FinMarket Erfahrungen – was leistet der zypriotische Broker?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 01.08.2019

Unser Testsieger in der Kategorie Forex
  • Spreads ab 0,1 Pips
  • Brokereigene Handelsplattform xStation 5
  • Rund 50 Währungspaare handelbar
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Seit 2016 ist der Broker FinMarket mit einem vorwiegend auf Forex und CFD fokussierten Handelsangebot am Markt. Neben einer zypriotischen Regulierung und seriösem Einlagenschutz bietet der Online Broker eine eigene Handelsplattform sowie den populären Meta Trader 4, diverse Kontomodelle und variable Spreads, die den Vergleich nicht scheuen müssen. Aber nicht alle Facetten des Angebots können überzeugen. Was sind die Stärken und Schwächen von FinMarkets? Alles über unsere FinMarket Erfahrungen im folgenden Review.

  • Forex– und CFD-Broker mit zypriotischer Lizenz und Regulierung durch die CySEC
  • mehr als 30 Währungspaare und CFDs auf Aktien, Indizes, Forex, Rohstoffe und Krypto
  • Fünf verschiedene Kontotypen
  • Mindesteinlage ab 250 US$

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FinMarket im Überblick

Hinter dem Brokerage Angebot von FinMarket steht das in Großbritannien ansässige Unternehmen K-DANN-Finacial Service Ltd. (“K-DNA”), das über den in Zypern regulierten Broker Online-Handel mit Forex und CFDs, einschließlich Rohstoffen und Indizes, ermöglicht. Der Broker verspricht hohe Liquidität und präzise Preisausführung, enge Spreads und Echtzeit-Marktpreisen über eine direkte Verbindung zum Interbanken-Bereich. So sollen Trader die Möglichkeit erhalten, ihre Strategien vollumfänglich über ein Handelskonto bei FinMarket umsetzen zu können. Am Markt seit 2016, hat FinMarkets nach eigenen Angaben inzwischen eine große Nutzergemeinschaft. Wie sieht es in der Praxis mit den Handelskonditionen und Leistungen des Brokers aus? Unsere FinMarket Erfahrungen sollen hier geschildert werden.

FinMarket Broker Test

  • Handel mit den Anlageklassen Forex, CFD, Aktien, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen
  • Hebel von bis zu 1:30
  • Proprietäre Handelsplattform, MetaTrader 4 und mobile Lösung
  • Mindesteinlagen ab 250 US$
  • Mindesthandelssumme ab 1000 US$

An welche Zielgruppe wendet sich FinMarket?

Nicht jeder Broker ist gleichermaßen für alle Trader geeignet. Prinzipiell liegt bei FinMarket ein Schwerpunkt auf dem CFD- und Forexhandel. Beide Bereiche gehen mit erhöhtem Risiko einher, daher ist der Handel mit diesen Finanzinstrumenten nichts für Einsteiger. Wer noch nicht viel Erfahrungen hat, kann zunächst mit „zahmen“ Assets wie Aktien oder Anleihen beginnen, bevor er sich an den Handel mit Differenzkontrakten und Devisen wagt. Auch die Nutzung eines Schulungsangebots und ausgiebige Übungen mit einem Demokonto sind Neulingen auf jeden Fall anzuraten. Auch für Kleinanleger und Trader mit begrenztem Budget ist FinMarket nicht die erste Adresse. Mit einer Mindesteinzahlungssumme ab 250 US$ für das „Blaue“ Konto und Mindesthandelsbeträgen ab 1.000 US$ liegt der Broker bereits in einem Bereich, der ihn für Anfänger und Anleger mit wenig Kapital ungeeignet macht. Aufgrund des Marktmodells und der vergleichsweise hohen Kosten für Konten mit vollem Leistungsumfang ist FinMarket eher etwas für erfahrene Trader, die wissen was sie wollen und bereits ausgereifte Handelsstrategien mitbringen. Im FinMarket Test schneidet der Broker also als nicht sehr geeignet für Einsteiger ab.

