Scalable Capital im Test: Ein Robo-Advisor der zweiten Generation

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 08.06.2019

Scalable Capital will die “Vermögensverwaltung der Zukunft” sein. Anleger erhalten ein global diversifiziertes ETF-Portfolio zu sehr niedrigen Gebühren. Die Einstiegshürde liegt mit 10.000 Euro Mindesteinlage allerdings höher als bei den meisten anderen Robo-Advisorn. Das Portfolio wird nach der Risikobereitschaft aus ETFs zusammengestellt und dauerhaft kontrolliert und bei Bedarf angepasst.

Dafür nutzt das Unternehmen unterschiedliche Märkte, die ebenfalls laufend auf ihr Risiko-Rendite-Verhältnis geprüft werden. Die passive Verwaltung der ETFs sorgt dafür, dass die Gebühren niedrig bleiben. Kunden müssen sich zudem nicht selbst mit ihrem Investment beschäftigen, sondern können darauf vertrauen, dass ihr „Vermögensberater“ die notwendigen Schritte einleitet.

Das FinTech wurde im Dezember 2014 aus einem Team von studierten BWLern gegründet, die zuvor größtenteils bei der Investmentbank Goldman Sachs beschäftigt waren. Aktuell arbeiten fast 40 Mitarbeiter an den beiden Standorten München und London. Scalable Capital gilt als einer der interessantesten und auch besten Robo-Advisor, die derzeit auf dem Markt sind.

Scalable Capital Webauftritt

Der Scalable Capital Webauftritt

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1. Pro und Contra der Geldanlage bei Scalable Capital

  • kostengünstige Verwaltungspauschale
  • preiswerte Anlage über ETFs
  • breite Diversifikation
  • weniger zeitaufwendig als eigenständige Geldanlage
  • laufende Überwachung und Umschichtung der Anlage
  • hohe Liquidität und Transparenz durch ETFs
  • relativ hohe Mindesteinlage
  • riskanter als Sparanlagen, weniger renditeträchtig als spekulativere Investments

Der Scalable Capital Steckbrief

Sitz und Regulierung: Sitz in München, BaFin Lizenz
Art der Geldanlage: überwachtes und diversifiziertes ETF-Portfolio
Anlagestrategie: VAR-basierte Risikoeinstufung, Anlage nach neusten Erkenntnissen der Kapitalmarktforschung und Finanzökonometrie u. a. nach Robert Engle, empirisch fundiert
Anlagegüter: Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, besicherte Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Geldmarkt
Support: Telefonisch oder Mail, Montags bis Freitags 09:00 – 19:00 Uhr
Mobiler Zugriff: App für iOS und Android
Gebührenstruktur: 0,75 % jährlich + 0,25 % durchschnittliche Fondskosten
Gewinnbeteiligung: Keine
Diversifikation: 8,500 Einzelwerte aus 90 Ländern
Risiko / maximaler Verlust: Abhängig von Anlagedauer und Risiko Verluste bei einer Anlagedauer von 5 Jahren erst ab VaR von 20 Prozent wahrscheinlich
Renditebeispiel: 10.000 Euro über 5 Jahre: Zwischen 10.845 und 13.326 Euro
Mindestanlage: 10.000 Euro oder monatlich 50 Euro

2. Scalable Capital im Überblick

Scalable Capital ist einer der Robo-Advisor der ersten Stunde und geht dennoch einen Schritt weiter. Im Vergleich zu vielen anderen vergleichbaren Geldanlagen basiert das Modell primär auf den Risiken. So basiert die Geldanlage auf dem Value-at-Risk (VaR), das den maximalen Jahresverlust angeben soll, der mit größter Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Auf diese Weise können Kunden das Risiko besser einschätzen, zumal dieser Wert unabhängig von Marktschwankungen ist.

Das Modell basiert dabei nicht auf Stockpicking oder Market-Timing, sondern geht die Geldanlage stattdessen rein systematisch an. Dafür prognostiziert es Risiken, deren Vorhersage deutlich zuverlässiger ist. Dies macht sich Scalable Capital zunutze, um die Rendite-Risiko-Profile deutlich zu verbessern. Die Grundlage dafür bieten zum einen Benoît Mandelbrot und Eugene Fama, zum anderen jedoch auch die Arbeiten von Robert Engle. Die kostengünstige Diversifizierung wird über ETFs möglich, die nicht nur eine bereite Streuung ermöglichen, sondern zudem durch die niedrigen Gebühren auch besonders günstig sind.

