Attraktivsten Aktien für 2014 – Dividenden für Forex Broker

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.02.2019

Das sind die attraktivsten Aktien im Jahr 2014

Die Kurse sind bereits in diesem Jahr stark gestiegen. Wer für 2014 aufspringen will, muss daher genau hinschauen, was er kauft. Profis achten dabei vor allem auf ein entscheidendes Merkmal. Von Frank Stocker

Manchmal hilft die Sicht von außen. John Kornblum, der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, warf den Deutschen jüngst in einer Talkshow vor, bei ihren Finanzanlagen zu sehr auf Sicherheit versessen zu sein. Und das sei teuer. Er erntete Kopfschütteln in der Runde. Was kann denn an Sicherheit bei der Kapitalanlage falsch sein?

Leider so einiges. Beispielsweise bringen Tagesgeldkonten derzeit im Schnitt gerade noch 0,6 Prozent, bei einer Inflationsrate, die mittelfristig bei rund zwei Prozent liegt. Das ist in der Tat teuer. Mit Aktien dagegen ließ sich in diesem Jahr gutes Geld (Link: http://www.welt.de/122769688) verdienen. Doch die Deutschen haben zuletzt Aktienfonds eher verkauft als gekauft.

Sie haben Angst, dass der Kurs-Boom wieder mal nur ein Strohfeuer ist und bald ein neuer Crash folgt. Doch damit könnten sie diesmal schief liegen. Denn der konjunkturelle Aufschwung beginnt in Europa gerade erst und die Notenbanken pumpen nach wie vor Geld in den Markt. Die Aussicht auf weitere Kurssteigerungen im kommenden Jahr sind also gut.

Die Wahl der einzelnen Aktien entscheidet

Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung. „Bisher war es vor allem eine Aufholbewegung“, sagt Uwe Zöllner, Chef-Stratege für europäische Aktien bei der Fondsgesellschaft Franklin Templeton (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/Franklin-Resources-Inc-US3546131018.html). Das trieb fast alle Aktien nach oben. Diese Phase sei nun jedoch weitgehend abgeschlossen.

„Nun kommt es stärker darauf an, einzelne gute Aktien auszuwählen(Link: http://www.welt.de/122574285) .“ Diese sind derzeit gerade in Europa zu finden. Denn aufgrund der Euro-Krise (Link: http://www.welt.de/themen/euro-krise/) machten internationale Investoren lange Zeit darum einen großen Bogen. Das ändert sich. Doch welche Aktien kaufen die Profis?

Für Zöllner gehören Pharma-Aktien ganz klar dazu. „Die haben zwar in der letzten Zeit auch schon ganz gut zugelegt, sie waren aber davor jahrelang vernachlässigt worden“, sagt er.

Hinzu komme, dass viele dieser Firmen gerade dabei seien, ein altes Problem zu überwinden: Auslaufende alte Patente und wenige neue Patente. Viele kommen nun mit neuen Produkten auf den Markt. Interessant findet Zöllner dabei die französische Sanofi, die zudem eine Dividendenrendite von 3,8 Prozent aufweist.

Die VW-Aktie punktet

Attraktiv sind für ihn aber auch diverse deutsche Firmen, beispielsweise Volkswagen. „Das Unternehmen hat inzwischen eine immense Größe und dürfte von einem Konzentrationsprozess am Automarkt profitieren.“ Denn VW hat jede Menge Cash in der Kasse. Ebenfalls gut aufgestellt sei der Maschinenbauer GEA. „Er verfügt über starke Technologien, die schwer kopierbar sind, und seine Kunden gehören meist zu gut laufenden Branchen“, so Zöllner.

Doch auch in den europäischen Krisenländern gibt es attraktive Firmen. Dazu zählt Zöllner beispielsweise die italienische Bank „Intesa Sanpaolo“, aber auch die weniger bekannte Banca Generali (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/Assicurazioni-Generali-SpA-IT0000062072.html). Dabei handelt es sich trotz des Namens nicht um eine Bank, sondern um einen klassischen Vermögensverwalter.

