Junk Convertibles im Überblick: Richtig investiert – mehr kassiert!

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Junk Convertibles

Junk Convertibles sind spezielle Rentenfonds, die sich auf hochverzinsliche Anleihen geringer Bonität konzentrieren. Festverzinsliche Finanzinstrumente verhalten sich dabei analog zu Wirtschafts- und Emittenteninformationen. Daraus ergeben sich zahlreiche Kursschwankungen. Das Handeln der Investoren bedingt Preisschwankungen. Bei Junk Convertibles kann neben dem Aktienpreis auch der Straight Value aufgrund sich ausweitender Credit Spreads in hohem Maß sinken. Der Wert ergibt sich überwiegend aus der Rückzahlungswahrscheinlichkeit der Anleihen-Komponente.

Verluste bei Junk Convertibles

Auf dem Markt für spekulative Unternehmensanleihen durchlaufen Junk Convertibles zurzeit Verlustmonate. Nach zahlreichen Preisproblemen sind dadurch beispielsweise Energiefirmen, Einzelhandelsfirmen und Telekommunikationsmedien in den USA betroffen. Zahlreiche Unternehmen haben in letzter Zeit Verluste verzeichnet. Diese Ereignisse werden von Wirtschaftsteilnehmern als der Anfang einer langfristigen, weltweiten Entwicklung und als Folge von Kredit-Exzessen in den letzten Jahren betrachtet. Zudem sind die Ausfallprämien bei Credit Default Swaps nach den Turbulenzen der letzten Wochen und Monate an den Finanzmärkten stark angestiegen. Der Junk Convertibles-Markt reagiert auf Entwicklungen der Aktienmärkte. Darüber hinaus können Junk Bonds auch umgekehrt Veränderungen der Aktienmärkte anzeigen. Junk Convertibles eignen sich besonders für spekulativ ausgerichtete Anleger und erreichen häufig Renditen von jährlich über 20 %. Bei einer Unternehmensanleihe vergibt ein Unternehmer den notwendigen Kredit. Man erhält daraufhin einen bestimmten Zinssatz, der sich an der Verlustwahrscheinlichkeit der Anleihengelder orientiert. Firmen, mit einer hohen Bonität, zahlen geringe Zinsen und die Anleger kaufen die Anleihen.

Die Bedeutung von Ratingagenturen

Von großer Bedeutung für die Beurteilung der Schuldnerqualität sind die international tätigen Ratingagenturen. Die Benotungen reichen von AAA, also beste Qualität, bis hin zur Zahlungsunfähigkeit, die mit D bezeichnet wird. Bei Junk Convertibles liegt die Bewertung bei BB+ oder schlechter, unterhalb der Bezeichnung Investmentgrade. Die Einschätzungen der Rating Agenturen sind nicht immer optimal und geben lediglich einen groben Richtwert an. Häufig werden Finanzprodukte als gut bewertet, bei denen eine solche Bewertung nicht gerechtfertigt ist. Zudem bewerten Agenturen in vielen Fällen Produkte der eigenen Auftraggeber. Marktteilnehmer versuchen deshalb, Interessenkonflikte zu vermeiden und sich objektiv auf die Analysen zu konzentrieren. Durch die Bündelung von Anleihen aus dem hochverzinslichen Bereich und eine Investition in eine Vielzahl von Anleihen, erreicht man als Anleger eine Streuung des Risikos, verglichen mit der Geldanlage in eine einzelne High-Yield-Anleihen. Ein Portfolio eines solchen Fonds kann dabei mindestens 150 unterschiedliche High-Yield-Anleihen enthalten. Dadurch besteht die Möglichkeit einer ausreichenden Diversifizierung.

Junk Convertibles zählen zum Segment der Unternehmensanleihen. Zudem existieren Staaten, deren Bonität sehr schlecht beurteilt wird und die deshalb hohe Zinsen zahlen müssen, damit sie ihre Staatsanleihen verkaufen können. Bei wirtschaftlich schwachen Staaten wird die Gefahr einkalkuliert, die von Spekulanten ausgeht, die in der Vergangenheit bereits die eine oder andere Währungskrise noch verschlimmert haben. Die Bezeichnung „Fallen Angels“ ist die negative Bewertung eines Unternehmens von BB+ oder schlechter. Dazu zählen beispielsweise große Firmen mit einem renommierten Namen. Häufig erhält ein Unternehmen von vielen Ratingagenturen dieselbe Bewertung.