Die Vorteile von FinMarket:

  • Rasche Kontoeröffnung online
  • Umfassendes Handelsangebot
  • Spreads ab 0,1 Pips
  • Verschiedene Kontomodelle
  • Konto für islamische Mitglieder
  • Marktnachrichten und Wirtschaftskalender
  • Londoner Börsenkurse (ab Gold Mitgliedschaft)
  • Persönlicher Kundenbetreuer (ab Silber Mitgliedschaft)

Nachteile von FinMarket:

  • Überaus unstrukturierte Website
  • Keine klare, übersichtliche Darstellung von Kosten, Konditionen und Spreads
  • Keine FAQ auf der Website
  • Keine Hotline mit deutscher Rufnummer, Live-Chat erweist sich als E-Mail Modul

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FinMarket: Erfahrungen mit der Website

Es steht zu befürchten, dass Besucher, die auf die Website des Broker stoßen, schnell wieder das Weite suchen. Hier kann der Anbieter ganz und gar nicht überzeugen. Die Struktur ist wenig geordnet und wichtige Informationen, etwa eine Auflistung der Finanzinstrumente mit sämtlichen anfallenden Kosten, Hebeln etc. sucht man vergebens. Auch bei der Information zu den Kontomodellen würde man sich weitere Details wünschen.

Wer die fehlenden Informationen in einer FAQ sucht, kann lange suchen. So muss sich der Nutzer beim Gang durch die Internetpräsenz von FinMarket mühsam zusammensuchen, was für ihn von Interesse wären und wird nicht unbedingt in allen Belangen fündig. Besonders unangenehm ist die Tatsache, dass sämtliche deutschen Texte fehlerhaft sind. Grammatik und Orthographie wimmeln von schweren Fehlern – das untergräbt die Glaubwürdigkeit des Anbieters erheblich, denn offensichtlich hat man sich nicht die Mühe gemacht, sich in einer gepflegten, angenehm lesbaren deutschen Version der Seite zu präsentieren. Mitunter sind Seiten nicht vollständig übersetzt und der deutsche Text enthält englischsprachige Segmente. Auch die Wortwahl der Texte kann nur als unglücklich bezeichnet werden. Formulierungen wie „Spannung mit Forex Trading geniessen“ vermitteln nicht das Bild eines seriösen Brokers, sondern klingen nach einem Wettbüro. Insgesamt muss die Website nach dem ersten FinMarket Test als benutzerunfreundlich und misslungen bezeichnet werden.

FinMarket Webseite

Auf einen Blick – die Webseite von FinMarket

FinMarket: die Handelsplattformen

Bei den Handelsplattformen lässt sich der Broker immerhin nicht lumpen. Neben der hauseigenen browserbasierten Webplattform können Trader den sehr bekannten MetaTrader 4 nutzen. Zu letzterem muss nicht viel gesagt werden, der MT 4 ist für alle Betriebssysteme verfügbar und kann browserbasiert, als Softwaredownload und mobil genutzt werden. Seine Beliebtheit verdankt er unter anderem dem großen Funktionsumfang und der Tatsache, dass man ihn durch Erweiterungen in hohem Maß konfigurieren kann. Auch die Einbindung von Expert Advisors und das Erstellen eigener Handelsalgorithmen sind beim MetaTrader 4 möglich.

Der WebTrader von FinMarket ist eine browserbasierte Handelsplattform, die von jedem beliebigen Endgerät genutzt werden kann. Die Funktionen des WebTraders umfassen unter anderem

  • Live Analysen und Charts, die dem Händler Zugriff auf detaillierte und übersichtliche Statistiken über offene und geschlossene Trades bieten, mit verschiedenen Analyse- und Statistikmethoden für mehrere Zeitfenster.
  • Sogenannte Trading Cubes als Hilfsmittel, um Trades zu beschleunigen. Mithilfe der Trading Cubes werden die Assets, Lot-Größen und Preise angezeigt, die der Trader sehen will. Das erleichtert den Überblick über alle bevorzugten Assets und schnelle Reaktionen auf sich bietende Chancen.
  • Visuelle Trends für die visuelle Interpretation der Marktentwicklung beim Forex.

Zu den weiteren Funktionen des WebTraders gehören

  • One-Click Trading
  • Intuitive Handelsumgebung
  • Social Trading Funktionalität, die es erlaubt, die Aktivitäten anderer Händler in Echtzeit zu sehen und erfolgreiche Trades zu kopieren
  • Charts und Statistiken

Für den mobilen Handel steht die Mobile Trading Plattform von FinMarket kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download und soll nach Angaben des Brokers die anspruchsvollen Funktionen des WebTraders auf das mobile Endgerät bringen.

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Wie seriös ist der Online-Broker FinMarket?