Diese profitieren davon, dass viele Banken in den Krisenstaaten derzeit ein eher schlechtes Image haben. Und Banca Generali zahlt zudem noch eine Dividende, die derzeit 4,7 Prozent des Aktienkurses entspricht.

Die Dividende ist derzeit überhaupt eines der wichtigsten Argumente bei der Auswahl von Aktien. „Denn damit kann man das schaffen, was über Zinspapiere derzeit nicht mehr möglich ist“, sagt Arne Sand von der Vermögensverwaltung Sand und Schott. „Die Dividenden bringen dem Anleger einen jährlich fließenden Ertrag.“ Dieser federt zudem Kursschwankungen an der Börse ab.

Viele Firmen erhöhen ihre Dividenden

Dazu passt sehr gut, dass viele Firmen ihre Dividenden auch für das derzeit zu Ende gehende Geschäftsjahr aller Voraussicht nach wieder deutlich erhöhen werden. BMW dürfte sie beispielsweise um ein Fünftel anheben, Volkswagen um ein Viertel und HeidelbergCement (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/HeidelbergCement-AG-DE0006047004.html) dürfte sie sogar glatt verdoppeln. Andererseits werden diverse Firmen ihre Dividenden aber auch senken, RWE, E.on und Lanxess (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/Lanxess-AG-DE0005470405.html) dürften sie glatt halbieren. Auch dies zeigt, dass es im neuen Jahr darauf ankommt, die richtigen Werte auszuwählen.

Für Arne Sand ist daher die Dividende ein wichtiges Argument, allerdings muss sie nachhaltig sein und darf nicht ständig schwanken. Dazu hat er den europäischen Aktienmarkt nach Firmen durchforstet, die seit zehn Jahren ihre Dividende ohne Unterbrechung erhöht oder zumindest gleich gehalten haben.

Denn in diesen zehn Jahren lag eine der größten Wirtschaftskrisen der Nachkriegszeit, und wer in dieser Phase die Dividende nicht kürzen musste, ist offenbar solide. Rund 100 solche Firmen gibt es in Europa. Diese wiederum hat Sand zusätzlich einem Bewertungs-Check unterzogen, denn auch Firmen mit guter Dividenden-Historie können irgendwann schlicht zu teuer sein.

Aus Deutschland sind mit BASF, Deutsche Börse(Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/Deutsche-Boerse-AG-DE0005810055.html) , Deutsche Post und Münchner Rück vier Dax (Link: http://www.welt.de/boerse/aktienindizes/DAX-DE0008469008.html) -Konzerne dabei, hinzu gesellen sich mit dem Baukonzern Bilfinger und dem Modeschmuck-Anbieter Bijou Brigitte zwei Firmen aus der zweiten Reihe. Ebenfalls sechs Firmen hat er in Frankreich gefunden, darunter mit Total und GDF Suez (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/GDF-Suez-FR0010208488.html) zwei Vertreter der Energiebranche.

Unter den fünf britischen Unternehmen sind dagegen mit AstraZeneca und GlaxoSmithKline zwei Pharma-Werte. Je eine Firma tragen die Niederlande (Hunter Douglas), die Schweiz (Metall Zug) und Italien (Industria Macchine Automatiche) zu der Auswahl bei.

Diese Firmen zahlen eine gute Dividende, seit Jahren, und sie sind relativ günstig bewertet. Dies birgt nicht nur Chancen auf weitere Kurssteigerungen, für Sand bietet sie damit auch eine solide Grundlage für den Kapitalerhalt. „Deshalb sind diese Aktien auch und gerade für konservative Anleger geeignet“, sagt er. Und wenn’s ums Sparen geht, sind in Deutschland fast alle konservativ.

Quelle: DIE WELT

Expertentipp:

Die Einschätzungen in Bezug auf Aktien durch Profis sind ein guter Leitfaden, der dem Trader eine optimale Hilfe sein kann. Dennoch sollten auch die eigenen Beobachtungen beim Marktgeschehen in Kaufentscheidungen mit einfließen.

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Attraktivsten Aktien für 2014 – Dividenden für Forex Broker was last modified: Februar 11th, 2019 by Deutsche Forex Broker