Diversifizierung des Portfoliorisikos

Junk Convertibles nehmen innerhalb eines Portfolios einen besonderen Stellenwert ein. Die Entwicklung des Junk Convertibles-Marktes macht aus diesem Segment eine legitime Assetklasse zur Portfoliodiversifikation und festigt die Rolle hochverzinslicher Anleihen als wichtiges strategisches Investment. Für Investoren können sich aus dieser Anlagegattung ganz unterschiedliche Vorteile ergeben. Junk Convertibles ermöglichen eine Diversifizierung des Portfoliorisikos. Junk Convertibles weisen im Vergleich zu traditionellen Assetklassen ein vorteilhaftes Rendite-Risiko-Profil mit aktienähnlichen Renditen bei zugleich weitaus geringerer Volatilität über den Betrachtungszeitraum auf. Junk Convertibles sind gering volatil und bieten einen stetigen Ertragsstrom, der in schwachen Marktphasen als Ausgleich dienen kann.Durch das Hinzufügen von Junk Convertibles werden die Risiken in einem Portfolio festverzinslicher Wertpapiere reduziert und das langfristige Ertragspotenzial gesteigert.

Zahlreiche Chancen für Investoren

Der Marktwert der beiden größten Junk Convertibles-Märkte beträgt fast 2 Billionen USDollar. Dies bietet zahlreiche Chancen für Investoren. Junk Convertibles bilden gemeinsam mit Investment-Grade-Anleihen die Segmente der als Unternehmensanleihen bezeichneten Schuldverschreibungen, die von öffentlichen und privaten Unternehmen zur Kapitalaufnahme an den Anleihemärkten begeben werden. Investment-Grade-Anleihen werden von Unternehmen mit der höchsten Bonität begeben. Ihre Bonitätseinstufung liegt zwischen „AAA“ und „BBB-“. Die Nominalzinsen dieser Anleihen sind geringfügig höher als jene von Staatsanleihen. Junk Convertibles werden von Unternehmen mit niedrigerer Bonität begeben. Dabei wird Rating-Standards gefolgt. Das Rating der betroffenen Emittenten liegt unterhalb von „BBB“. Die Nominalzinsen dieser Anleihen liegen deutlich über jenen von Staatsanleihen, um sie für potenzielle Investoren attraktiver zu machen. Die Bonität eines Emittenten von Unternehmensanleihen wird von spezialisierten Rating-Agenturen wie Standard & Poor’s ermittelt. Die Ratings dieser Agenturen liefern ein möglichst wahrheitsgetreues, genaues Abbild des Kreditrisikos, also des Risikos eines möglichen Zahlungsausfalls eines Emittenten. Ein Rating wird mindestens einmal im Jahr noch einmal überprüft. Dabei kann es zu jeder Zeit beibehalten, angehoben oder gesenkt werden, oder bis zum Abschluss einer ergänzenden Prüfung mit positivem oder negativem Ausblick betrachtet werden. Als „Kandidaten für eine Rating-Heraufstufung“ werden Emittenten mit Aussicht auf eine Verbesserung ihrer Bonität bezeichnet. Die Bonität führt in den meisten Fällen zu einem Kursanstieg der entsprechenden Anleihen.

Der Spread von Junk Convertibles gegenüber Staatsanleihen resultiert in erster Linie aus der Bonität des Emittenten. Erfahrene Junk Convertibles-Investoren konzentrieren sich häufig auf sogenannte „Kandidaten für eine Rating-Heraufstufung“. Eine Verbesserung der Emittentenbonität begründet einen niedrigeren Spread, der in den meisten Fällen zum Rückgang der Rendite und zu einem Kursanstieg der Anleihen führt. Außerdem ist es auf der anderen Seite mindestens genauso wichtig, Schuldtitel von Emittenten zu vermeiden, deren Bonität sich voraussichtlich noch verschlechtern wird. Deshalb ist es sinnvoll auf einem Finanzmarkt diese Unterscheidungen zu treffen, ansonsten wird der Handel undurchsichtigen, unwillkürlichen und urechtmäßigen Faktoren überlassen, die einen ertragreichen, erfolgreichen Handel in Kooperation vermindern könnten. Ein Rückgang der Bonität begründet einen steigenden Spread, der in der Regel zu einem Anstieg der Rendite und zu einem folgenden, automatischen Kursverlust der Wertpapiere führt. Für risikobehaftete Anlageformen gilt zudem, dass eine breite Streuung und eine sehr gute Analyse notwendig für die erfolgreiche Teilnahme am Finanzmarkt sind. Dies gilt auch für Junk Convertibles: Diversifikation steht neben dem Einzeltitelrisiko an erster Stelle. Ein Totalverlust bei einer Anleihe kann schnell die Rendite des Gesamtportfolios stark vermindern. Eine Investitionsentscheidung folgt aus diesem Grund häufig einem Stichpunkt-Schema von der folgenden Art:

• Beurteilung der Kreditqualität mittels fundierter Analyse

• Prüfung, ob die Spreads der Bonität entsprechen

• Suche nach Kandidaten für eine Rating-Heraufstufung

Folgende Bereiche werden dabei hauptsächlich geprüft:

  • Sektor
  • Marktstellung
  • Strategie
  • Bilanzen und Jahresabschlüsse eines Emittenten

Ein Investor ermittelt, ob die Geschäftsaktivitäten eines Geschäfts ausreichen, um seinen Zins- und Tilgungsverpflichtungen langfristig nachkommen zu können. Wenn ein Investor erkennt, dass die Spreads die Bonität nicht genau widerspiegeln, kann er das Investitionsvolumen erhöhen oder verringern. Dadurch kann sich ein Investor aktiv positionieren. Eine Verbesserung der Emittentenbonität führt zudem meistens zu einem Rückgang der Rendite und zu einem Kursanstieg der Anleihen. Für die Marktteilnehmer ist deshalb ein aktives Management der Junk Convertibles von wichtiger Bedeutung. Zudem liefert die Betrachtung von Junk Convertibles in Bezug auf ihren Ertrag in der Vergangenheit Erkenntnisse darüber, wie sich der Ertrag in der Vergangenheit bei sehr unterschiedlichen Spreadentwicklungen ergeben hat. Häufig kommt es dabei zu positiven Ergebnissen. Die Ausweitung der Renditezuschläge kann in vielen Fällen durch die Couponzahlungen ausgeglichen werden.

Zweitstellige Renditen trotz Risiken

Junk Convertibles können zweistellige Renditen in Phasen niedriger Spreads erzielen. In Phasen extremer Spread-Verengung und zunehmenden Risikobereitschaft von Investoren weisen Junk Convertibles eine sehr gute Wertentwicklung auf. Das Zahlungsausfallrisiko vermindert sich deshalb stetig. Es bildet in der Regel den Hauptrisikofaktor von Junk Convertibles und befindet sich häufig in der Nähe von Tiefständen.

In Bezug auf die Bonitätsfrage und das Kreditausfallrisiko wird zudem berücksichtigt, dass Eigentümer von Anleihen gegenüber Aktionären in der Regel eine vorrangige Stellung innerhalb der Kapitalstruktur einnehmen können: Die Ansprüche eines Besitzers von Junk Convertibles werden im Insolvenzfall vor jenen des Aktionärs (als Eigentümer) bevorzugt. Der Anleihen-Besitzer gibt Fremdkapital aus und gilt deshalb als Gläubiger des Emittenten.

Festverzinsliche Finanzinstrumente entwickeln sich analog zu Wirtschafts- und Emittenteninformationen. Daraus ergeben sich zahlreiche Kurs- und Preisschwankungen. Bei Junk Convertibles kann neben dem Aktienpreis auch der Straight Value aufgrund sich ausweitender Credit Spreads in hohem Maß sinken. Der Wert ergibt sich überwiegend aus der Rückzahlungswahrscheinlichkeit der Anleihen-Komponente. Eine Geldanlage in Junk Convertibles ist ein Teil eines spekulativ ausgerichteten Depots. Junk Convertibles werden erworben, um zu risikoärmeren Anageformen hinzugefügt zu werden.

Aufwertungsfunktion von Junk Convertibles

Ein Kauf von Junk Convertibles erfolgt als Aufwertung von risikoärmeren Anlageformen. Eine intensive Beobachtung und Analyse der Wertentwicklung spielen aufgrund von großer Volatilität für den Privatinvestor eine wichtige Rolle. Mit dem Erwerb von Anteilen an darauf spezialisierten Investmentfonds, die den Kauf von Junk-Bonds im Rahmen ihrer Anlagestrategie verfolgen, kann man das Risiko streuen. Junk Convertibles werden einem Portfolio hinzugefügt und werten es auf. Junk Convertibles bieten Sicherheit beim risikoreichen, spekulativen High-Yield-Geschäft, ermöglichen, das Risiko zu streuen und in zahlreiche Anleihen zu investieren. Junk Convertibles sind eine Asset-Klasse, die sich erfolgreich weiterentwickeln wird, auf dem Finanzmarkt bestehen bleibt. Diese Asset-Klasse ist größer und risikoärmer als noch vor ein paar Jahren. Zudem können dadurch regelmäßig Erträge generiert werden: Deshalb sind Junk Convertibles in diversifizierten Portfolios ein attraktives und interessantes Zusatzelement. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Umfeld für Junk Convertibles häufig teilweise in hohem Maß verändert. Die USA bilden den größten Anteil des weltweiten Marktes für Junk Convertibles. Junk Convertibles bieten breite Diversifizierungsmögichkeiten, innerhalb von zahlreichen, verschiedenen Sektoren. Junk Convertibles sind für Marktteilnehmer von großem Interesse. Die Renditeerwartungen liegen dabei sehr hoch. Wenn die Aktienmärkte einen Aufwärtstrend verzeichnen, sind Junk Convertibles für einen Renditezuwachs sehr nützlich.

