Bitcoin Hebel 2020 » So kann Krypto BTC mit Hebel getradet werden

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.02.2020


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  • Max. Hebel: 1:20
  • Spread BTC/USD: 19 $
  • Anzahl Währungen: 6
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Kryptowährungen wie Bitcoin werden im gleichen Maß für Anleger interessante, wie konventionelle Maßnahmen zur Vermögensbildung an Wert verlieren. Besonders die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken lässt auch eher konservative Investoren eine Anlage in Bitcoin in Erwägung ziehen. Wer sich nicht mit der Blockchain und dem Direkthandel von Coins beschäftigen will, stößt früher oder später auf Derivate. Abgeleitete Finanzprodukte, deren Basiswert eine Kryptowährung ist, machen es möglich, dass man Bitcoin mit Hebel handeln kann.
  • Bitcoin Hebel sind beim Handel mit Derivaten möglich
  • Handelbar sind mittlerweile neben Krypto-CFDs auch Zertifikate
  • Der Bitcoin Hebel fällt unterschiedlich hoch aus
  • Zertifikate sind über Broker oder Banken handelbar
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Bitcoin mit Hebel handeln: Die Besonderheiten von Kryptowährungen

Hebel auf Bitcoin? Warum nicht – der Pionier unter den Kryptowährungen hat in den zehn Jahren seines Bestehens einen langen Weg zurückgelegt und ist inzwischen in der Finanzindustrie salonfähig geworden. Das war nicht von Anfang an so. Tatsächlich waren der oder die anonymen Entwickler hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto angetreten, um einen Gegenentwurf zum Fiatgeld zu schaffen. Der Anlass war die globale Finanzkrise, die das Vertrauen in konventionelle Banken und Finanzprodukte weltweit bis in die Grundfesten erschütterte. Bitcoin sollte eine dezentrale Alternative schaffen – ein Zahlungsmittel, das nutzerverwaltet und manipulationssicher konzipiert ist und damit von keine zentralen Instanz kontrolliert werden kann. Bitcoin ist untrennbar mit der Technologie der Blockchain verbunden – denn BTC ist zum einen die Einheit, das virtuelle Zahlungsmittel, zum anderen aber auch die Software, über die die Coins verwaltet werden. Bitcoin ist nicht denkbar ohne die Nutzercommunity aller Teilnehmer, die den Bitcoin-Client installieren und auf diese Weise an der Schaffung, Verwaltung und Aktualisierung der Database beteiligt sind. Bitcoin Hebel

Bitcoin und die Blockchain

Die Blockchain ist in der Tat eine ständig wachsende Kette von Datenblöcken. Neue Transaktionen werden in Datenblöcken mit einer Blockgröße von 1 MB niedergelegt. Diese müssen aufgefunden und die in ihnen enthaltenen Daten verarbeitet werden. Diese Verifizierung ist das sogenannte Mining oder Schürfen, das nicht nur der Verarbeitung von Transaktionen dient, sondern zugleich neue Coins generiert. Die Daten werden in verkürzter Form, als sogenannter Hash, an das Ende der Blockchain gehängt. Diese wird in Echtzeit auf allen Rechnern im System auf dem neuesten Stand gehalten. Daher ist eine Manipulation von Transaktionen oder ein Eingriff in die Erzeugung neuer BTC nicht möglich. Trotz oder vielleicht wegen dieses innovativen Ansatzes bliebt die Blockchain und mit ihr die ersten Kryptowährungen zunächst unbeachtet – vor allem von konventionellen Finanzdienstleistern und Institutionen. Erst der anhaltende Nullzins führte zu einem graduellen Umschwenken. Spätestens mit dem Bitcoin-Hype im Winter 2017/2018, als die Kurse an einigen asiatischen Krypto-Exchanges sogar die 20.000 US Dollar Marke knacken konnten, wurden jedoch auch Banken und Broker aufmerksam, und Anleger noch viel mehr.
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Ohne Hebel Bitcoin direkt handeln auf Exchanges

