Slippage – Infos im Glossar für Forex Broker

Slippage – einfach erklärt:

Der Begriff Slippage ist englisch und bedeutet übersetzt so viel wie Gleiten oder Rutschen. Damit ist das Phänomen Slippage beim Traden auch sehr gut beschrieben. Angenommen ein Trader hat eine Limit Buy Order im EUR/USD mit einer Höhe von 1,3670 USD platziert. Der Kurs fällt auf diese Marke, wodurch die Order ausgelöst wird. Im selben Moment geht jedoch der Kurs sprungartig wieder auf 1,3672 nach oben.

Das bedeutet, die Order wird vom Forex Broker zwar ausgeführt, allerdings zum Preis von 1,3672 US-Dollar. Somit muss der Händler 2 PIP'S mehr bezahlen, als in der Limit Buy Order angegeben wurde. Solche Phänomene kommen in der Regel nur in sehr volatilen Marktphasen vor. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die EZB den Leitzins erhöht oder die amerikanische Notenbank ihre künftige Geldpolitik bekannt gibt. In den meisten Fällen bleibt die Slippage sehr gering. Für Forex Broker, welche mit 5 Nachkommastellen rechnen, bleibt diese oftmals unter einem PIP.

Einige Market Maker verzichten ausdrücklich auf Slippage. Im Gegensatz dazu können STP-Broker dies nicht garantieren. Bei diesen werden die Aufträge direkt an den Bankenmarkt durchgereicht.

Expertentipp:

Wer mit eiem STP-Broker zusammenarbeiten möchte, der sollte die Slippage immer im Hinterkopf haben. Auch wenn gerade bei einzelnen Trades die Verluste gering sind, so kann sich dies bei einer Häufung deutlich auf den Gewinn auswirken.

 

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Slippage – Infos im Glossar für Forex Broker was last modified: Juli 27th, 2016 by Deutsche Forex Broker