Bei der Entscheidung für einen Broker ist die Lizenzierung und Regulierung eines der wichtigsten Kriterien. Die zuständige Regulierungsbehörde gibt Anhalte, welche Sicherheitsvorkehrungen der Broker trifft, treffen muss, um den gesetzlichen Anforderungen genüge zu tun. Bei FinMarket können Trader in so fern beruhigt sein, als der Broker in Zypern lizenziert ist, denn FinMarket ist Eigentum der K-DNA Financial Services Ltd, die von der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde, der CySEC, reguliert wird. Damit verfügt der Broker über eine europäische Regulierung, die mit den MiFID-Richtlinien konform ist.

Die Online-Sicherheit bei FinMarket

Die Angaben zur Verschlüsselungstechnik bei FinMarket entsprechen den konventionellen Maßnahmen. So sind Übertragungen durch Rapid SSL geschützt, um die Daten der Nutzer vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu bewahren. Auch bei den Zahlungsmethoden ist durch eine recht große Auswahl von Ein- und Auszahlungsmethoden die Möglichkeit gegeben, ein Verfahren zu wählen, dass dem eigenen Sicherheitsbedürfnis Rechnung trägt.

  • SSL-Verschlüsselung
  • Vielfältige Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten
  • Negativer Saldoschutz

Positiv für die Sicherheit des Traders wirkt sich auch der negative Saldoschutz aus – immer mehr Broker bieten dies an, da die Nachschusspflicht inzwischen europaweit abgeschafft wurde. Droht das Konto des Traders ins Minus zu rutschen, etwa durch kurzfristige Kursschwankungen, werden offene Positionen geschlossen und das Konto glattgestellt. Darüber hinaus ist natürlich jeder Trader gehalten, für die Sicherheit seiner Bank- und Login-Daten und ein angemessenes Risikomanagement besonders beim Handel mit volatile Finanzinstrumenten Sorge zu tragen.

FinMarket Broker Test: Wie sieht der Einlagenschutz aus?

Entsprechend den europaweit geltenden Vorgaben müssen Finanzdienstleister wie FinMarket die Gelder der Kunden auf separaten Konten verwalten, streng getrennt vom Vermögen des Unternehmens. Auch ein Einlagenschutz ist verbindlich. Deshalb ist FinMarket ist Mitglied des Investor Compensation Fund für Kunden zyprischer Investmentfirmen und anderer Investmentfirmen, die keine Kreditinstitute sind. Über den Fonds sind im Fall einer Insolvenz des Brokers Ansprüche von bis zu 20.000 Euro pro Anleger abgedeckt.

FinMarket Einlagensicherung

Der Broker legt großen Wert auf die Sicherheit der Einlagen

Die Kosten und Konditionen bei FinMarket

Im FinMarket Test stellte sich heraus, dass der Broker neben einem islamischen Konto vier verschiedene, gestufte Kontotypen anbietet. Diese unterscheiden sich in der Höhe der Mindesteinzahlung, die dem Mitglied entsprechende Funktionalitäten und Vorzüge erschließt. Die „blaue Mitgliedschaft“ erhält ein Trader bereits mit einer Mindesteinlage von 250 US$ bzw. Euro. Mit variablen Spreads ab 0,4 Pips können 50 Assets gehandelt werden. Der Zugang zur VOD-Bibliothek mit den Schulungsmaterialien in Form von Videotutorials ist hier bereits inbegriffen, aber keine Kurse der Londoner Börse. Die Silber-Mitgliedschaft ab 5.000 US$ / Euro Mindesteinzahlung bietet günstigere Spreads ab 0,2 Pips, Zugriff auf 70 handelbare Assets und einen persönlichen Ansprechpartner und Handelstools. Börsenkurse sind allerdings auch bei diesem Konto nicht inklusive. Den vollen Zugriff auf alle Funktionen, Echtzeitkurse und Spreads ab 0,1 Pips gibt es nur für Gold- und Elitemitglieder, die mit 20.000 bzw. 50.000 US$ dann aber schon sehr tief in die Tasche greifen müssen und dafür 100 Assets handeln können.

Die Konditionen sind nicht vollständig aus der Website des Anbieters zu entnehmen. Die ca. 30 Forexpaare können in einer Liste eingesehen werden. Ebenso wird auf entsprechenden Unterseiten zu den Produkten auf die Hebel verwiesen, die bei CFDs maximal 1:20, bei Forex maximal 1:30 betragen können. Aktien-CFDs können mit 1:5 gehebelt werden, Index-CFDs bis maximal 1:50 – wenn man der Titelinformation der entsprechenden Produktseite glauben darf.