Nachdem sich das Gewinnpotenzial einer Anlage in Bitcoin unter Beweis gestellt hatte, wollten bis dahin mit Kryptowährungen nicht vertraute Personengruppen ebenfalls in den BTC investieren. Aber nicht jeder möglicherweise interessierte Anleger kann und will sich mit der Technologie hinter dem Bitcoin beschäftigen. Um BTC zu handeln, ist zwar nicht unbedingt ein Blockchain-Klient notwendig, den Ablauf des Handels an Kryptobörsen oder Marktplätzen muss man jedoch verstehen und außerdem ein sogenanntes Wallet für die Coins unterhalten. Der Direkthandel mit Bitcoin und anderen Coins läuft ohne Bitcoin Hebel ab, und zwar über Krypto-Exchanges. Eine Registrierung ist vor der Nutzung der Börsen notwendig – der Anmeldeprozess ist in der Regel mehrstufig, erfordert Kontaktangaben, eine Validierung und die Kapitalisierung des Handelskontos bei der Kryptobörse. Nicht immer können Anleger hier Bitcoin gegen Fiatgeld handeln – mitunter werden nur andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Wer eine Kreditkarte verwenden will, muss sich bei den meisten Exchanges bis zur höchsten Stufe verifiziert haben und dabei auch ein VideoIdent-Verfahren durchlaufen. Erst dann kann man den gewünschten Betrag in BTC und den dafür gedachten Höchstpreis eingeben. Findet sich ein passendes Angebot, tätigt die Börse die Transaktion, ohne dass man ständig online sein muss. Dafür fallen allerdings entsprechende Transaktionsgebühren an. Bitcoin Zertifikat Hebel

Auf Marktplätzen ohne Hebel Bitcoin handeln

Ganz ähnlich funktionieren Krypto-Marktplätze, auch sie bringen Angebot und Nachfrage zusammen, aber nicht automatisch. Bei einem Marktplatz müssen Anleger ebenfalls die gewünschten Werte eingeben, dann aber die Ergebnisse, die die Suchfunktion liefert, selbst sichten und sich für einen potenziellen Handelspartner entscheiden. Auch den Kontakt müssen Käufer und Verkäufer selbst herstellen. Der Marktplatz bildet also eher eine geschützte Handelsumgebung, ohne Automatisierung. Auf einem solchen Kryptomarktplatz kauft man Bitcoin ohne Hebel gegen Fiatgeld wie Euro oder US Dollar, und zwar über ein Referenzkonto, das bei der Anmeldung hinterlegt wird. Dabei laufen Transaktionen dann besonders schnell und günstig ab, wenn Käufer und Verkäufer Finanzdienstleister im selben Land nutzen.

Bitcoin: Physischer Erwerb nur mit Wallet

Hat man dann die gewünschten BTC erworben, müssen sie in einer elektronischen Geldbörse aufbewahrt werden, dem Wallet. Allerdings ist die deutsche Bezeichnung nicht ganz korrekt – im Wallet liegen keine Coins, sondern die Schlüssel, die für die Ausführung von Transaktionen und die Verwaltung des Guthabens benötigt werden. Dazu gehören der öffentliche Schlüssel, der einer Kontonummer oder IBAN entspricht. Er ist öffentlich zugänglich und muss natürlich genannt werden, wenn man Guthaben in Bitcoin empfangen will. Der private Schlüssel ist besonders sicherheitskritisch, denn er wird für die Autorisierung von Transaktionen ebenso benötigt wie für die Verwaltung des Kontos. Ein Wallet wird daher von manchen Krypto-Experten eher als Schlüsselring betrachtet. Die Anforderungen an die Sicherheit sind hoch, vor allem, wenn für das Wallet eine Cloud-Lösung oder eine Software genutzt wird. Denn wenn die Internetverbindung Hackern Zugang zu den Daten im Wallet gibt, ist das Kryptovermögen – mit oder ohne Hebel – verschwunden. Sicherer sind USB-Sticks oder Ausdrucke auf Papier, die als Offline- oder Cold Wallet bezeichnet werden.
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Direktinvestition ohne Bitcoin Hebel, aber mit Risiken