Nach dem ersten Investment ruht sich Scalable Capital allerdings nicht aus. Stattdessen wird die Geldanlage der Kunden dauerhaft überwacht. Durch dieses Monitoring wird schnell ersichtlich, ob das Portfolio umgeschichtet werden muss, um wieder dem gewählten VaR zu entsprechen. Dafür werden auch die Anlageklassen und deren aktuellen Marktentwicklungen berücksichtigt, um aussagekräftig Risiken zu prognostizieren und entsprechend zu reagieren.

  • Innovatives Konzept
  • Fokus auf Risiko, dadurch absolute Angabe möglich
  • Ständige Überwachung der Asset-Allokation
Scalable Team

Das Team hinter Scalable Capital

3. Art der Geldanlage: Wie investieren Anleger bei Scalable Capital?

Scalable Capital setzt wie fast alle Robo-Advisor auf das Investment in ETFs. Es handelt sich dabei um passiv verwaltetet Fonds, die einen bestimmten Index abdecken. Dafür investiert der Fonds anteilig in die einzelnen Indexmitglieder, um den Index in kleinerem Maßstab abzubilden. Bei der Art des Indexes sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Die bekannten und großen Aktienindizes sind dabei genauso möglich wie eigene Zusammenstellungen oder völlig andere Basiswerte wie Rohstoffe, Anleihen, Immobilien oder andere Spielarten.

Dabei kann Scalable Capital auf globale Märkte anbieten und kann über die ETFs bis zu 8.500 Einzelwerte aus rund 90 Ländern abbilden. Natürlich sind dabei sämtliche Kontinente vertreten. Insgesamt bietet der Robo-Advisor im Vergleich mit anderen Anbietern deutlich mehr Auswahl und kann somit auch hinsichtlich der Streuung punkten.

  • Investment in ETFs
  • Mehr als 8.500 Einzelwerte aus 90 Ländern
  • Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und Geldmarkt

4. Diese Strategie nutzt Scalable Capital

Scalable Capital nutzt eine relativ leicht nachzuvollziehende Strategie, die dennoch auf komplexen Daten und Annahmen beruht. Für Kunden ist die Auswahl jedoch denkbar einfach. Sie müssen lediglich einen VaR wählen, der ihrer Meinung nach ihrem Sicherheitsbedürfnis entspricht. Ihre Geldanlage wird dann so gestaltet, dass der ausgewählte Wert nicht überschritten wird.

Bei VaR handelt sich um den Verlust, der zu 95 Prozent nicht übertroffen wird. Das gilt auch unabhängig von den Marktschwankungen, die natürlich gerade auch in Krisenzeiten auftreten können. Scalable Capital reagiert auf die üblichen Schwankungen und schichtet um, wenn das Verhältnis von Risiko und Rendite nicht mehr stimmt, weil ein Kurseinbruch wahrscheinlich ist.

Die ETFs wählt der Robo-Advisor nach unterschiedlichen Kriterien aus. Darunter sind zum einen niedrige Kosten, aber hohe Liquidität, ein geringer Tracking-Error und sichere Replikationsmethoden. So bevorzugt das Unternehmen physisch replizierende ETFs vor synthetischen. Der Großteil der ETF stammt deswegen von iShares, gefolgt von UBS.

Die einzelnen Kundenportfolios unterscheiden sich dann in der Gewichtung der ETFs, die jeweils unterschiedliche Märkte abbilden. Auf Grundlage des VaR-Spektrums, das Scalable Capital anbietet, ergeben sich 23 unterschiedliche Portfolios, die dann jeweils ohne großen zusätzlichen Aufwand verwaltet werden können. Auf diese Weise sind die Depots vergleichsweise günstig zu verwalten, sodass Scalable Capital eine im Vergleich zu Vermögensverwaltern geringe Gebühr anbieten kann.