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Die Depoteröffnung bei FinMarket

Wer ein Depot bei dem Broker eröffnen will, kann dies nach den bisherigen FinMarket Erfahrungen einfach und unkompliziert online tun. Dazu ist eine umfassende und korrekte Angabe der persönlichen Daten erforderlich, ebenso natürlich Kontaktdaten. Außerdem muss der Kunde die Sicherheitshinweise zu den Risiken, die mit dem CFD- und Forexhandel verbunden sind, lesen und die Kenntnisnahme bestätigen. Um das Handelskonto dann aber tatsächlich nutzen zu können, ist eine Legitimierung erforderlich. Dies ist durch das Hochladen beispielsweise eines Scans des Personalausweises möglich. Alternativ können Neukunden das VideoIdent-Verfahren nutzen. Auch hier muss man ein gültiges Ausweisdokument bei der Hand haben, das im Gespräch mit einem Mitarbeiter über eine Video-Livestream vorgelegt werden muss. Wer VideoIdent nutzt, kann damit rechnen, dass das Handelskonto tatsächlich umgehend freigeschaltet wird und man mit dem Handel beginnen kann.

FinMarket Kontoeröffnung

In nur wenigen Schritten ein Konto bei FinMarket eröffnen

Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten bei FinMarket

Pluspunkte bekommt FinMarket für die große Auswahl an Zahlungsmethoden, die den Kunden hier zur Verfügung stehen. Das Handelskonto kann auf verschiedenen Wegen kapitalisiert werden, dazu zählen die klassische Banküberweisung ebenso wie die Zahlung mit der Kreditkarte, hier mit MasterCard, Visa und Maestro. Auch Skrill oder CashU können genutzt werden. Einzahlungsgebühren gibt es seitens des Brokers nicht. Vorteilhaft auch, dass zwischen verschiedenen Konten auf der Plattform Geld transferiert werden kann, aber nur in derselben Basiswährung.

Für Auszahlungen ist ein besonderer Auszahlungsprozess etabliert, der ca. 48 Stunden in Anspruch nimmt. Die Auszahlungen werden nach Angaben von Kunden recht schnell abgewickelt und die Beträge landen innerhalb von 7 bis 10 Werktagen dann auf dem Referenzkonto des Nutzers.

Demokonto bei FinMarket

Ein Demokonto oder Musterdepot ist für Trader in jedem Fall ein Vorteil. Einsteiger, aber auch erfahrene Trader können sich mit der Demo mit der Handhabung der Handelsplattform vertraut machen und alle Funktionen testen – in einer echten Handelsumgebung, aber mit virtuellem Kapital. Auch erste Handelserfahrungen können so ohne Risiko für den eigenen Geldbeutel gemacht werden. Nicht zuletzt erlaubt die Demo auch einen Einblick in die Leistungen des Brokers – hier können und sollten durchaus auch Fragen an den Support gestellt werden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es mit der Kommunikation klappt. Und erfahrene Trader verwenden ein Musterdepot gern, um ihre Strategien zu verbessern oder neue Strategien ohne Risiken zu testen. Auch bei FinMarket können Trader ein Demokonto nutzen. Bei der kostenlosen Demo stehen 50.000 Euro „Spielgeld“ zur Verfügung, die genug Handlungsspielraum für erste Schritte im Forex- und CFD-Handel auf dem Übungsgelände des Musterdepots bieten. Wer vom Schulungsangebot des Brokers Gebrauch macht, kann das Erlernte gleich mit dem Musterdepot umsetzen und so seine Kenntnisse vertiefen und Fragen abklären.

FinMarket und die Steuern

Das Thema der Abgeltungssteuer auf die Erträge aus dem Forex- und CFD-Handel betrifft jeden erfolgreichen Trader. Wer sein Handelskonto bei einem deutschen Broker führt, muss sich damit jedoch nicht unbedingt auseinandersetzen, denn der Broker oder die Depotbank führen die Abgeltungssteuer von maximal 25 % plus Solidarzuschlag und Kirchensteuer automatisch ab. Der Nachteil dabei: diese Beträge sind sofort weg und können im Laufe des Jahres nicht mehr für Investitionen genutzt werden. Bei einem Broker im Ausland, auch im außereuropäischen Ausland, muss sich der Trader hingegen selbst am Jahresende um die Versteuerung der Gewinne kümmern oder seinen Steuerberater entsprechend informieren. Das hat aber durchaus auch Vorteile, denn wer über einen Broker im Ausland tradet, kann seine über das Jahr erzielten Gewinne weiterhin nutzen und muss lediglich darauf achten, dass das Geld für die anfallenden Steuern bei Fälligkeit vorhanden ist – und selbst dies lässt sich um bis zu 18 Monate aufschieben.

