Wüstenrot mit „eigenem“ Robo-Advisor

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 30.11.2018

Mit Wüstenrot setzt ein weiteres etabliertes Geldinstitut auf die Möglichkeiten eines Robo Advisors. Die Ludwigsburger arbeiten zu diesem Zweck mit fintego zusammen und bietet seinen Kunden somit ein Angebot, das sich bereits auf dem Markt etablieren konnte. Wie für einen Robo-Advisor üblich bietet auch Wüstenrot ETF-Portfolios mit unterschiedlichen Risikostrukturen, die durch die Verteilung auf unterschiedliche Anlageklassen erzielt werden. Diese werden jeweils durch einen ETF abgebildet, der einen bestimmten Markt möglichst genau abbildet und so eine kostengünstige und breit gestreute Anlage ermöglicht.

Wüstenrot setzt dabei vollständig auf das Angebot von fintego und bietet weder in den Konditionen noch in anderen Punkten Abweichungen zum Angebot des Fintechs. Dementsprechend ist das Angebot vor allem für Kunden interessant, die bereits bei der Wüstenrot Bank sind oder aber dem bekannteren Namen mehr Vertrauen schenken als einen Fintech.

Pro und Contra der Geldanlage bei der Wüstenrot Bank

  • Niedrige Mindestanlage von 2.500 Euro oder 50 Euro monatlich
  • Etablierter und bekannter Anbieter
  • BaFin-Lizenz
  • Günstige Gebühren für große Geldanlagen
  • Guter Service
  • App
  • Recht teuer für geringe Anlagevolumen
  • Nur 3 bis 5 ETFs je Strategie

Sitz und Regulierung: Sitz in Ludwigsburg, mit BaFin-Lizenz
Art der Geldanlage: Investment in ETF-Portfolios in fünf Risikostufen
Anlagestrategie: Diversifizierte Anlage in ETFs, Rebalancing nach eigenen Kriterien
Anlagegüter: Aktien global, Aktien Schwellenländer, Staats- und Unternehmensanleihen, Rohstoffe
Support: Erstkontakt über Kontaktformular, Telefon, E-Mail, Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr
Mobiler Zugriff: App für iOS und Android
Gebührenstruktur: Abhängig vom Anlagevolumen: Zwischen 0,45 und 0,95 % des Anlegevolumens im Jahr
Gewinnbeteiligung: Keine
Diversifikation: Diversifikation über 5 ETFs in Einzeltitel auf der ganzen Welt
Risiko / maximaler Verlust: Abhängig von Anlagedauer, Verluste möglich, je nach Portfolio Schwankungen um deutlich mehr als 20 Prozent möglich
Renditebeispiel: Je nach Risikobereitschaft Benchmark: 3-Monats-EURIBOR + 1 % bis + 6 %
Mindestanlage: Ab 2.500 Euro, Sparplan ab 50 Euro monatlich

Wüstenrot ETF Managed Depot im Überblick

Das Wüstenrot ETF Managed Depot ist prinzipiell das Angebot des Robo Advisors fintego. Anleger investieren hier über 5 unterschiedliche ETFs in verschiedene Anlageklassen wie Aktien und Anleihen. Möglich ist das Investment bereits ab 2.500 Euro oder im Sparplan ab 50 Euro. Das Angebot ist also für Kleinanleger hervorragend geeignet, um Vermögen aufzubauen und dabei von Beginn an auf eine breit diversifizierte Geldanlage mit geringen Gebühren zu setzen.

Die Gebühren werden umso günstiger, je mehr Geld Kunden in ihr ETF Managed Depot investieren. Um den Erfolg zu messen, setzt das Unternehmen auf den 3-Monats-Euribor zuzüglich einer von Portfolio zu Portfolio unterschiedlichen Prozentzahl als Benchmark. Auf diese Weise wird der Anlageerfolg auch für den Anleger deutlich leichter einschätzbar und auch kalkulierbar.

