Google – Infos für Forex Broker zum Trading

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 31.03.2019

Google feiert 10-Jähriges Börsenjubiläum

google info

Am 19. August 2004 wurde die Aktie des Suchmaschinen-Anbieters Google erstmals an der New Yorker NASDAQ gehandelt. Das Papier schloss am ersten Handelstag bei einem Ausgabepreis von 85 US-Dollar mit knapp über 100 US-Dollar (bereinigt um Dividenden und Splits = 50,2 US-Dollar). Seitdem ist viel Wasser den Hudson heruntergeflossen, Google nicht mehr nur die beliebteste Suchmaschine, sondern auch Urheber des populärsten mobilen Betriebssystems der Welt und der Wert der Unternehmensaktie auf fast 600 US-Dollar geklettert. Gründe, um das 10-Jährige Börsenjubiläum ordentlich zu feiern, gibt es also mehr als genug.

 

Infografik: Google feiert 10-Jähriges Börsenjubiläum | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Das Recht, vergessen zu werden, in der Praxis

Im Mai legte der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass Google unter bestimmten Voraussetzungen Suchergebnisse löschen muss. Das „Recht auf Vergessen“ haben seitdem 91.000 EU-Bürger für sich in Anspruch zu nehmen versucht. Allein aus Deutschland gingen beim Suchmaschinenriesen 16.500 Anfragen ein. Gemessen an den Eingaben pro eine Million Einwohner liegen die Niederländer mit 327 Ersuchen auf Platz eins vor Frankreich (266) und Deutschland (204). Nach Angaben von Google wurde ein Drittel der Anfragen abgelehnt. Bei rund der Hälfte wurde dem Ersuchen ohne weiteres nachgekommen. In 15 Prozent der Fälle gab es zunächst Rückfragen des Unternehmens.
Infografik: Das Recht, vergessen zu werden, in der Praxis | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Macht Google jetzt das Internet kaputt?

Der erste Platz in der Google-Suche bedeutet bares Geld. So viel, dass Programmierer die Algorithmen austricksten. Damit will Google Schluss machen – und vernichtet so das Netz, wie wir es kennen. Von Benedikt Fuest

google

Foto: AFP/Getty ImagesFür Googles Algorithmen haben viele Internetseiten dramatisch an Bedeutung verloren

Eines Morgens im November 2012 kam Matthew Haughey zur Arbeit und musste feststellen, dass seine Firma über Nacht vierzig Prozent ihres Umsatzes eingebüßt hatte.

Haughey betreibt seit 1999 die Bloggingplattform MetaFilter, ein Urgestein des Internets. Auf der Seite tauscht sich eine kleine Gemeinschaft von gerade einmal gut 12.000 aktiven Nutzern über Dinge aus, die sie im Netz gefunden haben. Die Nutzer veröffentlichen Links und beantworten allerlei Fragen. Von „Was ist ein guter Grillratgeber für Anfänger?“ bis „Was soll ich mit meinem Leben anfangen?“

Vor allem von den Werbeeinnahmen, die die „Ask MetaFilter“-Sektion der Seite einbringt, bestreitet Haughey sein Leben. Wenn Google-Nutzer die Suchmaschine nach Grillratgebern fragten, dann zeigte Google die Antwort von MetaFilter weit oben in den Suchtreffern.

Doch an jenem Morgen im November hatte MetaFilter plötzlich das Vertrauen von Google verloren. Die Seite stand nicht mehr oben in den Suchergebnissen, Googles ratsuchende Nutzer wurden woanders hingeschickt – und Haughey musste sich fragen, wie er angesichts des Einbruchs von Besucherzahlen und den daraus resultierenden niedrigeren Werbeeinnahmen seine sieben Angestellten bezahlen sollte.

Die Anzeigen auf der Seite stammen allesamt von Googles eigenem AdSense-Programm, bei dem Google Webmaster für den Werbeplatz auf den Seiten bezahlt.