Der Handel und die Direktinvestition in Kryptowährungen ist, wie man sieht, nicht ganz unkompliziert, ein wenig einarbeiten muss man sich in die Materie durchaus, und Sicherheitsrisiken sind mit der Vermögensverwaltung ebenfalls verbunden. Überdies handelt es sich, wie auch bei der Anlage in Edelmetalle oder Fiatgeld, um eine Investition, die nur bei steigenden Kursen profitabel ist. Verlieren Bitcoin und Co. an Wert, verliert der Anleger bares Geld. Bei den volatilen Kryptowährungen ein realistisches Szenario. Und einen Hebel auf Bitcoin gibt es bei dieser Art der Anlage ebenfalls nicht.
  • Bitcoin Hebel gibt es im Direkthandel nicht
  • Der Handel läuft über Exchanges oder Marktplätze ab
  • Physisch erworbene BTC werden in einem Wallet verwahrt
  • Bei Kursverlusten erleiden Anleger einen Wertverlust
Glücklicherweise ist neben dem Direkthandel schon seit einigen Jahren die Anlage oder das Trading mit Derivaten möglich. Broker und Banken haben Finanzinstrumente entwickelt, die den Bitcoin mit Hebel und ohne die technischen Voraussetzungen der Blockchain handelbar machen. Trader, die Bitcoin mit Hebel handeln möchten, können dafür Krypto-CFDs, Zertifikate und andere Produkte wie Futures nutzen.

Gehebelte Derivate auf den Bitcoin

Derivate auf den Bitcoin – und andere Kryptowährungen mit hoher Marktkapitalisierung – gibt es bereits seit einigen Jahren. Ein Derivat bildet den Kursverlauf seines Basiswerts exakt ab. Meist handelt es sich in diesem Fall um den Kurs des Bitcoin gegen Euro oder US Dollar. Besonders beliebt sind Differenzkontrakte, seit 2016 können Anleger einen Bitcoin Hebel jedoch auch mit Zertifikaten nutzen. Ein Vorteil der Derivate: Sie erlauben die Spekulation auch auf fallende Kursentwicklungen und machen es möglich, die starken Kursschwankungen bei Digitalwährungen gezielt auszunutzen. Auch bei negativen Trends, wenn Inhaber der Coins Verluste machen, können Trader unter Umständen noch Gewinne erzielen und diese sogar hebeln. Außerdem eignen sich Produkte auf fallende Kurse natürlich auch für das Hedging einer Anlage in Bitcoin. Krypto-CFDs auf den Bitcoin-Kursverlauf sind außerbörslich über Broker handelbar, während Zertifikate von Banken herausgegeben werden. Auch hier gilt allerdings, dass ein Verständnis der Finanzinstrumente vor dem Handel vorhanden sein sollte. Andernfalls kann der Bitcoin Hebel nämlich auch die Verluste vervielfachen. Bitcoin mit Hebel handeln

Bitcoin Zertifikat: Hebel beim Bitcoin-Handel

Anleger, die mit Online-Brokern und deren Angeboten noch keine Berührung hatten, werden auf der Suche nach einem Produkt mit Bitcoin Hebel möglicherweise Zertifikaten den Vorzug geben. Denn Zertifikate sind flexible, vielseitige Finanzprodukte, die für Anleger durchaus interessant sind. Es gibt sie auf zahlreiche Basiswerte quer über alle Anlageklassen hinweg, das haben sie mit CFDs gemeinsam. Zertifikate werden mit und ohne Laufzeitbegrenzung, auf steigende und fallende Kurse und auch mit Hebel angeboten – unter anderem auf Bitcoin. Ebenso wie bei Differenzkontrakten kaufen Anleger mit einem Zertifikat nicht den zugrunde liegenden Basiswert. Statt dessen ermöglicht das Zertifikat die Teilhabe an der Kursentwicklung.
  • Zertifikate sind Schuldverschreibungen der emittierenden Bank
  • Sie sind auf steigende oder fallende Kurse handelbar
  • Es gibt bereits Zertifikate auf den Bitcoin
  • Anleger können Bitcoin Hebel Zertifikate erwerben
Ein Vorteil von Zertifikaten auf Kryptowährungen wie Bitcoin ist die Tatsache, dass man sich nicht intensiv mit der Blockchain beschäftigen und die Funktion eines Wallets verstehen muss. Nicht einmal ein Broker ist nötig, denn Zertifikate können über ein Wertpapier-Depotkonto bei der eigenen Hausbank gehandelt werden. Um mit einem Zertifikat Bitcoin mit Hebel handeln zu können, genügt die Eingabe der Wertpapier-Kennnummer im persönlichen Kundenzugang beim elektronischen Banking.
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Ganz ohne Risiko ist der Bitcoin Hebel bei Zertifikaten nicht