Die Wüstenrot Bank bietet ihrem ETF Managed Depot ein sehr modernes Angebot, das aktuelle Trends aufgreift und durch die Zusammenarbeit mit dem FinTech direkt durchstarten konnte. Bei so viel Modernität überrascht es nicht, dass die Bank einen Großteil der Services auch in ihrer Wüstenrot App anbietet. Kombiniert wird dies mit der 190 Jahre alten Tradition und umfangreichen Erfahrungen im Service, sodass die Zusammenarbeit von fintego und Wüstenrot sinnvoll und fruchtbar ist.

  • ETF-Anlage in fünf Portfolios
  • 5 ETFs als Grundlage
  • Leicht verständliche und kontrollierbare Benchmark
  • Zusammenarbeit mit fintego

Art der Geldanlage: Wie investieren Anleger im Wüstenrot ETF Managed Depot?

Im ETF Managed Depot investieren Anleger, wie der Name schon andeutet, in sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs). Sie versuchen jeweils einen bestimmten Markt so genau wie möglich abzudecken, in dem sie diesen innerhalb des Fonds in kleinerem Maßstab nachbilden. Da die Zusammenstellung automatisiert nach bestimmten Vorgaben passiert und der Aufwand für menschliche Mitarbeiter sehr gering ist, sind die Verwaltungskosten hier deutlich geringer als bei aktiv gemanagten Fonds. Sie eignen sich also hervorragend dazu, das Risiko kostengünstig zu streuen.

Im Wüstenrot Managed Depot kommen fünf unterschiedliche ETFs zum Einsatz. Sie decken jeweils einen bestimmten Markt ab: Staatsanleihen Europa, Unternehmensanleihen Europa, Aktien Global, Aktien Schwellenländer und Rohstoffe. Diese fünf ETFs stellen die Grundlagen für die Portfolios, und ergeben in unterschiedlicher Gewichtung die verschiedenen Risikostufen.

Bei den ETFs kommen vor allem Fonds von ComStage zum Einsatz. Der Anbieter stellt vier der fünf ETFs. Erklärbar ist dies auch damit, dass fintego letztlich ein Angebot der comdirect Bank AG darstellt, genauso wie ComStage es auch ist. Leider thematisiert auch die Wüstenrot Bank nicht ausreichend, warum die Wahl auf diese ETFs gefallen ist. Mehr Transparenz wäre hier wünschenswert.

  • Fünf ETFs, die unterschiedliche Anlageklassen abbilden
  • Vier davon stammen von ComStage
  • Kostengünstige und breit diversifizierte Anlage

Diese Strategie nutzt der Robo Advisor von Wüstenrot

Das ETF Managed Depot von Wüstenrot wird in fünf unterschiedlichen Risikostufen angeboten. Mit diesen kann das Unternehmen die Risikobereitschaft der meisten Privatanleger abdecken und kann so möglichst passgenaue Investments bieten. Die Erstellung eines solchen Portfolios lohnt sich für einen Vermögensverwalter üblicherweise erst ab einem Betrag von einer halben Million Euro. Dadurch dass Wüstenrot in seinem Robo Advisor Dienst das Geld der verschiedenen Anleger auf die fünf Portfolios bündeln kann, kann es das Investment auch bei deutlich geringeren Investitionen zu relativ günstigen Gebühren anbieten.

Grundlage aller Portfolios ist die Annahme, dass eine breite Risikostreuung, die unterschiedliche Märkte möglichst genau widerspiegelt, eine höhere Rendite erzielen kann, als ein einzelner Investor durch Stockpicking oder Market-Timing dauerhaft erreichen kann. Den Markt zu schlagen gelingt nämlich nur den wenigsten, vor allem langfristig. ETFs sind zudem sehr kostengünstig und deswegen hervorragend geeignet, um derartige passive Strategien abzubilden.

Die unterschiedlichen Risikostufen werden durch die Gewichtung der Anlageklassen erreicht. So ist der Anleihenmarkt deutlich weniger Schwankungen unterworfen als der Aktienmarkt. Aktien sind hingegen die Renditetreiber und sollten in breiter Streuung deswegen in jedem Fall eine Rolle bei der Geldanlage spielen. Durch die richtige Mischung wird das optimale Risiko-Rendite-Verhältnis erzielt. Da diese sich durch Marktschwankungen ändern kann, wird das Portfolio dauerhaft überwacht und bei Bedarf umgeschichtet. Im Wüstenrot ETF Managed Depot liegt diese Grenze bei 15 Prozent Abweichung.