Doch ohne Besucher-Klicks bringt AdSense kein Geld. Haughey strich die Gehälter zusammen und begann, über Kündigungen nachzudenken. Ihm dämmerte: Auf AdSense und Google als alleinige Einnahmequelle zu vertrauen, könnte ein fataler Fehler gewesen sein.

Panda und Co. kämpfen gegen Suchmaschinenoptimierer

Dass MetaFilter plötzlich bei Googles Suchroboter in Ungnade fiel, hängt direkt zusammen mit diversen Updates, die Google seit Februar 2011 dem System verordnet hat. Die Änderungen tragen putzige Namen wie Panda oder Pinguin, doch mit ihnen macht Google ernst im ständigen Kampf gegen Werbe-Spammer und Suchmaschinenoptimierer (SEO).

Panda und Co. sollen der Maschine helfen, ihren Nutzern bessere Suchergebnisse zu liefern, relevante von irrelevanten Internetseiten zu unterscheiden. Für die Nutzer ist das hilfreich, sie sehen weniger nutzlose Spam-Seiten.

Doch da Googles Internetsuche etwa in Deutschland einen Marktanteil von über 90 Prozent hat, definieren Panda und Co., was wir im Internet sehen – und wer dort Erfolg hat.

Googles Suchmaschine sortiert Suchergebnisse eigentlich nach einem simplen Prinzip: Je öfter im Netz per Link auf eine Seite verwiesen wird, desto relevanter muss diese sein. Eine gute Positionierung im Google-Ranking zu Suchwörtern wie „Hotel“ ist bares Geld wert. Da das auch Spammer und SEOs wissen, haben diese jahrelang Seiten ohne relevante Inhalte aufgebaut, die vor allem aus Links bestehen.

Sie veröffentlichten in fremden Foren Millionen Kommentare mit Links, sie verteilten ihre Links wie Straßenköter ihre Duftmarken, überall wo sie nur konnten, so oft wie möglich – alles nur, um der Maschine Relevanz vorzutäuschen.

Google kämpft einen ständigen Kampf gegen die SEO-Experten, setzt seit Jahren auf immer neue Kriterien, um den Spam aus den Suchergebnissen fernzuhalten.

Seit Panda herrscht blanke Panik

Doch erst Panda machte mit dem Link-Wahnsinn schlagartig Schluss: Dank neuer Algorithmen kann die Suchmaschine besser zwischen Seiten mit Inhalten geringer Qualität und Seiten mit für den Nutzer relevanten Inhalten unterscheiden.

Panda sucht nach Link-Spam – und bestraft ihn durch Bedeutungsverlust der verlinkten Seiten in Googles Suchergebnissen.

Am 21. Mai schaltete Google die neueste Version seiner Suchmaschine live. Matt Cutts, bei Google für die Qualitätsoptimierung des Suchindex verantwortlich, verkündete den Start von Panda 4.0 höchstpersönlich via Twitter. Laut einerAnalyse des SEO-Blogs Searchmetrics funktioniert Panda Nummer 4 wie geplant.

In Deutschland etwa büßen diverse mit Werbe-Links vollgepflasterte Gutscheinseiten deutlich an Sichtbarkeit ein.

Doch auch Giganten im Netz verlieren durch Panda 4 erheblich an Sichtbarkeit: Ebay hat laut Searchmetrics über Nacht 50 Prozent seiner Sichtbarkeit bei Google verloren, die Ratgeberseite Ask.com sogar 70 Prozent – ein Desaster für die Betreiber. Ebay steht zumindest indirekt in Konkurrenz mit Googles Shopping-Seiten.

Selbst die Seite des Norddeutschen Rundfunks verlor 20 Prozent ihres Google-Ranks – warum das so ist, das bleibt Pandas Geheimnis.