  • Portfolioerstellung nach maximale VaR
  • Dauerhaftes Monitoring
  • Umschichtung bei Bedarf
Scalable Vermögensplaner

Der Scalable Capital Vermögensplaner

5. Der Kundenservice: Unsere Scalable Capital Erfahrungen

Scalable Capital ist telefonisch, per E-Mail, Kontaktformular oder postalisch erreichbar. Das Unternehmen ist über eine Hotline mit Münchener Vorwahl von 09:00 bis 19:00 Uhr und Montags bis Freitags erreichbar. Zudem sucht natürlich auch das Unternehmen selbst Kontakt zu seinen Anlegern. Es informiert sie über aktuelle Entwicklungen und ob Umschichtungen notwendig sind. So informierte es Anleger beispielsweise im Rahmen des Brexits über Kurseinbrüche und die Konsequenzen für das jeweilige Depot.

Der Kundenservice von Scalable Capital wird dabei überwiegend als gut erreichbar, zuvorkommend, freundlich und kompetent erlebt. Das Unternehmen hat ein großes Interesse an der Zufriedenheit der Kunden von Scalable Capital und ist auch in sozialen Netzwerken vertreten. Dort geht es auch auf Bewertungen und Kommentare der Kunden ein. Zudem veröffentlicht es interessante Neuigkeiten und Ratgeber-Artikel. Auf einen Live Chat verzichtet das Unternehmen jedoch.

  • Telefon-Support von 09:00 bis 19:00 Uhr an Werktagen
  • Support auch per Mail oder Kontaktformular
  • Auch aktiv auf sozialen Netzwerken

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6. Mobile App zur Verwaltung der Geldanlage

Schon seit Februar 2016 bietet das Unternehmen mit der Scalable Capital App eine Möglichkeit, die Vermögensverwaltung auch über ihr Smartphone zu nutzen. Kunden können die aktuelle Zusammensetzung sowie die aktuelle Performance des Portfolios, vorgenommene Umschichtungen und die persönlichen Daten einsehen. Angeboten wird die App für iOS und Android und ist dementsprechend im App Store und im Google Play Store kostenfrei zum Download erhältlich.

Ziel der App ist es, die Transparenz und den Komfort der Geldanlage zu erhöhen. Kunden können die Entwicklung so jederzeit verfolgen. Zudem können sie Einzahlungen vornehmen oder Transaktionen einsehen, die Mailbox abrufen oder über die App das Service-Team kontaktieren. Nach den Scalable Capital Erfahrungen der Kunden ist die App sehr gut gelungen. Ein Großteil der Kunden lobt Funktionalität und Design der App und nur wenige Anleger kritisieren fehlende Funktionen wie Fingerprint, fehlendes Querformat, Musterdepot oder die Möglichkeit, zwei Depots gleichzeitig zu verwalten. Insgesamt sind die Kunden jedoch durchaus zufrieden, wie die Scalable Capital Bewertung von 4,4 von 5 Sternen im Google Play Store beweist.

  • Mobile App für Android und iOS
  • Kostenfrei zum Download erhältlich
  • Funktionsumfang erhöht Transparenz und Komfort
2016 wurde Scalable Capital zum besten Online-Vermögensverwalter gewählt

2016 wurde Scalable Capital zum besten Online-Vermögensverwalter gewählt

7. Gebührenstruktur: Günstige Verwaltungspauschale

Bei Scalable Capital soll die Gebühr möglichst transparent und kalkulierbar sein. Deswegen erhebt das Unternehmen eine All-in-Gebühr in Höhe von 0,75 Prozent im Jahr. Dort sind alle Kosten enthalten, die von der Scalable Capital und der Depotbank in Rechnung gestellt werden. Das Wertpapierdepot wird bei der Baader Bank für den Kunden eröffnet. Zusätzliche Kosten wie bei Ein- oder Auszahlungen fallen nicht an. Dennoch handelt es sich bei Scalable Capital im Vergleich nicht um den günstigsten Robo-Advisor, auch wenn die Unterschiede grundsätzlich nicht all zu groß sind, wenn sie an den Kosten für eine aktive Vermögensverwaltung gemessen werden.