  • Marktrendite realisieren, anstatt den Markt zu schlagen
  • Risiko-Rendite-Verhältnis wird durch unterschiedliche Anlageklassen optimiert
  • Ständiges Monitoring und Rebalancing bei 15 Prozent Abweichung

Der Kundenservice: Unsere Wüstenrot Managed Depot Erfahrungen

Über Jahrhunderte konnte Wüstenrot Erfahrungen mit dem Kundenservice machen, seit Jahrzehnten auch mit dem immer wichtiger werdenden Direktvertrieb. Das Unternehmen bietet umfangreiche Kontaktmöglichkeiten an, die nicht auf die üblichen Wege wie Telefon, E-Mail, Kontaktformular und Postadresse beschränkt sind. Stattdessen bietet das Unternehmen auch FAX, einen Rückrufservice und den Smoope Messenger–Service. Natürlich ist Wüstenrot zudem umfangreich auf den unterschiedlichsten sozialen Netzwerken vertreten und sorgt so dafür, dass Kunden jederzeit gut informiert sind.

Viele Kunden loben den Kundenservice der Wüstenrot. Allerdings hat dieser nach den Erfahrungen langjähriger Kunden von Wüstenrot durchaus nachgelassen. Ein persönlicher Kundenservice mit gleichem Ansprechpartner wird inzwischen nicht mehr geleistet und die Servicemitarbeiter wirken häufiger überfordert.

Auch eine Anlageberatung für das Wüstenrot Managed Depot ist derzeit nicht Teil des Angebotes. Persönliche Ansprechpartner gibt es im Rahmen der Versicherungen allerdings häufig immer noch vor Ort, für das Wüstenrot ETF Managed Depot gilt dies allerdings nicht im gleichen Maße. Hier sind viele Berater nicht ausreichend vorbereitet oder haben sich auf Versicherung und Banking oder herkömmliche Sparanlagen spezialisiert. Wer dennoch eine persönliche Beratung wünscht, kann die Investmentberatung per Telefon und Video in Anspruch nehmen.

  • Support auf unterschiedlichsten Kontaktwegen möglich
  • Kunden mit Service größtenteils zufrieden
  • Persönlicher Berater für ETF Managed Depot größtenteils nicht möglich

Mobile Verwaltung des Depots möglich?

Die Wüstenrot Bank ist eine der Banken, die das Thema mobile Banking wirklich ernst nehmen. Anleger haben eine ganze Fülle an Apps zur Auswahl, die verschiedene Dienstleistungen der Bank aufs Smartphone oder Tablet bringen. Auch das Depot lässt sich dank der Wüstenrot Depot App mobil verwalten. Diese lässt sich kostenfrei für iOS oder Android-Geräte herunterladen und bietet dann zahlreiche wichtige Funktionen.

Kunden können ihren Depotbestand einsehen und sind so immer auf dem neusten Stand. Alle Umsatzdaten lassen sich schnell aktualisieren und abrufen. Detaildaten zu den jeweiligen Fonds sind natürlich ebenfalls abrufbar und die Sicherheit wird durch unterschiedliche Mechanismen gewährleistet. Wer sich neu bei Wüstenrot anmeldet, kann diese unkompliziert über das Video-Ident-Verfahren ebenfalls über die App durchführen. Bei den Kunden kam die App zu ihrem Start allerdings nicht all zu gut an. Die ersten Erfahrungen mit der Wüstenrot App waren negativ, weil Kunden sich nicht einloggen konnten. Inzwischen sind die Probleme jedoch behoben und Kunden können die App ohne Probleme nutzen.