Seitdem Google einen Panda nach dem anderen in den Kampf schickt, herrscht unter Suchmaschinenoptimierern blanke Panik: Sie müssen nun all jene Links wieder aus dem Netz verschwinden lassen, die sie in den Jahren zuvor so fleißig verteilt haben. Links auf fremden Seiten zu löschen, ist aber viel schwieriger, als sie dort anzubringen.

Wer nicht gehorcht, landet unten

Seit einigen Monaten, so schreibt Matthew Haughey in seiner Analyse des digitalen Bedeutungsverlustes von MetaFilter, wird sein E-Mail-Konto überschwemmt von Anfragen fremder Webmaster. Sie alle flehen Haughey an, dass er Links zu ihren Seiten, die die Nutzer von MetaFilter veröffentlicht haben, wieder entfernen möge.

Google selbst weist die Webmaster darauf hin, welche Links die Maschine als SEO-Spam ansieht: „Bitte entfernen sie unnatürliche Links wie diesen“, lautet die Warnung der Maschine, danach folgt beispielsweise der Link auf die Frage- und Antwortseiten von MetaFilter. Wer nicht gehorcht, landet ganz weit unten im Suchindex.

Die Hinweise der Maschine an andere Webmaster erklären den plötzlichen Einbruch von MetaFilters Besucherstrom und Haugheys Werbeumsatz: Anscheinend hat Googles Panda auch das Internet-Urgestein MetaFilter mit seiner simplen Seitenstruktur und den vielen Links der regen Ratgebergemeinschaft als SEO-Seite identifiziert – und abgestraft.

Doch MetaFilters Gemeinschaft ist bemerkenswert frei von Werbekommentatoren oder Internettrollen: Die Registrierung zur Teilnahme kostet fünf Dollar, Haughey beschäftigt seine Mitarbeiter vor allem zur Moderation der Debatten.

Der Panda liegt in diesem Fall anscheinend falsch. Die Erkenntnis hilft Haughey nicht: „Google ist für Außenseiter wie eine schwarze Box – wir wissen nicht, was es tut.“ Haughey hat keinen Einfluss auf den Bedeutungsverlust, und musste mittlerweile den ersten Angestellten kündigen.

Auch hilfreiche Links werden entfernt

Der Fall MetaFilter zeigt, wie Google einen Wandel in der Grundstruktur des Internets erzwingt: Da Links plötzlich potenziell schädlich sind, werden auch hilfreiche Links aus Angst vor Googles Panda entfernt. Mit den Links verliert das Netz jedoch eine wesentliches Merkmal – seine Interkonnektivität.

„Google macht das Internet kaputt“, kommentierte der US-Analyst und Marketing-Experte Jeremy Palmer in einem Blogeintrag vergangene Woche. Googles Matt Cutts nahm den Vorwurf ernst genug, um persönlich in einer Debatte darauf einzugehen, er warnte vor Überreaktionen.

Doch auch er konnte die Bedenken nicht ausräumen, das Google nach undurchschaubaren Kriterien darüber bestimmt, welche Links und Seiten im Netz gut sind – und welche nicht.

MetaFilter: Erstes Opfer der neuen Filterkultur

Darüber hinaus jedoch ist MetaFilters langsamer Untergang auch ein Zeichen für einen Wandel in der Netzkultur: Die Debattengemeinde bei MetaFilter stammt aus einer Zeit, in der Nutzer regelmäßig auf Seiten surften, die ihnen bekannt waren, erklärt John Herman vom New Yorker Internetmagazin „The Awl“.

Dieses Nutzerverhalten jedoch stirbt aus. Mittlerweile surfen die Nutzer direkt zu den Inhalten, die ihnen Google heraussucht oder die ihre Freunde über soziale Netzwerke empfehlen.

Dort feiern Dienste wie Heftig“ oder Buzzfeed“ mit banalen Schlagzeilen wie „24 Tiere, die Yoga machen“ riesige Erfolge – nicht zuletzt, weil auch in den sozialen Netzwerken ein Roboter sortiert.

