVATrade bietet sich als Browser-Version an und kann somit ohne Download verwendet werden. Mobile Versionen für Tablets und Smartphones sind mit dem Betriebssystem Android zusätzlich zu erhalten.

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💰 Money Management – der richtige Weg beim Trading was last modified: März 23rd, 2016 by Deutsche Forex Broker

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