  • App für iOS und Android
  • Alle wichtigen Funktionen
  • Anfängliche Anlaufschwierigkeiten inzwischen behoben

Gebührenstruktur: Günstiger Verwaltung großer Handelsvolumen

Das Wüstenrot ETF Managed Depot kann deutlich günstiger angeboten werden als herkömmliche Vermögensverwaltung. Wie hoch die Gebühren sind, hängt dabei auch davon ab, welches Anlagevolumen Kunden in diesem Rahmen anbieten. Bei Anlagesummen unter 10.000 Euro erhebt die Wüstenrot eine jährliche Verwaltungsgebühr in Höhe von 0,95 % p. a. Ab 10.000 Euro sinken die Gebühren auf 0,75 % jährlich. Ab 50.000 Euro Anlagevolumen müssen Kunden nur 0,45 % p. a. einkalkulieren. In dieser Höhe ist Wüstenrot einer der günstigeren Robo Advisor auf dem Markt. Bis 10.000 Euro zählt er hingegen zu den eher teuren Anbietern, allerdings gestatten auch nicht viele Robo Advisor überhaupt Anlagevolumen unter 10.000 Euro. Im Bereich zwischen 10.000 und 50.000 Euro Anlagevolumen ist das Wüstenrot ETF Managed Depot weder besonders günstig noch teuer.

Kunden müssen zudem auch beachten, dass noch weitere Kosten hinzukommen können. Auch die ETFs selbst veranschlagen Verwaltungsgebühren, die unabhängig vom ETF Managed Depot der Wüstenrot ist.

Kunden müssen allerdings keine Mehrkosten für die Depotführung fürchten. Das Depot wird bei der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) eröffnet und ohne zusätzlich Gebühren geführt. Weder Transaktionskosten noch Depotführungsgebühren, das halbjährliche Reporting oder die Überwachung des Portfolios belasten die Geldanlage durch Zusatzkosten.

  • Geldanlage ab 2.500 Euro oder 50 Euro Sparplan möglich
  • Günstig für Anlagevolumen ab 50.000 Euro
  • Transparentes Kostenmodell

Sicherheit und Regulierung: Wüstenrot mit BaFin-Lizenz

Die Wüstenrotbank gilt als seriöses Unternehmen, dass seine Professionalität und Vertrauenswürdigkeit in den letzten Jahrzehnten unter Beweis stellen konnte. Natürlich ist die Bank selbst mit einer Lizenz der BaFin ausgestattet. Allerdings wird das Depot im Rahmen des ETF Managed Depot nicht bei der Wüstenrot geführt. Stattdessen arbeitet das Unternehmen zu diesem Zweck mit der ebase zusammen. Nur zwischen dieser und dem Kunden besteht im Rahmen des Robo Advisors eine vertragliche Beziehung. Wüstenrot selbst hat also mit der Geldanlage nicht all zu viel zu tun.

Dementsprechend kann die Wüstenrotbank auch nicht auf die Geldanlage des Kunden zugreifen. Wichtiger ist deswegen, wie ebase reguliert wird. Und auch hier handelt es sich um eine BaFin-regulierte Bank, die zudem Teil der Commerzbank-Gruppe ist. Auch hier ist also kein Betrug zu befürchten. ebase hat zudem für den Fall einer Insolvenz umfangreicher vorgesorgt, als das Gesetz verlangt. So ist die Bank nicht nur Teil der Entschädigungseinrichtung der Banken GmbH, über die bis zu 100.000 Euro Deckungssumme je Kunde vorgesehen ist. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch freiwilliges Mitglied im Bundesverband deutscher Banken e. V., wo noch einmal gut fünf Millionen Euro je Kunde abgesichert sind.

  • BaFin-Lizenz
  • Auch Partnerbank ebase ist BaFin-reguliert
  • Einlagen abgesichert bis zu 5 Millionen Euro

Wie hoch ist die mögliche Rendite in unserem Wüstenrot Managed Depot Test?

Die Rendite hängt vom jeweiligen Portfolio und dessen Zusammensetzung ab. Grundsätzlich gilt: Je mehr Risiko ein Anleger eingeht, umso eine höhere Rendite kann er erwarten. Das ETF Managed Depot der Wüstenrotbank orientiert sich grundsätzlich am 3-Monats-EURIBOR und schlägt dann eine gewisse Prozentzahl obenauf. Für das konservativste gilt eine Benchmark von einem Prozent zusätzlich, beim risikoreichsten hingegen sechs Prozent. Der Hintergrund ist, dass sich die Geldanlage in Aktien im Vergleich zur geringen Rendite und geringerem Risiko bei Anleihen lohnen sollte. Für Anleger ist diese Benchmark üblicherweise nachvollziehbar und trägt dazu bei, dass Anleger ohne Probleme den Erfolg nachvollziehen können.