Zertifikate auf den Bitcoin sind einerseits flexible und attraktive Finanzprodukte, die eierlegende Wollmilchsau sind sie jedoch nicht. Ein Risiko ist bei strukturieren Finanzprodukten fast immer dabei. Im Fall der Zertifikate ist dies die Tatsache, dass es sich bei ihnen um Schuldverschreibungen handelt – nämlich der emittierenden Bank. Wer ein Zertifikat kauft, wird damit zum Gläubiger des Finanzdienstleisters. Der Deal: Anleger können, auch mit Bitcoin Hebel, auf Kryptowährungen spekulieren, die Bank wiederum nutzt ein Zertifikat, um Fremdkapital aufzunehmen. Allerdings gelten Zertifikate, anders als Fonds oder CFDs, nicht als Sondervermögen. Bei einer Insolvenz der emittierenden Bank sind die Halter von Zertifikaten nicht durch einen Einlagensicherungsfonds geschützt. Auch auf eine separate Verwahrung ihrer Einlagen können sie nicht bauen. Die Anlage und Spekulation mit Bitcoin Hebel über Zertifikate kann deshalb unter Umständen einen Totalverlust herbeiführen. Neben der Beschäftigung mit der Funktionsweise von Zertifikaten sollten sich Anleger vor dem Erwerb daher mit der emittierenden Bank beschäftigen. Hebel Bitcoin

Schon seit 2016 werden Bitcoin-Zertifikate angeboten

Die Möglichkeit, mit Zertifikaten an der Kursentwicklung des BTC zu partizipieren ist nicht neu. Zertifikate kamen schon vor dem Hype um den Bitcoin in 2017 in den Handel. Ein erstes Bitcoin-Zertifikat Open End, emittiert durch den Broker XTB und handelbar über Nasdaq Stockholm, setzte auf den Kurs BTCUSD auf, ein weiteres auf den Kurs BTCEUR. Die Begeisterung war zunächst mäßig, private Anleger ließen sich erst überzeugen, als die renommierte Schweizer Bank Vontobel ebenfalls damit begann, Bitcoin Zertifikate zu emittieren. In 2016 begann Vontobel zunächst mit einem Zertifikat auf steigende Bitcoin Kurse, nachgelegt wurde zum Jahresende 2017, noch während des Bitcoin Hypes, mit einem Bitcoin Short Zertifikat. Damit gab Vontobel beizeiten Anlegern die Gelegenheit, auf fallende Kurse des Bitcoin zu spekulieren, die in 2018 dann ja auch Realität wurden. Inzwischen bietet die Schweizer Investmentbank vier Zertifikate als sogenannte Mini-Futures an, zwei von ihnen ohne Begrenzung der Laufzeit, also open end.
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Dank Hebel: Bitcoin Zertifikate weckten großes Interesse

Vor allem das Timing war ausgesprochen günstig für Vontobel, denn viele Anleger wollten sich die Möglichkeit zunutze machen, ohne intensive Beschäftigung mit der Blockchain-Technologie vom Bitcoin-Kurs zu profitieren, am besten mit Bitcoin Hebel. Wer bereits 2017 ein bevorstehendes Ende des Bitcoin-Höhenflugs annahm und beizeiten ein Bitcoin Short Zertifikat erwarb, konnte vom starken Kursrückgang des Bitcoin profitieren. Dass es zu Kursrückgängen kommen würde, war angesichts der ohnehin ausgeprägten Volatilität bei allen Kryptowährungen bereits Wochen vorher wahrscheinlich. Eine sichere Prognose ist jedoch nicht möglich, denn Kryptowährungen entziehen sich exakten Vorhersagen noch mehr als konventionelle Basiswerte. Grundsätzlich besteht also ein Anlegerrisiko bei dieser Art der Spekulation. Und ein Bitcoin Hebel Zertifikat ist natürlich nur so viel wert wie der dahinter stehende Emittent. Daher ist es bezeichnend, dass private Anleger erst bei Vontobel zugriffen, nicht bei früheren Angeboten.

Wie funktioniert der Hebel?