Hinzu kommen die Drittkosten, die durch die ETFs anfallen, und die bei der Geldanlage in dieses Finanzprodukt immer getragen werden müssen. Die Kosten sind schon in den ETF-Kursen enthalten und werden nicht direkt in Rechnung gestellt. Wie hoch die Kosten genau sind, hängt auch davon ab, welche ETFs zur jeweiligen Strategie gehören und Bestandteil des Portfolios sind. Durchschnittlich zahlen Kunden hier noch einmal 0,25 Prozent jährlich. So ist beispielsweise der Immobilien-ETF von iShares aktuell mit 0,59 Prozent der teuerste der angebotenen Fonds, während der Vanguard S&P mit 0,07 Prozent TER derzeit der günstigste ist. Je nach Risikoeinteilung können die Kosten also über dem durchschnittlichen Wert oder auch darunter liegen.

  • All-in-Gebühr in Höhe von 0,75 Prozent jährlich
  • Transparente und kalkulierbare Gebühren
  • Zusätzliche Kosten für ETFs in Höhe von 0,25 Prozent jährlich

8. Sicherheit und Regulierung: Scalable Capital mit BaFin-Lizenz

Scalable Capital verwaltete das Geld nicht selbst und hat zudem zu keinem Zeitpunkt Zugriff darauf. Es weist lediglich die Partnerbank Baader Bank an, die entsprechenden Investitionen zu tätigen, nachdem der Kunde diesen Auftrag erteilt tat und seine Einzahlung auf sein dafür eröffnetes Konto bei der Baader Bank getätigt hat.

Dennoch fällt Scalable Capital unter die Aufsicht der BaFin und der Deutschen Bundesbank. Dort besitzt das Unternehmen allerdings natürlich keine Lizenz als Vollbank, da eine derartige Regulierung für die Art der Geschäftstätigkeit völlig überdimensioniert wäre. Für die Verwaltung der Kundendepots setzt Scalable Capital hingegen auf die Baader Bank AG als Partnerbank, die natürlich von der BaFin reguliert und lizenziert ist.

Über den Einlagensicherungsfonds des BdB sind Kundeinlagen bis zu 100.000 Euro abgesichert. Die Wertpapiere selbst gelten allerdings als Sondervermögen und sind somit im Insolvenzfall ohnehin geschützt. Anleger sind zudem über die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmer auch im Falle einer Insolvenz von Scalable Capital geschützt.

Um die Daten der Kunden zu sichern, nutzt das Unternehmen moderne Sicherheitstechnologie mit Verschlüsselung der Daten über TSL/SSL und erlaubt den Zugriff ausschließlich über authentifizierte programmatische Schnittstellen, bzw. zuvor bestimmte Applikationen und Servern. Jeder Zugriff wird protokolliert und sämtliche Webseiten, Server oder Apps mit neusten Sicherheitsupdates ausgestattet. Die Cloud-Infrastruktur mit mehreren Datenzentren sichert die Daten auch in Ausnahmefällen ab.

  • Untersteht Aufsicht der BaFin
  • Kundengelder bei deutscher Partnerbank Baader Bank
  • Moderne Technologie sichert Daten
Aus über 1500 Anlagen werden die besten ETFs gewählt

Aus über 1500 Anlagen werden die besten ETFs gewählt

9. Wie hoch ist die mögliche Rendite im Scalable Capital Test?

Bei einer Schätzung der Rendite nutzt auch Scalable Capital natürlich alte Daten als Berechnungsgrundlage, sodass eine Prognose nie vollständig aussagekräftig ist. Auf dieser Grundlage sehen die Daten allerdings durchaus vielversprechend aus. Es wird allerdings auch deutlich, dass die Vermögensanlage bei Scalable Capital für einen langfristigen Anlagehorizont kalkuliert ist. Wie hoch die mögliche Maximalrendite bei Scalable Capital tatsächlich ist, hängt wie immer bei der Geldanlage vor allem von der Risikobereitschaft des Anlegers ab.