Wüstenrot gibt für die Portfolios zudem auch eine Verlustschwelle an, bei der das Unternehmen Anleger informiert. Obwohl die Geldanlage flexibel abziehbar ist, sollten Kunden diese Schwelle besonders im Auge behalten und nur so viel Risiko eingehen, dass sie das Überschreiten der Schwelle verkraften könnten. Im konservativsten Fall liegt die Verlustschwelle bei 5 %, im riskantesten bei 20 %. Nach knapp drei Jahren Laufzeit liegt die Volatilität hier bei 9,57 Prozent und Sharpe Ratio aktuell bei 0,95. Im konservativen Portfolio liegt die Volatilität hingegen bei 3,3 % und die Sharpe Ratio bei -0,13.

  • EURIBOR + X Prozent als Benchmark
  • Je nach Portfolio zwischen einen und sechs Prozent Rendite Plus
  • Diverse Kennzahlen geben Erfolg und Risiko an

Was macht Wüstenrot mit dem ETF Managed Depot anders?

Da das ETF Managed Depot der Wüstenrot im Prinzip das gleiche Angebot wie die Managed Depots von fintego ist, macht Wüstenrot grundsätzlich natürlich nichts anders als andere Robo Advisor. Unterschiede ergeben sich vor allem beim Service, der bei Wüstenrot auf sehr vielen Wegen erreicht werden kann, während fintego aktuell nur schriftlichen Support bietet. Wüstenrot ist hingegen in Bezug auf die Erreichbarkeit vorbildlich und lässt kaum einen Wunsch offen.

Auch hier ist problematisch, dass Wüstenrot nicht ausführlich erklärt, warum die ETFs so ausgewählt werden. Der Fokus auf ComStage ETFs ist sehr auffällig und natürlich liegt der Verdacht nahe, dass die Firmengruppe die eigenen Produkte so unterstützen möchte, ohne dabei auf die Bedürfnisse der Anleger zu achten. Genauso wäre es jedoch auch möglich, dass die Transaktionskosten und andere Gebühren auf diese Weise so gering werden, dass das Unternehmen die ComStage ETFs klar im Vorteil sieht. Es ist zudem unüblich, dass nur drei bis fünf ETFs eingesetzt werden. Leider fehlt an dieser Stelle die Transparenz.

Lobenswert ist, dass Anleger das ETF Managed Depot schon ab einem Sparplan von 50 Euro im Monat nutzen können. Damit bietet die Wüstenrot ein sehr gutes Angebot für Kleinanleger und auch die 2.500 Euro Mindestanlage sind für viele Privatanleger keine zu hohe Einstiegsschwelle.

  • Gleiches Angebot wie fintego
  • Besserer Service
  • Gut für Kleinanleger geeignet

Das Fazit unseres ETF Managed Depot Tests

Das ETF Managed Depot der Wüstenrot ist für Kleinanleger ideal. Dank dem Investment in ETFs können sie schon ab 2.500 Euro oder 50 Euro Sparrate eine breit gestreute Anlage nach ihrer persönlichen Risikoneigung nutzen, ohne dabei zu hohe Gebühren tragen zu müssen. Und auch Großanleger können sich über das Angebot freuen. Ab 50.000 Euro werden die Gebühren sehr günstig.

Leider ist die Wüstenrot Bank nicht ganz transparent, was die ETF-Auswahl betrifft. Nur fünf Produkte, die maximal zum Einsatz kommen, sind zudem recht wenig. Andere Anbieter streuen die Geldanlage häufig auf noch mehr unterschiedliche ETFs und erreichen noch eine breitere Streuung.

Im Vergleich zum Fintego Managed Depot ist der Service von Wüstenrot deutlich besser erreichbar, der Geschäftsabschluss selbst kommt allerdings nur mit der BaFin-regulierten Partnerbank ebase zustande.

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Wüstenrot mit „eigenem“ Robo-Advisor was last modified: Dezember 4th, 2018 by ChrisHabeck01