Wer ein Derivat wie Zertifikate oder CFDs nutzt, macht Gebrauch von ausgesprochen beliebten Finanzinstrumenten. Das liegt zu einem großen Teil an der Möglichkeit, auch auf fallende Kursentwicklungen zu spekulieren, aber auch am sogenannten Hebel. Bei Hebelprodukten wird nur ein Teil des tatsächlich bewegten Kapitals hinterlegt – umgesetzt werden kann ein Vielfaches. Die hinterlegte Sicherheitsleistung oder Margin wird mit dem Hebel multipliziert auf das bis zu 30fache. Wer nur wenig Kapital einsetzt, kann also dank des Hebels ein Vielfaches an Rendite erzielen. Der Hebel kommt jedoch auch bei Verlusten zur Anwendung. Daher eigenen sich Hebelzertifikate auf den Bitcoin nicht für Anfänger im Wertpapierhandel, sondern eher für Anleger, die bereits Vorkenntnisse mitbringen und besser einschätzen können, wie sich der Kursverlauf des Basiswertes entwickeln wird. Neben der Handelserfahrung sind dafür ökonomische, politische und regulatorische Informationen notwendig. Hebel auf Bitcoin Wer ein Zertifikat mit Bitcoin Hebel handelt, kann damit, so der Sprachgebrauch, long oder short gehen, auf steigende oder fallende Kurse spekulieren. Bringt der Anleger das erforderliche Hintergrundwissen mit, erhöhen die Hebel die Aussicht auf Erfolg. Bei Zertifikaten werden die Hebel durch einen bestimmten Prozentsatz oder Faktor angegeben, von dem sich auch der Name ableitet – man nennt sie Faktor-Zertifikate.

Bitcoin Hebel mit CFDs statt Zertifikaten nutzen

Ein Zertifikat auf die Kursentwicklung des Bitcoin mag interessant sein, ist jedoch sehr abhängig von der Bonität der emittierenden Bank. Zum ohnehin vorhandenen Handelsrisiko kommt die Tatsache, dass es keinen Anlegerschutz gibt wie bei anderen Produkten. Wer vor der Anlage in Zertifikaten mit Bitcoin Hebel Abstand nimmt, um sich nicht auf die Zahlungsfähigkeit der Bank verlassen zu müssen, kann jedoch andere Produkte nutzen. Zu den populären Derivaten auf den Bitcoin gehören Differenzkontrakte. Auch sie bilden den Kursverlauf ab, machen die Spekulation auf steigende und fallende Kurse möglich und können mit Hebel gehandelt werden. In diesem Fall läuft der Handel außerbörslich ab, über einen CFD-Broker, bei dem das Handelskonto geführt wird und der den Zugang zu den Märkten gewährt.
  • Bitcoin Hebel mit CFDs nutzen
  • Krypto-CFDS über Online-Broker handeln
  • Kundengelder unterliegen dem Anlegerschutz
  • Demokonten und Bildungsangebote erleichtern den Einstieg
Es gibt verschiedene Vorteile von CFDs gegenüber Zertifikaten, auf die im Folgenden eingegangen werden soll.
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Flexible Produkte mit Hebel – auch für Bitcoin

Das Kürzel CFD steht für contract for difference, auf Deutsch Differenzkontrakt. Entwickelt wurden CFDs ursprünglich in Großbritannien. Während der 80er Jahre kamen erstmals Aktien-CFDs zum Einsatz, um die Stempelsteuer auf den Kauf und Verkauf von Aktien zu umgehen, die in Großbritannien verbindlich ist. Differenzkontrakte sind Derivate, das heißt, auch sie gehören zu den Finanzinstrumenten, die den Kursverlauf eines Basiswertes abbilden. Käufer und Verkäufer des CFD kommen überein, während der Laufzeit des Kontrakts Kursentwicklung und Erträge des Underlyings auszutauschen, und zwar gegen die Zahlung von Zinsen. Die Rendite eines CFD ergibt sich aus der Kursdifferenz zwischen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt. Inzwischen gibt es Differenzkontrakte auf Tausende von Basiswerten über alle Anlageklassen hinweg, neben Aktien-CFDs sind Differenzkontrakte auf Anleihen, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Kryptowährungen handelbar. Da der CFD-Handel außerbörslich stattfindet, ist die Regulierung geringer als bei börsennotierten Werten.