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Kundensupport und Kontakt bei FinMarket

Der Kundensupport ist bei der Beurteilung der Qualität eines Brokers sicherlich ein Bereich, bei dem sich Trader eine Vorstellung verschaffen können, wie viel dem Anbieter daran liegt, bei Fragen und Problemen zu unterstützen. Hier schneidet FinMarket im Test nicht unbedingt überzeugend ab. Es gibt lediglich die Möglichkeit, den Broker per E-Mail oder telefonisch zu kontaktieren. Das Live-Chat Modul auf der Website erweist sich als „Alter Ego“ des ebenfalls vorhandenen Kontaktformulars. Benötigt ein Trader schnelle Unterstützung und möchte den telefonischen Support nutzen, muss eine zypriotische Kundendienstnummer angerufen werden. Das bringt zusätzliche Kosten mit sich, auf die die meisten Nutzer sicherlich gern verzichten würden. Fraglich ist natürlich auch, ob ein deutschsprachiger Kundensupport sich auf dem Niveau der Website bewegt oder die erforderliche sprachliche Kompetenz aufbringt.

Weitere Angebote des Brokers

Zahlreiche Online-Broker unterstützen ihre Trader mit Schulungs- und Bildungsangeboten und weiteren Informationen, um so zum Erfolg der Kunden beizutragen. Sicherlich auch im Interesse des Brokers, der an den erfolgreichen Trades mitverdient. Sehr gute Broker bieten ihren Tradern Text- und Videomaterial, oft auch Webinare und unter Umständen sogar individuelles Coaching. Auch bei FinMarket wird auf eine Trading Akademie verwiesen, die allerdings nach Angaben des Brokers von einem Drittanbieter bereitgestellt wird. Näheres zu Inhalten, Formaten, möglichen Kosten sucht man auf der Website leider vergebens.

Immerhin finden Trader nach unseren FinMarket Erfahrungen Marktnachrichten, einen Wirtschaftskalender und einen Währungsrechner vor.

Zwischen den Zeilen erschließt sich auf der FinMarket Website außerdem, dass die proprietäre Handelsplattform des Brokers Zugang zum Social Trading erlaubt – eine zunehmend beliebte Kombination sozialer Netzwerke mit dem Online-Trading, bei der die Möglichkeit gegeben ist, erfahrenen und erfolgreichen Tradern zu folgen und Trades, Strategien oder sogar Portfolios zu kopieren. Dies beschleunigt im besten Fall den eigenen Lernprozess.

FinMarket MetaTrader 4

Den Handel mit dem MetaTrader 4 bei FinMarket starten

Fazit zu den FinMarket Erfahrungen

Der zypriotische Broker FinMarket bietet seinen Kunden zu Teil recht günstige Spreads an. Auch die handelbaren Forexpaare und die Möglichkeit, bis zu hundert Assets, vornehmlich CFDs, zu handeln, können Trader neugierig machen. Hinzu kommt die Auswahl bei den Handelsplattformen, die dem hauseigenen Webtrader den MetaTrader 4 zur Seite stellt.

Leider stehen dem gegenüber die hohen Mindesteinzahlungen – viele Broker verzichten bei ihren Basiskonten vollständig auf Kontoführungsgebühren und Mindesteinlagen. Bei FinMarket hingegen wird es teuer, will man das ganze Potenzial des Angebots nutzen. Wie dieses Potenzial im Detail aussieht, ist nur mühsam oder gar nicht zu eruieren, denn die Website des Brokers ist in schauderhaftem Deutsch gehalten. Den Kundendienst ganz unkompliziert anzusprechen, ist ebenfalls nicht möglich. Hier muss man eine E-Mail schicken oder eine zypriotische Rufnummer anwählen. Trader, die in die Tiefe gehen wollen, sollten zunächst über das Demokonto versuchen, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die „Chemie“ mit diesem Anbieter dennoch stimmt, bevor der Entschluss fällt, ein Live-Konto einzurichten und zu kapitalisieren.

FinMarket Erfahrungen – was leistet der zypriotische Broker? was last modified: Juli 24th, 2019 by Peter Rostowski
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