Trendlinie und Trendkanal – Info im Glossar für Broker

Trendlinie und Trendkanal – einfach erklärt:

Die sogenannten Trendlinien gehören, ebenso wie deren Erweiterung – die Trendkanäle, zu den wichtigsten Werkzeugen einer technischen Analyse. Mit diesen werden die Auf- und Abwärtsbewegungen auf dem Chart deutlich gemacht. Bei Aufwärtsbewegungen befindet sich die Trendlinie über und bei Abwärtsbewegungen unter dem Kursverlauf. Wichtig ist dabei immer, dass die eingezeichnete Trendlinie möglichst viele Berührungspunkte mit dem Kursverlauf aufweist, da dies als Bestätigung der Linie gesehen werden kann. Bei einem Durchbrechen der Linie ist eine Änderung des Trends zu erwarten.

Um die Trendlinien in einem Kerzenchart einzuzeichnen, gibt es verschiedene Herangehensweisen. Soll ein Aufwärtstrend deutlich gemacht werden, dann werden in der Regel die wichtigen Tiefpunkte miteinander verbunden. Umgekehrt verbindet man bei einem Abwärtstrend die Höchstpunkte. Einige Händler nutzen zur Einzeichnung der Trendlinie auch den Kerzenkörper als Fixpunkt. Dadurch liegt die Trendlinie enger am Kursverlauf an. Ein möglicher Trendwechsel kann so schneller erkannt werden.

Wurde die Trendlinie in den Chart eingezeichnet, kann diese je nach Kursverlauf nochmals kopiert und an der gegenüberliegenden Seite eingefügt werden. Dadurch ergibt sich ein sogenannter Trendkanal. Nicht alle bullische oder bärische Trends verlaufen jedoch so exakt, dass sich daraus ein Trendkanal erstellen lässt.

Expertentipp:

Um die Trendlinie zu erkennen und damit einen Trend festlegen zu können, braucht es ein wenig Übung. Mit Hilfe von einem Demokonto und Charts lässt sich dies einfach trainieren.

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Trendlinie und Trendkanal – Info im Glossar für Broker was last modified: August 1st, 2016 by Deutsche Forex Broker