Sie haben in den vergangenen Jahren stark zugelegt, so dass Viele Marktteilnehmer können in der Gegenwart hohe Gewinne verzeichnen, weil sie vor ein paar Jahren die richtige Anlage getätigt haben. Junk Convertibles bieten dabei eine sehr gute Möglichkeit, Anlagerisiken zu streuen. Trotz zahlreicher Risiken werden Junk Convertibles noch immer sehr häufig verwendet. Junk Convertibles umfassen sie Zinspapiere, die von den Ratingagenturen als schlecht und mit niedrigem Wert eingestuft werden. Dies soll während des Finanzhandels eine bessere Strukturierung und einen gezielteren Handel ermöglichen. Auch Gedanken der Transparenz spielen dabei eine Rolle, wenn es lediglich um einen Finanzwert bezüglich der Möglichkeiten eines Unternehmens geht, am Finanzgeschehen teilnehmen zu können. Mit einem solchen Erkennungswert werden Unternehmen für Investoren sichtbar zugeordnet. Dabei kommt es darauf an, mit welchem Ziel bei Hochzinsanleihen investiert wird.

Weitere Risiken von Junk Convertibles

Den hohen Renditen entsprechender Papiere stehen hohen Risiken gegenüber. Denn Beim Bonitätsrisiko gelten die Emittenten als bonitätsschwach und damit ausfallgefährdet.

Auch in Europa sind positive Bonitäten innerhalb des Hochzinssegments nicht gefährdet. Es ist zu jedem Zeitpunkt möglich, alternative Finanzierungsquellen zu finden. Prognosen zufolge, die Zinsänderungsrisiken im folgenden Jahr betreffend, wird es merkbare Renditeveränderungen am Rentenmarkt geben. Auch Junk Convertibles sind von diesen Veränderungen betroffen. Die Risikoaufschläge sind in den letzten Jahren substanziell zusammengelaufen und begrenzen nun den Spielraum für eine weitere Spread-Einengung. Der häufig hohe Zinscoupon entsprechender Papiere gleicht die größten Verluste aus. Es bestehen zu jedem Zeitpunkt gute Möglichkeiten, eine positive Wertentwicklung als Ergebnis zu erhalten. Zudem bestehen Liquiditätsrisiken. Junk Convertibles sind seit Jahrzehnten sehr beliebt und werden häufig als nützliches Hilfsmittel eingesetzt. Das am Markt verfügbare, dynamische Finanzmaterial wird dabei von vielen Großinvestoren verinnerlicht. Zudem haben sich viele Privatkunden in den letzten Quartalen bei Hochzinsanleihen beteiligt. Dadurch ist dieses Segment in aktueller Zeit häufig nicht in hohem Maß liquide. Junk Convertibles sind ein nützliches Hilfsmittel und machen Sinn, wenn sie sorgfältig ausgesucht und bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden.

Deshalb wird zudem ein besonderes Augenmerk vor allem auf die Liquiditätsrisiken gelegt: Liquiditätsabschläge sind möglich. Es sollten also zu jeder Zeit Überlegungen zu Risiken und Kosten getroffen werden! Kursschwankungen und Verluste werden von den meisten Marktteilnehmern nämlich stetig beobachtet und schrecken die meisten Marktteilnehmer nicht davon ab, mit Hilfe von Junk Convertibles verstärkt und aktiv am Markt teilzunehmen. Dabei liegt eine professionelle Beratung an der Tagesordnung: Sie können ein Portfolio aufwerten und stellen eine der beliebtesten Portfolio-Beimischungen weltweit dar. Der Finanzhandel mit Junk Convertibles ist zudem nichts Neues und bietet dadurch und durch festgelegte Regeln einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt. Junk Convertibles spielen also für ein gutes Portfolio eine wichtige Rolle – und dies im besten Fall bis zum Ende der Laufzeit. Sie steigern den Wert und die Attraktivität für Investoren und dienen als nützliche Ergänzung in Zeiten, in denen höhere Risiken oder Kursschwankungen bestehen. Zudem sind sie für alle Marktteilnehmer sehr gut geeignet, weiterhin erfolgreich und agil am Finanzmarkt teilzunehmen.

Junk Convertibles im Überblick: Richtig investiert – mehr kassiert! was last modified: November 23rd, 2015 by Deutsche Forex Broker