Anleger, die 10.000 Euro anlegen und ein VaR von 10 Prozent bevorzugen, können sich nach der Prognose mit einer großen Wahrscheinlichkeit nach fünf Jahren über einen Betrag zwischen 10.693 und 15.346 Euro freuen. Nach 30 Jahren winken zwischen 28.390 und 68,773 Euro. Wer mehr riskiert, kann davon ebenfalls profitieren. Bei einem VaR von 15 Prozent sind nach 30 Jahren zwischen 31.281 und 111.033 Euro möglich. Bei dem geringsten möglichen VaR sind es hingegen lediglich zwischen 21.025 und 29.878 Euro, die Scalable Capital nach 30 Jahren Anlagedauer prognostiziert. Dies entspräche immerhin noch einer Rendite zwischen 2,5 und 3,7 Prozent unter voller Ausnutzung des Zinseszinseffektes.

Natürlich sind grundsätzlich auch Verluste möglich. Scalable Capital verschweigt diese Möglichkeit auch keineswegs. Der Graph macht allerdings auch deutlich, dass selbst bei 25 Prozent VaR als größtmögliche VaR sind tatsächliche Verluste schon nach 6 Jahren selbst bei einer sehr schlechten Entwicklung nicht mehr wahrscheinlich. Schon ab 15 Jahren sind sie zumindest auf der Grundlage vergangener Daten nicht mehr möglich. Bei einer geringen VaR trifft dies natürlich deutlich früher ein. Anleger sollten natürlich immer beachten, dass diese Berechnungen auf vergangenen Daten beruhen und dementsprechend dennoch Verluste möglich sind, die über die Prognose herausgehen. Eine absolute Sicherheit kann es nicht geben.

  • Rendite abhängig von gewähltem VaR
  • Selbst bei geringstem Risiko mit guter Rendite
  • Verluste mit zunehmender Laufzeit immer unwahrscheinlicher

10. Was macht Scalable Capital besonders?

Scalable Capital gilt als einer der besten, wenn nicht sogar der beste Robo Advisor in Deutschland. Grund dafür ist zum einen, dass es sich um einen der bekanntesten Anbieter handelt, der zudem schon früh professionell auftreten konnte. Auf diese Weise wurde das Unternehmen zu einem der wichtigsten Robo Advisor und kann sowohl mit Testsiegen und einer großen Aufmerksamkeit in der Presse als auch mit seinem starken Wachstum glänzen. Kunden profitieren von dieser Professionalität natürlich ebenfalls.

Scalable Capital punktet zudem auch mit einer sehr genauen Wahlmöglichkeit des Risikos. Viele andere Robo-Advisor bieten maximal bis zu 10 unterschiedliche Portfolios an – bei Scalable Capital sind es hingegen 23. Die Berechnung und Auswahl über den VaR ermöglicht zudem auch für Einsteiger das Risiko deutlich leichter zu verstehen.

Ebenfalls ungewöhnlich ist die relativ hohe Mindesteinlage in Höhe von 10.000 Euro, die die Hürde für Kleinanleger recht hohe legt. In diversen Tests von Scalable Capital wird zudem das aktive Risikomanagement gelobt.

Eine weitere Besonderheit ist hingegen leider auch, dass Scalable Capital im Vergleich mit anderen Robo-Advisorn relativ hohe Gebühren verlangt.

  • Mehrfacher Testsieger
  • Viele Portfolios
  • Hohe Gebühr

11. Das Fazit unseres Scalable Capital Tests

Scalable Capital weiß zu überzeugen. Der Robo-Advisor der ersten Stunde nutzt ein risikobasiertes Anlagemanagement, das zumindest bei zurückliegenden Daten zu überzeugen weiß und mit einer relativ hohen Rendite locken kann. Im Vergleich zur aktiven Vermögensverwaltung ist eine Geldanlage dort zwar sehr günstig, gemessen an anderen Robo-Advisorn handelt es sich jedoch um eines der eher kostenintensiveren Angebote. Dennoch schneidet der Anbieter regelmäßig als Testsieger oder mit Top-Noten im Scalable Capital Test ab. Grund dafür ist nicht nur das überzeugende Konzept, sondern auch die Professionalität und Kundenorientiertheit des Angebots. Es handelt sich dabei ohne Frage um einen der besten Robo-Advisor mit einem hohen Maß an Seriosität und guten Renditechancen.

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Scalable Capital im Test: Ein Robo-Advisor der zweiten Generation was last modified: Mai 8th, 2019 by ChrisHabeck01