Mit Hebel Bitcoin-CFDs handeln

Wer als privater Anleger CFDs auf Kryptowährungen wie den Bitcoin handeln möchte, benötigt dazu einen CFD-Broker. Der für das Trading lizenzierte Finanzdienstleister gibt seinen Kunden Zugang zu den Märkten, stellt eine Handelssoftware und Echtzeitkurse bereit und leitet die Orders der Trader weiter. Da der Handel mit Hebeln immer mit einem gewissen Risiko einhergeht, sollten sich besonders Einsteiger vergewissern, dass der Broker seriös ist und unter Umständen auch Schulungsmaterialien anbietet, die die ersten Schritte im CFD-Handel erleichtern. Gehandelt werden Long- und Short-CFDs, also Differenzkontrakte auf steigende oder fallende Kurse. Der Hebel, der beim Handel eingesetzt werden kann, hängt von der zugrundeliegenden Anlageklasse ab, beträgt bei Krypto-CFDs jedoch maximal 1:2 für private Trader. Bitcoin traden mit Hebel

Hebel auf Bitcoin: Obergrenzen zum Schutz der Anleger

Als privater Anleger oder Trader ist man seit dem Sommer 2018 durch neue Vorgaben der Europäischen Marktaufsichtsbehörde geschützt. Diese sieht für europäisch regulierte Broker einen neuen Initial-Margin-Schutz vor und dementsprechende Obergrenzen für Hebel, die sich nach der Anlageklasse des Basiswertes richten. Da hohe Hebel eine niedrige Margin bedeuten – und ein entsprechendes Risiko für den Trader – wird die Margin durch die Limitierung der Hebel erhöht. Anstelle der früher möglichen Hebel von bis zu 1:500 treten nun neue Maximalwerte. Sie betragen für
  • Forex Major 1:30
  • Forex Nebenwerte, Hauptindizes, Gold 1:20
  • Rohstoffe außer Gold, Nebenindizes 1:10
  • Aktien 1:5
  • Kryptowährungen 1:2
Da bei der Eröffnung einer Hebelposition das Vielfache der Margin durch den Broker geliehen wird, konnten sich Trader früher durch die Nachschusspflicht zutiefst verschulden. Diese ist nunmehr ebenfalls europaweit abgeschafft. Mitt dem Margin-Glattstellungsschutz gibt es nun eine verbindliche Regelung, die besagt, dass Broker Positionen bei Erreichen von 50% der ursprünglichen Margin schließen müssen. Der Wert des gesamten Handelskontos darf nicht auf weniger als 50% des ursprünglich eingezahlten Margin-Betrags für alle offenen Positionen absinken – droht dies einzutreten, werden die Positionen geschlossen. Was für versierte Trader bei einem minimalen kurzzeitigen Ausreißen des Kurses zum Ärgernis geraten kann, dient dem Schutz weniger erfahrener Anleger.
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Kosten und Gebühren beim Handel von Krypto-CFDs

Welche Kosten und Gebühren beim Handel mit CFDs anfallen, hängt unter anderem vom Marktmodell des Brokers ab, über den der Trader den Zugang zum Handel erhält. Manche Broker erheben Gebühren für die Verwaltung des Handelskontos. Hinzu kommen Kosten für die Transaktionen, die aus Kommissionen für den Broker und Gebühren für die Handelsplätze zusammengesetzt sind. Viele Broker verzichten auf derartige Gebühren und erheben lediglich Spreads. Der Spread ist die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs eines Wertes und sollte so niedrig wie möglich ausfallen. Weitere Kosten sind Gebühren für das längere Halten von Positionen, etwa über Nacht oder über mehrere Tage. Nicht selten gibt es versteckte Kosten – bei längerer Inaktivität oder bei Auszahlungen der Gewinne vom Handelskonto. All diese Kosten tragen natürlich dazu bei, die Rendite zu mindern, die man mit dem Handel mit Bitcoin Hebel möglicherweise erzielt. Bei seriösen Anbieter sind die Kosten und Gebühren transparent dargestellt und können in vollem Umfang überschaut werden, bevor die Entscheidung für ein Echtgeldkonto bei dem Broker fällt. Bitcoin Hebel

Bitcoin Hebel: Den Broker auf den Prüfstand stellen

Nicht nur die Kosten sollten vor dem Trading eingehend betrachtet werden. Auch andere Faktoren geben Auskunft über die Qualität und Seriosität eines CFD-Brokers. Dazu gehört eine europäische Regulierung durch eine vertrauenswürdige Aufsichtsbehörde. Diese gewährleistet, dass die Einlagen der Kunden in segregierten Konten verwahrt werden und streng getrennt sind vom Kapital des Brokers. Im Fall einer Insolvenz sind sie dann, anders als bei einem Bitcoin Hebel Zertifikat, vor dem Zugriff der Gläubiger sicher. Ein Brokervergleich gibt rasch Auskunft darüber, welche CFD-Broker auf der Basis ihrer Leistungen zu den besten Anbietern gehören. Geprüft wird dabei auch die Kompetenz des Kundendienstes und dessen Erreichbarkeit, die Handelssoftware, aber auch die Inhalte der Bildungsressourcen und ob ein Demokonto angeboten wird. Denn der Testlauf mit der Demo ist die beste Möglichkeit, sich mit Bitcoin Hebel CFDs vertraut zu machen, bevor man echtes Geld investiert, und trägt stark dazu bei, das spätere Verlustrisiko zu reduzieren. Seriöse Broker bieten entsprechende Schulungen und Demokonten nicht nur an, sondern fordern ihre Neukunden ausdrücklich dazu auf, von diesen Angeboten Gebrauch zu machen.
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Bitcoin Hebel mit dem Demokonto kennenlernen