Facebook etwa muss bei einem Durchschnittsnutzer aus täglich 1200 abonnierten Inhalten die 300 finden, die für den Nutzer relevant sein könnten. Inhalte, die von anderen Nutzern häufiger geteilt werden, passieren eher den Filter.

MetaFilter könnte nur ein erstes Opfer dieser neuen Filterkultur sein, kommentiert die „Washington Post“ den Fall. Hintergründiger Qualitätsjournalismus und Debattenkultur passen nicht gut durch die Filter, durch die Google und Facebook die Sicht der Mehrheit der Nutzer auf das Internet definieren.

google

Quelle: DIE WELT

Verlage beschweren sich in Brüssel über Google

Der Gegenwind für Google wird schärfer. Nach dem Urteil des EuGH zur Löschung von Sucheinträgen haben 400 Internet-Akteure in Brüssel eine Beschwerde wegen Missbrauchs seiner Marktmacht eingereicht.Von Gesche Wüpper, Paris

DIE WELT

Tech-Zukäufe im Vergleich

Nach dem zuletzt Facebook mit WhatsApp und Ouculus zwei große Übernahmen eingefädelt hat, sieht es nun so aus, als ob Apple sich anschicken würden, dass eigene Produktportfolio zu erweitern. Aktuellen Medienberichten zufolge will das Unternehmen für rund 3,2 Milliarden US-Dollar den Musikspezialisten Beats kaufen. Laut Financial Times könnte der Deal bereits kommende Woche verkündet werden. Es wäre einer der teuersten Tech-Zukäufe der letzten Jahre, für Apple sogar der teuerste der Firmengeschichte.

google

Quelle: http://de.statista.com/infografik/1924/zukaeufe-von-tech-unternehmen/

Konzern in der Kritik: Das sind Googles Gegner in Europa – SPIEGEL ONLINE

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-kritiker-das-sind-die-gegner-in-europa-a-969760.html

Selten stand Google so in der Kritik wie derzeit. Gerichte, Kommentatoren, der Vizekanzler – sie alle arbeiten sich an dem Konzern ab. Wer sind die Gegner des Internetunternehmens, was steckt hinter den Attacken? Die Übersicht.

Die Top 20 im deutschen Internet-Markt

von  
 07. Mai 2014
Chinas führender Online-Händler, Alibaba, treibt seinen Börsengang voran. Am Dienstag stellte das Unternehmen bei US-Börsenaufsicht SEC die Neuemission an der Ney Yorker Börse. Laut Medienspekulationen könnte sich das Volumen auf über 20 Milliarden US-Dollar belaufen. Grund genug, einen Blick auf Umsatz und Gewinn von Alibaba zu werfen. Im vergangenen Jahr erwirtschafte die Handelsplattform einen Umsatz von fast acht Milliarden US-Dollar, deutlich weniger als die Konkurrenz von Amazon und eBay. Beim Gewinn sind die Chinese dagegen mit – gemessen am Umsatz fantastisch anmutenden – 3,6 Milliarden US-Dollar spitze.
 
google
 
Statista
 

Welches sind die größten Webseiten im deutschen B2C-Internetmarkt? Um diese Frage zu beantworten, bilden Statista und LSP Digital erstmalig das Umsatzranking der 1.000 größten digitalen Anbieter in Deutschland ab. Hervorzuheben ist dabei, dass bei internationalen Unternehmen der deutsche Wertschöpfungsanteil extrahiert wurde, um ausschließlich die für den hiesigen Markt relevanten Daten zu ermitteln.

Gesamtergebnis

Die Umsätze der erfassten Anbieter summieren sich 2013 zu einem Netto-Gesamtmarktvolumen von 8,6 Milliarden Euro und entsprechen damit einem Viertel des B2C-E-Commerce Marktes. Die erfassten Marktsegmente haben seit 2011 im Durchschnitt ein zweistelliges Wachstum von rund 12 Prozent pro Jahr erzielt. Das stärkste Wachstum zeigte dabei das Segment Digitale Güter mit rund 19 Prozent, das mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro in 2013 und einem Marktanteil von 14 Prozent das zweitstärkste Segment darstellt. Knapp die Hälfte der Umsätze wird von deutschen Anbietern, etwa ein Drittel von US-amerikanischen Unternehmen erwirtschaftet werden.

Methodik

Das Ranking basiert auf einer detaillierten Untersuchung von über 1.000 Websites, die im Rahmen der Analyse zunächst online nach Umsätzen befragt wurden. Darüber hinaus wurden für jedes Segment detaillierte Recherchen und Analysen durchgeführt. Quellen hierfür waren u. a. Geschäftsberichte der Unternehmen (Bundesanzeiger), Pressedatenbanken und Experteninterviews.

Zur Bestellung der Studie der „Internet-Markt Deutschland 2014“

google
Quelle: Statista

 

Google verkauft Motorola an Lenovo

Nach nur knapp zwei Jahren trennt sich der Internetkonzern Google von der 2011 zugekauften Motorola-Sparte. Verkaufspreis: 2,91 Milliarden US-Dollar.

Käufer ist der chinesische Konzern Lenovo. Der weltweit größte Computerhersteller hat erst kürzlich erklärt, dem US-Konzern IBM für 2,3 Milliarden Dollar dessen ertragsschwaches Servergeschäft abzukaufen. Mit der neuerlichen Geschäftserweiterung zementiert Lenovo sein Interesse, auch im weltweiten Handy-Markt aufholen zu wollen. Dieser wird bisher von Apple und Samsung dominiert. Mit Motorola Mobility will der chinesische Konzern nun versuchen, auf dem US-Markt Fuß zu fassen. Entsprechend soll auch die Marke für den amerikanischen Markt erhalten bleiben. Im Heimatland China setzt das Unternehmen hingegen auf den eigenen Markennamen.

Die Meldung, die zunächst einige Medien veröffentlicht hatten, wurde inzwischen offiziell bestätigt. „Lenovo hat die Kompetenz und Erfahrung Motorola Mobility zu einem der größten Player im Android-Ökosystem zu machen”, so Google-Chef Larry Page in einer Stellungnahme.

12,5 Milliarden US-Dollar hat Google vor nicht einmal 24 Monaten für die Übernahme der Motorola-Handysparte bezahlt, was den Deal bis heute zum größten Zukauf der Firmengeschichte macht. Dem Internetkonzern ist es allerdings nie gelungen, den Geschäftszweig profitabel zu machen. Ein Großteil der Motorola-Patente soll jedoch auch in Zukunft im Besitz Googles bleiben.

Da Google durch den Verkauf nun als direkter Hardwarekonkurrent für Samsung wegfällt, dürfte das zukünftig das partnerschaftliche Verhältnis der beiden Konzerne stärken. Bereits Anfang des Jahres scheinen beide übereingekommen zu sein, dass Samsung zukünftig eigene Anpassungen des Betriebssystems Android zurückfährt und stärker auf den reinen Google-Dienste setzt.

 

About the Author

 Gunnar Schulze ist seit Oktober 2013 für die SWAB tätig. Nach seinem Bachelor in BWL und einem Master im Bereich Internationales Marketing arbeitete er in verschiedenen Berliner Startups und gründete den Spielkartenverlag Quartettschmiede.

Wer gibt wie viel Geld aus, um Einfluss auf die Politik zu nehmen. Diese Frage lässt sich für die USA mithilfe der Lobbying Disclosure database des Kongresses gut beantworten. Der Telekommunikationsriese AT&T investierte beispielsweise 2013 fast 16 Millionen US-Dollar. Google ließ sich seine Lobbyarbeit knapp über 14 Millionen US-Dollar kosten. Deutlich weniger investierte mit 3,4 Millionen US-Dollar Apple. Die Lobby-Ausgaben aller in den USA tätigen Unternehmen können hier abgefragt werden.