Die Vorstellung, mit Zertifikaten, CFDs und anderen Hebelprodukte eine Rendite auf einem Vielfachen des eingesetzten Kapitals zu erzielen, scheint verlockend. Doch so einfach die Finanzinstrumente auch konstruiert scheinen, Einsteiger unterschätzen oft, dass auch bei Verlusten der Hebel zur Anwendung kommt. Vor dem Einstieg in den Handel mit gehebelten Finanzinstrumenten sollte daher die Beschäftigung mit der Materie und praktische Übung stehen, damit der Bitcoin Hebel nicht zum Fiasko gerät. Gerade Anfänger sollten deshalb alle Möglichkeiten nutzen, um sich mit Bildungsressourcen und Demokonten auf den Handel vorzubereiten.
  • Hebel vervielfachen Gewinne ebenso wie Verluste
  • Der Handel kann im Rahmen eines Demokontos geübt werden
  • Übungen mit der Demo erleichtert das Erstellen eigener Sicherheitsstrategien
  • Hebel sind seit 2018 zum Schutz privater Anleger beschränkt
Wer zunächst ein Demokonto nutzt, kann in einer echten Handelsumgebung, aber mit virtuellem Geld erste Trades ausführen, ohne dabei ein Risiko einzugehen. Demokonten werden von den besseren CFD-Brokern kostenlos und sogar zeitlich unbefristet angeboten und erleichtern den Zugang zum Trading. Nutzer können über ein Demokonto die Handelssoftware kennenlernen, die Eigenheiten von Krypto-CFDs oder Zertifikaten in einer realistischen Umgebung beobachten und auch die eigene Risikoneigung einschätzen. Überdies werden Demokonten oft von Bildungsangeboten ergänzt, die umfassende, nicht selten hochwertige Informationen vermitteln und ebenfalls dazu beitragen, dass der Handel mit Bitcoin Hebel gelingt. Auf diese Weise kann der Übergang zum Echtgeldhandel dann vollzogen werden, wenn sich der Anleger bereit fühlt für diesen Schritt. Bitcoin Zertifikat Hebel

Fazit: Bitcoin mit Hebel handeln mit CFDs und Zertifikaten

Anleger, die sich für den Bitcoin interessieren, jedoch kein Interesse an einer langfristigen Anlage in physische BTC haben, nutzen gern Hebelprodukte, um im kurzfristigen Handel oder der Anlage an der Kursentwicklung des Bitcoin zu partizipieren. Mit Zertifikaten einer vertrauenswürdigen Bank ist die Teilhabe auch an Basiswerten aus dem Krypto-Bereich möglich. Zertifikate erlauben die Spekulation auf steigende und fallende Kurse und den Einsatz von Hebeln. Gehandelt werden sie über ein reguläres Depotkonto, ohne dass man sich mit der Blockchain näher auseinander setzen muss. Allerdings gelten Zertifikate nicht als Sondervermögen und sind in hohem Maß abhängig von der Bonität des Emittenten. Eine Alternative, um Bitcoin mit Hebel zu handeln, sind Krypto-CFDs auf den Kursverlauf, wie sie von manchen Online-Brokern angeboten werden. Viele Broker bieten bereits CFDs auf die wichtigsten Kryptowährungen gegen Euro, US Dollar, Pfund Sterling oder Schweizer Franken an, Einsteiger sollten sich jedoch zunächst Grundkenntnisse im CFD-Handel aneignen und die Qualität der in Frage kommenden Broker näher unter die Lupe nehmen. Die Nutzung eines Demokontos für erste Schritte beim Handeln mit Hebel wird von vielen Brokern ausdrücklich empfohlen.
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