 

 

google

http://de.statista.com/infografik/919/lobby-ausgaben-von-tech-unternehmen-in-den-usa/

Google macht Zukäufe:

3,2 Milliarden US-Dollar hat sich Google den Zukauf des Unternehmens Nest Labs, einem Entwickler digitaler Thermostate und Rauchmelder, kosten lassen. Das ist der der zweitgrößte Firmenzukauf in der Unternehmensgeschichte nach Motorola Mobility (12,5 Milliarden US-Dollar). Google als Verkäufer von Haustechnik? Was zunächst ein wenig seltsam klingt, könnte durchaus Sinn für denn Suchmaschinenriesen ergeben. Die Nest-Geräte zeichnen Daten auf und schicken sie via Internet an den Hersteller, sind also Teil des so genannten Internets der Dinge. Damit richtet sich Google strategisch auf einen Zukunftsmarkt mit großem Potential aus, der Automatisierung von Haushalten.

google

 

 

http://de.statista.com/infografik/1772/googles-teuerste-firmenzukaeufe/

 

Väter-Teilzeit in Deutschland die Ausnahme

Die neue Familienministerin Manuela Schwesig hat gerade mit einem überraschenden Vorschlag Schlagzeilen gemacht: Eltern will sie eine 32-Stunden-Woche ermöglichen. Das Geld, das dies kostet, soll der Steuerzahler aufbringen. Die Kanzlerin Angela Merkel hat schon abgewunken.

Wie aber sieht es eigentlich heute aus? Wie viele Väter reduzieren ihre Arbeitszeit zugunsten von mehr Zeit für ihre Kinder. Fakt ist: Väter in Teilzeit sind in Deutschland die absolute Ausnahme. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2012 gilt nur für 1 Prozent der Paare mit Kindern, dass der Vater Teilzeit arbeitet und die Mutter Vollzeit. In weiteren 1,6 Prozent der Fälle arbeiten beiden Elternteile Teilzeit.

Der Regelfall bleibt der Vollzeit arbeitende Vater. In deutlich mehr als 80 Prozent der Paare arbeitet der Vater voll. In 30 Prozent der Fälle ist nur er erwerbstätig.

 

google

 

 

http://de.statista.com/infografik/1773/erwerbsbeteiligung-von-paaren-mit-kindern/

 

Wer darf die Infostatistiken nutzen?Die Infografiken von Statista dürfen von allen kommerziellen und nicht-kommerziellen Webseiten kostenlos veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung erfolgt unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0. Bei der Nutzung der Grafik ist ein Referenzlink auf die URL der Statistik zu setzen.
Zu welchen Themen veröffentlicht Statista Infografiken?Derzeit bietet Statista Infografiken für zwei Bereiche an: Der Infografikdienst „Medien & Technik“ veröffentlicht jeden Werktag aktuelle Statistiken aus den Industrien Medien, Internet, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Unter Infografik „Deutschland“ finden Sie aktuelle Statistiken zu den wichtigsten Wirtschaftsdaten in Deutschland sowie zu Themen aus Politik und Gesellschaft.
Erstellt Statista auch Infografiken in individuellem Design?Für Informationen zu maßgeschneiderten Infografiken kontaktieren Sie bitte Mathias Brandt
([email protected]).

Expertenmeinung:

Google ist und bleibt ein Unternehmen, das sich im Internet durchsetzt und hier von vielen Nutzern als das Nonplusultra angesehen wird. Daher ist auch der Stand an der Börse ein wichtiger Faktor. Für Händler ist es wichtig im Auge zu behalten, wie sich Google entwickelt, denn im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass Einbrüche am Markt durchaus einen Einfluss auf die Google-Aktien haben können.

 

Google – Infos für Forex Broker zum Trading was last modified: Juni 12th, 2018 by Deutsche Forex Broker